"Politische Intensivstation" – Moskau fordert neuen Kurs bei den Vereinten Nationen
Die russische Seite verfolgt daher aufmerksam alle Kandidaten für das Amt des Generalsekretärs, erklärte der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow gegenüber Journalisten.
Rjabkow verwies darauf, dass sich die Vorwürfe der russischen Seite unter anderem gegen die aus Moskauer Sicht absolute Dominanz westlicher Staatsangehöriger in der Führung der Organisation, mangelnde Unparteilichkeit und eine Politik der doppelten Standards richteten. "All dies muss der künftige Generalsekretär grundlegend ändern. Ist der Generaldirektor der IAEO zu solchen Schritten fähig? Das ist eine gute Frage", sagte Rjabkow.
Der Leiter der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), Rafael Grossi, der als möglicher Kandidat für das Amt des nächsten UN-Generalsekretärs gilt, erklärt, die Vereinten Nationen verlören zunehmend an Bedeutung und lägen gewissermaßen im Sterben.
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