
Iran hebt Begrenzung der Reichweite von Raketen auf

Auf einer Pressekonferenz in Teheran ist der Sprecher der iranischen Revolutionsgarde (IRGC), Brigadegeneral Hossein Mohebbi, auf die Frage zur Reichweitenbeschränkung von Raketen eingegangen. Bislang hieß es, das iranische Militär habe die Reichweite seiner ballistischen Raketen selbst auf 2.000 Kilometer begrenzt.
Wie die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) berichtet, antwortete Mohebbi wie folgt:
"Diese Beschränkung ist für uns aufgehoben worden."

Es sei nicht bekannt, ob Iran über Raketen verfüge, die eine Reichweite von mehr als 2.000 Kilometern hätten, heißt es im Medienbericht. US-Vertreter hätten jedoch darauf hingewiesen, dass die im iranischen Raumfahrtprogramm verwendeten Technologien für die Entwicklung von Interkontinentalraketen angepasst werden könnten.
Zuvor hatte der Oberste Führer Irans, Ajatollah Modschtaba Chamenei, erklärt, dass "jede Art und jedes Ausmaß von Bedrohung mit einer sofortigen, wirkungsvollen und geografisch nicht begrenzten Reaktion beantwortet werden muss".
Unterdessen kündigte IRGC-General Ali Balali eine harte Antwort auf eine neue militärische Aggression seitens der USA und Israels an.
"Die Streitkräfte sind einsatzbereit. Sollte der Feind einen Fehler begehen, wird die Antwort Irans hart und verheerend ausfallen", zitieren Medien aus dem Nahen Osten Balali.
Die Feinde Irans seien "erschöpft, und sie haben keine wirkliche Möglichkeit, uns auf dem Schlachtfeld zu besiegen", stellte der hochrangige Militär am Sonntag klar. Dabei sei es für die Iraner wichtig, die Geschlossenheit zu wahren. "Das Volk muss die Einheit bewahren. Genau sie ist der Schlüssel zu unserem Sieg", fügte er hinzu.
Medienberichten zufolge gibt es derzeit in der US-Regierung Diskussionen darüber, ob die Angriffe gegen Iran wieder aufgenommen werden sollten. Die Befürworter sind demnch der Meinung, dass es ratsam wäre, die Operation noch vor Anfang Januar durchzuführen – also bevor der US-Kongress in seiner neuen Zusammensetzung, in der die Republikaner keine Mehrheit mehr haben werden, seine Arbeit aufnimmt.
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