Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: "Gebt uns einfach Starlink zurück!"

18.10.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:59 Uhr
Weitere Drohnen über russischen Regionen abgeschossen
Im Verlauf des heutigen Sonntags haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 41 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurden die Drohnen zwischen 08:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Orjol und Pskow zerstört.
20:13 Uhr
Bessent warnt Selenskij vor Vorwürfen an US-Regierung
US-Finanzminister Scott Bessent hat den ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij nach dessen Klagen, wonach Washington die Nutzung des Satellitennetzwerks Starlink eingeschränkt habe, vor Falschaussagen gewarnt. Zuvor hatte Selenskij in einem Interview an den Fernsehsender NBC behauptet, dass die Entscheidung über die Einschränkungen im Betrieb von Starlink von der US‑Regierung ausgegangen sei. In einem separaten Interview an den NBC sagte Bessent:
"Präsident Trump und Außenminister Rubio haben kategorisch gesagt, dass niemand in der Trump-Administration das getan hat. Und ich denke, es ist sehr gewagt von Präsident Selenskij, solche Anklagen zu erheben."
In Bezug auf die Frage nach einem Ausfall von Starlink in der Ukraine in den jüngsten Tagen betonte Bessent:
"Ich weiß nichts davon, doch wir waren sehr deutlich. Präsident Selenskij sollte sehr sorgfältig sein, Aussagen zu machen, die nicht wahr sind."
19:45 Uhr
Selenskij: "Gebt uns einfach Starlink zurück!"
Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij klagt über anhaltende Einschränkungen in der Nutzung des Satellitennetzwerks Starlink durch sein Militär. In einem Interview an den Fernsehsender NBC forderte er:
"Gebt uns einfach Starlink zurück!"
Selenskij behauptete zudem, dass die Entscheidung über die Einschränkungen von Starlink von der US-Regierung ausgegangen sei:
"Die Ansage kam von der Regierung. Ich weiß nicht, von wem, von wem im Kabinett und so weiter. Das war eine Ansage von der amerikanischen Regierung, die Geschwindigkeit zu drosseln. SpaceX hat das technisch umgesetzt."
19:03 Uhr
Lawrow: Selenskij will keinen Frieden
Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij ist nicht an Verhandlungen interessiert, sagt Russlands Außenminister Sergei Lawrow. Bei einer Pressekonferenz nach dem Abschluss des 9. Ministertreffens im Rahmen des strategischen Dialogs Russland – Golf-Kooperationsrat in Bahrains Hauptstadt Manama erklärte er:
"Wir haben nur eine Schlussfolgerung: Selenskij will keine Verhandlungen. Er hat sie bereits mehrmals vereitelt, darunter nach Dezember 2019, als es ein Treffen in Paris gab."
Lawrow erinnerte daran, dass bei dem von ihm angesprochenen Treffen eine Umsetzung der Minsker Abkommen vereinbart wurde, die schließlich nie erfolgte.
18:31 Uhr
Kiew verhandelt mit USA über Starlink-Einschränkungen
Die ukrainische Regierung verhandelt mit Washington und dem Unternehmen SpaceX über die Aufhebung von Einschränkungen bei der Nutzung des Satellitennetzerks Starlink, berichtet Selenskijs Berater Sergei Beskrestnow.
In einem Interview an Associated Press sagte Beskrestnow, dass die Ukraine ein eigenes "Paket" des Kommunikationssystems Starshield, das über keine Einschränkungen verfügt, oder die Aufhebung bestehender Einschränkungen erreichen wolle. Parallel dazu suche Kiew nach Alternativen für den Fall eines Verlusts des Zugangs zu Starlink. In Frage kommen dabei Satellitennetzwerke Leo von Amazon oder OneWeb.
Zuvor hatte der ehemalige Vize-Verteidigungsminister der Ukraine, Sergei Sternenko, eine Einschränkung im Betrieb von Starlink gemeldet. Laut seinen Angaben sei die Verbindung bei Geschwindigkeiten von erst 160 Kilometer pro Stunde, später bei 60 Kilometer pro Stunde ausgefallen, was die Koordination beim ukrainischen Militär erschwerte.
17:55 Uhr
Russischer Drohnenangriff trifft Frachter mit Gütern für ukrainisches Militär
Russlands Streitkräfte setzen ihre Drohnenangriffe gegen Schiffe, die in Interessen des ukrainischen Militärs eingesetzt werden, fort. Das russische Verteidigungsministerium gibt zum jüngsten Angriff bekannt:
"Durch den Angriff wurde 50 Kilometer südwestlich des Hafens Odessa ein Frachtschiff getroffen, das militärische Güter transportierte."
17:20 Uhr
DVR: Stromausfälle nach ukrainischen Angriffen
Mehrere Haushalte in Donezk und Mariupol verbleiben nach ukrainischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur der Donezker Volksrepublik (DVR) ohne Strom. Andrei Tschertkow, Ministerpräsident der Republik, berichtet dazu:
"Der Gegner hat erneut unsere Energieinfrastruktur angegriffen. Sobald die operative Lage es erlaubt hatte, begannen die Energetiker, die Folgen zu beseitigen. Ein Teil der Haushalte ist bereits wieder angeschlossen."
16:32 Uhr
Massive Drohnenattacke: Kiew greift Sankt Petersburg an

In der Nacht zum Sonntag haben die ukrainischen Streitkräfte das russische Gebiet Leningrad und die Stadt Sankt Petersburg angegriffen. Der Bürgermeister von Sankt Petersburg, Alexander Beglow, berichtet von mehreren Bränden infolge der ukrainischen Attacke. Betroffen sei auch der Petersburger Öl-Terminal. Der russische IT-Riese VKontakte meldet eine ukrainische Drohnenattacke auf sein Rechenzentrum.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
15:58 Uhr
Musikprojekt auf der Krim bringt Künstler und Soldaten zusammen

Auf der Krim hat die Kulturveranstaltung "Unsere Musik" stattgefunden, die der Förderung und Unterstützung talentierter Künstler und Kulturschaffender dient. Unter den Teilnehmern waren auch russische Soldaten, die am Krieg in der Ukraine beteiligt sind, sowie deren Familienangehörige. Im Rahmen des Programms präsentierten sie eigene Lieder und Gedichte, tauschten persönliche Erfahrungen aus und erhielten fachliche Unterstützung von Experten. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich persönliche Erlebnisse und Erfahrungen künstlerisch verarbeiten lassen.
Über die Veranstaltung berichtet RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

