Hegseth schlägt Alarm: EU droht "zu spät" gegen die Migrations-Invasion zu sein (VIDEO)

Bei der D-Day-Gedenkfeier in der Normandie zieht US-Verteidigungsminister Hegseth deutliche Parallelen zur heutigen Lage Europas. Er stellt eine klare Frage: Handelt die EU noch rechtzeitig – oder ist der Punkt bereits überschritten?

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat bei einer Gedenkfeier zum 82. Jahrestag der Landung der Alliierten in der Normandie Europa vor einer neuen Form der "Invasion" durch Migration gewarnt und die EU aufgefordert, noch rechtzeitig zu handeln.

In seiner Rede am 6. Juni 2026 erklärte Hegseth, dass "verschiedene europäische Strände von unterschiedlichen, gefährlichen Ideologien gestürmt" werden – konkret in Spanien, Italien, Griechenland und Bulgarien, wo "Boote und Männer ankommen".

"Wann werden die europäischen Hauptstädte etwas gegen diese Invasion unternehmen? Oder ist es schon zu spät? Ich bete, dass es nicht so ist, und ich glaube es auch nicht", fügte er hinzu.

Hegseths Äußerungen passen zur Linie der Trump-Administration, die Migration mit kulturellem Wandel, Sicherheitsrisiken und dem Verlust nationaler Identität in Verbindung bringt. Die Nationale Sicherheitsstrategie der USA von 2025 warnte vor einer drohenden "zivilisatorischen Auslöschung" Europas durch Migration.

Die Kommentare fallen zeitlich zusammen mit der geplanten Einführung der umfassendsten Migrationsreform der EU seit Jahren. Am 1. Juni einigten sich EU-Abgeordnete und Vertreter der Mitgliedstaaten grundsätzlich auf neue Regeln, die die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber beschleunigen sollen. Diese Maßnahmen ergänzen den Migrations- und Asylpakt, der die Asylverfahren, Grenzkontrollen und die Verteilung der Verantwortung zwischen den Mitgliedstaaten reformiert.

Laut EU-Institutionen und Migrationsexperten verlassen nur 20 bis 30 Prozent der Personen, die zum Verlassen der EU aufgefordert werden, das Gebiet tatsächlich. Die Europäische Kommission betont hingegen, dass Zuwanderung notwendig sei, um den Arbeitskräftemangel auszugleichen – die Erwerbsbevölkerung in der EU schrumpft jährlich um rund eine Million Menschen.

Die Zahl der Migranten in der EU erreichte 2025 mit 64,2 Millionen einen Rekordwert, darunter 46,7 Millionen außerhalb der EU Geborene. Der griechische Migrationsminister Thanos Plevris warnte kürzlich, dass über eine halbe Million Menschen allein in Libyen auf die Überfahrt nach Europa warteten.

Mehr zum Thema – Der Tod des Henry Nowak als Symbol