
Jens Spahn tritt zurück
Der Unions-Fraktionsvorsitzende Jens Spahn hat seinen Rücktritt verkündet. Dies meldet die Bild- Zeitung. Sie hatte bereits zuvor unter Berufung auf CDU-Kreise berichtet, der frühere Gesundheitsminister Spahn habe seinen Rückhalt bei Bundeskanzler Friedrich Merz verloren.
Spahn war in die Kritik geraten, nachdem in der Öffentlichkeit bekannt geworden war, dass er und sein Ehemann durch Leihmutterschaft in den USA zu einem Baby gekommen waren. Nicht nur Vertreter der Kirchen, sondern auch Parteikollegen kritisierten Spahn daraufhin scharf.
In einem Brief an die Unionsfraktion erklärte Spahn nun seinen Rücktritt. Zuvor hatten er die Parteivorsitzenden von CDU und CSU, Friedrich Merz und Markus Söder, über seinen geplanten Rücktritt informiert.

Als Grund für seinen Entschluss, sich von der Fraktionsspitze zurückzuziehen, nannte Jens Spahn die anhaltende Kritik an dem Weg, wie Spahn und sein Ehepartner zu ihrem Sohn gekommen waren. Es sei ihm bewusst geworden, dass sein Familienglück nicht mit seinem politischen Amt vereinbar sei, so Spahn. Der Spagat zwischen seiner privaten Entscheidung für eine Leihmutterschaft und der nachvollziehbaren Erwartungshaltung an ihn als Politiker sei größer ausgefallen, als er gedacht habe.
Spahn ist zurückgetreten. pic.twitter.com/P3EvuS7SnQ
— Robin Alexander (@robinalexander_) July 18, 2026
Spahn bedankte sich für das in ihn gesetzte Vertrauen und für die gute Zusammenarbeit mit dem Fraktionsvorstand sowie dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Miersch.
Vor einigen Tagen hatte Spahns Ehemann der Presse bekannt gegeben, dass das Paar in den USA eine Leihmutter dazu beauftragt hatte, den beiden ein Kind zu gebären. In den USA ist es rechtlich möglich, eine Frau dazu zu beauftragen; In Deutschland ist das verboten. In den vergangenen Jahren war Spahn als Kritiker käuflicher Leihmutterschaft aufgetreten, was ihm nun zum Vorwurf gemacht wurde.
Mehr zum Thema - Dank Leihmutter: Jens Spahn wird mit 46 ein Sohn "geschenkt"
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.