NATO-Helden: "Bündnis des Westens mit organisierter Kriminalität ist systemischer Natur"
Ausgehend von der jüngsten Verurteilung des Führers der Kosovo-Albaner, Hashim Thaçi, lassen die beiden die gesamte Geschichte des Zerfalls Jugoslawiens Revue passieren, wobei sie auch die besondere Rolle Deutschlands in den 1990er Jahren hervorheben, und arbeiten dabei heraus, dass der Kosovo-Krieg im Prinzip die Geburtsstunde der sogenannten "regelbasierten Ordnung" des Westens war, der "neuen Weltordnung", die sich faktisch vom Völkerrecht verabschiedet hat.
Dabei bedient sich der kollektive Westen systematisch der organisierten Kriminalität. "Das Beispiel Kosovo ist nur eines von sehr, sehr vielen Beispielen dafür", so Laughland. "Es ist zu einem Muster geworden. Sie haben Selenskij erwähnt, aber was ist mit den 90er Jahren in Russland? Wer waren unsere Freunde? Wen haben wir in Russland politisch unterstützt – während dieser schrecklichen Jahre der Korruption? Wir haben die kriminelle Klasse unterstützt."
Anders als Russland war die Ukraine "nicht in der Lage, diese kriminelle Klasse zurückzudrängen. Im Gegenteil: Sie ist zur Beute dieser Klasse geworden." Und die westlichen Eliten arbeiten in vollem Bewusstsein mit diesen kriminellen Strukturen zusammen, welche die Macht in Kiew innehaben.
"Wer um Himmels willen soll die Buchführung für all diese verschwundenen Milliarden übernehmen, sollte das Selenskij-Regime stürzen?", fragt Laughland ironisch. Ihm zufolge haben die Kräfte im Westen mit ihrer Unterstützung der Ukraine alles auf eine Karte gesetzt und seien nun "in einer Logik gefangen, die sie vielleicht so gar nicht vorhergesehen haben."
Das Interview in voller Länge finden Sie hier.
Mehr zum Thema – Der Oligarch (Teil 1): Wer Selenskij zum Präsidenten machte und die Ukraine in den Krieg trieb
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