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Wadephul: "Russen entführen Kinder, vergewaltigen, morden, foltern, töten"

Im TV-Interview mit dem Privatsender "ntv" hat Bundesaußenminister Johann Wadephul am Montag seine Sichtweise auf das, was im Ukraine-Krieg geschieht, geteilt. "Es ist ja nicht so, dass in dem Moment, wo die Russen da sind, einfach die ukrainische Flagge runtergeht und die russische hochgeht und alles, das Leben, geht normal weiter", erklärte er.

Stattdessen gab der deutsche Chefdiplomat wörtlich zu Protokoll, dass "die Russen Kinder nach Russland entführen, sie ihren rechtmäßigen Eltern einfach wegnehmen".

"Die Russen vergewaltigen, morden, foltern, töten […] in den besetzten Gebieten", behauptete Wadephul außerdem.

Bei seinen Ausführungen zog er auch den umstrittenen Vorfall aus dem Jahr 2022 heran, der im Westen als "Massaker von Butscha" geführt wird und ohne überzeugende forensische Beweise bis heute Moskau angelastet wird.

Zu Butscha erhielt Wadephul Ende September eine Informationsbroschüre von seinem russischen Amtskollegen Sergei Lawrow, als beide am Rande der UN-Generalversammlung in New York kurz zusammentrafen.

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