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Liveticker Ukraine-Krieg: Militärisch genutzte Hafeninfrastruktur im Gebiet Odessa getroffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Militärisch genutzte Hafeninfrastruktur im Gebiet Odessa getroffen© Francois LOCHON/Gamma-Rapho via Getty Images
  • 30.10.2026 10:34 Uhr

    10:34 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 1.000 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 1.043 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

    Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Wolgograd, Kursk, Kaluga, Kostroma, Orjol, Pensa, Rostow, Rjasan, Smolensk, Samara, Saratow, Twer, Tula und Jaroslawl, der Region Moskau sowie der Teilrepublik Tatarstan zerstört.

  • 10:00 Uhr

    Russische Armee trifft Fire-Point-Werkstätte für Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium gibt Einzelheiten zum nächtlichen Angriff auf ukrainische Militärziele bekannt, bei dem bodengestützte Präzisionswaffen sowie Drohnen eingesetzt worden seien.

    Folgende Objekte seien dabei getroffen worden:

    In Kiew und Umgebung:

    • das Werk für Aggregate und Bauteile (Kiewer Funkwerk, Trimen-Ukraina), das Komponenten für Aufklärungs- und Kampfdrohnen herstellt,
    • die Montage- und Lagerhalle für Drohnen (Fanplit), in der Drohnen mittlerer und großer Reichweite vom Typ FP-1 und FP-2 produziert und gelagert werden,
    • das Umspannwerk PS-330 Nowokijewskaja, das die Energieversorgung für Unternehmen des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes in Kiew sicherstellt.

    Im Gebiet Dnjepropetrowsk:

    • das Umspannwerk PS-330 Swetloje, das den Betrieb von Unternehmen der Rüstungsindustrie in Dnjepropetrowsk gewährleistet.

    Darüber hinaus habe das russische Militär ein Frachtschiff im Schwarzen Meer getroffen, das Militärmaterial sowie Güter mit doppeltem Verwendungszweck für die ukrainischen Streitkräfte in den Hafen von Odessa transportierte.

  • 09:23 Uhr

    Russische Ombusfrau: Keine Verstöße gegen Waffenruhe in Aljoschki verzeichnet 

    Die Waffenruhe im Rahmen der humanitären Mission in der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson dauere an und es seien keine Zwischenfälle registriert worden. Dies erklärt Russlands Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa in einem Gespräch mit Journalisten. Die russische und die ukrainische Seite kämen ihren Verpflichtungen vollständig nach. 

    Sie teilt zudem mit, dass sie und ihr ukrainischer Amtskollege Dmitri Ljubinez in Kürze in der Stadt eintreffen würden. Pioniere des russischen Verteidigungsministeriums untersuchten die Straßen und räumten sie von Minen, um die Durchfahrt für den humanitären Konvoi zu ermöglichen. Dieser Konvoi mit humanitärer Hilfe – Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Medikamenten und Treibstoff – sei auf dem Weg in die Stadt.

    Für die Evakuierung der Stadtbewohner seien 25 Busse für insgesamt 750 Personen, spezielle Plätze für Liegende sowie neun Krankenwagen bereitgestellt worden, so Lantratowa weiter. Sie präzisiert, dass die Bewohner von Aljoschki die Stadt bis zum 30. Oktober, 14:00 Uhr Moskauer Zeit, verlassen könnten.

  • 08:42 Uhr

    Ein Mitarbeiter des AKW Saporoschje bei Drohnenangriff getötet 

    Ein Schweißer des AKW Saporoschje sei bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen, teilt die Pressestelle des AKW am Freitag mit. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag. Wie es heißt, sei er zum Zeitpunkt des Einschlags auf einem E-Scooter auf dem Weg zur Arbeit gewesen. Solche Attacken "schaffen zusätzliche Risiken für die nukleare Sicherheit" und seien absolut unvertretbar.

    "Der Angriff wurde gezielt auf die sich fortbewegende Person durchgeführt. Das ist Barbarei. Eine Jagd auf Zivilisten, eine Jagd auf Mitarbeiter der Nuklearindustrie."

    Der Generaldirektor der IAEO, Rafael Grossi, hat die Attacke verurteilt. Derartige Angriffe bezeichnete er als inakzeptabel und betonte, dass sie einen groben Verstoß gegen die Grundsätze der nuklearen Sicherheit darstellten.

  • 08:05 Uhr

    Lantratowa: Mehr als 50 ausländische Journalisten berichten über humanitäre Operation in Aljoschki 

    Mehr als 50 Journalisten aus verschiedenen Ländern seien in der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson eingetroffen, um über eine humanitäre Mission zu berichten. Dies erklärt Jana Lantratowa, russische Beauftragte für Menschenrechte, in einem Gespräch mit dem Journalisten von Westi, Jewgeni Popow.

    "Eine ukrainische Gruppe, US-amerikanische Journalisten, Journalisten aus verschiedenen Ländern – es sind sehr viele, mehr als 50 an der Zahl, daher läuft alles ganz offen ab. Das ist sehr wichtig."

    Popow berichtet, dass der wichtigste Tag der humanitären Mission heute um 3:30 Uhr morgens begonnen habe. Es sei eine Kolonne aus Bussen und Lastwagen eingetroffen worden, die mit Gütern des täglichen Bedarfs beladen seien.

    Die Waffenruhe in Aljoschki ist am Dienstag in Kraft getreten. Sie soll bis 22:59 Uhr Moskauer Zeit am 1. November gelten.

  • 07:34 Uhr

    Militärisch genutzte Hafeninfrastruktur im Gebiet Odessa getroffen

    In der vergangenen Nacht habe die russische Armee einen massiven Schlag mit bodengestützten Präzisionswaffen sowie Kampfdrohnen geführt. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.  

    Der Militärbehörde zufolge wurden folgende Ziele getroffen:

    • Betriebe des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes, die die Herstellung und Lagerung von Drohnen mit großer und mittlerer Reichweite gewährleisten,
    • Energieanlagen, die deren Betrieb sicherstellen – in Kiew sowie in den Gebieten Kiew und Dnjepropetrowsk,
    • Hafeninfrastrukturobjekte im Gebiet Odessa sowie Seeschiffe, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden.
  • 07:08 Uhr

    Moskau und Region wehren nächtlichen Drohnenangriff ab – über 800 Ziele zerstört

    Auf die Moskauer Region flogen zwischen 20:30 Uhr Moskauer Zeit am 29. Oktober und 7:30 Uhr am 30. Oktober insgesamt 862 Drohnen zu. Das teilt der Bürgermeister Sergei Sobjanin am Morgen mit.

    Die Flugabwehr habe den Großteil der Flugziele auf großer Entfernung abgeschossen. Dabei seien 170 Drohnen im Anflug auf Moskau zerstört worden.

  • 29.10.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:56 Uhr

    Ukrainisches Außenministerium: Selenskij ist bereit, mit Putin "die heikelsten Fragen" zu erörtern

    Wladimir Selenskij soll sich bereit erklärt haben, mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin "die schwierigsten und heikelsten Fragen, darunter die territoriale Frage", zu besprechen. Dies teilt die russischsprachige RT-Redaktion unter Verweis auf das Außenministerium in Kiew mit.

    Der ukrainische Spitzendiplomat Andrei Sibiga soll behauptet haben, dass Putin diese Position über die Staats- und Regierungschefs Norwegens und Finnlands übermittelt worden sei. Finnlands Präsident Alexander Stubb und der Ministerpräsident Norwegens Jonas Gahr Støre führten kürzlich ein Telefongespräch mit Putin.

  • 20:41 Uhr

    Drohnen und Artillerie zerstören Stellungen ukrainischer Armee (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten und Artilleriesoldaten des Truppenverbands Ost in einem gemeinsamen Kampfeinsatz. Sie nehmen laut der Behörde in Moskau gegnerische Stellungen auseinander.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.