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Liveticker Ukraine-Krieg: EU überweist Kiew 2,86 Milliarden Euro für Drohnen und Raketen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: EU überweist Kiew 2,86 Milliarden Euro für Drohnen und Raketen© Diego Herrera Carcedo/Anadolu via Getty Images
  • 14.10.2026 15:00 Uhr

    15:00 Uhr

    Klitschko macht ukrainische Behörden für Probleme mit Luftabwehr in Kiew verantwortlich

    Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko hat die ukrainische Regierung dafür verantwortlich gemacht, dass die Luftverteidigung der ukrainischen Hauptstadt schlecht funktioniere. Während seiner Rede in der Werchowna Rada sagte er, dass man sich ständig darüber beklagt, dass "in Kiew einiges schiefläuft oder schlecht umgesetzt wurde". 

    "Die Leute können sagen, was sie wollen – sie können Klitschko sogar für den Dritten Weltkrieg verantwortlich machen… Aber ich bin nicht der Einzige, der fragt: Wo ist die Luftabwehr zum Schutz der Hauptstadt? Wo ist der Schutz für die Anlagen von Ukrenergo? Wo sind die Milliarden, die dafür bereitgestellt wurden?"

    Zuvor hatte Wladimir Selenskij Klitschko kritisiert und ihm eine schlechte Vorbereitung Kiews auf den Winter vorgeworfen.

  • 14:35 Uhr

    Drohnen nehmen Stellungen ukrainischer Armee auseinander (Video)

    Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands Ost zerstörten bei einem Einsatz im Gebiet Saporoschje gegnerische Stützpunkte. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.  

  • 14:07 Uhr

    Peskow: Kontakte bezüglich einer möglichen Energiewaffenruhe dauern an

    Die Vereinbarungen über einen möglichen Energiewaffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine seien bislang nicht konkretisiert worden. Die Arbeit in dieser Richtung dauere an, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. 

    Damit reagiert er auf die Frage eines Journalisten, ob die Berichte des russischen Verteidigungsministeriums über jüngste Angriffe auf ukrainische Energieanlagen bedeuteten, dass Moskau die Idee eines Energiewaffenstillstands ablehne.

  • 13:30 Uhr

    EU: 2,86 Milliarden Euro für Drohnen und Raketen an Kiew überwiesen

    Am Mittwoch hat die EU-Kommission 2,86 Milliarden Euro an Kiew ausgezahlt, wie aus einer Mitteilung der Behörde hervorgeht. Ursula von der Leyen, Präsidentin der EU-Kommission, erklärt dazu: 

    "Mit der heutigen Auszahlung von 2,86 Milliarden Euro decken wir weiterhin den dringendsten operativen Bedarf der Ukraine, einschließlich Drohnen und Flugkörpern, die für ihre Verteidigung von entscheidender Bedeutung sind." 

    Mit diesen Geldern sollen Drohnen, Luftabwehrsysteme, Flugkörper, Radarsysteme, elektronische Kriegsführungssysteme und Munition beschafft werden.  

    Die Überweisung erfolgte im Rahmen der Verteidigungskomponente des Unterstützungsdarlehens für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro. Der Kredit umfasst Mittel in Höhe von 60 Milliarden Euro für Verteidigung und 30 Milliarden Euro zur Unterstützung des Haushalts im Zeitraum 2026/2027. 

  • 12:55 Uhr

    Gebiet Kursk: Mehr als 100 Geschosse aus Ukraine abgefeuert 

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden binnen 24 Stunden 110 Geschosse aus der Ukraine auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte hätten 152 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Elfmal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es. 

    Chinstein meldet einen Verletzten. Darüber hinaus sei eine Energieanlage beschädigt worden, wodurch 98 Häuser ohne Strom seien.

  • 12:27 Uhr

    FT: Verlangsamung von Starlink traf ukrainisches Militär unvorbereitet

    Die Einschränkungen des Starlink-Satelliteninternetsystems hätten das ukrainische Militär auf dem falschen Fuß erwischt, denn alles sei ohne Vorwarnung geschehen. Dies berichtet die Zeitung Financial Times unter Berufung auf ukrainische Quellen. 

    Bei den von ukrainischen Drohneneinheiten genutzten Starlink-Terminals seien Signalstörungen aufgetreten, was am frühen Mittwochmorgen mehrere Einsätze beeinträchtigt habe, hieß es. Ein ukrainischer Beamter sagte gegenüber dem Blatt:

    "Die Logistik an der Front sowie Angriffe auf Ziele im Hinterland sind stark eingeschränkt."

    Die Einschränkungen seien "ohne Vorwarnung, einfach mitten in der Nacht" erfolgt, fügte er hinzu.

  • 11:48 Uhr

    Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden ein Toter und 13 Verletzte

    Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, ist ein ziviler Einwohner infolge ukrainischer Angriffe ums Leben gekommen. 16 weitere, darunter ein Minderjähriger, hätten Verletzungen erlitten. Drei der Verwundeten seien ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der Jugendliche sei in kritischem Zustand.

    Insgesamt seien 15 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet fünfmal mit Artillerie beschossen. Zudem habe der Gegner sechsmal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen.

    In den vergangenen 24 Stunden habe die Luftabwehr insgesamt 150 Drohnen abgeschossen, fügt Schuwajew hinzu.

  • 11:07 Uhr

    Sberbank bestätigt ukrainische Angriffe auf Rechenzentrum

    Sberbank bestätigt einen Angriff ukrainischer Drohnen auf das Rechenzentrum in Balakowo im Gebiet Saratow. Alle Systeme funktionieren jedoch weiterhin, wie Alexander Wedjachin, der erste stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Sberbank, gegenüber Journalisten mitteilt.

    "Wir bestätigen den Angriff auf das Rechenzentrum. Dabei funktionieren alle Systeme und Dienste der Sberbank weiterhin störungsfrei."

  • 10:35 Uhr

    Rada-Abgeordneter: Ukrainische Armee ist zu 200 Prozent von Starlink abhängig

    Der Abgeordnete der Werchowna Rada, Alexei Gontscharenko, erklärt auf Telegram, die Streitkräfte der Ukraine seien "absolut" vom Satelliteninternet Starlink abhängig. 

    "NIEMAND kann die Geheimdienstinformationen der USA ersetzen. Nun ja, China könnte es vielleicht. […] NIEMAND kann die Starlink-Verbindung für unser Militär ersetzen. Wir sind zu 200 Prozent von Starlink abhängig. Absolut."

    Gontscharenko zufolge ist nun eine Reise in die USA erforderlich, um eine Aufhebung der Beschränkungen für den Zugang der ukrainischen Streitkräfte zu diesem Dienst auszuhandeln.

    "Was muss dringend getan werden? Die Drähte in den USA heißlaufen lassen. Anrufen, reden, verhandeln, einen Mittelweg finden. Die ukrainische Delegation muss bereits in die USA fliegen."

  • 09:57 Uhr

    Kiews Partner liefern erneut keine Daten über russische Raketenstarts 

    Westliche Partner hätten den zweiten Tag in Folge Kiew nicht vor Starts russischer ballistischer Raketen gewarnt. So kommentiert Selenskijs Berater Dmitri Litwin gegenüber Journalisten das Ausbleiben des Luftalarms in der ukrainischen Hauptstadt, berichtet Interfax-Ukraine.

    "Wir haben das bereits erörtert – es gab keine Warnung von Partnern über die dafür üblicherweise genutzten Kanäle. Das war auch heute der Fall."

    Selenskij hat auf Telegram bestätigt, dass die Ukraine von Amerikanern keine Daten erhalten habe. 

    "Dies ist bereits das zweite Mal, dass die Ukraine keine Vorwarnung erhalten hat."

    Selenskij hatte bereits zuvor erklärt, dass Kiew von seinen Partnern keine Geheimdienstinformationen über die Raketenstarts in der Nacht zum Dienstag erhalten habe. Auch die ukrainischen Luftstreitkräfte meldeten das Ausbleiben der Daten. Nach Angaben des ukrainischen Militärs seien die Raketen unmittelbar während des Angriffs auf Kiew mittels Radar aufgedeckt worden.

    US-Präsident Donald Trump hat diese Information jedoch dementiert und versichert, dass die Ukraine weiterhin Geheimdienstdaten erhalte.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.