Falscher Alarm im Pentagon: Evakuierung wegen angeblicher "giftiger Substanz" beendet

Der Verdacht auf eine giftige Substanz im Pentagon hat sich am Donnerstag als Fehlalarm erwiesen. Zuvor hatten US-Sender über eine Absperrung des Pentagons und eine Teilevakuierung berichtet.

Das Pentagon-Gebäude, in dem das US-Kriegsministerium seinen Sitz hat, war am Donnerstag aufgrund eines Fehlalarms eines Gefahrstoffdetektors mehrere Stunden abgeriegelt und teilweise evakuiert worden, wie der Sender CNN und weitere US-Medien berichtet hatten.

Mehrere Stockwerke und Flure im Inneren des Gebäudes waren gesperrt worden, andere wurden aufgrund eines "Gefahrstoffvorfalls" evakuiert, wie drei mit der Angelegenheit vertraute Quellen und die örtliche Feuerwehr am Donnerstag dem Sender mitteilten.

Die Evakuierung wurde ausgelöst, nachdem ein Sensorsystem des Pentagons auf eine mögliche Anthrax-Kontamination hingewiesen hatte, wie aus Funkmeldungen der Ersthelfer und einer mit dem Vorfall vertrauten Quelle hervorgeht. Inzwischen steht fest: Das Sensorsystem hat offenbar eine Fehlfunktion gehabt, was den Fehlalarm auslöste.

"Pentagon-Sprecher Sean Parnell bestätigte am Donnerstag, dass die Systeme ein Problem mit der Luftqualität festgestellt haben, das Vorsichtsmaßnahmen erfordert, bis dessen Ausmaß geklärt ist", heißt es in der Meldung von CNN.

Parnell zufolge habe die herbeigerufene Feuerwehr Standardprotokolle eingeleitet, darunter die Selbstisolierung der Mitarbeiter am Ort des Vorfalls. Nach Angaben von Quellen bewegten sich die Spezialisten innerhalb des Gebäudes in Atemschutzmasken und Schutzanzügen.

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