International

Unterirdische "Raketenstädte": Iran stellt Waffen selbst unter schwerem Beschuss her

Teheran errichtet unterirdische Produktionsstätten für Raketen und Drohnen, erklärt ein Sprecher der iranischen Revolutionsgarde (IRGC). Die Produktion laufe weiter ‒ entgegen der Erwartung des Gegners, dass sich Irans Raketenbestände mit der Zeit erschöpfen würden.
Unterirdische "Raketenstädte": Iran stellt Waffen selbst unter schwerem Beschuss her© Urheberrechtlich geschützt

Auf einer Pressekonferenz am Samstag hat der Sprecher der iranischen Revolutionsgarde (IRGC), Brigadegeneral Hossein Mohebbi, erklärt, die Luft- und Raumfahrtstreitkräfte des Landes hätten ihre Produktionslinien für Raketenwaffen und unbemannte Fluggeräte zügig in unterirdische Anlagen verlagert. Darüber berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim.

Laut dem Sprecher gehe es dabei um weit mehr als nur um unterirdische Lagerkomplexe. Tief unter der Erde würden regelrechte "Raketenproduktionsstädte" errichtet, fügte Mohebbi hinzu.

Ferner betonte der Brigadegeneral, dass das Fachwissen iranischer Ingenieure, das weitläufige Staatsgebiet Irans sowie eine flexible Produktionsinfrastruktur es dem Gegner unmöglich machen würden, die Rüstungsproduktion lahmzulegen – selbst unter Bedingungen intensiver Bombardierung.

Die Waffenherstellung werde ununterbrochen fortgesetzt, entgegen den Erwartungen des Gegners, dass die iranischen Raketenbestände mit der Zeit erschöpft sein würden, erklärte der Sprecher weiter.

Ihm zufolge seien sämtliche Waffen, die von den Luft- und Raumfahrtstreitkräften der IRGC eingesetzt würden, mit einheimischem Fachwissen im eigenen Land hergestellt worden. Dabei habe man weder auf ausländische Waffen und importierte Komponenten noch auf den Nachbau erbeuteter Ausrüstung zurückgegriffen.

Mohebbi berichtete zudem von Fortschritten im Bereich der Tarnkappentechnologie. Iranische Raketen und Drohnen seien in der Lage, mehrere Schichten der feindlichen Luftverteidigung zu durchdringen und die Ziele präzise zu treffen.

Darüber hinaus kündigte Mohebbi die Entwicklung neuer militärischer Produkte an, die er als "große Überraschungen" bezeichnete. Im Falle einer möglichen neuen Auseinandersetzung mit dem Gegner würden diese Errungenschaften die iranische Abschreckungskraft unter Beweis stellen und die Welt in Erstaunen versetzen.

Mehr zum Thema ‒ Zwei Tanker nach Minentreffern in der Straße von Hormus in Brand geraten

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.