Kurzclips

"Für den Schutz der Kinder" – EU-Kommission stellt App zur Alterskontrolle vor

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat am Mittwoch gemeinsam mit ihrer Exekutiv-Vizepräsidentin die technische Einsatzbereitschaft einer neuen EU-App zur Altersverifizierung verkündet. In ihrer Rede betonte sie, wie sehr es ihr um das Kindeswohl gehe, und stellte Brüssel als zentrale Schutzinstanz gegen die Risiken der digitalen Welt dar.

Neben dieser fürsorglichen Rhetorik knüpft die Kommissionschefin an die Erfahrungen der Corona-Zeit an. Von der Leyen verwies darauf, wie erfolgreich Brüssel die Kontrollen durch das COVID-Zertifikat koordiniert habe. Dieses System diene nun als Vorbild für die Altersverifizierung, die nach ihren Vorstellungen in der gesamten EU etabliert werden soll. In sieben Ländern, darunter Frankreich und Italien, läuft das Verfahren bereits im Pilotbetrieb. Von der Leyen strebt an, die App als globalen Vorreiter zu positionieren. Zugleich drohte sie großen Plattformen mit einer "Null-Toleranz-Politik". Von der Leyen erhofft sich, dass bis Ende 2026 die Integration der App in die nationalen Systeme ab-geschlossen ist.

Mehr zum ThemaÖsterreich plant Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.