Kirchenkonflikt in der Ukraine erreicht neue Eskalationsstufe

In Odessa ist der Kirchenkonflikt in der Ukraine erneut eskaliert: Eine orthodoxe Gemeinde wirft den Behörden vor, ihre Kirche gewaltsam beschlagnahmt und einer anderen Jurisdiktion übertragen zu haben.

Fotos sollen schwarzgekleidete Männer zeigen, die das Gelände abriegeln und Gläubige sowie Geistliche hinausdrängen; Medien berichten von Verletzten, darunter ein Priester. Die Gemeinde spricht von gefälschten Abstimmungsunterlagen und kündigt rechtliche Schritte an. Moskau verurteilt den Vorfall scharf, während Kritiker der Regierung Selenskij vorwerfen, unter dem Vorwand angeblicher Russland-Verbindungen gegen die historische ukrainisch-orthodoxe Kirche vorzugehen. Im Gespräch mit Dmitrij Babitsch, stellvertretender Redakteur der internationalen Politik bei der Komsomolskaja Prawda, geht es um die Frage, ob damit das orthodoxe Christentum in der Ukraine systematisch zurückgedrängt wird.

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