Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Drohnen treffen getarnte Reserven in Orechow im Raum Saporoschje

18.08.2026 12:32 Uhr
12:32 Uhr
Drohnen treffen getarnte Reserven der ukrainischen Streitkräfte in Orechow im Raum Saporoschje (Video)
Aufklärungskräfte des russischen Truppenverbands Dnjepr haben getarnte Ansammlungen der gegnerischen Reserven in Orechow im Gebiet Saporoschje aufgespürt. Diese wurden anschließend mit Kampfdrohnen angegriffen und außer Gefecht gesetzt. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet darüber unter Verweis auf einen Kommandeur der 42. Gardedivision.
Orechow liegt an der Frontlinie. Das ukrainische Militär bündelt in der Stadt seine Kräfte.
Laut dem Offizier seien zudem mehrere Stützpunkte der ukrainischen Truppen an der Frontlinie eliminiert worden. Dabei sei auch Artillerie zum Einsatz gekommen, die gemäß den von Drohnenpiloten zur Verfügung gestellten Zielkoordinaten Anlagen der ukrainischen Einheiten zerstört hätten.
Die Agentur RIA Nowosti teilt entsprechende Aufnahmen auf ihrer Webseite.
12:10 Uhr
Konzentrationslager Ukraine? In der Diktatur des Komikers packt eine Popsängerin aus

© Screenshot YouTube / @Raminaeshakzai / @PolyakovaOfficial Ein seltener Ausbruch eines Prominenten hat die Atmosphäre der Angst in der Ukraine durchbrochen und Zwangsentführungen, Repression und ein Regime offengelegt, das panische Angst vor der Wahrheit hat.
Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
11:33 Uhr
Botschafter: Kiew und Warschau verhandeln weiterhin über Lieferung von Patriot-Raketen
Der ukrainische Botschafter in Polen, Wassili Bodnar, ging im Gespräch mit dem Radiosender RMF FM auf die Frage ein, ob Polen der Ukraine letztendlich Raketen für das Flugabwehrraketensystem Patriot übergeben werde.
"Wir arbeiten daran, aber das Verteidigungsministerium wird die Einzelheiten bekanntgeben", sagte Bodnar. Und er fügte hinzu:
"Informationen über die Ergebnisse der Verhandlungen werden nicht öffentlich sein und nicht von mir stammen."
10:57 Uhr
TASS: Ukrainische Sperreinheiten töten bei Charkow Söldner, die sich ergeben wollten
Östlich des Dorffriedhofs in Dolschanka im Raum Charkow wurde eine Gruppe von Söldnern asiatischer Herkunft eingekesselt. Sie warfen ihre Waffen aus ihrer Deckung und signalisierten damit die Bereitschaft, sich den russischen Streitkräften zu ergeben. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet darüber unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.
Laut der Quelle seien drei der Söldner von Sperreinheiten getötet worden. Der vierte, unbewaffnete Mann habe Zuflucht im Keller eines verlassenen Gebäudes gesucht, das unter der Feuerkontrolle der russischen Truppen stehe.
Die Sperrverbände als Teil der ukrainischen Streitkräfte agierten entlang der gesamten Front, heißt es in dem Medienbericht. Das sei durch Aussagen ukrainischer Kriegsgefangener und Experten mehrfach bestätigt worden.
10:13 Uhr
Energodar: Ein Toter und Verletzte durch Angriff aus der Ukraine
Bei einer Drohnenattacke nahe einer Bushaltestelle in Energodar im Gebiet Saporoschje kam ein Zivilist ums Leben. Dies gibt Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram bekannt. Laut dem Beamten erlitten weitere 17 Menschen bei dem Angriff am Dienstagmorgen Verletzungen.
"Die Menschen warteten an der Bushaltestelle, um zur Arbeit zu fahren", schreibt Balizki. Der Angriff auf sie sei ein Terrorakt gewesen, der nur von den Kiewer Neonazis gerechtfertigt werden könne.
Die Rettungskräfte seien vor Ort im Einsatz, und die Betroffenen erhielten die notwendige medizinische Versorgung, heißt es weiter.
09:37 Uhr
Russische Artillerie nimmt gegnerische Stellungen auseinander (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad und Uragan im Einsatz. Der Gegner habe kaum Chancen, heißt es im Beitrag auf Telegram-Kanal der Behörde.
09:00 Uhr
DVR meldet Dutzende Angriffe binnen 24 Stunden
Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben die Behörden in Donezk 40 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 45 Geschosse verschiedener Art abgefeuert.
Bei den Angriffen im Zeitraum von 0:00 Uhr am 17. August bis 0:00 Uhr am 18. August (Ortszeit) kam ein Zivilist ums Leben. Weitere zehn Zivilisten erlitten Verletzungen.
Durch den Beschuss wurden sechs Eigenheime und fünf zivile Infrastruktureinrichtungen beschädigt.
08:15 Uhr
Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Nacht zu Dienstag hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 791 ukrainische unbemannte Fluggeräte über 13 Gebieten, über den Regionen Moskau, Krasnodar, der Republik Krim sowie über dem Schwarzen und dem Asowschen Meer abgefangen oder zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen Starrflüglerdrohnen ein.
07:31 Uhr
TASS: Nächtlicher Drohnenangriff auf Moskau war der größte seit zwei Jahren
Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin gibt auf Telegram bekannt, 620 ukrainische Drohnen seien zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (Ortszeit) in Richtung der russischen Hauptstadt und deren Umland geflogen. Die Moskauer Luftabwehr selbst habe davon 180 Fluggeräte zerstört.
"Die Rettungskräfte sind an den Einschlagstellen im Einsatz", teilt Sobjanin weiter mit.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS handelte es sich um die größte Drohnenattacke aus der Ukraine seit zwei Jahren. Die Agentur bezieht sich dabei auf eigene Berechnungen, die auf Daten der Behörden der Hauptstadt basieren.
Zuletzt kam es demnach am vergangenen Wochenende zu einem heftigen ukrainischen Drohnenangriff auf Moskau. Die Behörden meldeten 600 anfliegende Drohnen, von denen 201 in der Haupstadtregion selbst abgefangen wurden.
17.08.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
