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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee vereitelt Ausbruchsversuche aus Kessel im Gebiet Charkow

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee vereitelt Ausbruchsversuche aus Kessel im Gebiet CharkowQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Aleksei Maischew
  • 26.09.2026 18:21 Uhr

    18:21 Uhr

    LVR: Binnen 24 Stunden vier Tote und fünf Verletzte

    Innerhalb von 24 Stunden habe die ukrainische Armee zwölf Bezirke der Volksrepublik Lugansk mit Drohnen angegriffen, teilt der Chef der Volksrepublik, Leonid Passetschnik, mit.

    Der Gegner habe einen Linienbus angegriffen, so Passetschnik. Ein 17-jähriges Mädchen und ihre Mutter seien verwundet worden. Zudem habe eine 74-jährige Frau schwere Verletzungen erlitten. Die Ärzte hätten um ihr Leben gekämpft, hätten sie jedoch nicht retten können. Infolge eines Angriffs auf einen Milchtankwagen sei der Fahrer gestorben.

    Drei Zivilisten hätten Verletzungen erlitten, zwei von ihnen infolge eines Drohnenangriffs auf einen Parkplatz.

    Bei den Attacken seien Fahrzeuge, Wohnhäuser sowie die zivile und kommunale Infrastruktur beschädigt worden.

    Die Luftabwehrsysteme und Kräfte der mobilen Feuergruppen hätten rund 50 Luftziele über dem Gebiet der Republik vernichtet, fügt Passetschnik hinzu.

  • 17:48 Uhr

    Cherson:Russisches Militär greift Stellungen der "Vögel von Madyar" an

    Soldaten der russischen Armee hätten in der Nacht mehr als zehn FAB-500-Flugbomben auf Stellungen der "Vögel von Madyar" der ukrainischen Streitkräfte in Cherson abgeworfen. Dies berichtete gegenüber der Agentur RIA Nowosti ein russischer Kämpfer mit dem Rufnamen "Primorsk". Er erklärte:

    "Mehr als ein Zug Soldaten, etwa drei gepanzerte Fahrzeuge und eine große Menge an Ausrüstung zur Steuerung von Drohnen wurden vernichtet."

  • 17:19 Uhr

    Mehrere Opfer nach Drohnenangriffen auf Gebiet Belgorod 

    Am Samstag hat die ukrainische Armee ihre Drohnenangriffe auf das Grenzgebiet Belgorod fortgesetzt. Nach Angaben des Operativstabs der Region habe der Gegner einen Sprengsatz auf das Gelände eines Betriebs von einer Drohne abgeworfen. Ein Mann erlag noch vor Ort seinen Verletzungen.

    Zudem seien fünf Zivilisten bei Drohnenangriffen verletzt worden, vier davon bei den Attacken auf zivile Fahrzeuge. Alle seien in Krankenhäuser der Region eingeliefert worden. 

    Zu Schaden seien ein Mehrfamilienhaus, vier Privathäuser, vier Autos und ein Betrieb gekommen.

  • 16:46 Uhr

    Russische Armee drängt den Gegner weiterhin aus Dobropolje zurück

    In den vergangenen 24 Stunden haben die Einheiten des russischen Truppenverbands Mitte ihre taktische Lage in der Volksrepublik Donezk verbessert und den gegnerischen Einheiten und deren Militärtechnik Schaden zugefügt, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mittteilt.

    In der Stadt Dobropolje setzten die Soldaten des Truppenverbands die Eliminierung eingekesselter ukrainischer Verbände in den westlichen und östlichen Stadtteilen fort. Dabei seien bis zu 40 ukrainische Kämpfer eliminiert worden.

    Im Laufe des Tages habe der Gegner keine Versuche unternommen, aus der Einkesselung auszubrechen, präzisiert die Militärbehörde.

  • 16:15 Uhr

    Reuters: USA nehmen keine Raketen für Patriot-Systeme in das Ukraine-Hilfspaket auf

    Wie die US-Nachrichtenagentur Reuters berichtete, habe das Weiße Haus trotz entsprechender Bitten aus Kiew keine Abfangraketen für die Patriot-Luftabwehrsysteme in das 400-Millionen-Dollar-Militärhilfspaket für die Ukraine aufgenommen. Es werde jedoch davon ausgegangen, dass Kiew die von der US-amerikanischen Seite genehmigte Hilfe bis Oktober des Jahres 2029 erhalten werde. Das Hilfspaket umfasse Waffen und Ersatzteile für gepanzerte Fahrzeuge, berichtet Reuters weiter.

  • 15:37 Uhr

    Russische Armee vereitelt Ausbruchsversuche aus Kessel im Gebiet Charkow

    In den vergangenen 24 Stunden hätten die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord zwei Versuche einer Gruppe von bis zu zehn ukrainischen Kämpfern verhindert, aus dem Kessel nahe der Ortschaft Nefedowka im Gebiet Charkow auszubrechen. Dies berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau im täglichen Frontbericht. 

    Das russische Militär habe die Einkreisung um den Gegner im Nordosten des Gebiets Charkow weiterhin enger gezogen, so die Militärbehörde weiter. Kämpfe um die Befreiung der Ortschaften Chripuny, Gratschowka und Rublenoje würden fortgesetzt.

    Die Verluste der im Kessel blockierten ukrainischen Formationen beliefen sich an einem Tag auf mehr als 50 Kämpfer. Zudem habe der Gegner ein gepanzertes Kampffahrzeug, zwei Autos, ein Quad und einen Mehrfachraketenwerfer verloren, heißt es in der Meldung des Verteidigungsministeriums.

  • 15:04 Uhr

    Frontbericht: Binnen 24 Stunden mehr als 1.200 Drohnen abgeschossen

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Samstag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.350 Soldaten verloren habe. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 245 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, acht Autos, zwei Feldartilleriegeschütze und einen Mehrfachraketenwerfer.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 220 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten einen Panzer, ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ MaxxPro aus US-Produktion, 14 Autos und eine Station für elektronische Kampfführung.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte etwa 160 Kämpfer ein. Zudem wurden 26 Autos und ein Artilleriegeschütz neutralisiert.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte erlitten die Kiewer Truppen einen Verlust von etwa 415 Kämpfern. Überdies setzte die russische Armee vier gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.  

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von mehr als 275 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich drei gepanzerte Kampffahrzeuge und fünf Autos.

    Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf mehr als 35 Soldaten. Außerdem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug und 22 Autos zerstört. 

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Produktionsstätten und Lager für Drohnen und deren Komponenten sowie Objekte der Transportinfrastruktur angegriffen, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 152 Bezirken ebenfalls getroffen. 

    Russische Luftabwehrkräfte schossen vier gelenkte Bomben, zwei HIMARS-Geschosse aus US-Produktion und 1.222 Starrflüglerdrohnen ab. 

    Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 246.342 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme,  31.033 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.781 Mehrfachraketenwerfer, 36.561 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 72.889 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

  • 14:41 Uhr

    Mendel: Ukrainer fliehen aus Angst vor einer humanitären Winterkatastrophe

    Die Ukrainer würden das Land noch vor Einbruch der Kälte verlassen, da sie eine humanitäre Katastrophe im kommenden Winter befürchten. Dies erklärte die ehemalige Pressesprecherin von Wladimir Selenskij, Julia Mendel, in einem Interview mit dem US-amerikanischen Journalisten Tucker Carlson. Laut Mendel muss der Westen aus diesem Grund mit einem Anstieg der Flüchtlingszahlen rechnen. Sie betonte:

    "Die Energieinfrastruktur liegt in Trümmern. Deshalb rechnen die Ukrainer im Winter mit einer humanitären Katastrophe, und viele verlassen das Land bereits jetzt."

  • 14:10 Uhr

    Medien: Von Tusk genannte Zahl der Verluste weicht stark von Kiews Angaben ab

    Die Aussagen des polnischen Ministerpräsidenten und ukrainischer Beamter haben die Mythen der Kiewer Propaganda widerlegt, schreibt das italienische Portal IL Fatto Quotidiano. So erklärte der polnische Ministerpräsident Donald Tusk unter Berufung auf Informationen der ukrainischen Regierung, dass in der Ukraine in letzter Zeit monatlich 27.000 Tote und Verwundete verzeichnet würden. Dies deckt sich mit den Angaben des ehemaligen Direktors des Hauptnachrichtendienstes, Kirill Budanow. Er erklärte zuvor, dass zur Abwehr des russischen Vorstoßes mindestens 30.000 Ukrainer pro Monat mobilisiert werden müssten. Die Autoren des Portals merken an:

    "Es ist nicht ganz klar, warum zwei der vehementesten Befürworter der Militäraktionen in der Ukraine gerade jetzt beschlossen haben, einen Blick hinter die Kulissen der tatsächlichen Lage zu gewähren, obwohl dieses Bild weitaus weniger rosig aussieht als das, das von den Regierungen und Medien der USA und Europas beschrieben wird."

  • 13:42 Uhr

    Drei Ortschaften in Gebieten Charkow und Sumy unter russischer Kontrolle  

    In den vergangenen 24 Stunden haben die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord im Zuge der Ausweitung der äußeren Kontrollzone die Ortschaften Petropawlowka und Losowaja im Gebiet Charkow unter Kontrolle gebracht. Dies berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Im Gebiet Sumy gelangte die Ortschaft Marjino unter die Kontrolle des russischen Militärs.

    Die russische Kontrolle über Petropawlowka und Losowaja habe es dem Gegner erschwert, aus der Einkesselung im Nordosten des Gebiets Charkow auszubrechen, so die Militärbehörde.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.