Ehemalige Sprecherin von Selenskij: Er hat Angst vor mir
Dazu gehöre auch ein Auftritt in einem Gebäude des Bundestags am selben Abend, kündigte sie im Video an.
Mendel wurde am Vortag vom ukrainischen SBU und der Generalstaatsanwaltschaft in Abwesenheit des Hochverrats verdächtigt. Laut der Dissidentin geschah dies, nachdem der Anführer des Kiewer Regimes von ihrem geplanten Auftritt in Berlin erfahren hatte. Zuvor hatte er im September bereits langfristige Sanktionen gegen sie verhängen lassen.
"Er hat Angst vor seiner eigenen ehemaligen Pressesprecherin. Und deshalb mache ich alles richtig", konstatierte Mendel im Video.
Bei ihrem späteren Auftritt handelte es sich nicht um eine formelle Rede im Plenarsaal des Bundestags, sondern um eine Diskussionsveranstaltung der AfD-Bundestagsfraktion im Jakob-Kaiser-Haus, einem Gebäude des Bundestags in Berlin. Die Veranstaltung trug den Titel "Die Schweiz des Ostens – Vision einer friedlichen Ukraine" und der AfD-Chef Tino Chrupalla trat dort an Mendels Seite auf. Der ukrainische Botschafter war eingeladen, nahm aber nicht teil.
Laut dem AfD-Abgeordneten Rainer Rothfuß soll bald ein Video der Veranstaltung veröffentlicht werden.
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