Man hätte nicht die Zeit und das Geld gehabt, es andersherum zu machen. Zudem solle mehr auf Prävention gesetzt werden, die Ergebnisse davon werde man aber nicht in fünf sondern eher zehn Jahren haben, so Streeck.
Als eine pflegende Angehörige daraufhin einwarf, wo die Prävention bei ihr und ihre Freizeit bleibe, warf Moderator Louis Klamroth ein, ob sie schon darüber nachgedacht habe, sich Hilfe aus dem Ausland zu holen – etwa aus Polen.
Die Journalistin Katarina Schickling bezeichnete diese Praxis als System auf tönernen Füßen, da die Lebensbedingungen in Osteuropa sich immer mehr angleichen würden und immer weniger Menschen zu dieser Arbeit bereit seien. "In Polen geht's den Leuten aber auch immer besser. Ich würde mal sagen, die Generation der Frauen, die von Polen herkommt, das ist demnächst zu Ende. Dann kommen sie schon aus Rumänien oder Bulgarien", erklärte sie.
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