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Mexiko: Behörden beschlagnahmen 59 Millionen Liter Treibstoff

Der illegale Handel mit Kraftstoffen ist in Mexiko ein wiederkehrendes Problem. Im Bundesstaat Guanajuato ist Sicherheitskräften nun einer der größten Funde der vergangenen Jahre gelungen – bislang ohne Festnahmen.
Mexiko: Behörden beschlagnahmen 59 Millionen Liter Treibstoff© Urheberrechtlich geschützt

Die mexikanischen Strafverfolgungsbehörden haben im Bundesstaat Guanajuato rund 59 Millionen Liter vermutlich illegalen Treibstoffs beschlagnahmt. Das teilte die Regierung des Bundesstaates auf ihrer Webseite mit. Der Einsatz fand demnach im Gemeindegebiet von San José Iturbide statt. In der Pressemitteilung heißt es:

"Bundes- und Landesbehörden durchsuchten ein Objekt, in dem etwa 59 Millionen Liter mutmaßlichen Kohlenwasserstoffs mit den Eigenschaften von Diesel, Normal- und Premiumbenzin sichergestellt wurden."

Wie Juan Mauro González Martínez, Sicherheits- und Friedenssekretär von Guanajuato, auf der Plattform X mitteilte, wurden bei der Durchsuchung zehn mutmaßlich mit Treibstoff befüllte Tanks, drei Nutzfahrzeuge, verschiedene für den Transport genutzte Behälter sowie Unterlagen im Zusammenhang mit den untersuchten Vorgängen entdeckt und beschlagnahmt.

Alle Funde wurden an die Bundesstaatsanwaltschaft übergeben, die nun die genaue Menge und Zusammensetzung des Produkts sowie dessen Herkunft und rechtlichen Status ermitteln soll. Nach Angaben des mexikanischen Nachrichtenportals Sonora Presente wurden bislang keine Festnahmen gemeldet.

Der Sicherheitssekretär erklärte, es gehe nicht allein um die gefundene Menge. Ermittlungen zu möglichen unregelmäßigen Treibstoffgeschäften trügen dazu bei, die Risiken durch Brände und Explosionen zu verringern, die Gemeinden und die Umwelt zu schützen sowie mögliche Finanzierungsquellen krimineller Strukturen zu beeinträchtigen.

Die Behörden von Guanajuato sind bereits wiederholt gegen den illegalen Treibstoffhandel vorgegangen. Die Zeitung El Heraldo de México berichtet, dass Sicherheitskräfte in dem Bundesstaat zwischen September 2024 und August 2026 106 Durchsuchungen durchgeführt und dabei fast 7,9 Millionen Liter Treibstoff und Erdölprodukte beschlagnahmt hätten.

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