International

Liveticker Ukraine-Krieg: SpaceX schränkt Starlink-Nutzung durch Kiews Truppen ein

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: SpaceX schränkt Starlink-Nutzung durch Kiews Truppen ein© Jakub Porzycki/NurPhoto via Getty Images
  • 14.10.2026 11:07 Uhr

    11:07 Uhr

    Sberbank bestätigt ukrainische Angriffe auf Rechenzentrum

    Sberbank bestätigt einen Angriff ukrainischer Drohnen auf das Rechenzentrum in Balakowo im Gebiet Saratow. Alle Systeme funktionieren jedoch weiterhin, wie Alexander Wedjachin, der erste stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Sberbank, gegenüber Journalisten mitteilt.

    "Wir bestätigen den Angriff auf das Rechenzentrum. Dabei funktionieren alle Systeme und Dienste der Sberbank weiterhin störungsfrei."

  • 10:35 Uhr

    Rada-Abgeordneter: Ukrainische Armee ist zu 200 Prozent von Starlink abhängig

    Der Abgeordnete der Werchowna Rada, Alexei Gontscharenko, erklärt auf Telegram, die Streitkräfte der Ukraine seien "absolut" vom Satelliteninternet Starlink abhängig. 

    "NIEMAND kann die Geheimdienstinformationen der USA ersetzen. Nun ja, China könnte es vielleicht. […] NIEMAND kann die Starlink-Verbindung für unser Militär ersetzen. Wir sind zu 200 Prozent von Starlink abhängig. Absolut."

    Gontscharenko zufolge ist nun eine Reise in die USA erforderlich, um eine Aufhebung der Beschränkungen für den Zugang der ukrainischen Streitkräfte zu diesem Dienst auszuhandeln.

    "Was muss dringend getan werden? Die Drähte in den USA heißlaufen lassen. Anrufen, reden, verhandeln, einen Mittelweg finden. Die ukrainische Delegation muss bereits in die USA fliegen."

  • 09:57 Uhr

    Kiews Partner liefern erneut keine Daten über russische Raketenstarts 

    Westliche Partner hätten den zweiten Tag in Folge Kiew nicht vor Starts russischer ballistischer Raketen gewarnt. So kommentiert Selenskijs Berater Dmitri Litwin gegenüber Journalisten das Ausbleiben des Luftalarms in der ukrainischen Hauptstadt, berichtet Interfax-Ukraine.

    "Wir haben das bereits erörtert – es gab keine Warnung von Partnern über die dafür üblicherweise genutzten Kanäle. Das war auch heute der Fall."

    Selenskij hat auf Telegram bestätigt, dass die Ukraine von Amerikanern keine Daten erhalten habe. 

    "Dies ist bereits das zweite Mal, dass die Ukraine keine Vorwarnung erhalten hat."

    Selenskij hatte bereits zuvor erklärt, dass Kiew von seinen Partnern keine Geheimdienstinformationen über die Raketenstarts in der Nacht zum Dienstag erhalten habe. Auch die ukrainischen Luftstreitkräfte meldeten das Ausbleiben der Daten. Nach Angaben des ukrainischen Militärs seien die Raketen unmittelbar während des Angriffs auf Kiew mittels Radar aufgedeckt worden.

    US-Präsident Donald Trump hat diese Information jedoch dementiert und versichert, dass die Ukraine weiterhin Geheimdienstdaten erhalte.

  • 09:32 Uhr

    Selenskij-Berater: SpaceX hat Einschränkungen für Starlink-Nutzung durch ukrainische Armee eingeführt

    Wie Sergei Beskrestnow, ein Berater von Wladimir Selenskij, am Morgen auf Telegram mitteilt, habe das US‑Unternehmen SpaceX in der vergangenen Nacht Geschwindigkeitsbeschränkungen für den Starlink-Dienst der ukrainischen Streitkräfte eingeführt.

    "Ich bestätige, dass SpaceX gestern Abend Geschwindigkeitsbeschränkungen für mobile Starlink-Terminals eingeführt hat. Derzeit gilt die Beschränkung für das 'Militärpaket' der StarShield-Dienste und ist auf eine Geschwindigkeit von 100 Meilen pro Stunde (ca. 161 km/h, Anm. d. Red.) festgelegt. Unsere Streitkräfte wurden nicht über diese Maßnahme informiert, was zur Unterbrechung einer Reihe von Operationen geführt hat. Dieser Schritt ist eindeutig kein Zufall und steht im Zusammenhang mit der aktuellen politischen Lage. "

  • 08:51 Uhr

    Russische Armee trifft gegnerische Kommunikations- und Energieobjekte

    In der vergangenen Nacht habe die russische Armee einen massiven Schlag mit bodengestützten Präzisionswaffen und Langstrecken-Kampfdrohnen gegen Objekte der gegnerischen Kommunikations- und Energieinfrastruktur geführt, die im Interesse des militärisch-industriellen Komplexes und der Streitkräfte der Ukraine genutzt werden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. 

    Der Militärbehörde zufolge wurden getroffen:

    In Kiew:

    • das Rechenzentrum ATM Ukrsibbank, das den Austausch von Internetverkehr zur Gewinnung von Aufklärungsinformationen über die Streitkräfte der Russischen Föderation gewährleistete,
    • das Heizkraftwerk Darnizkaja, das Einrichtungen des militärisch-industriellen Komplexes in Kiew mit Strom versorgt,
    • das Heizkraftwerk Kiewskaja, das militärische Einrichtungen sowie Betriebe des militärisch-industriellen Komplexes in Kiew und im Gebiet Kiew mit Strom beliefert.

    Im Gebiet Kiew:

    • das Heizkraftwerk Kiewskaja, das Einrichtungen der militärischen Logistik sowie Lagerstätten für Waffen und Militärtechnik im nordöstlichen Teil des Gebiets Kiew mit Strom versorgt,
    • das Wärmekraftwerk Tripolskaja, das Strom an Einrichtungen des militärisch-industriellen Komplexes in Kiew und im Gebiet Kiew liefert,
    • das Umspannwerk Kiewskaja, das die Übertragung von Strom aus den westlichen Gebieten der Ukraine sowie dessen Verteilung an Einrichtungen der Streitkräfte der Ukraine im Gebiet Kiew gewährleistet.

    In Charkow und im Gebiet Charkow:

    • das Heizkraftwerk Charkowskaja, das Objekte des militärisch-industriellen Komplexes in Charkow und im westlichen Teil des Gebiets Charkow mit Strom versorgt,
    • das Wärmekraftwerk Smijewskaja, das Objekte der Streitkräfte der Ukraine im südöstlichen Teil des Gebiets Charkow mit Strom versorgt.
  • 08:13 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 900 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 902 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

    Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woldograd, Woronesch, Wladimir, Kaluga, Kursk, Lipezk, Nowgorod, Orjol, Rostow, Rjasan, Saratow, Smolensk, Twer, Tula, den Regionen Moskau, Krasnodar und Stawropol, der Teilrepublik Krim sowie den Gewässern des Asowschen Meeres zerstört.

  • 07:27 Uhr

    Luftverteidigung in Moskau und Region wehrt Drohnenangriffe ab

    Die ukrainischen Streitkräfte haben eine massive Drohnenattacke auf die russische Hauptstadt unternommen.

    Zwischen 20:30 Uhr am 13. Oktober und 7:00 Uhr am 14. Oktober seien insgesamt 493 gegnerische Drohnen in Richtung Moskau und in die Region um die Hauptstadt geflogen, erklärt Bürgermeister Sergei Sobjanin am Mittwochmorgen.

    Ihm zufolge habe die Luftverteidigung den Großteil der Drohnen auf großer Entfernung abgeschossen. Dabei seien 180 Drohnen im Anflug auf Moskau zerstört worden.

  • 13.10.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:57 Uhr

    Russische Artillerie legt gegnerische Stellungen in der DVR auseinander (Video)

    Artilleriesoldaten des russischen Truppenverbands West haben gegnerische Stützpunkte in der Volksrepublik Donezk (DVR) unter Einsatz der Schleppkanonen vom Typ Giazint-B zerstört. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

  • 21:41 Uhr

    Diplomat: Kiewer Kräfte greifen Zivilisten an – aus Angst, die Wahrheit könnte ans Licht kommen

    Ukrainische Kämpfer behindern die Evakuierung von Zivilisten aus umkämpften Ortschaften, erklärte der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik. Die Einwohner würden schikaniert und angegriffen, da die Kiewer Kräfte befürchteten, die Einwohner könnten die Wahrheit über ihre Gewalttaten enthüllen.

    Die ukrainischen Truppen greifen die ukrainischen Bürger an, während russische Einheiten als Retter fungieren, sagte der Diplomat im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Westi.

    Kiew biete keinerlei Möglichkeiten zur Evakuierung der Zivilisten und lasse ihnen keine Wahl, was einen direkten Verstoß gegen die Grundsätze des humanitären Völkerrechts darstelle, erklärte der Sonderbotschafter.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.