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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland meldet Angriffe auf gegnerische Logistikzentren und Schiffe

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 4.09.2026 21:35 Uhr

    21:35 Uhr

    Ukrainische Antikorruptionsbehörden gehen gegen mutmaßliche kriminelle Organisation vor

    Das Nationale Antikorruptionsbüro der Ukraine (NABU) und die Spezialisierte Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (SAP) führen eine Spezialoperation gegen eine mutmaßliche kriminelle Organisation durch. Diese soll von einem Mitarbeiter des Generalstaatsanwaltsamtes der Ukraine geleitet worden sein und ein Netzwerk betrügerischer Callcenter geschützt sowie Vermögenswerte legalisiert haben.

    Laut dem ukrainischen Abgeordneten Alexei Gontscharenko wurde der Leiter der Cyberabteilung des Generalstaatsanwaltsamtes, Sergei Kropiwa, festgenommen. Ukrainische Medien berichteten ebenfalls über seine Festnahme. Offiziell hat das NABU den Namen bislang nicht genannt.

  • 21:20 Uhr

    Selenskij: SBU bereitet Antwort auf russische Angriffe vor

    Der ukrainische Sicherheitsdienst SBU hat nach Angaben von Präsident Wladimir Selenskij eine Reaktion auf die "russischen Angriffe" vorbereitet. Die Geografie der geplanten Aktionen sei bereits festgelegt, erklärte Selenskij. Er schrieb auf Telegram:

    "Bericht des SBU-Leiters Alexander Poklad über unsere geplanten aktiven Maßnahmen als Antwort auf die russischen Angriffe. Der Zeitpunkt wird so gewählt, dass das Ergebnis erzielt wird."

    Am 4. September war nach Selenskijs Angaben eine Drohne in das zentrale SBU-Gebäude in Kiew eingeschlagen. Sie sei russischer Herkunft gewesen und habe direkt das Büro des SBU-Leiters Poklad angesteuert.

    In der russischen Staatsduma wurde unterdessen nicht ausgeschlossen, dass der Angriff eine Reaktion auf ukrainische Anschläge gewesen sein könnte. Zugleich hieß es, auch der ukrainische Militärgeheimdienst GUR könnte hinter dem Angriff stecken – möglicherweise als Vergeltung für eine Schießerei zwischen Mitarbeitern des SBU und des GUR in Kiew am 2. September.

    Das Staatliche Ermittlungsbüro der Ukraine leitete zu dem Vorfall Ermittlungen ein. Gegen zwei Beteiligte wurde bereits Anklage erhoben.

  • 21:01 Uhr

    Russland meldet Abschuss von 480 ukrainischen Drohnen

    Die russischen Luftabwehrkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums innerhalb eines Tages 480 ukrainische Drohnen über russischem Gebiet und dem Schwarzen Meer abgefangen und zerstört. In der Zeit von 8:00 bis 20:00 Uhr Moskauer Zeit wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tula und Moskau sowie über der Region Krasnodar, der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen Meeres 480 ukrainische Starrflüglerdrohnen vom Himmel geholt.

  • 20:39 Uhr

    Miroschnik: Selenskij macht Russland für Drohnenangriff auf SBU-Gebäude verantwortlich

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij führt den Drohnenangriff auf das Gebäude des ukrainischen Geheimdienstes SBU im Zentrum Kiews auf Russland zurück. Dies schrieb der russische Außenamtssonderbeauftragte Rodion Miroschnik auf Telegram:

    "Nach Selenskijs soeben abgegebener Erklärung vertritt er die Version, dass der Drohneneinschlag direkt im Fenster des SBU-Chefs das Ergebnis eines Angriffs einer 'russischen Drohne' war und nicht etwa ein Konflikt zwischen den ihm unterstellten Sicherheitsbehörden. Selenskij hat sich für das kleinere von zwei Übeln entschieden." 

    Miroschnik verwies darauf, dass es erst vor wenigen Tagen zu einer bewaffneten Auseinandersetzung zwischen Einheiten des ukrainischen Militärgeheimdienstes GUR und des SBU gekommen sei. Dabei wurde einem Medienbericht zufolge ein GUR-Mitarbeiter getötet und zwei weitere verletzt.

    Anschließend hatten die ukrainischen Behörden Ermittlungen gegen die Führung von SBU und GUR eingeleitet. Zwei Beteiligte wurden beschuldigt.

  • 20:20 Uhr

    Politico: Kiew bezeichnet seine Bitten an Partner um Militärhilfe als "endlose Geschichte"

    Kiew mangelt es an Patriot-Raketen zur Abwehr. Deswegen dränge die ukrainische Führung ihre westlichen Verbündeten, mehr Waffen und finanzielle Unterstützung bereitzustellen, schreibt Politico. Bislang blieben jedoch all diese Bemühungen erfolglos.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 20:02 Uhr

    Nach Moskau: Witkoff und Kushner reisen weiter nach Kiew

    Der US-Sondergesandte von Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner werden nach Gesprächen in Moskau am Sonntag nach Kiew weiterreisen. Dies erklärte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij auf Telegram.

    Zuvor hatte Bloomberg berichtet, dass Witkoff und Kushner am Samstag zu Gesprächen in Moskau erwartet werden. Selenskij kündigte zudem an, dass die Ukraine während des Besuchs der US-Delegation in Moskau keine Angriffe durchführen werde.

    Zuvor hatte der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, erklärt, die USA könnten von Kiew einen Verzicht auf Angriffe während des Aufenthalts von Witkoff und Kushner in Russland verlangen.

  • 19:40 Uhr

    Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Attacken – vier Verletzte

    Bei ukrainischen Drohnenangriffen sind im Gebiet Belgorod drei Zivilisten verletzt worden. Einer von ihnen musste ins Krankenhaus gebracht werden. Im Gebiet Brjansk wurde zudem der Fahrer eines zivilen Autos verletzt. Dies teilten die regionalen Behörden mit.

    Im Gebiet Belgorod griffen Drohnen ein Privathaus, ein ziviles Auto sowie weitere Ziele an. In der Siedlung Proletarski im Bezirk Rakitianskoje erlitt ein Mann bei einem Angriff auf ein Privathaus eine Splitterverletzung am Rücken. Im Dorf Gruskoje im Bezirk Borissowski wurde ein weiterer Mann durch die Explosion einer FPV-Drohne am Unterschenkel verletzt. Beide wurden medizinisch versorgt.

    Im Dorf Nischnje Beresowo-Wtoroje im Bezirk Schebekinski griff eine Drohne zudem ein Auto an. Der Fahrer erlitt oberflächliche Verletzungen im Gesicht und wurde ins Krankenhaus Schebekino gebracht.

    Auch im Gebiet Brjansk wurde ein ziviles Auto Ziel eines Drohnenangriffs. Im Dorf Sagutjewo im Bezirk Trubtschewski erlitt der Fahrer nach dem Angriff einer Kamikaze-Drohne zahlreiche Splitterverletzungen. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, wie der amtierende Gouverneur Jegor Kowaltschuk mitteilte.

  • 19:19 Uhr

    Bulgariens Premier wirft der EU Leichtsinnigkeit vor

    In einer Fragestunde im bulgarischen Parlament hat Premierminister Rumen Radew die Ukraine-Politik der führenden europäischen Staaten kritisiert. Darüber berichtet die Nachrichtenseite The Sofia Globe.

    "Ist es nicht leichtsinnig, europäische Länder dazu zu drängen, ihre Langstreckenwaffen zu schicken, um Ziele Tausende Kilometer tief in Russland anzugreifen?", fragte Radew.

    Und weiter:

    "Was können wir erwarten, wenn unsere Langstreckenwaffen für Angriffe tief im Hinterland eines anderen Landes eingesetzt werden? Wird es tatenlos zusehen oder reagieren? Das ist die entscheidende Frage."

    Europa müsse die Risiken einer Eskalation im Ukraine-Krieg ernster nehmen und schnellstmöglich zum Verhandlungsweg zurückkehren, fügte der bulgarische Premier hinzu.

    "Der Westen versucht gemeinsam, im konventionellen Krieg einen Sieg über Russland zu erringen, ohne zu berücksichtigen, dass Russland die größte Atommacht ist und wir seinen Hyperschallwaffen nicht standhalten können. Das ist jede Nacht im Himmel über Kiew zu beobachten."

    Europa könne ohne Russland existieren, aber es sei unwahrscheinlich, dass es in einer Konfrontation mit Russland lange überleben werde, so Radew.

  • 19:00 Uhr

    Napolitano: "Putin hat fast schon heiligengleiche Geduld an den Tag gelegt"

    In einem RT-Interview erklärt der ehemalige Fox-News-Moderator Andrew Napolitano, Putin zeige im Konflikt mit der NATO eine "fast heiligengleiche Geduld". Zwar habe Russland völkerrechtlich gesehen das Recht, westliche Rüstungsbetriebe und Militärziele wegen deren Waffenlieferungen an die Ukraine anzugreifen, doch durch seine bisherige Zurückhaltung werde Putin am Ende mit weniger Zerstörung siegen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 18:54 Uhr

    Gebiet Belgorod erneut Ziel ukrainischer Drohnenangriffe – drei Verletzte

    Bei Drohnenangriffen der Ukraine im Gebiet Belgorod sind drei Menschen verletzt worden, darunter ein 14-jähriger Junge. Dies teilte der regionale Einsatzstab mit.

    In Krasnaja Jaruga erlitt ein Mann Splitterverletzungen an Schulter und Beinen. Der 14-Jährige zog sich ersten Angaben zufolge eine Prellung des Brustkorbs zu. Beide werden medizinisch versorgt.

    In der Siedlung Oktjabrski wurde zudem eine Frau durch Splitter an der Schulter verletzt, die von der Detonation einer FPV-Drohne stammten.

    Laut den Behörden kamen bei den Angriffen außerdem Wohnhäuser, Betriebe, Fahrzeuge und Nebengebäude in mehreren Kreisen zu Schaden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.