Der Ausbau ist in drei Phasen unterteilt: Bis 2029 soll ein schneller Personalaufwuchs erfolgen, um "maximal durchhalte- und verteidigungsfähig zu sein". Bis 2035 ist das Erreichen der Zielmarke von 260.000 aktiven Soldaten und 200.000 einsatzbereiten Reservisten vorgesehen. In der dritten Phase "bis 2039 und darüber hinaus" liegt der Fokus auf den "Fähigkeiten von übermorgen".
Die Reserve soll laut Pistorius künftig "auf Augenhöhe mit der aktiven Truppe" stehen. Sie soll Aufgaben im Heimatschutz sowie bei Truppenbewegungen übernehmen und zur Absicherung Deutschlands als logistischer Drehscheibe in Europa dienen. "Unsere Reserve ist damit das Scharnier zwischen Militär und Zivilgesellschaft", so der Minister.
Im Zwei-plus-Vier-Vertrag wurde die Personalstärke der Bundeswehr in Friedenszeiten auf maximal 370.000 Soldaten der aktiven Truppe begrenzt.
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