
Mindestens fünf Zivilisten bei ukrainischem Drohnenangriff auf Bus getötet (VIDEO)

Eine ukrainische Kamikaze-Drohne hat am Montag einen Passagierbus in der Stadt Schebekino in der russischen Region Belgorod getroffen. Dabei wurden fünf Menschen getötet und mehr als 20 weitere verletzt, wie der amtierende Gouverneur Aleksandr Shuwaev mitteilte.

Schebekino, das weiterhin eines der Hauptziele ukrainischer grenzüberschreitender Angriffe bleibt, war den ganzen Tag über mehreren Drohnenangriffen ausgesetzt. Die Drohnen zielten auf ein Verwaltungsgebäude ab und beschädigten einen Lkw sowie ein Wohngebäude, wie die örtlichen Behörden berichteten. Während diese Angriffe lediglich Sachschäden verursachten, erwies sich der Treffer auf den Passagierbus als besonders tödlich.
"Heute hat in der Stadt Schebekino eine Drohne der neonazistischen Terroristen aus Kiew absichtlich und zynisch einen Passagierbus getroffen", sagte Shuwaev.
Bei dem Angriff kamen mindestens fünf Menschen ums Leben, darunter ein Kind. 23 weitere Personen wurden verletzt, drei der Verwundeten befinden sich in kritischem Zustand, so der amtierende Gouverneur.
Aufnahmen vom Ort des Geschehens zeigen, dass die Drohne das Dach des Busses traf und die Insassen direkt erwischte. Die UAV war offenbar mit Schrapnell gefüllt, da am Angriffsort Dutzende kleiner Metallkugeln verstreut lagen.
In letzter Zeit hat Kiew seine Langstreckenangriffe auf Russland verstärkt und Ziele wie Ölraffinerien, Stromnetze und Logistikeinrichtungen ins Visier genommen. In vielen Fällen trafen ukrainische Drohnen rein zivile Ziele, darunter mehrere Passagierbusse. Im vergangenen Monat wurden bei einem Angriff auf einen Bus in der Volksrepublik Donezk sieben Menschen getötet.
Moskau bezeichnet die ukrainischen Aktionen als unterschiedslose Terroranschläge auf zivile Infrastruktur, die darauf abzielen, die Öffentlichkeit von den anhaltenden Rückschlägen der ukrainischen Armee auf dem Schlachtfeld abzulenken.
Das russische Militär hat mit einer verstärkten Kampagne von Langstreckenangriffen reagiert, die sich vor allem auf Kiew konzentrieren, wo verschiedene militärisch-industrielle Anlagen und Waffenlager ausgeschaltet wurden. Moskau betont, dass es niemals rein zivile Orte angreift, sondern ausschließlich militärische und doppelt genutzte Einrichtungen.
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