International

Liveticker Ukraine-Krieg: Datenzentrum zur Unterstützung der Starlink-Systeme in Kiew getroffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Datenzentrum zur Unterstützung der Starlink-Systeme in Kiew getroffen© erstellt mit KI
  • 26.09.2026 09:15 Uhr

    09:15 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 600 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Samstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 645 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

    Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Rjasan, Tula, den Regionen Moskau, Krasnodar und Stawropol, der Teilrepublik Krim sowie den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres zerstört.

  • 08:27 Uhr

    Datenzentrum zur Unterstützung der Starlink-Systeme in Kiew getroffen 

    In der vergangenen Nacht habe das russische Militär seine Angriffe auf Objekte der Hafen- und Transportinfrastruktur sowie auf Logistik- und Kommunikationszentren mittels Drohnen fortgesetzt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. 

    Folgende Objekte seien in Kiew getroffen worden:

    • das Rechenzentrum Kosmonowa, das den Betrieb des mobilen Internets sowie die Unterstützung der Starlink-Satellitenkommunikationssysteme für die ukrainischen Streitkräfte sicherstellte.

    In Odessa und der Region habe das russische Militär folgende Ziele angegriffen: 

    • ein Hafenpunkt in der Ortschaft Wilkowo, über den Waffen und Munition aus europäischen Staaten in die Ukraine gelangten,
    • eine Straßenbrücke in der Ortschaft Majaki, die für den Transport militärischer Güter an ukrainische Einheiten genutzt wurde,
    • das Logistikzentrum Nowaja Potschta zur Lagerung der militärischen Güter für den Bedarf der ukrainischen Streitkräfte.

    Darüber hinaus sei ein Frachtschiff im Schwarzen Meer beschädigt worden, das militärische Güter transportierte.

  • 07:29 Uhr

    Vorstoßversuch ukrainischer Sturmverbände im Gebiet Saporoschje verhindert

    Piloten von Kampfdrohnen des russischen Truppenverbands Ost haben einen Angriff ukrainischer Sturmverbände im Gebiet Saporoschje vereitelt. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

    "Die Aufklärer haben die Bewegungsrouten des Gegners verfolgt und diese Daten an die Piloten der Kampfdrohnen übermittelt. Die identifizierten Gruppen wurden entlang der Bewegungsrouten angegriffen, wodurch verhindert wurde, dass sich die Kämpfer den Stellungen des russischen Truppenverbands näherten. Infolgedessen wurden die Sturmverbände der ukrainischen Armee eliminiert, die sich an dem Vorstoßversuch beteiligten."

    Das Vorgehen der russischen Soldaten würde es ermöglichen, das Vorrücken der angreifenden ukrainischen Kräfte zu unterbinden und zu verhindern, dass diese den Druck auf die Stellungen des Truppenverbands Ost verstärken, so die Militärbehörde.

  • 25.09.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:41 Uhr

    Bloomberg: Trump forderte Selenskij zu Treffen mit Putin in Moskau auf

    Die Bemühungen der US-Regierung um eine Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine gehen offenbar weiter. Nach Informationen von Bloomberg soll US-Präsident Donald Trump dabei erneut auf ein persönliches Treffen der beiden Staatschefs in Moskau gedrängt haben:

    "In dieser Woche forderte Donald Trump Wladimir Selenskij erneut auf, zu einem Treffen mit Wladimir Putin nach Moskau zu reisen – trotz mehrfacher Absagen in der Vergangenheit. Hintergrund sind die Bemühungen der USA, die Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine wiederzubeleben."

    Nach Angaben der Nachrichtenagentur habe Selenskij die Aufforderung Trumps verärgert aufgenommen. Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte am Donnerstag erklärt, Russland sei weiterhin bereit, Selenskij in Moskau zu empfangen. Zugleich betonte er, ein Gipfeltreffen sei nicht sinnvoll, solange die notwendige Arbeit auf Expertenebene nicht geleistet worden sei.

    Selenskij und Trump hatten sich am Dienstag am Rande der UN-Generalversammlung in New York getroffen. Bei einem kurzen Gespräch mit Journalisten vor dem nichtöffentlichen Teil des Treffens übernahm der US-Präsident laut RIA Nowosti vollständig die Gesprächsführung und ließ Selenskij keine der Fragen der Journalisten beantworten. Der ukrainische Präsident konnte lediglich der US-Seite für ihre Unterstützung danken und erklären, dass er den Konflikt noch vor dem Winter beenden wolle. Der nichtöffentliche Teil des Treffens dauerte rund 40 Minuten.

    Am Mittwoch sprach Selenskij vor der UN-Generalversammlung vor einem nur teilweise besetzten Saal. Nach seiner Rede wurde er beim Verlassen des Gebäudes von Journalisten auf Englisch und Russisch befragt. Auf die auf Russisch gestellte Frage, wann er nach Moskau kommen werde, antwortete Selenskij auf Russisch: "Mit einer Rakete" und beendete den Satz mit einer vulgären Äußerung.

  • 21:21 Uhr

    Bericht: Ukrainische Stahlindustrie in existenzbedrohender Krise

    Angesichts verstärkter russischer Angriffe steht die ukrainische Stahlindustrie vor dem Kollaps, heißt es in einem Bericht der Zeitung Kyiv Independent.

    Demnach erklärte am Freitag der größte ukrainische Stahlproduzent, ArcelorMittal mit Sitz in Kriwoi Rog, er könne die Produktion wegen einer Welle russischer Attacken nicht wiederaufnehmen. Außerdem stellten die Großkonzerne Metinvest und Interpipe die Produktion ein.

    Im vergangenen Jahr machte die Metallurgiebranche sieben Prozent des ukrainischen BIP aus und beschäftigte Zehntausende Menschen. Seit August seien die Produktionsanlagen laut dem Bericht von mindestens neun separaten Raketenangriffen betroffen gewesen.

    Alexander Kalenkow, der Präsident der Stahlvereinigung Ukrmetallurgprom, sagte im Gespräch mit der Zeitung, dass die jüngsten Angriffe die Hersteller vermutlich fast 100 Millionen Dollar gekostet hätten. Dies sei das schlechteste Jahr für den Sektor seit 2022, als die russischen Streitkräfte die Werke in Mariupol einnahmen und damit 40 Prozent der ukrainischen Stahlproduktion auslöschten.

    Die Branche benötige mehr internationale Unterstützung, um einen völligen Zusammenbruch zu verhindern, heißt es in dem Bericht weiter. Mit seinen Angriffen ziele Russland seit dem Sommer auf die Lähmung zentraler Sektoren der ukrainischen Wirtschaft. Bezüglich der Stahlwirtschaft sollen durch Attacken kritische Anlagen wie Hochöfen beschädigt werden, weshalb die Stahlhersteller nicht in der Lage seien, Roheisen, ihr wichtigstes Produkt, zu erzeugen.

  • 21:11 Uhr

    Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Attacken

    Bei Drohnenangriffen der Ukraine auf Märkte in Gorlowka in der DVR sind zehn Menschen verletzt worden, darunter ein Jugendlicher. Zwei Menschen kamen nach Angaben des Bürgermeisters Iwan Prichodko ums Leben. Dies teilten die operativen Dienste der Republik der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.

    Auch die Stadt Energodar im Gebiet Saporoschje wurde nach Angaben des Stadtverwaltungschefs Maxim Puchow von ukrainischen Drohnen angegriffen. Ziel waren demnach zunächst ein Café und später das Gelände einer stillgelegten Schule. Bei dem Angriff auf das Café "Why Not" wurden keine Verletzten gemeldet. Auf dem Schulgelände wurden zwei Pkw beschädigt. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden.

    Im Gebiet Belgorod wurde eine Frau verletzt, als eine ukrainische Drohne Sprengkörper auf ein Privathaus im Dorf Dorogoschtsch abwarf. Bei ihr wurden Prellungen im Gesicht und am Körper diagnostiziert. Das Wohnhaus wurde durch den Brand zerstört. Nach der Erstversorgung soll die Frau zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus in Belgorod gebracht werden.

  • 20:59 Uhr

    Flugabwehr zerstört 55 ukrainische Drohnen über Russland

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 55 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über fünf Regionen Russlands und über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

  • 20:28 Uhr

    Drohnenangriffe auf Fahrzeuge in Grenzgebieten: Zwei Tote und drei Verletzte

    Bei Drohnenangriffen der Ukraine auf zivile Fahrzeuge in den Gebieten Belgorod und Brjansk sind zwei Menschen getötet und drei weitere verletzt worden. Dies teilten die regionalen Behörden mit.

    Im Dorf Sosuli im Gebiet Belgorod griff eine FPV-Drohne ein Auto an. Ein Ehepaar erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Im Schebekinski-Kreis wurden bei Drohnenangriffen auf zwei Lastwagen zwei weitere Männer verletzt. Einer von ihnen erlitt Splitterverletzungen am Kopf, Brustkorb, Bauch, Arm und Beinen. Er wurde nach der Erstversorgung in ein regionales Klinikum gebracht.

    Auch im Gebiet Brjansk wurde ein ziviler Lastwagen angegriffen. In der Siedlung Starodub erlitt der Fahrer Splitterverletzungen und wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

    Darüber hinaus wurden im Kreis Belgorod durch Drohnenangriffe die Fenster und der Zaun eines Privathauses beschädigt. Im Rakitjanski-Kreis wurden zwei Autos und die Fassade eines Privathauses in Mitleidenschaft gezogen. Im Graiworonski-Kreis wurde eine Infrastruktureinrichtung getroffen.

  • 20:05 Uhr

    Exklusiv: Russischer Scharfschütze berichtet von seinen Einsätzen an der Front

    RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij hat einen Scharfschützen der russischen Streitkräfte zu seinen Erfahrungen im Ukraine-Konflikt befragt. Der Soldat, der unter dem Kampfnamen "Ausrollen" auftritt, berichtete von mehreren Kampfeinsätzen.

    Er wurde 2022 während eines Angriffs verwundet und für seine Einsätze mehrfach ausgezeichnet. Als einen seiner gefährlichsten Momente schilderte der Scharfschütze die Begegnung mit einer gegnerischen Drohne, die während eines nächtlichen Einsatzes unmittelbar über seiner Position schwebte.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.