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Liveticker Ukraine-Krieg – Nowak: Kiew greift weiter Raffinerien an und will keine Energiewaffenruhe

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Nowak: Kiew greift weiter Raffinerien an und will keine Energiewaffenruhe© Urheberrechtlich geschützt
  • 14.10.2026 20:17 Uhr

    20:17 Uhr

    Russische Drohnenpiloten zerstören gegnerische Erdbunker an der Front bei Dobropolje (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten des Truppenverbands Mitte im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie ein gegnerisches Erdbunker-System bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR) außer Gefecht.

  • 19:37 Uhr

    Vizeministerpräsident Nowak: Russland verstärkt Schutz der Raffinerien

    Mehrere russische Raffinerien haben nach Reparaturen ihre Arbeit wieder aufgenommen, Russland verstärkt aber weiter ihren Schutz. Dies erklärte Vizeministerpräsident Alexander Nowak am Rande der Russischen Energiewoche vor Journalisten. Er sagte:

    "Hoffen wir, dass sich die Lage weiter verbessert. Natürlich hängt vieles von der weiteren Entwicklung bei den Angriffen auf die Energieinfrastruktur ab, auch wenn unsere Werke geschützt werden – wir verstärken diesen Schutz. Und in diesem Sinne ist das einer der Ansätze zur Verbesserung der Lage."

    Nowak betonte zudem, dass sich die Lage auf dem Treibstoffmarkt zuletzt normalisiert habe. Sie sei heute deutlich besser als vor einem Monat und vor zwei Wochen.

  • 18:59 Uhr

    TASS: Zwangsrekrutierter Ukrainer tötet Kameraden, die russische Soldaten folterten

    Ukrainische Kämpfer hielten in der Ortschaft Momotowo im Gebiet Charkow russische Kriegsgefangene fest und unterzogen sie Verhören sowie Folterungen. Ein zwangsrekrutierter Ukrainer, der nicht als Kanonenfutter bei Woltschansk eingesetzt werden wollte, tötete fünf Kameraden und flüchtete. Dies teilt die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands mit.

    Große Verbände der ukrainischen Armee sind aktuell bei Woltschansk im Raum Charkow eingekesselt. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wird der Belagerungsring immer enger gezogen.

  • 18:25 Uhr

    Marine Le Pen: EU-Sanktionen gegen Russland sind nicht besonders klug

    Die Präsidentschaftskandidatin der französischen Oppositionspartei Rassemblement National (RN) für die Wahl 2027, Marine Le Pen, erklärt, sie würde die Finanzhilfen für die Ukraine innerhalb von sechs Monaten nach ihrem Amtseintritt einstellen, da Frankreich sich diese nicht mehr leisten könne.

    Im Interview mit der Financial Times meinte sie, ehrlich gegenüber dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij wäre es, "ihm zu sagen – ihn regelrecht zu warnen –, dass wir einfach nichts mehr tun können und nichts mehr leisten können".

    Ferner gab Le Pen an, einen EU-Beitritt der Ukraine entschieden abzulehnen und den Russland-Sanktionen gegenüber skeptisch zu sein.

    Die Politikerin führte aus:

    "Wir als EU haben einen Energiekrieg gegen Russland geführt, obwohl wir selbst über keine Energie verfügen. Das ist nicht besonders klug."

  • 17:39 Uhr

    DVR: Kiewer Kräfte bauen Werk in Kramatorsk nach Asowstal-Vorbild zur Festung aus

    In Kramatorsk in der Volksrepublik Donezk (DVR) gibt es mehrere große Industriebetriebe, darunter Maschinenbau und Metallindustrie. Die ukrainischen Streitkräfte sollen eines der großen Werke in der Stadt für eine langfristige Verteidigung vorbereitet haben – wie es beim Stahlwerk Asowstal in Mariupol der Fall gewesen ist. Igor Kimakowski, Berater des DVR-Oberhaupts, gab dies im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Westi bekannt.

    Seit Beginn der militärischen Spezialoperation habe Kiew das Werk in Kramatorsk zu einer Art Festung ausgebaut, die auch im Falle einer Einkesselung über Monate hinweg Verteidigung leisten könnte, sagte Kimakowski.

    Auf dem Gelände des Betriebs gebe es unterirdische Anlagen, ähnlich denen bei Asowstal. Dort habe der Gegner Munitionslager eingerichtet.

  • 17:04 Uhr

    Kiew greift zwei russische Ölraffinerien an

    Das ukrainische Militär hat am Mittwoch zwei Ölraffinerien in Russland angegriffen – in den Gebieten Saratow und Rjasan. Dies teilte der russische Vizepremier Alexander Nowak mit. Kiew zeige keinerlei Anzeichen für eine Bewegung hin zu einem Energiewaffenstillstand, betonte Nowak.

    US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, dass der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij mit derartigen Angriffen Probleme für die USA und die ganze Welt schaffen wolle.

    "Wir haben ihm gesagt: 'Tu, was du willst, aber greif nicht die Dieselkraftstoff-Infrastruktur an, denn das wird große Probleme und einen massiven Mangel verursachen'", sagte Trump. "Und was macht er? Er greift genau diese Anlagen an. Er sollte verdammt noch mal damit aufhören!"

  • 16:48 Uhr

    Großbritannien beschleunigt Lieferung von LMM-Raketen an Kiew

    Großbritannien beschleunigt die Lieferung von leichten Mehrzweckraketen (LMM) an die Ukraine, um das Land bei der Abwehr von Jet-Drohnen und bei Angriffen hinter der Frontlinie zu unterstützen. Dies geht aus einer Erklärung auf der Website der britischen Regierung hervor.

    Wie es heißt, stammten die Mittel aus einem neuen Militärhilfepaket im Umfang von 45 Millionen Pfund. Die Übergabe von LMM-Raketen sei Teil eines Vier-Jahr-Vertrags mit einem Gesamtwert von 1,6 Milliarden Pfund. Dieser sehe die Lieferung von mehr als 5.000 Raketen von diesem Typ vor.

    Die Erklärung wurde im Vorfeld des für Mittwoch in London geplanten Treffens zwischen dem britischen Premierminister Andy Burnham und dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij veröffentlicht.

  • 16:18 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

    Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Das russische Militär zieht im Gebiet Charkow den Belagerungsring enger und erweitert die äußere Kontrollzone.

    Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.265 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • 96 Fahrzeuge
    • elf Artilleriegeschütze
    • 14 gepanzerte Kampffahrzeuge
    • elf Anlagen der elektronischen Kampfführung.

    Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 146 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz. Entlang der Frontlinie holte die Luftverteidigung 1.425 ukrainische Starrflüglerdrohnen vom Himmel.

  • 15:57 Uhr

    Zivilist bei Drohnenangriff auf Gebiet Belgorod verletzt

    Am Mittwoch hat das ukrainische Militär seine Drohnenangriffe auf das Grenzgebiet Belgorod fortgesetzt. Nach Angaben des Operativstabs der Region wurde ein ziviler Einwohner mit Splitterverletzungen an Brust und Bein in ein Krankenhaus eingeliefert. 

    Die Zerstörungen hätten vor allem Wohngebäude betroffen – zwei Mehrfamilienhäuser und fünf Privathäuser. Zudem seien sechs Autos und ein Infrastrukturobjekt zu Schaden gekommen.

  • 15:24 Uhr

    Französische Politikerin Maréchal: Europa droht Ausschluss von Ukraine-Gesprächen

    Europa muss den Dialog mit Russland suchen, um nicht von der Beilegung des Ukraine-Konflikts ausgeschlossen zu werden. Marion Maréchal, Gründerin und Vorsitzende der französischen Partei Identité-Libertés (IDL) und Nichte der Rechtspolitikerin Marine Le Pen, erklärte dies gegenüber dem Fernsehsender LCI.

    In dem Zusammenhang führte die Politikerin aus:

    "Wie lässt sich ein Konflikt beenden, wenn man nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt in einen diplomatischen Dialog mit denjenigen tritt, die unmittelbar daran beteiligt sind? Ich denke, dass dies früher oder später auf jeden Fall ein unvermeidlicher Schritt sein wird. Und wenn die Europäer dies nicht tun, dann werden es die Amerikaner, die Länder des Nahen Ostens oder die Türkei tun. Doch dann wären wir vom Verhandlungsprozess völlig ausgeschlossen."

    Frankreich erziele keine Vorteile durch einen vollständigen Abbruch der Beziehungen zu Russland, fügte Maréchal hinzu. Es gebe diplomatische Aufgaben, die zu einem bestimmten Zeitpunkt gelöst werden müssten.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.