Gegen die "dunkle Bedrohung" – Dobrindt eröffnet Drohnen-Forschungszentrum
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat am Dienstag das neue Technologiezentrum für Drohnensicherheit des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) offiziell eröffnet. Die Einrichtung soll die wissenschaftliche Säule einer nationalen Drei-Säulen-Strategie bilden, ergänzt durch ein Drohnenabwehrzentrum von Bund und Ländern sowie mobile Einheiten der Bundespolizei.
Angesiedelt ist das neue Forschungszentrum im 1.000 Einwohner großen Ortsteil Cochstedt der sachsen-anhaltischen Stadt Hecklingen. Für den dortigen Ausbau sind in den kommenden Jahren bis zu zehn Millionen Euro an Steuergeldern eingeplant. Hier sollen neue Technologien zur Erkennung illegaler Flugobjekte erforscht werden, um kritische Infrastrukturen vor Spionage und Sabotage zu schützen.
Wie akut diese Bedrohung tatsächlich sei, verdeutlichte Dobrindt mit dem Verweis auf den Fund einer Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig/Halle. Angesichts vermeintlich täglicher hybrider Angriffe sprach der Minister von einem "Schattenkrieg des 21. Jahrhunderts". Das Zentrum soll nun einen Beitrag leisten, um ein technologisches "Wettrüsten" zu gewinnen.
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