Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew greift erneut AKW Saporoschje an – Schaden am Reaktorblock

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.

30.05.2026 18:49 Uhr

Slowakei kritisiert Kallas: Wenn Ukraine-Krieg weitergeht, verliert die EU

Der slowakische Außenminister Juraj Blanár kritisierte die Aussage der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas, wonach die EU nicht als Vermittler im Friedensprozess zwischen der Ukraine und Russland auftreten könne, weil sie auf der Seite der Ukraine stehe. Laut Blanár habe sich die EU selbst in eine Sackgasse manövriert. Er forderte mehr Dialog, da der Krieg nur diplomatisch beendet werden könne. Ein anhaltender Konflikt schade nicht nur der Ukraine, sondern auch der Wirtschaft, Wettbewerbsfähigkeit und Sicherheit der EU.

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Kiew: Russland ändert seine Angriffstaktiken regelmäßig

Wie der Sprecher der ukrainischen Streitkräfte, Jurij Ignat, gegenüber Reportern erklärte, ändert Russland regelmäßig seine Taktik bei Raketen- und Drohnenangriffen gegen die Ukraine. Daher sei die Luftverteidigung nicht in der Lage, angemessen zu reagieren. Ignat erklärte, dass Drohnen in Wellen gestartet würden, gefolgt von ballistischen Raketenangriffen entlang von Routen, die an den Luftverteidigungsanlagen vorbeiführen. Er betonte:

"Sie haben die Taktik eines verteilten Angriffs über verschiedene Regionen hinweg. Es gibt beispielsweise auch die Taktik eines Angriffs auf eine bestimmte Region – Dnjepr, Kiew oder Odessa."

Kiew greift erneut AKW Saporoschje an – Explosion und Schaden am Reaktorblock

Die ukrainischen Streitkräfte haben mit einer Drohne einen Angriff auf den Energieblock des Kernkraftwerks Saporoschje durchgeführt. Dies gab der Leiter des Konzerns Rosatom, Alexej Lichatschow, bekannt. Der Angriff habe das Maschinenhaus des Reaktorblocks Nr. 6 getroffen, die Hauptanlagen seien jedoch nicht beschädigt worden. Allerdings sei durch den Angriff ein Loch in der Wand des Maschinensaals entstanden. Lichatschow fügte hinzu, dass dies der erste gezielte Angriff dieser Art mit einer Durchschlagung und Beschädigung des Maschinenhausgebäudes sei, und betonte:

"Die Drohne wurde über Glasfaserkabel gesteuert. Damit ist die Version eines angeblich zufälligen Unfalls vollständig ausgeschlossen. Heute sind wir dem Vorfall einen Schritt näher gekommen, von dem mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar diejenigen betroffen sein werden, die weit außerhalb Russlands und der Ukraine leben und bisher glaubten, sie seien vollkommen sicher."

Botschaft: Oslo will Kola-Halbinsel mit Raketenwerfer ins Visier nehmen

Norwegen plant die Stationierung von Angriffswaffen im Norden des Landes, darunter südkoreanische Mehrfachraketenwerfer mit einer Reichweite von bis zu 500 Kilometern, die auf Ziele auf der Kola-Halbinsel gerichtet sind. Dies teilte die russische Botschaft in Oslo der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Diplomaten warnten, dass das Vorgehen Oslos, das die Sicherheit des Nachbarlandes gefährde, nicht "ohne eine angemessene militärtechnische Antwort" bleiben werde.

Schostka: Ortsbahnhof von russischen Drohnen komplett zerstört

Die Zeitung Wsgljad berichtet unter Berufung auf die Social-Media-Accounts des Militäranalysten Boris Roschin, dass der Bahnhof in der ukrainischen Stadt Schostka vollständig zerstört wurde. Laut Roschin wurden über Nacht etwa zehn Drohnen des Typs "Geran" auf das Gelände abgefeuert. Roschin merkte an:

"Der Bahnhof in Schostka ist zerstört. Er wurde über Nacht von etwa zehn Geran-Drohnen getroffen."

"Wir wissen, wofür die ganze Hysterie" – Sacharowa zum Drohnenvorfall in Rumänien

Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, meint, die ganze "Hysterie" hinter dem Drohnenvorfall in Rumänien diene der Ablenkung der europäischen Steuerzahler. Somit versuche man einfach, die Aufmerksamkeit von diesem "schrecklichen, blutigen Terroranschlag" auf eine Berufsschule in Starobelsk abzulenken. Schließlich habe Kiew diesen mithilfe von Geldern aus der Europäischen Union durchgeführt.

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Saldo: Kiew versucht nicht mehr, auf Kinburn-Nehrung zu landen

Laut der Nachrichtenagentur TASS, die sich auf den Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, beruft, haben ukrainische Truppen in letzter Zeit keine Landungsversuche auf den Kinburn- und Tendra-Nehrungen unternommen. Er betonte:

"Diese Gebiete bleiben eine Herausforderung. Die Nehrungen von Kinburn und Tendra sind für die Küstenkontrolle von entscheidender Bedeutung. Allerdings hat der Gegner in letzter Zeit keine offenen Landungsversuche auf den Nehrungen unternommen. Frühere Versuche wurden entschieden zurückgeschlagen."

"Werkzeuge zur Massenverblödung" – Putin über westliche Medien

Russlands Präsident Wladimir Putin wirft westlichen Medien vor, ihre Zuschauer einseitig und manipulativ über den Ukraine-Krieg zu informieren. Während über russische Angriffe auf das Gebiet Kiew "von morgens bis abends" berichtet werde, verschwiegen westliche Sender die Tragödie von Starobelsk, bei der Kinder gezielt getötet wurden und die massiven Vergeltungsschläge gegen Kiew erst ausgelöst hat.

Putin bezeichnet westliche Medien deshalb nicht als unabhängige Berichterstatter, sondern als "Werkzeuge zur Massenverblödung". Zudem kritisiert er, dass Berichte über ukrainische Drohnenangriffe genutzt würden, um westliche Bürger auf weitere finanzielle Unterstützung für die Ukraine einzustimmen.

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Zwei Verletzte durch ukrainische Angriffe auf Gebiet Saporoschje

Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet auf der Plattform Telegram über weitere ukrainische Angriffe auf Siedlungen in dem von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Demnach habe der Gegner in den vergangenen 24 Stunden 14 gezielte Drohnenattacken unternommen. Dabei seien zwei zivile Einwohner verletzt worden, teilt der Politiker mit. In der Siedlung Balki sei ein Mann des Jahrgangs 1987 bei einem Drohnenangriff zu Schaden gekommen. Nahe der Siedlung Berdjanskoje habe ein Lkw-Fahrer Verletzungen erlitten. Infolge der Angriffe seien zudem ein Wohnhaus, ein Lkw und mehrere Autos zerstört oder beschädigt worden.

Russlands Vize-Außenminister Ljubinski: "Wir haben absolut keinen Dialog mit Deutschland"

Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS hat sich der stellvertretende Außenminister Russlands, Dmitri Ljubinski, zu dem aktuellen Stand der russisch-deutschen Beziehungen geäußert. Dem ranghohen Diplomaten zufolge gebe es derzeit absolut keinen Dialog zwischen den beiden Ländern. Es wäre eine Übertreibung zu sagen, dass weitere "revanchistische" Erklärungen der Regierung in Berlin das bilaterale Verhältnis irgendwie weiter erschweren könnten, erklärte Ljubinski.

"Denn es lässt sich praktisch nicht mehr weiter erschweren. Es befindet sich auf einem Niveau, das unter aller Kanone ist. Ich sehe derzeit keine Voraussetzungen dafür, dass sich irgendein Dialog zwischen Deutschland und uns entspinnen könnte."

Zwischen Aufrüstung und Verhandlungen: Europa im Widerspruch

Die europäischen Staaten verharren derweil im Widerspruch. Immer mehr Stimmen in Europa drängen darauf, endlich an den Verhandlungstisch mit Russland zurückzukehren. Zugleich hält die EU an ihrem Kurs fest: Der Druck auf Moskau soll aufrechterhalten und die Ukraine weiterhin finanziell sowie militärisch unterstützt werden. Darüber berichtet unser Korrespondent Iwan Medwedew. Seinen Bericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Bundesregierung betrachtet Wehrdienst in Russland als keinen Schutzgrund

Die Bundesregierung sieht im Risiko einer Rekrutierung keinen generellen Grund für eine Aufnahme russischer Männer als Flüchtlinge in Deutschland. Die bloße Möglichkeit, zum Wehrdienst einberufen zu werden, reiche nicht aus, damit Asyl oder internationaler Schutz gewährt werde, zitiert die Deutsche Presse-Agentur einen Sprecher des Bundesinnenministeriums.

"Jeder Staat hat das Recht, für die Landesverteidigung Personal zu rekrutieren."

Die Rekrutierung allein sei "kein schutzauslösendes Phänomen". Die Erteilung des Schutzes bleibe stets eine Einzelfallentscheidung, die grundsätzlich mit einer Sicherheitsüberprüfung einhergehe. Auch mögliche Ausschlusstatbestände wie die Beteiligung an Kriegsverbrechen gehörten dazu, so der Sprecher.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der zurückliegenden 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Isbizkoje, Bely Kolodes und Stariza im Gebiet Charkow sowie Choten, Batschewsk, Kondratowka und Iwolschanskoje im Gebiet Sumy getroffen. Der Gegner habe bis zu 200 Armeeangehörige verloren. Zudem habe das russische Militär ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und 16 Autos zerstört.

Auch der Truppenverband West habe seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Schtschurowo, Sidorowo und Swjatogorsk in der DVR sowie Welikaja Schapkowka und Schijkowka im Gebiet Charkow getroffen habe. Dabei seien mehr als 180 Soldaten getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe außerdem 21 Autos, zwei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung verloren.

Der Truppenverband Süd habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Nikolajewka, Alexejewo-Druschkowka, Artjoma, Rai-Alexandrowka, Piskunowka, Konstantinowka und Malinowka in der DVR getroffen. Das Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 85 Kämpfer. Drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, vier Geschütze und 13 Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.

Auch der Truppenverband Mitte habe günstigere Stellungen bezogen, wobei er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Wodjanskoje, Annowka, Belizkoje, Sergejewka und Nowoalexandrowka in der DVR sowie Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 340 Armeeangehörige verloren. Acht gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und vier Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Ost setzte seinen Vormarsch fort und habe zuletzt Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Gawrilowka, Podgawrilowka, Malomichailowka und Kolomijzy im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Timoschewka, Kopani und Komsomolskoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Die Militärbehörde schätzt die ukrainischen Personalverluste auf mehr als 455 Kämpfer. Das russische Militär habe zudem neun Autos und ein Geschütz zerstört.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Grigorowka, Belogorje und Dimitrowo im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei habe der Gegner mehr als 60 Soldaten verloren. Zwei Geschütze, zwölf Autos und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau den Abschuss von zehn Lenkbomben, einer HIMARS-Rakete und 352 Drohnen in den zurückliegenden 24 Stunden.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 153.684 Drohnen, 661 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.550 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.727 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.136 Geschütze und Mörser verloren.

Russland meldet kombinierten Hochpräzisionsschlag gegen Militärziele in der Ukraine

Das russische Verteidigungsministerium meldet einen kombinierten Schlag gegen Ziele in der Ukraine. Wie die Behörde auf der Plattform MAX schreibt, habe es sich um eine Reaktion auf terroristische Angriffe des Nachbarlandes auf zivile Objekte in Russland gehandelt. Das russische Militär habe dabei boden- und luftbasierte hochpräzise Langstreckenwaffen und unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt. Der Schlag habe Militärflugplätzen sowie Brennstoffdepots, der Energieinfrastruktur und Verkehrsanlagen gegolten, welche der Gegner zu militärischen Zwecken genutzt habe. Alle anvisierten Ziele seien getroffen worden, heißt es.

Außerdem berichtet die Behörde in Moskau über erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf 148 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern.

Die ukrainischen Behörden haben zuvor neun Einschläge an sieben Orten bestätigt.

Direktor des AKW Saporoschje: AKW bei Energodar bleibt gefährlichstes Objekt im Konflikt

Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS hat sich Juri Tschernitschuk, Direktor des Kernkraftwerks Saporoschje, wegen der Sicherheitssituation rund um die Atomanlage bei der Stadt Energodar besorgt gezeigt. Der AKW-Leiter erklärte:

"Vom ersten Tag des Konfliktes an bleibt das AKW Saporoschje das potenziell gefährlichste Objekt, in dessen Umgebung gekämpft wird und in dessen Umgebung es verboten ist, Kriegshandlungen zu führen."

Dabei verwies Tschernitschuk auf die verheerenden langfristigen Folgen im Fall eines Schlags gegen die größte Atomanlage in Europa. Selbst ein möglicher Schlag gegen die DVR-Hauptstadt Donezk mit zahlreichen Toten und Infrastrukturschäden wäre langfristig nicht so katastrophal.

Zuvor hatte Alexei Lichatschow, der Leiter der russischen Atomaufsichtsbehörde Rosatom, über eine beispiellos große Zahl ukrainischer Attacken auf das AKW und die benachbarte Stadt Energodar berichtet. Allein in der Nacht vom 26. zum 27. Mai habe man dort mehr als 55 Explosionen registriert. Lichatschow warf der Ukraine vor, mit ihren Angriffen die Stadtbevölkerung und das AKW-Personal einschüchtern zu wollen.

EAWU-Gipfel in Kasachstan: Putin spricht über Armenien, Ukraine und KI

Der russische Präsident Wladimir Putin hat seinen dreitägigen Staatsbesuch in Kasachstan beendet. In Astana nahm er am Gipfeltreffen der Eurasischen Wirtschaftsunion und an der Sitzung des Obersten Eurasischen Wirtschaftsrats teil. Im Mittelpunkt standen die Zukunft der EAWU, Armeniens mögliche Annäherung an die EU, wirtschaftliche Zusammenarbeit, künstliche Intelligenz sowie der Ukraine-Konflikt.

Putin warnte vor schweren wirtschaftlichen Folgen eines armenischen Austritts, lobte die Entwicklung der Eurasischen Wirtschaftsunion und wies westliche Vorwürfe einer russischen Bedrohung Europas als Propaganda zurück.

Über die wichtigsten Aussagen berichtet unser Korrespondent Georg Sadownitschij aus Astana. Seinen Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Drei Tote bei ukrainischen Angriffen auf 51 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 51 Ortschaften in sieben Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 57 Geschosse abgefeuert und 91 Drohnen eingesetzt, von denen 36 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Demnach seien in der Nacht zum Samstag und am frühen Morgen drei Männer ums Leben gekommen, als das ukrainische Militär die Siedlung Oktjabrski mit unbemannten Luftfahrzeugen attackiert habe. Zwei weitere Männer seien verletzt worden. In der Siedlung Golowtschino sei eine Frau verletzt worden, als eine ukrainische Drohne ihr Auto angegriffen habe.

Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden 19 Einfamilienhäuser, eine Kirche, eine soziale Einrichtung, eine Garage, eine Stromleitung, zwei Lkw, ein Kleintransporter und 20 Autos zerstört oder beschädigt worden.

Gouverneur meldet zahlreiche ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 29. Mai bis 8 Uhr MESZ am 30. Mai 63 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 77-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus zwei Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über ein beschädigtes Einfamilienhaus in der Ortschaft Michailowka im Bezirk Rylsk. Dort sei zudem ein Auto in Mitleidenschaft gezogen worden.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 50 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 29. Mai 27 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Welikaja Lepeticha — 5,
  • Golaja Pristan — 2,
  • Gornostajewka — 6,
  • Knjase-Grigorowka — 7,
  • Nowaja Kachowka — 4,
  • Aljoschki — 3.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Welikaja Lepeticha, Aljoschki, Dnjeprjany, Nowaja Kachowka und Kachowka seien insgesamt 20 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Journalistin: EU untersucht nichts und weist Russland trotzdem die Schuld zu

Rumänien hat wegen eines Drohnenvorfalls die Schließung des russischen Generalkonsulats in Constanța beschlossen. Der russische Generalkonsul in Constanța wurde zur Persona non grata erklärt. Die unabhängige Journalistin Sonja van den Ende weist im Gespräch mit RT DE darauf hin, dass die EU keinerlei Untersuchung durchgeführt habe, um zu klären, ob es sich tatsächlich um eine russische Drohne gehandelt hat.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

DVR meldet 34 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 34 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 43 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 29. Mai bis 0 Uhr am 30. Mai (Ortszeit) wurden sechs Zivilisten verletzt. Durch den Beschuss kamen sechs Wohnhäuser, drei zivile Infrastrukturobjekte, ein Lkw, ein Kommunalfahrzeug, ein Linienbus und mehrere Autos zu Schaden.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 25 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Drei Zivilisten kamen dabei ums Leben, fünf zivile Einwohner erlitten Verletzungen. Darüber hinaus wurden vier Wohnhäuser, vier zivile Infrastrukturobjekte, sechs Kommunalfahrzeuge, ein Lkw und ein Auto beschädigt.

Selenskij bekräftigt Warnung vor Großangriff aus Russland

In seiner nächtlichen Videoansprache hat der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij seine frühere Warnung vor einem angeblich bevorstehenden russischen Großangriff bekräftigt. Der Politiker sagte:

"Wir haben Geheimdienstinformationen, dass Russland einen neuen großangelegten Angriff vorbereitet."

Die ukrainischen Dienste seien vorbereitet und reagierten umgehend. Die Luftstreitkräfte und die Luftabwehr würden – wie immer – rund um die Uhr im Einsatz sein, sagte Selenskij.

Auch das Verteidigungsministerium in Kiew rief die Ukrainer auf, die Luftschutzsirenen an diesem Wochenende nicht zu ignorieren. Diese Warnung gelte für das ganze Land, "insbesondere aber für Kiew".

Verletzte und Brand im Hafen von Taganrog nach Drohnenangriff aus Ukraine

In der zurückliegenden Nacht hat das südrussische Gebiet Rostow eine massive Drohnenattacke aus der Ukraine überstanden. Gouverneur Juri Sljussar berichtet auf der Plattform Telegram über Verletzte und Sachschäden in der Hafenstadt Taganrog, die am Asowschen Meer liegt. Wie der Politiker mitteilt, seien zwei Einwohner – eine Frau und ein Mann – verletzt worden, als eine ukrainische Drohne ihr Haus getroffen habe. Sie würden jetzt in einem städtischen Krankenhaus ärztlich versorgt. Im Hafen von Taganrog seien ein Tankschiff, ein Tank mit Brennstoff und ein Verwaltungsgebäude in Brand geraten. Das Feuer sei schon gelöscht worden.

Darüber hinaus berichtet Sljussar über Sachschäden in den Ortschaften Grekowo-Timofejewka, Bozmanowo und Salsk. Dort seien insgesamt ein Mehrfamilienhaus, drei Einfamilienhäuser, ein Lagerhaus und eine Gasleitung zu Schaden gekommen.

Der Gouverneur meldet den Abschuss von fast 50 ukrainischen Drohnen in der Nacht zum Samstag. Angegriffen worden sei auch die Gebietshauptstadt Rostow am Don.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 127 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Freitag bis 6 Uhr MESZ am Samstag 127 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kursk, Orjol, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tula und Uljanowsk, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim und dem Asowschen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

29.05.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Sacharowa bei Patrik Baab: "Menschen wie Merz hassen ihr eigenes Volk aufrichtig"

In einem am 28. Mai 2026 veröffentlichten Interview des deutschen Journalisten Patrik Baab mit der Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, wurde die Rolle Deutschlands im Ukraine-Krieg vertieft.

Baab erinnerte an die Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz, dass "die Russische Föderation keine Chance hat, diesen Krieg zu gewinnen", womit er auf die These einer "Europäisierung" des Ukraine-Kriegs hinwies und Sacharowa danach fragte, ob dies in Moskau auch so vernommen werde.

"Ich würde sagen, es ist eher eine erzwungene Ukrainisierung des europäischen Bewusstseins passiert", entgegnete die Diplomatin. Demnach habe "alles, was in Westeuropa getan wird, seine wirtschaftliche Logik verloren, den Pragmatismus – auch die Rechtmäßigkeit".

"Jetzt wird alles nur noch durch das Prisma der sogenannten 'ukrainischen Frage' betrachtet", ergänzte Sacharowa.

Zur Situation Deutschlands unter Merz hat sie konstatiert, dass "wir in erster Linie das Gefühl haben, dass Menschen wie Merz ihr eigenes Volk aufrichtig hassen", wonach es nicht ein aggressives Russland sei, das Deutschland bald angreifen würde, sondern die eigenen deutschen Eliten, die "in Wahrheit die größten Lobbyisten für Kriege und für Militarisierung sind", die ihr eigenes Land in den Ruin treiben. 

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Ukrainische Analysten: Russische Truppen erreichen letzte Verteidigungslinie in Saporoschje

Russische Truppen rücken auf die letzten Verteidigungslinien der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Saporoschje vor und bringen den Gegner damit in eine kritische Lage. Dies erklärte der ukrainische Militärexperte Oleg Schdanow im Gespräch mit dem Portal TSN. Der Experte wies darauf hin, dass sich die ukrainischen Soldaten in der Gegend von Guljajpole in einer sehr schwierigen Lage befinden. Er stellte zudem fest, dass sich genau in diesem Gebiet die letzte Verteidigungslinie der Ukraine befindet, die bereits vor dem Jahr 2014 errichtet wurde. Schdanow merkte an:

"Dahinter liegt nur noch offenes Feld bis zum Dnjepr. Dort müssen Verteidigungslinien errichtet werden."

Kämpfer: Ukrainische Truppen jagen gezielt Militärfahrer

Ukrainische Einheiten jagen gezielt nach Militärfahrern, berichtete ein Militärfahrer der 45. separaten Ingenieurbrigade mit dem Rufzeichen "Kedr" im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS. Er merkte zudem an, dass dies vor allem deshalb geschehe, weil die Fahrer oft lebenswichtige Fracht an die Frontlinie brächten. Der Kämpfer betonte:

"Der Feind ist sich unserer Bedeutung sehr wohl bewusst, deshalb jagt er uns mit allen Mitteln. Jede Fahrt könnte die letzte sein, aber wir dürfen uns keinen Fehler leisten."

Kallas-Paradox: Die EU will Frieden, aber kein neutraler Vermittler sein

Die Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, Kaja Kallas, hat erklärt, dass Europa bei den Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine nicht als neutraler Vermittler auftreten könne. Kallas schloss damit faktisch aus, dass die EU in künftigen Verhandlungen als neutrale Partei wahrgenommen werden könnte.

All dies sagte die Chefin der EU-Diplomatie vor dem Hintergrund ständiger Aufrufe europäischer Staats- und Regierungschefs zur Aufnahme von Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine. Hier stellt sich jedoch die Frage: Wenn die EU nicht als Vermittler auftreten und zur Herbeiführung des Friedens beitragen will, wie kann man dann die Aussagen über die Notwendigkeit rascher Verhandlungen ernst nehmen?

Darüber hinaus beabsichtigen die EU-Staaten, wie Kallas erklärte, Russland im Rahmen dieser Verhandlungen Bedingungen zu stellen, beispielsweise hinsichtlich der Begrenzung der Armee oder des Abzugs von Truppen aus bestimmten Gebieten. All dies stellt die Friedensabsichten der Europäischen Union in Frage. 

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Putin: Russland zu objektiver Untersuchung der Lage in Rumänien bereit

Russland ist bereit, eine objektive Untersuchung durchzuführen, wenn dem Land die Trümmer der in Rumänien abgestürzten Drohne übergeben werden. Dies erklärte der russische Präsident Wladimir Putin vor Journalisten in Astana. Putin sagte insbesondere:

"Wenn man uns [irgendwelche Daten und die Teile der Drohne] übergibt, werden wir eine objektive Untersuchung durchführen. Und erst dann werden wir in diesem Fall eine Einschätzung des Geschehens geben."

Zuvor hatte die Agentur Mediafax berichtet, dass eine Drohne in ein Wohnhaus in der Stadt Galați im Osten Rumäniens gestürzt sei. Das rumänische Außenministerium beschuldigte daraufhin Russland, es handele sich um eine russische Drohne, bestellte den russischen Botschafter ein und kündigte zudem die Schließung des russischen Konsulats in Konstanza sowie die Erklärung des russischen Konsuls zur persona non grata an.

Nawrocki will Selenskij höchsten Orden wegen Streit um die UPA aberkennen

Wie Gaseta.ru unter Berufung auf das Portal Onet berichtet, will der polnische Präsident Karol Nawrocki dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij die höchste staatliche Auszeichnung Polens, den Orden des Weißen Adlers, entziehen, weil dieser einer Eliteeinheit der ukrainischen Streitkräfte den Ehrennamen "nach den Helden der UPA" verliehen hat. Laut Nawrocki hat die Ukraine mit der Vergabe der mit der nazistischen UPA, der Ukrainischen Aufstandsarmee, verbundenen Bezeichnung an die ukrainische Einheit "der russischen Propaganda hervorragendes Material und reichlich Stoff zum Nachdenken geliefert". Nawrocki merkte an:

"Ich bewerte diese Entscheidung sehr kritisch. Am 8. Juni findet eine Sitzung des Rates des Ordens des Weißen Adlers statt. Ich habe vorgeschlagen, die Frage des Entzugs des Ordens von Präsident WladimirSelenskij auf die Tagesordnung zu setzen."

Gorlowka: Ukrainische Drohne attackiert Passagierbus und Team der Stadtwerke

Eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte hat ein Team der Stadtwerke von Gorlowka, DVR, sowie einen Passagierbus angegriffen, wie Bürgermeister Iwan Prichodko auf seinem Telegram-Kanal mitteilte. Er berichtete:

"Ukrainische Terroristen haben die Mannschaft eines kommunalen Versorgungsunternehmens in Gorlowka mit einer Drohne angegriffen. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Durch den Drohnenangriff im Nikitowskij-Bezirk von Gorlowka wurde ein Passagierbus beschädigt."

Sacharowa zu Rumänien nach Schließung des Konsulats: "Gegenmaßnahmen stehen bevor"

Wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, gegenüber der Agentur TASS erklärte, stehen die Gegenmaßnahmen Russlands auf die Schließung des russischen Generalkonsulats in Rumänien und die Erklärung des Generalkonsuls Andrej Kossilin zur Persona non grata kurz bevor. Sie betonte:

"Gegenschritte im Zusammenhang mit der Erklärung des russischen Generalkonsuls zur Persona non grata und der Schließung des Generalkonsulats werden nicht lange auf sich warten lassen."

Experte zur Gripen-Lieferung: Schweden übergibt Kiew fliegenden Schrott

Schweden plant, Kiew Gripen-Kampfflugzeuge zu übergeben, um Kosten für die Entsorgung ausgemusterter Waffen zu sparen. Dies erklärte Sergej Lipowoj, Vorsitzender des Präsidiums der Organisation "Offiziere Russlands", in einem Interview mit der Agentur TASS. Wie der Experte betonte, wurden diese Flugzeuge im vergangenen Jahrhundert entwickelt und sind stark abgenutzt. Lipowoj merkte außerdem an, dass Gripen-Kampfflugzeuge nicht mehr als modern gelten und auf dem Schlachtfeld nichts bewirken können, und fügte hinzu:

"Gripen-Kampfflugzeuge sind Maschinen aus dem letzten Jahrhundert. Was an die Ukraine übergeben wird, ist ausgemusterte Technik mit einer ziemlich hohen Betriebsdauer. Die Entsorgung dieser Luftfahrttechnik erfordert viel Geld. Und viele NATO-Staaten, darunter auch Schweden, versuchen, an der Ukraine zu verdienen, indem sie ihr solche Technik verkaufen. So gelingt es ihnen, diese nicht auf ihrem eigenen Territorium zu entsorgen, sondern sie stattdessen an die Ukraine abzugeben, wo alles entsorgt wird, wobei sie daraus gewisse Gewinne erzielen."

Budarki: Ukrainer Grenzschutz brannte Häuser mit Leichen von Söldnern nieder

Wie russische Sicherheitsbehörden gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mitteilten, haben Grenzschutzbeamte des ukrainischen Staatsgrenzdienstes im Dorf Budarki in der Region Charkow mehrere ehemals bewohnte Häuser niedergebrannt, in denen sich möglicherweise Leichen ausländischer Söldner befanden. Ein Gesprächspartner der Agentur berichtete:

"Im Raum Welikij Burluk haben ukrainische Grenzsoldaten der 1. Grenztruppe mehrere ehemals bewohnte Häuser im Dorf Budarki niedergebrannt. Auf diese Weise vernichten Nationalisten häufig die Leichen ausländischer Söldner."

USA verurteilen russische Angriffe auf Kiew – UN-Chef fordert Waffenstillstand

UN-Generalsekretär António Guterres hat vor dem Sicherheitsrat vor einer weiteren Eskalation des Ukraine-Krieges gewarnt. Die jüngsten russischen Angriffe auf ukrainisches Gebiet sowie die Aussicht auf weitere militärische Aktionen würden die Gefahr einer unkontrollierbaren Entwicklung des Konflikts erhöhen.

Auch die stellvertretende US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Tammy Bruce, warnte vor weiteren Angriffen auf Kiew und möglichen zusätzlichen zivilen Opfern.

Guterres forderte einen sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand sowie verstärkte diplomatische Bemühungen zur Beendigung des Krieges. Zudem äußerte der stellvertretende UN-Generalsekretär Khaled Khiari seine Besorgnis über die angekündigten russischen Angriffe auf ukrainische Rüstungsbetriebe.

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Medwedew: Europäische Drohnen werden täglich gegen Russland eingesetzt

Die in den europäischen Staaten hergestellten unbemannten Luftfahrzeuge werden jeden Tag gegen Russland während der Attacken eingesetzt, schrieb der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, auf der Plattform Max. 

"Europäische Drohnen, ihre Ersatzteile, andere Waffen und nicht zuletzt Geheimdienstinformationen sind täglich an Angriffen auf unser Land beteiligt. Infolge ihrer Aktionen werden Wohnhäuser beschädigt, wo unsere Zivilisten getötet werden."

Beloussow: Befreiung von Nowopodgorodnoje ermöglicht weiteren Vormarsch

Die Befreiung der Siedlung Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk durch die Einheiten des Truppenverbandes Mitte ermöglicht das weitere Vorrücken der Soldaten des gesamten Verbandes, erklärte der russische Verteidigungsminister Andrei Beloussow.

Er hat den Militärangehörigen des 433. Garde-Motorisierten Schützenregiments zur Befreiung der Ortschaft gratuliert.

"Sie haben Ihren erfolgreichen Vormarsch fortgesetzt und die Ortschaft Nowopodgorodnoje vom Gegner befreit. Dies schafft die Voraussetzungen für den Vormarsch des gesamten Truppenverbandes. Ich gratuliere Ihnen zu diesem Erfolg."

Beloussow betonte, dass dank der entschlossenen Handlungen des russischen Militärs die ukrainischen Truppen große Verluste erlitten haben und sich zurückziehen mussten.

Das Verteidigungsministerium in Moskau gab die Befreiung der Siedlung Nowopodgorodnoje durch russische Streitkräfte am Freitag bekannt.

Militär: Ukrainische Soldaten verschonen weder Frauen und Kinder noch alte Menschen

Wie der stellvertretende Kompaniechef für politische Arbeit des 1430. Garde-Motorschützenregiments mit dem Rufzeichen "Tyson" im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS berichtete, schonen die Streitkräfte der Ukraine bei ihren Angriffen ihre ehemaligen Mitbürger nicht, selbst wenn es sich um Frauen, Kinder oder alte Menschen handelt. Er betonte:

"Sie greifen sehr oft genau die Zivilbevölkerung an. Sie gehen hart vor, zeigen kein Mitleid, schonen niemanden. Dabei handelt es sich im Grunde um ihre ehemaligen Mitbürger. Deshalb halte ich unseren Gegner für sehr hinterhältig, sehr gefährlich, und grundsätzlich würde ich ihm nicht vertrauen […] Bei irgendwelchen Vereinbarungen würde ich das nicht tun. Außerdem hat dieser Gegner im Grunde sein wahres Gesicht gezeigt. Ihm sind Kinder, Frauen und alte Menschen, die zurückgeblieben sind und Hilfe benötigen, eigentlich egal."

Nebensja vergleicht Brutalität Kiews in Starobelsk mit Handlungen der Nazis

Die Delegationen mehrerer europäischer Länder ziehen es vor, die Tragödie in Starobеlsk in der Volksrepublik Lugansk zu ignorieren, kritisierte der ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen, Wassili Nebensja, auf einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Ukraine am Donnerstag.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtete am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 23. bis 29. Mai. Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte auf mehr als 8.130 Kämpfer.

Als Reaktion auf die Terroranschläge des Kiewer Regimes auf Zivilobjekte auf Russlands Territorium haben die Streitkräfte der Russischen Föderation einen massiven und fünf kombinierte Schläge mit hochpräzisen Waffen durchgeführt. Infolge der Attacken wurden Rüstungsunternehmen, Energie-, Transport- und Hafeninfrastrukturobjekte, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden, Militärflugplätze, Drohnenwerkstätten, Drohnenlager und Drohnenstartplätze getroffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.245 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zehn gepanzerte Kampffahrzeuge, 110 Autos, sieben Feldartilleriegeschütze und vier Stationen für elektronische Kampfführung.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.340 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband einen Panzer, 37 gepanzerte Kampffahrzeuge, 128 Autos, neun Feldartilleriegeschütze und fünf Stationen für elektronische Kampfführung.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 950 Kämpfer einbüßen. Drei Panzer, 26 gepanzerte Kampffahrzeuge, 111 Autos, 17 Feldartilleriegeschütze, drei Grad- Mehrfachraketenwerfer sowie zwei Stationen für elektronische Kampfführung wurden getroffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.250 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte einen Panzer, 22 gepanzerte Kampffahrzeuge, 58 Autos, 15 Feldartilleriegeschütze und sieben Stationen für elektronische Kampfführung. 

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen mehr als 1.970 Kämpfer einbüßen. Darüber hinaus setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 16 gepanzerte Kampffahrzeuge, 49 Autos und vier Feldartilleriegeschütze außer Gefecht.

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf mehr als 375 Soldaten. Zudem eliminierte der Verband fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 70 Autos, drei Feldartilleriegeschütze und 18 Stationen für elektronische Kampfführung.

Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 44 gelenkte Bomben, drei Raketen vom Typ Storm Shadow aus britischer Produktion, drei Raketen vom Typ SCALP aus französischer Produktion, 23 HIMARS-Raketen aus US-Produktion und 2.628 Drohnen ab.

Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 153.332 unbemannte Luftfahrzeuge, 661 Flugabwehrraketensysteme, 29.538 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.727 Mehrfachraketenwerfer, 35.121 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 62.799 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.

Peskow: EU kann nicht als Vermittler im Dialog mit Kiew auftreten

Europa ist eine Konfliktpartei und kann daher nicht bei der Beilegung des Konflikts in der Ukraine vermitteln. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten.

"Derzeit ist Europa eine Konfliktpartei an der Seite der Ukraine. Vergessen Sie nicht, dass europäische Waffen direkt auf uns schießen, und das lässt sich nicht ignorieren. Deshalb kann Europa in diesem Status natürlich keinesfalls eine Vermittlerrolle beanspruchen."

Bukarest: Außenministerium bestellt russischen Botschafter nach Drohnenvorfall ein

Nachdem bekannt wurde, dass in der Stadt Galați im Osten Rumäniens eine Drohne in ein Wohnhaus gestürzt war, teilte das Außenministerium des Landes mit, dass es den russischen Botschafter in Bukarest, Wladimir Lipow, einbestellt habe. In einer Mitteilung des Ministeriums im Netzwerk X heißt es:

"Wir haben den Botschafter der Russischen Föderation in die Zentrale des Außenministeriums einbestellt."

Dabei teilte die Außenministerin Oana Țoiu mit, dass das rumänische Verteidigungsministerium angeblich Beweise dafür habe, dass die betreffende Drohne russischen Ursprungs sei, konkrete Belege nannte sie jedoch nicht.

Russische Armee befreit mehrere Orte binnen einer Woche 

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte innerhalb einer Woche insgesamt sechs Ortschaften befreit:

  • Nowopodgorodnoje, Dobropassowo und Lesnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk,
  • Wosdwischewka im Gebiet Saporoschje,
  • Budarki und Karaitschnoje im Gebiet Charkow.

Darüber hinaus hat die russische Armee folgende Siedlungen unter Kontrolle genommen:

  • Granow und Nowowassiljowka im Gebiet Charkow,
  • Sapselje und Rjasnoje im Gebiet Sumy.

Russlands Verteidigungsministerium teilt Aufnahmen der Befreiung der Ortschaft Lesnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk durch die Einheiten des Verbandes Ost:

Ukrainische Armee führt weiterhin Attacken auf Energodar durch

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf Energodar im Gebiet Saporoschje fort. Die Lage sei unter Kontrolle, teilte Jewgenija Jaschina, die Kommunikationsleiterin des AKW Saporoschje, gegenüber TASS mit.

"Die Lage ist seit heute Morgen angespannt, aber unter Kontrolle. Die Angriffe dauern an, sind aber weniger intensiv. Es gibt keine kritischen Schäden und keine Opfer. Die Angriffe richten sich hauptsächlich gegen Dächer und Infrastrukturobjekte. Der Strahlungswert am AKW Saporoschje ist normal, und das AKW ist unter Kontrolle."

Gebiet Saporoschje: Tote und Verletzte nach ukrainischen Attacken 

Der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, meldete mehrere Opfer binnen 24 Stunden nach den ukrainischen Angriffen. 

"Der Gegner hört nicht auf, gezielt auf unsere zivilen Objekte zu schlagen. Binnen 24 Stunden wurden 33 solcher Attacken registriert. Sechs Menschen wurden verletzt, zwei kamen ums Leben."

Darüber hinaus hat der Gegner ein Schulgebäude im Bezirk Wassiljewka angegriffen. Die Fenster wurden dabei beschädigt, aber es gab keine Verletzten.

Gebiet Belgorod meldet mehrere Verletzte nach ukrainischen Angriffen

Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod wurden binnen 24 Stunden infolge der ukrainischen Attacken 33 Orte in neun Bezirken getroffen. Der Gegner hat 27 Geschosse abgefeuert und 98 Drohnen eingesetzt, von denen 46 abgeschossen wurden.

Bei den Angriffen erlitten fünf zivile Einwohner Verletzungen.

Zu Schaden kamen sieben Privathäuser, drei soziale Einrichtungen, zwei Betriebe, ein Infrastrukturobjekt sowie 18 Fahrzeuge.

FSB nimmt einen ukrainischen Agenten fest, der Anschlag auf Personenzug plante

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen russischen Bürger (Jahrgang 1993) in der südrussischen Stadt Noworossijsk festgenommen, der einen Sprengstoffanschlag auf einen vorbeifahrenden Personenzug im Auftrag der ukrainischen Geheimdienste geplant haben soll. Dies meldete der Pressedienst der russischen Behörde am Freitag. 

Es wurde festgestellt, dass der Mann einen Kontakt mit einem Vertreter des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) über den Messenger-Dienst Telegram aufgenommen habe. Von der ukrainischen Seite habe der Festgenommene die Anweisungen bekommen. Er habe die notwendigen Komponenten beschaffen und den Sprengstoff hergestellt, den er an seinem Wohnort gelagert habe.

Der Mann sei von FSB-Beamten festgenommen worden, als er eine Erkundung eines Abschnitts der Eisenbahnstrecke durchführte.

Nach seiner Festnahme erklärte er, dass der geplante Terroranschlag in Noworossijsk viele Opfer fordern sollte. "Das Ziel des SBU war es, einen Terroranschlag zu verüben und eine Bahnstrecke zu sprengen, über die Personen- und Güterzüge fahren. Der Kurator wollte Massenopfer verursachen und den Betrieb des Bahnhofs stören", sagte der Mann.

Experte: Russisches Militär bereitet Feuersäcke für ukrainische Truppen bei Konstantinowka vor

Russische Truppen, die bei Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk vorrücken, bereiten Feuerfallen für die ukrainischen Streitkräfte vor. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS.

"Die Arbeiten laufen nordöstlich von Iljinowka und südwestlich von Nowodmitrowka. Es ist bereits klar, dass wir Feuersäcke für ukrainische Kämpfer vorbereiten. Der Vormarsch in diese Richtung hat sich in den letzten 24 Stunden leicht beschleunigt."

Nebensja: Kiews Terror gegen russische Zivilisten wird nicht unbeantwortet bleiben

Russland wird weiterhin auf die Terroranschläge des Kiewer Regimes gegen russische Zivilisten reagieren. Dies erklärte Wassili Nebensja, der ständige UN-Vertreter Russlands, bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates zur Ukraine.

"Den Terror gegen friedliche russische Bürger, den Kiew unter dem zustimmenden Schweigen seiner Komplizen im Westen längst zu einem Instrument der Kriegsführung gemacht hat, werden wir auch weiterhin nicht unbeantwortet lassen. Der zynische Terroranschlag in Starobelsk ist bei weitem kein Einzelfall. Allein in der vergangenen Woche kamen bei Angriffen der Kämpfer des Kiewer Regimes 51 Zivilisten ums Leben, und weitere 199 Menschen, darunter 20 Kinder, wurden verletzt."

Medien: Kiews Sperreinheit erschießt fliehende ukrainische Kämpfer im Gebiet Charkow

Eine ukrainische Sperreinheit hat die Gruppe zurückweichender ukrainischer Soldaten im Gebiet Charkow erschossen. Dies teilten die russischen Sicherheitsdienste gegenüber RIA Nowosti mit.

"In Karaitschnoje wurde eine Gruppe von Soldaten der 159. separaten mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte bei dem Versuch, aus ihren Stellungen zu fliehen, von ihren eigenen 'Kameraden' getötet."

Wie es heißt, eröffnen ukrainische Sperreinheiten bei jedem Versuch von Soldaten, ihre Position zu verlassen, das Feuer und verspotten die fliehenden Kämpfer im Falle einer Gefangennahme. 

Fahnenflucht sei zu einem der Hauptprobleme für die ukrainischen Streitkräfte geworden, wie ukrainische Gefangene wiederholt bestätigt haben. Um solche Vorfälle zu verhindern, werden die Sperreinheiten gebildet, die auf Soldaten schießen, sollten diese fliehen oder versuchen, sich zu ergeben. In diese Einheiten werden Kämpfer aus nationalistischen Einheiten rekrutiert, denn sie sind ideologisch motivierter und besser ausgebildet als die Mobilisierten.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht über 200 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr zwischen 20:00 Uhr am 28. Mai und 7:00 Uhr am 29. Mai insgesamt 208 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Woronesch, Wolgograd, Kursk, Orjol, Rostow, Saratow, Twer, Jaroslawl, der Region Krasnodar, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen Meeres zerstört.

28.05.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Ungarn schließt Waffenlieferungen an Kiew weiterhin aus

Ungarns Ministerpräsident Péter Magyar erklärt, dass Budapest weiterhin kein Kriegsgerät an die Ukraine liefern werde. In einem Beitrag auf X anlässlich seines Treffens mit dem NATO-Generalsekretär Mark Rutte erklärte er unter anderem:

"Ich habe den Generalsekretär informiert, dass Ungarn keine Waffen oder militärische Ausrüstung an die Ukraine liefern wird."

DVR: Drei Tote und fünf Verwundete nach ukrainischen Drohnenangriffen

In der Donezker Volksrepublik sind am heutigen Donnerstag drei Zivilisten durch ukrainische Drohnenangriffe ums Leben gekommen, fünf weitere wurden verwundet.

Nach Angaben von Republikchef Denis Puschilin wurden drei Arbeiter der regionalen Wasserwerke in der Stadt Uglegorsk bei einem Angriff auf ihr Fahrzeug getötet. Der vierte Arbeiter, ein 44-jähriger Mann, wurde schwer verletzt. Er befindet sich in medizinischer Behandlung.

Ein weiterer Zivilist wurde auf der Straße zwischen Charzyssk und Ilowaisk verwundet. Außerdem erlitten ein Einwohner von Gorlowka und zwei Einwohner von Amwrossijewka Verletzungen.

Russland erlaubt Privatunternehmen Anschaffung von Luftabwehrmitteln

In Russland ist ein rechtlicher Rahmen entwickelt worden, der privaten Unternehmen die Anschaffung von Luftabwehrmitteln größeren Kalibers ermöglicht, darunter Drehtürme, Flak-Komplexe sowie Radar- und EloKa-Anlagen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RBC unter Berufung auf eine Quelle im russischen Verteidigungsministerium.

Die Quelle erklärte, dass die Organisation des Luftschutzes ziviler Infrastruktur im Rahmen des allgemeinen Luftabwehrsystems nach wie vor dem Verteidigungsministerium unterstehe. Die zunehmenden Drohnenangriffe erforderten jedoch die Aufstellung zusätzlicher mobiler Luftabwehreinheiten. Um deren Ausrüstung zu beschleunigen, würden die von Privatunternehmen finanzierten Luftabwehrmittel unmittelbar an die Luftabwehreinheiten der jeweiligen Region weitergeleitet.

Die Quelle fügte hinzu, dass die rechtlichen Mechanismen für die Anschaffung passiver Schutzmittel wie EloKa-Anlagen und Kleinwaffen durch private Unternehmen bereits existierten. Inzwischen sei auch ein Mechanismus für den Erwerb von Großkaliberwaffen geschaffen worden.

Medien: Washington lässt Selenskijs Bitte um mehr Luftabwehrmittel unbeantwortet

Der Brief des ukrainischen Staatschefs Selenskij an US-Präsident Donald Trump, in dem er nach weiteren Lieferungen von Luftabwehrkomplexen und Raketen fragt, ist ohne Antwort geblieben. Wie die ukrainische Zeitung Kyiv Independent zuvor berichtete, hatte Selenskij den entsprechenden Brief vor dem Hintergrund eines zunehmenden Munitionsmangels verfasst.

Das Weiße Haus und die Republikanische Partei zeigten bisher keine Reaktion auf Selenskijs Anfrage. Unter anderem berichtete der Fernsehkanal NBC News:

"Die USA haben den Brief nicht kommentiert."

Auch in sozialen Netzwerken des Sprechers des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson, sowie der Mitglieder beider Ausschüsse für auswärtige Angelegenheiten finden sich keine Erwähnungen des Briefs, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Indessen warf Floridas Vertreterin im Repräsentantenhaus, Anna Paulina Luna, in einem Tweet am 28. Mai Kiew vor, eine diplomatische Lösung des Konflikts zu verhindern.

Mehr zum Thema – US-Kongressabgeordnete Luna zu Selenskij: "Wir sind nicht euer Sparschwein"

Lawrow zu EU-Forderungen: "Ich kommentiere keine idiotischen Erklärungen"

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat am 28. Mai 2026 erklärt, dass man Russland im Falle von Verhandlungen Gegenbedingungen für ein Friedensabkommen stellen werde. Ziel sei es, von Russland die gleichen Zugeständnisse zu fordern, die Moskau von Kiew fordere.

Das gesamte Video finden Sie hier auf unserer Webseite.

Russlands OSZE-Botschafter: Europa bewegt sich zum Krieg gegen Russland

Europa bewege sich "mit Siebenmeilenschritten" auf einen Krieg gegen Russland zu, erklärt Russlands Botschafter bei der OSZE, Dmitri Poljanski. Während einer Sitzung des OSZE-Rats erklärte er:

"Durch das Liebäugeln mit den ukrainischen Nazis säen Sie die Samen eines Konflikts in Europa, und wenn sie tatsächlich Wurzel schlagen, werden diese Widersprüche nicht mehr durch Diplomatie zu lösen sein. Besteht Ihre wirkliche Aufgabe darin, den Konflikt mit Russland unvermeidbar zu machen?"

Poljanski verwies auf europäische Waffenlieferungen an Kiew, zunehmende Truppenkonzentration an russischen Grenzen und Manipulationen der öffentlichen Meinung in Europa in Bezug auf eine angebliche Unvermeidbarkeit eines Kriegs gegen Russland. Der Diplomat betonte:

"Wir bewegen uns tatsächlich mit Siebenmeilenschritten auf einen Krieg zu. Europa stellt sein Territorium an Selenskij für Angriffe gegen Objekte in Russland bereit. Viele europäische Staaten wurden zu einem Hinterland für das ukrainische Militär, zu einem Ausbildungsplatz für Kämpfer, zu einem logistischen Hub für Waffenlieferungen und zu einem Startplatz für Drohnen."

Ukraine erwartet in zehn Monaten Gripen-Kampfjets

Die Ukraine rechnet mit der Lieferung schwedischer Gripen-Kampfjets innerhalb der nächsten zehn Monate, verkündet Präsident Wladimir Selenskij auf einer Pressekonferenz mit dem schwedischen Ministerpräsidenten Ulf Kristersson.

Zukünftig beabsichtigte Kiew, bis zu 150 Militärflugzeuge zu kaufen. Laut ukrainischen Medien würden die Kampfjets vollständig ausgerüstet geliefert, einschließlich der Raketen mit einer Reichweite von bis zu 200 Kilometern.

Ukrainische Piloten fingen bereits mit der Ausbildung an den Gripen an, führt Selenskij aus. Eines der Hauptziele sei es, die Zahl der Piloten zu erhöhen, die für die Ausbildung bereit wären.

Kallas: EU will Waffenruhe als Vorbedingung für Gespräche mit Russland

Die Europäische Union besteht nach wie vor auf einem Waffenstillstand im Ukraine-Konflikt als Vorbedingung der Verhandlungen mit Russland, erklärt Außenbeauftragte Kaja Kallas auf einer Pressekonferenz nach dem informellen Außenministertreffen in Zypern.

Zudem werde Russland mit "Sabotageakten und Einmischung in Wahlen in der EU" sowie mit "Verletzungen des europäischen Luftraums" aufhören müssen.

Die Personalstärke der ukrainischen Armee einzuschränken, wäre eine Bedrohung für die europäische Sicherheit, daher werde die EU auch militärische Einschränkungen für Russland fordern, fügt Kallas hinzu. Jedes Friedensabkommen sollte das Recht der Ukraine auf den Beitritt zu jedem Bündnis enthalten.

Schoigu: 56 Länder beteiligen sich an Kämpfen gegen Russland in der Ukraine

An der Produktion und Einsatzvorbereitung von ukrainischen Drohnen sind insgesamt 56 Länder beteiligt, sagt der Sekretär des russischen Sicherheitsrates, Sergei Schoigu. Im Rahmen seiner Pressekonferenz beim Internationalen Sicherheitsforum antwortete er auf eine Frage bezüglich der gemeinsamen Drohnenproduktion von Deutschland und der Ukraine:

"Ich würde dabei Deutschland nicht gesondert sehen, denn wenn man alles zusammennimmt, kämpfen faktisch 56 Länder gegen uns. Wir sprechen nicht nur von diesen Drohnen."

Schoigu führte weiter aus, dass für Drohneneinsätze auch Steuerung und Datenübermittlung über Satellitennetzwerke notwendig sind, und erklärte:

"Das umfasst die Eingabe des Flugauftrags, die Kurskorrektur und noch vieles mehr. Deshalb ist hier nicht nur Deutschland beteiligt, sondern es haben viele Länder daran mitgewirkt."

Hoher UN-Kommissar für Menschenrechte fordert zur Untersuchung des Starobelsk-Angriffs auf

Volker Türk, Hoher Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte, hat Moskau und Kiew aufgefordert, den ukrainischen Angriff auf Starobelsk in der Lugansker Volksrepublik zu untersuchen. Eine offizielle Mitteilung lautet:

"Ich bedauere zutiefst den jüngsten Verlust von Menschenleben und die Verletzungen von Zivilisten. Ich appelliere an die Behörden in Russland und der Ukraine, unverzüglich eine unabhängige und effektive Ermittlung zu unternehmen und die Verantwortlichen zu bestrafen. Die beiden Seiten sollten alles Mögliche tun, um solche Unfälle zukünftig zu verhindern."

Zudem warnt Türk vor einer weiteren Eskalation des Konfliktes. Russland und die Ukraine sollten Zurückhaltung demonstrieren und Verhandlungen wiederaufnehmen.

EU will vorerst keinen Russland-Gesandten ernennen

Die EU wird vorerst keinen Chefverhandler für mögliche Friedensverhandlungen mit Russland im Ukraine-Krieg ernennen. Ein solcher Schritt werde von der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas und führenden EU-Staaten wie Deutschland derzeit nicht als sinnvoll angesehen, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa) unter Berufung auf mehrere ranghohe EU-Beamte und Diplomaten. Zugleich ist den Angaben zufolge geplant, die Vorbereitungen für weitere Russlandsanktionen voranzutreiben.

Demnach werde nicht davon ausgegangen, dass Russlands Präsident Wladimir Putin überhaupt verhandlungsbereit sei. Statt über Personen soll zunächst über Strategiefragen geredet werden. Eine EU-Beamtin wird mit den Worten zitiert:

"Wir müssen uns darauf verständigen, worüber wir mit Russland sprechen wollen."

Es gelte zu klären, wie die EU diplomatische Bemühungen um ein Ende des Krieges unterstützen könnte.

Podoljaka: Kiewer Truppen stehen vor großen Problemen angesichts fehlender Reserven

In seinem jüngsten Überblick über die Lage an den Fronten des Ukraine-Krieges hebt der Blogger und Militäranalyst Juri Podoljaka einmal mehr die katastrophale personelle Lage der Kiewer Truppen hervor.

Trotz des Mangels an Kräften versucht Kiew, das Blatt im äußersten Westen zu wenden, und setzt den russischen Truppenverband Dnjepr enorm unter Druck. Dieser allerdings ist bewusst zur strategischen Verteidigung übergegangen und schont seine Kräfte, während das offensive Vorgehen Kiews zu enormen Verlusten beim Gegner führt.

Der krasse Personalmangel zeigt sich an allen aktuellen Brennpunkten entlang der gesamten Frontlinie. Am Frontabschnitt Sumy ist "die Lage des Gegners dermaßen schlecht, dass die Dynamik an diesem Frontabschnitt von alleine zunimmt", so der Ukrainer Podoljaka, der aus einem Dorf in der Gegend von Sumy stammt.

Sein Überblick über die Lage an der Front bekommt angesichts der aktuellen Ereignisse eine persönliche Note. Man sieht Podoljaka an, dass er sich über die Vorstöße der russischen Truppen in der Gegend, wo er aufgewachsen ist, besonders freut und auf eine baldige Befreiung seiner Heimat hofft.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Zwei Tote und sieben Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 45 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 45 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 20 Geschosse abgefeuert und 121 Drohnen eingesetzt, von denen 58 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Siedlung Nowaja Tawolschanka seien bei der Attacke einer FPV-Drohne auf ein Auto eine Frau und ein Mann ums Leben gekommen. Bei einer ähnlichen Attacke habe eine Einwohnerin der Siedlung Dwulutschnoje Verletzungen erlitten. Auf der Straße zwischen den Siedlungen Starowschtschina und Nischneje Berjosowo-Wtoroje sei ein Mann verletzt worden, als eine ukrainische Drohne sein Auto angegriffen habe. Bei der Abwehr einer Drohnenattacke auf die Siedlung Dolgoje seien fünf Kämpfer der Drohnenabwehreinheit Orlan verletzt worden. Außerdem habe am Mittwoch ein Mann, der noch am 25. Mai bei der Detonation einer ukrainischen Drohne in der Siedlung Oktjabrski ein Explosionstrauma und ein Barotrauma des Ohres erlitten habe, eine medizinische Einrichtung aufgesucht.

Der Krisenstab meldet zudem Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden zwölf Einfamilienhäuser, zwei soziale Einrichtungen, ein Geschäft, ein Betrieb, eine Produktionshalle, eine Stromleitung, drei Lkw, ein Kleintransporter und sieben Autos zerstört oder beschädigt worden.

Schoigu: Angriff auf Kiew kann jeden Moment kommen

Russland kann den Schlag gegen Kiew, vor dem kürzlich gewarnt wurde, jeden Moment unternehmen. Dies erklärt Sergei Schoigu, der Sekretär des russischen Sicherheitsrates, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.

Moskau stünden alle Mittel zur Verfügung, um einen Angriff auf die ukrainische Hauptstadt auszuführen. Die russische Armee habe bereits demonstriert, wie stark ein solcher Schlag sein könnte. Die Warnung an ausländische Diplomaten, Kiew zu verlassen, sei ganz ernst und bewusst, hebt Schoigu hervor.

Der Beamte erinnert daran, dass der Angriff als Reaktion auf die Terrorattacke auf Starobelsk dienen würde, bei der mehrere junge Männer und Frauen ums Leben kamen.

Rjabkow: Eine strategische Niederlage Russlands ist absolut unmöglich

Der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow hat in Moskau gegenüber Journalisten betont, dass eine strategische Niederlage Russlands, einer Atommacht, ausgeschlossen sei. Moskau werde zudem nicht zulassen, dass die Untersuchung des Angriffs der ukrainischen Streitkräfte auf die Berufsschule in Starobelsk einfach so unter den Teppich gekehrt werde.

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Befreiung von Nowowassilewka im Gebiet Charkow erschwert gegnerische Logistik

Die Kontrolle über Nowowassilewka im Gebiet Charkow stört die Logistik der ukrainischen Streitkräfte an dem Abschnitt der Frontlinie. Laut dem russischen Verteidigungsministerium würden unter anderem der Nachschub von Munition und Lebensmitteln sowie Ablösungen von Truppen erschwert.

Einheiten des Truppenverbandes Nord setzten ihren Vorstoß gleichzeitig an mehreren Abschnitten der Frontlinie fort, betont das Verteidigungsministerium. Damit werde eine Sicherheitszone in den Gebieten Sumy und Charkow allmählich hervorgebracht.

Kiew wird mehrere Gripen-Kampfjets von Schweden bekommen

In einer ersten Tranche soll die Ukraine 20 moderne Kampfjets vom Typ Saab JAS 39 Gripen E erhalten, kündigt der schwedische Ministerpräsident Ulf Kristersson auf einer Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij. Die beiden Parteien planen, ein Abkommen möglichst schnell abzuschließen, damit die Lieferung der mit einem EU-Darlehen von 2,5 Milliarden Euro bezahlten Flugzeuge bis etwa 2030 erfolgen könnte.

Außerdem sei vorgesehen, der Ukraine 16 Maschinen der älteren C/D-Variante zu spenden, sobald das Abkommen unterzeichnet worden sei.

SWR: Waffen aus der Ukraine "zirkulieren" frei in Europa

Waffen aus der Zone der Kampfhandlungen in der Ukraine "zirkulieren" unkontrolliert in europäischen Ländern, erklärt Sergei Naryschkin, der Chef des russischen Auslandsgeheimdienstes (SWR), auf einem Sicherheitsforum. Die Waffen sollen unter anderem Anhängern internationaler Terrorgruppierungen in die Hände fallen.

Außerdem merkt Naryschkin an, dass Kiew regelmäßig körperliche Gewalt denjenigen europäischen Politikern androhe, die kein Geld aus dem staatlichen Haushalt zur Unterstützung der Ukraine entsenden möchten.

Experten: Angriffe auf Kiew markieren Paradigmenwechsel

Russische Militär- und Sicherheitsexperten äußern ihre Einschätzungen zum ukrainischen Angriff auf Starobelsk und den darauffolgenden Vergeltungsschlägen gegen Kiew. Dabei zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab, während Moskau zugleich ein deutliches Signal an den Westen sendet.

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Peskow: Bislang keine Vorschläge der EU über Verhandlungen

Die EU-Länder haben bislang keine Vorschläge für Ukraine-Verhandlungen mit Russland gemacht. Dies erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber der Nachrichtenagentur TASS. Auf eine entsprechende Frage antwortet Peskow:

"Nein, sie sind an uns nicht herangetreten."

"Idiotische Erklärungen": Lawrow kommentiert EU-Pläne zu Begrenzungen für russische Armee

Sergei Lawrow hat die Erklärungen der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas über mögliche Einschränkungen für die russischen Streitkräfte als "idiotisch" bezeichnet. Im Gespräch mit der Zeitung Iswestija antwortet der russische Außenminister auf die Frage zum Thema:

"Ich diskutiere keine idiotischen Erklärungen."

Im Vorfeld eines informellen Treffens der EU-Außenminister in Zypern hatte Kallas bekannt gegeben, Brüssel möchte Moskau Gegenbedingungen stellen, falls die Ukraine-Verhandlungen unter der Beteiligung der EU beginnen. Es handele sich unter anderem um die Begrenzung der Anzahl der Streitkräfte.

Mehr zum ThemaKallas: EU will von Russland Begrenzung seiner Streitkräfte fordern

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Die ukrainischen Streitkräfte haben 1.245 Soldaten an einem Tag in der Zone der Kampfhandlungen verloren, hieß es im täglichen Bericht des Verteidigungsministeriums in Moskau zur Lage im Ukraine-Konflikt. Russische Truppen zerstörten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

  • einen Panzer,
  • neun gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter einen M113-Mannschaftstransportwagen,
  • 72 Kraftfahrzeuge,
  • sieben Artilleriegeschütze,
  • zwei Anlagen der Elektronischen Kampfführung.

Einheiten der Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Speicher und Abschussvorrichtungen für unbemannte Flugzeuge größerer Reichweite, Objekte der Energie-, Transport-, Flughafeninfrastruktur, die von gegnerischen Truppen betrieben wurden, Depots mit Munition und Treibstoff sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 147 Kreisen. Die Flugabwehr schoss vier Flugbomben und 184 Drohnen ab.

Russische Armee befreit Nowowassilewka im Gebiet Cherson

Die russischen Streitkräfte haben Nowowassilewka im Gebiet Charkow eingenommen, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Die Befreiung der Ortschaft wurde durch den Einsatz des Truppenverbandes Nord möglich.

Gouverneur: Kiew greift Spielplatz in Cherson an – ein Toter und Verletzte

Die ukrainischen Streitkräfte haben einen Spielplatz in der von Kiew kontrollierten Stadt Cherson angegriffen, erklärt Wladimir Saldo, der Gouverneur des gleichnamigen Gebietes. Ein Mann kam ums Leben, seine Ehefrau und zwei Kinder wurden verletzt.

Nach Ansicht von Saldo handelt es sich um eine "absichtliche Provokation", um die öffentliche Empörung nach der Tragödie in Starobelsk zu beschwichtigen. Ein blutiges Verbrechen suche Kiew, durch ein anderes zu verbergen.

Jeffrey Sachs: "Deutschland spielt eine außerordentlich gefährliche Rolle"

In einem Interview mit dem Politologen Glenn Diesen ordnet der US-Ökonom Jeffrey Sachs die aktuelle europäische Außenpolitik als "kolossale Katastrophe" ein. Er kritisiert scharf, dass Europa die diplomatischen Kanäle zu Russland vollständig gekappt habe und sich stattdessen von der russophoben Haltung der baltischen Staaten treiben lasse.

Besonders drastische Worte findet Sachs für Deutschland unter Bundeskanzler Friedrich Merz: Dessen Kurs der Remilitarisierung verletze den Zwei-plus-Vier-Vertrag und sei hochgradig unverantwortlich. Sachs wirft Merz vor, als "Kriegstreiber" jeglichen diplomatischen Dialog mit Moskau komplett zu verweigern und damit leichtfertig die historischen Friedenszusagen aus der Zeit der deutschen Wiedervereinigung aufzukündigen.

Durch das Zusammenspiel aus baltischem Eskalationskurs, deutscher Aufrüstung und Kiews Versuchen, Europa in den Konflikt hineinzuziehen, sieht Sachs das Baltikum derzeit als "den gefährlichsten Krisenherd des gesamten Planeten".

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Kallas: US-Diplomaten nicht mehr in ukrainischer Hauptstadt – Kiew und US-Botschaft dementieren

Alle diplomatischen Vertretungen außer einer haben Kiew verlassen, erklärt EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas im Gespräch mit Journalisten vor dem Außenministertreffen in Zypern. Ihr zufolge ist die US-Botschaft nicht mehr in der ukrainischen Hauptstadt.

Die Ukraine weist die Informationen umgehend zurück. Wie ein Sprecher des ukrainischen Außenministeriums gegenüber Journalisten erklärt, sind die Berichte über den Fortzug der US-Botschaft falsch.

Die US-Botschaft in Kiew gibt auf X (Twitter) bekannt, dass die Vertretung ihre Arbeit fortsetzt. Anderslautende Berichte sind falsch.

Schoigu: Russisch-amerikanische Friedensinitiative wegen Kiew festgefahren

Die russisch-amerikanische Friedensinitiative fährt vor allem wegen der Ukraine fest, meint Sergei Schoigu, der Sekretär des russischen Sicherheitsrates, auf dem Sicherheitsforum im Gebiet Moskau. Seiner Ansicht nach fehlt es Kiew völlig an politischem Willen zum Frieden. Außerdem strebe die Ukraine immer wieder nach Eskalation.

Dieser Widerwille könnte dadurch erklärt werden, dass die Ukraine nach dem Ende des Konflikts Verantwortung für ihr "antirussisches Abenteuer" tragen müsse, betont Schoigu. Er weist hierbei unter anderem auf die demografische Krise, die Staatsverschuldung und die Abhängigkeit von ausländischer Finanzhilfe hin.

Ukraine setzt Lehrer des Berufskollegs in Starobelsk auf Mirotworez-Terrorliste

Zehn Mitarbeiter der Berufsfachschule Starobelsk sind auf der Terrorliste "Mirotworez" aufgetaucht. Ihnen wird Propaganda gegenüber Minderjährigen vorgeworfen. Der Eintrag erfolgte wenige Tage nach einem verheerenden Drohnenangriff auf die Bildungseinrichtung.

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Russische Grenzgebiete melden Tote und Verletzte nach Angriffen der Ukraine

In den zurückliegenden 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 63 Angriffe auf das Gebiet Belgorod unternommen, teilt der provisorische Gouverneur Alexander Schuwajew mit. Bei den Attacken auf den Kreis Schebekino kamen zwei Zivilisten ums Leben. Außerdem wurden sieben Einwohner des Gebietes verletzt.

Kiews Truppen setzten für ihre Angriffe Kampfflugzeuge, Mehrfachraketenwerfer und Artilleriegeschütze ein, fügt Schuwajew hinzu. Insgesamt 58 gegnerische Drohnen wurden abgeschossen oder ausgeschaltet.

Im Gebiet Kursk erlitten am vergangenen Tag neun Zivilisten Verletzungen. Laut Gouverneur Alexander Chinstein wurden acht von ihnen ins Krankenhaus eingeliefert.

Von der Leyen: Ukraine wird in europäische Drohnenproduktion einbezogen

Die Ukraine wird in europäische Rüstungsprojekte zur Herstellung von Drohnen und Flugabwehrsystemen integriert, erklärt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im Ergebnis des Telefongesprächs mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij. Auf X (Twitter) schreibt von der Leyen:

"Flugabwehr sowie Drohnen und Anti-Drohnen-Fähigkeiten zählen zu den dringlichsten Prioritäten der europäischen Verteidigung. Und die Ukraine wird vollständig in diese Bemühungen einbezogen."

Außerdem erörterten von der Leyen und Selenskij die EU-Mitgliedschaft der Ukraine. Die kommenden Wochen würden für Kiew wichtig sein, um entscheidende Schritte auf dem Weg zu einem EU-Beitritt zu unternehmen.

Flugabwehr zerstört in der Nacht Dutzende Drohnen über Russland

In der vergangenen Nacht haben Einheiten der russischen Flugabwehr 62 Drohnen der Ukraine zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Flugziele über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Nischni Nowgorod und Tambow sowie über der Teilrepublik Krim und dem Asowschen Meer vom Himmel geholt.

Diplomat: Russland und Westen kurz vor direkter Konfrontation

Russland hat den Westen gewarnt, dass die beiden Seiten kurz vor einer direkten Konfrontation stehen, erklärt Dmitri Poljanski, Ständiger Vertreter Russlands bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

In einem Interview für RT betont der Diplomat, dass der ukrainische Angriff auf Starobelsk auf der jüngsten Sitzung der OSZE kaum erwähnt wurde. Russland sei bekannt, dass die für den Angriff eingesetzten Drohnen in Europa hergestellt worden seien. Außerdem stellten einige europäische Länder ihren Luftraum für Flüge gegen Russland gerichteter Drohnen zur Verfügung.

Vor diesem Hintergrund warnt Poljanski:

"Wir stehen kurz, ganz kurz vor einer direkten militärischen Konfrontation."

Diese Warnung teilte Russland im Rahmen der OSZE mit, fügt der Diplomat hinzu.

27.05.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Wie der Staat, so die Helden – die Ukraine und ihr faschistischer Todeskult

Seit im Jahr 2014 in der Ukraine mithilfe offener Nazis und Faschisten eine Regierung westlicher Marionetten an die Macht geputscht wurde, wurde auch das Gedankengut dieser Kräfte zur offiziellen Staatsideologie. Damit tritt der Todeskult dieser Leute nicht nur überdeutlich zutage – sondern wird letztlich auch zum Ende dieses Regimes führen.

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Kriegsreporter: NATO-Ausbilder bei Angriffen auf ukrainische Militärziele nahe Kiew getroffen

Der russische Kriegsreporter Alexander Sladkow hat über Angriffe auf mehrere Einrichtungen der ukrainischen Streitkräfte in der Stadt Browary bei Kiew berichtet.

Seinen Angaben zufolge wurden innerhalb der vergangenen 24 Stunden ein Gefechtsstand, ein Aufklärungszentrum und ein Ausbildungszentrum für Drohnenpiloten getroffen. In Letzterem sollen sich auch NATO-Ausbilder aufgehalten haben. Zudem sei ein Zentrum für die Ausbildung von Sabotageeinheiten angegriffen worden, an dem Spezialisten des Bündnisses beteiligt waren.

Sladkow erklärte außerdem, dass russische Kampfdrohnen derzeit in allen Truppengruppierungen aktiv im Einsatz seien.

Poljanski: Mehrere europäische Staaten öffnen Luftraum für ukrainische Drohnen

Russland verfügt eigenen Angaben zufolge über Informationen, wonach mehrere europäische Staaten ihren Luftraum für den Flug ukrainischer Drohnen geöffnet haben. Dies erklärte der stellvertretende russische UN-Botschafter und Vertreter Russlands bei der OSZE, Dmitri Poljanski. Im Gespräch mit dem Fernsehsender RT sagte er:

"Uns ist außerdem bekannt, dass einige europäische Länder ihren Luftraum für Flüge gegen Russland gerichteter Drohnen zur Verfügung stellen."

Nebensja über Kiewer Blutbad in Berufsschule: "Selenskij tötet seine eigenen ehemaligen Landsleute"

Am Dienstag hat der ständige UN-Vertreter Russlands auf einer Pressekonferenz die Sitzung des UN-Sicherheitsrats vom 22. Mai 2026 rekapituliert, in der er seine westlichen Kollegen fragte, ob sie ihr Leugnen und Verharmlosen des ukrainischen Angriffs auf eine Berufsschule in Starobelsk (LVR) nicht zu Scham bewegt. Zumal die meisten Opfer des vorsätzlichen Angriffs Minderjährige waren.

Nebensjas dänische Amtskollegin Christina Markus Lassen antwortete, ohne zu zögern: "Nein, wir schämen uns nicht." Diese Antwort ist laut dem russischen Diplomaten "zum Symbol für den moralischen Verfall der europäischen Diplomatie geworden".

"Der Zynismus, den bestimmte westliche Delegationen an den Tag legten, war wirklich erschütternd", kommentierte er weiter auf seiner Pressekonferenz.

Das Blutbad an den Kindern und Jugendlichen in der Berufsschule Starobelsk ist laut Nebensja "die Rache Kiews an den Menschen der Volksrepublik Lugansk, die sich für Russland entschieden haben. Selenskij tötet tatsächlich seine eigenen ehemaligen Landsleute."

"Er rottet seine ehemaligen Mitbürger aus, weil sie sich weigern, unter seiner neonazistischen Herrschaft zu leben", konstatierte er außerdem.

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Mobilisierte Ukrainer töten Polizeikapitän in Sumy

In Sumy haben mobilisierte Soldaten der ukrainischen Streitkräfte den Polizeikapitän Juri Sidortschuk getötet. Dies teilte ein Vertreter russischer Sicherheitsstrukturen der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Den Angaben zufolge versuchen die ukrainischen Strafverfolgungsbehörden, den Tod des Offiziers als Folge von Kampfhandlungen darzustellen. Zugleich betonte der Vertreter, der Polizist habe eine Schussverletzung in einem rückwärtigen Gebiet erlitten.

Dmitrijew zu Problemen der ukrainischen Luftabwehr: "Frieden ist immer die beste Strategie"

Kirill Dmitrijew, Chef des Russischen Direktinvestitionsfonds und Sonderbeauftragter des russischen Präsidenten für internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit, hat der Ukraine angesichts des Mangels an Raketen für die Luftabwehr geraten, sich auf eine friedliche Lösung des Konflikts zu konzentrieren. Er schrieb im sozialen Netzwerk X:

"Wenn die Ukraine unter einem akuten Mangel an Abfangraketen leidet, sollte sie sich vielleicht besser auf Frieden konzentrieren statt auf Provokationen und eine weitere Eskalation des Konflikts. Frieden ist immer die beste Strategie."

Zuvor hatten ukrainische Medien berichtet, der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij habe US-Präsident Donald Trump in einem Schreiben um zusätzliche Lieferungen von Luftabwehrsystemen und Raketen gebeten. Hintergrund seien zunehmende Munitionsengpässe bei den ukrainischen Streitkräften.

EU-Abgeordneter fordert Tribunal gegen Selenskij nach Angriff auf Starobelsk

Der slowakische Europaabgeordnete Ľuboš Blaha hat erklärt, der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij gehöre wegen des Angriffs auf das Studentenwohnheim in Starobelsk vor ein Militärtribunal. Er schrieb am Mittwoch auf Telegram:

"Wenn jemand Kriegsverbrechen begeht, für die er vor ein Militärtribunal gestellt werden sollte, dann ist es Selenskij."

Weiter erklärte der EU-Abgeordnete:

"Man muss sich nur ansehen, wie er die Tötung von 21 Schülern in Starobelsk zugelassen hat und wie er Bandera-Anhänger verherrlicht."

"Schande und Schmach": Sacharowa über Weigerung japanischer Presse, nach Starobelsk zu reisen

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat am Dienstag, dem 26. Mai 2026, japanische Journalisten verurteilt, die sich geweigert hatten, nach dem ukrainischen Angriff auf die Berufsschule und das Wohnheim nach Starobelsk (LVR) zu reisen. Die Sprecherin bezeichnete diese Entscheidung als "Schande". Sacharowa fügte hinzu, dass die russische Seite bereit sei, bei Bedarf eine gesonderte Reise nach Starobelsk für japanische Journalisten zu organisieren.

"Ich weiß nicht, wie es in Japan ist, aber ich weiß, wie es bei uns ist – alle Kinder sind unsere Kinder."

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Peskow: EU simuliert Gesprächsbereitschaft, drängt aber auf Fortsetzung des Krieges

Der Kreml wirft der Europäischen Union vor, im Ukraine-Konflikt nur Verhandlungsbereitschaft vorzutäuschen, in der Praxis aber eine Fortsetzung der Kämpfe zu fördern. Dies erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, vor Journalisten:

"Diese Diskussionen über Verhandlungen sind eine akademisch anmutende Debatte. Dieses Vorgehen zielt jedoch nur darauf ab, weiter Druck auszuüben, damit die Ukrainer weiterkämpfen und sich mit niemandem einigen. Das ist die Realität."

Kiew attackiert erneut Zivilbevölkerung in der LVR

Die ukrainischen Streitkräfte greifen weiterhin Städte der Lugansker Volksrepublik (LVR) sowie zivile Ziele an. Feindliche Drohnen nahmen den Verwaltungsbezirk Swatowo sowie Sewerodonezk ins Visier. In Swatowo trafen die Drohnen das örtliche Gymnasium Nr. 7 sowie ein ziviles Fahrzeug. Dies berichtet der Leiter der Region, Leonid Passetschnik, auf Telegram:

"Die ukrainischen Streitkräfte richten ihre Angriffe gezielt gegen die Zivilbevölkerung und die zivile Infrastruktur. Das ist alles, was man über das verbrecherische Kiewer Regime wissen muss."

Bei dem Angriff auf das Auto in Swatowo wurde ein 51-jähriger Mann tödlich verletzt. Eine Frau und ein Mann wurden mit Verletzungen unterschiedlichen Schweregrads ins Krankenhaus gebracht. Sie werden dort medizinisch versorgt.

Ein weiterer Angriff beschädigte das Gebäude des Gymnasiums Nr. 7, wobei das Dach getroffen wurde. Glücklicherweise befanden sich keine Kinder im Gebäude.

In Sewerodonezk wurden zudem drei Menschen verletzt. Getroffen wurden ein Fahrzeug und ein Gebäude eines kommunalen Unternehmens. Alle Verletzten werden medizinisch versorgt.

Wozu ziehen Europa und Kiew Weißrussland in den Krieg hinein?

Während Emmanuel Macron das erste Telefongespräch seit vier Jahren mit Alexander Lukaschenko führt, verstärken die Ukraine, Polen und die baltischen Staaten ihre militärischen Aktivitäten an den Grenzen zu Weißrussland. Experten zufolge habe sich die Lage rund um das Land drastisch verschärft.

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Oleg Issaitschenko.

Italienischer Experte: Selenskij sollte sich um Odessa kümmern, statt Weißrussland zu drohen

Der italienische Soziologe Alessandro Orsini hat dem ukrainischen Machthaber Wladimir Selenskij geraten, sich auf die Verteidigung von Odessa zu konzentrieren, statt Weißrussland mit aggressiver Rhetorik zu drohen. Im Interview mit der italienischen Zeitung Il Fatto Quotidiano sagte Orsini:

"Wenn Selenskij weiterhin Weißrussland bedroht und dabei vergisst, dass seine Südgrenzen ungeschützt sind und Odessa erst auf die Verteidigung vorbereitet wird, dann wird das für ihn schlecht enden."

Russland verfüge über zahlreiche Möglichkeiten, den ukrainischen Präsidenten "an seinen Platz zu verweisen", erklärte der Experte weiter. Deshalb solle Selenskij besser darauf achten, was er sage. Zugleich äußerte Orsini die Vermutung, Russland könne "die Front von Weißrussland aus durchbrechen und auf Kiew vorrücken, während die Ukraine bereits geschwächt ist".

Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Attacken

Im Gebiet Belgorod sind bei einem Drohnenangriff auf ein Auto zwei Zivilisten ums Leben gekommen. Nach Angaben des regionalen Einsatzstabs wurde in dem Dorf Nowaja Tawolschanka im Bezirk Schebekino ein Pkw von einer Drohne getroffen. Ein Mann und eine Frau erlagen ihren Verletzungen.

Unterdessen wurden im Gebiet Kursk bei einem weiteren Drohnenangriff auf die Siedlung Belaja im Bezirk Belowski vier Männer verletzt. Gouverneur Alexander Chinstein zufolge wurden sie medizinisch versorgt. Alle Betroffenen hätten Splitterverletzungen erlitten, die als mittelschwer eingestuft wurden.

UK-Medium: Selenskij bereitet die Ukraine auf weitere zwei bis drei Jahre Kämpfe vor

Auf Anordnung des Präsidenten Wladimir Selenskij wird sich die Ukraine auf weitere zwei bis drei Jahre Kampfhandlungen vorbereiten, berichtet The Economist mit Verweis auf Quellen. Kiew ist davon überzeugt, die Kämpfe überstehen zu können.

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Rjabkow: Westen verdreht russische Aufforderung zur Evakuierung aus Kiew

Der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow hat den westlichen Staaten vorgeworfen, Russlands Warnung an ausländische Diplomaten in Kiew bewusst falsch darzustellen. Moskau hatte westliche Länder zuvor aufgefordert, Personal ihrer Vertretungen aus Kiew abzuziehen. Hintergrund seien angekündigte systematische Angriffe auf ukrainische Rüstungsbetriebe als Reaktion auf "terroristische Handlungen" der ukrainischen Streitkräfte. Er sagte vor Journalisten in der Staatsduma:

"Wir sehen, dass selbst nach der Warnung an die westlichen Staaten, Verantwortung zu zeigen und das Personal ihrer Vertretungen aus Kiew zu evakuieren, auch dies völlig verdreht wird. Man versucht, es als neuen Ausdruck eines angeblich aggressiven Kurses Moskaus darzustellen."

Dies offenbare "das verdorbene Wesen der Akteure, denen wir gegenüberstehen", fügte der Diplomat hinzu.

Medien: Selenskij bittet Trump um mehr Patriot-Raketen

Laut einem Bericht der Kyiv Independent hat der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij US-Präsident Donald Trump in einem Schreiben um zusätzliche Lieferungen von Luftabwehrsystemen und Raketen gebeten. Demnach warnte Selenskij vor einem sich verschärfenden Munitionsmangel bei den ukrainischen Streitkräften, insbesondere im Bereich der Raketenabwehr. Besonders kritisch sei die Lage bei PAC-3-Raketen für Patriot-Systeme.

Wie das Blatt weiter berichtet, hat die ukrainische Botschafterin in den USA, Olga Stefanischina, Kopien des Schreibens an Vertreter des Weißen Hauses, an den Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, sowie an weitere Kongressmitglieder übermittelt. Zugleich habe Selenskij auf unzureichende Waffenlieferungen im Rahmen des Unterstützungsmechanismus "Prioritized Ukraine Requirements List" (PURL) hingewiesen, der 2025 von den USA und der NATO ins Leben gerufen wurde. Er fordert eine Ausweitung der Lieferungen.

Trump hatte zuvor erklärt, Washington liefere keine Waffen mehr direkt an Kiew, sondern verkaufe diese an die NATO-Staaten, die sie anschließend an die Ukraine weitergeben würden.

Estland wird seine Diplomaten aus Kiew nicht evakuieren

Die estnischen Behörden planen keine Evakuierung der Diplomaten aus Kiew, nachdem Russlands Außenministerium vor Vergeltungsschlägen auf Militärobjekte in der ukrainischen Hauptstadt als Folge des Angriffs der ukrainischen Streitkräfte auf Starobelsk gewarnt hatte. Dies gab der estnische Außenminister Margus Tsahkna bekannt.

"Unsere Botschaft in Kiew bleibt geöffnet, und unsere Diplomaten werden nicht wegfahren."

Sacharowa: CNN-Reporter filmten womöglich Vorbereitung des Terroranschlags in der LVR

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat dem US-Sender CNN vorgeworfen, ukrainische Drohnenangriffe zu propagandistisch zu begleiten. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hätten CNN-Reporter die Vorbereitung des Anschlags in Starobelsk gefilmt, erklärte sie auf Telegram.

"Wann immer Russland CNN-Korrespondenten einlädt, damit sie sich selbst ein Bild von den Folgen ukrainischer Drohnenangriffe machen können – von der Tötung von Zivilisten, darunter Kinder, sowie der Zerstörung ziviler Infrastruktur –, verweisen die amerikanischen Journalisten auf Urlaub, Logistik und Ähnliches."

Anstatt über die Tragödie in Starobelsk zu berichten, betreibe der Sender Werbung für die Verantwortlichen des Anschlags.

"Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass CNN-Korrespondenten die Vorbereitung dieses schrecklichen Terrorakts gefilmt haben. Die Folgen dieses Verbrechens soll das Publikum des Senders offenbar nicht erfahren."

Zugleich sprach Sacharowa von einer "ganzen Werbekampagne für die Effektivität ukrainischer Drohnen". Die ukrainischen Streitkräfte hätten CNN engagiert, "um die Arbeit ihrer Drohnenkiller festzuhalten".

"Heute hier, morgen im Rest Europas" – Von der Leyen nach Drohnen-Vorfällen im Baltikum

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat am Dienstag in Litauen die Staatschefs der drei baltischen Staaten getroffen. Hintergrund waren Vorfälle, bei denen ukrainische Drohnen, die auf Ziele in Russland gerichtet waren, im Luftraum von Estland, Lettland und Litauen abgestürzt oder notgelandet waren.

Im Rahmen des Treffens ordnete von der Leyen die Vorfälle als Teil eines größeren hybriden Angriffs Russlands sowie als gezielte Strategie Moskaus zur Destabilisierung Europas ein. Sie rief dazu auf, Wehrhaftigkeit zum zentralen Prinzip der europäischen "Resilienz" zu machen. Die baltischen Staaten würden hierbei eine Vorreiterrolle einnehmen, so von der Leyen.

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Ex-Britenpremier Blair: Putin wird Europa nicht angreifen

Der ehemalige britische Premierminister Tony Blair glaubt nicht, dass Russland nach dem Ende des Ukraine-Konflikts Europa angreifen wird. Dies erklärte er in einem Interview mit der Zeitung The Times:

"Ich glaube nicht, dass Präsident Putin nach dem Ende des Konflikts in der Ukraine versuchen wird, in Europa einzumarschieren. Ich persönlich glaube das nicht."

Gleichzeitig unterstützte der Ex-Premier die Position der britischen Regierung, wonach sich das Land auf einen möglichen künftigen Konflikt mit Russland vorbereiten müsse. Im Falle einer hypothetischen Konfrontation mit Moskau könne London zudem nicht auf die Unterstützung der USA verzichten, so Blair.

Der russische Präsident Wladimir Putin hatte wiederholt erklärt, Russland habe nicht die Absicht, andere Länder anzugreifen. Westliche Politiker würden ihre Bevölkerung mit einer angeblichen russischen Bedrohung einschüchtern, um von innenpolitischen Problemen abzulenken.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.220 Soldaten verloren hat. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 165 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zehn Autos, eine Haubitze vom Typ M101 aus US-Produktion und eine Station für elektronische Kampfführung. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes West verlor das ukrainische Militär etwa 190 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ Snatch aus britischer Produktion, ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ Nowator, 19 Autos und eine Haubitze vom Typ M114 aus US-Produktion.

Im Abschnitt des Truppenverbandes Süd musste das ukrainische Militär etwa 180 Kämpfer einbüßen. Zudem wurden zwei Panzer, darunter einer vom Typ Leopard aus deutscher Produktion, ein Schützenpanzer, ein Mannschaftstransportwagen vom Typ Stryker aus US-Produktion, fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 18 Autos, zwei Artilleriegeschütze und ein Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad getroffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär etwa 340 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, sieben Autos, ein Artilleriegeschütz sowie eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht. 

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von etwa 285 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich drei gepanzerte Kampffahrzeuge und sieben Autos.

Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr beliefen sich auf etwa 60 Soldaten. Außerdem setzte der Verband zehn Autos und fünf Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben ein Rüstungsunternehmen, Energieobjekte, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden, Drohnenlager und Drohnenstartplätze sowie Brennstofflager angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 144 Bezirken wurden ebenfalls getroffen.

Russische Luftabwehrkräfte haben drei Raketen vom Typ Storm Shadow aus britischer Produktion, fünf gelenkte Bomben und 285 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 152.781 unbemannte Luftfahrzeuge, 661 Flugabwehrraketensysteme, 29.517 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.727 Mehrfachraketenwerfer, 35.103 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 62.667 militärische Spezialfahrzeuge eliminiert.

Russische Armee nimmt weitere Orte unter Kontrolle

Das Verteidigungsministerium in Moskau gab am Mittwoch bekannt, dass die Einheiten des Truppenverbandes Ost ihren Vormarsch in die Tiefe der gegnerischen Verteidigung fortgesetzt und die Ortschaft Wosdwischewka im Gebiet Saporoschje befreit haben.

Darüber hinaus haben die Soldaten des Truppenverbandes Nord durch aktive Handlungen die Siedlung Granow im Gebiet Charkow unter Kontrolle genommen.

Weißrussischer Abgeordneter: Kiew greift zu Provokationen, um Konflikt zu verlängern

Die Drohungen Kiews gegen Minsk seien ein Teil der Kampagne, die darauf abziele, Weißrussland und Europa in einen Krieg hineinzuziehen. Diese Meinung vertritt Oleg Gaidukewitsch, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Internationale Angelegenheiten des weißrussischen Parlaments.

In einem Gespräch mit TASS erklärte er, dass die Provokationen gegen Minsk, der Besuch der Oppositionsvertreterin Swetlana Tichanowskaja in Kiew, die "keine politische Bedeutung" habe, sowie Provokationen von Wladimir Selenskij gegen den weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko nur einem Zweck dienten, "den Krieg um jeden Preis zu verlängern".

Er betonte, dass man sich in Kiew der Tatsache bewusst sei, dass das Ende des Krieges das Ende des Kiewer Regimes zur Folge hätte.

Außenministerium: Russland als Atommacht kann strategisch nicht besiegt werden

Sergei Rjabkow, Russlands stellvertretender Außenminister, erklärte am Mittwoch gegenüber Reportern, dass Russland als Atommacht strategisch nicht besiegt werden könne.

Er merkte an, dass die westlichen Staaten, getrieben von ihren wachsenden militärischen Ambitionen, ihre Entschlossenheit demonstrierten, "Russland eine strategische Niederlage zuzufügen". "Das ist absolut nicht möglich", betonte der Diplomat.

"Es gibt Leute, die das Offensichtliche nicht verstehen: Eine Atommacht kann strategisch nicht besiegt werden."

Fakes über Starobelsk: Wie ukrainische Propaganda den Angriff auf das Berufskolleg rechtfertigt

Nach der ukrainischen Darstellung diente der Angriff auf die Berufsschule in Starobelsk der Bekämpfung militärischer Ziele. Nachdem Russland die Liste der getöteten Studenten veröffentlicht hatte, setzte eine Fake-News-Kampagne in den sozialen Medien ein.

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Vilnius: Baltische Staaten müssen sich an Eindringen von Drohnen anpassen

Die baltischen Staaten müssten sich an das regelmäßige Eindringen von Drohnen anpassen, denn dies gehöre zur neuen Realität, sagte Litauens Verteidigungsminister Robertas Kaunas gegenüber Euronews.

"Das ist die neue Realität, mit der die baltischen Staaten konfrontiert sind", betonte er. 

"Wir müssen uns anpassen, denn die Wahrscheinlichkeit, dass sich ähnliche Szenarien wiederholen, ist sehr hoch."

Er merkte an, dass es in den vergangenen drei Wochen bereits mehrere Vorfälle gegeben habe, bei denen Drohnen in den Luftraum der Staaten des Baltikums eingedrungen seien.

Gebiet Belgorod meldet Opfer nach ukrainischen Angriffen

Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod wurden binnen 24 Stunden infolge der ukrainischen Attacken 22 Orte in sieben Bezirken getroffen. Der Gegner hat vier Geschosse abgefeuert und 52 Drohnen eingesetzt, von denen 17 abgeschossen wurden.

Bei den Angriffen kam ein Zivilist ums Leben und drei zivile Einwohner erlitten Verletzungen.

Zu Schaden kamen ein Mehrfamilienhaus, fünf Privathäuser, ein Infrastrukturobjekt, ein Verwaltungsgebäude sowie sieben Fahrzeuge.

LVR: 74 Kinder kamen seit 2014 infolge ukrainischer Angriffe ums Leben

Seit dem Jahr 2014 sind in der Volksrepublik Lugansk 74 Kinder infolge von Angriffen der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen, während 285 weitere verletzt wurden. Dies erklärte Inna Schwenk, die Kinderbeauftragte in der Region, gegenüber TASS

"Von 2014 bis heute kamen 74 Kinder in der LVR, davon 38 seit 2022, ums Leben. Von 2014 bis heute wurden 285 Kinder in der LVR verletzt, davon 178 seit 2022."

Ukrainische Armee führte einen massiven nächtlichen Drohnenangriff auf Energodar durch

In der Nacht war Energodar, die Satellitenstadt des AKW Saporoschje, einem massiven Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte ausgesetzt. Dies teilte Jewgenija Jaschina, die Kommunikationsleiterin des AKW Saporoschje, gegenüber TASS mit.

"In der Nacht erlebte Energodar eine beispiellose, massive Drohnenatacke. Mehrere Angriffe mit gegnerischen Drohnen wurden auf die Stadt durchgeführt. Mehr als 50 Explosionen waren zu hören."

Abwürfe von schweren Hexacoptern vom Typ Baba Jaga und Angriffe von FPV-Drohnen wurden registriert. Ein Teil der Stadt ist ohne Stromversorgung. Die Angriffe forderten keine Opfer.

Russlands Ex-Premier: Steinmeier könnte als EU-Unterhändler im Dialog mit Moskau auftreten

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier könnte laut dem ehemaligen russischen Premierminister Sergei Stepaschin als EU-Unterhändler für Verhandlungen mit Moskau betrachtet werden. Auf die Frage, wer für die Rolle des EU-Vermittlers geeignet sein könnte, antwortete er gegenüber RIA Nowosti:

"Vielleicht sollten wir den deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier in Betracht ziehen."   

Stepaschin erinnerte daran, dass Steinmeier im Jahr 2014 zusammen mit den Außenministern Frankreichs und Polens ein Dokument unterzeichnet hatte, das die Durchführung von freien und demokratischen Wahlen in der Ukraine garantierte. "Übrigens fand unmittelbar nach der Unterzeichnung, wie Sie sich erinnern, ein Staatsstreich statt", fügte er hinzu.

"Zumindest wird Herr Steinmeier auf das zurückkommen, was er unterzeichnet hat, und sich vielleicht zumindest als Verhandlungspartner entschuldigen. Ich weiß nicht, ob er dazu bereit ist oder nicht."

Versteck mit NATO-Waffen nahe Krasnoarmeisk entdeckt

Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Nähe von Krasnoarmeisk in der DVR bei ihrem Rücktritt ein vermintes Waffenlager mit ausländischen Waffen versteckt. Laut der Pressestelle der regionalen FSB-Abteilung wurden die Waffen für weitere Sabotageakte und Terroranschläge zurückgelassen.

Im Versteck wurden zehn Granatwerfer aus NATO-Produktion, zwei Splittersprengminen vom Typ HE120C und zehn Handgranaten aus NATO-Produktion gefunden.

Gouverneur: Ukrainische Armee führt in der Nacht kombinierten Angriff auf Sewastopol durch

Nach Angaben von Michail Raswoschajew, dem Gouverneur von Sewastopol, haben die ukrainischen Streitkräfte in der Nacht einen kombinierten Schlag auf die Stadt durchgeführt.

"In Sewastopol wehrten Militär- und mobile Feuereinheiten die ganze Nacht einen kombinierten Angriff ab. Die ukrainischen Streitkräfte griffen die Stadt mit verschiedenen Luftangriffsmitteln, darunter auch nach vorläufigen Angaben mit Storm-Shadow-Raketen, an."

Mehr als 20 Drohnen wurden angeschossen. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Zu Schaden kamen eine Bank, mehrere Mehrfamilienhäuser und ein unbenutztes Verwaltungsgebäude.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 140 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr zwischen 20:00 Uhr am 26. Mai und 7:00 Uhr am 27. Mai insgesamt 140 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Wolgograd, Woronesch, Kursk, Orjol, Tula, der Region Krasnodar, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

26.05.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Nach Angriff auf Berufsschule: Moskau kritisiert Fernbleiben westlicher Medien in Starobelsk

Nach dem Angriff auf ein Studentenwohnheim in Starobelsk hat das russische Außenministerium Vergeltungsschläge gegen Einrichtungen der ukrainischen Rüstungsindustrie in Kiew angekündigt.

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"Nastja, hilf mir!" – Letzte Nachrichten einer ermordeten Studentin an ihre Angehörigen

Darja Serdijuk ist eine der Schülerinnen, die beim Angriff auf ein Wohnheim der Berufsschule in Starobelsk in der Lugansker Volksrepublik am Freitag getötet wurden. Ihre Cousine Nastja ist mit ihrer Mutter, Darjas Tante, aus Sankt Petersburg angereist, um Abschied zu nehmen.

Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

DVR: Vier ukrainische Soldaten wegen Angriffe auf Zivilisten verurteilt

Vier ukrainische Militärangehörige sind in der Donezker Volksrepublik zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Wie der Pressedienst des Obersten Gerichts der Republik mitteilt, handelte es sich bei den Angeklagten um Angehörige einer Mörserbatterie der 36. ukrainischen separaten Brigade der Marineinfanterie.

Nach Angaben der Behörde wurde im Rahmen der Ermittlung festgestellt, dass die Angeklagten in den Jahren 2020 bis 2021 vorsätzlich Wohnhäuser und Objekte der zivilen Infrastruktur in der Donezker Volksrepublik unter Beschuss genommen haben. Sie wurden wegen versuchten Mordes und Sachbeschädigung für schuldig befunden. Der Kommandeur der Mörserbatterie, Sergei Mischtschenko, wurde zu 23 Jahren Haft, Kommandeur der Batteriekompanie Denis Siwez zu 22 Jahren, Richtschütze Gennadi Trufin zu 23 Jahren und Mörserschütze Artjom Schura zu 21 Jahren Haft verurteilt.

Nebensja: Anschlag auf Starobelsk ist moralisches Scheitern des Westens

Die Reaktion der westlichen Staaten auf den ukrainischen Angriff auf die Berufsschule in Starobelsk verdeutlicht das moralische Scheitern des Westens, betont Russlands Botschafter bei der UNO, Wassili Nebensja. Im Rahmen einer Pressekonferenz im Stabsquartier der UNO erklärte er:

"Das sind nicht bloß doppelte Standards. Das ist ein moralisches Scheitern und eine Schande."

Nebensja fügte hinzu, dass Russland bereit sei, Vertreter des UN-Sicherheitsrats nach Starobelsk einzuladen:

"Ich bin jederzeit bereit, die Kollegen aus dem Sicherheitsrat einzuladen. Ich bin mir aber nicht sicher, dass alle Kollegen aus dem Sicherheitsrat meine Einladung wahrnehmen."

Während der Konferenz zeigte Nebensja den versammelten Journalisten Aufnahmen des zerbombten Studentenheims und Aussagen von Zeugen.

Tschechische Munitionsinitiative: Nur Hälfte der Mitglieder verblieben

Die Koalition von Ländern, die auf Tschechiens Initiative hin Munition an die Ukraine liefern, ist um die Hälfte geschrumpft, meldet der tschechische Präsident Petr Pavel. Die Zeitung Financial Times zitiert ihn dazu:

"Die Initiative arbeitet nach wie vor, doch die neue Schwierigkeit besteht darin, dass nur noch etwa neun Mitgliedsstaaten finanzielle Beiträge leisten."

Im vergangenen Jahr hätten sich Pavel zufolge noch 18 Staaten an der Initiative beteiligt. Dabei weigerte sich das tschechische Präsidialamt, die ausgetretenen Länder zu benennen. Laut Financial Times seien noch Deutschland und "einige skandinavische Länder" in der Koalition verblieben.

Pavel betonte, dass Kiew im Rahmen der Initiative etwa 50 Prozent der gesamten Großkaliber-Munition erhalte.

Selenskij klagt über Mangel an Luftabwehrraketen

Nach der Erklärung des russischen Außenministeriums über systematische Angriffe gegen Betriebe der ukrainischen Rüstungsindustrie in Kiew klagt der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij gegenüber den USA, dass die Ukraine nicht genügend Raketen für Luftabwehr besitze. In einer Videoansprache, die auf seinem Telegramkanal veröffentlicht wurde, sagte er:

"Was den Schutz des Himmels angeht, sprechen wir mit allen Partnern über diese Angelegenheit. Leider gab es seit Langem keine Fortschritte mit Amerika über die Erweiterung der Produktion von Raketenabwehrmitteln. Wir bemühen uns, diese Arbeit in Europa zu beschleunigen."

Auch bei einem Treffen mit der Fraktion der Regierungspartei "Diener des Volkes" klagte Selenskij über die USA. Wie die Rada-Abgeordnete Olga Wassilewskaja-Smagljuk auf Telegram berichtete, würden die USA laut Selenskij Luftabwehrraketen "in recht beschränkter Menge" verkaufen.

Großbritannien verhängt neue Sanktionen gegen Russland

Großbritannien hat neue Sanktionen gegen 18 Privatpersonen und Unternehmen verhängt, die angeblich mit Russland verbunden und zur Umgehung bestehender Strafmaßnahmen genutzt worden sind. Es handelt sich unter anderem um Banken, Finanznetzwerke und Kryptowährungsplattformen. Britischen Unternehmen sei es verboten, Zahlungen ​für sie abzuwickeln oder Korrespondenzbankbeziehungen zu unterhalten. Vermögenswerte der Betroffenen ⁠würden eingefroren, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung des Außenministeriums in London.  

Insbesondere erwähnt das britische Außenministerium ​das angeblich von der russischen Führung unterstützte A7-Netzwerk. Dieses sei genutzt worden, um Geld zu transferieren, Beschaffungen zu finanzieren und ausländische Bankensysteme zur ​Umgehung von Beschränkungen auszunutzen.

Die britische Außenministerin Yvette Cooper wird mit den Worten zitiert:

"Wenn der Kreml glaubt, dass er unsere Sanktionen umgehen kann, indem er sich hinter Kryptowährungsnetzwerken und Schattenfinanzsystemen versteckt, irrt er sich gewaltig."

Russischer Diplomat: Westen vertuscht Kiews Verbrechen

Rodion Miroschnik, Sonderbeauftragter des russischen Außenministeriums, wirft dem Westen Vertuschung ukrainischer Verbrechen vor. Während seiner Rede beim Internationalen Sicherheitsforum erklärte er:

"Eines der Hauptprobleme, mit dem wir konfrontiert werden, ist die Schuld des Westens. Sie geben der Ukraine nicht nur Geld und Waffen, sondern treiben sie zu Morden und vertuschen ihre Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung."

Auswärtiges Amt wirft Russland Eskalation vor

Das Auswärtige Amt hat den russischen Botschafter in Berlin, Sergei Netschajew, einbestellt. Die deutschen Diplomaten warfen Russland Eskalation und Angriffe auf Krankenhäuser, Schulen und deutsche Fernsehstudios vor. Außerdem verurteilte die Bundesregierung die Warnung Russlands an Auslandsvertretungen in der Ukraine, dass ⁠alle ausländischen Bürger Kiew verlassen sollten.

Der ⁠Versuch, die Ukraine und ihre Unterstützer zu spalten, werde keinen Erfolg haben, hieß es in einem entsprechenden Eintrag auf der Plattform X. Das Auswärtige Amt stehe in ständigem Kontakt mit der deutschen Botschaft in Kiew und seinen Partnern. Die Sicherheit der Mitarbeitenden vor Ort habe höchste Priorität.

Russland greift nach eigenen Angaben nur militärische Ziele im Nachbarland an. Angriffe auf zivile Objekte weist die Führung in Moskau entschlossen zurück.

Politico: EU-Staaten gegen Ernennung eines Russland-Sondergesandten

Laut einem Bericht der Zeitung Politico sprechen sich mehrere europäische Staaten, die die Ukraine unterstützen, gegen die Ernennung eines Sondergesandten für den Dialog mit Russland aus. Die betreffenden EU-Staaten fürchten demnach, ein solcher Schritt könnte die Bemühungen schwächen, den Druck auf Russland durch Sanktionen aufrechtzuerhalten. Politico zitiert:

"Hochrangige Beamte aus Ländern, die die Ukraine unterstützen, lehnen die Idee eines europäischen Sondergesandten ab und argumentieren, dass eine solche Ernennung die Bemühungen zur Aufrechterhaltung des Sanktionsdrucks auf Russland untergraben könnte."

In Russland wird hingegen wiederholt betont, dass die gegen das Land verhängten Sanktionen nicht gewirkt hätten und die Wirtschaft wachse.

Abgeordneter: Vorbereitung Odessas auf Rundumverteidigung zeigt Widerspruch zu Kiews Frontdarstellung

Die Vorbereitungen zur Rundumverteidigung von Odessa zeigen laut dem ukrainischen Parlamentsabgeordneten Artjom Dmitruk, dass die ukrainische Führung die Lage an der Front falsch darstellt. Er schrieb auf Telegram:

"Wenn Selenskij erneut über 'Stabilisierung der Front', ein angeblich zuverlässiges Luftabwehrsystem und vollständige Kontrolle der Lage spricht, werden bereits rückwärtige Städte auf Rundumverteidigung vorbereitet. Das ist eines der wenigen aussagekräftigen Signale dafür, was tatsächlich passiert."

Nach seiner Einschätzung verschärfe sich die Lage nicht nur an der Front, sondern auch im Hinterland. Zudem wachse der innere Widerstand gegen die Regierung von Präsident Wladimir Selenskij, während die Mobilisierungsreserven sich dem Ende zuneigten.

Zuvor hatten die ukrainischen Streitkräfte mitgeteilt, dass Odessa erneut auf eine Rundumverteidigung vorbereitet werde. Demnach würden unter anderem Panzergräben, Bunker, Stacheldraht, sogenannte "Drachenzähne" sowie weitere Befestigungen errichtet.

Militärexperte: Russische Armee steht 25 Kilometer vor Sumy

Die am heutigen Dienstag vom russischen Verteidigungsministerium bekannt gegebene Einnahme der Orte Sapselje und Rjasnoje im Gebiet Sumy bringt die russische Armee der Stadt Sumy näher, erklärt der Militärexperte Oleg Iwanow. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert ihn dazu:

"Die Front rückt näher an Sumy heran, und von Sapselje bis zur Stadt sind es etwa 25 Kilometer."

Iwanow merkte an, dass die Offensive der russischen Streitkräfte im Gebiet Sumy die Sicherheitszone erweitere. Durch ihren Rückzug von der Grenze weg habe das ukrainische Militär weniger Möglichkeiten, zum Einsatz von Drohnen gegen russische Grenzgebiete.

Wolodin: Verantwortung für Angriff auf Kinder in Starobelsk liegt bei Selenskij

Der Vorsitzende der Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, sagte während einer Plenarsitzung, die Verantwortung für den Angriff auf eine Berufsschule in Starobelsk trage der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij und sein Umfeld:

"Das ist die Verantwortung Selenskijs und seiner Helfer. Verbrecher sind diejenigen, die Raketen und Drohnen auf Kinder, ältere Menschen und Frauen richten. Die Antwort muss hart sein."

Wolodin bezeichnete den Angriff auf Kinder in Starobelsk als Verbrechen gegen die Menschlichkeit, das nicht verjährt.

"Das Kiewer Verbrechensregime hat Drohnen auf wehrlose Kinder gerichtet. 21 Kinder sind gestorben, die meisten davon waren Mädchen. Das ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Das alles kann dazu führen, dass wir Waffen einsetzen, die keine Spuren von irgendjemandem hinterlassen. Aber so weit darf es nicht kommen."

Zudem äußerte er sich kritisch über den US-Unternehmer Elon Musk und dessen Satellitensystem Starlink:

"Elon Musk muss verstehen, dass seine Satelliten zur Tötung von Kindern genutzt werden."

Ex-Berater Kutschmas: Warnung des russischen Außenministeriums vor Angriffen "sehr ernst" nehmen

Der ehemalige Berater des ukrainischen Ex-Präsidenten Leonid Kutschma, Oleg Soskin, hat dazu aufgerufen, die Warnung des russischen Außenministeriums vor weiteren sogenannten Vergeltungsschlägen auf Kiew ernst zu nehmen. In einem YouTube-Interview sagte er:

"Bereiten Sie sich vor. Alles läuft nach Plan. Natürlich ist das sehr ernst. Sie warnen alle offen."

Gleichzeitig machte er den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij für die Eskalation verantwortlich und warf ihm vor, Russland durch seine Aussagen und Handlungen systematisch zu provozieren. "Die Kiewer sollten fliehen", so Soskin abschließend.

Peskow: Neonazismus in Kiew ist gefährlich für Europa

Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat die Erscheinungsformen des Neonazismus in der Ukraine als Gefahr für Europa bezeichnet:

"Faktisch findet in der Mitte Europas auf staatlicher Ebene eine offizielle Verherrlichung von Nazi-Verbrechern und deren Helfern statt. Ich weiß nicht, ob das in europäischen Hauptstädten jemandem gefällt, aber uns gefällt das überhaupt nicht."

Seiner Meinung nach zeige das Kiewer Regime damit seine "wahre Natur" und seine "braune Ausrichtung".

"Und das unterstreicht erneut die Berechtigung und Richtigkeit der Entscheidung über den Beginn der militärischen Sonderoperation."

Schoigu: NATO übt Angriffe auf Unionsstaat Russland–Weißrussland

Laut dem Sekretär des Sicherheitsrates der Russischen Föderation, Sergei Schoigu, trainieren die NATO-Staaten bei laufenden Militärübungen Szenarien für Angriffe auf den Russisch-Weißrussischen Unionsstaat. Dies erklärte Schoigu bei einem Treffen mit dem weißrussischen Sicherheitsratssekretär Alexander Wolfowitsch:

"Im Rahmen zahlreicher Militärübungen – derzeit laufen praktisch sieben gleichzeitig – trainieren die NATO-Streitkräfte Szenarien für Schläge gegen den Unionsstaat." 

Die westlichen Staaten würden ihre aggressiven Pläne gegenüber Russland und Weißrussland nicht verbergen, sagte Schoigu weiter. Zudem werde in vielen europäischen Ländern die nationalsozialistische Ideologie wiederbelebt und die Geschichte des Zweiten Weltkriegs umgeschrieben. Weißrussland bleibe Russlands engster Verbündeter. Die beiden Staaten sind nicht nur durch eine gute Nachbarschaft, sondern auch durch "eine gemeinsame Geschichte sowie kulturelle und geistige Verbundenheit" miteinander verknüpft.

Sacharowa: Erklärung des Außenministeriums sollte Vorwürfe gegen Russland verhindern

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat die Erklärung des Außenministeriums zu den angekündigten Angriffen auf Objekte in Kiew erläutert. Ziel sei es gewesen, die internationale Gemeinschaft vorab zu informieren, um spätere Vorwürfe gegen Moskau zu verhindern.

"Mit der Erklärung des Außenministeriums und entsprechenden Kontakten wurde die internationale Gemeinschaft über die Notwendigkeit informiert, geeignete Maßnahmen in Bezug auf ihr diplomatisches Personal und ihre Bürger zu ergreifen."

Dies sei erfolgt, "damit man anschließend nicht unser Land beschuldigt, keine Vorwürfe erhebt und nicht unsere Botschafter einbestellt mit Fragen wie: 'Was geschieht da und warum?'", so Sacharowa weiter.

Gouverneur: Neun Verletzte nach ukrainischen Angriffen auf Saporoschje

Im Gebiet Saporoschje sind innerhalb eines Tages neun Menschen durch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden, darunter ein Jugendlicher, wie der Gouverneur Jewgeni Balizki mitteilte. Er schrieb auf der Plattform Max:

"Der Gegner greift weiterhin gezielt zivile Objekte in unserer Region an – innerhalb von 24 Stunden wurden 30 solcher Attacken registriert. Neun Menschen wurden verletzt, darunter ein Jugendlicher."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs innerhalb des vergangenen Tages bekannt.

Nach Angaben der Behörde verloren Kiews Truppen in Gebieten Sumy und Charkow durch Angriffe des russischen Truppenverbands Nord bis zu 195 Soldaten. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 20 Autos und ein Artilleriegeschütz wurden ausgeschaltet.

Einheiten des Truppenverbands West bezogen günstigere Stellungen, wobei die Ukraine über 190 Soldaten, drei US-produzierte gepanzerte Fahrzeuge, 18 Autos, ein Geschütz und eine Eloka-Anlage verlor.

Auch der Truppenverband Süd verbesserte seine Stellung. Kiews Militär verlor am entsprechenden Frontabschnitt über 85 Soldaten, zwei gepanzerte Mannschaftstransporter aus US-Produktion, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 16 Autos, zwei Geschütze und einen Grad-Mehrfachraketenwerfer.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor die ukrainische Armee über 310 Soldaten, einen Panzer, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Autos und ein Artilleriegeschütz.

Die ukrainischen Verluste gegen den vorrückenden Truppenverband Ost beliefen sich auf über 240 Soldaten. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, fünf Autos und ein Artilleriegeschütz wurden zerstört.

Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor Kiews Militär bis zu 55 Soldaten, ein gepanzertes Kampffahrzeug, zehn Autos und eine Eloka-Anlage.

Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie drei SCALP-Marschflugkörper aus französischer Produktion, zehn Lenkgleitbomben und 255 Starrflügler-Drohnen ab. Zudem zerstörte die Schwarzmeerflotte zwei ukrainische Seedrohnen.

Spaltung der Ukraine: Russland verstärkt Angriffe auf Kiew

Die anhaltenden Angriffe des Kiewer Regimes auf zivile Objekte und der Terroranschlag in Starobelsk haben Moskaus Geduld überstrapaziert. Russland geht nunmehr zu einer neuen Phase der Militäroperation über. Von nun an würden die Angriffe auf militärische Einrichtungen in Kiew systematisch erfolgen, heißt es.

Mehr dazu in dieser Analyse von Oleg Issaitschenko.

Finnisches Medium: Ukrainische Luftabwehr ist gegen "Oreschnik" machtlos

Laut dem finnischen Sender Yle verfügt die Ukraine über keine Möglichkeit, die russische Rakete "Oreschnik" abzufangen. In dem Bericht heißt es:

"Ihre Flugbahn besteht aus einem steilen Aufstieg und einem abrupten Sturzflug, wobei die Sprengköpfe einzelne Ziele treffen können. Das macht die Waffe für die derzeitigen ukrainischen Luftabwehrsysteme praktisch unerreichbar."

Der Autor betonte zudem, dass sich die russische Rakete schneller bewege als die meisten modernen Vergleichssysteme.

Ombudsfrau: Internationale Medien verbreiten Falschdarstellungen über Angriff in Starobelsk

Die russische Ombudsfrau Jana Lantratowa warf den internationalen Medien vor, den Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf eine Berufsschule in der Volksrepublik Lugansk falsch dargestellt zu haben. Vor Journalisten sagte sie:

"In der internationalen Presse wird kaum darüber gesprochen, dass die gesamte Operation 45 Stunden dauerte und 15-mal unterbrochen wurde, weil erneut geschossen wurde."

Zugleich warf Lantratowa westlichen Medien vor, die Ereignisse bewusst umzudeuten.

"Heute habe ich gelesen, dass dort angeblich ein Militärstützpunkt gewesen sei. Ihnen fällt einfach nichts anderes mehr ein – dabei ist das Gegenteil eine Tatsache."

Mehrere Sachschäden bei ukrainischen Angriffen auf 41 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 41 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 19 Geschosse abgefeuert und 124 Drohnen eingesetzt, von denen 64 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über ein Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei ihm handelt es sich um eine Einwohnerin der Siedlung Dubowoje, die infolge der Detonation einer Drohne Verletzungen erlitten habe.

Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden zwei Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus, 21 Einfamilienhäuser, drei soziale Einrichtungen, ein Verwaltungsgebäude, ein Landwirtschaftsbetrieb, drei Infrastrukturobjekte, eine Gasleitung, zwei Stromleitungen, zwei Lkw, ein Kommunalfahrzeug und zwölf Autos zerstört oder beschädigt worden.

Türkischer Journalist: Westliche Medien wollen das wahre Gesicht der Ukraine nicht zeigen

Nachdem ausländische Journalisten nach Starobelsk eingeladen worden sind, berichten sie über ihre dort gewonnenen Eindrücke. Starobelsk ist der Ort, an dem 21 Jugendliche in einem Studentenwohnheim durch ukrainischen Beschuss getötet wurden.

In einem kurzen Interview vor Ort erklärt der türkische Journalist Eldran Ajar, er verstehe nicht, warum das ukrainische Militär ausgerechnet ein Wohnheim mit Kindern als Ziel für seinen Angriff ausgewählt habe.

Auf die Frage, warum CNN und BBC auf die Reise verzichtet hätten, antwortete Eldran ohne zu zögern: Die westlichen Medien wollen das wahre Gesicht der Ukraine nicht zeigen, eines Landes, das sie selbst so aktiv unterstützen und das zugleich Kinder tötet.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Russlands Armee nimmt zwei weitere Orte im Gebiet Sumy ein

Im Gebiet Sumy haben Russlands Streitkräfte zwei weitere Ortschaften befreit. Das russische Verteidigungsministerium gibt hierzu in seinem Frontbericht bekannt:

"Einheiten des Truppenverbands Nord haben durch ihre offensive Gefechtsführung die Siedlungen Sapselje und Rjasnoje im Gebiet Sumy unter ihre Kontrolle gebracht."

"Nastja, hilf mir, ich habe Angst" – letzte Worte einer Studentin aus Starobelsk

Eine Studentin der Berufsschule in Starobelsk in der Volksrepublik Lugansk hat wenige Minuten vor ihrem Tod noch Videos und Nachrichten an ihre Angehörigen gesendet. Nach Angaben des Senders Lugansk 24 auf Telegram handelt es sich bei der jungen Frau um Darja Serdjuk.

In einer der letzten Nachrichten schrieb die Studentin: "Nastja, ich wurde getötet." Bereits eine Minute später habe sie nicht mehr geantwortet, berichten Angehörige. Auf einem der Videos, die sie kurz vor dem Angriff verschickte, bittet sie ihre Tante um Hilfe. "Nastja, hilf mir, ich habe Angst. Ich stecke in den Trümmern fest", sagt sie darin. Kurz darauf brach die Verbindung ab. Auf eine anschließende Sprachnachricht konnte sie nicht mehr reagieren.

Den Angaben der Familie zufolge gelten die über Telegram verbreiteten Aufnahmen als ihre letzten Lebenszeichen. Die Studentin stammte aus Rubeschnoje und war nach Angaben ihrer Angehörigen Vollwaise. Zum Zeitpunkt des Angriffs befand sie sich im Wohnheim der Berufsschule.

Mirosсhnik: Europa hat keinen einzigen Friedensplan für die Ukraine vorgelegt

Die Europäische Union hat nach Angaben des russischen Sonderbotschafters Rodion Mirosсhnik keinen einzigen konkreten Vorschlag zur Beilegung des Ukraine-Konflikts vorgelegt. Er sagte der Zeitung Iswestija:

"Von europäischer Seite haben wir keinen einzigen Plan für eine Friedensregelung gesehen."

Die europäischen Staaten forderten stattdessen Kapitulation und Reparationen und seien nicht auf eine politische Lösung des Konflikts ausgerichtet, so Miroschnik. Alle entsprechenden Schritte zielten seiner Aussage nach darauf ab, den Verhandlungsprozess zu unterbrechen – insbesondere unter Einbindung der USA.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 25. Mai 20 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Tawrijsk – zwei,
  • Kachowka – fünf,
  • Dnjeprjany – drei,
  • Nowaja Kachowka – sechs,
  • Aljoschki – vier.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Nowaja Majatschka, Proletarka und Korsunka seien insgesamt 16 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Ex-CIA-Analyst Johnson: Westen hält russische Geduld für Schwäche

Der ehemalige CIA-Analyst Larry Johnson hat dem Westen vorgeworfen, Russlands Haltung falsch zu deuten. In einem Interview mit dem YouTube-Kanal Rachel Blevins sagte er:

"Der Westen hat Russlands Geduld fälschlicherweise für Schwäche gehalten. Das ist ein großer Fehler."

Johnson erklärte, die Position Moskaus zum Ukraine-Konflikt sei konsequent und allgemein bekannt. Dennoch "stellt sich niemand bewusst auf diese Wellenlänge ein". Daher sehe sich Russland gezwungen, härter zu reagieren – auch durch fortgesetzte Vergeltungsschläge auf angebliche Provokationen.

Der langsame Rückzug der USA aus Europa hat bereits begonnen

2025 kann als das Jahr betrachtet werden, in dem die vereinte antirussische Koalition zerbrach. Im Wesentlichen agieren nun drei Akteure gegen Russland (die Ukraine, Europa und die USA), und jeder verfolgt seine eigenen Interessen. Der Analyst Sergej Poletajew beleuchtet die Position jedes Akteurs, seine Ziele und Interessen und zeigt mögliche russische Reaktionen auf. Der zweite Teil seiner Reihe befasst sich mit den USA.

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DVR meldet 31 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 31 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 35 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 25. Mai bis 0 Uhr am 26. Mai (Ortszeit) kamen sieben Zivilisten, darunter zwei Kinder, ums Leben. Weitere 15 Einwohner, darunter vier Kinder, erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden vier Wohnhäuser, vier zivile Infrastrukturobjekte, ein Lkw, ein Kommunalfahrzeug, ein Linienbus und mehrere Autos beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk zwölf Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden fünf zivile Personen verletzt. Zu Schaden kamen zwei Wohnhäuser, vier zivile Infrastrukturobjekte, ein Kommunalfahrzeug und mehrere Autos.

FSB: Russland und Weißrussland vereiteln Einschmuggel von über 500 Sprengkörpern

Nach Angaben des FSB haben die russischen und weißrussischen Sicherheitsdienste einen Versuch vereitelt, mehr als 500 Sprengsätze aus der Ukraine nach Russland zu bringen. Dies teilte FSB-Direktor Alexander Bortnikow auf einer Sitzung des Rates der Sicherheits- und Geheimdienstchefs der GUS-Staaten mit:

"Gemeinsam mit dem KGB der Republik Belarus wurde ein von Kiew organisierter Versuch vereitelt, mehr als 500 Sprengkörper in die Russische Föderation einzuschmuggeln, um dort Terroranschläge zu verüben."

Laut Bortnikow nutzen ukrainische Dienste regelmäßig Nachbarstaaten Russlands, um Sabotagegruppen und Sprengmittel einzuschleusen, und betreiben weltweit die Rekrutierung von Söldnern sowie gezielte Einflussoperationen im Internet.

Zudem erklärte der FSB-Chef, die Ukraine habe sich unter westlicher Aufsicht zu einem Testfeld für neue Waffen- und Kriegsmethoden entwickelt und stelle einen destabilisierenden Faktor im postsowjetischen Raum dar.

Mehr als 50 Zivilisten in Russland binnen einer Woche durch ukrainische Angriffe getötet

Bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte sind innerhalb einer Woche mehr als 50 Einwohner russischer Regionen ums Leben gekommen. Fast 200 Menschen wurden verletzt. Dies teilte Rodion Miroschnik, Sonderbeauftragter des russischen Außenministeriums, der Nachrichtenagentur TASS mit. 

"In der vergangenen Woche wurden durch den Beschuss ukrainischer Nationalisten 250 Zivilisten verletzt oder getötet: 199 Menschen, darunter 20 Minderjährige, wurden verletzt, 51 Menschen, darunter ein Minderjähriger, kamen ums Leben."

Die meisten Opfer wurden in der Lugansker Volksrepublik, in den Gebieten Belgorod und Saporoschje sowie in der Donezker Volksrepublik registriert. Laut dem Diplomaten entfielen 91 Prozent aller Opfer – insgesamt 228 Menschen – auf Angriffe mit ukrainischen Kampfdrohnen.

Miroschnik erklärte zudem, ukrainische Soldaten hätten gezielt medizinische Fahrzeuge angegriffen und damit gegen internationales humanitäres Recht verstoßen. So sei im Gebiet Belgorod ein Fahrer eines Rettungswagens durch eine FPV-Drohne verletzt worden. Außerdem hätten die ukrainischen Streitkräfte weiterhin russische Gebiete vermint. Insgesamt habe die ukrainische Armee innerhalb einer Woche rund 4.300 Geschosse verschiedener Art gegen russisches Territorium eingesetzt.

Irischer Journalist in Starobelsk: Ihr habt mit euren Steuern die Ermordung der Kinder bezahlt

Am Sonntag trafen mehr als 50 ausländische Reporter aus 19 Ländern am Ort der Tragödie in Starobelsk ein. Einer der Besucher war der irische Journalist Chay Bowes. Nach Angaben des Journalisten versuchen die europäischen Länder, das Geschehene als unglücklichen Zufall darzustellen, doch in Wirklichkeit kann ein solcher Angriff nicht versehentlich erfolgt sein.

Der Reporter hob besonders hervor, dass es in der Umgebung weder militärische Ziele noch militärische Ausrüstung gebe. Außerdem wurden am Ort des Einschlags Teile einer Drohne gefunden, auf denen das Herstellungsland – Italien – angegeben war.

Der Journalist betonte:

"Dafür wird Ihr Geld zur Unterstützung der Ukraine ausgegeben – für die Tötung von Kindern."

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EU-Abgeordneter wirft Westen Schweigen nach Tragödie in Starobelsk vor

Danilo Della Valle, Europaabgeordneter der oppositionellen italienischen Partei Fünf-Sterne-Bewegung, hat das "ohrenbetäubende Schweigen" des Westens nach dem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf das Studentenwohnheim in Starobelsk in der Lugansker Volksrepublik kritisiert. Er schrieb auf der Plattform X:

"Rund um diese Tragödie herrscht ohrenbetäubendes Schweigen. Keine allgemeine Empörung. Keine Berichterstattung in den Leitmedien. Keine öffentliche Debatte, die dem Ausmaß des Geschehens angemessen wäre."

Zugleich übte er erneut scharfe Kritik an der italienischen Regierung. Trotz solcher Tragödien unterstützt Ministerpräsidentin Giorgia Meloni den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij weiterhin und schließt neue Militärabkommen mit Kiew, auch im Bereich Drohnen. Nach Ansicht des EU-Abgeordneten tragen gerade diese Mittel zu einer "immer gefährlicheren Eskalation" bei.

"Diejenigen, die diese Eskalation anheizen, treiben Europa an einen Punkt ohne Wiederkehr."

Ukrainische Drohnenpiloten sollen Deserteure liquidieren

Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte hat Drohnenpiloten angewiesen, eigene Soldaten anzugreifen, wenn diese ihre Stellungen verlassen oder sich russischen Truppen ergeben wollen. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.

"Den Drohneneinheiten der ukrainischen bewaffneten Formationen wurde der Befehl erteilt, das Verhalten der eigenen Soldaten an der Kontaktlinie zu überwachen. Bei Versuchen, Positionen eigenmächtig zu verlassen oder sich zu ergeben, sollen ukrainische Drohnenpiloten Angriffe auf sie durchführen."

Nach seinen Angaben stehen die verschärften Maßnahmen im Zusammenhang mit einer wachsenden Zahl von Desertionen und Überläufen. Zwangsmobilisierte Soldaten der ukrainischen Armee weigerten sich zunehmend zu kämpfen, erklärte der Experte.

Kiew zieht Europa in Krieg hinein

Die Ukraine bereitet sich nach Angaben des russischen Auslandsgeheimdienstes darauf vor, Drohnen gegen russische Regionen von lettischem Gebiet aus abzufeuern. Indessen wird der Luftraum der baltischen Republiken bereits jetzt für solche Angriffe genutzt. RIA Nowosti analysiert die möglichen Folgen.

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Rubio hält Eskalation des Ukraine-Konflikts für möglich

US-Außenminister Marco Rubio hält eine weitere Eskalation des Ukraine-Konflikts für möglich. Dies geschehe "in allen Kriegen", erklärte er vor Journalisten während seines Indien-Besuchs.

"Die Gefahr in allen Kriegen besteht darin, dass mit ihrer Fortdauer immer das Risiko einer Eskalation wächst und sie sich auf neue Bereiche ausweiten. So läuft es in allen Kriegen ab. Die Eskalation setzt sich fort."

Rubio sprach von einer Spirale gegenseitiger Angriffe:

"Ein massiver Schlag der einen Seite, darauf ein noch stärkerer Gegenschlag. So entwickelt sich das weiter."

Russisches Militär meldet Abschuss von 59 ukrainischen Drohnen

In der Nacht vom 25. auf den 26. Mai hat die russische Luftabwehr zwischen 20 und 7 Uhr (Moskauer Zeit) laut Angaben des Verteidigungsministeriums insgesamt 59 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen. Diese wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Nowgorod, Smolensk und der Teilrepublik Krim zerstört.

Rubio sichert Lawrow Unterstützung der USA bei Ukraine-Regelung zu

US-Außenminister Marco Rubio hat seinem russischen Amtskollegen Sergei Lawrow nach eigenen Angaben die Bereitschaft Washingtons zugesichert, zu einer Lösung des Ukraine-Konflikts beizutragen. Rubio sagte mit Blick auf das Telefonat vom 25. Mai:

"Ich habe gesagt, dass derzeit keine Verhandlungen mit der Ukraine stattfinden oder geplant sind. Aber die USA sind immer bereit, eine konstruktive Rolle zu spielen und Unterstützung zu leisten, wenn sich eine Möglichkeit ergibt."

Zugleich erklärte er, der Konflikt müsse beendet werden:

"Die USA sind bereit, alles zu tun, um zu helfen, diesen Krieg zu beenden."

Das russische Außenministerium teilte zuvor mit, Lawrow habe Rubio darüber informiert, dass die russischen Streitkräfte mit systematischen Angriffen auf in Kiew gelegene Objekte beginnen, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt würden.

Zudem habe Lawrow an die im August 2025 in Anchorage auf US-Initiative erzielten Vereinbarungen erinnert und erklärt, diese würden durch das Vorgehen europäischer Eliten und des Kiewer Regimes untergraben.

Lawrow informiert Rubio: Übergang zu systematischen Schlägen auf militärische Ziele in Kiew

Russlands Außenminister Sergei Lawrow hat am Montag, dem 25. Mai 2026, mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen Marco Rubio telefoniert. Dabei habe er ihm im Auftrag von Wladimir Putin offiziell bekanntgegeben, dass die russische Armee mit systematischen Schlägen gegen militärische Objekte in Kiew begonnen habe.

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25.05.2026 22:40 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Botschafterin: EU-Diplomaten werden Kiew nicht verlassen

Die EU-Diplomaten werden Kiew nicht verlassen, erklärte Katarína Mathernová, die EU-Botschafterin in der Ukraine, auf Facebook. Damit kommentiert sie die Warnung des russischen Außenministeriums, ausländische Bürger, einschließlich Diplomaten, sollten die ukrainische Hauptstadt verlassen.

Mathernová glaubt, dass die Warnung dazu diene, Angst und Panik zu säen sowie die Ukraine zu isolieren:

"Das wird nicht gelingen. Die EU geht nicht fort. Wir bleiben in Kiew. Wir bleiben an der Seite der Ukraine."

Russische Ombudsfrau zu Besuch im Gebiet Rostow – Unterstützung für Zivilisten im Fokus

Die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa hat am Montag das Gebiet Rostow in Südrussland besucht. Laut einer offiziellen Mitteilung wurde bei einem Treffen mit Gouverneur Juri Sljussar die Unterstützung für Menschen, die aus der Ukraine und vier neuen Regionen ankommen, sowie für Angehörige der Soldaten der militärischen Sonderoperation erörtert.

Außerdem besprachen die Beamten, wie Kinder schneller in Kindergärten, Schulen und Berufsschulen untergebracht werden können, und einigten sich auf Kooperation in Bezug auf Notunterkünfte. Derzeit befinden sich in 23 Notunterkünften des Gebietes Rostow mehr als 2.000 Menschen, ein Viertel von ihnen sind Kinder.

Lantratowa erzählte zudem, dass sie am Vortag Starobelsk in der Lugansker Volksrepublik besucht hatte. Dort besichtigte sie zusammen mit ausländischen Journalisten die Berufsschule und das Wohnheim, die von ukrainischen Truppen angegriffen wurden. Das Büro der Menschenrechtsbeauftragten habe bereits Appelle an internationale Menschenrechtsorganisationen gerichtet.

Diplomat: OSZE will Terrorangriff auf Starobelsk nicht verurteilen

Russland hat eine Antwort auf seinen Appell an die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bezüglich des Angriffs auf Starobelsk in der Lugansker Volksrepublik erhalten, berichtet Dmitri Poljanski, der Ständige Vertreter Russlands bei der Organisation.

Das Schreiben vom schweizerischen Vorsitz enthalte sorgfältig gewählte Worte auf Englisch, aber keinerlei Anzeichen einer Verurteilung. Stattdessen sei provokativ betont worden, dass sich der "mutmaßlich getroffene" Ort im "vorübergehend besetzten Gebiet der Ukraine" befinde. 

Gleichzeitig sollen die Schweizer eine Sondersitzung des Ständigen Rates am 26. Mai angekündigt haben, um die "jüngsten Luftangriffe" zu erörtern, erklärt Poljanski und betont:

"Wir wissen jedoch mit Sicherheit, dass sie diese erst nach unserer Vergeltungsmaßnahme auf den Terroranschlag, auf Betreiben der Westmächte und unter dem Tagesordnungspunkt der berüchtigten 'russischen Aggression' einberufen haben."

Letztendlich beschuldigt Poljanski die OSZE der Heuchelei.

Litauen: Drohne nahe der Grenze zu Weißrussland abgeschossen

Der litauische Grenzschutz hat eine Drohne im Kreis Šalčininkai an der Grenze zu Weißrussland abgefangen. Laut einer Mitteilung ereignete sich der Vorfall am vergangenen Samstag. Auf Anfrage der Luftstreitkräfte überprüfte der Grenzschutz die Lage am Himmel und entdeckte das unbemannte Fluggerät, das auf die Staatsgrenze zuflog.

Es wurde zweimal versucht, die Drohne durch Abwehrsysteme zu neutralisieren, bis das Flugobjekt etwa 500 Meter von der Staatsgrenze entfernt abstürzte. Dabei wurde die selbstgebaute Drohne ohne Nutzlast schwer beschädigt. Das Objekt wurde zu einem Grenzposten gebracht.

Medwedtschuk: Selenskij versucht, Weißrussland in den Konflikt hineinzuziehen

Wiktor Medwedtschuk wirft Wladimir Selenskij vor, Weißrussland gezielt in den Ukraine-Konflikt hineinziehen zu wollen. Der ukrainische Präsident schüre Spannungen mit Minsk, um Europa einzuschüchtern, neue Finanzhilfen zu erhalten und seine Macht zu sichern.

Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

Flughafen von Kaliningrad stellt Flugbetrieb erstmals ein

Zum ersten Mal seit dem Jahr 2022 hat der Flughafen von Kaliningrad den Flugbetrieb eingestellt. Eine Erklärung der russischen Luftfahrtbehörde lautet:

"Flughafen Kaliningrad (Chrabrowo). Vorübergehende Beschränkungen für die Ankunft und den Abflug wurden eingeführt. Die Beschränkungen sind für die Flugsicherheit notwendig."

Etwa anderthalb Stunden später wurden die Beschränkungen aufgehoben.

Estnischer Außenminister lehnt europäische Vermittlung bei Ukraine-Verhandlungen ab

Europa sollte keine Vermittlerrolle bei den Ukraine-Verhandlungen spielen oder eine neutrale Stellung beziehen, erklärte der estnische Außenminister Margus Tsahkna. Der Sender ERR zitiert ihn mit den Worten:

"Die Rolle eines Vermittlers sieht eine neutrale Stellung vor, von der aus man beginnen kann, nach einem Kompromiss zwischen der Ukraine und Russland zu suchen. Das ist aber keinesfalls unser Ziel. Unser Ziel ist es, zu bestimmen, wie eine europäische Sicherheitsarchitektur, in der die Ukraine unbedingt eine wichtige Rolle spielt, in der Zukunft aussieht."

Nach Ansicht des Ministers sollten die europäischen Länder eine "strategische und geduldige Pause" einlegen und zudem mehr Einfluss auf Russland ausüben, was mit der Vermittlerrolle unvereinbar wäre. Russland möchte Europa als Vermittler in den Prozess verwickeln, um neue Sanktionen zu vermeiden.

Die USA würden den Friedensprozess nicht mehr fördern. Die Ukraine-Verhandlungen seien "im Wesentlichen in ihrer bisherigen Form beendet", führt der Este weiter aus. Vor diesem Hintergrund betonte der Minister, Europa lasse die Ukraine nicht im Stich.

Was mögliche Verhandlungsführer angeht, glaubt Tsahkna, dass die Wahl des Vertreters nicht so wichtig sei. Aus seiner Sicht sei es jedoch wichtig, dass diese Region an der Grenze zu Russland in keiner Weise von den Verhandlungen ausgeschlossen werde, sollten sie jemals tatsächlich beginnen.

Kriegsreporter: Russland testet "Oreschnik" erneut unter realen Gefechtsbedingungen

Nach Angaben des Kriegsreporters Alexander Kots haben die russischen Streitkräfte das Raketensystem "Oreschnik" bereits zum dritten Mal in der Ukraine eingesetzt, um den Komplex unter realen Kampfbedingungen weiter zu testen:

"Wir setzen die Tests von 'Oreschnik' auf dem Testgelände 'Ukraine' fort."

Der Militärkorrespondent erklärte, der dritte Einsatz der Rakete, die seiner Aussage nach von keinem Luftabwehrsystem der Welt abgefangen werden könne, löse inzwischen nicht mehr dieselben Emotionen aus wie der erste Start.

Zugleich betonte er, jeder Einsatz von "Oreschnik" gegen Ziele auf ukrainischem Gebiet sei ein Kampftest unter realen Bedingungen – einschließlich der Konfrontation mit NATO-Systemen.

"Es ist eine Sache, Starts am Computer zu simulieren oder auf einem rückwärtigen Testgelände zu experimentieren. Etwas völlig anderes sind reale Tests, nach denen die Waffen weiter verbessert werden."

The Telegraph: Russische Rakete "Oreschnik" derzeit nicht abfangbar

Für die russische ballistische Rakete "Oreschnik" gibt es derzeit keine Abwehrsysteme. Dies berichtet die britische Zeitung The Telegraph.

"Diese Waffe kann nicht abgefangen werden", heißt es in dem Bericht. Laut der Zeitung erreicht die Rakete eine Geschwindigkeit von mehr als Mach 10.

Auch andere westliche Medien reagierten ausführlich auf den russischen Schlag gegen Ziele in der Ukraine unter Einsatz von "Oreschnik". Dabei verwiesen sie sowohl auf die Folgen des Angriffs als auch auf die technischen Eigenschaften der Rakete.

Die New York Times schrieb, "Oreschnik" teile sich während des Flugs in mehrere Sprengköpfe auf, die auf steilen Flugbahnen flögen und dadurch von US-Systemen vom Typ Patriot nur schwer abgefangen werden könnten.

Die britische Zeitung The Independent berichtete über die zerstörerischen Folgen des Einsatzes. Der Journalist Ibrahim Naber von der Welt erklärte, die Nacht zum 24. Mai sei "beispiellos im gesamten Verlauf des Konflikts" gewesen.

Flugabwehr zerstört ukrainische Drohnen über Russland

Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 14 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über den Gebieten Belgorod, Brjansk und Kursk vom Himmel geholt.

Kiew gesteht akutes Defizit von Raketen für Flugabwehr

Die Ukraine leidet an einem erheblichen Mangel an Raketen für Flugabwehrsysteme, erklärt Juri Ignat, der Sprecher der ukrainischen Luftstreitkräfte. Ihm zufolge werde das Land wegen bestimmter Probleme mit Lieferungen auf eine "Hungerration" gesetzt.

Vertreter der ukrainischen Luftstreitkräfte bemühen sich "fast rund um die Uhr" im Ramstein-Format und in anderen Verhandlungsgruppen, wo die Ukraine selbst wenige – fünf bis zehn Raketen – für die Systeme PAC-3, NASAMS, IRIS-T und andere anfordern müsse, da die Munitionskosten sehr hoch seien, sagt Ignat. Die Nachfrage nach Flugabwehrraketensystemen und der dazugehörigen Munition sei vor dem Hintergrund des Konfliktes im Nahen Osten gestiegen.

Ausfall der Strom- und Wasserversorgung in Belgorod nach ukrainischen Raketenangriffen

Am Montagmorgen war Belgorod ukrainischen Raketenangriffen ausgesetzt, teilt der provisorische Gouverneur Alexander Schuwajew mit. Getroffen wurden mehrere kritisch wichtige Infrastrukturobjekte. Infolge der Angriffe waren mehr als 35.000 Einwohner ohne Strom- und Wasserversorgung. Die zuständigen Dienste führen Reparaturarbeiten durch.

Duma-Abgeordneter wirft Kallas "Hysterie" vor – Kritik an EU-Diplomatie nach Vergeltungsschlag

Russlands Politiker und westliche Kommentatoren kritisieren EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas scharf nach ihren Äußerungen zum russischen Vergeltungsschlag in der Ukraine. Im Fokus stehen zudem ihre China-Rhetorik sowie Vorwürfe undiplomatischer und eskalierender Wortwahl.

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FSB nimmt Agent ukrainischer Geheimdienste fest

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Einwohner des Gebiets Cherson festgenommen, der mit dem ukrainischen Geheimdienst zusammengearbeitet hat. Dies teilte TASS unter Berufung auf die FSB-Abteilung in der Region mit.

Wie es heißt, soll der 1969 geborene Mann regelmäßig den Vertretern der ukrainischen Geheimdienste Informationen über die Stationierungsorte der russischen Einheiten auf dem Territorium der Region über einen ausländischen Messenger-Dienst übermittelt haben.

Gegen den Festgenommenen wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats eingeleitet. Ihm droht eine lebenslange Haftstrafe.

Befreiung von Dobropassowo im Gebiet Dnjepropetrowsk: Bedeutender Stützpunkt des Gegners eingenommen

Mit der Befreiung der Ortschaft Dobropassowo im Gebiet Dnjepropetrowsk haben die russischen Streitkräfte einen bedeutenden Stützpunkt der gegnerischen Verteidigung eingenommen. Laut dem Verteidigungsministerium ist dies dem weiteren Vorstoß russischer Truppen an der Frontlinie im Norden der Kampfzone förderlich.

Hunderte Häuser während der Kämpfe um Dobropassowo befreit

Im Zuge der langwierigen heftigen Kämpfe um die Ortschaft Dobropassowo im Gebiet Dnjepropetrowsk haben die Soldaten des russischen Truppenverbandes Ost über 400 Häuser befreit. Dies berichtet TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.

Zudem wurden mehr als zwei Kompanien der ukrainischen Streitkräfte, sieben gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Bodenrobotersysteme und 25 Hexacopter vom Typ Baba Jaga außer Gefecht gesetzt.

Wie der Gesprächspartner der Agentur betonte, sei die Befreiung der Siedlung ein wichtiger Schritt für weitere Offensivaktionen der Soldaten des Verbandes Ost in die nördliche Richtung. 

Am Montag berichtete das Verteidigungsministerium in Moskau über die Befreiung der Ortschaft Dobropassowo.

Gebiet Saporoschje: Vater und seine Tochter durch ukrainischen Drohnenangriff verletzt

Ukrainische Truppen haben erneut das Gebiet Saporoschje angegriffen. Laut Gouverneur Jewgeni Balizki traf die gegnerische Drohne ein Auto. Ein Mann des Jahrgangs 1980 und seine Tochter des Jahrgangs 2008 wurden verletzt.  Die beiden befinden sich in einem stabilen, aber ernsten Zustand. Sie erhalten medizinische Hilfe.

Strom- und Wasserversorgung in AKW-Stadt Energodar wiederhergestellt

Nach fast vier Tagen ohne Strom und Wasser haben die zuständigen Dienste die Versorgung von Energodar, der Satellitenstadt des Atomkraftwerks Saporoschje, wiederhergestellt, berichtet der Direktor des Kraftwerks, Juri Tschernitschuk. Ihm zufolge wurden die Reparaturarbeiten während wiederholter Angriffe der Ukraine auf die Stadt abgeschlossen. Der Gegner setzt seine Attacken fort.

Ukrainische Drohne greift Mitarbeiter des AKW Saporoschje an

Eine ukrainische FPV-Drohne hat ein Auto mit Mitarbeitern des Atomkraftwerks Saporoschje angegriffen, teilt der Pressedienst des Atommeilers mit. Es gab keine Verletzten, den Mitarbeitern gelang es, das Fahrzeug rechtzeitig zu verlassen. Das Auto ging in Flammen auf.

Lawrow: Terrorangriff auf Starobelsk im Westen ignoriert

Der Westen hat den grausamen Terrorangriff auf die Berufsschule und das Wohnheim in Starobelsk der Lugansker Volksrepublik "links liegen lassen", erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow bei einer Veranstaltung in Moskau anlässlich des Afrikatages.

Der Minister bedankte sich bei allen afrikanischen Ländern, die ihr aufrichtiges Beileid ausgesprochen haben. Journalisten aus den Ländern der globalen Mehrheit erfüllten ehrlich ihre Pflicht, über den Terroranschlag in Starobelsk zu berichten, fügt Lawrow hinzu.

Überlebende schildert ukrainischen Angriff auf Wohnheim in Starobelsk

Eine Schülerin, die den ukrainischen Drohnenangriff auf die Berufsschule und das dazugehörige Wohnheim in Starobelsk in der Volksrepublik Lugansk überlebt hat, berichtet vom Ablauf des nächtlichen Angriffs, wie sie ihn erschreckend hautnah erleben musste.

Bereits am Abend gab es in Starobelsk Luftalarm und die Berufsschüler hörten Explosionen in der Ferne, doch niemand rechnete mit Angriffen auf die Berufsschule und das Wohnheim. Die Schülerin Maria berichtet, dass sie und ihre Mitschülerinnen ihre Matratzen in den Flur legten, um dort zu schlafen und nicht von Scherben verletzt zu werden, sollten bei einem Einschlag in der Nähe die Fenster bersten.

Doch die ukrainischen Drohnen explodierten nicht in der Nähe, sondern trafen direkt das Wohnheim, in dem sich 86 Schülerinnen und Schüler befanden. Insgesamt 16 Drohnen in drei Angriffswellen trafen das Wohnheim sowie das Lehr- und Verwaltungsgebäude der Berufsschule. Einige Schüler schafften es, vor dem Einsturz über mehrere Stockwerke hinweg ins Freie zu gelangen, darunter auch Maria. Sie hatte Glück und erlitt weder Brüche noch innere Verletzungen.

Insgesamt wurden bei dem Angriff in der Nacht zum Freitag 21 Menschen getötet und Dutzende verletzt, viele von ihnen schwer. 42 Personen befinden sich weiterhin in medizinischer Behandlung.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Peskow: Moskau hat von Westen keine Verurteilung von Kiews Angriff auf Schulwohnheim gehört

Russland hat vom Westen keine Verurteilung des Angriffs der ukrainischen Streitkräfte auf ein Schulwohnheim in der Stadt Starobelsk in der LVR gehört. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag gegenüber Reportern. 

"Was die Berichterstattung über diese Tragödie angeht, so haben wir keine offiziellen Erklärungen gehört, in denen Kiew verurteilt worden wäre. Wir haben keine Handlungen gesehen, die als Verurteilung dieses barbarischen Terroranschlags auf junge Menschen betrachtet werden könnten. Das ist alles, was man in diesem Zusammenhang feststellen kann."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In den zurückliegenden 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 1.135 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, hieß es im täglichen Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russische Truppen zerstörten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

  • 16 gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • 88 Kraftfahrzeuge,
  • fünf Artilleriegeschütze,
  • vier Anlagen der Elektronischen Kampfführung.

Einheiten der Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Depots mit Munition und Treibstoff, Infrastruktur militärischer Flugstützpunkte, eine Anlage für Montage unbemannter Boote sowie Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner in 142 Kreisen. Die Flugabwehr schoss vier Lenkbomben, 17 HIMARS-Raketen und 417 Drohnen ab.

Experte: Kiew nutzt Medien für Beschönigung des Angriffs auf Schulwohnheim in Starobelsk 

Vergangene Woche habe das Kiewer Regime die Tätigkeit seiner Informations- und psychologischen Operationszentren intensiviert und ukrainische Medien eingesetzt, um die Handlungen der ukrainischen Armee zu beschönigen, insbesondere bei dem Angriff auf die Stadt Starobelsk in der LVR. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS.

"Es ist eine verstärkte Aktivität der Zentren für Informations- und psychologische Operationen zu beobachten. Ein Großteil der Berichte in den ukrainischen Medien war in der vergangenen Woche darauf konzentriert, die militärisch-politische Führung unseres Landes zu diskreditieren. Zudem werden gefälschte Berichte verbreitet, um die Handlungen ukrainischer Kämpfer zu beschönigen. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Tragödie in Starobelsk."

In der Nacht zum 22. Mai führten die ukrainische Armee Drohnenangriffe auf das Lehrgebäude und das Schulwohnheim der Berufsschule in Starobelsk durch. Zum Zeitpunkt der Attacke befanden sich 86 Kinder und Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren im Gebäude. 21 von ihnen kamen ums Leben, 44 weitere erlitten Verletzungen.

Gebiet Kursk: Mehr als 100 ukrainische Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 108 Geschosse auf die Region abgefeuert.

"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 24. Mai bis 9:00 Uhr am 25. Mai wurden insgesamt 101 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. 17-mal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

Chinstein meldete keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.

Puschilin: Russische Armee rückt in Rai-Alexandrowka in DVR vor

Die Befreiung der Ortschaft Rai-Alexandrowka in der Volksrepublik Donezk wird es der russischen Armee ermöglichen, das "östliche Tor" für das Einrücken in die benachbarte Stadt Slawjansk zu öffnen, sagte DVR-Chef Denis Puschilin in einem Interview für Westi. Der Gegner versucht, diese Ortschaft mit allen Kräften zu halten. Puschilin merkte an, dass die heftigen Kämpfe fortgesetzt würden und die russischen Einheiten Erfolge im zentralen Teil und im Osten von Rai-Alexandrowka verzeichneten. 

Russische Armee befreit weiteren Ort im Gebiet Dnjepropetrowsk

Die russischen Streitkräfte haben eine weitere Ortschaft befreit. Dies gab das Verteidigungsministerium in Moskau am Montag bekannt. 

"Einheiten des Truppenverbandes Ost setzten ihren Vormarsch in die Tiefe der gegnerischen Verteidigung fort und befreiten die Ortschaft Dobropassowo im Gebiet Dnjepropetrowsk."

Energodar seit Sonntag ununterbrochen von ukrainischen Truppen angegriffen

Energodar, die Satellitenstadt des AKW Saporoschje, sieht sich am zweiten Tag in Folge ununterbrochen ukrainischen Attacken ausgesetzt. Dies teilte Jewgenija Jaschina, die Kommunikationsleiterin des AKW Saporoschje, gegenüber TASS mit.

"Energodar steht nahezu ununterbrochen unter Angriffen der ukrainischen Streitkräfte. Im Laufe des Tages und in der Nacht wurden Attacken registriert. Seit heute Morgen sind Explosionen in verschiedenen Teilen der Stadt zu hören. Derzeit ist bekannt, dass mehrere Fahrzeuge beschädigt wurden. Informationen über Opfer liegen bisher nicht vor."

Jaschina präzisierte, dass es noch keine bestätigten Angaben über die Anzahl der Drohnen oder vereitelter Angriffe gebe.

CNN und BBC bleiben fern: Journalisten besuchen Tatort in Starobelsk

Ausländische Journalisten haben in Starobelsk die Folgen des ukrainischen Angriffs auf eine Berufsschule und ein Wohnheim dokumentiert, während große westliche Medien wie CNN und BBC der Einladung nicht folgten.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Ein Toter und ein Verletzter nach Angriff auf Gebiet Brjansk

Die ukrainischen Streitkräfte haben einen gezielten massiven Angriff aus Grad-Mehrfachraketenwerfern auf Zivilisten in der Ortschaft Belaja Berjoska durchgeführt. Der Interimsgouverneur des Gebiets Brjansk, Jegor Kowaltschuk, gab bekannt, dass bei der Attacke ein Zivilist getötet und ein Feuerwehrmann verletzt wurde; Letzterer wurde ins Krankenhaus gebracht.

Nach Angaben von Kowaltschuk kamen infolge des Angriffs mehrere Mehrfamilienhäuser, zehn Privathäuser, soziale Einrichtungen, Garagen und Verwaltungsgebäude zu Schaden.

Gebiet Belgorod meldet Opfer nach ukrainischen Angriffen

Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod wurden binnen 24 Stunden infolge der ukrainischen Attacken 47 Orte getroffen. Der Gegner hat mindestens 27 Geschosse abgefeuert und 124 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 72 abgefangen wurden.

Bei den Angriffen kam ein Zivilist ums Leben, sieben weitere erlitten Verletzungen.

Zu Schaden kamen drei Mehrfamilienhäuser, 22 Privathäuser, eine soziale Einrichtung, ein Verwaltungsgebäude, Objekte der Energieinfrastruktur und 30 Fahrzeuge.

Mehrere Drohnenangriffe auf DVR binnen 24 Stunden vereitelt

Im Laufe des Tages wurden in der Volksrepublik Donezk Drohnenangriffe der ukrainischen Streitkräfte vereitelt, berichtete der Operativstab der Region. Das Luftabwehrsystem "die Kuppel vom Donbass" hat 14 gegnerische Drohnen über dem Gebiet der DVR neutralisiert und zerstört.

Zahl der Deserteure in ukrainischer Armee übertrifft Rekordwerte von 2025

Die Zahl der Gerichtsfälle wegen Desertion ukrainischer Soldaten hat seit Jahresbeginn bereits die Rekordwerte des ersten Halbjahres 2025 übertroffen. Dies berichtete RIA Nowosti unter Berufung auf eine Analyse der Gerichtsregister, die die Agentur durchgeführt hat. 

Vom 1. Januar bis zum 20. Mai belief sich die Gesamtzahl solcher Fälle auf 47.098. Das sind 83,9 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2025 und entspricht 59,5 Prozent der Gesamtzahl der Fälle für das gesamte Jahr 2025, wie RIA Nowosti herausfand.

Außerdem hat sich die Zahl der Strafverfahren gegen ukrainische Soldaten, die der Desertion beschuldigt werden, in der ersten Hälfte des Jahres 2025 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024 mehr als verdreifacht.

Das Kiewer Regime ist mit Soldatenmangel konfrontiert, so RIA Nowosti. Die Zwangsrekrutierung ukrainischer Männer führt ständig zu Skandalen und provoziert Proteste.

Gegenangriff ukrainischer Armee im Gebiet Saporoschje vereitelt

Russische Drohnenpiloten haben einen Gegenangriff und eine Rotation der ukrainischen Streitkräfte in der Region Saporoschje gestört. Dies berichtete TASS unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau.

Wie es heißt, habe eine Aufklärungseinheit des Truppenverbandes Ost das Vorrücken von gegnerischen gepanzerten Kampffahrzeugen und Transportfahrzeugen entdeckt. Die ukrainischen Kämpfer hätten versucht, russische Stellungen anzugreifen und Nachschub zu transportieren.

"Die Drohnenpiloten führten eine Reihe von Angriffen auf die gegnerischen Fahrzeuge entlang der Vormarschrouten durch. Der Gegenangriff und die Rotation des Gegners wurden vereitelt."

Dank der präzisen Arbeit der Drohnenpiloten seien mehrere gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter Schützenpanzer der Typen Spartan und Kozak, ein Mannschaftstransportwagen vom Typ M113 und Autos zerstört sowie Personal außer Gefecht gesetzt worden.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 170 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 173 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kostroma, Kursk, Lipezk, Orjol, Rjasan, Smolensk, Twer, Tula, Jaroslawl, der Region Moskau und der Republik Krim zerstört.

24.05.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Rettungskraft aus Starobelsk: Ukraine behinderte gezielt Bergung von Kindern aus den Trümmern

Das ukrainische Militär hat die Rettungskräfte gezielt daran gehindert, Kinder aus den Trümmern des Wohnheims des Berufsbildungszentrums in Starobelsk zu bergen. Dies berichtete Roman Antonow, Kommandant einer Einheit der Feuerwehr- und Rettungsabteilung des Katastrophenschutzministeriums der Lugansker Volksrepublik, der als einer der Ersten am Ort der Tragödie eingetroffen war, gegenüber TASS. Für die Rettungskräfte sei es psychisch sehr belastend gewesen, unter solchen Bedingungen zu arbeiten, merkte Antonow an und berichtete:

"Als wir direkt mit den Aufräumarbeiten an diesem Abschnitt begannen, heulten ständig die Sirenen, und es bestand ständig die Gefahr eines erneuten Beschusses … Stell dir vor, du hörst ein Kind schreien und willst ihm helfen, aber im selben Moment wird dir zugerufen, dass du sofort weglaufen musst, weil ein Beschuss droht. Das war das Schlimmste überhaupt. Wenn man es hört, aber nichts tun kann. Ohnmacht. Man hat das Gefühl, dass sie uns absichtlich daran gehindert haben, die Kinder zu bergen. Absichtlich."

London und Paris gegen NATO-Plan zur Unterstützung der Ukraine

Großbritannien und Frankreich haben abgelehnt, 0,25 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Militärhilfe an Kiew auszugeben. Dies berichtet die britische Zeitung The Telegraph.

Ideengeber und NATO-Chef Mark Rutte räumte demnach ein, der Plan könne nicht umgesetzt werden, da er nicht genügend Unterstützung erhalten habe.

Wie es heißt, hatte Rutte damit gerechnet, dass die Initiative auf dem Gipfeltreffen des Bündnisses in der Türkei Anfang Juli beschlossen werden könne. Auch Kanada, Italien und Spanien sollen die Idee abgelehnt haben.

Ukrainische Drohnen greifen Wohnhäuser in Energodar an

Wie der Bürgermeister der Stadt, Maxim Puchow, berichtet, haben ukrainische Drohnen Wohnhäuser in Energodar – einer Satellitenstadt des Kernkraftwerks Saporoschje – angegriffen. Dabei wurden Wohnungen von einfachen Bürgern beschädigt. In einer Sendung von Perwyj Kanalerklärte Puchow:

"Eines der Dächer eines Mehrfamilienhauses ist bei uns nach dem Einschlag einer FPV-Drohne in Brand geraten. Es gab mehrere Einschläge in Wohnungen von Wohnhäusern. Und all das sorgt für die angespannte Lage, die derzeit in der Stadt herrscht. Wie wir bereits gesagt haben, versucht der Feind mit diesen Methoden, die Lage zu destabilisieren, die Bevölkerung einzuschüchtern und hier, innerhalb der Stadt, Chaos zu stiften."

Ex-Pressesprecherin Selenskijs: Die Ressourcen der Ukraine sind erschöpft

Die Ukraine ist im fünften Jahr des Konflikts völlig erschöpft, erklärte die ehemalige Pressesprecherin von Wladimir Selenskij, Julia Mendel, nach der jüngsten Serie von Explosionen in Kiew. Laut Mendel wird von Jahr zu Jahr deutlicher, dass die wiederholten Versprechungen der ukrainischen Propaganda nur in einem weiteren russischen Angriff enden, wie heute Morgen. Dennoch bräuchten manche noch Zeit, um die Tatsache zu akzeptieren, dass eine rein militärische Lösung des Problems nicht mehr möglich sei, betonte sie. Im Netzwerk X schrieb Mendel:

"Das fünfte Jahr dieses gnadenlosen Krieges hat das Land erschöpft und es unaufhaltsam seiner Humanressourcen beraubt."

Stubb: Europa könnte 2026 in Dialog mit Moskau treten

"Ich kann mir vorstellen, dass Europa in diesem Jahr in irgendeiner Form einen Dialog mit Russland aufnehmen wird", sagte der finnische Präsident Alexander Stubb. Damit beantwortete der Politiker die entsprechende Frage eines Hörers des Radiosenders Yle.

Es sei zum jetzigen Zeitpunkt unmöglich zu sagen, wann das passieren werde, fügte Stubb hinzu.

Auf die Frage, ob er bereit wäre, als Vermittler zu fungieren, sagte Stubb: "Wenn ich gebeten würde, wäre es wahrscheinlich schwierig, Nein zu sagen."

Rada-Abgeordneter nach nächtlichem Beschuss: "Kiew braucht dringend ein Ende des Konflikts"

Der Abgeordnete der Werchowna Rada, Maksim Buschanskij, erklärte nach einer Reihe von Explosionen in Kiew am 24. Mai, dass die Ukraine "dringend" ein Ende des Konflikts mit Russland brauche. Der Abgeordnete fügte hinzu, dass ein hypothetisches Friedensabkommen vor jenen geschützt werden müsse, die permanent im Ausland geblieben seien, sowie vor jenen, die sich in das System der Kriegszeit eingefunden hätten und davon profitierten. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb der Abgeordnete:

"Wir brauchen dringend ein Ende des Krieges, und es ist nichts Falsches an dem Wort 'dringend'."

Ombudsfrau: Mehrzahl der in Starobelsk getöteten Studentinnen wird in Brautkleidern beigesetzt

Die meisten der Studentinnen, die bei dem Angriff auf die Berufsschule in Starobelsk ums Leben kamen, werden in Brautkleidern beigesetzt. Dies teilte die Menschenrechtsbeauftragte der Russischen Föderation, Jana Lantratowa, ausländischen und russischen Journalisten am Ort der Tragödie mit. Sie berief sich auf Angaben von Angehörigen der Studentinnen und betonte:

"Wir haben mit den Angehörigen der Verletzten und der Verstorbenen gesprochen. Es ist sehr erschreckend, dass viele der Mädchen in ihren Brautkleidern beigesetzt werden."

Sie erklärte außerdem, dass die meisten der in Starobelsk getöteten Studenten zwischen 14 und 18 Jahre alt waren.

Russische Drohnen lassen dem Gegner keine Chance entlang der Front (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Nord, Mitte und Ost in ihren Operationsgebieten im Einsatz.

Wie es heißt, zerstörten sie Drohnenleitstellen, Funkrelaisstationen und Aufklärungsdrohnen der ukrainischen Einheiten. Das russische Militär habe zudem die Truppenrotation des Gegners in der Volksrepublik Donezk unterbunden und einen Drohnenangriff im Raum Saporoschje abgewehrt.  

Gebiet Kiew: Fabrik zur Montage von FP-1-Kamikaze-Drohnen bei nächtlichem Beschuss getroffen

Ein Werk zur Herstellung von FP-1-Kamikaze-Drohnen wurde in der Region Kiew getroffen, berichtet der Telegram-Kanal SHOT. Nach Angaben der Quelle von SHOT befindet sich die Fabrik in der Stadt Belaja Zerkow. Außerdem trafen die Angriffe ein nahegelegenes Übungsgelände der ukrainischen Streitkräfte und einen Flugplatz, auf dem französische Hubschrauber sowie sowjetische An-12 und Il-76 stationiert waren, berichten die Autoren des Telegram-Kanals. Das russische Verteidigungsministerium hat sich dazu bislang nicht geäußert.

Macron sichert Ukraine weitere Unterstützung zu

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat sich auf der Plattform X zum Einsatz einer Hyperschall-Rakete des Typs Oreschnik durch Russland geäußert. Der Politiker verurteilte die massiven Angriffe auf die Ukraine in der Nacht und am Sonntagmorgen. Dies bedeute eine weitere Eskalation und zeige die Sackgasse des "russischen Angriffskrieges" auf. Außerdem warf Macron Russland Schläge gegen zivile Ziele vor, was Russlands Verteidigungsministerium in einer entsprechenden Stellungnahme entschlossen zurückwies.

Macron sicherte der Führung in Kiew seine Unterstützung zu. Paris sei weiterhin entschlossen, alles zu unternehmen, um einen gerechten und dauerhaften Frieden und die Sicherheit Europas zu stärken.

Ausländische Journalisten treffen in Starobelsk ein

Wie der TASS-Korrespondent aus Starobelsk berichtet, sind ausländische Journalisten am Ort der Tragödie eingetroffen, die sich infolge eines ukrainischen Drohnenangriffs auf eine Berufsschule ereignet hat. Über 50 Journalisten aus 19 Ländern – Österreich, Brasilien, Großbritannien, Ungarn, Venezuela, Deutschland, Griechenland, Spanien, Italien, Katar, China, Kuba, Libanon, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Pakistan, den USA, der Türkei, Finnland und Frankreich – begaben sich zum Ort des von ukrainischen Militärs verübten Anschlags.

Den Medienvertretern wird ausführlich über die Ereignisse jener Nacht berichtet: Man zeigt ihnen, wo sich die Ausgänge befanden, wie der Angriff erfolgte und welche Zerstörungen die Gebäude erlitten haben. Einige haben gegenüber TASS bereits ihre Eindrücke geschildert. So bezeichnete ein Journalist der italienischen Zeitung La Stampa die Folgen des Angriffs der ukrainischen Streitkräfte auf das Wohnheim in Starobelsk, LVR, als schrecklich. Er sagte:

"Das ist schrecklich. Das sind enorme Zerstörungen."

Vergeltungsschlag gegen Kiew: Moskau bestätigt Einsatz von Oreschnik

Russlands Verteidigungsministerium hat den massiven nächtlichen Angriff auf Ziele in der Ukraine bestätigt. Es handelte sich dabei um einen Vergeltungsschlag nach Terrorattacken der Ukraine auf zivile Objekte in Russland.

Das russische Militär hat ballistische Raketen des Typs Oreschnik und Iskander sowie Hyperschallraketen des Typs Kinschal und Marschflugkörper des Typs Zirkon eingesetzt.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

Ex-Rada-Abgeordneter: Angriff auf Moskau von Kiew gemeinsam mit London vorbereitet

Der massive Drohnenangriff auf Moskau am vergangenen Wochenende ist das Werk ukrainischer und westlicher Geheimdienste, insbesondere Großbritanniens. Dies erklärte der Politologe und Abgeordnete der Werchowna Rada der V. bis VII. Legislaturperiode, Spiridon Kilinkarow, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS. Kilinkarow brachte die Drohnenangriffe zudem mit der Lage an der Frontlinie in Verbindung. Der ehemalige Abgeordnete sagte:

"Wessen Werk ist das? Ist es nur das Werk der ukrainischen Geheimdienste? Nein, natürlich nicht. Hinter all dem stehen westliche Geheimdienste, insbesondere die Briten. Ihre Aufgabe ist es natürlich, Russland zu provozieren. Da auf dem Schlachtfeld nichts erreicht wird, bleibt dem ukrainischen Militär nichts anderes übrig, als punktuelle, großangelegte Raketen- und Drohnenangriffe durchzuführen."

Oberst: Nachtangriff in Nikolajew traf Sitzung des SBU mit ausländischen Beratern

Wie Oleg Iwannikow, Berater der Russischen Akademie für Raketen- und Artilleriewissenschaften und Oberstleutnant der Reserve, in einem Interview mit der Zeitung Argumenty i Fakty berichtete, führten russische Truppen in der Nacht einen hochpräzisen Angriff auf das Gebäude des Sicherheitsdienstes der Ukraine in Nikolajew durch und töteten dabei wichtige Mitarbeiter des Geheimdienstes sowie ausländische Berater. Nach Angaben des Experten nutzte das russische Kommando präzise Geheimdienstinformationen, um den Schlag genau in dem Moment auszuführen, in dem die Führungskräfte am stärksten konzentriert waren. Iwannikow merkte an:

"Es ist nicht auszuschließen, dass der Angriff während einer geheimen nächtlichen Besprechung von Vertretern der örtlichen SBU-Dienststelle mit ausländischen Beratern und Betreuern aus der Zentrale organisiert wurde. Zu diesem Zeitpunkt könnten sich bis zu 35 Personen im Gebäude befunden haben, darunter mindestens 5–7 Offiziere, Oberstleutnants oder Oberste."

Waggon mit Brennstoff im Gebiet Kursk angegriffen: 76 Menschen müssen evakuiert werden

Das ukrainische Militär hat erneut im Bezirk Lgow des russischen Grenzgebiets Kursk zugeschlagen. Gouverneur Alexander Chinschtein teilt auf der Plattform Telegram mit, dass eine ukrainische Drohne Eisenbahngleise attackiert habe. Dabei habe ein Waggon mit Brennstoff Feuer gefangen. Der Politiker bezeichnet die Attacke als "niederträchtig".  

Der Gouverneur meldet weder Todesopfer noch Verletzte. Aus Sicherheitsgründen müssten aber 76 Menschen aus der benachbarten Ortschaft in Sicherheit gebracht werden. Man werde sie zunächst einmal bei ihren Verwandten unterbringen. Bei Bedarf werde die Regierung des Gebiets Kursk ihnen eine Unterkunft zur Verfügung stellen, so Chinschtein.

Wadephul und Merz verurteilen Raketenangriff auf Kiew

Bundesaußenminister Johann Wadephul hat den russischen Raketenangriff auf die Ukraine verurteilt. Auf der Plattform X schrieb der CDU-Politiker:

"Raketenterror ist schockierend. Der Einsatz einer Oreschnik ist eine weitere Eskalation."

Dies bestärke ihn darin, die beim jüngsten NATO-Außenministertreffen gemachten Vorschläge konsequent weiterzuverfolgen. Nur eine starke Ukraine werde den russischen Präsidenten Wladimir Putin zum Einlenken bewegen können.

Auch Bundeskanzler Friedrich Merz verurteilte die russischen Attacken auf die Ukraine scharf. Er bezeichnet die Angriffe und den Einsatz des Oreschnik-Raketensystems in einem Beitrag auf der Plattform X als rücksichtslose Eskalation:

"Deutschland steht weiter fest an der Seite der Ukraine."

ARD-Studio in Kiew durch Druckwelle beschädigt

Ein russischer Drohnen- und Raketenangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew hat auch das ARD-Auslandsstudio getroffen. Das zentral gelegene Studio des Westdeutschen Rundfunks (WDR) sei bei dem Angriff in der Nacht von Samstag auf Sonntag massiv beschädigt und in Teilen zerstört worden, teilte der WDR am Sonntag in Köln mit. Wahrscheinlich eine Druckwelle habe Fenster bersten, Räume verwüsten und Wände einstürzen lassen. Demnach hätten sich zu dem Zeitpunkt keine Mitarbeiter im Studio befunden.

WDR-Intendantin Katrin Vernau zeigte sich sehr erleichtert, dass keine Mitarbeiter bei diesem Angriff verletzt worden seien. Doch zeige sich erneut, unter welch gefährlichen Bedingungen das Team in Kiew seit Jahren arbeite.

"Ich habe großen Respekt vor dem Mut und der Leistung unseres Teams."

Die russischen Luftangriffe seien seit Jahren Teil der brutalen Lebensrealität in der Ukraine, sagte der Studioleiter in Kiew, Vassili Golod. Vor Ort werde nun die statische Sicherheit des Gebäudes überprüft. Die Produktion und aktuelle Live-Berichterstattung sollten mit mobilen technischen Lösungen und Ausweichmöglichkeiten weiter gewährleistet werden, hieß es.

Gouverneur meldet zahlreiche ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 23. Mai bis 8 Uhr MESZ am 24. Mai 85 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 98-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen.

Chinschtein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über einen Verletzten. Der 69 Jahre alte Mann sei in der Nähe der Ortschaft Scheptuchowka auf einen Sprengsatz getreten. Im Dorf Ryschewka sei ein Wohnhaus beschädigt worden. Im Dorf Woronok sei das Dach einer Produktionshalle einer Farm zu Schaden gekommen.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 23. Mai 19 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse pro Ort listen die Behörden wie folgt auf:

  • Aljoschki — 4,
  • Welikaja Lepeticha — 5,
  • Dnjeprjany — 3,
  • Kasatschji Lageri — 2,
  • Nowaja Kachowka — 2,
  • Tawrijsk — 3.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Gornostajewka, Nowaja Majatschka, Staraja Sburjewka und Sagi seien insgesamt 19 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Chmelewka, Rjasnoje, Ulanowo und Wolnaja im Gebiet Sumy sowie Sosnowka und Petropawlowka im Gebiet Charkow getroffen habe. Dabei habe der Gegner bis zu 175 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe zudem zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 20 Autos, zwei Geschütze, eine Anlage der elektronischen Kampfführung und ein Artillerieaufklärungsradar zerstört.

Auch der Truppenverband West habe günstigere Stellungen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Krasny Liman und Sidorowo in der DVR sowie Balakleja und Monatschinowka im Gebiet Charkow getroffen habe. Dabei seien bis zu 180 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe außerdem drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Autos, drei Geschütze und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung verloren.

Der Truppenverband Süd habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, wobei er ukrainische Stellungen nahe den Ortschaften Piskunowka, Nikolajewka, Nowossjolowka, Stenki und Konstantinowka in der DVR getroffen habe. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 90 Kämpfer. Ein Kampfpanzer, ein Schützenpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 18 Autos, vier Geschütze, ein Mehrfachraketenwerfer und ein Artillerieaufklärungsradar seien außer Gefecht gesetzt worden.

Auch der Truppenverband Mitte habe günstigere Stellungen bezogen und dabei ukrainische Stellungen in der Nähe der Ortschaften Schewtschenko, Wassilewka, Sergejewka, Belizkoje, Nowogrischino, Torezkoje, Kutscherow Jar, Dobropolje und Nowofedorowka in der DVR sowie Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner habe mehr als 305 Armeeangehörige verloren. Darüber hinaus seien ein Transportpanzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zwölf Autos, zwei Geschütze und vier Anlagen der elektronischen Kampfführung eliminiert worden.

Der Truppenverband Ost setzte seinen Vormarsch fort und habe zuletzt Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Gawrilowka, Malinowka, Dibrowa, Katerinowka und Pokrowskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk, Nowonikolajewka, Tressjanka, Lesnoje und Ljubizkoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Behörde schätzt die ukrainischen Personalverluste auf mehr als 265 Kämpfer. Ein Kampfpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Autos und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Preobraschenka, Kamyschewacha, Malokaterinowka, Marjewka und Grigorowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Der Gegner habe mehr als 50 Kämpfer verloren. Das russische Militär habe zudem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, zehn Autos, drei Geschütze und vier Anlagen der elektronischen Kampfführung eliminiert.

Ferner teilt das Ministerium in Moskau mit, dass die russische Schwarzmeer-Flotte im östlichen Teil des Schwarzen Meeres eine ukrainische Seedrohne zerstört habe. In den letzten 24 Stunden habe die russische Luftabwehr sieben Lenkbomben, sechs Vampire-Raketen und 320 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.  

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 151.824 Drohnen, 661 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.468 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.725 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.075 Geschütze und Mörser verloren.

Umfrage: Nur wenige Deutsche glauben an Verteidigungsfähigkeit ihres Landes

Laut einer Umfrage haben viele Menschen in Deutschland Zweifel an der Verteidigungsfähigkeit ihres Landes. In einer Befragung des Instituts INSA im Auftrag der Bild am Sonntag schlossen sich lediglich 17 Prozent der Befragten eher oder vollständig der Aussage an, daran zu glauben, dass die Bundeswehr Deutschland im Angriffsfall ausreichend verteidigen könnte. 72 Prozent gingen demnach eher oder gar nicht davon aus.

Die Sorge vor einem möglichen russischen Angriff auf Deutschland ging zugleich zurück: 38 Prozent zeigten sich besorgt, jeder Zweite hingegen nicht. Einer INSA-Umfrage vom September 2025 zufolge hatte sich damals noch eine Mehrheit der Befragten (52 Prozent) über einen Angriff Russlands besorgt gezeigt.

Zwei Drittel der Befragten stimmten der Umfrage zufolge zu, sich Sorgen darüber zu machen, dass Cyberangriffe, Sabotageakte oder gezielte Desinformation das Leben in Deutschland beeinträchtigen könnten. Knapp über ein Fünftel (22 Prozent) zeigte sich über solche möglichen Gefahren dagegen eher nicht oder gar nicht besorgt.

Für die Umfrage befragte das Meinungsforschungsinstitut INSA nach eigenen Angaben 1.005 Personen im Zeitraum vom 21. bis 22. Mai 2026.

Medwedew fordert noch härtere Angriffe auf Kiew

Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates und frühere Staatschef, Dmitri Medwedew, hat die massiven nächtlichen Angriffe Russlands gegen Ziele in der Ukraine als Antwort auf ukrainische "Terrorangriffe gegen Kinder" in Russland gerechtfertigt. Damit meinte er offenbar den blutigen Angriff auf die Berufsschule in der LVR-Stadt Starobelsk mit 21 Toten. Dabei bezeichnete Medwedew den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij als "drogensüchtiges Scheusal" und warf der Führung in Kiew vor, den russischen Vergeltungsschlag absichtlich provoziert zu haben. So sei es einfacher, Geld und Waffen zu erbetteln und zu stehlen, schrieb der Politiker auf der Plattform Telegram.

"Sie wollten unbedingt massive Einschläge in Kiewer Einrichtungen verzeichnen"

Zudem spekulierte der Vize-Chef des Sicherheitsrates darüber, dass solche Angriffe aus Russland einen Teil der ukrainischen Wählerschaft um die in Kiew regierenden "Bastarde" konsolidieren könnten. Dies sollte aber kein Grund für Russland sein, auf solche Vergeltungsschläge zu verzichten.         

"Man muss zurückschlagen – wie heute eben und noch stärker! Denn Ruinen und graue Asche anstelle der hauptstädtischen Wahrzeichen demoralisieren den Feind nicht weniger als der Verlust der Truppenfahne."

Russland bestätigt Einsatz von Oreschnik, Iskander, Kinschal und Zirkon gegen Ziele in Ukraine

Russlands Verteidigungsministerium bestätigt den massiven nächtlichen Angriff auf Ziele in der Ukraine. Auf der Plattform Telegram schreibt die Behörde, dass es sich um einen Vergeltungsschlag nach Terrorattacken der Ukraine gegen zivile Objekte in Russland gehandelt habe. Das russische Militär habe ballistische Raketen des Typs Oreschnik und Iskander sowie Hyperschallraketen des Typs Kinschal und Marschflugkörper des Typs Zirkon eingesetzt. Darüber hinaus seien luft-, see- und bodengestützte Langstreckenwaffen und Drohnen verwendet worden. Die Attacke habe Kommandopunkten, Luftwaffenstützpunkten und Rüstungsunternehmen im Nachbarland gegolten. Alle anvisierten Ziele seien getroffen worden, heißt es.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Erdölraffinerien, Energie- und Verkehrsobjekte, welche der Gegner zu militärischen Zwecken nutze, Munitionslager, Brennstoffdepots und 149 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern.

Zuvor hatte Russlands Präsident Wladimir Putin eine Reaktion angekündigt, nachdem die ukrainischen Streitkräfte in der Nacht zum Freitag eine Berufsschule in der Stadt Starobelsk in der Volksrepublik Lugansk (LVR) angegriffen hatten. Die Bergungsarbeiten wurden erst am späten Samstagabend abgeschlossen. Infolge der Attacke kamen 21 Menschen ums Leben. Weitere 42 erlitten Verletzungen.

Nach den massiven russischen Angriffen am Sonntagmorgen meldete der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko mindestens zwei Tote. Mindestens 56 Einwohner sollen verletzt worden sein. Weitere zwei Tote und neun Verletzte wurden aus der Umgebung der ukrainischen Hauptstadt gemeldet.

Russische Wirtschaft im Wandel: Fokus auf neue Partnerschaften und Handel

Russland baut seine wirtschaftlichen und internationalen Beziehungen weiter aus. Zum 95-jährigen Bestehen der russischen Außenhandelsakademie hat Wirtschaftsminister Maxim Reschetnikow erklärt, dass Russland trotz globaler Spannungen eine offene Volkswirtschaft bleibe und in Bereichen wie Technologie, Energie, Bildung und Verwaltung weltweit gefragte Kompetenzen entwickelt habe. Besonders die Eurasische Wirtschaftsunion spiele laut Reschetnikow eine zentrale Rolle für Stabilität, Handel und internationale Partnerschaften.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

Ein Toter und sechs Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 47 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 47 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 34 Geschosse abgefeuert und 127 Drohnen eingesetzt, von denen 68 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer berichtet. Am frühen Sonntagmorgen sei in der Stadt Graiworon ein Einwohner ums Leben gekommen, als in seiner Nähe eine Drohne explodiert sei. Im Bezirk Borissowka seien fünf Menschen, darunter ein Angehöriger der Drohnenabwehreinheit Orlan, verletzt worden. Ein weiterer Mann habe Verletzungen erlitten, als eine ukrainische Drohne sein Auto angegriffen habe. Am Samstag habe zudem ein Einwohner der Siedlung Nikolajewka ein Krankenhaus in Belgorod aufgesucht, nachdem er bereits am 22. Mai mit seinem Traktor auf einen Sprengsatz aufgefahren sei und ein Explosionstrauma erlitten habe.

Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden fünf Mehrfamilienhäuser, zwölf Einfamilienhäuser, vier Geschäfte, zwei soziale Einrichtungen, ein Verwaltungsgebäude, ein Infrastrukturobjekt, ein Lagerhaus, zwei Stromleitungen, zwei Lkw, ein Landwirtschaftsfahrzeug und 19 Autos zerstört oder beschädigt worden.

Kiew wirft Moskau Einsatz von Hyperschallrakete Oreschnik vor

Bei den nächtlichen Angriffen auf die Ukraine soll Russland ukrainischen Angaben zufolge auch eine Hyperschallrakete des Typs Oreschnik eingesetzt haben. Der Leiter der Kommunikationsabteilung der ukrainischen Luftstreitkräfte Juri Ignat bestätigte den Einsatz der Waffe im ukrainischen Medium RBK-Ukraine. Ignat zufolge sei der Abschuss vom russischen Truppenübungsplatz Kapustin Jar erfolgt. Die Rakete sei daraufhin im Raum Belaja Zerkow etwa 80 Kilometer südlich von Kiew eingeschlagen. Das ukrainische Militär gab außerdem bekannt, dass Russland bei seiner nächtlichen Attacke insgesamt 600 Drohnen und 90 Raketen eingesetzt habe. In sozialen Medien tauchten Videos auf, die den Einsatz einer modernen russischen Rakete des Typs Oreschnik zeigen sollen.

Ein Kommentar des russischen Verteidigungsministeriums lag zunächst nicht vor.

Die ukrainischen Behörden korrigierten inzwischen die Zahl der Opfer in Kiew und seiner Umgebung nach oben. Demnach sei die Zahl der Toten auf vier gestiegen. Weitere 65 Menschen seien verletzt worden.

Zwei Tage Trauer um 21 Tote nach Angriff auf Berufsschule in Starobelsk

Das Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk (LVR), Leonid Passetschnik, hat nach dem blutigen ukrainischen Angriff auf die Berufsschule in der Stadt Starobelsk zwei Tage Trauer angeordnet. Wie der Politiker auf der Plattform MAX schrieb, werde die Trauer am 24. und 25. Mai gelten. Den Angriff auf das Lehrgebäude und das Wohnheim der Bildungseinrichtung bezeichnete Passetschnik als "zynisch" und "barbarisch".

Am späten Samstagabend hatte das russische Katastrophenschutzministerium die Bergungsarbeiten am Ort des Geschehens für abgeschlossen erklärt. Nachdem alle Leichen aus den Trümmern geborgen worden waren, stieg die Gesamtzahl der Toten auf 21. Die Zahl der Verletzten erreichte 42.

Das Wohnheim und das Lehrgebäude waren in der Nacht zum Freitag getroffen worden, als sich dort mehr als 80 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren aufgehalten hatten. Russland sprach von einem gezielten Angriff auf eine zivile Einrichtung. Präsident Wladimir Putin bezeichnete den Angriff als "Manifestation des Neonazismus" und kündigte eine Reaktion an. Der ukrainische Generalstab warf Moskau dagegen Desinformation vor und behauptete, in der Stadt habe eine auf Drohnenangriffe spezialisierte russische Militäreinheit operiert. UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte den Angriff scharf.

DVR meldet acht ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben binnen der vergangenen 24 Stunden acht Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik zehn Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 23. Mai bis 0 Uhr am 24. Mai (Ortszeit) wurde ein Zivilist verletzt. Durch den Beschuss kamen zwei Wohnhäuser, ein ziviles Infrastrukturobjekt, ein Lkw und mehrere Autos zu Schaden.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk sieben Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Acht Zivilisten, darunter ein Kind, erlitten Verletzungen. Außerdem wurden zwölf Wohnhäuser, vier zivile Infrastrukturobjekte und mehrere Autos beschädigt.

Ukrainische Drohnen setzen Infrastrukturobjekt im Gebiet Wladimir in Brand

In der Nacht zum Sonntag haben die ukrainischen Streitkräfte unter anderem das russische Gebiet Wladimir nordöstlich der russischen Hauptstadt Moskau mit Drohnen angegriffen. Gouverneur Alexander Awdejew meldete auf der Plattform MAX einen Brand infolge des Angriffs. Ohne Einzelheiten mitzuteilen, schrieb der Politiker, dass ein Infrastrukturobjekt im Bezirk Kameschkowo getroffen worden sei. Die Flammen hätten eine Fläche von 800 Quadratmetern erfasst. Awdejew meldete weder Todesopfer noch Verletzte.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 33 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr am Samstag bis 6 Uhr am Sonntag (MESZ) 33 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Kaluga, Kursk, Orjol, Rjasan, Smolensk und Twer sowie über dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar und der Teilrepublik Krim zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Großer Angriff auf Kiew mit Raketen und Drohnen

In der Nacht und am frühen Sonntagmorgen ist es in der ukrainischen Hauptstadt Kiew zu mehreren Explosionen gekommen. Die örtlichen Behörden meldeten einen massiven Angriff aus Russland. Demnach setzte das russische Militär Drohnen und ballistische Raketen ein. Augenzeugen berichteten in sozialen Medien ebenfalls von Explosionsgeräuschen. Das gesamte Ausmaß des Angriffs auf Kiew und dessen Folgen waren zunächst nicht absehbar. In sozialen Medien tauchten Videos auf, die den Einsatz einer modernen russischen Rakete des Typs Oreschnik zeigen sollen.

Bereits am Samstagabend hatte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij gewarnt, es sei mit einem Oreschnik-Angriff zu rechnen. Auch Kiew sei in Gefahr, sagte er unter Berufung auf Geheimdiensterkenntnisse. Ob Russland bei dem nächtlichen Angriff auf Kiew tatsächlich auch eine Oreschnik-Mittelstreckenrakete einsetzte, blieb zunächst unklar. Eine Stellungnahme des russischen Verteidigungsministeriums lag zunächst nicht vor.

Bürgermeister Vitali Klitschko meldete mindestens ein Todesopfer und etwa 20 Verletzte. Dem Politiker zufolge seien mehrere Wohngebäude beschädigt worden. Er forderte die Bewohner der Millionenstadt in den frühen Morgenstunden auf, weiter in ihren Schutzräumen zu bleiben.

Auch andere Landesteile der Ukraine wurden angegriffen. Im Nachbarland Polen erklärte das Militär auf der Plattform X, angesichts der russischen Angriffe in der Ukraine sei die Luftabwehr in Alarmbereitschaft versetzt worden, zudem seien Militärflugzeuge aufgestiegen.

23.05.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Bericht: Antirussischer Kurs führt EU unvermeidlich in Wirtschaftskrise

Das Bestreben der EU-Spitzenpolitiker, an ihrem antirussischen Kurs festzuhalten, führt Europa in eine unvermeidliche Wirtschaftskrise, warnt Michele Blanco, Kolumnist des italienischen Portals L'Antidiplomatico. Aufgrund der sinnlosen antirussischen Haltung der europäischen Bürokraten sind die EU-Länder gezwungen, russische Energieträger zu einem um ein Vielfaches höheren Preis zu kaufen. Blanco erinnerte daran, dass Italien seine Militärausgaben wegen der angeblichen russischen Bedrohung weiter erhöht, während die Gasrechnungen exponentiell steigen, elf Millionen Bürger des Landes von Armut bedroht sind und junge Menschen auf der Suche nach Arbeit ins Ausland fliehen. Der Kolumnist stellt die Frage:

"An diesem Punkt müssen wir uns fragen: Haben wir diese sogenannte 'herrschende Klasse' verdient?"

Sacharowa: Tokio verbietet Berichterstattung über ukrainische Angriffe auf Starobelsk

Wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, gegenüber Journalisten erklärte, hat Tokio japanischen Journalisten untersagt, über die Situation im Zusammenhang mit dem ukrainischen Angriff auf die Hochschule in Starobelsk zu berichten. Sacharowa erklärte insbesondere:

"Wir haben Informationen erhalten, dass Tokio, genauer gesagt die zuständige Behörde, japanischen Korrespondenten, die in Russland akkreditiert sind, buchstäblich verboten hat, in irgendeiner Weise über die Lage rund um Starobelsk zu berichten. Da hat man es also, ihre sogenannte Demokratie, ihre Meinungsfreiheit."

"Nein, wir schämen uns nicht" – UN-Sitzung zum ukrainischen Angriff auf Berufsschule

Nach dem ukrainischen Angriff auf eine Berufsschule in Starobelsk (LVR) hat Russland eine Sitzung des UN-Sicherheitsrats einberufen. Russlands ständiger UN-Botschafter Wassili Nebensja bezeichnete die Stellungnahmen der Teilnehmer aus der Europäischen Union als beschämend und sprach von einer Verhöhnung der Opfer.

Unterdessen bot Russland in Moskau akkreditierten Auslandskorrespondenten einen Besuch am Ort der Tragödie an. BBC lehnte das Angebot ab, während CNN erklärte, derzeit im Urlaub zu sein.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

Überlebende in Starobelsk: "Die Drohnen haben gezielt und vielfach zugeschlagen"

Die Menschenrechtsbeauftragte der Russischen Föderation, Jana Lantratowa, die sich am Ort des Anschlags in Starobelsk in der Lugansker Volksrepublik aufhält, berichtet nach Gesprächen mit Studenten, die den Angriff ukrainischer Drohnen überlebt haben, dass die Drohnen nach deren Angaben gezielt auf das Studentenwohnheim abgefeuert worden seien. In ihren sozialen Netzwerken schrieb Lantratowa:

"Der Feind greift gezielt die Wehrlosesten an – die Zivilbevölkerung. Die überlebenden Studenten berichten, dass die Drohnen lange über ihnen kreisten und gezielt in das Wohnheim einschlugen! Und es waren nicht nur ein oder zwei Treffer, sondern sehr viele."

Kiew setzt gezielte Angriffe auf Rettungskräfte in Starobelsk fort

In Starobelsk wird der Ort der Tragödie, an dem derzeit noch Rettungsarbeiten stattfinden, von ukrainischen Drohnen angegriffen. Dies teilte der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, mit. Er berichtete, dass die Rettungsarbeiten trotz allem fortgesetzt werden, und merkte an:

"Der Ort der Tragödie in Starobelsk wird von ukrainischen Drohnen angegriffen. Die Rettungskräfte müssen ihre Arbeit auf das Kommando 'Luft' hin unterbrechen und sich in Deckung begeben. Die Luftabwehr und mobile Feuergruppen greifen gegnerische Drohnen an."

Miroschnik veröffentlichte in seinen sozialen Netzwerken Aufnahmen vor Ort, wo Trümmerteile einer Drohne mit ukrainischen Aufschriften gefunden wurden.

UN-Debatte über Starobelsk: Russland lädt Auslandspresse ein – Sacharowa spricht von "offenen Lügen"

Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat eine Reihe von Vorwürfen und Reaktionen rund um den Angriff auf ein Schulwohnheim in Starobelsk zusammengefasst und zugleich eine internationale Pressereise angekündigt. Auslöser seien "offene Lügen" gewesen, die westliche Vertreter im UN-Sicherheitsrat verbreitet hätten, schrieb Sacharowa auf Telegram:

"Ich hoffe, BBC und CNN haben keinen Urlaub."

Inzwischen erklärte die britische Rundfunkanstalt BBC offiziell, nicht an der geplanten Reise nach Starobelsk teilzunehmen.

Mehr dazu in diesem Artikel auf unserer Website.

Erneut Drohne in Lettland abgestürzt – Explosion bei Aufprall auf See

Im Südosten des EU- und NATO-Mitglieds Lettland ist eine Drohne nahe der Grenze zu Weißrussland abgestürzt. Die Polizei teilte mit, das unbemannte Luftfahrzeug sei auf dem Drīdža-See in der Gemeinde Krāslava niedergegangen und beim Aufprall auf die Wasseroberfläche explodiert. Bei dem Vorfall sei niemand verletzt worden. Zu Herkunft und Art des Fluggeräts wurden zunächst keine Angaben gemacht. Auf der Plattform X veröffentlichte die lettische Polizei Wrackteile der Drohne.

Noch-Regierungschefin Evika Siliņa schrieb auf der Plattform X, dass sie mit den zuständigen Stellen in Kontakt stehe und nähere Informationen erwarte. Sie rief die Bevölkerung dazu auf, die Anweisungen der Behörden zu befolgen.

Das Eindringen der Drohne in den lettischen Luftraum sei nach Angaben der Armee von den Radarsystemen nicht registriert worden. Daher seien keine Handy-Warnungen über eine mögliche Bedrohung des Luftraums an die Bewohner der Region verschickt worden, hieß es.

Im Zuge des Ukraine-Krieges hatte es bereits mehrere Vorfälle mit Drohnen in dem kleinen Baltenstaat gegeben. Bei ukrainischen Angriffen auf Ziele im Nordwesten Russlands drangen zuletzt wiederholt fehlgeleitete unbemannte Flugkörper in den lettischen Luftraum ein. Einge davon stürzten dort ab. Bei einem der jüngsten Zwischenfälle in diesem Monat wurde ein kaum genutztes Öllager mit leeren Tanks getroffen. Größere Schäden oder Verletzte gab es nicht. Der Vorfall löste aber eine politische Krise im Land aus, bei der erst Verteidigungsminister Andris Sprūds und dann Siliņa zurücktrat.

Fico: EU-Politiker müssen selbstständig Beziehungen zu Russland aufbauen

Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet, hat der slowakische Ministerpräsident Robert Fico die europäischen Politiker dazu aufgerufen, selbstständig einen Dialog mit Russland aufzubauen, anstatt ihn zu seinen Gesprächen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin auszufragen. Bei einem Treffen mit slowakischen Studenten betonte er die Bedeutung des Dialogs und sagte dazu:

"Es kann nicht so funktionieren, dass ich zu einem Treffen mit Präsident Putin fahre, alle mich öffentlich beschimpfen und dann alle mich anrufen und mir bis auf die Toilette folgen und mich fragen: 'Robert, sag uns, was Putin gesagt hat?' Also, verdammt noch mal, fahrt hin, sprecht mit ihm und findet heraus, was Putin sagt."

Kiew nutzte Starlink für Angriff auf Berufsschule

Nach dem Angriff auf die Berufsschule in Starobelsk (LVR) wurden Trümmer einer ukrainischen Drohne sichergestellt. Spezialisten wollen nun den Motor und die erhaltene Seriennummer auf dem Propeller untersuchen, um das genaue Drohnenmodell zu bestimmen. Zudem wurden Überreste eines Starlink-Modems gefunden, das zur Steuerung der Drohne genutzt wurde. Auf den Wrackteilen befand sich außerdem eine Aufschrift auf Ukrainisch.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Experte: Friedensabkommen mit Europa ist nicht in Sicht

Wie der schwedische Experte Lars Bern in SwebbTV sagte, zwingen die Angriffe Kiews auf russische zivile Objekte Moskau, äußerst hart zu reagieren. Gleichzeitig ist der Experte davon überzeugt, dass die jüngsten Signale des Kremls über ein baldiges Ende der Konfrontation sprechen. Alle Kompromisse mit den europäischen Hauptstädten seien jetzt jedoch ausgeschlossen, so der Experte weiter. Lars Bern sieht einfach keine Voraussetzungen für einen Friedensvertrag mit Europa. Der Experte betonte:

"Es bleibt nur ein Weg übrig. Und das ist die Beendigung der Kampfhandlungen durch Gewalt auf dem Schlachtfeld. Ein Friedensabkommen mit Europa ist nicht in Sicht. Die endgültige Lösung der Frage auf dem Schlachtfeld steht also bevor."

Bericht: Feldbluttransfusionen lassen Zahl der Erkrankungen in ukrainischer Armee explodieren

Die russischen Sicherheitsbehörden haben der Nachrichtenagentur TASS erklärt, dass die Zahl der Patienten mit verschiedenen Infektionen in der ukrainischen Armee aufgrund der Praxis von Feldbluttransfusionen gestiegen ist. Laut einer Quelle der Agentur wird bei akuten Defiziten im Kampf für den Verletzten einfach mit einer Spritze Blut von einem Kollegen entnommen. Die Quelle von TASS erzählte:

"Die schrecklichste Geschichte ist die Praxis von Feldbluttransfusionen. Keine Kontrollen, keine HIV- oder Hepatitis-Tests. Aus diesem Grund verbreiten sich Infektionen in den ukrainischen Einheiten wie ein Lauffeuer."

Zwischen Kriegszielen und Realität: Wohin steuert Russlands Sonderoperation?

Der im Januar 2026 begonnene Verhandlungsprozess zur Beilegung der Ukraine-Krise hat die Debatte über Ziele und Dauer der militärischen Sonderoperation neu entfacht. Dabei bleibt die Diskussion oft losgelöst von den tatsächlichen Kriegszielen Moskaus sowie den politischen Realitäten in Russland, der Ukraine und auf internationaler Ebene.

Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Wassili Kaschin auf unserer Webseite.

Wolodin: Kiew greift gezielt russische zivile Einrichtungen an

Wie der Vorsitzende der Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, nach dem ukrainischen Angriff auf Starobelsk erklärte, greift das ukrainische Militär zivile Objekte in Russland an, obwohl es weiß, dass sich dort nur Krankenhäuser, Bildungseinrichtungen und Wohnhäuser befinden. Auf seinen Kanälen in den sozialen Netzwerken betonte Wolodin:

"Das terroristische Neonazi-Regime der Ukraine greift zivile Objekte auf dem Gebiet der Russischen Föderation an, wohl wissend, dass es bei den Zielen um Krankenhäuser, Bildungseinrichtungen und Häuser geht."

Zwei Verletzte durch ukrainische Attacke auf Grenzgebiet Brjansk

Der Interimsgouverneur des russischen Grenzgebiets Brjansk, Jegor Kowaltschuk, meldet auf der Plattform Telegram weitere Opfer unter der Zivilbevölkerung der Region durch andauernde Attacken aus der Ukraine. Wie der Politiker mitteilt, habe das ukrainische Militär am Samstag die Siedlung Woronok im Bezirk Starodub mit einer FPV-Drohne attackiert. Dabei seien zwei friedliche Einwohner – ein Mann und eine Frau – verletzt worden. Man habe sie ins Krankenhaus eingeliefert und ärztlich versorgt. Kowaltschuk wünscht den Verletzten eine möglichst schnelle Besserung. Die Attacke bezeichnet er als ein weiteres Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung.

Bereits 16 Tote durch ukrainische Attacke auf Berufsschule in LVR

Nach dem ukrainischen Angriff auf die Berufsschule in der Stadt Starobelsk in der Volksrepublik Lugansk (LVR) hat das russische Katastrophenschutzministerium, das die Bergungsarbeiten durchführt, die Zahl der Toten erneut nach oben korrigiert. Wie die Behörde mitteilt, habe man zuletzt vier weitere Leichen aus den Trümmern geborgen. Die Rettungskräfte vermuten noch fünf Menschen unter den Trümmern.

Lawrow warnt vor Revanchismus in Europa

Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat dem Westen vorgeworfen, seine globale Stellung durch unlauteren Wettbewerb und politischen Druck sichern zu wollen. In einem Interview mit RT sprach Lawrow von einer Phase tiefgreifender geopolitischer Umbrüche, die von militärischen Konflikten, wirtschaftlichen Krisen und einer Erosion des Völkerrechts geprägt sei.

Zugleich warnte der russische Chefdiplomat vor einem Wiedererstarken revanchistischer Tendenzen in Europa. Russland und China hätten eine wichtige Rolle bei der Gestaltung einer neuen Weltordnung und der Sicherung eines globalen Gleichgewichts.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

"Wenige Vorteile": Selenskij findet Merz' Vorschlag zu Sonderstatus in EU "unfair"

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat den deutschen Vorschlag abgelehnt, der Ukraine eine "assoziierte Mitgliedschaft" in der EU zu gewähren. In einem Brief an die EU-Spitzen schrieb der Politiker:

"Es wäre unfair, wenn die Ukraine in der EU präsent wäre, aber ohne Stimme bliebe."

Jetzt sei der "richtige Zeitpunkt", um die Mitgliedschaft der Ukraine auf "vollständige und sinnvolle Weise voranzubringen", betonte Selenskij mit Blick auf das Ausscheiden des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán nach den Wahlen im vergangenen Monat. Dadurch sei die Möglichkeit für substanzielle Fortschritte bei den Beitrittsgesprächen entstanden.

Selenskij dankte ferner den EU-Staats- und Regierungschefs für ihre Unterstützung während des Krieges und erklärte, die Ukraine fungiere als Bollwerk gegen die russische Aggression für den gesamten 27-Staaten-Block.

"Wir verteidigen Europa – vollständig, nicht nur teilweise und nicht mit halbherzigen Maßnahmen. Die Ukraine verdient eine faire Behandlung und gleiche Rechte innerhalb Europas."

Zuvor hatte Bundeskanzler Friedrich Merz als Zwischenschritt zur Vollmitgliedschaft der Ukraine vorgeschlagen, dem osteuropäischen Land die Teilnahme an EU-Sitzungen ohne Stimmrecht zu gewähren.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der zurückliegenden 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Tolstodubowo, Iwolschanskoje, Chrapowschtschina und Proletarskoje im Gebiet Sumy sowie Rubeschnoje und Isbizkoje im Gebiet Charkow getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 190 Armeeangehörige verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 17 Wagen, zwei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen, wobei er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Studenok, Peski-Radkowskije und Tscherwony Oskol im Gebiet Charkow und Losowoje in der DVR getroffen habe. Mehr als 230 ukrainische Soldaten seien getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe darüber hinaus 22 gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 19 Autos und zwei Geschütze verloren.

Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und Einheiten der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Kramatorsk, Druschkowka, Podolskoje und Konstantinowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 170 Kämpfer. Dabei seien zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 14 Autos, vier Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört worden.

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Schewtschenko, Dobropolje, Beloserskoje, Sergejewka und Raiskoje in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 290 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe zudem zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, neun Autos und sechs Geschütze zerstört.

Auch der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Malomichailowka, Prossjanaja, Saretschnoje und Pokrowskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Rownoje, Ljubizkoje, Seljonaja Dibrowa und Woskressenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Die Militärbehörde in Moskau schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 280 Kämpfer. Drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und neue Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Orechow und Grigorowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Der Gegner habe dabei bis zu 50 Armeeangehörige verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zwölf Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung seien zerstört worden.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf ein ukrainisches Rüstungswerk, militärisch relevante Energieobjekte, Drohnenbasen und 142 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. In den zurückliegenden 24 Stunden habe die russische Luftabwehr acht Lenkbomben und 800 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 151.504 Drohnen, 661 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.450 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.724 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.058 Geschütze und Mörser verloren.

Bulgarien lehnt Tribunal gegen Russland ab: Derzeit keine Bedingungen vorhanden

Der neue bulgarische Regierungschef Rumen Radew hat die ablehnende Haltung seines Landes zu einem Sondertribunal für Verbrechen gegen die Ukraine mit dessen Recht auf eine eigene Meinung begründet. Ein solches "Militärtribunal" entfalte erst dann Wirkung, wenn ein Staat besiegt worden sei, kapituliert habe und sein Führer gefangen genommen worden sei, sagte Radew.

"Ich denke, dass diese Bedingungen momentan nicht existieren und kaum eintreten werden."

Vergangene Woche hatten Deutschland und 35 weitere Länder sowie die Europäische Union bei einer Sitzung des Europarats in Moldawien signalisiert, dem Abkommen für die Einrichtung des Sondertribunals für Verbrechen gegen die Ukraine beitreten zu wollen. Bulgarien, das seit Anfang Mai von einem Mitte-links-Kabinett regiert wird, hatte sich der Erklärung nicht angeschlossen.

Inzwischen zwölf Tote durch ukrainische Attacke auf Berufsschule in LVR

Nach dem folgenschweren ukrainischen Angriff auf die Berufsschule in der Stadt Starobelsk in der Volksrepublik Lugansk (LVR) steigt die Zahl der Toten weiter an. Inzwischen melden die örtlichen Behörden zwölf Tote und neun Vermisste. Nach Angaben des Republikchefs Leonid Passetschnik seien weitere 41 Menschen verletzt worden.

Das Wohnheim und das Lehrgebäude waren in der Nacht zum Freitag getroffen worden, als sich dort mehr als 80 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren aufgehalten hatten. Rettungskräfte arbeiteten noch die ganze Nacht zum Samstag über an der Bergung von Vermissten aus den Trümmern.

Russland machte die ukrainischen Streitkräfte für den Angriff verantwortlich und sprach von einem gezielten Angriff auf eine zivile Einrichtung. Präsident Wladimir Putin bezeichnete den Angriff als "Manifestation des Neonazismus" und kündigte eine Reaktion an. Der ukrainische Generalstab warf Moskau Desinformation vor und behauptete, in der Stadt habe eine auf Drohnenangriffe spezialisierte russische Militäreinheit operiert.

UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte den Angriff scharf. Sein Sprecher sagte in New York:

"Jeden Angriff auf Zivilisten und zivile Infrastruktur verurteilen wir scharf, egal wo sie geschehen."

Der UN-Generalsekretär habe immer wieder betont, dass solche Angriffe völkerrechtswidrig seien und sofort aufhören müssten.

Wadephul fordert weitere NATO-Hilfen für die Ukraine in Höhe des bisherigen Darlehens

Bundesaußenminister Johann Wadephul fordert von den NATO-Partnern weitere Militärhilfen für die Ukraine. Beim Treffen der NATO-Außenminister hat der CDU-Politiker vorgeschlagen, die Unterstützung um mindestens die gleiche Summe wie das bestehende EU-Darlehen zu erhöhen. Für den Erfolg der Friedensgespräche sei ein klares Signal der NATO an Russland, aber auch an die Ukraine entscheidend, sagte Wadephul.

Viele Staaten hätten sich dem Bundesaußenminister zufolge bereits zu dem Ziel bekannt. Andere hätten "eine grundsätzliche Unterstützung erkennen lassen", müssten aber noch prüfen, wie die Mittel zur Verfügung gestellt werden könnten.

Vor dem Treffen der Außenminister hatte NATO-Generalsekretär Mark Rutte kritisiert, dass die Verteilung der Hilfe für die Ukraine innerhalb der Allianz ungleich sei.

Im Dezember hatte die EU für die Jahre 2026 und 2027 ein Darlehen in Höhe von insgesamt 90 Milliarden Euro für die Ukraine beschlossen. Kiew muss das Geld nur zurückzahlen, wenn Russland Reparationszahlungen leistet.

Acht Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 52 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 52 Ortschaften in elf Bezirken angegriffen hat. Demnach habe der Gegner mindestens 28 Geschosse abgefeuert und 113 Drohnen eingesetzt, von denen 50 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei der Detonation einer Drohne habe ein Mitarbeiter eines Betriebs in der Siedlung Jasnyje Sori Verletzungen erlitten. Drei Einwohner der Siedlung Krasiwo seien zu Schaden gekommen, als eine gegnerische Drohne ihr Auto attackiert habe. In der Stadt Schebekino habe ein Lkw-Fahrer Verletzungen erlitten. Eine ähnliche Attacke habe sich in der Siedlung Neschegol ereignet, wobei dort ein Lkw-Fahrer zu Schaden gekommen sei. Zwei weitere Männer seien verletzt worden, als eine ukrainische Drohne in der Nähe der Ortschaft Schdanow einen Kleintransporter angegriffen habe.

Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden sechs Einfamilienhäuser, mehrere Geschäfte, drei soziale Einrichtungen, ein Betrieb, vier Lkw, ein Bus, zwei Kleintransporter, zwölf Autos und zwei Lkw-Anhänger zerstört oder beschädigt worden.

Rubio: Bemühungen um Frieden in Ukraine "leider nicht fruchtbar"

Die US-Vermittlungsbemühungen im Krieg zwischen Russland und der Ukraine sind in eine Sackgasse geraten. Auch US-Außenminister Marco Rubio, der am Freitag am NATO-Außenministertreffen im schwedischen Helsingborg teilnahm, räumte dies ein. Ihm zufolge hätten die diplomatischen Bemühungen um ein Ende der Kampfhandlungen keine nennenswerten Ergebnisse hervorgebracht.

Im Verlauf des vergangenen Jahres seien die Verhandlungen "leider nicht fruchtbar" gewesen, sagte er. Momentan gebe es keine Gespräche. Diese könnten jedoch wieder aufgenommen werden, wenn Washington eine Chance auf Fortschritte sehe, erklärte Rubio.

Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr am 22. Mai bis 8 Uhr am 23. Mai (MESZ) 108 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 73-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Darüber hinaus habe es sieben Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.

Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet jedoch über Sachschäden in den Ortschaften Kuibyschew, Bolschegneuschewo, Salnoje und Wischnewo. Dort seien zwei Wohnhäuser, ein landwirtschaftlicher Betrieb, ein Traktor und ein Auto beschädigt worden. Im Bezirk Lgow sei ein Energieobjekt zu Schaden gekommen. In 18 Ortschaften und Teilen der Stadt Lgow sei die Stromversorgung ausgefallen.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 22. Mai 23 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Golaja Pristan — 3,
  • Kachowka — 4,
  • Solonzy — 2,
  • Nowaja Kachowka — 7,
  • Aljoschki — 5,
  • Proletarka — 2.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Aljoschki, Korsunka, Proletarka und Nowaja Majatschka seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

DVR meldet sieben ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der letzten 24 Stunden sieben Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 21 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 22. Mai bis 0 Uhr am 23. Mai (Ortszeit) wurden acht Zivilisten, darunter ein Kind, verletzt. Durch den Beschuss wurden zwölf Wohnhäuser, vier zivile Infrastrukturobjekte und mehrere Autos beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk fünf Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei kam eine zivile Person ums Leben. Acht Einwohner erlitten Verletzungen. Ein ziviles Infrastrukturobjekt und mehrere Autos wurden beschädigt.

Ukrainischer Angriff auf Berufsschule in LVR: Zahl der Todesopfer steigt auf zehn

Nach einem ukrainischen Angriff auf eine Berufsschule in der Stadt Starobelsk in der Volksrepublik Lugansk (LVR) haben die russischen Behörden die Zahl der Opfer erneut nach oben korrigiert. Am Samstagmorgen erklärte Republikchef Leonid Passetschnik, dass mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen seien. Die Zahl der Toten könnte demnach weiterhin steigen, da noch elf Schüler vermisst würden. Die Zahl der Verletzten bezifferte Passetschnik auf 38. Rettungskräfte hätten die ganze Nacht über die Trümmer geräumt.

Das Wohnheim und das Lehrgebäude waren in der Nacht zum Freitag getroffen worden, als sich dort mehr als 80 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren aufgehalten hatten. Russland machte die ukrainischen Streitkräfte für den Angriff verantwortlich und sprach von einem gezielten Angriff auf eine zivile Einrichtung. Moskau beantragte in diesem Zusammenhang eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats und leitete Ermittlungen wegen Terrorismus ein. Präsident Wladimir Putin bezeichnete den Angriff als "Manifestation des Neonazismus" und kündigte eine Reaktion an.

Die niederländische Journalistin Sonja van den Ende sprach im Interview mit RT DE von einem Kriegsverbrechen und erklärte, Europa müsse sich für seine Unterstützung der Ukraine "zutiefst schämen".

Ukrainische Drohne tötet Autofahrer im russischen Grenzgebiet Brjansk

In der Nacht zum Samstag hat das ukrainische Militär erneut im russischen Gebiet Brjansk zugeschlagen. Interimsgouverneur Jegor Kowaltschuk berichtet auf Telegram über eine Drohnenattacke auf ein fahrendes Auto im Bezirk Starodub. Infolge der Attacke sei der Autofahrer ums Leben gekommen.

Der Politiker bezeichnet die Attacke auf die Zivilbevölkerung des Grenzgebiets als terroristisch und spricht der Familie des Getöteten sein Beileid aus. Kowaltschuk zufolge werde die örtliche Regierung die Angehörigen des Todesopfers finanziell unterstützen.

Ukrainische Drohnen greifen Hafenstadt Noworossijsk an: Feuer in Erdöldepot, zwei Verletzte

In der zurückliegenden Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte die russische Hafenstadt Noworossijsk am Schwarzen Meer angegriffen. Der Krisenstab der Region Krasnodar berichtet auf Telegram über Opfer und Schäden.

Demnach hätten herabfallende Drohnenteile auf dem Gelände eines Erdöldepots einen Brand ausgelöst. Davon seien einige technische und Verwaltungsgebäude betroffen gewesen. Wrackteile seien zudem auf das Gelände eines Erdölterminals im Hafen gestürzt, heißt es.     

Wie der Krisenstab weiter mitteilt, seien in der Stadt zwei Männer verletzt worden. Sie seien ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Bürgermeister Andrei Krawtschenko bestätigt diese Informationen und fügt hinzu, dass in zwei Mehrfamilienhäusern in Noworossijsk die Fensterscheiben zu Bruch gegangen seien. Er rief die Einwohner zur Vorsicht auf, da nach der nächtlichen Attacke noch Drohnenteile in der Stadt liegen könnten. Beim Fund solle umgehend der Rettungsdienst alarmiert werden.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 348 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr am Freitag bis 6 Uhr am Samstag (MESZ) 348 gegnerische Drohnen abgefangen.

Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan und Tula, der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Krim und Tatarstan, dem Großraum Moskau sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

22.05.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Mehrere Verletzte in der DVR bei ukrainischen Angriffen gemeldet

Acht Zivilisten, darunter ein Kind, wurden im Laufe des Tages bei Angriffen ukrainischer Truppen in der Volksrepublik Donezk (DVR) verletzt. Dies gibt Republikchef Denis Puschilin auf Telegram bekannt.

Laut dem Beamten griffen Kiewer Kräfte mindestens fünf Ortschaften an.

Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Zeitspanne von 14 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 41 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk und der Republik Krim zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Freitag Starrflüglerdrohnen ein.

Medien: Paris will gemeinsam mit London und Berlin Langstreckenwaffen entwickeln

Frankreich will sich dem Plan Deutschlands und Großbritanniens anschließen, der die Entwicklung neuer Langstreckenraketen für mögliche Angriffe tief im russischen Hinterland vorsieht. Dies berichtet die Financial Times unter Berufung auf eigene Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sein sollen.

Wie es heißt, planen die drei Länder, Anfang Juni Gespräche zu dem Thema zu führen. Dem Bericht zufolge wolle Europa seine Fähigkeit stärken, ohne Beteiligung der USA Ziele tief in Russland anzugreifen.

London und Berlin haben bereits 2024 ein Programm zur Entwicklung landgestützter Raketen mit einer Reichweite von über 2.000 Kilometer ins Leben gerufen.

Werchnjaja Tersa im Raum Saporoschje nun unter russischer Kontrolle (Video)

Das russische Verteidigungsministerium zeigt die Befreiung von Werchnjaja Tersa im Gebiet Saporoschje durch den Truppenverband Ost. Wie es heißt, war die Ortschaft ein wichtiger logistischer Knotenpunkt und Teil der Verteidigungslinie der ukrainischen Einheiten in diesem Frontabschnitt.

Im Zuge der Gefechte seien unter anderem sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, 17 Pick-ups, mehr als 60 unbemannte Fluggeräte vom Typ R-18 und Dutzende bodengestützte Roboterkomplexe außer Gefecht gesetzt worden, teilt die Behörde in Moskau mit.

Todesopfer bei ukrainischem Drohnenangriff auf Grenzgebiet Brjansk

"Ukrainische Terroristen haben in Sewsk ein ziviles Fahrzeug mit einer Drohne vom Typ Darts angegriffen", gibt der kommissarische Gouverneur des Gebiets Brjansk, Egor Kowaltschuk, bekannt.

Leider sei beim Terroranschlag eine Insassin ums Leben gekommen, schreibt der Beamte auf der Plattform Max. Die Fahrerin sei mit Splitterverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Das Auto wurde beschädigt.

Kowaltschuk sprach der Familie der Verstorbenen sein Beileid aus und kündigte an, dass ihre Familie Unterstützung und finanzielle Hilfe erhalten werde.

Selenskji nimmt am Gipfel in der Türkei im Juli teil

Der Generalsekretär der NATO Mark Rutte kündigte an, der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij werde am Gipfeltreffen des Bündnisses Anfang Juli in der türkischen Hauptstadt Ankara teilnehmen.

Beim Treffen der NATO-Außenminister in der schwedischen Stadt Helsingborg gab Rutte an, er selbst habe Selenskij eingeladen.

Russische Rettungskräfte setzen Aufräumarbeiten nach Terroranschlag in Starobelsk fort (Video)

Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzes sind weiterhin in Starobelsk in der Volksrepublik Lugansk (LVR) im Einsatz. Nach den neuesten Angaben wurden dort bei einem Terroranschlag ukrainischer Streitkräfte auf ein Wohnheim der Berufsschule sechs Menschen getötet, 15 weitere werden vermisst und 39 erlitten Verletzungen. Die russischsprachige RT-Redaktion teilt einstrechende Aufnahmen auf Telegram.

Rutte sagt weitere Militärhilfe für die Ukraine zu

Zum Abschluss des NATO-Außenministertreffens im schwedischen Helsingborg hat Generalsekretär Mark Rutte Kiew weitere militärische Unterstützung zugesagt.

"Wir werden weiterhin dafür sorgen, dass die Ukraine alles hat, was sie braucht", erklärte Rutte. Die Ukrainer hätten vor allem bei ihrer Drohnentechnik einen großen Einfallsreichtum gezeigt, sich selbst und auch ihre Streitkräfte zu erneuern.

Außerdem hat Rutte die Geschlossenheit des Bündnisses betont. "Niemand sollte so töricht sein, uns anzugreifen", warnte der NATO-Chef. Die Konsequenzen wären "verheerend".

Die NATO stehe "felsenfest" hinter Artikel 5, so Rutte weiter. Ein Angriff auf einen Mitgliedstaat ist demnach ein Angriff auf die gesamte Allianz.

Putin: Angriff auf Berufsschule bestätigt den neonazistischen Charakter des Kiewer Regimes

Dem russischen Präsidenten zufolge handelt es sich bei dem Angriff auf das Internat in Starobelsk um ein neonazistisches Verbrechen. Er rief das ukrainische Militär zur Befehlsverweigerung auf und versprach einen militärischen Vergeltungsschlag.

Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

Kiews Sperreinheiten töteten mehrere ukrainische Soldaten beim Versuch, sich zu ergeben

Die ukrainischen Sperreinheiten töteten im Gebiet Sumy mehrere Soldaten, die versuchten, sich zu ergeben. Dies teilten die russischen Sicherheitsdienste gegenüber TASS mit.

"In der Region Sumy wurden mehrere Kampfgruppen der ukrainischen Streitkräfte aus der 21. separaten mechanisierten Brigade bei dem Versuch, sich zu ergeben, von ihren eigenen Sperreinheiten getötet."

Die Sperreinheiten der ukrainischen Streitkräfte operieren entlang der gesamten Kontaktlinie, wie Aussagen ukrainischer Gefangener und Experten wiederholt bestätigt haben. Ihre Aufgabe ist es, die Flucht der ukrainischen Soldaten aus ihren Stellungen zu verhindern.

IAEA verhandelt mit Moskau und Kiew über Waffenruhe nahe AKW Saporoschje

Das Kernkraftwerk Saporoschje ist weiterhin auf die letzte externe Stromleitung angewiesen, erklärt Rafael Grossi, Generaldirektor der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA). Ihm zufolge verhandelt die Behörde mit Russland und der Ukraine über eine vorübergehende Waffenruhe vor Ort, um Reparaturarbeiten durchführen zu können. Eine Mitteilung dazu wurde am Freitag auf der Webseite der IAEA veröffentlicht.

Wie es heißt, wird das AKW nach der Abschaltung der Hauptleitung Dnjeprowskaja mit einer Leistung von 750 Kilowatt am 24. März über die Notstromleitung mit einer Leistung von 330 Kilowatt extern versorgt. Mittlerweile sei die externe Stromversorgung der nuklearen Anlage bereits dreimal ausgefallen.

Laut der Mitteilung berichten IAEA-Teams, die vor Ort im Einsatz sind, über andauernde militärische Aktivitäten in der Nähe des AKW Saporoschje und der Wohnorte der Mitarbeiter.

"Die Angriffe auf Mitarbeiter von Kernkraftwerken, wo immer sie stattfinden, erzeugen einen inakzeptablen psychologischen Druck mit potenziell schwerwiegenden Folgen für die nukleare Sicherheit", so Grossi. "Derartige Aktionen dürfen niemals zugelassen werden", fügte er hinzu. 

Duma-Abgeordneter: Westen trägt volle Verantwortung für Angriff auf Starobelsk

Auch der Westen trägt die Verantwortung für den nächtlichen Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf eine Berufsschule und ein Schulwohnheim in Starobelsk in der LVR, erklärte Leonid Sluzki, Vorsitzender des Ausschusses für Internationale Angelegenheiten in der Staatsduma, gegenüber TASS.

"Die westlichen Kuratoren des Kiewer Regimes, die Selenskij weiterhin unterstützen und finanzieren und gleichzeitig all seine blutigen Abenteuer verschweigen, tragen die volle Verantwortung für den Tod unschuldiger Menschen. Sie alle sind, wie ich schon mehrfach gesagt habe, Komplizen der Neonazis."

Russische Ombudsfrau: Terroranschlag der ukrainischen Streitkräfte auf das Wohnheim in der LVR ist ein Kriegsverbrechen

Jana Lantratowa, Russlands Menschenrechtsbeauftragte, hat sich gegenüber der russischsprachigen RT-Redaktion zu dem ukrainischen Angriff auf das Wohnheim in Starobelsk (LVR) geäußert.

Die Kernaussagen der Ombudsfrau lauten:

  • die Zahl der verletzten Kinder ist auf 40 gestiegen; einige von ihnen sind in einem ernsten Zustand
  • weitere 18 Kinder befinden sich unter den Trümmern, ihre Familien suchen nach ihnen
  • Rettungskräfte, Psychologen und die LVR-Ombudsfrau Anna Sorok sind vor Ort im Einsatz
  • Nach humanitärem Recht kann der Terroranschlag nur als ein Kriegsverbrechen bezeichnet werden. Es wurden entsprechende Anträge an die OSZE und das Büro des UN-Hochkommissars für Menschenrechte (OHCHR) vorbereitet.

Die Bürosprecherin Shabia Mantu gab mittlerweile gegenüber der Agentur RIA Nowosti an, die Behörde sei dabei, zusätzliche Informationen zu dem Anschlag in Starobelsk zu sammeln.

Russische Artillerie nimmt gegnerische Stellungen auseinander (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriebesatzungen der Truppenverbände Nord und Ost in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Stellungen, Stützpunkte und eine Drohnenleitstelle der ukrainischen Streitkräfte samt Personal außer Gefecht. Bei ihren Angriffen setzten die Artilleristen Schleppgeschütze vom Typ Giazint-B und eine D-30-Haubitze ein.   

Nach Angriff auf Berufsschule in der LVR: UN-Sicherheitsrat hält Dringlichkeitssitzung ab

Am heutigen Freitag, um 15:00 Uhr New Yorker Zeit, findet eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats zur Ukraine statt. Russland hat die Sitzung im Zusammenhang mit dem gezielten Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Wohnheim für Minderjährige und Studenten in Starobelsk in der Volksrepublik Lugansk (LVR) beantragt. Dies ist einer Mitteilung der Ständigen Vertretung der Russischen Föderation bei den Vereinten Nationen zu entnehmen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem Bericht vom heutigen Freitag gibt Russlands Verteidigungsministerium die Geländegewinne der russischen Streitkräfte und die Verluste des ukrainischen Militärs im Zeitraum zwischen 16. und 22. Mai bekannt.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Das russische Militär brachte die Ortschaften Wolochowka, Schesterowka, Borowaja und Kutkowka im Gebiet Charkow sowie Werchnjaja Tersa im Raum Saporoschje unter eigene Kontrolle. 

Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 7.830 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 604 Fahrzeuge
  • 65 Artilleriegeschütze
  • 106 gepanzerte Kampffahrzeuge
  • 48 Anlagen der elektronischen Kampfführung
  • fünf Mehrfachraketenwerfer
  • ein selbstfahrendes Flugabwehrsystem vom Typ Gepard aus deutscher Produktion.

Russlands Streitkräfte führten im Laufe der Woche fünf kombinierte Angriffe auf militärische Ziele in der Ukraine durch. Dabei kamen präzisionsgelenkte Waffen, die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung 46 Lenkbomben, drei Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, einen Langstrecken-Marschflugkörper vom Typ Neptun-MD, einen Flamingo-Langstrecken-Marschflugkörper und 4.184 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

In der nordwestlichen Wasserstraße des Schwarzen Meeres wurden 13 Seedrohnen unschädlich gemacht.

Luftabwehr schießt Dutzende ukrainische Drohnen binnen sechs Stunden ab

Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 65 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Rjasan, Smolensk, Tula und der Region Moskau abgefangen und unschädlich gemacht.

Wadephul fordert Ausbau der Rüstungskooperation zwischen Deutschland und der Ukraine

Außenminister Johann Wadephul schlägt vor, die Rüstungsindustrien Europas und der ⁠Ukraine enger zu verbinden, um ​die Produktion zu beschleunigen.

Der künftige Bedarf ‌der Ukraine solle ⁠kontinuierlich durch ​europäische NATO-Partner und Kanada finanziert werden, erklärte der CDU-Politiker vor einem Treffen der NATO-Außenminister in der schwedischen Stadt Helsingborg.

36 Kinder verletzt beim Drohnenangriff auf Schulwohnheim in Starobelsk   

Infolge des nächtlichen Drohnenangriffs der ukrainischen Streitkräfte auf eine Berufsschule in Starobelsk in der Volksrepublik Lugansk erlitten 36 Kinder Verletzungen. Dies erklärte Inna Schwenk, die Kinderbeauftragte in der Region, gegenüber TASS

"Zum jetzigen Zeitpunkt ist bekannt, dass 36 Kinder verletzt wurden. Neun Kinder befinden sich in einer medizinischen Einrichtung. Drei Kinder sind im ernsten Zustand. Sie erhalten qualifizierte medizinische Versorgung."

Russlands Menschenrechtsbeauftragte: Der Westen muss auf Angriff auf Berufsschule in LVR reagieren

Russland erwarte von den internationalen Organisationen eine Reaktion nach den Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf eine Berufsschule in Starobelsk. Dies erklärte Jana Lantratowa, Russlands Menschenrechtsbeauftragte, auf Telegram:

"Wir erwarten von den internationalen Organisationen eine Reaktion auf den gezielten Angriff auf eine zivile Einrichtung, in der Kinder unterrichtet werden und wohnen."

Ferner rief Lantratowa die internationale Gemeinschaft dazu auf, die Handlungen ukrainischer Kämpfer einzuschätzen. Sie erklärte, diese Handlungen müssten gemäß dem humanitären Völkerrecht als Kriegsverbrechen betrachtet werden.

Russlands Kinderbeauftragte: Acht Verletzte nach Drohnenangriff auf Starobelsk in Krankenhaus gebracht 

Nach Angaben der russischen Kinderbeauftragten Maria Lwowa-Belowa erlitten Dutzende Kinder Verletzungen nach dem Drohnenangriff auf ein Wohnheim und eine Berufsschule in der Stadt Starobelsk in der LVR.

Auf Telegram schrieb sie, dass vier Menschen ums Leben gekommen sind. 35 Kinder erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades. Acht der Verletzten wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. Drei von ihnen befinden sich in ernstem Zustand, so Lwowa-Belowa.

Sie präzisierte, dass sich zum Zeitpunkt der Attacke 86 Kinder im Alter von 14 bis 18 Jahren und ein Erwachsener im Wohnheim befanden.

Sie fügte hinzu, dass den Kindern alle notwendige medizinische und psychologische Hilfe geleistet wird.

In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte einen Drohnenangriff auf die Verwaltungsgebäude und das Wohnheim der Starobelsker Berufsschule verübt. 

"Ein weiteres Verbrechen des Kiewer Regimes" – Peskow zu Drohnenangriff auf Starobelsk

Die Attacke auf ein Wohnheim und eine Berufsschule in der Stadt Starobelsk in der LVR, bei der Kinder und Jugendliche ums Leben kamen, sei ein weiteres Verbrechen des Kiewer Regimes. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber der Zeitung Iswestija.

"Das war ein weiteres Verbrechen des Kiewer Regimes. Ein Angriff auf eine Bildungseinrichtung, in der sich Kinder und junge Menschen aufhielten. Das ist ein schreckliches Verbrechen. Die Verantwortlichen für dieses Verbrechen müssen bestraft werden."

Peskow fügte hinzu, dass es jetzt das Wichtigste sei, Maßnahmen zur Beseitigung der Trümmer zu ergreifen und denjenigen zu helfen, die sich noch darunter befinden. Ihm zufolge müsse das Kiewer Regime die direkte Verantwortung für diesen Angriff übernehmen.

Miroschnik bezeichnet Kiews Drohnenangriff auf Starobelsk in LVR als gezielt

Die ukrainischen Streitkräfte haben das Lehrgebäude und das Wohnheim der Berufsschule in der Stadt Starobelsk in der Volksrepublik Lugansk gezielt angegriffen. Dies erklärte Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber TASS

"Ich bin mir sicher, dass diese Operation Selenskij und seiner Umgebung bekannt war. Dies geschah gezielt, denn der nördliche Teil der LVR war in den vergangenen zwei Wochen gezielten Angriffen ausgesetzt. Es handelte sich um verheerende Angriffe auf die Verwaltung von Starobelsk und auf die Verwaltung von Markowka. Und nun wurde ein Angriff auf einen Ort verübt, der in keiner Weise mit militärischen Einheiten in Verbindung gebracht werden kann."

40 Verletzte beim Drohnenangriff auf Starobelsk in LVR

40 Menschen suchten nach dem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf die LVR medizinische Hilfe auf, 14 von ihnen sind unter 18 Jahre alt, teilte die Gesundheitsministerin der Region, Natalja Paschtschenko, den Journalisten mit.

"Infolge dieses schrecklichen Terroranschlags haben 40 Verletzte medizinische Hilfe aufgesucht. 14 von ihnen sind Kinder, 14 Personen sind jünger als 18 Jahre."

In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte einen Drohnenangriff auf die Verwaltungsgebäude und das Wohnheim der Starobelsker Berufsschule verübt. 

RT teilt entsprechende Videoaufnahmen:

Vier Tote beim Drohnenangriff auf Schulwohnheim in Starobelsk  

Nach Angaben von Jana Lantratowa, Russlands Menschenrechtsbeauftragte, seien vier Menschen bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein College und ein Studentenwohnheim in der LVR getötet worden. Auf Telegram schrieb Lantratowa: 

"Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich 86 Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren dort. Nach vorläufigen Angaben wurden vier Menschen getötet und 35 Kinder erlitten Verletzungen unterschiedlichen Grades."

Ermittlungskomitee: Ukrainische Armee führte gezielten Angriff auf Schulwohnheim in Starobelsk durch

Die ukrainischen Streitkräfte haben das Studentenwohnheim des Starobelsker Colleges, einer Filiale der Staatlichen Pädagogischen Universität Lugansk, mit Starrflügeldrohnen angegriffen. Dies berichtet Swetlana Petrenko, die Sprecherin des russischen Ermittlungskomitees.

"In der Nacht des 22. Mai haben die ukrainischen Streitkräfte unter dem Einsatz von vier Starrflüglerdrohnen einen gezielten Angriff auf die Verwaltungsgebäude und das Wohnheim des Starobelsker Colleges durchgeführt."

Nach vorläufigen Angaben der Behörde haben sich im Wohnheim zum Zeitpunkt der Attacke 86 Studenten und ein Mitarbeiter befunden. 

Infolge des Angriffs stürzte das fünfstöckige Gebäude bis zum zweiten Stockwerk ein, so Petrenko. Ihr zufolge könnten noch mehrere Menschen unter den Trümmern sein. Die Anzahl der Toten und Verletzten werde noch ermittelt.

Drohnenangriff auf College in Starobelsk – Eine Leiche aus den Trümmern geborgen

Die Rettungskräfte haben die Leiche eines Studenten aus den Trümmern des Wohnheims in der Stadt Starobelsk in der LVR geborgen. Dies teilte TASS unter Berufung auf den Pressedienst des russischen Katastrophenschutzministeriums mit.

"Am Ort des Einsturzes des Wohnheims räumen Rettungskräfte die Trümmer von Hand und mithilfe von Technik weg. Die Leiche eines Opfers wurde geborgen, und der Aufenthaltsort von drei Personen wurde entdeckt."

Behörden melden mehrere Verletzte bei Drohnenangriff auf College in LVR

Die ukrainischen Truppen haben einen Drohnenangriff auf das Lehrgebäude und das Wohnheim des Colleges in der Stadt Starobelsk in der Volksrepublik Lugansk verübt. Nach Angaben von Leonod Passetschnik, dem Chef der LVR, seien dabei 35 Menschen verletzt worden.

"Heute Nacht ereignete sich eine Tragödie. Die ukrainischen Streitkräfte haben gezielt schlafende, wehrlose Kinder angegriffen. Gegnerische Drohnen griffen das Lehrgebäude und das Wohnheim des Starobelsker Colleges unserer Pädagogischen Universität an. Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich dort 86 Kinder im Alter von 14 bis 18 Jahren. 35 Personen erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades."

Zwei Personen wurden von den Rettungskräften aus den Trümmern geborgen, Kinder befinden sich aber noch immer unter Trümmern, berichtete Pasechnik.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht über 200 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 217 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Wladimir, Kaluga, Kursk, Leningrad, Lipezk, Nischni Nowgorod, Nowgorod, Orjol, Rjasan, Smolensk, Twer, Tula, Jaroslawl, der Region Moskau und der Stadt Sankt Petersburg zerstört.

21.05.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Artillerie zerstört Stützpunkt ukrainischer Truppen im Raum Dnjepropetrowsk (Video)

Das russische Verteidigungsministerium zeigt Artilleriesoldaten des Truppenverbands Ost im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie mithilfe eines Grad-Mehrfachraketenwerfers eine Festung der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Dnjepropetrowsk.

Gebiet Charkow: Kiew quartiert Soldaten in Kliniken und Krankenhäusern ein

Behörden im von Kiew kontrollierten Teil des Gebiets Charkow lehnen es ab, das Personal und Patienten aus den psychiatrischen Kliniken und Krankenhäusern zu evakuieren, die sich in der Nähe der Frontlinie befinden. Diese Einrichtungen werden in die temporären Truppenstandorte und Munitionslager umgebaut. Dies geben die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets bekannt.

Laut Verwaltungschef Jewgeni Lisnjak ist die Weigerung, die medizinischen Einrichtungen zu evakuieren, auf den Wunsch der ukrainischen Streitkräfte zurückzuführen, sich einen menschlichen Schutzschild aus den Patienten und dem Fachpersonal zu verschaffen.

Dies sei ein eklatanter Verstoß gegen die Genfer Konventionen und andere Völkerrechtsnomen, die die Verwendung ziviler Objekte und schutzbedürftiger Personen für militärische Zwecke verbieten, betont Lisnjak.

Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Gebiete fort

In der Zeitspanne von 15 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 101 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nowgorod, Orjol, Pskow, Smolensk, Twer, Tula und dem Gebiet Moskau zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Donnerstag Starrflüglerdrohnen ein.

Grenzgebiet Brjansk: Tote bei ukrainischem Angriff auf Lokomotive

Ukrainische Kämpfer griffen am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) eine Rangierlokomotive im Raum Brjansk an. Wie die Russische Eisenbahn (RschD) auf der Plattform Max mitteilt, wurden beim Drohnenangriff am Bahnhof Unetscha drei Menschen getötet.

"Unsere Kameraden sind ums Leben gekommen: Lokführer Jewgeni Koschanow (geb. 1976), Lokführergehilfe Wjatscheslaw Charitontschik (geb. 1978) und Mechaniker Daniil Charitontschik (geb. 2007)", heißt es in der Mitteilung.

Das Eisenbahnunternehmen gibt weiter an, es werde den Familien der Todesopfer jede notwendige Hilfe und Unterstützung zukommen lassen.

Der Vorfall hatte keine Auswirkungen auf den Personenverkehr.

Russische Artillerie trifft Ziele entlang der Front sicher (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriebesatzungen der Truppenverbände West, Ost und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie gegnerische Drohnenleitstellen und Stützpunkte samt Personal außer Gefecht. Bei ihren Angriffen setzten die Artilleriesoldaten Haubitzen der Typen Msta-S und D-30 sowie 2S3-Selbstfahrlafetten ein. 

Lukaschenko: Weißrussland und Russland sind bereit, gemeinsames Heimatland von Brest bis Wladiwostok zu verteidigen

Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko reagiert auf die Behauptung seines ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenskij, Russland plane angeblich Angriffe auf die Ukraine oder ein NATO-Land von weißrussischem Staatsgebiet aus. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur BelTA.

Lukaschenko zufolge würde sein Land nur dann in einen Krieg hineingezogen, wenn es unmittelbar angegriffen würde. In dem Fall hieße es nicht "hineingezogen werden", betont der Spitzenpolitiker.

Und weiter:

"Sie haben es aus dem Mund des Präsidenten Russlands gehört: Wir werden unser Heimatland gemeinsam von Brest bis Wladiwostok verteidigen, wo die beiden Staaten liegen."

Es bestehe für Weißrussland weder eine zivile noch eine militärische Notwendigkeit, sich in einen Krieg verwickeln zu lassen, erklärt Lukaschenko.

Wadephul will bei NATO-Treffen in Schweden für mehr Ukraine-Unterstützung werben

Außenminister Johann Wadephul (CDU) will beim Treffen der NATO-Außenminister in der schwedischen Stadt Helsingborg mehr Hilfe für Kiew vorantreiben.

Er wolle "konkrete Vorschläge" machen, "wie wir die Ukraine bei der Verteidigung der Freiheit in Europa weiter kraftvoll unterstützen", sagt der Politiker vor seinem Abflug nach Schweden.

Im Gegenzug könne auch die NATO von den
"beeindruckenden Errungenschaften der ukrainischen Rüstungsindustrie profitieren".

Todesopfer bei ukrainischem Drohnenangriff auf Grenzgebiet Brjansk

Das ukrainische Militär griff am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) eine Einrichtung der Verkehrsinfrastruktur in der Stadt Unetscha gezielt mit einer Kamikazedrohne an. Dies gibt der kommissarische Gouverneur des Gebiets Brjansk Jegor Kowaltschuk bekannt.  

Leider seien zwei Mitarbeiter des Unternehmens getötet worden, teilt der Beamte mit. Ein weiterer Mensch habe Verletzungen erlitten.

"Das Kiewer Regime begeht weiterhin unmenschliche Verbrechen", schreibt Kowaltschuk auf Telegram. Er stellt den Betroffenen jegliche notwendige Unterstützung und finanzielle Hilfe in Aussicht.

Poljanski: Kiew bringt Europa einer nuklearen Katastrophe näher

Die Lage rund um das Atomkraftwerk Saporoschje bleibt angespannt, erklärt der Ständige Vertreter Russlands bei der OSZE Dmitri Poljanski. In der Nacht zum 19. Mai habe das ukrainische Militär die Anlage gezielt mit Drohnen und Artillerie eingegriffen. Die Experten der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) seien offiziell über die Vorfälle informiert worden.

Auf einer OSZE-Sitzung am Donnerstag sagt der Diplomat:

"Ich will es ganz deutlich sagen: Mit seinem Vorgehen in der vergangenen Woche hat das Selenskij-Regime Europa an den Rand einer nuklearen Katastrophe gebracht." 

Falls es dazu komme, könnten die Folgen die der Tschernobyl-Katastrophe übertreffen, fügt Poljanski hinzu. Niemand in Europa versuche, dies zu verhindern.

Kiew komme mit seinen Provokationen bezüglich des AKW Saporoschje ungestraft davon und werde von europäischen Ländern sogar noch ermutigt und angestachelt, so Poljanski weiter.

Lawrow zu Litauens Drohungen gegen Kaliningrad: Die wollen sich nur wichtigmachen

Die Drohungen des litauischen Außenministeriums bezüglich möglicher NATO-Angriffe auf Kaliningrad sollten ignoriert werden, hat der russische Außenminister Sergei Lawrow in einem Interview erklärt. Der russische Chefdiplomat fügte hinzu:

"Sie müssen irgendwie zeigen, dass sie auch da sind. Nur dass sie, im Gegensatz zu jenem berühmten Philosophen, der sagte: 'Ich denke, also bin ich', einfach nur 'sind'."

Zuvor hatte der litauische Außenminister Kęstutis Budrys in einem Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) erklärt, die NATO müsse Russland zeigen, dass sie in der Lage sei, die russischen Luftverteidigungs- und Raketenbasen in Kaliningrad "dem Erdboden gleichzumachen".

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Ex-Botschafter: Ukrainische Biolabore sollten USA in Konflikt mit Russland hineinziehen

Die Bereitschaft der Ukraine, amerikanische Biolabore auf ihrem Territorium zu beherbergen, deute auf den Versuch hin, die USA in eine Konfrontation mit Russland hineinzuziehen. Das erklärte der ehemalige britische Botschafter in Syrien, Peter Ford, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Die große Zahl von Laboren zur Entwicklung biologischer Waffen in der Ukraine erklärte der Ex-Diplomat mit der geografischen Lage des Landes.

"Die Präsenz einer solchen Anzahl von Biolaboren auf ukrainischem Territorium lässt sich nur geografisch erklären: Die Ukraine grenzt an Russland, das in einem möglichen biologischen Konflikt das Ziel wäre."

Zuvor hatte die Direktorin der US-Geheimdienste, Tulsi Gabbard, angekündigt, die USA würden mehr als 120 Biolabore im Ausland untersuchen, darunter auch Einrichtungen in der Ukraine. Gabbard erklärte zudem, Vertreter der Regierung des früheren US-Präsidenten Joe Biden hätten über die Existenz solcher Labore gelogen und Kritiker unter Druck gesetzt.

Starmer und Selenskij beraten nach Lockerung der Russland-Sanktionen

Nach der Lockerung britischer Sanktionen gegen Kraftstoffe aus russischem Öl haben der britische Premierminister Keir Starmer und Wladimir Selenskij ein Telefonat geführt. Dies geht aus einer Erklärung der Downing Street hervor.

Großbritannien hatte am Dienstag den Import von Diesel und Kerosin erlaubt, die in Drittstaaten aus russischem Öl hergestellt wurden. Laut der Nachrichtenagentur AP klärt Kiew derzeit "Einzelheiten" der neuen Maßnahmen mit London. Zwischen beiden Seiten finde ein "sehr aktiver Austausch" statt. In der Erklärung heißt es:

"Der Premierminister erläuterte, wie Großbritannien den Druck auf die russische Wirtschaft verstärkt – unter anderem durch das gestern angekündigte neue Sanktionspaket – und dass infolge der britischen Maßnahmen weniger russisches Öl auf dem Markt sein werde."

Am Mittwoch präzisierte die britische Regierung, dass ein Verbot für den Import von Diesel und Flugkerosin aus russischem Öl, das in Drittstaaten verarbeitet wurde, zuvor nicht existiert habe. Die entsprechenden Sanktionen sowie die Ausnahmegenehmigung seien erst am Mittwoch eingeführt worden. Das britische Handelsministerium kündigte an, die Erlaubnis regelmäßig zu überprüfen und möglichst bald wieder aufzuheben.

Drohnenangriff auf Schule im Gebiet Cherson: 171 Menschen evakuiert

Ein Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte hat eine Schule im Ort Michailowka beschädigt. Nach Angaben des Gouverneurs der Region, Wladimir Saldo, wurden 171 Menschen evakuiert, darunter 123 Kinder.

"In Michailowka im Kreis Skadowsk wurde durch einen Drohnenschlag das Schulgebäude beschädigt, in dem sich zum Zeitpunkt des Angriffs Kinder befanden."

Verletzte habe es demnach nicht gegeben.

Medien: Ukraine muss russische Bedingungen akzeptieren

Laut dem Magazin The European Conservative kann die Ukraine den Konflikt nur durch die Annahme zahlreicher schmerzhafter Zugeständnisse beenden:

"Die Ukraine wird nur Frieden erreichen, wenn sie eine große Zahl schmerzhafter Zugeständnisse akzeptiert. Das mag unangenehm erscheinen, das mag unfair wirken. Aber Nationen sind wie Menschen stets Gefangene der Realität."

Zuvor hatte das Pentagon in einem Bericht an den US-Kongress Selenskij als Hindernis für eine Regelung des Ukraine-Konflikts bezeichnet. Als Gründe für den fehlenden Fortschritt bei den Verhandlungen wurden die Weigerung Kiews, territoriale Zugeständnisse an Russland zu machen, sowie die stockende Diskussion über Sicherheitsgarantien genannt.

Auch der Sprecher des Kremls, Dmitri Peskow, erklärte, die ukrainische Führung müsse Verhandlungen aufnehmen. Mit dem Vormarsch russischer Truppen schrumpfe der Spielraum für Entscheidungen Kiews, während eine Fortsetzung des Konflikts für die Ukraine sinnlos und gefährlich werde.

Nach Drohnenvorfall vor der Urlaubsinsel Lefkada: Athen fordert von Kiew Entschuldigung

Anfang Mai entdeckten Fischer in einer Küstenhöhle auf der griechischen Insel Lefkada eine ukrainische Seedrohne. Neben einer Entschuldigung fordert Athen nun von Kiew "absolute Garantien, dass so etwas in der Region nicht wieder vorkommt". Dies erklärte der griechische Verteidigungsminister Nikos Dendias.

Lokale Medien berichteten damals, die Seedrohne sei mit einem Zünder und Sprengstoff beladen gewesen. Ukrainische Medien behaupteten hingegen, sie habe keinen Sprengstoff enthalten.

Der slowakische Premier Robert Fico bezeichnete unterdessen die ukrainischen Drohnen als Problem für Europa. Falls ein unbemanntes Fluggerät irgendwo in einem NATO-Mitgliedsstaat niedergehen würde, würden die Aufforderungen zu einer militärischen Reaktion laut, warnte Fico.   

Bundeskanzler Merz schlägt EU-Sonderstatus für die Ukraine vor

"Ich schlage vor, die Idee einer 'assoziierten Mitgliedschaft' für die Ukraine weiter zu erörtern", schreibt der Kanzler Friedrich Merz in einem Brief an die EU-Spitzen, über den mehrere Medien berichten. Die Ukraine soll demnach etwa an Treffen des Rats der EU-Länder teilnehmen können, ohne jedoch ein Stimmrecht zu erhalten.

Laut Merz soll der Vorschlag auch die Friedensgespräche erleichtern – unter anderem durch eine Zusage der Mitgliedstaaten, die EU-Beistandsklausel auch auf die Ukraine anzuwenden.

Der am 18. Mai datierte Brief ist Berichten zufolge an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, EU-Ratspräsident António Costa und den zyprischen Präsidenten Nikos Christodoulides adressiert. Zypern hat derzeit die halbjährlich rotierende EU-Ratspräsidentschaft inne.

Medwedew: "Ukraine hat bereits ein Fünftel ihres Territoriums verloren"

Die Ukraine habe unwiderruflich bereits mehr als 20 Prozent des Territoriums verloren, das sie nach dem Zerfall der Sowjetunion erhalten habe. Dies erklärte der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, in seinem Kanal auf der Plattform Max. Zugleich behauptete Medwedew, die Ukraine werde bald weitere Gebiete einbüßen. "Eine stabile Kontrolle über das eigene Territorium" sei eines der grundlegenden Merkmale eines "vollwertigen Staates", betonte er.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Die Einheiten des Truppenverbands Nord brachten im Zuge der offensiven Gefechtsführung die Ortschaft Schesterowka im Raum Charkow unter eigene Kontrolle.  

Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.205 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 90 Fahrzeuge
  • acht Artilleriegeschütze
  • 16 gepanzerte Kampffahrzeuge
  • sieben Anlagen der elektronischen Kampfführung
  • zwei Artillerieaufklärungsradare.

Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 148 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung drei Lenkbomben und 516 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

Gebiet Cherson: Zivilistin durch ukrainischen Drohnenabwurf verletzt

In der Siedlung Welikaja Lepeticha ist beim Abwurf eines Sprengsatzes von einer ukrainischen Drohne eine Frau des Jahrgangs 1973 verletzt worden. Dies teilte der Gouverneur der Region, Wladimir Saldo, mit. Nach Angaben des Gouverneurs erlitt sie Splitterverletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Sacharowa: Selenskij habe Ukrainer "so schwer getäuscht wie Deutsche durch Hitler"

Die ukrainische Bevölkerung sei durch ihr entgegengebrachtes Vertrauen in Wladimir Selenskij auf schwer getäuscht worden, was eine Parallele zu der einstigen Täuschung des deutschen Volkes durch Adolf Hitler aufweise. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, auf einer Pressekonferenz. Sie warf der ukrainischen Führung zudem vor, "zynischer" zu handeln als die nach 2014 an die Macht gekommenen Politiker in Kiew. Sie beschuldigte sie außerdem, das Land im großen Stil zu "verkaufen".

"Die einfachen Ukrainer sterben – wofür? Für goldene Toiletten von Timur Minditsch? Für die Luxus-Schmuckstücke von Elena Selenskaja? Damit diese ganze Clique von Betrügern in der Ukraine ins Ausland reisen und Spaß haben kann? Damit sie Millionen – ach was, Milliarden – an gestohlenen Geldern für die Zukunft ihrer Kinder zurücklegen, die offenbar nicht in der Ukraine leben werden?"

Duma-Abgeordneter: Selenskij nutzt Angriffspläne für neue Waffenforderungen

Die jüngste Erklärung von Wladimir Selenskij über einen angeblich vorbereiteten Plan für Angriffe auf Russland im Juni sei vor allem ein "Bericht an westliche Geldgeber" und zugleich eine Forderung nach weiteren Waffenlieferungen. Dies erklärte der Duma-Abgeordnete Leonid Iwljew gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Iwljew sagte, vor dem Hintergrund verstärkter westlicher Waffenlieferungen an die ukrainischen Streitkräfte seien solche Aussagen eher als Nachweis gegenüber "Kreditgebern" sowie als Versuch zu verstehen, weitere militärische Unterstützung zu erhalten. Zugleich versuche Selenskij damit, seinen Unterstützern in Westeuropa den "Kampffähigkeitszustand" der ukrainischen Streitkräfte zu demonstrieren. Die genannten Angriffe hätten jedoch keinen strategischen oder operativ-taktischen Einfluss auf die russischen Streitkräfte oder das militärisch-wirtschaftliche Potenzial Russlands, so der Abgeordnete.

Zuvor hatte Kremlsprecher Dmitri Peskow, erklärt, entsprechende Aussagen Selenskijs über angebliche Angriffspläne würden nicht zu einer politischen Lösung des Konflikts beitragen.

Angriffe auf Gebiet Saporoschje: Zwei Tote und ein Verletzter gemeldet

Ukrainische Einheiten griffen die Siedlungen im Gebiet Saporoschje innerhalb von 24 Stunden 27-mal an. Dabei wurden zwei Menschen getötet und eine Person verletzt. Dies teilte der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, mit.

Demnach wurde nahe dem Dorf Osipenko im Bezirk Berdjansk ein ziviles Auto von einer Drohne getroffen. Dabei starb ein Mann des Jahrgangs 1977. Bei einem Angriff auf die Stadt Kamenka-Dnjeprowskaja wurde ein Mann schwer verletzt und erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen.

In Berdjansk wurde zudem ein weiterer Mann des Jahrgangs 1966 verletzt. Er wird medizinisch behandelt, Lebensgefahr bestehe nicht.

Rutte: NATO-Reaktion auf möglichen Atomwaffeneinsatz wäre "verheerend"

Die Reaktion der NATO auf einen möglichen Einsatz von Atomwaffen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt wäre "verheerend". Dies sagte der NATO-Generalsekretär Mark Rutte auf einer Pressekonferenz, als er zu möglichen NATO-Schritten im Fall eines russischen Atomwaffeneinsatzes gegen die Ukraine befragt wurde.

"Sie wissen, dass die Reaktion verheerend sein wird, falls dies geschieht."

Zuvor hatte der russische Sondergesandte im Außenministerium, Andrei Beloussow, die Darstellung zurückgewiesen, Russland erwäge den Einsatz von Atomwaffen in der Ukraine.

Moskau weist solche Spekulationen seit Jahren zurück und betont zugleich, dass die NATO-Aktivität an den westlichen Grenzen Russlands deutlich zugenommen habe. Aus dem Kreml heißt es, Russland stelle keine Bedrohung dar, werde aber Maßnahmen, die seine Interessen gefährden könnten, genau beobachten.

Angriffe auf Gebiet Kursk: Zivilistin stirbt nach ukrainischer Drohnenattacke

Innerhalb von 24 Stunden griffen ukrainische Einheiten das Gebiet Kursk 138-mal mit Artillerie an. Zudem kam es zu drei Drohnenangriffen mit Sprengsätzen. Dies teilte der Gouverneur der Region, Alexander Chinschtein, mit. Im Krankenhaus ist zudem eine Zivilistin gestorben, die bereits am 18. Mai bei einem Drohnenangriff auf den Kreis Gluschkowo verletzt worden war.

Drohnen- und Artillerieangriffe auf Gebiet Belgorod: Ein Toter, acht Verletzte

Die ukrainischen Streitkräfte haben das Gebiet Belgorod innerhalb von 24 Stunden 107-mal angegriffen, berichtet der amtierende Gouverneur der Region, Alexander Schuwajew. Dabei wurden acht Menschen verletzt, einer von ihnen befindet sich im Krankenhaus. Zudem erlag ein Mann im Krankenhaus seinen Verletzungen, die er bereits am 18. Mai im Kreis Schebekino durch eine Sprengfalle erlitten hatte.

"Entweder Gefängnis oder Vertrag": Frauen in Ukraine sollen mit Drohungen rekrutiert werden

Im Gebiet Charkow sollen Frauen mit Erpressung und Drohungen zum Dienst in den ukrainischen Streitkräften gedrängt werden. Dies berichtet ein Einwohner der Region gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Aus Sicherheitsgründen wollte er anonym bleiben.

"Sie können jemanden ins Büro bestellen, ein Gespräch führen und ihn zwingen. So haben sie auch Frauen aus dem Gefängnis geholt – sie waren keine Spezialistinnen. Sie wurden aus dem Gefängnis geholt, damit sie nicht weiter einsitzen müssen."

Ihm zufolge könnten Frauen auch unter Druck gesetzt werden, indem ihnen beispielsweise Drogen untergeschoben würden. Dann heißt es: Entweder Gefängnis oder den Vertrag unterschreiben, erklärte er. Zudem würden Frauen demnach teils keine Anerkennung ihrer Behinderung erhalten oder Sozialleistungen verlieren, um sie zum Vertragsabschluss zu bewegen.

Ukrainischer Drohnenangriff auf Sysran: Zwei Tote gemeldet

Ukrainische Drohnen haben die Stadt Sysran im Gebiet Samara angegriffen. Dabei kamen zwei Menschen ums Leben, zudem gibt es Verletzte. Dies teilte der Gouverneur des Gebiets Samara, Wjatscheslaw Fedorischtschew, auf Telegram mit.

Diesen warnt vor russischem Vergeltungsschlag: "Rüstungsbetriebe in Europa werden legitime Ziele"

Im Interview mit Andrew Napolitano äußert der norwegische Politologe Glenn Diesen schwere Bedenken hinsichtlich der aktuellen Entwicklung im Ukraine-Krieg und warnt vor einer unmittelbaren russischen Reaktion. 

Laut Diesen habe sich die Stimmung in Moskau fundamental gewandelt. Während Russland in den vergangenen viereinhalb Jahren trotz punktueller NATO-Eskalationen auf einen langsamen, aber stetigen militärischen Sieg gesetzt habe, sei mittlerweile ein Niveau erreicht worden, das für Moskau nicht mehr hinnehmbar sei. Durch die Unterstützung massiver Drohnenangriffe tief im russischen Hinterland – inklusive Kriegsplanung und Geheimdienstdaten – sei die NATO de facto zur Kriegspartei geworden.

Besonders merkwürdig dabei, so Diesen, sei, dass in Europa überhaupt nicht mehr über die Konsequenzen dieses Kurses diskutiert werde. Kritische Stimmen würden sofort als "Kreml-Propaganda" mundtot gemacht. Weil Europa die Augen vor den Folgen verschließt, droht laut Diesen nun eine Katastrophe. Westliche und europäische Rüstungsbetriebe könnten schon bald zu legitimen Angriffszielen Russlands werden.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Russisches Verteidigungsministerium meldet Abschuss von 121 Drohnen

In der Nacht zum Mittwoch haben die russischen Luftabwehrkräfte 121 ukrainische Drohnen über mehreren Regionen Russlands sowie über dem Kaspischen Meer abgefangen und zerstört. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Den Angaben zufolge wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kursk, Rostow, Samara, Saratow sowie über den Republiken Kalmückien und Krim zerstört.

Lawrow: Russland will Gebieten mit russischer Bevölkerung keinen Schaden zufügen

Im Rahmen der militärischen Sonderoperation setze Russland keine Mittel ein, die den Gebieten mit russischer Bevölkerung erheblichen Schaden zufügen könnten. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow in einem Interview mit der Shanghai Media Group.

Wie Lawrow weiter ausführte, habe Präsident Wladimir Putin wiederholt betont, dass das russische Militär in der Sonderoperation nicht alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel einsetze. Russland wolle "keinen übermäßigen Schaden an Gebieten verursachen, in denen im Grunde unsere Menschen leben, die von den Nazis unterdrückt werden".

Zugleich betonte Lawrow, dass die russischen Streitkräfte die Aufgaben der Sonderoperation weiterhin konsequent erfüllten.

Medien: Ablehnung von Verhandlungen durch Kiew wirkt "selbstzerstörerisch"

Der Widerstand des Kiewer Regimes gegen den Verhandlungsprozess zur Beilegung des Ukraine-Konflikts sei selbstzerstörerisch, da die Ukraine letztlich ohnehin zu weitreichenden schmerzhaften Zugeständnissen gezwungen sein werde. Dies schreibt das in Ungarn erscheinende Magazin The European Conservative.

Wie das Blatt betont, habe das Ungleichgewicht bei den Ressourcen zwischen Russland und der Ukraine von Anfang an bedeutet, dass Kiew keinen Erfolg erzielen könne. Die Entscheidung, den Konflikt im Jahr 2022 fortzusetzen, sei sowohl für die Ukraine als auch für ganz Europa "katastrophal" gewesen.

Demnach hat sich die Bevölkerung der Ukraine innerhalb von vier Jahren von rund 40 auf etwa 20 Millionen Menschen mehr als halbiert. Zugleich seien die europäischen Staaten mit steigenden Energiepreisen und einer beschleunigten Deindustrialisierung konfrontiert worden.

Kiews Armee terrorisiert weiterhin Gebiet Belgorod – drei Zivilisten verletzt

In der Stadt Schebekino hat eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte ein fahrendes Auto angegriffen. Dabei wurden zwei junge Männer im Alter von 18 und 20 Jahren verletzt. Dies teilte der regionale Krisenstab mit.

Im Dorf Maslowa Pristan im Stadtkreis Schebekino wurde zudem ein Mann bei einem FPV-Drohnenangriff auf ein Fahrzeug verletzt. Laut dem Krisenstab erlitt er ein Minenexplosionstrauma sowie Splitterverletzungen an den Beinen.

20.05.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Kallas: Baltische Staaten erteilten keine Erlaubnis für Durchflug ukrainischer Drohnen

Die Chefdiplomatin der EU, Kaja Kallas, behauptet, dass die baltischen Staaten der Ukraine keine Erlaubnis erteilt hätten, ihren Luftraum für Angriffe gegen Russland zu nutzen. In einem Beitrag auf X bezeichnete sie entsprechende Aussagen als "völligen Unsinn" und führte sie auf Russlands Versuche zurück, Europa "zur Verminderung der Unterstützung der Ukraine" einzuschüchtern.

In gewohnter Manier forderte Kallas eine weitere Steigerung der Unterstützung der Ukraine und der "Verteidigung Europas."

Zuvor hatte Russlands Auslandsgeheimdienst bekannt gegeben, dass Lettland sein Staatsgebiet der Ukraine für Angriffe gegen Russland bereitzustellen plane. Vertreter baltischer Staaten wiesen diese Angaben zurück, allerdings kam es in den jüngsten Tagen vermehrt zu Zwischenfällen mit ukrainischen Drohnen im baltischen Luftraum.

Explosionen in Sumy

In der Stadt Sumy im Norden der Ukraine ist es nach Angaben des ukrainischen Fernsehkanals Suspilne zu einer Explosion gekommen. Zuvor war in der Stadt der Luftalarm ausgerufen worden.

Tusk warnt Russland scharf: NATO könnte "entschlossen reagieren"

Die NATO könnte harte Maßnahmen ergreifen, falls der Ukraine-Konflikt weiter eskaliert. Das erklärte der polnische Premierminister Donald Tusk laut dem TV-Sender Sky News:

"Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine könnte bald zu einer Situation führen, in der wir entschlossen reagieren müssen."

Zuvor hatte der Kreml erklärt, ein Eingreifen von NATO-Staaten mit Bodentruppen in den Ukraine-Konflikt berge "eine enorme Gefahr". Auch das russische Außenministerium betonte, dass jeder mögliche Einsatz von Truppen aus NATO-Mitgliedstaaten in der Ukraine für Moskau "kategorisch inakzeptabel" sei und eine scharfe Eskalation nach sich ziehen könnte. Äußerungen aus Großbritannien und anderen europäischen Ländern über eine mögliche Entsendung von Kontingenten wertete das Ministerium als Anstiftung zur Fortsetzung der Kampfhandlungen.

Peskow: Unser Militär prüft Reaktion auf Drohnenflüge über Baltikum

Die kriegerischen Aussagen des ukrainischen Präsidenten, Wladimir Selenskij, über zukünftige Angriffe auf Russland tragen kaum zu einer friedlichen Lösung des Konfliktes bei. Dies betonte Dmitri Peskow.

Vor diesem Hintergrund werde Russland die militärische Sonderoperation fortsetzen, bis deren Ziele erreicht seien. Moskau ziehe dennoch eine friedliche Beilegung des Konflikts vor und sei für eine solche Option offen.

Russland sei sich der Gefahr der Drohnenüberflüge durch den Luftraum der baltischen Länder bewusst, erklärte der Kremlsprecher. Ihm zufolge arbeiteten die russischen Streitkräfte aktuell daran, eine angemessene Reaktion vorzubereiten. Die zuständigen Dienste, vor allem das Militär, würden die Lage genau beobachten.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Lawrow: Etwa 80 Ortschaften seit Jahresbeginn befreit

Im Rahmen seiner Sonderoperation hat Russland im Jahr 2026 etwa 80 Orte befreit. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow in einem Interview gegenüber Shanghai Media Group. Demnach teilte er mit:

"Im Verlauf des Jahres 2026 wurden etwa 80 Siedlungen befreit, darunter 35 im März und April. Der Prozess läuft."

Lawrow betonte, dass Russland die Aufgaben der Sonderoperation konsequent verfolge, dabei allerdings auf besonders gewaltsame Mittel verzichte:

"Russlands Präsident Wladimir Putin sagte mehrmals, dass wir nicht jene Mittel einsetzen, die wir einsetzen könnten, weil wir die Gebiete, wo im Grunde unsere Leute leben, die von den Nazis unterdrückt werden, nicht zu sehr schädigen wollen."

EU-Sonderbeauftragte: Schutz für ukrainische Männer in der EU "ist nicht logisch"

Die EU-Sonderbeauftragte für Ukrainer in der EU möchte ukrainischen Männern im wehrfähigen Alter offenbar keinen Schutz mehr gewähren. Männer, die sich unrechtmäßig und vielfach illegal aus der Ukraine entfernt haben, sollten die EU verlassen, erklärte Johansson.

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Verletzte in südrussischen Regionen wegen ukrainischer Angriffe

Zwei Menschen haben bei den heutigen Drohnenangriffen der Ukraine auf ein Industriegebiet in der Region Stawropol Verletzungen erlitten. Laut Gouverneur Wladimir Wladimirow handelt es sich um die Mitarbeiter der örtlichen Betriebe. Einer von ihnen musste hospitalisiert werden.

In der Stadt Rostow am Don stürzten Fragmente der Drohne auf ein mehrstöckiges, im Bau befindliches Wohnhaus ab, berichtet Gouverneur des Gebietes Rostow Juri Sljussar. Ein Mann wurde dabei verletzt.

Slowakischer Präsident: Ukraine-Konflikt militärisch nicht lösbar

Peter Pellegrini, der Präsident der Slowakei, hat zu einer diplomatischen Lösung des Konflikts in der Ukraine aufgerufen. Nach den Gesprächen mit seinem albanischen Amtskollegen Bajram Begaj, der sich in Bratislava zu Besuch befindet, erklärte Pellegrini:

"Wir sind mit dem Herrn Präsidenten übereingekommen, dass es für den Krieg östlich von uns nur eine diplomatische Lösung gibt. Eine militärische Lösung gibt es nicht, er kann nur auf diplomatischem Wege und durch Verhandlungen beendet werden."

Zuvor hatte Pellegrini Mitte Mai zu einem Dialog zwischen der EU und Russland aufgerufen und vorgeschlagen, einen entsprechenden Vertreter der EU zu bestimmen.

Rutte gibt Russland Schuld für Drohnenvorfälle über dem Baltikum

Die Verantwortung für ukrainische Drohnen im Luftraum der baltischen Länder liegt bei den russischen Behörden, glaubt NATO-Generalsekretär Mark Rutte. Laut der Nachrichtenagentur ERR erklärte er auf einer Pressekonferenz in Brüssel:

"Wenn die Drohnen aus der Ukraine kommen, heißt das nicht, dass die Ukraine eine Drohne nach Lettland, Litauen oder Estland entsenden wollte."

Nach Ansicht von Rutte waren ukrainische Drohnen wegen Russland über dem Baltikum.

"Wahnhaft russlandfeindlich": Peskow lehnt lettische Drohungen über Kaliningrad ab

Die baltischen Staaten sind "geradezu wahnhaft russlandfeindlich" und handeln gegen ihre eigenen Interessen, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Er sprach zudem von "kurzsichtigen Politikern" im Baltikum, "die mit Russophobie durchtränkt sind".

Peskow weist hierbei im Einzelnen auf die Aussagen des lettischen Außenministers Kęstutis Budrys über Kaliningrad hin. In einem Interview für die Neue Zürcher Zeitung hatte der Lette erklärt, die NATO müsse Russland zeigen, dass sie die "kleine Festung" von Kaliningrad durchdringen könne. Das Militärbündnis habe die Mittel, die russischen Luftverteidigungs- und Raketenbasen dem "Erdboden gleichzumachen".

Von der Leyen: Drohungen gegen Baltikum "inakzeptabel"

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen weist die russischen Warnungen für die baltischen Staaten zurück. Auf X (Twitter) schreibt sie:

"Die öffentlichen Drohungen Russlands gegen unsere baltischen Staaten sind völlig inakzeptabel."

Eine Bedrohung gegen einen Mitgliedstaat sei eine Bedrohung für die gesamte EU, führt von der Leyen weiter aus. Ihrer Ansicht nach tragen Russland und Weißrussland die direkte Verantwortung für Drohnen, die das Leben und die Sicherheit der Menschen an der Ostflanke der EU gefährden. Europa werde mit Einigkeit und Stärke reagieren.

Widerstand gegen Zwangsrekrutierung in Lwow: Passanten befreien Mann aus Minivan

In der westukrainischen Stadt Lwow (Lemberg) ist es erneut zu einem Zwischenfall im Zusammenhang mit Mobilisierungsmaßnahmen gekommen. Aufnahmen aus sozialen Medien zeigen, wie Anwohner offenbar einen Mann befreien, der von Rekrutierern in einen Kleinbus verfrachtet worden war.

Dabei näherte sich eine junge Frau dem Minivan und versuchte anscheinend, eine der Scheiben zu zerstören. Kurz darauf wurden die Fenster des Fahrzeugs von innen herausgetreten.

Als sich eine Menschenmenge um das Auto versammelte, ließen die Beamten schließlich den Mann frei, den sie offenbar wegbringen wollten. Das "Lwower Gebiets-Territorialzentrum für Rekrutierung" schrieb am Dienstag auf seinem Facebook-Kanal zu dem Vorfall, dass "eine Gefahr für Leib und Leben des Personals entstanden sowie die Durchführung der Mobilisierungsmaßnahmen faktisch verhindert" worden sei.

Die Ukraine setzt im Konflikt mit Russland weiterhin auf Zwangsmobilisierung, um ihre Truppen aufzustocken. Jede Woche gehen neue Clips viral, die die wachsende Unzufriedenheit der Bevölkerung mit den Rekrutierungsmaßnahmen zeigen.

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Dmitrijew kündigt baldigen Russland-Besuch von Witkoff an

US-Sondergesandter Steve Witkoff wird laut Kirill Dmitrijew in naher Zukunft Russland besuchen. Zuvor hatten Medien über mögliche neue Verhandlungen berichtet. Zuletzt hatte Witkoff Moskau im Januar besucht.

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Russland und China bestehen auf Lösung der Hauptursachen im Ukraine-Konflikt 

Russland und China haben sich in einer Erklärung zum Gipfeltreffen der Staatschefs Wladimir Putin und Xi Jinping für eine dauerhafte Lösung im Ukraine-Konflikt ausgesprochen.

Es müssen demnach die Hauptursachen des Ukraine-Konflikts im Einklang mit der UN-Charta gelöst werden. Die Seiten unterstützen alle Bemühungen, die zur Herstellung eines langfristigen und dauerhaften Friedens beitragen. Eine Lösung sollte durch Verhandlungen und Dialog gefunden werden.

Russland lobt zudem "die objektive und unvoreingenommene Haltung" Pekings im Ukraine-Konflikt.

Flugabwehr zerstört fast hundert Drohnen der Ukraine

Russische Truppen wehren erneut Drohnenangriffe der Ukraine ab. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden zwischen 9 und 14 Uhr (Moskauer Zeit) 94 unbemannte Flugzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen wurden über 16 Gebieten sowie über dem Asowschen Meer vom Himmel geholt.

Nach Drohnenvorfall in Estland: Polen fordert die Ukraine zur Vorsicht auf

Die Ukraine muss vorsichtig sein, damit ihre Drohnen keine Gefahr für die Sicherheit der NATO-Länder darstellen, erklärt der polnische Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz auf einer Pressekonferenz. TASS zitiert den Polen:

"Die Ukraine muss Ziele deutlich präziser bestimmen, um die Sicherheit der NATO-Staaten nicht zu gefährden. [...] Die Ukraine muss diesbezüglich vorsichtig sein."

Somit kommentiert Kosiniak-Kamysz den Vorfall mit einer ukrainischen Drohne, die über Estland abgeschossen worden ist.

Mehr zum ThemaEstland schießt erstmals ukrainische Drohne ab

Auto im Gebiet Belgorod durch ukrainische Drohne attackiert – drei Männer verletzt

Eine ukrainische Drohne hat ein Auto im russischen Grenzgebiet Belgorod getroffen. Laut dem regionalen Krisenstab erlitten drei Männer Verletzungen. Zwei von ihnen wurden ins Krankenhaus eingewiesen. Der Vorfall ereignete sich im Ort Striguny im Kreis Borissowka, betont der Krisenstab.

Südrussland: Kiews Drohne stürzt auf Kindergarten ab

Eine ukrainische Drohne ist auf einen Kindergarten in der Stadt Stawropol in Südrussland abgestürzt, berichtet Gouverneur der gleichnamigen Region Wladimir Wladimirow.

Nach seinen Angaben verfing sich die Drohne in der Baumkrone, die Hülle brach daraufhin auseinander. Die Fragmente stürzten auf das Gelände des Kindergartens ab, der nicht detonierte Sprengsatz landete auf einem Friedhof. Der Blindgänger wurde inzwischen entschärft.

Verletzte oder Opfer gab es keine, Kinder und Lehrkräfte wurden in Sicherheit gebracht, führt der Gouverneur aus. An den beiden Absturzorten sind alle Rettungsdienste im Einsatz.

AKW-Stadt Energodar meldet Überflug mehrerer Drohnen

In der vergangenen Nacht hat die Stadt Energodar nahe dem Atomkraftwerk Saporoschje den Überflug von etwa zehn unbemannten Flugzeugen verzeichnet. Laut einer Mitteilung des Atommeilers wurden das AKW selbst oder kritisch wichtige Infrastrukturobjekte in Energodar wie Sanitätsstelle und Umspannwerke nicht angegriffen. Der Betrieb der Anlage wurde nicht gestört.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Kampfpanzer Leopard zerstört

Die ukrainischen Streitkräfte haben innerhalb der 24 Stunden 990 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, hieß es im täglichen Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Die russische Armee zerstörte folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

  • zwei Panzer, darunter einen Leopard aus deutscher Produktion,
  • 11 gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • einen Schützenpanzer,
  • 74 Kraftfahrzeuge,
  • neun Artilleriegeschütze,
  • fünf Anlagen der Elektronischen Kampfführung,
  • ein Artillerieaufklärungsradar.

Einheiten der Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener zerstörten einen Flugabwehrkanonenpanzer Gepard aus deutscher Produktion. Getroffen wurden dazu Objekte der Treibstoff- und Energieinfrastruktur, die im Interesse gegnerischer Truppen betrieben wurden, Munitionslager, Montagehallen und Speicher für unbemannte Flugzeuge größerer Reichweite sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 143 Kreisen. Die Flugabwehr schoss vier Flugbomben und 780 Drohnen ab.

Brüssel und Kiew unterzeichnen Absichtserklärung – ein Schritt näher zu erster Tranche des EU-Kredits

Die EU-Kommission und die Ukraine haben am Mittwoch eine Absichtserklärung im Zusammenhang mit dem EU-Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro unterzeichnet, teilt Valdis Dombrovskis, Kommissar für Wirtschaftlichkeit und Produktivität, auf X (Twitter) mit. Damit bereite Brüssel die Auszahlung der ersten Tranche im Juni vor.

Die Finanzhilfe und die damit verbundenen Reformen werden die ukrainische Wirtschaft stärken, zum Wachstum der Staatseinnahmen beitragen und die Korruptionsbekämpfung unterstützen, betont Dombrovskis.

FSB verhindert Brandanschlag auf Eisenbahninfrastruktur in Region Krasnodar – Verdächtiger Täter festgenommen

Mitarbeiter des russischen Sicherheitsdienstes FSB haben einen Einwohner der Region Krasnodar festgenommen. Der Mann soll den Brandanschlag auf ein Objekt zur Stromversorgung der regionalen Eisenbahninfrastruktur geplant haben.

Der Festgenommene sei von einem Vertreter einer in Russland verbotenen ukrainischen Terrororganisation angeworben worden, betonte der FSB. Zum Anschlag hätte er improvisierte Brandvorrichtungen benutzt. Außerdem habe der Mann online Falschmeldungen über russisches Militärpersonal verbreitet.

Er werde des Hochverrats, der Vorbereitung zu einem Terrorangriff, der Beteiligung an einer Terrororganisation, des öffentlichen Aufrufs zu Handlungen gegen die Staatssicherheit und der Diskreditierung der russischen Streitkräfte verdächtigt.

Verletzte nach ukrainischen Angriffen auf Gebiet Brjansk

Bei dem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Brjansk ist ein Zivilist verletzt worden. Nach Angaben des provisorischen Gouverneurs Jegor Kowaltschuk schlug das unbemannte Flugzeug in ein Auto im Ort Susemka ein, der Fahrer erlitt Verletzungen. Er erhielt medizinische Hilfe im örtlichen Krankenhaus.

Außerdem präzisiert Kowaltschuk Informationen über den gestrigen Angriff auf eine Tankstelle im Ort Smotrowaja Buda. Ihm zufolge wurde zudem eine Frau ins Krankenhaus eingeliefert, wodurch die Zahl der Verletzten auf drei stieg.

Donezk-Tagebuch: Wie eine Rentnerin zur lokalen Legende wurde

Während in Donezk der Krieg den Alltag bestimmt, dreht die 68-jährige Walja mit ihrem Elektro-Dreirad Runden durch den Gorki-Park – und schenkt Kindern und Erwachsenen für kurze Zeit ein Stück Freude und Normalität. Der Beitrag gehört zur Reihe "Donezk-Tagebuch: Frühstück unter Bomben".

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Flughafen in Vilnius setzt Betrieb nach Drohnenalarm aus

Der Flughafen der litauischen Hauptstadt Vilnius setzt den Flugbetrieb aus. Grund dafür ist nach Angaben des nationalen Krisenzentrums ein Drohnenalarm. Die Drohne fliege aus dem benachbarten Weißrussland in Richtung Litauen. Die Herkunft des Flugobjektes sei derzeit noch nicht geklärt.

Peskow kündigt militärische Reaktion auf Drohnen aus Baltikum an

Russland ist sich der Gefahr der Drohnenüberflüge durch den Luftraum der baltischen Länder bewusst, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Ihm zufolge sind die russischen Streitkräfte dabei, eine angemessene Reaktion auf potenzielle Vorfälle vorzubereiten.

Es sei bereits zuvor dazu gekommen, dass die Drohnen aus dem Baltikum nach Russland eingedrungen seien, erinnert Peskow. Die zuständigen Dienste, vor allem das Militär, würden die Lage genau beobachten.

Die kriegerischen Aussagen des ukrainischen Präsidenten, Wladimir Selenskij, über zukünftige Angriffe auf Russland trugen kaum zu einer friedlichen Lösung des Konfliktes bei, betont der Sprecher. Vor diesem Hintergrund sollte Russland die militärische Sonderoperation fortsetzen, bis deren Ziele erreicht würden. Moskau ziehe dabei eine friedliche Beilegung vor und sei für eine solche Option offen.

Gebiet Nischni Nowgorod: Gouverneur meldet Brände an Industrieanlagen

In der vergangenen Nacht und in den frühen Morgenstunden haben Einheiten der Flugabwehr 30 ukrainische Drohnen über dem Gebiet Nischni Nowgorod zerstört, teilt Gouverneur Gleb Nikitin mit.

Nach seinen Angaben stürzten die Fragmente der Drohnen auf zwei Industrieanlagen ab. Daraufhin brachen Brände aus. Löscharbeiten seien im Gange. Opfer oder Verletzte gab es nicht.

Weiterhin ukrainische Drohnen über Russland zerstört

Die Flugabwehr hat 61 ukrainische Drohnen über Russland neutralisiert, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Die Flugziele wurden zwischen 7 und 9 Uhr (Moskauer Zeit) über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Leningrad, Kaluga, Kursk, Nowgorod, Smolensk und Moskau sowie über der Region Stawropol vom Himmel geholt.

FT: Europa erwägt ehemaligen EZB-Chef Draghi und Altkanzlerin Merkel als Vertreter in Gesprächen mit Moskau

Die Regierungen der EU-Länder diskutieren, ob der ehemalige EZB-Chef Mario Draghi oder die Altkanzlerin Angela Merkel den politischen Block bei potenziellen Verhandlungen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vertreten können, berichtet die Zeitung Financial Times (FT).

Die EU-Außenminister sollen die Kandidaturen in der kommenden Woche während des Treffens in Zypern erörtern. Die US-Regierung habe Europa informiert, Washington habe nichts gegen EU-Kontakte mit Russland parallel zu US-geführten Verhandlungen, betont die FT mit Verweis auf Quellen. 

Außer Draghi und Merkel würden auch der finnische Präsident Alexander Stubb und sein Vorgänger Sauli Niinistö als Vermittler vorgeschlagen.

Tschechien will schärfere Regeln für ukrainische Flüchtlinge

Die Behörden in Tschechien wollen die Bedingungen für Inhaber des sogenannten vorübergehenden Schutzstatus, überwiegend Flüchtlinge aus der Ukraine, deutlich verschärfen.

Laut dem entsprechenden Gesetzentwurf müssen Personen, die Sozialleistungen in Tschechien beantragen, zukünftig einer Beschäftigung nachgehen oder ein Gewerbe betreiben oder beim Arbeitsamt gemeldet sein. Außerdem müssen sie sich mindestens 16 Tage im Monat, für den die Leistungen beantragt werden, in Tschechien aufhalten.

Die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis wird auch verschärft, unter anderem dürfen Antragsteller keine Steuerrückstände haben. Macht ein Antragsteller falsche Angaben zu seiner Person, kann seine Registrierung widerrufen werden.

Des Weiteren sollten Fragen im Zusammenhang mit der staatlichen Krankenversicherung, Gebührenbefreiung, Strafen für den illegalen Grenzübertritt und Fahrzeugkennzeichen anders geregelt werden.

Neue Spannungen im Baltikum: Drohnenrouten Richtung Russland?

Russland wirft der Ukraine vor, Drohnenangriffe künftig direkt vom Territorium baltischer Staaten aus starten zu wollen. Laut dem russischen Auslandsgeheimdienst SWR solle dadurch die Flugzeit verkürzt und die Schlagkraft gegen Ziele in Russland erhöht werden.

Korrespondent Georg Sadownitschij erklärt, dass Moskau darin eine gefährliche Eskalation sieht, weil damit NATO-Staaten faktisch Infrastruktur für Angriffe auf russisches Gebiet bereitstellen würden. Lettland weist die Vorwürfe als "russische Desinformation" zurück, während Vorfälle mit mutmaßlich ukrainischen Drohnen im estnischen Luftraum die Spannungen zusätzlich verschärfen. Für Russland entsteht daraus das Bild eines wachsenden militärischen Drucks an seiner Westgrenze.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Lettland bestellt russischen Diplomaten wegen Geheimdienstberichts ein

Das Außenministerium in Lettland hat am Dienstag den Geschäftsträger der russischen Botschaft, Dmitri Kassatkin, einbestellt, hieß es in einer offiziellen Mitteilung. Das Ressort protestierte entschieden gegen den Bericht des russischen Auslandsgeheimdienstes (SWR): Die baltischen Staaten sollen zukünftig ihr Territorium und ihren Luftraum für ukrainische Angriffe auf Russland bereitstellen.

Nach Ansicht des Ministeriums beruhe der Bericht auf falschen Behauptungen, die Russland zuvor aufgestellt habe. Trotz wiederholter Mitteilungen der lettischen Seite über diplomatische Kanäle und in der Öffentlichkeit, würde Moskau Lügen verbreiten und die Lage immer weiter anheizen. Lettland habe der Nutzung ihres Territoriums und Luftraums für Angriffe auf Objekte in Russland nicht zugestimmt.

Region Stawropol wehrt Drohnenangriff auf Industriegebiet ab

Die Flugabwehr in der Region Stawropol wehrt einen Drohnenangriff auf die Stadt Newinnomyssk ab. Laut Gouverneur Wladimir Wladimirow nimmt der Gegner das Industriegebiet der Stadt ins Visier. Einige Flugziele wurden zum Absturz gebracht, der Drohnenalarm bleibt weiterhin in Kraft.

DVR schießt an einem Tag mehrere ukrainische Drohnen ab 

Die Donezker Volksrepublik (DVR) hat weitere Drohnenangriffe der Ukraine abgewehrt. Laut dem regionalen Krisenstab wurden in den zurückliegenden 24 Stunden insgesamt 19 Flugziele zerstört.

Russische Armee zerstört in der Nacht mehr als 270 gegnerische Drohnen

Einheiten der russischen Flugabwehr haben 273 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 20 Uhr am 19. Mai und 7 Uhr am 20. Mai (Moskauer Zeit) neutralisiert. Die Drohnen wurden über 20 Regionen Russlands sowie über den Asowschen und Schwarzen Meeren vom Himmel geholt.

19.05.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Luftabwehr schießt 56 ukrainische Drohnen ab

Am Nachmittag und Abend des heutigen Dienstags haben russische Luftabwehrkräfte insgesamt 56 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das Verteidigungsministerium des Landes berichtet, wurden die Drohnen zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Leningrad, Kaluga, Kursk, Nowgorod, Smolensk, Twer, Tula, Moskau sowie über der Krim zerstört.

Prototyp des zweisitzigen Su-57-Kampfjets absolviert Erstflug

Das Prototyp des russischen Jagdflugzeugs der fünften Generation Su-57 in zweisitziger Ausführung hat erfolgreich seinen Testflug absolviert. Russlands erster stellvertretender Ministerpräsident, Denis Manturow, erklärte dazu:

"Das ist ein Flugzeug, das von unseren Flugzeugbauern auf eigene Initiative entwickelt wurde. Neben einzigartigen Kampfcharakteristiken wird es auch über die Funktion eines Lehrflugzeugs und eines Kampfsteuerungsflugzeugs verfügen."

Die neue Maschine erhielt die Bezeichnung Su-57D und wurde bei ihrem Erstflug vom Helden Russlands, dem Testpiloten Sergei Bogdan, gesteuert.

Die Su-57 ist ein Mehrzweck-Kampfflugzeug, das Ziele zu Lande, auf dem Wasser und in der Luft angreifen kann. Das Flugzeug kann auch bei widrigem Wetter und bei der Bekämpfung durch moderne Luftabwehrsysteme eingesetzt werden.

Kiews Militär weitet Angriffe gegen AKW Saporoschje aus

In den vergangenen Wochen hat das vom ukrainischen Militär angegriffene Gebiet im Umland des Kernkraftwerks Saporoschje erheblich zugenommen, berichtet der Leiter des Kraftwerks, Juri Tschernitschuk. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert ihn dazu:

"Die Ereignisse der vergangenen Nacht zeigten, dass Häuser und Privatfahrzeuge von Zivilisten kein Hindernis für Angriffe darstellen. Deswegen denke ich, dass es ein massenhafter psychologischer Angriff gegen die Stadt und das Kraftwerk ist."

Tschernitschuk fügte hinzu, dass sich das Personal des Kraftwerks in den vergangenen vier Jahren auf alle möglichen Szenarien vorbereitet habe, darunter negative.

Russlands Botschafter bei der UNO: Über 100 Zivilisten im April durch ukrainischen Terror getötet

Im April hat das ukrainische Militär über 100 russische Zivilisten getötet und 667 weitere verwundet, erklärt Wassili Nebensja, Russlands Botschafter bei der UNO. Im Rahmen einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats betonte er:

"Das Kiewer Regime setzt seine Terrorangriffe gegen die Zivilbevölkerung – ausgerechnet gegen die Zivilbevölkerung, nicht gegen militärische Objekte – für keine Sekunde aus und nutzt dabei sämtliche Waffen, die es von westlichen Geldgebern erhält, die somit am Tod von Zivilisten mitschuldig werden."

Der Diplomat erklärte außerdem, dass Moskau keine Anzeichen für eine Verhandlungsbereitschaft der Ukraine sehe:

"Wir sehen keine Signale aus Kiew für eine Bereitschaft, substanziell bei der Regulierung voranzuschreiten."

Gebiet Belgorod: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff getötet

Ein Bewohner des Gebiets Belgorod ist bei einem ukrainischen Drohnenangriff ums Leben gekommen. Der regionale operative Stab berichtet dazu:

"Im Dorf Nowaja Nelidowka des Kreises Belgorod ist bei einer Drohnenexplosion ein Mann tödlich verwundet worden. Vor Ort wurden eine Kapelle und ein Pkw beschädigt."

Lettland: Stellen Luftraum nicht für Angriffe gegen Russland zu Verfügung

Lettlands Außenministerin Baiba Braže weist Angaben über Pläne der Ukraine, Russland aus dem Gebiet der baltischen Staaten anzugreifen, zurück. Eine entsprechende Mitteilung des russischen Auslandsgeheimdienstes bezeichnete Braže als "Lüge" und "Desinformationskampagne gegen Lettland".

Die Ministerin betonte, dass Lettland seinen Luftraum nicht für Angriffe gegen Russland zur Verfügung stelle. Zuvor hatten Estland, Lettland und Litauen im April eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, wonach die baltischen Staaten dem ukrainischen Militär kein Recht gewähren, ihren Luftraum für Drohnenangriffe gegen Russland zu nutzen.

Russlands Auslandsgeheimdienst SWR berichtete am heutigen Dienstag unter Verweis auf eigene Angaben, dass Kiew eine Reihe von Angriffen gegen Russland vom lettischen Staatsgebiet aus vorbereite.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Dienstag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.175 Soldaten verloren hat. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 190 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär 22 Autos und zwei  Stationen für elektronische Kampfführung. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes West verlor das ukrainische Militär etwa 190 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 21 Autos  und drei Feldartilleriegeschütze. 

Im Abschnitt des Truppenverbandes Süd musste das ukrainische Militär etwa 160 Kämpfer einbüßen. Zudem wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 25 Autos, vier Artilleriegeschütze und zwei Stationen für elektronische Kampfführung getroffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 280 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte drei gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos, zwei Feldartilleriegeschütze sowie eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht. 

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 315 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich drei gepanzerte Kampffahrzeuge, sechs Autos und ein Feldartilleriegeschütz.

Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr beliefen sich auf etwa 40 Soldaten. Außerdem setzte der Verband zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Autos, ein Artilleriegeschütz und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energie- und Hafeninfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wird, Munitionslager sowie Werkstätten für Langstreckendrohnen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 152 Bezirken wurden ebenfalls getroffen.

Russische Luftabwehrkräfte haben fünf gelenkte Bomben und 651 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 148.843 unbemannte Luftfahrzeuge, 661 Flugabwehrraketensysteme, 29.368 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.723 Mehrfachraketenwerfer, 34.999 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 61.990 militärische Spezialfahrzeuge eliminiert.

Raketenmangel: Selenskij hofft auf Mitleid aus Frankreich

Der Ukraine gehen offenbar die Raketen für ihre Patriot-Systeme aus. Nachdem mehrere europäische Staaten neue Lieferungen abgelehnt haben sollen, bemüht sich Wladimir Selenskij nun um zusätzliche Unterstützung aus Frankreich.

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Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 70 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Leningrad, Kaluga, Kursk, Nowgorod, Rjasan, Smolensk, Twer, Tula, Jaroslawl, der Region Moskau und der Republik Krim zerstört.

Russische Armee nimmt weiteren Ort im Gebiet Charkow unter Kontrolle

Die Einheiten des Truppenverbandes Nord haben die Ortschaft Wolochowka im Gebiet Charkow unter Kontrolle genommen. Dies meldet das Verteidigungsministerium in Moskau am Dienstag.

Im Laufe der Erstürmung haben die russischen Soldaten gegnerische Feuerstellungen aufgedeckt und ukrainische Kämpfer aus Gebäuden, Kellern und Unterständen vertrieben.  

Um die Stellungen zu halten, hat der Gegner zusätzliche Einheiten verlegt. Schließlich haben die ukrainischen Streitkräfte Verluste erlitten und mussten von ihren Stellungen zurücktreten. 

Die Kontrolle über diese Ortschaft ermöglicht es, die Sicherheitszone im Gebiet Charkow zu erweitern und die Kontrolle über eine Straße zu nehmen, die die Ortschaften an diesem Frontabschnitt verbindet, so die russische Militärbehörde. 

Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Videoaufnahmen. 

FSB nimmt zwei ukrainische Agenten fest

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat zwei Ausländer festgenommen, die eine Drohne auf dem Territorium einer Militäreinheit im Gebiet Woronesch gesprengt haben sollen. Dies teilte der Pressedienst der Behörde am Dienstag mit.

Wie es heißt, sollen die beiden Männer (Jahrgänge 1982 und 1988) einen Sabotageakt auf einem Objekt des russischen Verteidigungsministeriums im Auftrag der ukrainischen Seite geplant haben.

Sie wurden von einem Vertreter des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) über den Messenger-Dienst Telegram angeworben.

"Auf Anweisung ukrainischer Geheimdienste sind die Täter in der Region Woronesch eingetroffen, um mit Sprengstoff bestückte FPV-Drohnen zu holen. Danach haben sie eine der Drohnen auf dem Gelände einer Militäreinheit in der Region aktiviert und gesprengt."

Mutmaßlich ukrainische Drohne erstmals in Estland abgeschossen

Zum ersten Mal haben estnische Luftverteidigungskräfte eine Drohne abgeschossen, wie der estnische Verteidigungsminister Hanno Pevkur gegenüber Delfi mitteilte.

"Zum ersten Mal haben wir selbst eine Drohne abgeschossen."

Er sagte, dass eine Drohne in den estnischen Luftraum eingedrungen und von Kampfflugzeugen über dem Võrtsjärv-See im Süden des Landes abgeschossen worden sei.

Pevkur zufolge handelte es sich vermutlich um eine ukrainische Drohne, die auf russische Ziele gerichtet war. Die Luftstreitkräfte und die Sicherheitspolizei untersuchen den Vorfall.

Gebiet Kursk: Behörden melden Opfer nach ukrainischen Angriffen 

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 171 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 18. Mai bis 9:00 Uhr am 19. Mai wurden insgesamt 108 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Zehnmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

Chinstein meldete Opfer unter der Zivilbevölkerung. Nach einer Attacke auf die Ortschaft Markowo kam eine Frau ums Leben, zwei weitere Menschen erlitten Verletzungen.

Binnen einer Woche 31 Zivilisten getötet, 203 verletzt durch Kiews Angriffe 

In der vergangenen Woche wurden mehr als 230 Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer von Attacken der ukrainischen Armee. Dies meldet Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber RIA Nowosti.

"In der vergangenen Woche wurden 234 Zivilisten Opfer des Beschusses durch die Nazis: 203 Menschen wurden verwundet, darunter 18 Minderjährige, 31 Menschen kamen ums Leben, darunter zwei Minderjährige." 

Insgesamt haben die ukrainischen Streitkräfte in den vergangenen sieben Tagen mehr als 3.619 Geschosse auf Russlands Territorium abgefeuert, so Miroschnik.

Gebiet Belgorod meldet Tote und Verletzte nach ukrainischen Angriffen

Nach Angaben des regionalen Krisenstabs wurden binnen 24 Stunden infolge der ukrainischen Attacken 48 Orte getroffen. Der Gegner hat 22 Geschosse abgefeuert und 125 Drohnen eingesetzt, von denen 55 abgefangen wurden. Bei den Angriffen kamen zwei Zivilisten ums Leben und sechs wurden verletzt.

Zu Schaden kamen zwei Mehrfamilienhäuser, 23 Privathäuser, eine soziale Einrichtung, zwei Betriebe, ein Infrastrukturobjekt sowie 20 Fahrzeuge.

SWR: Kiew bereitet Angriffe auf Russland von Lettlands Gebiet aus vor

Nach Angaben des russischen Auslandsgeheimdiensts (SWR) bereite die Ukraine Angriffe gegen Russland von lettischem Territorium aus vor. Wie es heißt, soll das ukrainische Kommando eine Reihe neuer Terrorangriffe auf Russlands Hinterland vorbereiten.

"Laut den erhaltenen Daten beabsichtigt Kiew nicht, sich auf die Verwendung von Luftkorridoren zu beschränken, die den ukrainischen Streitkräften von den baltischen Staaten zur Verfügung gestellt worden sind. Es ist geplant, Drohnen auch vom Territorium dieser Länder aus zu starten."

Wie es heißt, werde diese Taktik die Flugzeit der Drohnen zu Angriffszielen erheblich verkürzen und die Wirksamkeit der Terrorangriffe erhöhen.

Trotz der Befürchtungen der lettischen Seite, Opfer eines Gegenschlages Moskaus zu werden, hätten die Kiewer Behörden Riga überzeugt, der Operation zuzustimmen, so SWR weiter. 

Die Drohnenpiloten der ukrainischen Streitkräfte seien schon nach Lettland verlegt worden, betonte der SWR. Wie es heißt, sollen sie auf lettischen Militärstützpunkten "Adazi", "Selija", "Lielvarde", "Daugavpils" und "Jekabpils" stationiert werden.

Kiew habe betont, dass es unmöglich sein würde, den genauen Startort der Drohnen festzustellen. Laut der Behörde, ermöglichten moderne Aufklärungsmittel es, sicher die Startkoordinaten von Drohnen zu bestimmen. Darüber hinaus könnten zuverlässige Daten auch bei der Untersuchung der Drohnenwracks gewonnen werden.

"Es sei hier daran erinnert, dass die Koordinaten der Entscheidungszentren auf dem lettischen Territorium gut bekannt sind. Und die Mitgliedschaft dieses Landes in der NATO wird die Unterstützer der Terroristen vor gerechter Vergeltung nicht schützen."

Russland beginnt Militärübung zur Vorbereitung und zum Einsatz von Nuklearstreitkräften 

Vom 19. bis 21. Mai führt die russische Armee Militärübungen zur Vorbereitung und zum Einsatz von Nuklearstreitkräften im Falle einer Aggression durch. Laut dem russischen Verteidigungsministerium werden mehr als 64.000 Militärangehörige an dem Manöver teilnehmen. Außerdem sind an den Militärübungen über 7.800 Einheiten an Waffen, Militär- und Spezialtechnik beteiligt, darunter mehr als 200 Raketenwerfer, über 140 Flugzeuge, 73 Schiffe und 13 U-Boote.

Eines der Ziele der Übung ist "die Organisation der Führung der unterstellten Truppen bei der Vorbereitung und Durchführung von Maßnahmen zur Abschreckung eines potenziellen Gegners".

Im Rahmen der Übungen sind "Maßnahmen zur Einsatzbereitschaft einer Reihe von Verbänden und Einheiten der Nuklearstreitkräfte sowie deren umfassende Versorgung" geplant, so die Behörde.

Zudem sollen auf Übungsplätzen auf dem Gebiet der Russischen Föderation Starts von ballistischen Raketen und Marschflugkörpern durchgeführt werden.

Ferner teilte das russische Verteidigungsministerium mit, dass "im Rahmen der Manöver auch Fragen der gemeinsamen Vorbereitung und des Einsatzes von in Weißrussland stationierten Atomwaffen" geübt werden.

FSB eliminiert Gruppen ukrainischer Saboteure in DVR

Die Antiterroreinheit "Gorynytsch" des FSB in der Volksrepublik Donezk eliminierte mehrere Sabotagegruppen der ukrainischen Streitkräfte. Dies meldet TASS unter Berufung auf die regionale Vertretung der Behörde. 

"Die Einheit 'Gorynych' der FSB-Vertretung in der DVR eliminiert ukrainische Terroristen in Konstantinowka. […] FSB-Beamte aufspürten und eliminierten vier gegnerische Sabotage- und Aufklärungsgruppen sowie einen Repeater zur Steuerung von Drohnen."

Experte: Kiew hat damit begonnen, Kinder in Sommerlagern auf Kämpfe vorzubereiten

Die ukrainischen Behörden hätten damit begonnen, Kinder für Kämpfe auszubilden. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS

"Ukrainische Nationalisten bereiten Kinder auf den Krieg vor. Mit dem Frühlingsanfang beginnen in der Westukraine sogenannte militärisch-patriotische Lager für Oberschüler ihre Arbeit." 

Marotschko zufolge werde die Ausbildung von Ausbildern aus nationalistischen Einheiten und Veteranen der ATO (der sogenannten Anti-Terror-Operation der Ukraine im Donbass) durchgeführt.

Den Kindern würden die Grundlagen der taktischen Medizin und der Umgang mit Drohnen beigebracht. Zudem nähmen sie an den Schießübungen mit scharfer Munition teil, präzisierte der Experte. 

Er merkte an, dass sowohl Jungen als auch Mädchen an dieser Ausbildung teilnähmen.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 300 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Dienstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 315 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Nowgorod, Orjol, Pskow, Rjasan, Rostow, Smolensk, Tambow, Twer, Tula, Jaroslawl, den Regionen Moskau und Krasnodar, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen Meeres zerstört.

18.05.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Griffen von Deutschland finanzierte Drohnen Moskau an?

Seit Mai 2025 finanziert Deutschland den Bau ukrainischer Langstreckendrohnen, möglicherweise geht die deutsche Beteiligung auch darüber hinaus. In Russland wird nach dem Drohnenangriff auf Moskau vom Sonntag offen darüber gesprochen, dass Berlin Mittäter an der Tötung russischer Zivilisten ist.

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Ukraine: Militärkommissar und Mitarbeiter wegen Foltervorwürfen vor Gericht

Der Leiter eines Militärkommissariats im Gebiet Iwano-Frankowsk im Westen der Ukraine sowie drei seiner Mitarbeiter müssen sich wegen Foltervorwürfen an Wehrpflichtigen vor Gericht verantworten. Das Staatliche Ermittlungsbüro der Ukraine teilte mit, dass die Anklageschrift nach Abschluss der Voruntersuchung an das Gericht übergeben wurde. Insgesamt seien zwei Fälle von Folter an mobilisierten Männern festgestellt worden.

Im ersten Fall wurde ein Mann misshandelt, nachdem er sich geweigert hatte, eine Fluorographie durchführen zu lassen. Mitarbeiter des Militärkommissariats hätten ihn im Krankenhaus auf den Flur gebracht, festgehalten und mit einer Metallmarke gegen den Kopf geschlagen. Zudem sei er im Bereich der Leber geschlagen worden, um ihn einzuschüchtern und zur Untersuchung zu zwingen. Die Misshandlungen setzten sich später im Gebäude des Militärkommissariats fort. Bei dem Mann wurden unter anderem ein Rippenbruch und weitere Verletzungen festgestellt.

In einem zweiten Fall sollen drei Beschuldigte gemeinsam mit dem Leiter des Militärkommissariats einen Wehrpflichtigen mit Händen und Füßen geschlagen und anschließend unbekleidet auf einem Betonboden zurückgelassen haben. Außerdem wurde dem Mann zweimal Tränengas ins Gesicht gesprüht. Laut dem Ermittlungsbüro musste ihm infolge der Verletzungen in einer komplexen Operation eines seiner Organe entfernt werden.

Den Beschuldigten wird Folter durch Vertreter staatlicher Behörden vorgeworfen. Ihnen drohen bis zu zwölf Jahre Haft. Alle Angeklagten befinden sich in Untersuchungshaft ohne Möglichkeit auf Kaution.

Kiews Armee terrorisiert weiterhin Volksrepublik Donezk – ein Toter und zwei Verletzte

Bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf das Territorium der Donezker Volksrepublik ist ein Zivilist getötet worden, zwei weitere wurden verletzt. Dies teilte Republikchef Denis Puschilin auf Telegram mit:

"Im Straßenabschnitt Wolnowacha–Dmitrijewka im Munizipalbezirk Wolnowacha wurde bei einem Angriff einer Kampfdrohne der ukrainischen bewaffneten Formationen auf ein ziviles Fahrzeug ein Mann des Jahrgangs 1993 getötet. Ein Mann des Jahrgangs 1983 erlitt mittelschwere Verletzungen."

Zudem wurde seinen Angaben zufolge in Wolnowacha ein Mann des Jahrgangs 1980 bei einem weiteren Drohnenangriff mittelschwer verletzt. Die Verletzten erhielten qualifizierte medizinische Hilfe.

Vučić: Russland wird keine militärische Niederlage zulassen

Der serbische Präsident Aleksandar Vučić hat erklärt, Russland werde keine militärische Niederlage zulassen. Anlass waren Fragen serbischer Journalisten zu den ukrainischen Drohnenangriffen auf russisches Gebiet, die ihm während seines Arbeitsbesuchs in Aserbaidschan gestellt wurden. Vučić führte dazu aus:

"Es ist übertrieben zu sagen, dass Moskau brennt. Ist die Situation unangenehm? Ja. Deshalb denke ich, dass Frieden die beste Lösung ist."

Zugleich warnte er vor voreiligen Schlussfolgerungen über Russland:

"Diejenigen, die sich bereits über eine Niederlage Russlands freuen, irren sich. Russland ist nicht leicht zu besiegen. Wird es eine militärische Niederlage zulassen? Nein."

Zudem rief der serbische Präsident US-Präsident Donald Trump dazu auf, sich um eine friedliche Lösung des Konflikts zu bemühen.

Rada-Abgeordneter fordert Auflösung der ukrainischen Militärkommissariate

Der Abgeordnete der Werchowna Rada Dmitri Rasumkow hat die Auflösung der ukrainischen Militärkommissariate gefordert. Die territorialen Rekrutierungszentren (TZK) hätten sich vollständig diskreditiert und würden heute nicht mehr mit dem Schutz des Staates, sondern mit Korruption und Straflosigkeit assoziiert, erklärte er auf Telegram:

"Die territorialen Rekrutierungszentren können nicht einfach umbenannt oder reformiert werden. Diese Struktur muss zerschlagen werden, weil sie sich sowohl in den Augen der Zivilbevölkerung als auch des Militärs vollständig diskreditiert hat."

Zuvor hatte der Sekretär des Parlamentsausschusses für nationale Sicherheit und Verteidigung, Roman Kostenko, erklärt, die TZK könnten wegen der Probleme bei der Mobilisierung in "Einberufungsbüros" umbenannt werden. Verteidigungsminister Michail Fjodorow hatte zudem bereits im Februar eine Reform des Mobilisierungssystems angekündigt.

Merkel lehnt Vermittlerrolle in Ukraine-Verhandlungen ab

Altkanzlerin Angela Merkel äußerte sich skeptisch über Vorschläge, sie oder ihr Vorgänger Gerhard Schröder könnten als Vermittler in den Ukraine-Verhandlungen agieren.

In einer Rede beim WDR-"Europaforum" auf der Republica in Berlin wies Merkel darauf hin, dass sie einst als Vermittlerin bei den Minsker Abkommen zusammen mit dem französischen Präsidenten François Hollande aufgetreten ist. Damals sei ihre Teilnahme durch das Amt der Bundeskanzlerin begründet worden.

Es sei wenig sinnvoll, einen Vertreter ohne die entsprechende politische Macht zu Verhandlungen mit dem russischen Präsidenten zu entsenden. Merkel betont:

"Und ich persönlich wäre jetzt nicht auf die Idee gekommen, einen Vermittler zu fragen, ob er für mich nach Minsk fährt und dort mit Putin spricht."

Politico nennt EU-Kandidaten für Russland-Verhandlungen – Merkel dabei

Nachdem Wladimir Putin eine solche Möglichkeit erwähnt hat, steht die EU laut diplomatischen Quellen unter Druck, einen Sonderbeauftragten für Friedensverhandlungen mit Russland zu ernennen. Als mögliche Kandidaten werden dabei sogar Politiker von außerhalb Europas gehandelt, berichtet das Magazin Politico.

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Rosatom-Chef: Lage um AKW Saporoschje einem Kipppunkt nah

Die Lage um das Atomkraftwerk Saporoschje wird immer schlimmer und nähert sich einem Kipppunkt. Dies erklärte Alexei Lichatschow, der Chef des russischen Energieunternehmens "Rosatom", im Gespräch mit Journalisten.

Europäische Staats- und Regierungschefs sollten dringend zur Deeskalation beitragen. Dieses Spiel mit dem Feuer stelle eine Gefahr vor allem für die osteuropäischen Länder dar. 

Lichatschow erinnerte daran, dass schätzungsweise rund 2.600 Tonnen Kernbrennstoff, frischer und verbrauchter, am AKW-Gelände aufbewahrt würden. Bei einem gezielten Angriff, insbesondere auf die Brennstoffbehälter, entstünden Risiken auf regionaler Ebene. 

Außerdem habe sich die Lage durch Angriffe auf die soziale Infrastruktur der AKW-Stadt Energodar verschärft, fügte der Rosatom-Chef hinzu.

Fidan: Ukraine-Konflikt verursacht schweren Schaden für Europa

Der seit inzwischen fünf Jahren andauernde Konflikt in der Ukraine fügt Europa schweren Schaden zu. Dies erklärte der türkische Außenminister Hakan Fidan auf einer Pressekonferenz in Berlin:

"Der Konflikt, der sich im Herzen Europas abspielt und bereits im fünften Jahr andauert, verursacht der Region und ganz Europa schweren Schaden. Kurzfristige Waffenruhen in der Ukraine zeigen, dass die Grundlage für einen dauerhaften Waffenstillstand gelegt werden kann. Die Türkei wird ihre Vermittlungsbemühungen fortsetzen."

Gebiet Cherson meldet Brand von zwei Gastankwagen nach ukrainischer Drohnenattacke

Im Gebiet Cherson sind nach einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte zwei Tanklastwagen für Flüssiggas in Brand geraten. Dies meldet der Pressesprecher des Gouverneurs, Wladimir Wassilenko, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Nach seinen Angaben wurde ein Mann des Jahrgangs 1972 verletzt. Er habe Verbrennungen ersten und zweiten Grades an Rücken und Unterarmen erlitten. Vor Ort sei medizinische Hilfe geleistet worden, eine Hospitalisierung habe der Verletzte abgelehnt.

Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Angriffe

Den Angaben der Behörden zufolge haben die ukrainischen Streitkräfte in mehreren von Russland kontrollierten Gebieten Angriffe mit Drohnen und Artillerie durchgeführt. Dabei gab es Tote und Verletzte unter der Zivilbevölkerung.

Besonders schwerwiegend war ein Angriff in der Lugansker Volksrepublik. Auf der Strecke Lissitschansk–Sewerodonezk wurde dort ein Linien-Kleinbus von einer Drohne getroffen. Dabei kam ein minderjähriges Mädchen ums Leben, drei weitere Menschen wurden verletzt. Das Mädchen hätte in zehn Tagen seinen 18. Geburtstag gefeiert, teilte der Chef der Lugansker Volksrepublik, Leonid Pasetschnik, auf Telegram mit.

Auch aus dem Gebiet Kursk wurden neue Verletzte gemeldet. Nach Angaben des Gouverneurs Alexander Chinschtein suchte eine 48-jährige Frau nach einem Drohnenangriff auf einen Laden medizinische Hilfe. Sie habe eine akute Lärmtraumatisierung sowie Kopfschmerzen erlitten. Die Behandlung erfolge ambulant, Lebensgefahr bestehe nicht.

Im Gebiet Saporoschje kam es ebenfalls zu Angriffen mit Drohnen und Artillerie auf den Kamensko-Dnjeprowski-Bezirk. Gouverneur Jewgeni Balizki berichtete von mindestens fünf Explosionen. Dabei wurde ein Zivilist durch Splitter verletzt und ein Wohnhaus erheblich beschädigt.

EU-Kredit für die Ukraine: Weitere Dokumente vor erster Tranche notwendig

Die Europäische Union und die Ukraine müssen noch drei Abkommen schließen, bevor Kiew die erste Tranche im Rahmen des Kredits von 90 Milliarden Euro erhalten kann. Dies erklärt Sprecher Balazs Ujvari auf einer Pressekonferenz.

Ihm zufolge erzielten Brüssel und Kiew die größten Fortschritte bei der Absichtserklärung über makrofinanzielle Unterstützung. Das Dokument sei noch nicht finalisiert.

Peskow über mögliche EU-Verhandlungsführer: "Wäre nicht im besten Interesse von Kallas"

Am Sonntag hat der russische Journalist Pawel Sarubin mit dem Sprecher des Präsidenten Russlands, Dmitri Peskow, gesprochen. Zu den Themen gehörten Russlands nukleare Abschreckung sowie mögliche Kandidaten für eine erste diplomatische Annäherung der EU an Russland im Rahmen von zukünftigen Verhandlungen zum Ukraine-Krieg.

"Die nukleare Abschreckung ist ein integraler Bestandteil und ein Eckpfeiler unserer gesamten nationalen Sicherheit", konstatierte Peskow, als Sarubin ihn über das vermeintliche Fehlen russischer roter Linien ausfragte.

Der EU riet der Präsidentensprecher praktisch ab, Kaja Kallas als Verhandlungsführerin zu bestätigen, erklärte aber, dass "es jeder sein könne, der noch nicht die Gelegenheit hatte, allzu viele schlechte Dinge zu sagen", was im Fall Kallas nicht mehr erfüllt sei. Dass es endlich "lebhafte Diskussionen zu diesem Thema [in der EU] gibt, ist eine sehr positive Entwicklung", meinte Peskow dennoch und schloss damit ab, dass "Russland dafür [den Auftakt von Verhandlungen mit der EU] bereit sein wird".

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Lawrow: EU und Kiew verhindern US-Pläne zur Ukraine-Regelung

Laut Russland wollen die "EU-Radikalen und das neonazistische Kiewer Regime" unter Präsident Wladimir Selenskij keine Umsetzung der von den USA vorgeschlagenen Ukraine-Regelung zulassen. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow auf einer Pressekonferenz nach Gesprächen mit seinem Amtskollegen aus Äquatorialguinea, Simeón Oyono Esono Angué:

"Dass bald ein halbes Jahr seit dem Gipfel in Anchorage vergeht, gibt Anlass zu Überlegungen. Vor allem, weil sich herausstellt, dass diese europäischen Radikalen, Neoliberalen und Neonazis zusammen mit dem Selenskij-Regime in der Lage sind, die Umsetzung jener Regelungspläne zu verhindern, die von den Vereinigten Staaten formuliert werden."

Russische Luftabwehr schießt 91 ukrainische Drohnen ab

Die russische Flugabwehr hat innerhalb von neun Stunden 91 ukrainische Drohnen über mehreren Regionen des Landes abgefangen und zerstört. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit:

"Am 18. Mai wurden zwischen 07:00 Uhr und 16:00 Uhr Moskauer Zeit 91 ukrainische Drohnen durch die diensthabende Luftabwehr über den Gebieten Belgorod, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Nischni Nowgorod, Rostow, Tula, dem Moskauer Umland sowie der Region Krasnodar abgefangen und zerstört."

Sewastopol meldet Schäden nach Abwehr von 64 ukrainischen Drohnen

Nach einem massiven Angriff der ukrainischen Streitkräfte in der Nacht zum 17. Mai haben die Einsatzkräfte in Sewastopol Schäden an 66 privaten und Mehrfamilienhäusern sowie an 34 Fahrzeugen registriert. Insgesamt seien 64 Drohnen neutralisiert worden. Es habe keine Toten oder Verletzten gegeben. Dies teilte der Leiter der Abteilung für öffentliche Sicherheit, Alexei Krasnokutski, während einer Regierungssitzung mit.

Laut Krasnokutski entstanden durch herabfallende Drohnentrümmer zudem zwei Brände, die rasch gelöscht werden konnten. Beschädigt wurden außerdem ein Sport- und Gesundheitszentrum in einem zu Sewastopol gehörenden Dorf sowie zwei Objekte der Stromversorgung.

Ukrainische Drohnen griffen Skadowsk-Bezirkschef dreimal gezielt an

Die ukrainischen Streitkräfte haben den Leiter des Bezirks Skadowsk im Gebiet Cherson, Alexander Dudka, dreimal mit Drohnen angegriffen. Dies erklärte der Pressesprecher des Gouverneurs des Gebiets Cherson, Wladimir Wassilenko, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Zweimal schlugen die Drohnen in der Nähe von Dudkas Haus ein. Beim dritten Angriff wurde ein Auto getroffen, das er kurz zuvor verlassen hatte. Dabei erlitt Dudka ein Minenexplosions-Trauma sowie eine Splitterverletzung am Kopf. Trotz der Verletzungen lehnte er eine Hospitalisierung ab und kehrte nach der medizinischen Versorgung an seinen Arbeitsplatz zurück.

Peskow: Russische Armee greift nur militärische oder zu militärischen Zwecken genutzte Objekte an

Das russische Militär trifft nur militärische oder militärisch relevante Objekte der Ukraine, während Kiews Truppen zivile Ziele auf Russlands Territorium angreifen. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern. 

"Was die Angriffe unserer Streitkräfte betrifft, so greifen diese ausschließlich militärische oder militärisch relevante Objekte an. In diesem Zusammenhang sollte man noch einmal auf die anhaltenden Drohnenangriffe der ukrainischen Streitkräfte auf zivile Objekte und zivile Infrastruktur in verschiedenen russischen Städten und Ortschaften hinweisen."

Mehrere Opfer bei Drohnenangriff auf Gebiet Belgorod

Die ukrainischen Streitkräfte haben die Ortschaft Borisowka im Gebiet Belgorod mit einer Drohne angegriffen. Dies meldete der Krisenstab der Region. Infolge der Drohnendetonation wurden zwei Zivilisten getötet und zwei weitere verletzt. Die beiden getöteten Männer starben noch am Unfallort, bevor die Rettungskräfte eintrafen. Die zwei verwundete Männer befinden sich im kritischen Zustand.

DVR: 32 Verletzte und drei Tote durch ukrainische Angriffe binnen einer Woche

In der vergangenen Woche sind in der Donezker Volksrepublik infolge von Angriffen der ukrainischen Streitkräfte 32 Menschen verletzt und drei weitere getötet worden. Dies berichtet Darja Morosowa, die Ombudsfrau der Donezker Volksrepublik (DVR), gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Wie sie weiter erklärte, stieg die Gesamtzahl der Verletzten seit Beginn der bewaffneten Aggression durch die ukrainischen Streitkräfte auf 16.512 Menschen, darunter 1.059 Kinder.

Kallas: Trump, Russland und China hassen die EU, weil sie auf Augenhöhe mit ihnen ist

Während eines außenpolitischen Panels auf der Lennart-Meri-Konferenz 2026 in Tallinn, Estland, hat die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas die ablehnende Haltung der Trump-Regierung gegenüber der Europäischen Union thematisiert. Sie erklärte, dass nicht nur die USA, sondern auch Russland und China die EU ablehnen, weil eine geeinte Union für große Mächte schwerer zu handhaben sei als einzelne schwächere Nationalstaaten.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.075 Soldaten verloren hat. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 190 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär 24 Autos, drei Feldartilleriegeschütze und zwei  Stationen für elektronische Kampfführung. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes West verlor das ukrainische Militär mehr als 180 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 22 Autos, ein Artilleriegeschütz und drei Stationen für elektronische Kampfführung. 

Im Abschnitt des Truppenverbandes Süd musste das ukrainische Militär etwa 75 Kämpfer einbüßen. Zudem wurden vier gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter eins vom Typ M113 aus US-Produktion, 13 Autos und ein Artilleriegeschütz getroffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 300 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 13 Autos, einen Grad-Mehrfachraketenwerfer, drei Feldartilleriegeschütze, darunter eins vom Typ Caesar aus französischer Produktion, sowie fünf Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht. 

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 270 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, acht Autos und zwei Feldartilleriegeschütze.

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr auf etwa 35 Soldaten. Außerdem setzte der Verband 17 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 157 Bezirken getroffen.

Russische Luftabwehrkräfte haben fünf gelenkte Bomben und 265 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

Die Schwarzmeerflotte zerstörte ein unbemanntes Boot der ukrainischen Streitkräfte im nördlichen Teil des Schwarzen Meeres.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 148.192 unbemannte Luftfahrzeuge, 661 Flugabwehrraketensysteme, 29.353 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.723 Mehrfachraketenwerfer, 34.981 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 61.893 militärische Spezialfahrzeuge eliminiert.

Puschilin: Russische Armee am Frontabschnitt Krasny Liman auf Vormarsch

Nach Angaben des DVR-Chefs Denis Puschilin rücken die russischen Truppen in der Stadt Krasny Liman vor. Gegenüber Westi sagte der Politiker: 

"Hier sehen wir die andauernden Kämpfe in Krasny Liman selbst. Laut dem russischen Verteidigungsministerium kontrollieren unsere Einheiten derzeit etwa 85 Prozent dieser Stadt."

Russische Armee führt massiven Schlag gegen Militärziele in Ukraine durch

Heute Nacht, als Reaktion auf die Terroranschläge der Ukraine auf Zivilobjekte auf Russlands Territorium, haben die Streitkräfte der Russischen Föderation einen massiven Schlag mit hochpräzisen, luft- und seegestützten Langstreckenwaffen sowie mit Kampfdrohnen durchgeführt. Dies teilte Russlands Verteidigungsministerium am Montag mit. 

Wie es heißt, seien dabei Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes der Ukraine, Anlagen zur Brennstoff- und Energieinfrastruktur, Objekte der Transport- und Hafeninfrastruktur, die von ukrainischen Truppen genutzt werden, sowie Militärflugplätze angegriffen worden.

Laut dem Verteidigungsministerium seien die Ziele des Angriffs erreicht worden.

Litauens Luftraumkontrollsystem hat eine ukrainische Drohne nicht gesichtet

Eine ukrainische Drohne, die am Sonntagabend in den litauischen Luftraum eindrang und dann auf litauischem Gebiet abstürzte, wurde vom Luftraumkontrollsystem des Landes nicht gesichtet. Der Verteidigungsminister Robertas Kaunas forderte von den Luftstreitkräften eine Antwort darauf, wann die beschafften Radargeräte in das System integriert sein werden. In einem Interview mit dem Radiosender LRT sagte Kaunas:

"Wir arbeiten daran, diese Drohnen zu orten. Die Luftstreitkräfte müssen heute noch Auskunft darüber geben, wie lange die Integration der bereits beschafften und in Litauen verfügbaren Radargeräte in ein gemeinsames System dauern wird."

Er fügte hinzu:

"Wir sind bereits in der Lage, einige niedrig fliegende Drohnen zu erkennen. Aber wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass es weder in der Ukraine, noch in Russland, Amerika oder sonst irgendwo auf der Welt eine hundertprozentige Erkennung gibt."

Gebiet Belgorod meldet Schäden nach ukrainischen Angriffen

Nach Angaben des regionalen Krisenstabs haben die ukrainischen Streitkräfte in den vergangenen 24 Stunden mehrere Drohnenangriffe auf das Gebiet Belgorod durchgeführt. Dabei wurden 13 Orte in neun Bezirken getroffen. 

Infolge der Attacken erlitt ein Zivilist Verletzungen.  

Zu Schaden kamen ein Mehrfamilienhaus, vier Privathäuser, eine soziale Einrichtung, ein Verwaltungsgebäude, ein Betrieb sowie sechs Fahrzeuge.

Ukrainischer Ex-Präsidialamtschef Jermak aus der Untersuchungshaft entlassen 

Der ehemalige Leiter von Wladimir Selenskijs Büro, Andrei Jermak, sei entlassen worden, wie der ukrainische Sender Kanal 5 am Montagmorgen berichtete. 

Die Kaution für Jermak sei in vollem Umfang – in Höhe von 140 Millionen Griwna (3,1 Millionen Dollar) – hinterlegt worden. Dies berichtete das ukrainische Portal Hromadske unter Berufung auf den Obersten Antikorruptionsgerichtshof der Ukraine.

Am vergangenen Montag wurde Jermak wegen Beteiligung an Geldwäsche angeklagt. Wie die Antikorruptionsbehörden berichteten, deckten sie eine organisierte Gruppe auf, die 460 Millionen Griwna (10,5 Millionen US-Dollar) im Zusammenhang mit dem Bau von Luxusvillen in der Nähe von Kiew gewaschen hatte. 

Das Oberste Antikorruptionsgericht verurteilte Jermak zu zwei Monaten Haft mit der Möglichkeit, gegen eine Kaution in Höhe von 140 Millionen Griwna freigelassen zu werden.

Außenministerium: Moskau erhält keine Signale aus Kiew bezüglich einer neuen Verhandlungsrunde

Moskau habe noch keine Signale aus Kiew bezüglich der Bereitschaft zu einer neuen Verhandlungsrunde zur Lösung des Konflikts erhalten, sagte Russlands stellvertretender Außenminister Michail Galusin gegenüber der Zeitung Iswestija.

Zur Schaffung der Voraussetzungen für effektive Verhandlungen müsse Wladimir Selenskij den ukrainischen Streitkräften befehlen, "das Feuer einzustellen und das Gebiet des Donbass und der russischen Regionen zu verlassen", betonte der Diplomat.

"Dann wird es möglich sein, zur Erörterung konkreter Parameter für einen wirklich umfassenden, gerechten und dauerhaften Frieden überzugehen. Das wird kein einfacher Verhandlungsprozess sein, aber wir sind darauf vorbereitet."

Galusin wies jedoch darauf hin, dass derzeit "aktiv an der Lösung humanitärer Aufgaben gearbeitet wird". Es handele sich um den Austausch von Kriegsgefangenen, die Rückkehr von Zivilisten und die Zusammenführung von Familien, vor allem von Kindern mit ihren Eltern.

Medien: Hantavirus breitet sich unter ukrainischen Kämpfern im Gebiet Sumy aus

Das Hantavirus breitet sich in den ukrainischen Streitkräften im Gebiet Sumy aus, wie russische Sicherheitsdienste der Nachrichtenagentur TASS mitteilten.

"Am Frontabschnitt Sumy begünstigen Nagetiere, mangelnde Hygiene und ein geschwächtes Immunsystem die Ausbreitung des Hantavirus in ukrainischen Stellungen. Diese Information wurde von der Kiewer Ärztin Irina Semjonowa bestätigt, die erklärte, dass das Hantavirus unter den Angehörigen der ukrainischen Streitkräfte an der Front bei Sumy weit verbreitet sei."

Söldner aus Japan, Irland und Norwegen kämpfen für Kiew

Ausländische Söldner aus Japan, Irland, Norwegen und den Niederlanden nehmen aufseiten der ukrainischen Streitkräfte an den Kämpfen teil. Dies meldete Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber RIA Nowosti.

"Derzeit finden wir zahlreiche Hinweise auf eine große Zahl von Menschen, die aus Lateinamerika gekommen sind, deren Reisekosten von Rekrutierungsfirmen übernommen wurden. Sie haben einen Vertrag unterzeichnet, wurden mit den ukrainischen Streitkräften in Kontakt gebracht und haben eine Ausbildung absolviert. Das beschränkt sich nicht nur auf Lateinamerika. Es handelt sich um mehrere Länder, darunter Japan, Irland, Norwegen und die Niederlande. Es gibt Afrikaner und Asiaten."

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 50 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden zwischen 21:00 Uhr am 17. Mai und 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 18. Mai über den Gebieten Belgorod, Woronesch, Kursk, Orjol, Rostow, Tula, der Region Krasnodar, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen Meeres zerstört.

17.05.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Sacharowa bezeichnet ukrainischen Drohnenangriff auf Moskau als Terror – Inder unter den Toten

Der ukrainische Drohnenangriff auf die Moskauer Agglomeration in der Nacht zum Sonntag war einer der schwersten und massivsten seit Langem. Drei Menschen, darunter ein indischer Staatsbürger, wurden dabei getötet. Maria Sacharowa hat den Angriff als Terroranschlag bezeichnet, für den die EU mitverantwortlich sei.

Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

DVR: Ein Toter, mehrere Verletzte an einem Tag wegen ukrainischer Angriffe

Am Sonntag ist ein Einwohner der Donezker Volksrepublik (DVR) durch ukrainische Angriffe ums Leben gekommen, erklärt der Chef der Region, Denis Puschilin. Der Mann des Jahrgangs 1993 wurde beim Drohnenangriff nordöstlich von Gorlowka getötet. Darüber hinaus wurden vier Zivilisten verletzt, sie erhalten medizinische Hilfe.

Erneut ukrainische Drohnen über Russland abgefangen

Einheiten der russischen Flugabwehr haben 36 Drohnen der Ukraine zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Nowgorod, Rostow, Smolensk und Moskau sowie über der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim und dem Asowschen Meer vom Himmel geholt. Alle unbemannten Flugzeuge wurden zwischen 14 und 21 Uhr Moskauer Zeit neutralisiert.

DVR: Russische Truppen rücken in Konstantinowka vor

Russische Truppen haben die Kontrollzone südlich von Konstantinowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) erweitert und sind im Westen der Stadt vorgerückt, gibt der Chef der Region, Denis Puschilin, bekannt. Kampfhandlungen würden im Industriegebiet und um den Bahnhof fortgesetzt.

Die Befreiung von Nikolajewka ermöglicht der russischen Armee, eine Ostflanke zur Einkesselung von Konstantinowka zu schaffen, betont Puschilin.

Das russische Verteidigungsministerium hatte am Donnerstag über die Befreiung der Ortschaft Nikolajewka in der DVR berichtet.

AKW Saporoschje: Kiews Truppen nehmen Umspannwerk und Transportdienst ins Visier

Das Atomkraftwerk Saporoschje meldet erneut ukrainische Drohnenangriffe. Laut einer Mitteilung wurde ein unbemanntes Flugzeug im Anflug auf das Umspannwerk "Raduga" neutralisiert. Es gab keine Detonation, die Anlage wurde nicht beschädigt.

Außerdem geriet der Transportdienst des AKW unter Beschuss. Dabei wurden das Gebäude und einige Busse beschädigt.

Im Ergebnis der beiden Angriffe gab es keine Verletzten, der Betrieb des AKW wurde nicht beeinträchtigt.

Weidel: Kiews Kriegsführung setzt Deutschland hohem Sicherheitsrisiko aus

AfD-Chefin Alice Weidel sieht die Kriegsführung der Ukraine als "hohes sicherheitspolitisches Risiko auch für die Bundesrepublik Deutschland". Beim verteidigungspolitischen Forum der AfD-Fraktion im Bundestag erklärt die Politikerin:

"Sie können nicht [...] dem großen Bären mit einem heißen Eisen die ganze Zeit im Auge herumstochern, wie der Drohnenangriff tief nach Russland hinein, und dann erwarten, dass nichts passiert."

Der Bär, also Russland, werde irgendwann mit der Pranke ausholen.

Die Ukraine-Politik der Bundesregierung habe Deutschland einem erhöhten Sicherheitsrisiko ausgesetzt, führt Weidel aus. Im Falle einer Machtübernahme werde die AfD auf eine Ausgleichspolitik setzen.

DVR meldet Dutzende ukrainische Angriffe in der vergangenen Woche

In der vergangenen Woche haben Einheiten der Flugabwehr 38 ukrainische Drohnenangriffe auf die Donezker Volksrepublik (DVR) verhindert, teilt der Chef der Region Denis Puschilin mit. Der Gegner wende nach wie vor die Taktik kombinierter Schläge gegen Zivilisten und die Infrastruktur der Teilrepublik an. Sprengstoffteams sollen die abgeschossenen Drohnen ohne Verletzte oder Schäden an Infrastrukturobjekten erfolgreich entschärft haben.

Kindergarten bei ukrainischem Angriff auf AKW-Stadt Energodar getroffen – keine Verletzten

Ukrainische Truppen haben erneut die Stadt Energodar nahe dem AKW Saporoschje angegriffen. Laut Bürgermeister Maxim Puchow schlug eine Drohne in einen Kindergarten ein. Es habe keine Verletzten gegeben, das Gebäude werde derzeit nicht zur Kinderbetreuung benutzt.

Auf dem Gelände des Kindergartens seien Fragmente der Drohne sowie Brandspuren entdeckt worden, fügt Puchow hinzu. Es bestehe die Gefahr weiterer Angriffe auf Energodar.

Indische Bürger unter Opfern der ukrainischen Drohnenattacke auf Gebiet Moskau

Die indische Botschaft in Moskau teilt auf der Plattform X mit, dass infolge der nächtlichen Drohnenattacke auf die russische Hauptstadt und ihre Umgebung einige Bürger des asiatischen Landes zu Schaden gekommen sind. Ein Arbeiter sei ums Leben gekommen, drei weitere seien verletzt worden, heißt es.

Mitarbeiter der indischen Botschaft hätten den Ort des Geschehens besichtigt und ihre verletzten Landsleute im Krankenhaus getroffen. Die diplomatische Vertretung arbeite mit den russischen Behörden eng zusammen, um den indischen Bürgern die notwendige Hilfe zu erweisen.

Ohne die Ukraine in dem Eintrag zu erwähnen, teilt die Botschaft mit, dass sie den Tod eines indischen Bürgers bedauere.

Selenskij rechtfertigt Angriffe auf Moskau

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat die jüngsten Drohnenangriffe gegen Moskau und die Hauptstadtregion als "völlig gerechtfertigt" bezeichnet. Es handele sich um die Reaktion des Landes auf den andauernden russischen Krieg, schrieb der Politiker auf der Plattform X. Er veröffentlichte auch ein Video mit einer großen Rauchwolke und einer fliegenden Drohne. Dabei behauptete er:

"Die Konzentration der russischen Luftabwehr im Gebiet Moskau ist am größten. Aber wir überwinden sie."

Die ukrainischen weitreichenden Drohnen hätten Ziele in 500 Kilometern Entfernung von der Staatsgrenze der Ukraine erreicht.

"Wir sagen den Russen ganz klar: Ihr Staat muss diesen Krieg beenden. Die ukrainischen Hersteller von Drohnen und Raketen setzen ihre Arbeit fort."

Anschließend dankte Selenskij den ukrainischen Streitkräften und dem Geheimdienst SBU für ihre "Treffsicherheit".

Die russischen Behörden hatten zuvor mindestens drei Tote und 17 Verletzte sowie Schäden unter anderem an zahlreichen Wohnhäusern in Moskau und im Gebiet der Hauptstadt gemeldet.

Russische Luftabwehr zerstört weitere 72 ukrainische Drohnen

Das russische Verteidigungsministerium meldet weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr an diesem Sonntag im Zeitraum von 6 bis 13 Uhr MESZ 72 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen. Die Drohnen seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Smolensk, Pskow und Rostow, dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Schwarzen und dem Asowschen Meer zerstört worden. Weitere Details gibt das Ministerium nicht bekannt.

Ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Rostow: Kindererholungszentrum beschädigt

Die ukrainischen Streitkräfte haben am Sonntag unter anderem das südrussische Gebiet Rostow mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Gouverneur Juri Sljussar berichtete anschließend auf Telegram über die Zerstörung von Drohnen über der Hafenstadt Taganrog am Asowschen Meer sowie über zwei weiteren Bezirken. Der Politiker meldete weder Todesopfer noch Verletzte.  

Wie der Gouverneur erklärte, seien Drohnenteile auf ein Kindererholungszentrum in der Siedlung Nataljewka herabgestürzt. Dabei sei das Dach eines Gebäudes beschädigt worden. Am Sonntag finde auf dem Gelände des Resorts "Sputnik" eine Veranstaltung statt. Die Teilnehmer seien wohlauf.

Massive Stromabschaltungen in den Gebieten Saporoschje und Cherson

Die von Russland kontrollierten Teile der Gebiete Saporoschje und Cherson kämpfen derzeit mit Problemen bei der Stromversorgung. Der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, teilt auf der Plattform X mit, dass man daran arbeite, die durch ukrainische Angriffe beschädigten Stromnetze zu stabilisieren. Von den Abschaltungen seien deutliche Teile der Region betroffen. Alle kritisch wichtigen Infrastrukturobjekte würden mithilfe von Reservequellen versorgt.

Der Gouverneur des benachbarten Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, berichtet ebenfalls auf der Plattform Telegram, dass alle Bezirke des Gebiets Cherson vollständig oder zum Teil ohne Stromversorgung gewesen seien. Man unternehme alles, um die Stromversorgung möglichst schnell wiederherzustellen.

Zuvor hatte Gouverneur Michail Raswoschajew erklärt, dass infolge eines massiven ukrainischen Angriffs auf die Krim-Stadt Sewastopol eine Hochspannungsleitung beschädigt worden sei. Deswegen komme es in Sewastopol zu Störungen bei der Energieversorgung.

Rosatom-Generaldirektor wirft Kiew Jagd auf zivile Lkw in Energodar vor: Drohnen stören Warenlieferung

Die russische Atomenergie-Behörde Rosatom ist wegen der Situation in der AKW-Stadt Energodar besorgt. An diesem Sonntag hat Rosatom-Generaldirektor Alexei Lichatschow der Führung in Kiew vorgeworfen, gezielt auf zivile Lkw, Busse und Autos in der Nähe des AKW Saporoschje mit Drohnen zu jagen. Dadurch werde die Lieferung von Nahrungsmitteln und Bedarfsgütern gestört. Der Gegner habe außerdem die beiden Tankstellen in Energodar außer Betrieb gesetzt.

Lichatschow erinnerte zudem an eine Attacke auf zwei Mitarbeiter des AKW, die sich am 14. Mai ereignet hatte.

"Ihr Auto wurde lediglich 100 Meter vom Zaun um das AKW angegriffen. Die Mitarbeiter gingen zu jenem Zeitpunkt ihren Arbeitsaufgaben nach. Dem Gegner war das nicht genug. Eine Stunde lang ließen seine Kampfdrohnen keine Rettungswagen an den Ort des Geschehens heran. Die Evakuierung der Verletzten ähnelte einer Militäroperation."

Zudem habe ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung am selben Tag ein Barotrauma erlitten, als eine ukrainische Drohne das Verwaltungsgebäude getroffen habe, sagte Lichatschow.

Sacharowa verurteilt ukrainische Drohnenattacke auf Moskau: Ein Terrorakt für EU-Gelder

Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa hat gegenüber der Nachrichtenagentur TASS die bislang größte ukrainische Drohnenattacke auf die russische Hauptstadt Moskau und ihre Umgebung kommentiert. Der Gegner habe in der Nacht zum Sonntag ausschließlich zivile Objekte angegriffen: Menschen, Mehrfamilien- und Einfamilienhäuser, betonte die Diplomatin. Dieser und die vorigen Terrorakte gegen die Zivilbevölkerung in Russland seien Verbrechen von Wladimir Selenskij und seiner Clique mit Sitz in der Bankowaja-Straße, die vom "kollektiven Westen" finanziert würden.

"Untermalt mit den Liedern des Eurovision Song Contest beging das Kiewer Regime für Geld der EU-Staaten einen weiteren massenhaften Terrorakt."

In der vergangenen Nacht hatte die russische Luftabwehr 81 ukrainische Drohnen im Anflug auf Moskau abgefangen. In der russischen Hauptstadt wurden mindestens zwölf Menschen verletzt. Im Gebiet Moskau kamen mindestens drei Zivilisten ums Leben, sechs weitere erlitten Verletzungen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord günstigere Stellungen bezogen, indem er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Batschewsk, Welikaja Rybiza, Degtjarnoje, Rjasnoje und Katerinowka im Gebiet Sumy sowie Ploskoje, Rjasnoje, Bely Kolodes, Gugajewka und Wolochowka im Gebiet Charkow getroffen habe. Dabei seien bis zu 155 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe darüber hinaus 15 Autos und zwei Geschütze verloren.

Auch der Truppenverband West habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Monatschinowka, Kasjanowka und Podliman im Gebiet Charkow sowie Krasny Liman und Sidorowo in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 180 Armeeangehörige verloren. Außerdem seien ein Kampfpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 20 Autos, ein Mehrfachraketenwerfer und zwei Geschütze außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Süd habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert und Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Druschkowka, Piskunowka, Kramatorsk, Nikolaipole, Alexejewo-Druschkowka und Nowossjolowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 160 Soldaten. Außerdem seien fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, elf Wagen und drei Geschütze zerstört worden.

Ebenso habe der Truppenverband Mitte günstigere Stellungen bezogen, wobei er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Nowonikolajewka, Dobropolje, Torezkoje, Kutscherow Jar, Nowoalexandrowka, Schewtschenko und Sergejewka in der DVR sowie Nowopawlowka und Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 280 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe zudem vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos, einen Mehrfachraketenwerfer, drei Geschütze, ein Artillerieaufklärungsradar und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.

Der Truppenverband Ost setzte seinen Vormarsch fort und habe zuletzt Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Tschaplino, Welikomichailowka und Malomichailowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Lesnoje, Saliwnoje, Dolinka und Ljubizkoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Das russische Ministerium schätzt die ukrainischen Personalverluste auf mehr als 285 Kämpfer. Darüber hinaus seien zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Grigorowka, Kirowo und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Der Gegner habe bis zu 55 Soldaten verloren. Darüber hinaus seien ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, neun Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört worden.

Ferner meldet die Behörde in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Drohnenwerke und 164 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe dagegen in den letzten 24 Stunden acht Lenkbomben, eine HIMARS-Rakete, einen Marschflugkörper des Typs Flamingo, eine Neptun-Rakete und 1.054 unbemannte Luftfahrzeuge zerstört. Die Schwarzmeer-Flotte habe im selben Zeitraum sechs Seedrohnen unschädlich gemacht.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 147.927 Drohnen, 661 Flugabwehrraketensysteme, 29.341 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.722 Mehrfachraketenwerfer sowie 34.965 Geschütze und Mörser verloren.

Drohnenalarm in Lettland: Flugobjekt durchquert Luftraum

Im Baltikum haben die Streitkräfte des EU- und NATO-Mitglieds Lettland Anwohner über eine mögliche Bedrohungslage durch eine Drohne im Osten des Landes informiert. Das Flugobjekt sei am Morgen in den Luftraum eingedrungen und habe diesen dann wieder verlassen, teilten die Streitkräfte mit. Kampfjets der NATO seien aktiviert worden, hieß es ohne nähere Angaben. Das Militär in Riga teilte weiter mit:

"Solange die russische Aggression in der Ukraine andauert, ist es möglich, dass es erneut zu Vorfällen kommt, bei denen ausländische Drohnen in den lettischen Luftraum eindringen oder sich diesem nähern."

Der Luftraum werde ständig überwacht, gemeinsam mit den NATO-Verbündeten sei auch eine schnelle Reaktion auf Bedrohungslagen gewährleistet.

In der Vergangenheit war es bereits zu Explosionen durch Drohnenvorfälle auf lettischem Gebiet gekommen. In diesem Monat war ein kaum genutztes Öllager mit leeren Tanks in Rēzekne im Osten des Landes getroffen worden. Bei dem Vorfall stürzten zwei fehlgeleitete ukrainische Drohnen nahe der russischen Grenze ab. Niemand wurde verletzt. Der Zwischenfall löste eine politische Krise in dem Land aus, infolge derer zuerst Verteidigungsminister Andris Sprūds und später Regierungschefin Evika Siliņa zurücktrat.

Zwei Tote und zwei Verletzte bei Angriffen auf 24 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 24 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen habe.

In der Statistik wird über zwei Verletzte und zwei Tote berichtet. In der Siedlung Krasnaja Jaruga sei ein Mann ums Leben gekommen, als eine ukrainische Drohne sein Auto angegriffen habe. In der Siedlung Neschegol sei ein Lkw-Fahrer getötet worden. Bei der Detonation einer ukrainischen Drohne seien zwei Einwohner der Stadt Schebekino – eine Frau und ein 14 Jahre altes Kind – zu Schaden gekommen.

Darüber hinaus meldet der Krisenstab viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden zwei Mehrfamilienhäuser, 20 Einfamilienhäuser, ein Geschäft, ein Betrieb, zwei Infrastrukturobjekte, eine Garage, eine Stromleitung, eine Gasleitung, zwei Lkw, zwei Traktoren, ein Kleintransporter und 17 Autos zerstört oder beschädigt worden.

Drohnenangriff tief in Russland: Kiew tötet vier Zivilisten – darunter ein Kind

In der Nacht auf Freitag wurde ein schwerer Drohnenangriff auf Rjasan verübt. Vier Menschen, darunter ein siebenjähriges Mädchen, kamen ums Leben. Zwei mehrstöckige Wohnhäuser wurden bei dem Angriff schwer beschädigt. Nach Angaben von Augenzeugen begannen die Angriffe etwa ab zwei Uhr nachts und dauerten zwei Stunden.

Rjasan ist eine Großstadt in Zentralrussland und die Hauptstadt des gleichnamigen Gebiets. Die Stadt liegt rund 200 Kilometer südöstlich von Moskau.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Drei Verletzte durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 16. Mai bis 8 Uhr MESZ am 17. Mai 88 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 115-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus 16 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet drei Verletzte unter der Zivilbevölkerung. In der Nähe der Siedlung Nadeschdowka habe ein 35-jähriger Mann zahlreiche Splitterverletzungen erlitten. In der Nähe der Siedlung Fonow sei eine 69-jährige Frau verletzt worden. Im Dorf Nekrassowo sei ein 66-jähriger Mann zu Schaden gekommen. Der Politiker berichtet auch über Schäden an einer Energieanlage in der Siedlung Werchnjaja Grunja. In vier Ortschaften gebe es keinen Strom. In der Siedlung Kuibyschew sei die Fassade eines Geschäfts beschädigt worden.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 26. Mai 25 Geschosse auf acht Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Aljoschki – 5,
  • Dnjeprjany – 3,
  • Gornostajewka – 4,
  • Kachowka – 3,
  • Kasatschji Lageri – 3,
  • Konstantinowka – 2,
  • Malokachowka – 2,
  • Nowaja Kachowka – 3.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Korsunka, Aljoschki, Staraja Sburjewka und Golaja Pristan seien insgesamt elf Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Selenskij: Russland bekommt immer noch westliche Elektronik

Nach schweren russischen Raketenangriffen hat der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij eine Einhaltung der Techniksanktionen gegen Russland gefordert. In seiner abendlichen Videobotschaft aus Kiew sagte der Politiker:

"Bei dem Angriff auf Kiew in dieser Woche haben die Russen Raketen eingesetzt, die in diesem Jahr hergestellt wurden. Ohne Komponenten von Unternehmen aus Europa, Japan und den USA hätten die Russen diese Raketen einfach nicht herstellen können."

Gleiches gelte für andere Waffen der russischen Armee. Russlands Verbindungen zur Welt, die dem Krieg dienten, seien eine direkte Bedrohung für das Leben, sagte der Staatschef.

Wegen ihrer militärischen Nutzbarkeit ist der Export von Elektronikbauteilen nach Russland verboten. Solche Teile werden aber oft über Drittstaaten geschickt.

"Keine negativen Auswirkungen" – USA stoppen Verlegung von 4.000 Soldaten nach Polen

Die USA haben die geplante Verlegung von rund 4.000 Soldaten nach Polen gestoppt. Hintergrund ist eine Entscheidung der Trump-Regierung zur Reduzierung der Truppenpräsenz in Europa.

Polen betonte am Freitag, dass die Maßnahme keine direkten Auswirkungen auf die Sicherheit des Landes habe. Außerdem habe das Land eine Zusicherung erhalten, "dass die Entscheidung von Präsident Trump, Truppen aus Deutschland abzuziehen, keine negativen Auswirkungen auf Polen haben wird", erklärte Polens Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

DVR meldet 19 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 19 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 19 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 16. Mai bis 0 Uhr am 17. Mai (Ortszeit) kam ein Jugendlicher ums Leben. Weitere zehn zivile Personen, darunter ein Kind, erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden ein Wohnhaus, ein ziviles Infrastrukturobjekt, ein Lkw und mehrere Autos beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk sechs Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Ein Zivilist wurde dabei getötet. Neun weitere Menschen erlitten Verletzungen. Zu Schaden kamen sieben Wohnhäuser, vier zivile Infrastrukturobjekte, ein Lkw und mehrere Autos.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 556 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der zurückliegenden Nacht 556 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Belgorod, Kaluga, Kursk, Orjol, Brjansk, Woronesch, Tula, Smolensk, Pskow, Lipezk, Twer und Rostow, der Region Krasnodar, dem Großraum Moskau, der Teilrepublik Krim sowie über dem Schwarzen und dem Asowschen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Schäden und Stromabschaltungen wegen Drohnenattacke auf Sewastopol

In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte auch in der Stadt Sewastopol auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim zugeschlagen. Über der Stadt und dem Schwarzen Meer wurden mindestens 25 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen. Auf der Plattform MAX schrieb Gouverneur Michail Raswoschajew, dass eine abgeschossene Drohne eine Hochspannungsleitung beschädigt habe. Daher komme es in Sewastopol zu Störungen bei der Energieversorgung. Mit den Reparaturarbeiten werde man erst nach dem Ende des Luftalarms beginnen. Der Politiker meldete außerdem Sachschäden an mehreren Mehrfamilienhäusern. Weitere Schäden wurden an drei Einfamilienhäusern gemeldet.

Massive Drohnenattacke auf Moskau und Umgebung: mehrere Tote und Verletzte

In der zurückliegenden Nacht haben Moskau und seine Umgebung die wohl schwerste Drohnenattacke aus der Ukraine erlebt. Im Anflug auf die russische Hauptstadt wurden in den vergangenen 24 Stunden mehr als 120 unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen – mehr als 80 davon allein in der Nacht zum Sonntag.

Am Morgen meldete der Bürgermeister von Moskau, Sergei Sobjanin, mindestens zwölf Verletzte. Bei ihnen handele es sich um Bauarbeiter einer Erdölraffinerie im Südosten der russischen Hauptstadt. Die technische Ausrüstung des Betriebs sei nicht beschädigt worden. Darüber hinaus seien drei Wohnhäuser zu Schaden gekommen, schrieb Sobjanin auf der Plattform Telegram.

Der Gouverneur des Gebiets Moskau, Andrei Worobjow, meldete drei Tote. Eine ukrainische Drohne sei in einem Einfamilienhaus eingeschlagen. Eine Frau sei ums Leben gekommen. Ein Mensch befinde sich noch unter den Haustrümmern. Im Dorf Pogorelki seien zwei Männer getötet worden, als herabfallende Drohnenteile ein im Bau befindliches Haus getroffen hätten. Darüber hinaus hätten unbemannte Luftfahrzeuge Mehrfamilien- und Einfamilienhäuser in den Ortschaften Istra und Krasnogorsk beschädigt. Nach vorläufigen Angaben seien drei Männer und eine Frau verletzt worden. Auch im Dorf Subbotino habe ein Wohnhaus Feuer gefangen. Der Gegner habe zudem Infrastrukturobjekte attackiert, teilte Worobjow mit.

Die Flughäfen Scheremetjewo und Wnukowo mussten aus Sicherheitsgründen den Betrieb einstellen. Auf dem Gelände des Airports Scheremetjewo wurden Teile von Drohnen entdeckt. Es gab aber nach vorläufigen Angaben weder Opfer noch Schäden.

16.05.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Generalstabschef Gerassimow: Russische Armee rückt im Gebiet Charkow auf breiter Front vor

Der Chef des Generalstabs der Streitkräfte der Russischen Föderation, Waleri Gerassimow, hat am Samstag den Truppenverband West inspiziert.

Gerassimow meldete die Befreiung mehrerer Ortschaften und erklärte, dass die 20. Armee, welche die Befreiung der Volksrepublik Lugansk abgeschlossen hatte, im Gebiet Charkow auf breiter Front nach Westen vorrückt.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

Gebiet Kursk: Zwei Verletzte bei ukrainischen Angriffen

Laut einer Mitteilung von Gouverneur Alexander Chinschtein haben ukrainische Drohnen Zivilisten in den Grenzgebieten angegriffen. So wurde ein 66-jähriger Bewohner des Dorfes Nekrasowo im Bezirk Rylsk von einer Drohne angegriffen, als er im Garten arbeitete; einen weiteren Angriff verübte das ukrainische Militär auf den Bauernhof Fonow. Chinshtein schreibt in den sozialen Netzwerken:

"Ein 66-jähriger Bewohner des Dorfes Nekrasowo arbeitete im Garten neben seinem Haus, als er von einer Drohne der ukrainischen Streitkräfte angegriffen wurde. Glücklicherweise kam es zu keinen schweren Verletzungen, ein Krankenhausaufenthalt ist nicht erforderlich. Ein weiterer Angriff wurde auf den Bauernhof Fonow verübt, wobei eine Frau, Jahrgang 1957, verletzt wurde. Sie erlitt Splitterverletzungen am rechten Oberschenkel – auch sie bleibt unter ambulanter Beobachtung."

Fico: Ukraine-Konflikt könnte sich hinziehen

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico geht davon aus, dass sich der Konflikt in der Ukraine hinziehen wird. Dies erklärt er bei einem Treffen mit Studenten. Dabei ist Fico der Ansicht, dass die Strategie des Westens, Russland durch den Ukraine-Konflikt zu schwächen, nicht aufgegangen sei und eine Illusion darstelle. Die Slowakei werde hingegen weiterhin eine souveräne Außenpolitik betreiben – Frieden sei, wie er betont, der wichtigste Wert, und die Republik tue alles, damit dieser in Europa erhalten bleibe. Fico merkt an:

"Ich denke, dass dieser Krieg noch ziemlich lange andauern wird. Ich kann nicht abschätzen, wann der Krieg in der Ukraine enden wird. Sie können mich tausendmal danach fragen, ich kann es nicht abschätzen. Ich habe mit dem russischen Präsidenten Putin gesprochen. Dann habe ich auch mit (...) Selenskij gesprochen. Jeder von ihnen hat seine eigene Sichtweise auf das Geschehen."

Ehemaliger CIA-Direktor: Russland setzt in der Ukraine nicht seine volle Stärke ein

Russland hat bislang noch nicht sein gesamtes militärisches Potenzial gegen die Ukraine eingesetzt, meint George Beebe, ehemaliger CIA-Direktor für Russlandanalysen und Direktor für globale Strategie am Quincy Institute. In einer Sendung auf dem YouTube-Kanal von Glenn Diesen stellte er fest, dass Russland über enorme Möglichkeiten im Bereich der Luftstreitkräfte verfüge, die es gegen die Ukraine einsetzen könnte. Die russischen Truppen würden hiervon jedoch absehen. Der Experte betonte zudem, dass sich die Lage in eine sehr gefährliche Richtung entwickle und bis zum Herbst zu einer ernsthaften Eskalation führen könne, und sagte:

"Russland hält sich bisher zurück und setzt in der Ukraine nicht sein gesamtes militärisches Potenzial ein."

Bericht: Die Ukraine ist zu einem "Mini-Israel" geworden

Der Vorfall mit einer ukrainischen Meeresdrohne im Ionischen Meer hat in Athen für Empörung gesorgt, schreibt das Portal Kathimerini. Er verdeutlicht eine gravierende Veränderung der geopolitischen Realität. Kiew erinnert mit seinem Handeln immer mehr an ein "Mini-Israel", was nicht nur bei neutralen Ländern, sondern auch bei Verbündeten Besorgnis auslöst. Deren Souveränität verletzt Wladimir Selenskij ohne jeden Zweifel. Im Artikel des Portals heißt es:

"Die Ukraine ist auch in anderer Hinsicht zu einem 'Mini-Israel' geworden. Sie hat ihren eigenen Verhaltenskodex und berücksichtigt oft nicht die Reaktion ihrer Verbündeten und – was noch wichtiger ist – bittet niemanden um Zustimmung. Sie sprengt Pipelines, versenkt Schiffe in internationalen Gewässern, schickt Meeresdrohnen ins Ionische Meer und tut im Großen und Ganzen alles, was ihrer Meinung nach den nationalen Interessen am besten dient, ohne Gewissensbisse."

"Ukraine sollte neutral sein, Punkt" – Jeffrey Sachs über NATO-Erweiterung und das Versagen Europas

In einem Interview mit dem Politologen Glenn Diesen ordnet der US-Ökonom Jeffrey Sachs die historischen Hintergründe des Ukraine-Konflikts ein. Als Wirtschaftsberater in Russland und Osteuropa hat Sachs die Umbrüche der 1990er-Jahre direkt miterlebt.

Er verweist auf die Gespräche von 1990, in denen Deutschland und die USA der Sowjetunion zugesichert haben, die NATO werde sich nicht nach Osten ausdehnen. Er weist dabei auf die aktive Rolle Deutschlands hin, das aus wirtschaftlichen Interessen heraus früh auf die NATO-Osterweiterung drängte und damit das gegebene Versprechen brach.

Sachs rekonstruiert den Kurs bis zum Bukarester Beschluss von 2008, die Ukraine und Georgien in die NATO aufzunehmen, was schließlich zum von den USA unterstützten Staatsstreich in der Ukraine im Jahr 2014 geführt hat.

Während Sachs bei den USA bereits ein Umdenken sieht, hält Europa starr an einer NATO-Mitgliedschaft der Ukraine fest. Sachs bezeichnet dies als Irrweg und plädiert stattdessen für eine neutrale Ukraine als einzige Friedenslösung.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Kiew erhält mehr als 500 Soldatenleichen zurück

Die Ukraine hat nach Angaben aus Kiew erneut Hunderte Soldatenleichen von Russland zurückerhalten. Im Zuge der Rückführungsbemühungen seien die sterblichen Überreste von 528 Gefallenen in die Ukraine zurückgebracht worden, teilte das ukrainische Zentrum für Kriegsgefangene am Samstag mit, ohne sich zum Datum der Übergabe zu äußern. Die Ermittler und Experten würden nun alle notwendigen Schritte unternehmen, "um die repatriierten Verstorbenen zu identifizieren". Die Übergabe der Leichen wurde vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz vermittelt.

Am Freitag hatten Russland und die Ukraine jeweils 205 Kriegsgefangene ausgetauscht. Die russische Nachrichtenagentur TASS meldete, dass auch Soldatenleichen ausgetauscht würden. Moskau gebe 526 tote ukrainische Soldaten zurück und erhalte 41 Leichen russischer Soldaten, hieß es unter Berufung auf Quellen.

JPMorgan:Kiew droht das "finnische Szenario"

Experten des Zentrums für Geopolitik der weltweit größten Bank JPMorgan Chase gehen davon aus, dass die Ukraine nach dem Konflikt mit Russland etwa 20 Prozent ihres Territoriums verlieren, ihre Neutralität erklären und die Kapazitäten ihrer Streitkräfte einschränken wird. Solche Prognosen werden im Bericht "Endspiel in der Ukraine: Der Weg zu einem unvollkommenen Frieden" geäußert. Dort heißt es insbesondere:

"Derzeit ist das finnische Szenario am wahrscheinlichsten. Die Ukraine wird sich höchstwahrscheinlich mit Gebietsverlusten und eingeschränkten Sicherheitsgarantien abfinden müssen."

Nach Ansicht der Analysten von JPMorgan würde ein Abkommen Moskau einen "echten territorialen Sieg" in Form der Sicherung des Donbass, einen "symbolischen Sieg" in der Neutralitätsfrage der Ukraine sowie die Aufhebung westlicher Sanktionen verschaffen. Zudem würde Russland eine Atempause erhalten, die zur personellen Aufstockung, Modernisierung und Aufrüstung der Armee genutzt werden könnte.

Militär: Ukrainische Truppen verhindern Evakuierung von Zivilisten im Gebiet Cherson

Laut der Nachrichtenagentur TASS, die sich auf den stellvertretenden Kommandeur einer Spezialeinheit der 127. Garde-Aufklärungsbrigade mit dem Rufzeichen Kum beruft, greifen ukrainische Militärangehörige in der Region Cherson Zivilisten mit Drohnen an und verhindern anschließend deren Evakuierung. Er berichtet:

"Die Evakuierung der Zivilbevölkerung hat für uns höchste Priorität. Der Feind überwacht die an der Evakuierung beteiligten Kräfte und Ausrüstung permanent und versucht, sie unter Beschuss zu nehmen. Sobald eine Bewegung festgestellt wird, spielt es für die ukrainische Seite keine Rolle, ob sich Zivilisten oder Militärangehörige vor Ort befinden – sie sind ununterbrochen im Einsatz. Manchmal verhindern sie sogar die Evakuierung von Zivilisten, nachdem diese verletzt oder getötet wurden. Die Evakuierung der Zivilbevölkerung gestaltet sich hier also äußerst schwierig."

Juri Podoljaka: Wie man im Zermürbungskrieg den Sieg erringt

In diesem Frontbericht befasst sich der ukrainisch-russische Militäranalyst Juri Podoljaka mit der Zermürbungstaktik. Für den weiteren Kriegsverlauf sei weniger die Einnahme von Territorium entscheidend als die Frage, welche Seite schneller personell erschöpft ist. Dabei warnt Podoljaka:

"Das heißt, das Ziel des Gegners ist nicht unsere Militärausrüstung, nicht unser Nachschub und noch nicht einmal unsere Logistik, sondern in erster Linie unsere Soldaten."

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Belgorod: Jugendlicher durch Angriff einer ukrainischen Drohne verletzt

Die Nachrichtenagentur TASS berichtet unter Berufung auf die örtliche Einsatzzentrale, dass bei einem ukrainischen Angriff auf ein Privathaus ein 14-jähriger Junge verletzt wurde. Es heißt, dass eine ukrainische Drohne auf dem Gelände eines Privathauses in Schebekino im Gebiet Belgorod explodierte, wobei der Junge eine Splitterverletzung am Kopf erlitt. In der Meldung der Einsatzzentrale heißt es:

"In der Stadt Schebekino wurde bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte ein Kind verletzt. Die Drohne explodierte auf dem Gelände eines Privathauses. Der 14-jährige Junge wurde mit einer blinden Splitterverletzung am Kopf von den Selbstverteidigungskräften in das Zentralkrankenhaus der Region Schebekino gebracht."

Bericht: Söldner aus Osteuropa fliehen aus der Ukraine

Ausländische Söldner aus den baltischen Staaten und Osteuropa verlassen die ukrainischen Einheiten, um sich weniger gefährliche Einsätze zu suchen. Dies berichtet Rodion Miroschnik, Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Er betont:

"Sie suchen nach einem weniger intensiven Krieg, in dem die Gefahr geringer ist und nicht so heftig gekämpft wird."

Russische Luftabwehr zerstört 76 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 8 bis 14 Uhr (MESZ) 76 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Belgorod, Rjasan, Kursk, Brjansk, Orjol und Tula, über dem Großraum Moskau, über der Region Krasnodar, über der Teilrepublik Krim sowie über dem Schwarzen und dem Asowschen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Russland wirft Ukraine Attacke gegen AKW Saporoschje vor

Die Verwaltung des Kernkraftwerks Saporoschje, das seit März 2022 von Russland betrieben wird, wirft der Ukraine einen neuen Drohnenangriff auf die inzwischen stillgelegte Atomanlage vor. Wie in einer entsprechenden Mitteilung auf Telegram steht, sei ein unbemanntes Luftfahrzeug der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Reaktorblöcke abgestürzt. Glücklicherweise sei die Drohne nicht detoniert. Es gebe weder Opfer noch Zerstörungen. Der Absturzort werde von Experten untersucht, um alle Umstände des Zwischenfalls zu klären.

Obwohl das AKW planmäßig überwacht werde und die Strahlenwerte vor Ort im Normalbereich seien, sei die Tatsache, dass die größte Atomanlage Europas angegriffen werde, an sich beispiellos, heißt es.

"Angriffe auf ein Kernkraftwerk sind eine Überschreitung aller möglichen roten Linien und ein Ausdruck des Atomterrorismus und des verantwortungslosen Wahnsinns, der die Sicherheit einer ganzen Region aufs Spiel setzen kann."

Ukrainische Drohnen stürzen Lettland in Regierungskrise

In Lettland ist die Regierung von Ministerpräsidentin Evika Siliņa nach einer schweren Koalitionskrise zurückgetreten. Auslöser waren politische Spannungen nach einem Vorfall mit ukrainischen Drohnen im lettischen Luftraum Anfang Mai.

Zunächst hatte Verteidigungsminister Andris Sprūds seinen Rücktritt erklärt. Hintergrund war massive Kritik daran, dass die lettischen Streitkräfte die Drohnen nicht abfangen konnten und die Bevölkerung erst nach deren Absturz gewarnt wurde. Kurz darauf zerbrach auch die Regierungskoalition im Parlament.

Der Vorfall hat in Lettland eine breite Debatte über die Sicherheitslage und die Verteidigungsfähigkeit des NATO-Mitglieds ausgelöst. Kritiker werfen der Regierung vor, trotz steigender Verteidigungsausgaben keinen ausreichenden Schutz des eigenen Luftraums gewährleisten zu können.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen. 

Russisches Gericht fordert 200 Milliarden Euro von Euroclear

Ein Gericht in Moskau hat der milliardenschweren Schadenersatzklage der russischen Zentralbank gegen den belgischen Finanzdienstleister Euroclear stattgegeben. Euroclear müsse 18,17 Billionen Rubel (umgerechnet etwa 200 Milliarden Euro) zahlen, urteilte ein Moskauer Gericht in erster Instanz. Demnach setze sich die festgelegte Schadenssumme aus dem auf den Euroclear-Konten blockierten russischen Vermögen im Wert von mehr als 180 Milliarden Euro und knapp 20 Milliarden an entgangenem Gewinn für die russische Zentralbank zusammen. Die Verteidiger bezeichneten den unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführten Prozess als unfair und haben Berufung angekündigt.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Experten gehen davon aus, dass damit der Weg für mögliche Gegenmaßnahmen gegen noch vorhandenes europäisches Kapital in Russland freigemacht werden soll. Euroclear verwaltet den Großteil der in der Europäischen Union nach dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs festgesetzten Vermögenswerte der Russischen Föderation.

Knapp 40 Länder unterstützen Ukraine-Sondertribunal

34 Mitgliedstaaten des Europarats sowie die EU, Australien und Costa Rica haben sich bereit erklärt, einem möglichen Sondertribunal für das "Verbrechen der Aggression gegen die Ukraine" beizutreten. Beim Außenministertreffen in Chișinău verabschiedete das Ministerkomitee des Europarats zudem die Grundlagen für einen "Lenkungsausschuss" des künftigen Tribunals. Die EU-Kommission kündigte an, zehn Millionen Euro beizusteuern.

Europarats-Generalsekretär Alain Berset nannte dies einen "entscheidenden Schritt" zur Einrichtung des Sondergerichtshofs. Zwölf Mitglieder des Europarats schlossen sich der Initiative jedoch bislang nicht an – darunter die EU-Mitglieder Ungarn, Slowakei, Bulgarien und Malta sowie die Türkei, Serbien, Georgien, Armenien und Aserbaidschan.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Zwei Ortschaften im Gebiet Charkow befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Welikaja Pissarewka, Sapselje, Nowaja Setsch, Popowka, Choten und Tscherwonaja Sarja im Gebiet Sumy sowie Budarki, Wolochowka, Granow, Rjasnoje und Mitrofanowka im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe mehr als 180 Armeeangehörige verloren. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und elf Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe die Ortschaften Borowaja und Kutkowka im Gebiet Charkow unter seine Kontrolle gebracht und dabei Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Welikaja Schapkowka, Gorochowatka, Studenok und Tscherwony Oskol im Gebiet Charkow sowie Krasny Liman, Majaki, Swjatogorsk und Sidorowo in der DVR getroffen. Die russische Militärbehörde beziffert die ukrainischen Personalverluste auf mehr als 170 Soldaten. Der Gegner habe darüber hinaus ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 23 Autos, zwei Geschütze, eine Anlage der elektronischen Kampfführung und ein Artillerieaufklärungsradar verloren.

Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Konstantinowka, Artjoma, Nikolajewka, Orechowatka, Rai-Alexandrowka und Tichonowka in der DVR getroffen habe. Bis zu 105 ukrainische Kämpfer seien getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zwölf Autos und ein Geschütz zerstört.

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Wassilewka, Dobropolje, Nowofedorowka, Swjatogorowka und Sergejewka in der DVR sowie Nowopawlowka und Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Die russische Militärbehörde schätzt die Personalverluste des Gegners auf mehr als 270 Soldaten. Neun gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und elf Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt und zuletzt Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Gawrilowka und Dobropassowoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Wosdwischewka, Danilowka und Nowossoljonoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Der Gegner habe mehr als 255 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe außerdem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, sechs Autos, ein Geschütz und einen Mehrfachraketenwerfer zerstört.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Kamyschewacha, Kirowo, Malokaterinowka, Odarowka und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 65 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 15 Autos, eine Anlage der elektronischen Kampfführung und ein Artillerieaufklärungsradar seien außer Gefecht gesetzt worden.

Ferner berichtet das Ministerium in Moskau über erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Energie-, Verkehrs- und Hafenanlagen, die das ukrainische Militär zu seinen Zwecken nutze. In den vergangenen 24 Stunden seien auch Flugplätze, Drohnenwerke und 152 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern getroffen worden. Im selben Zeitraum habe die russische Luftabwehr zwölf Lenkbomben, zwei HIMARS-Raketen und 353 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen, während die Schwarzmeer-Flotte sechs Seedrohnen zerstört habe.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 146.873 Drohnen, 661 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.326 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.720 Mehrfachraketenwerfer sowie 34.949 Geschütze und Mörser verloren.

Zahlreiche Opfer bei ukrainischen Angriffen auf 29 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod teilt auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 29 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen hat.

In der Statistik steht, dass an diesem Samstagmorgen ein Einwohner der Ortschaft Dubowoje ums Leben gekommen sei. Infolge einer ukrainischen Drohnenattacke auf ein Mehrfamilienhaus in der Stadt Belgorod seien neun Menschen, darunter ein dreijähriges Kind, verletzt worden. Ein Einwohner der Siedlung Netschajewka habe Verletzungen erlitten, als eine FPV-Drohne sein Auto angegriffen habe. Bei einer Drohnenattacke auf die Stadt Graiworon seien ein Mann und eine Frau zu Schaden gekommen. In der Nähe der Siedlung Stepnoje sei ein Lkw-Fahrer verletzt worden. Bei der Detonation einer ukrainischen Drohne seien vier Einwohner der Ortschaft Soldatskoje verwundet worden. In der Siedlung Golowtschino habe ein Angehöriger der Drohnenabwehreinheit Orlan bei der Ausübung seines Dienstes eine Unterschenkelverletzung erlitten.

Die örtlichen Behörden melden zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden sechs Mehrfamilienhäuser, 21 Einfamilienhäuser, fünf soziale Einrichtungen, sechs Geschäfte, zwei Betriebe, drei Infrastrukturobjekte, drei Lagerhäuser, eine Garage, zwei Gasleitungen, zwei Stromleitungen, zwei Lkw, zwei Traktoren und 35 Autos zerstört oder beschädigt worden.

Verletzte und Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr am 15. Mai bis 8 Uhr am 16. Mai (MESZ) 88 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 163-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem zwölf Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinstein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung. In der Nähe der Siedlung Pestschanoje seien zwei Insassen eines zivilen Autos verletzt worden, als das Fahrzeug unter Beschuss geraten sei. Das Auto sei völlig ausgebrannt. In der Siedlung Chomutowka sei es im Eingangsbereich einer Apotheke zu Schäden gekommen. Im Dorf Wiktorowka seien die Fassade und die Fenster eines geschlossenen Geschäfts beschädigt worden.

Medien: Ukrainische Drohnenpiloten greifen versehentlich eigene Kameraden an – Offensive gescheitert

Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet über einen neuen Fall von "Friendly Fire" unter ukrainischen Truppen. Unter Berufung auf russische Militärkreise heißt es, Drohnenpiloten der 21. mechanisierten Brigade der ukrainischen Armee hätten irrtümlicherweise mehrere ihrer Kameraden aus dem 425. Stoßregiment "Skala" ("Fels") außer Gefecht gesetzt. Sie seien über die Bewegungen ihrer Kameraden an der Front nicht informiert gewesen und hätten dadurch unbeabsichtigt dem russischen Truppenverband Nord geholfen, eine Offensive im Raum der Ortschaft Miropolskoje im Gebiet Sumy abzuwehren.

Die russische Agentur berichtet von großen Verlusten auf der ukrainischen Seite. In den sozialen Medien gebe es inzwischen Dutzende Vermisstenanzeigen.

Gefangenenaustausch: Russische Soldaten auf dem Weg nach Hause

205 russische Militärangehörige sind aus dem von der Ukraine kontrollierten Gebiet zurückgekehrt. Im Rahmen des Austauschs wurde die gleiche Zahl ukrainischer Kriegsgefangener an Kiew übergeben. Nach ihrer Rückkehr erhalten die russischen Soldaten umfassende Unterstützung, darunter medizinische und psychologische Betreuung.

Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij hat mit einigen der zurückgekehrten Soldaten gesprochen. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

Beschuss von Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 15. Mai 22 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Aljoschki — 5,
  • Gornostajewka — 3,
  • Kachowka — 5,
  • Konstantinowka — 2,
  • Olgino — 3,
  • Jubileinoje — 4.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Proletarka, Nowaja Majatschka und Nowaja Kachowka seien insgesamt 17 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Russische Luftabwehr zerstört 13 weitere ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium meldet auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 6 bis 8 Uhr MESZ 13 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Belgorod, Woronesch, Kaluga, Orjol, Rjasan und Tula, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Selenskij kündigt neue Drohnenangriffe auf Russlands Ölindustrie an

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat eine Fortsetzung der Angriffe gegen die russische Ölindustrie angekündigt. Die Ukraine müsse hart und angemessen auf die Angriffe der russischen Streitkräfte auf Städte reagieren, sagte er in seiner abendlichen Videobotschaft nach einem Luftangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew mit 24 Toten. Eine erste Antwort habe es in der vergangenen Nacht gegeben, erklärte Selenskij mit Blick auf eine Attacke gegen eine Ölraffinerie in der russischen Stadt Rjasan.

"Wir setzen die Operation fort."

In seinem Statement warnte der Staatschef zudem den Nachbarn Weißrussland ein weiteres Mal davor, sich von Russland in die Kampfhandlungen gegen die Ukraine hineinziehen zu lassen.

BRICS-Gipfel in Indien: Lawrow kommentiert europäische Politik und Rolle Deutschlands

Nach dem BRICS-Treffen in Neu-Delhi hat der russische Außenminister Sergei Lawrow die aktuellen politischen Entwicklungen in der Welt kommentiert. Als besonders besorgniserregend bezeichnete Lawrow die Tendenz hin zu einer Stärkung des Nationalsozialismus in Europa. Deutschland stehe erneut an der Spitze dieser Tendenz, agiere diesmal jedoch durch die Ukraine, so der Minister. Präsident Selenskij sei unter dieser Ägide "nun zum Führer ernannt" worden, um eine neue Vereinigung der Europäer voranzutreiben.

Zudem sprach Lawrow unter Verweis auf gebrochene Vereinbarungen wie die Kiewer und Minsker Abkommen über die mangelnde Vertrauenswürdigkeit des Westens. Des Weiteren erwähnte er eine von Europa blockierte Lösungsinitiative mit den USA und lobte die Entwicklung der BRICS.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen. 

DVR meldet sechs ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden sechs Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik zehn Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 15. Mai bis 0 Uhr am 16. Mai (Ortszeit) kam ein Zivilist ums Leben. Neun weitere Zivilisten erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden sieben Wohnhäuser, vier zivile Infrastrukturobjekte, ein Lkw und mehrere Autos beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk drei Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Zu Schaden kamen mehrere Wohnhäuser, ein ziviles Infrastrukturobjekt und mehrere Autos.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 138 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr am Freitag bis 6 Uhr am Samstag (MESZ) 138 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kursk, Rostow, Orjol, Tula, Kaluga, Lipezk, Rjasan, Smolensk und Twer, über der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim, dem Großraum Moskau sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Russlands Generalstabschef inspiziert Truppenverband West: Vormarsch geht weiter

Der Chef des Generalstabs der Streitkräfte der Russischen Föderation, Waleri Gerassimow, hat den Truppenverband West inspiziert, der an der militärischen Sonderoperation in der Ukraine beteiligt ist. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau am Samstagmorgen mitteilte, habe sich Gerassimow vom Befehlshaber des Truppenverbands, Generaloberst Sergei Kusowlew, über die Situation an der Kontaktlinie informieren lassen. Er habe sich auch Berichte von Kommandeuren diverser Einheiten über die Erfüllung von Kampfaufgaben angehört. Den genauen Ort und Zeitpunkt der Visite gab die Militärbehörde nicht bekannt.  

Nach Angaben des Ministeriums hob Gerassimow bei der Inspektion die jüngsten Erfolge des Truppenverbands West im Gebiet Charkow hervor. Die russischen Truppen seien an einem rund 350 Kilometer langen Frontabschnitt im Vormarsch. Zuletzt seien die Ortschaften Kutkowka und Borowaja befreit worden. Nun werde um die Ortschaften Welikaja Schapkowka, Schijkowka, Nowy Mir, Druscheljubowka und Tscherneschtschina gekämpft. Der Generalstabschef wurde mit den Worten zitiert:

"Die Stoßtruppen der 25. Armee setzen die Straßengefechte zur Befreiung der Stadt Krasny Liman fort, die ein größeres Verwaltungszentrum und ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt ist. Unter unserer Kontrolle befinden sich schon 85 Prozent des Stadtgebiets."

Anschließend zeichnete der Generalstabschef die Armeeangehörigen, die sich bei den Gefechten hervorgetan hatten, mit Staatsorden aus und dankte ihnen für ihren Mut.

15.05.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

"Die Entscheidung ist gefallen" – Scott Ritter warnt vor russischem Schlag gegen Europa

In einem Interview für den YouTube-Podcast Deep Dive zeichnet der ehemalige Offizier des US Marine Corps und einstige UN-Waffeninspekteur Scott Ritter ein düsteres Szenario für Europa. Ritter ist davon überzeugt, dass Russland die Entscheidung für einen direkten Schlag gegen westliche Ziele bereits getroffen hat und nur noch den richtigen Zeitpunkt abwartet.

Ritter argumentiert, dass Moskau durch die Überschreitung roter Linien und die westliche Unterstützung für die Ukraine nun gezwungen sei, Europa zu "bestrafen", bevor dieses seine militärischen Kapazitäten bis Ende des Jahrzehnts wieder aufbauen könne.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

Sumy: Russische Streitkräfte haben ein ukrainisches F-16-Flugzeug abgeschossen

Wie der Koordinator der prorussischen Untergrundbewegung in Nikolajew Sergei Lebedew der Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet, wurde ein ukrainisches Kampfflugzeug vom Typ F-16 im Verlauf eines Luftkampfes über dem Gebiet Sumy abgeschossen.

Lebedew berichtet, dass die Einwohner der Stadt Krolewez im Gebiet Sumy gegen 11 Uhr morgens eine laute Explosion hörten. Kurz zuvor war ein mit Raketen bestücktes Flugzeug der ukrainischen Armee, das vom Boden aus zu sehen war, in östlicher Richtung über die Stadt geflogen. Die F-16 wurde von einer Rakete abgeschossen. Nach Angaben der Einwohner von Krolewez handelte es sich bei dem ukrainischen Kampfflugzeug um eine F-16, die aus Richtung Neschin kam, wo sich einer der ukrainischen Luftwaffenstützpunkte befindet. Lebedew merkt an:

"Das ukrainische Kampfflugzeug begann ein Ausweichmanöver, schaffte es aber nicht. Nach Aussagen von Anwohnern wurde die Maschine in zwei Teile gerissen, und die Trümmer fielen auf Felder außerhalb der Stadt."

Austausch: Ukraine übergibt Briefe von Kriegsgefangenen an ihre Angehörigen in Russland

Der ukrainische Ombudsmann Dmitri Lubinez hat im Rahmen des heutigen Austauschs von Gefangenen und Gefallenen Briefe russischer Kriegsgefangener an ihre Angehörigen nach Russland weitergeleitet. Dies teilt die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa mit. In ihrem Telegram-Kanal schreibt sie:

"Meine Mitarbeiter haben vom ukrainischen Ombudsmann Briefe unserer Kriegsgefangenen an ihre Angehörigen erhalten. Das ist eine große Unterstützung für diejenigen, die warten und hoffen."

Lantratowa berichtet außerdem, dass Russland im Rahmen des Austauschs vier Einwohner des Gebietes Sumy an die Ukraine übergeben habe, die zuvor aus dem Kampfgebiet evakuiert worden waren.

Ukrainische Truppen greifen Kulturpalast in Schachtjorsk mit fünf Drohnen an

Wie die Einsatzkräfte der Nachrichtenagentur TASS mitteilen, setzten ukrainische Streitkräfte bei einem Angriff am Morgen auf das Kulturhaus in Schachtjorsk (DVR) fünf FP-2-Drohnen ein. Ein Gesprächspartner der Agentur präzisiert:

"Es gab einen Angriff mit fünf FP-2-Drohnen. Alle auf das Kulturhaus."

Moskau und Kiew tauschen Gefangene und Gefallene aus

Am Freitag haben Russland und die Ukraine einen umfassenden Austausch von Kriegsgefangenen und gefallenen Soldaten durchgeführt. Dabei kamen auf beiden Seiten jeweils 205 Soldaten aus der Gefangenschaft frei. Die russischen Soldaten befinden sich nach einer medizinischen Erstversorgung in Weißrussland auf dem Weg zurück in ihre Heimat.

Parallel dazu fand die Übergabe von Gefallenen statt: Russland übergab 526 Leichname ukrainischer Kämpfer an Kiew und erhielt im Gegenzug 41 gefallene Soldaten.

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Medien: In Schweden festgehaltenes Schiff könnte an die Ukraine übergeben werden

Wie der Fernsehsender TV4 unter Berufung auf die schwedische Staatsanwaltschaft berichtet, könnte das von den schwedischen Behörden festgehaltene Schiff Caffa an die Ukraine übergeben werden. Der unter guineischer Flagge fahrende Frachter, der die Ostseekanäle durchquerte, war am 6. März in den Hoheitsgewässern Schwedens festgesetzt worden. Die überwiegend aus Russen bestehende Besatzung verließ das Land am 12. Mai. Zuvor hatte die ukrainische Staatsanwaltschaft ein Ersuchen an Stockholm gerichtet, in dem sie gefordert hatte, das Schiff "zu Ermittlungszwecken" an sie zu übergeben. In der Meldung des Fernsehsenders heißt es:

"Derzeit liegt das Schiff leer und verschlossen im Hafen von Trelleborg und wartet auf eine Entscheidung über seine mögliche Übergabe an die Ukraine."

Ex-US-Oberstleutnant: Biden-Regierung log über Biolabore in der Ukraine

Die Regierung des ehemaligen US-Präsidenten Joe Biden hat bewusst gelogen, als sie behauptete, es gebe keine Biolabore auf dem Territorium der Ukraine. Dies teilt der pensionierte Oberstleutnant der US-Armee Earl Rasmussen am 15. Mai mit. Er erinnert in einem Interview mit RIA Nowosti daran, dass die damalige stellvertretende Außenministerin Victoria Nuland im März 2022 die Existenz von Biolaboren in der Ukraine eingeräumt hat, und betont:

"Ja, die Biden-Regierung hat gelogen oder betrügerisch gehandelt. Bei Anhörungen im Kongress räumte Nuland ein, dass es in der Ukraine biologische Forschungseinrichtungen mit potenziell gefährlichen Krankheitserregern gibt."

Experte zum Angriff auf Rjasan: Drohnen kamen aus den Gebieten Charkow und Sumy

Die 99 ukrainischen Drohnen, die Rjasan angegriffen haben, könnten aus den Gebieten Charkow und Sumy gestartet worden sein. Diese Ansicht vertritt der Gründer des Ausbildungszentrums für unbemannte Luftfahrt und Akademiemitglied der Russischen Ingenieurakademie Maxim Kondratjew. In einem Gespräch mit der Zeitung Argumenty i Fakty erklärt er:

"Die Drohnen kamen aus den Grenzgebieten der Ukraine auf Rjasan zu. Man kann mit Sicherheit sagen, dass sich die Startplätze in den Gebieten Charkow und Sumy befanden."

Schoigu: Westen hat Russland, Iran, Irak, Venezuela und viele mehr bestohlen

Der Sekretär des russischen Nationalen Sicherheitsrates, Sergei Schoigu, hat am Donnerstag bei einem Treffen der "Shanghai Cooperation Organisation" (SCO) im kirgisischen Bischkek erklärt, dass der Westen Vermögenswerte anderer Staaten im Wert von über einer halben Billion US-Dollar veruntreut habe – darunter auch Russlands.

Außerdem konstatierte Schoigu, dass "die internationalen Beziehungen sich unaufhaltsam weiter verschlechtern".

"Der Hauptgrund für die aktuellen Turbulenzen ist das Bestreben der Vereinigten Staaten von Amerika und ihrer Verbündeten, ihre Vorherrschaft zu bewahren", erklärte der frühere Verteidigungsminister Russlands (2012–2024).

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Abgeordneter: Nach Angriff auf Rjasan kann man Produktion ukrainischer Drohnen in Europa angreifen

Russland müsse eine militärische Entscheidung in Bezug auf die sogenannten Hinterlandgebiete der Ukraine treffen – also auf die westeuropäischen Länder, die Waffen für die Ukraine herstellen und liefern, meint der Abgeordnete der Staatsduma Andrej Kolesnik. Er betonte in einem Gespräch mit Journalisten, dass Europa fast schon offiziell zum Hinterland der Ukraine geworden sei. Seinen Worten zufolge habe Russland bereits einen Entschluss gefasst, Produktionsstätten für Drohnen in europäischen Ländern anzugreifen, doch der Zeitpunkt für die Durchführung einer solchen Operation werde vom Militärkommando des Landes festgelegt. Kolesnik merkte an:

"Dafür werden sie ordentlich bestraft werden. Ich denke, es ist an der Zeit, den Blick auf die Hinterlandgebiete der Ukraine zu richten, die sich in westeuropäischen Ländern befinden. Die Adressen der Produktionsstätten der unbemannten Fluggeräte, mit denen die Angriffe auf Rjasan durchgeführt wurden, sind bekannt. Das ist bereits eine rein militärische Entscheidung, denn gemäß der Einsatzordnung verfügen wir über Einheiten, die Angriffe auf Produktionsstätten jeglicher militärischer Mittel durchführen, mit denen die gegnerische Seite Russland bedrohen könnte."

Peskow: "Kiew wird für seine fragwürdigen Ziele niemanden verschonen"

Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, erklärte, das Kiewer Regime würde alle Länder für seine eigenen Interessen ausnutzen, "wenn man es nicht entsprechend zügelt". Damit kommentierte der Kreml-Vertreter am Donnerstag die Situation rund um die Rücktritte in den baltischen Staaten vor dem Hintergrund der Vorfälle mit ukrainischen Drohnen.

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Budanow kündigt weitere Mobilisierung an – "sonst geht das Land unter"

Die Mobilisierung müsse trotz der Kritik aus der Bevölkerung und der festgestellten Missbräuche seitens der Wehrbehörden fortgesetzt werden, erklärte der Leiter des Büros des ukrainischen Präsidenten, Kirill Budanow, in einem Interview mit der Zeitung The Times. Er machte deutlich, dass es keine Änderungen in der Haltung der ukrainischen Führung geben werde und die Zwangsmobilisierung fortgesetzt werde, und betonte:

"Die Rekrutierung von Freiwilligen reicht nicht aus, um den Bedarf der Armee zu decken. Das ist aufgrund wirtschaftlicher Probleme unmöglich und auch deshalb, weil es nach zwölfeinhalb Jahren Krieg nichts gibt, was eine solche Anzahl von Menschen motivieren würde, sich freiwillig zu melden. Wir führen den schrecklichsten, umfassenden und totalen Krieg. Einen Krieg, an dem Millionen von Menschen beteiligt sind. Es gibt keinen anderen Weg. Sonst würde das Land einfach untergehen."



Sacharowa: 25 russische Zivilisten bei Kiews Angriffen während Selenskijs "Scheinwaffenruhe" getötet

25 russische Zivilisten kamen ums Leben infolge der ukrainischen Angriffe während der von Russland verkündeten Waffenruhe und des von Wladimir Selenskij erklärten "Scheinwaffenstillstands". Dies teilte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, mit.

"Infolge der ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffe während des von Russland erklärten Waffenstillstands und der von Selenskij am 5. Mai verkündeten Scheinwaffenruhe, die die ukrainischen Streitkräfte nicht einhielten, wurden 25 russische Zivilisten, darunter ein Kind, getötet und 209 Menschen, darunter 14 Kinder, verletzt."

Charkow: Zivilisten verlassen das Grenzgebiet wegen ukrainischer Soldaten

Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Vertreter russischer Sicherheitsbehörden berichtet, verlassen Zivilisten den Bezirk Bogoduchow im Gebiet Charkow wegen ukrainischer Kämpfer. Nach Angaben eines Gesprächspartners der Agentur beziehen ukrainische Soldaten die zurückgelassenen Privathäuser und Wohnungen. Die Quelle von RIA Nowosti betonte:

"Die Zivilbevölkerung verlässt in großer Zahl das Bezirkszentrum, da sie die Nachbarschaft mit Soldaten der ukrainischen Armee fürchtet."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtete am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 9. bis 15. Mai. Nach dem Ende der Waffenruhe setzten die russischen Streitkräfte die Sonderoperation fort.

Als Reaktion auf die Terroranschläge des Kiewer Regimes auf Zivilobjekte auf Russlands Territorium haben die Streitkräfte der Russischen Föderation einen massiven und zwei kombinierte Schläge mit hochpräzisen Langstreckenwaffen durchgeführt. 

Infolge der Attacken wurden unter Verwendung von Hyperschallraketen des Typs Kinschal sowie Kampfdrohnen ukrainische Rüstungsunternehmen, Treibstoff- und Energie-, Transport- und Hafeninfrastrukturobjekte, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden, Militärflugplätze, Drohnenwerkstätten, Drohnenlager und Drohnenstartplätze, Munitions- und Brennstofflager getroffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 990 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär 79 Autos, acht Feldartilleriegeschütze und zehn Stationen für elektronische Kampfführung.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 770 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband zehn gepanzerte Kampffahrzeuge, 139 Autos, 17 Feldartilleriegeschütze und 13 Stationen für elektronische Kampfführung.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 700 Kämpfer einbüßen. 16 gepanzerte Kampffahrzeuge, 84 Autos, 18 Feldartilleriegeschütze sowie vier Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr wurden getroffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.085 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte 31 gepanzerte Kampffahrzeuge, 69 Autos, 13 Artilleriegeschütze und sieben Stationen für elektronische Kampfführung. 

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen mehr als 1.940 Kämpfer einbüßen. Darüber hinaus setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 21 gepanzerte Kampffahrzeuge, 60 Autos und sechs Feldartilleriegeschütze außer Gefecht.

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf mehr als 300 Soldaten. Zudem eliminierte der Verband drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 95 Autos, drei Feldartilleriegeschütze und zehn Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr.

Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 18 gelenkte Bomben, vier HIMARS-Raketen aus US-Produktion, drei Neptun-Raketen und 2.241 Drohnen ab.

Die Schwarzmeerflotte zerstörte zwei unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte im nordwestlichen Teil des Schwarzen Meeres.

Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 146.520 unbemannte Luftfahrzeuge, 661 Flugabwehrraketensysteme, 29.310 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.719 Mehrfachraketenwerfer, 34.936 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 61.649 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.

Lawrow: Russland bevorzugt diplomatische Lösung des Ukraine-Konflikts

Russland bevorzuge eine diplomatische Lösung des Konflikts in der Ukraine. Sollte diese scheitern, würden alle Ziele im Rahmen der Sonderoperation erreicht werden, erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow.

"Wie Präsident Putin sagte, werden wir die Ziele der militärischen Sonderoperation unter allen Umständen erreichen. Vorzugsweise auf diplomatischem Wege, aber wenn dies nicht möglich ist, werden wir dies im Rahmen der militärischen Sonderoperation fortsetzen."

Gebiet Kursk: Mehr als 100 ukrainische Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 140 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 14. Mai bis 9:00 Uhr am 15. Mai wurden insgesamt 106 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Viermal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

Chinstein meldete keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.

Russische Armee befreit drei Ortschaften binnen einer Woche

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt drei Ortschaften in drei Regionen befreit:

  • Nikolajewka in der DVR, 
  • Tschariwnoje im Gebiet Saporoschje, 
  • Tschaikowka im Gebiet Charkow.

Durch Angriffe übt ukrainische Armee psychologischen Druck auf Mitarbeiter des AKW Saporoschje aus

Durch die Attacken auf die Stadt Energodar im Gebiet Saporoschje üben die ukrainischen Streitkräfte psychologischen Druck auf die Mitarbeiter des AKW Saporoschje und alle Einwohner der Stadt aus. Dies teilte Jewgenija Jaschina, die Kommunikationsleiterin des AKW Saporoschje, gegenüber RIA Nowosti mit.

"Der Gegner übt weiterhin erheblichen psychologischen Druck auf die Einwohner von Energodar aus. Auf die Mitarbeiter des AKW und ihre Familien. Drohnen werden Tag und Nacht gesichtet. Die Lage bleibt angespannt, ist aber vollständig unter Kontrolle."

"Alle städtischen Einsatzkräfte werden in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt", so Jaschina. "Schulen, Kindergärten und andere soziale Einrichtungen bleiben wie gewohnt geöffnet", fügte sie hinzu.

Austausch gefallener Soldaten: 526 für die Ukraine – 41 für Russland

Am Freitag haben Russland und die Ukraine einen weiteren Austausch von Leichnamen gefallener Soldaten durchgeführt, meldet TASS. Wie es heißt, habe Moskau 526 Leichname ukrainischer Kämpfer an Kiew übergeben. Von der ukrainischen Seite hat Moskau die sterblichen Überreste von 41 gefallenen russischen Soldaten erhalten. 

FSB nimmt Agentin ukrainischer Geheimdienste fest

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat eine Einwohnerin der Stadt Mariupol in der DVR festgenommen, die mit dem ukrainischen Geheimdienst zusammengearbeitet hat. Dies berichtete TASS unter Berufung auf die regionale Vertretung der Behörde. Die Frau wird des Landesverrats verdächtigt. 

Sie soll der ukrainischen Seite Informationen über die Stationierungsorte der russischen Einheiten auf dem Territorium des Bezirks Mariupol übermittelt haben. 

Wie es heißt, habe die Frau einen Kontakt mit ukrainischen Geheimdiensten über den Messenger-Dienst Telegram aufgenommen.

Gegen die Festgenommene wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats eingeleitet.

Drohnenangriffe auf Gebiet Belgorod: Ein Toter und vier Verletzte

Nach Angaben des regionalen Krisenstabs haben die ukrainischen Streitkräfte in den vergangenen 24 Stunden mehrere Drohnenangriffe auf das Gebiet Belgorod durchgeführt. Dabei wurden 18 Orte in sechs Bezirken getroffen. 

Infolge der Attacken kam ein Mensch ums Leben, vier weitere wurden verletzt.  

Zu Schaden kamen vier Mehrfamilienhäuser, zwölf Privathäuser, zwei Infrastrukturobjekte, drei Geschäfte, eine Bushaltestelle sowie 25 Fahrzeuge.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht über 350 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 355 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden zwischen 23:00 Uhr am 14. Mai und 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 15. Mai über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Pskow, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tambow, Twer, Tulaо, den Regionen Moskau und Krasnodar, den Republiken Krim und Kalmückien sowie den Gewässern des Asowschen und Kaspischen Meeres zerstört.

Gefangenenaustausch: 205 russische Soldaten kehren in die Heimat zurück

Das russische Verteidigungsministerium hat am Freitag, dem 15. Mai, die Rückkehr von 205 russischen Soldaten aus ukrainischer Gefangenschaft bekannt gegeben. Im Gegenzug hat Moskau Kiew 205 gefangene ukrainische Soldaten übergeben.

Die russischen Militärangehörigen befinden sich derzeit in Weißrussland, wo sie medizinisch versorgt werden. Außerdem erhalten sie psychologische Hilfe. Sie werden zur Behandlung und Rehabilitation in medizinische Einrichtungen des russischen Verteidigungsministeriums in die Russische Föderation gebracht, so die Militärbehörde. 

Möglich wurde dies durch humanitäre Vermittlung der Vereinigten Arabischen Emirate.

Ukrainische Streitkräfte greifen Energodar mit Drohnen an

Bei einem massiven nächtlichen Drohnenangriff auf Energodar im Gebiet Saporoschje wurden mehrere Wohnhäuser beschädigt. Dies erklärte Maxim Puchow, Bürgermeister der Satellitenstadt des AKW Saporoschje.

"Die vergangene Nacht war sehr schwierig für das friedliche Energodar. Die Stadt wurde Ziel eines massiven Angriffs der FPV-Drohnen. Der Gegner hat gezielt zivile Objekte attackiert. Fassaden von Wohnhäusern wurden durch Splitter und Druckwellen beschädigt."

Auch zahlreiche Zivilfahrzeuge kamen zu Schaden, fügte er hinzu. Es wurden keine Opfer gemeldet.

Gebiet Rjasan: Behörden melden Tote und Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen

Die Stadt Rjasan wurde vom Kiewer Regime angegriffen, wobei drei Menschen ums Leben kamen. Weitere zwölf Einwohner, darunter Kinder, wurden verletzt, berichtete der Gouverneur der Region Rjasan, Pawel Malkow.

"Infolge der terroristischen Attacke des Kiewer Regimes in Rjasan wurden zwei mehrstöckige Wohngebäude beschädigt. Trümmer einer Drohne stürzten zudem auf das Gelände eines Industriebetriebs. […] Die Bewohner wurden evakuiert. Für diejenigen, die Hilfe benötigen, wurden Notunterkünfte eingerichtet."

Nach Angaben des russischen Gesundheitsministeriums wurden sieben Verletzte, darunter vier Kinder, in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Zustand zweier Erwachsener wird von Ärzten als ernst eingeschätzt.

14.05.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Lenkflugkörperangriff auf Flugzeugwerk bei Kiew – Instandsetzungshallen für F-16 getroffen

Ein Angriff traf ein Flugzeugreparaturwerk in Schuljany bei Kiew, wo das ukrainische Militär seine F-16-Kampfflugzeuge aus US-Fertigung reparieren lässt. Dies teilt Sergei Lebedew, Koordinator des prorussischen Untergrunds in Stadt und Gebiet Nikolajew, RIA Nowosti mit.

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Medien: Massenzusammenstoß zwischen Zivilisten und Mobilisierungsbeamten in Odessa

In Odessa ist es zu einem größeren Zusammenstoß zwischen Zivilisten sowie Mitarbeitern des Militärkommissariats und der Polizei gekommen. Dies berichtet die ukrainische Zeitung Strana.ua.

Demnach setzten Mitarbeiter des Militärkommissariats gemeinsam mit Polizisten einen Mann gewaltsam in ein Fahrzeug, was bei Passanten Empörung auslöste. Daraufhin hätten sich nach Angaben ukrainischer Journalisten rund 30 Menschen versammelt, um dem Mobilisierten zu helfen, und die Weiterfahrt des Fahrzeugs des Militärkommissariats blockiert.

Später seien etwa 20 Polizeibeamte am Ort des Geschehens eingetroffen. Dabei sei eine anwesende Frau geschlagen und ein junger Mann festgenommen worden, berichtet das Medium.

Drohnenangriffe auf Gebiet Belgorod: Ein Toter und drei Verletzte

Nach Angaben des regionalen Krisenstabs haben die ukrainischen Streitkräfte mehrere Drohnenangriffe auf das Gebiet Belgorod durchgeführt. Dabei kam ein Mensch ums Leben, drei weitere wurden verletzt.

Im Dorf Golowtschino im Bezirk Graiworon traf eine FPV-Drohne das Gelände eines Privathauses. Ein Mann erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Ein weiterer Mann erlitt Splitterverletzungen an Kopf und Beinen und wurde in ein Krankenhaus in Belgorod gebracht.

Im Dorf Berschakowo im Bezirk Schebekino wurden zwei Männer bei der Explosion einer Drohne verletzt. Sie erlitten Splitterverletzungen im Gesicht und Drucktraumata. Nach ambulanter Behandlung wurden sie wieder entlassen.

Reisender in Brjansk mutmaßlich bei Drohnenangriff getötet

Der 37-jährige Reisende Sascha Kon aus Stawropol, der mit einem selbstgebauten Handwagen zu Fuß nach Brasilien unterwegs war, ist im Gebiet Brjansk mutmaßlich bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf Einsatzkräfte der Region.

Die Identität des Mannes sei bislang nicht abschließend bestätigt worden, da er keine Dokumente bei sich getragen habe. Ein Sprecher der Einsatzdienste erklärte:

"Der Getötete hatte keine Dokumente bei sich. Leider können wir das nicht mit Sicherheit sagen. Es handelt sich vermutlich um den Reisenden."

Neben der Leiche sei ein selbstgebauter Handwagen gefunden worden, mit dem der Mann seine Habseligkeiten transportiert habe.

Im Gebiet Charkow nehmen illegale Waffenverkäufe zu

Laut russischen Sicherheitsstrukturen setzt sich im Gebiet Charkow ein umfangreicher illegaler Handel mit Waffen und Munition fort. Ukrainische Militärangehörige sollen diese an kriminelle Gruppen weiterverkaufen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Sicherheitskreise.

"Ukrainische Nationalisten bringen täglich Dutzende, manchmal Hunderte Schusswaffen in die Regionalhauptstadt und übergeben sie zur Weiterveräußerung an kriminelle Gruppen."

Demnach komme es auch zu Festnahmen im Zusammenhang mit illegalem Waffenbesitz von Angehörigen der ukrainischen Nationalgarde. Als Beispiel wurde angeführt, dass ein Soldat der ukrainischen Streitkräfte versucht habe, fast 100 Sturmgewehre sowie mehr als 400 zugehörige Patronen in die Regionalhauptstadt Charkow zu bringen.

Drohnenangriffe bei Energodar: Mehrere Verletzte gemeldet

Ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Energodar ist nach Angaben des Stadtchefs Maxim Puchow bei einem Drohnenangriff verletzt worden. Er habe leichte Verletzungen erlitten und sei umgehend medizinisch versorgt worden.

Auch am nahegelegenen Saporoschje-Kernkraftwerk kam es zu einem weiteren Vorfall. Laut der Kraftwerksleitung wurden zwei Mitarbeiter bei einem Drohnenangriff auf das angrenzende Gelände verletzt. Der Angriff ereignete sich demnach in rund 100 Metern Entfernung vom Kraftwerksgelände, während die Betroffenen dienstlich unterwegs waren.

Die Kraftwerksleitung erklärte, Angriffe dieser Art stellten eine direkte Gefahr für das Personal der nuklearen Infrastruktur dar. In einer Mitteilung auf dem Telegram-Kanal der Anlage hieß es:

"Derartige Handlungen stellen eine direkte Bedrohung für Leben und Gesundheit des Personals dar, das an einer nuklearen Infrastruktur arbeitet. Atomarbeiter dürfen nicht Ziel von Angriffen werden. Die Sicherheit der Mitarbeiter und der stabile Betrieb der Anlage müssen uneingeschränkte Priorität haben."

Peskow: Kiew hat Krieg nicht gestoppt, sondern eskaliert

Der Kreml wirft der politischen Führung in Kiew vor, ihre Wahlversprechen zum Kriegsende nicht eingehalten zu haben. Dies erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, im Interview mit dem Sender Perwy Kanal.

"Das ist ein Regime, das unter der Führung von Selenskij an die Macht kam, auf der Welle eigener Versprechen, den Krieg nicht weiterzuführen und zu stoppen. Sie haben das Gegenteil getan, sie haben ihr Land in eine Katastrophe gestürzt."

DVR-Chef meldet Vormarsch bei Krasny Liman und Swjatogorsk

Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS am Rande des Forums "Russland – Islamische Welt: KazanForum" erklärte der Chef der DVR, Denis Puschilin, die russischen Streitkräfte würden Krasny Liman zunehmend einkesseln.

"In Krasny Liman selbst dauern die Kämpfe im Nordwesten an. Im Osten und Südosten der Stadt verbessern sich unsere Positionen, die Einkreisung der Ortschaft schreitet voran."

Zudem erklärte er, russische Truppen säuberten derzeit Waldstreifen vor Swjatogorsk, um neue Brückenköpfe für eine Offensive auf Slawjansk zu schaffen.

"Wir warten auf die vollständige Befreiung von Swjatogorsk und die Möglichkeit, den nächsten Brückenkopf zur Befreiung von Slawjansk zu errichten. Dafür werden derzeit die Waldstreifen gesäubert."

Er betonte außerdem, dass die russischen Streitkräfte an diesem Frontabschnitt weiter vorrückten.

Modi: Gespräche mit Lawrow über Ukraine und Nahost geführt

Der indische Premierminister Narendra Modi und der russische Außenminister Sergei Lawrow haben regionale und globale Fragen erörtert, darunter die Lage in der Ukraine und im Nahen Osten. Modi erklärte auf der Plattform X, er habe Lawrow zu einem Gespräch empfangen:

"Wir haben uns auch über verschiedene regionale und globale Themen ausgetauscht, darunter die Situation in der Ukraine und im Nahen Osten."

DVR-Chef: Frontlage bei Slawjansk verändert sich zugunsten Russlands

Die schwersten Gefechte auf dem Slawjansker Frontabschnitt finden derzeit laut dem Chef der Donezker Volksrepublik (DVR), Denis Puschilin, auf den entfernten Zufahrten zur Stadt statt. Zudem erklärte Puschilin, ukrainische Truppen hätten sich nach der Einnahme der Ortschaft Kriwaja Luka in der DVR auf eine neue Verteidigungslinie zurückziehen müssen. Dadurch habe sich die taktische Lage der russischen Streitkräfte auf diesem Frontabschnitt verbessert.

Russische Pioniertruppe räumt Minen im Gebiet Saporoschje (Video)

Aufnahmen des russischen Vereidigungsministeriums zeigen Pioniere des Truppenverbands Dnjepr im Einsatz. Wie es heißt, sind die Soldaten dabei, Minen im Raum Saporoschje mithilfe eines ferngesteuerten Kettenroboterkomplexes vom Typ Kurier zu räumen.   

Russisches Außenministerium: Ukrainische Callcenter erwirtschaften Milliarden

Ukrainische Betrugs-Callcenter erzielen nach Angaben des russischen Außenministeriums jährliche Einnahmen in Milliardenhöhe. Dies erklärte der stellvertretende Außenminister Dmitri Lubinski bei einem Runden Tisch zur Bedrohung durch Kriminalität und Drogenhandel aus der Ukraine.

"Nach Angaben der ukrainischen Behörden selbst ist das Ausmaß des Betrugs einfach kolossal und der Jahresgewinn wird auf Milliarden Dollar geschätzt."

Die erbeuteten Gelder würden "für die Bedürfnisse der ukrainischen Streitkräfte verwendet oder landen in den Taschen korrupter Eliten". Nach seinen Worten bringe ein einzelnes Callcenter im Durchschnitt bis zu eine Million US-Dollar pro Tag ein.

Zudem behauptete Lubinski, einzelne ukrainische Beamte und Kommandeure radikaler Formationen wie des Asow-Regiments seien an illegalem Organhandel beteiligt. Sie organisierten "die Entnahme und den Verkauf von Organen getöteter und verwundeter Soldaten auf dem Schwarzmarkt".

Darüber hinaus erklärte der Vizeminister, mehrere EU-Staaten würden verdeckt mit Kiew bei der Unterbringung betrügerischer Callcenter kooperieren und dafür Infrastruktur bereitstellen.

Ukrainischer Drohnenhersteller Skyeton meldet Zerstörung seines Büros in Kiew

Der ukrainische Drohnenhersteller Skyeton hat die Zerstörung seines Büros in Kiew gemeldet. Das Unternehmen teilte auf LinkedIn mit: "Unser Kiewer Büro wurde zerstört." Nach Angaben der Firma wurden die Produktionskapazitäten zuvor in andere Regionen der Ukraine sowie in benachbarte Staaten verlegt.

Ukrainischer Chefdiplomat: "Der Krieg kostet uns 450 Millionen US-Dollar pro Tag"

Der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga hat sich am Dienstag in Warschau auf dem "PISM Strategic Ark 2026" des polnischen Instituts für außenpolitische Angelegenheiten zu den Kosten des Krieges mit Russland geäußert. "Für die Ukraine kostet ein Tag des Krieges etwa 450 Millionen US-Dollar", legte Sibiga offen.

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Peskow: Russland und Ukraine vereinbaren weiteren Gefangenenaustausch

Moskau und Kiew sind dabei, Listen für einen Austausch von Kriegsgefangenen zu koordinieren. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow am Donnerstag.

"Das ist der schwierigste Teil dieser Arbeit, und er geht sehr schnell voran", sagte Peskow gegenüber Journalisten.

Zahl ukrainischer Angriffe auf Russland um zehn Prozent gesunken

Laut dem russischen Außenministerium ist die Zahl der Angriffe ukrainischer Streitkräfte auf zivile Ziele um rund zehn Prozent zurückgegangen. Als Grund wurden erwartete Finanzierungsprobleme Kiews durch westliche Staaten genannt. Dies erklärte Rodion Miroschnik, Sonderbeauftragter des russischen Außenministeriums:

"Wegen der erwarteten Unterbrechungen bei der Finanzierung des ukrainischen Regimes durch EU-Staaten sank die Zahl der Einschläge auf zivile Objekte um etwa zehn Prozent."

Zugleich sei der durchschnittliche Tageswert mit "mehr als 480 Einschlägen pro Tag" weiterhin hoch geblieben.

Schoigu: Russische Armee behält Oberhand an der Front

Die russischen Streitkräfte halten bei der militärischen Spezialoperation die strategische Initiative und rücken entschlossen entlang der gesamten Frontlinie vor. Dies erklärte der Sekretär des russischen Sicherheitsrates, Sergei Schoigu, bei einem Treffen im Rahmen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ).

Russlands Position bezüglich des Ukraine-Konflikts habe sich nicht geändert, meinte Schoigu während der Zusammenkunft in Bischkek, Kirgisistan. Und weiter:

"Ein nachhaltiger Frieden ist nur möglich, wenn alle grundlegenden Ursachen der Krise beseitigt worden sind."

Russlands Präsident Wladimir Putin habe das mehrfach betont, so Schoigu. Zugleich sagte er, Moskau lehne politische sowie diplomatische Wege der Konfliktlösung nicht ab. Eine konstruktive Vermittlung durch andere Staaten sei auch möglich.

Peskow: Europäer können keine Vermittler im Ukraine-Konflikt sein

Europa kann nach Ansicht des Kremls keine Vermittlerrolle im Ukraine-Konflikt übernehmen. Kremlsprecher Dmitri Peskow reagierte damit auf eine Aussage des US-Außenministers Marco Rubio, wonach nur die USA als Vermittler zwischen Russland und der Ukraine auftreten könnten.

"Faktisch sind derzeit nur die Vereinigten Staaten Vermittler, und das ist ein Arbeitsprozess."

Die Europäer wollten und könnten diese Rolle nicht übernehmen, so Peskow.

"Sie beteiligen sich inzwischen praktisch direkt am Krieg auf der Seite des Kiewer Regimes und sind eher Verfechter der Idee, Russland einen vernichtenden Schlag zu versetzen."

Französischer Mirage-2000D-Jet fliegt entlang russischer Grenze

Ein Mehrzweckkampfflugzeug vom Typ Dassault Mirage 2000D der französischen Luftwaffe ist entlang der Grenzen Russlands, Weißrusslands und der Ukraine geflogen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Flugdaten.

Demnach startete das Flugzeug gegen 11:10 Uhr Moskauer Zeit vom estnischen Militärflugplatz Ämari. Anschließend näherte es sich der russischen Grenze und flog über den Pskow-Tschudsee in südwestlicher Richtung.

Später überquerte der Jet Estland, Lettland, Litauen und Polen. Über Polen näherte sich die Maschine den Grenzen von Weißrussland und der Ukraine. Derzeit fliegt die Mirage entlang der Grenze zum russischen Gebiet Kaliningrad.

Russische Artilleristen fügen dem Gegner im Raum Saporoschje Feuerschaden zu (Video)

Das Verteidigungsministerium in Moskau zeigt Artilleriesoldaten des russischen Truppenverbands Ost im Gebiet Saporoschje im Einsatz. Sie zerstörten demnach mit einer D-30-Haubitze sowie einem Grad-Mehrfachraketenwerfer Stützpunkte und Drohnenleitstellen der ukrainischen Streitkräfte.

Selenskijs Ex-Stabschef in Untersuchungshaft

Ein Gericht in der Ukraine hat Untersuchungshaft gegen den früheren Präsidialamtschef Andrei Jermak angeordnet. Der ehemalige enge Vertraute von Präsident Wladimir Selenskij muss sich wegen Geldwäsche-Vorwürfen verantworten. Die Haft soll zunächst für 60 Tage gelten.

Jermak leitete von 2020 bis 2025 das ukrainische Präsidialamt und galt bis zu seinem Rücktritt als einer der mächtigsten Politiker des Landes. Als Unterhändler auf ukrainischer Seite nahm Jermak an den Gesprächen mit Russland teil.  

Die Verhaftung des Selenskij-Vertrauten deute auf den Beginn tiefgreifender Veränderungen in der Ukraine hin, berichtet das ukrainische Nachrichtenportal Strana.ua. Generell entstehe dadurch in politischen Kreisen das Gefühl, dass nun große Machtverschiebungen im Land beginnen würden.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Als Reaktion auf Terroranschläge auf zivile Ziele in Russland führten die russischen Streitkräfte einen massiven Angriff mit präzisionsgelenkten land-, luft- und seegestützten Langstreckenwaffen gegen militärische Objekte in der Ukraine durch. Es wurden dabei Betriebe der Rüstungsindustrie, Militärflugplätze, Treibstoffanlagen sowie Verkehrsinfrastruktur zerstört.

Laut der Behörde in Moskau haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr dem Gegner entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Die Einheiten des Truppenverbands Süd befreiten die Ortschaft Nikolajewka in der Volksrepublik Donezk.   

Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.190 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 95 Fahrzeuge
  • elf Artilleriegeschütze
  • neun gepanzerte Kampffahrzeuge
  • 14 Anlagen der elektronischen Kampfführung.

Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 152 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

Entlang der Frontlinie wurden eine Rakete des HIMARS-Mehrfachraketenwerfersystems und 390 ukrainische Starrflüglerdrohnen zerstört.

Naryschkin: Russland beendet Ukraine-Konflikt militärisch, falls Diplomatie scheitert

Moskau unterbreitet weiterhin Vorschläge für eine Friedenslösung im Ukraine-Konflikt, erklärt Sergei Naryschkin, der Chef des russischen Auslandsgeheimdienstes (SWR). Das jüngste Angebot sehe vor, dass Kiew das Gebiet der Volksrepubliken Donezk und Lugansk vollständig räume, sagt Naryschkin gegenüber Reportern am Donnerstag.

Und weiter:

"Wenn dies auf diplomatischem Wege unmöglich sein wird, dann verfügt Russland über jede rechtliche Grundlage und jedes Potenzial, dies mit militärtechnischen Mitteln zu tun."

Und der Trend hierfür sei eindeutig, betont der russische Geheimdienstchef. Seit Jahresbeginn habe die russische Armee bereits rund 90 größere und kleinere Siedlungen befreit, und der Vormarsch setze sich in eine Richtung fort – gen Westen.

Russischer Diplomat: Ermittlung gegen Jermak könnte sich negativ auf Militärhilfe für Kiew auswirken

Ukrainische Antikorruptionsbehörden ermitteln gegen Andrei Jermak, Selenskijs Ex-Büroleiter. Diese Ermittlung könnte negative Auswirkungen auf die EU-Militärhilfe für die Ukraine haben, erklärte der russische Außenamts-Sonderbeauftragte Rodion Miroschnik gegenüber dem Blatt "Iswestija".

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Kiew setzt Terroranschläge gegen Zivilisten im Gebiet Cherson fort

Das ukrainische Militär hat erneut zivile Einrichtungen im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson mit Drohnen und Artillerie angegriffen. In den zurückliegenden 24 Stunden waren 29 Ortschaften betroffen, wie Gouverneur Wladimir Saldo bekanntgibt.

Laut dem Beamten erlitt eine Frau des Jahrgangs 1986 in der Siedlung Briljowka bei einer Drohnenattacke Verletzungen.  

Infolge der Angriffe entstanden Sachschäden an einer Lagerhalle, einem Verwaltungsgebäude und einem Nebengebäude.

Prorussischer Widerstand meldet Angriff auf Flugzeugreparaturwerk bei Kiew

Die russischen Streitkräfte haben ein Werk zur Instandsetzung von F-16-Kampfjets aus US-Produktion in der Nähe der ukrainischen Hauptstadt Kiew angegriffen. Dies teilt Sergei Lebedew, ein Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew, der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.

In der Gegend Schuljany würden laut Lebedew zudem unbemannte Luftfahrzeuge produziert.

Außerdem seien Flugplätze bei Kiew angegriffen worden, die zur Betankung und zusätzlichen Bewaffnung von F-16- und Mirage-Kampfflugzeugen genutzt worden seien, welche westliche Länder an die Ukraine geliefert hätten.

Rubio: Keine Einwände gegen Hilfe anderer Staaten bei Ukraine-Friedenslösung

Die USA sind das einzige Land, das in der Lage ist, den Konflikt in der Ukraine beizulegen. Dies erklärt US-Außenminister Marco Rubio in einem Interview mit dem Fernsehsender Fox News. "Aber wenn es jemand anderes versuchen möchte, soll er es tun", fügt er hinzu.

Laut Rubio hätten beide Konfliktparteien Washington mitgeteilt, dass nur die USA eine Einigung ermöglichen könnten.

US-Präsident Donald Trump will, dass der Krieg beendet werde, so der Außenminister weiter. "Und wenn er etwas tun kann, wenn wir etwas tun können, um dazu beizutragen, werden wir es tun", betont Rubio.

Marinesoldaten vereiteln Durchbruchsversuch ukrainischer Saboteure zu russischen Stellungen

Das russische Militär hat eine ukrainische Sabotage- und Aufklärungsgruppe an der Front bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR) zerschlagen. Wie ein Kommandeur gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet, waren die Saboteure dabei, zu Stellungen der russischen Einheiten durchzubrechen.  

Die Drohnenpiloten hätten jedoch den Gegner aufgespürt und die Zielkoordinaten umgehend an die Marinesoldaten übermittelt. Die ukrainische Sabotagegruppe sei anschließend mithilfe eines Granatwerfers außer Gefecht gesetzt worden.

Russisches Militär setzt Raketenwerfer im Gebiet Sumy ein (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Nord im Raum Sumy im Einsatz. Sie setzten mithilfe eines Grad-Mehrfachraketenwerfers Stützpunkte und Personal der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht.

Russischer Diplomat: Westen ignoriert Berichte über geheime Foltereinrichtungen in der Ukraine

In Kiew, Charkow, Dnjepropetrowsk, Sumy und anderen Regionen der Ukraine existiert ein Netzwerk geheimer Gefängnisse, in denen Kriegsgefangene gefoltert werden. Der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, erklärte dies gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Laut dem Diplomaten berichte die russische Seite regelmäßig über solche Folterzentren in der Ukraine, doch der Westen ignoriere diese Informationen und weigere sich, Kiew unter Druck zu setzen. Auch die humanitären Organisationen würden die Existenz der geheimen Gefängnisse in der Ukraine totschweigen, betonte Miroschnik weiter.

Es sei schwierig, die Standorte von Folterkammern zu identifizieren, da es sich bei diesen Räumlichkeiten meist um Keller und Betonboxen handele, so der Diplomat.

Russische Luftverteidigung wehrt Drohnenangriff aus der Ukraine ab

In der Zeitspanne von 21 Uhr am Mittwoch bis 7 Uhr am Donnerstag (Moskauer Zeit) hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 36 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Nowgorod, Rostow, Smolensk, Twer, Tula sowie über der Region Moskau und der Teilrepublik Krim zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen Starrflüglerdrohnen ein.

Truppenverband Mitte kappt Nachschublinien ukrainischer Einheiten bei Dobropolje

Drohnenpiloten, die als Teil des russischen Truppenverbands Mitte kämpfen, verhindern durch ihre erfolgreichen Einsätze die Munitionsversorgung und Rotation des Gegners nahe Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR). Dies berichtet die Agentur TASS unter Verweis auf das Verteidigungsministerium in Moskau.

Wie es heißt, werden die in der Gegend stationierten ukrainischen Einheiten dadurch ohne Aussicht auf Verstärkung isoliert.

13.05.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Selenskij: Fast alle Regionen der Ukraine von Drohnenangriffen betroffen

Wie der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij mitteilte, waren im Laufe des Tages nahezu alle Regionen des Landes von Drohnenangriffen betroffen. Dies schrieb er in seinem Telegram-Kanal.

Demnach wurden in den Gebieten Wolyn, Transkarpatien, Iwano-Frankowsk, Lwow, Rowno, Chmelnizki, Winniza, Dnjepropetrowsk, Schitomir, Kiew, Kirowograd, Nikolajew, Odessa, Sumy, Charkow, Tscherkassy und Tscherniwzi zahlreiche Schäden registriert.

Selenskij erklärte, die meisten der angegriffenen Regionen lägen "nahe der Grenzen der NATO-Staaten". Zudem schrieb er, seit Beginn des Tages seien "mindestens 800 russische Drohnen" eingesetzt worden; die Attacke dauere an.

Der Telegram-Kanal "Wojenkori Russkoi Wesny" berichtete unterdessen, dass rund 200 Drohnen des Typs Geran über die Zentralukraine geflogen seien. Zwei große Gruppen hätten sich aus dem Norden und Süden in Richtung Westen bewegt. Die Attacke könne bis in den Morgen des 14. Mai andauern.

Der russische Militärkorrespondent Alexander Kots bestätigte diese Angaben und fügte hinzu, dass mehr als 260 Langstrecken-Drohnen die ukrainische Luftabwehr überlasteten und in westliche Regionen vordrangen. Ziel seien demnach wichtige militärische Objekte der ukrainischen Streitkräfte.

Russische Sicherheitskreise melden hohe Verluste bei ukrainischer Brigade im Raum Kupjansk

Eine mit Strafgefangenen besetzte Einheit der ukrainischen Streitkräfte soll bei Kämpfen im Raum Kupjansk schwere Verluste erlitten haben. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf russische Sicherheitskreise:

"Zahlreiche Nachrufe auf Soldaten der 129. Separaten mechanisierten Brigade bestätigen die enormen Verluste der Einheit im Nordwesten des Bezirks Kupjansk. Der Großteil der getöteten Nationalisten waren Strafgefangene aus Gefängnissen des Gebiets Dnjepropetrowsk."

Zudem hätten russische Sicherheitsbehörden Informationen über Beschwerden von Angehörigen von Soldaten der 4. Separaten mechanisierten Brigade erhalten. Den Angaben zufolge würden die Militärangehörigen unmittelbar nach der Grundausbildung und ohne Begleitung erfahrener Kameraden an die Front geschickt, um Stellungen zu halten. 

Russische Luftabwehr meldet Abschuss von weiteren ukrainischen Drohnen

Innerhalb von sieben Stunden haben russische Luftabwehrsysteme 66 ukrainische Drohnen über mehreren Regionen des Landes abgefangen und zerstört. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Demnach wurden die Drohnen am 13. Mai zwischen 14:00 Uhr und 21:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Nowgorod, Pskow, Smolensk und Twer sowie über dem Moskauer Umland und der Krim abgeschossen.

Rutte bezeichnet Trumps Dialog mit Russland als äußerst wichtig

Der NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat den von US-Präsident Donald Trump begonnenen Dialog mit Russland als "äußerst wichtig" bezeichnet. Rutte sagte am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Bukarest:

"Der amerikanische Präsident hat im Februar des vergangenen Jahres die festgefahrenen Beziehungen zu Präsident Putin durchbrochen. Und ich denke, es war äußerst wichtig, den Dialog mit Russland zu beginnen, um zu verstehen, ob es einen Ausweg aus diesem Konflikt gibt." 

Zuvor hatte Trump erklärt, er sei überrascht über die mangelnde Bereitschaft des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, eine Vereinbarung zur Beilegung des Konflikts zu schließen.

Saldo: Ukrainische Soldaten sollen Frau in Cherson vergewaltigt haben

In der von Kiew kontrollierten Stadt Cherson sollen zwei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte eine Einwohnerin vergewaltigt haben. Dies erklärte der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo. Laut Saldo hätten die beiden Militärangehörigen ihre Einheit unerlaubt und in alkoholisiertem Zustand verlassen. Er schrieb auf der Plattform Max:

"In der Stadt entbrennt ein weiterer großer Skandal. Zwei Kämpfer, die ihre Einheit eigenmächtig verlassen hatten, haben eine Anwohnerin brutal vergewaltigt."

Zugleich warf er dem ukrainischen Kommando vor, von dem Vorfall gewusst und keine Maßnahmen ergriffen zu haben. Dies zeige erneut, wie das Kiewer Regime die Einwohner von Cherson behandle, erklärte der Gouverneur. Eine unabhängige Bestätigung der Vorwürfe liegt bislang nicht vor.

"Fürchtet der Kreml am meisten" – Selenskij und Rutte beim Gipfel der Bukarest Neun

In der rumänischen Hauptstadt Bukarest hat am Mittwoch der Gipfel der sogenannten "Bukarest Neun" begonnen. An dem Treffen der NATO-Staaten an der östlichen Bündnisflanke nehmen unter anderem NATO-Generalsekretär Mark Rutte sowie der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij teil.

Zum Auftakt empfing Rumäniens Präsident Nicușor Dan zahlreiche Staats- und Regierungsvertreter, darunter den polnischen Präsidenten Karol Nawrocki, Finnlands Präsidenten Alexander Stubb sowie Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen. Auch Vertreter der nordischen Staaten nahmen an dem Treffen teil.

In seiner Eröffnungsrede forderte Dan höhere Verteidigungsausgaben. Zudem bekräftigte er die Unterstützung für die Ukraine und Moldawien. Polens Präsident Nawrocki erklärte, die östliche NATO-Flanke sei inzwischen zum "strategischen Zentrum" des Bündnisses geworden. Die Sicherheit Europas bleibe untrennbar mit der transatlantischen Partnerschaft verbunden.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Politico: Rutte will NATO-Staaten zu festen Ukraine-Zahlungen verpflichten

Der NATO-Generalsekretär Mark Rutte will die Mitgliedstaaten des Bündnisses dazu verpflichten, jährlich 0,25 Prozent ihres BIP zur Unterstützung der Ukraine bereitzustellen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Politico unter Verweis auf diplomatische Quellen. Den Angaben zufolge brachte Rutte das Thema Ende April bei einem nicht öffentlichen Treffen der NATO-Botschafter zur Sprache. Politico zitierte einen Diplomaten:

"Rutte und viele von uns wollen eine konsequente und vorhersehbare Unterstützung der Ukraine sicherstellen."

Wie die Gesprächspartner des Mediums weiter erklärten, stieß der Vorschlag bei Frankreich und Großbritannien auf Skepsis. Dies deute darauf hin, dass die Initiative in dieser Form wohl kaum umgesetzt werde. Laut Berechnungen von Politico könnte sich die jährliche Hilfe für die Ukraine im Falle einer Annahme der Initiative jedoch auf 143 Milliarden US-Dollar verdreifachen.

SZ: EU-Staaten reagieren skeptisch auf Kallas' Vermittlungsambitionen

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat sich laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung selbst als mögliche Vertreterin der EU bei künftigen Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine ins Gespräch gebracht. Führende Politiker der Europäischen Union hätten darauf jedoch skeptisch reagiert. Die Zeitung schrieb:

"Die EU will einen direkten Gesprächskanal zum russischen Machthaber. Wer soll, wer kann überhaupt im Namen der Europäer mit Moskau reden? Kallas ließ am Montag wissen, dass sie als Hohe Beauftragte für die Außen- und Sicherheitspolitik der EU diese Rolle für sich sieht. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass politische Schwergewichte wie Macron, Meloni oder auch Bundeskanzler Friedrich Merz eine derart wichtige Aufgabe Kallas überlassen. Hinzu kommt, dass die Estin eine unbeugsame, kompromisslose Unterstützerin der Ukraine ist – für manche EU-Regierungen vielleicht zu unbeugsam und kompromisslos – und Russland sie als Feindin betrachtet."

Dem Bericht zufolge sprachen sich Macron, Meloni, EU-Ratspräsident António Costa sowie der finnische Präsident Alexander Stubb für eine Wiederaufnahme direkter Kommunikationskanäle mit Moskau aus. Die Zeitung resümierte zugleich, unter den 27 Staats- und Regierungschefs der EU gebe es derzeit niemanden, der bei allen Mitgliedstaaten genügend Vertrauen genieße, um eine so heikle Vermittlungsmission zu übernehmen.

Russische Regionen melden weitere Opfer der ukrainischen Attacken

Bei Angriffen ukrainischer Drohnen sind in den russischen Gebieten Brjansk und Belgorod mehrere Zivilisten getötet worden. Dies teilen die Gouverneure der jeweiligen Gebiete auf Telegram mit.

Nach Angaben des Gouverneurs der Region Brjansk, Alexander Bogomas, wurde im Dorf Staraja Pogoschtsch infolge eines Angriffs mit einer Kamikaze-Drohne ein Zivilist aus der Region Stawropol getötet. Zudem sei bei einem weiteren Angriff im Bezirk Sewsk ein weiterer Zivilist ums Leben gekommen. Dabei wurden ein Gebäude der russischen Post sowie drei Fahrzeuge beschädigt.

Im Gebiet Belgorod berichtete Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow vom Tod eines Mannes, der zuvor bei einem Drohnenangriff schwer verletzt worden war. Er sei trotz ärztlicher Behandlung in einem Krankenhaus gestorben.

Britischer Analyst: Korruptionsskandal in Kiew könnte mit Plänen zum Sturz Selenskijs zusammenhängen

Der britische Militärexperte Alexander Mercouris hat erklärt, die Eskalation des Korruptionsskandals in der Ukraine könnte mit einem westlichen Plan zum Sturz von Präsident Wladimir Selenskij zusammenhängen. Diese Vermutung äußerte er auf seinem YouTube-Kanal:

"Möglicherweise gibt es Menschen in Kiew sowie in Washington und anderen Ländern, die der Ansicht sind, dass das Problem in Selenskij selbst liegt. Er sei derjenige, der die Umsetzung der in Anchorage getroffenen Vereinbarungen behindere. Sie könnten denken: Lassen wir den Druck auf Selenskij steigen. Entfernen wir ihn sogar, wenn möglich. Dann könne eine Vereinbarung mit Russland erzielt werden, die die Lage stabilisiere und einen unkontrollierten Zusammenbruch der Ukraine verhindere."

Seiner Einschätzung nach könnte der Grund in der kompromisslosen Haltung des ukrainischen Präsidenten bei territorialen Fragen liegen. Selenskij werde "niemals auch nur einen Millimeter seines Territoriums aufgeben", so der Analyst.

Slowakei schließt überraschend für zwei Stunden alle Grenzübergänge zur Ukraine

Die Slowakei hat am Mittwoch überraschend alle Grenzübergänge zur Ukraine geschlossen. Zunächst wurde der ungewöhnliche Schritt von der staatlichen Finanzverwaltung mitgeteilt, die unter anderem für den Zoll zuständig ist. In einer kurzen Pressemitteilung hieß es dazu:

"Aus Sicherheitsgründen sind heute seit etwa 15:00 Uhr bis auf Widerruf alle Grenzübergänge an der Grenze zur Ukraine geschlossen. Die Finanzverwaltung empfiehlt der Öffentlichkeit, die aktuellen Informationen zu verfolgen und die Anweisungen der Mitarbeiter der Finanzverwaltung und der Polizei zu befolgen."

Der TV-Nachrichtensender TA3 berichtete schon kurz danach unter Berufung auf die Polizei, die Übergänge seien nach etwa zwei Stunden wieder geöffnet worden. Die Schließung sei von der Ukraine ausgegangen, die slowakischen Behörden hätten darauf nach Absprache reagiert.

Aus ukrainischen Quellen erfuhr der Sender schließlich, dass offenbar russische Drohnenangriffe im grenznahen Gebiet Karpatenukraine der Anlass für die Grenzschließung durch die ukrainischen Behörden gewesen waren.

Ukraine: Demografischer Einbruch wird sich nach dem Krieg noch verschärfen

Das Regime in Kiew versucht verzweifelt, diejenigen in die Ukraine zurückzuholen, die in den letzten Jahren aus dem Land geflohen sind. Die meisten von ihnen befinden sich heute in Europa. Nach dem Ende der Kampfhandlungen wird ihre Zahl nur noch weiter zunehmen.

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Pellegrini: Slowakei liefert mehrere Millionen Stück Munition an Ukraine

Die Slowakei liefert der Ukraine auf kommerzieller Basis Munition in Millionenstückzahl. Dies erklärte Präsident Peter Pellegrini am Mittwoch am Rande des Gipfels der "Bukarest Neun":

"Auf kommerzieller Basis liefern wir der Ukraine Munition in einer Stückzahl von mehreren Millionen, und diese Zahl wird künftig weiter steigen."

Seinen Angaben zufolge hat die Slowakei erhebliche Mittel in den Ausbau ihrer Rüstungsindustrie investiert, die inzwischen rund drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts des Landes ausmacht.

"Dank dieser Investitionen ist die Slowakei zu einem der wichtigsten Munitionsproduzenten innerhalb der NATO geworden."

Tagesspiegel: Putin sendet mit Schröder-Vorschlag Signal an Europa

Russlands Präsident Wladimir Putin hat mit seinem Vorschlag, den ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder als Vermittler in Gesprächen mit Europa einzusetzen, ein Signal an Brüssel gesendet. Dies schreibt die Zeitung Der Tagesspiegel:

"Das ist mehr als eine Personalie. Es ist ein kalkuliertes politisches Signal – in erster Linie an Europa, erst in zweiter Linie an Washington. Zudem an Kiew."

Putin mache damit deutlich, dass mögliche Verhandlungen stärker in europäische Hände übergehen könnten und nicht ausschließlich im Verantwortungsbereich der USA bleiben müssten, so die Zeitung weiter. Der russische Präsident sehe in Schröder "keinen Lobbyisten oder Ex-Kanzler", sondern einen Politiker, dem Moskau zutraue, europäische Interessen eigenständig zu vertreten, schreibt der Tagesspiegel.

Putin hatte am Samstag auf die Frage nach einem möglichen Gesprächspartner für Verhandlungen zwischen Russland und Europa erklärt, er persönlich würde Schröder bevorzugen. Zugleich betonte er, die Europäer müssten selbst einen Politiker auswählen, dem sie vertrauten und der "keine Gemeinheiten" über Moskau geäußert habe.

Am Sonntag berichtete zudem die deutsche Nachrichtenagentur DPA unter Berufung auf Quellen in der Bundesregierung, Berlin wolle Schröder nicht als möglichen europäischen Vermittler in Gesprächen mit Russland sehen.

Weitere Verletzte im Grenzgebiet Belgorod durch Angriffe aus der Ukraine

Das ukrainische Militär hat am Mittwochnachmittag (Ortszeit) fünf Ortschaften im Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekanntgibt, wurden dabei vier Zivilisten verletzt.

Einer der Betroffenen erlitt laut dem Beamten mehrere Splitterwunden an Kopf, Hals, Rücken und an den Armen. Er befindet sich in ernstem Zustand.

Wie es heißt, entstanden bei den Drohnenattacken Schäden an sechs zivilen Fahrzeugen und einem Eigenheim. Ein Auto brannte aus.

Volksrepublik Donezk: Binnen einer Woche Dutzende Zivilisten durch Kiews Angriffe verletzt

Im Zeitraum zwischen dem 4. und dem 12. Mai wurden in der Volksrepublik Donezk (DVR) 31 Zivilisten, darunter drei Kinder, bei ukrainischen Angriffen verletzt. Ein Einwohner kam ums Leben. Die Menschenrechtsbeauftragte der DVR. Dies teilte Darja Morosowa, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.

Karl III. bekräftigt Unterstützung für Ukraine und NATO

In seiner sogenannten Thronrede im Oberhaus des britischen Parlaments hat der britische König Charles III. erneut politische Aussagen zur Unterstützung der Ukraine und zur Bindung Londons an die NATO gemacht.

"In dieser instabilen Welt" werde die britische Regierung eine Außenpolitik verfolgen, die auf einer "nüchternen" Einschätzung der nationalen Interessen basiere, und das ukrainische Volk unterstützen, so der Monarch.

Zudem erklärte Charles III., seine Regierung werde "das unveränderte Engagement des Vereinigten Königreichs für die NATO und unsere Bündnispartner aufrechterhalten, auch durch eine kontinuierliche Erhöhung der Verteidigungsausgaben".

Bereits Ende April hatte der König bei einer Rede vor dem US-Kongress zur Einheit der NATO im Zusammenhang mit der Unterstützung der Ukraine aufgerufen und dabei Artikel 5 des Bündnisses erwähnt. Die britische Etikette- und Protokollexpertin Laura Windsor erklärte damals gegenüber RIA Nowosti, der Monarch habe damit gegen das Protokoll verstoßen, da er keine politisierten Erklärungen abgeben solle.

Strategische Partnerschaft: Berlin und Kiew planen Drohnenentwicklung

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat die gemeinsame deutsch-ukrainische Entwicklung und Produktion von Drohnen mit Reichweiten von bis zu 1.500 Kilometern angekündigt. Damit wechselt Berlin von der Waffenhilfe zur gemeinsamen Kriegsproduktion – selbstverständlich als strategischer Partner der Ukraine.

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Ukrainischer Militärberater: Russland ändert Drohnentaktik

Die russischen Streitkräfte haben ihre Taktik beim Einsatz von Drohnenangriffen gegen die Ukraine geändert. Dies erklärte der Berater des ukrainischen Verteidigungsministers Sergei Beskrestnow auf Telegram.

Seinen Angaben zufolge bewegen sich russische Drohnen inzwischen in einem Abstand von fünf bis zehn Kilometern entlang der weißrussischen Grenze – "eine nach der anderen und sofort in großer Zahl". Beskrestnow zufolge will die russische Armee damit die ukrainische Luftverteidigung überlasten und einer großen Zahl von Drohnen ermöglichen, tief ins Landesinnere vorzudringen.

Rada-Abgeordneter: Ukrainische Rekruten begehen massenhaft Fahnenflucht

Der Abgeordnete der Werchowna Rada, Georgi Masuraschu, kritisierte die einheimischen Einberufungsbüros auf einer Sitzung. Er habe im Gespräch mit Rekrutierungsbeamten wiederholt auf eine große Anzahl der Desertionen hingewiesen, was auf die Zwangsmobilisierung zurückzuführen sei, meinte der Parlamentarier.

Die Beamten hätten laut Masuraschu erwidert, dass "das nicht mehr unser Problem ist". Er könne nicht verstehen, warum dies kein Problem für die Einberufungsstellen sei, da diese doch diejenigen seien, die Menschen, die offensichtlich weder zum Wehrdienst noch zum Kampfeinsatz tauglich seien, unter Druck mobilisieren würden.

Sarmat-Interkontinentalrakete: Kreml spricht von wichtigem Schritt für Russlands Sicherheit

Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Test des neuesten Raketensystems Sarmat sehr hoch bewertet. Dies erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow bei einem Briefing:

"Das ist ein sehr wichtiges Ereignis für die Sicherheit unseres Landes für viele, viele Jahre."

Putin erklärte seinerseits, dass Sarmat noch vor Ende dieses Jahres in den Kampfdienst gestellt werde. Der Präsident betonte, die Reichweite der neuen Rakete könne mehr als 35.000 Kilometer betragen. Seinen Worten nach könne sich Sarmat nicht nur auf einer ballistischen, sondern auch auf einer suborbitalen Flugbahn bewegen, was ein Abfangen deutlich erschwere.

Der Vorsitzende der Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, bezeichnete die neueste Interkontinentalrakete während einer Plenarsitzung als "unübertroffen". Zugleich dankte er den Wissenschaftlern, Konstrukteuren, Ingenieuren und Militärs für ihren Beitrag zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit des Landes.

"Die gestrigen Tests haben gezeigt, dass unser nuklearer Schutzschild weiter verbessert wird."

Propaganda à la Goebbels und Kokainkonsum – Selenskijs ehemalige Sprecherin packt aus

Julia Mendel ist eine ukrainische Journalistin und war von 2019 bis 2021 Sprecherin des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij. In einem Interview mit dem US-Journalisten Tucker Carlson hat sie schwere Vorwürfe gegen ihren ehemaligen Chef erhoben.

In einer eindringlichen Schilderung sprach sie über Korruption, Drogenkonsum und die autoritäre Führung in der Ukraine. Sie beschrieb den Präsidenten als "emotional unkontrolliert" und warf ihm unter anderem die Unterdrückung Oppositioneller vor.

Besonders brisant waren ihre Aussagen über Selenskijs vermeintliche Forderung nach einer "Propaganda à la Goebbels", um sinkende Umfragewerte zu kaschieren, sowie ihre Hinweise auf ein "offenes Geheimnis" bezüglich seines Kokainkonsums.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Peskow: Gespräche nur möglich, wenn Kiew Truppenabzug aus russischen Gebieten anordnet

Wladimir Selenskij muss den ukrainischen Streitkräften befehlen, das Feuer einzustellen und den Donbass zu verlassen, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern. Ferner müsse Kiew den Abzug seiner Truppen aus weiteren Regionen Russlands anordnen.

Peskow führte aus:

"In diesem Moment kommt es zur Feuereinstellung und die Parteien können in Ruhe Verhandlungen aufnehmen."

Russische Drohnenpiloten eliminieren Ziele entlang der Front (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Fachleute des Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme im Einsatz. Wie es heißt, setzen sie Ausrüstung, unbemannte Luftfahrzeuge und Funkgeräte der ukrainischen Truppen samt Personal außer Gefecht. Darüber hinaus übermitteln die Drohnenpiloten Koordinaten gegnerischer Anlagen an die Besatzungen der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte.

Außenministerium: Tausende Ukrainer in Europa wollen nach Russland umziehen

Eine große Anzahl von ukrainischen Staatsbürgern, die nach dem Beginn der militärischen Spezialoperation 2022 in europäische Länder auswanderten, ist daran interessiert, nach Russland zu ziehen. Dies erklärt Gennadi Owetschko, der im russischen Außenministerium für die Arbeit mit Landsleuten im Ausland zuständig ist.

Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert den Diplomaten wie folgt:

"Es handelt sich um Tausende und Zehntausende Menschen, die daran interessiert sind."

Laut Owetschko bleibt das Interesse von Ukrainern an einem Umzug nach Russland weiterhin recht stabil. Allerdings würden ukrainische Staatsbürger bei ihrer Ankunft in Russland einem speziellen Überprüfungsverfahren unterzogen, betont der Diplomat.

Terroranschläge aus der Ukraine fordern Todesopfer im Gebiet Cherson

Das ukrainische Militär setzt Drohnenterror gegen die Zivilbevölkerung im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson fort.

In den zurückliegenden 24 Stunden kamen infolge der Angriffe zwei Frauen ums Leben. Ein weiterer Einwohner erlitt Verletzungen. Dies gibt der Gouverneur Wladimir Saldo in einem auf Telegram veröffentlichten Post bekannt.

Laut Saldo setzte der Gegner unbemannte Fluggeräte gegen 16 Ortschaften ein. Sieben Siedlungen wurden zudem mit Artilleriegeschützen beschossen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.060 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 80 Fahrzeuge
  • 13 Artilleriegeschütze
  • elf gepanzerte Kampffahrzeuge
  • vier Anlagen der elektronischen Kampfführung.

Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 147 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

Entlang der Frontlinie zerstörte die russische Luftverteidigung drei Lenkbomben, zwei Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, einen Langstrecken-Marschflugkörper vom Typ Neptun und 572 Starrflüglerdrohnen.

Russland meldet Fortschritte bei Rückkehr von Zivilisten und Kindern

Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich mit der Menschenrechtsbeauftragten Tatjana Moskalkowa getroffen, die ihm ihren Jahresbericht sowie eine Bilanz ihrer zehnjährigen Arbeit vorlegte. Im Mittelpunkt standen der Austausch russischer Kriegsgefangener, humanitäre Hilfe für Soldaten sowie die Rückführung vertriebener Zivilisten und Kinder. Moskalkowa sprach dabei auch über Familienzusammenführungen und die Zusammenarbeit mit russischen Behörden bei Gefangenenaustauschen.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Zug im russischen Gebiet Belgorod entgleist – Behörden vermuten Gleissprengung

Ein Regionalzug, der zwischen Rasumnoje und Tomarowka im russischen Grenzgebiet Belgorod unterwegs war, ist am Mittwochvormittag (Ortszeit) entgleist. Dies gibt der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram bekannt.

Nach vorläufigen Angaben sei der Vorfall dadurch verursacht worden, dass ein Gleisstück von etwa zwei Metern Länge auf der Strecke gefehlt habe. Dies könne wiederum durch die Detonation eines Sprengsatzes verursacht worden sein.

Der Lokführer musste laut dem Beamten eine Notbremsung einleiten, wodurch die Hälfte der Waggons entgleiste.

Wie es heißt, befanden sich im Zug 15 Personen. Eine Frau erlitt eine Schnittwunde am Bein und Prellungen am Rücken. Sie wurde von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Die zuständigen Dienste, darunter die Pioniertruppe des russischen Verteidigungsministeriums, sind vor Ort im Einsatz. Die Umstände des Vorfalls und Informationen zu den Betroffenen werden derzeit ermittelt.

 

Erneute Drohnenangriffe auf zivile Ziele in AKW-Stadt Energodar

Das ukrainische Militär greift auch am Mittwoch gezielt zivile Infrastruktur in Energodar an, wo sich das Kernkraftwerk Saporoschje befindet. Dies gibt der Bürgermeister Maxim Puchow auf Telegram bekannt.

Der Beamte meldet eine ukrainische Drohnenattacke auf eine Tankstelle in der Stadt. Wie es heißt, steht die Anlage in Flammen.

Die Drohnengefahr bleibe weiterhin hoch, warnt Puchow. Die Einwohner werden gebeten, die Tankstellen zu meiden, "weder zum Tanken noch aus Neugier". 

Russische Flugabwehr holt weitere gegnerische Drohnen vom Himmel

In der Zeitspanne von 7 Uhr bis 9 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 26 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Nischni Nowgorod, Wladimir, der Moskauer Region und den Gewässern des Asowschen Meeres zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Mittwoch Starrflüglerdrohnen ein.

Ukrainisches Militär terrorisiert weiterhin Zivilisten im Gebiet Belgorod

In den vergangenen 24 Stunden haben ukrainische Truppen 18 Ortschaften in zehn Kreisen mit Drohnen angegriffen. Dies gibt Wjatscheslaw Gladkow, der Gouverneur des Grenzgebiets Belgorod, auf Telegram bekannt.

Laut dem Beamten erlitten mindestens vier Zivilisten Verletzungen unterschiedlicher Schwere und mussten medizinisch versorgt werden.

Außerdem berichtet der Gouverneur über zahlreiche Sachschäden. Ihm zufolge wurden insgesamt zwölf Wohngebäude, 18 zivile Fahrzeuge, vier Betriebe und eine soziale Einrichtung beschädigt. Ein Fahrzeug brannte aus.  

RIA Nowosti: Ukrainische Truppen in DVR verzeichnen Defizit an Stoßtrupps

An der Front bei Donezk herrscht bei Kiewer Truppen ein akuter Mangel an Stoßtrupps. Dies gab ein russischer Drohnenpilot mit dem Rufnamen Moskwa gegenüber der Agentur RIA Nowosti an.

Die Stoßtrupps der ukrainischen Armee seien geschwächt, berichtete der Soldat. Die zwangsrekrutierten Ukrainer seien bereit, an der Front zu kapitulieren. Aber das gelinge ihnen nicht immer, denn sie würden beim Versuch, sich dem russischen Militär zu ergeben, von ihren eigenen Mitkämpfern getötet.

Wie es heißt, versucht die ukrainische Armee, den Mangel an guten Kämpfern durch eine große Anzahl von Kampfdrohnen verschiedener Typen auszugleichen.

Ukrainische Drohnen greifen Gasanlage in Südrussland an

Russische Flugabwehrkräfte wehrten am Mittwoch (Ortszeit) einen Drohnenangriff des ukrainischen Militärs auf eine Gasaufbereitungsanlage im südrussischen Astrachan. Dies gibt der Gouverneur Igor Babuschkin auf Telegram bekannt.

"Alle feindlichen Fluggeräte wurden abgeschossen oder durch Anlagen der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt", teilt der Beamte mit.

Durch herabfallende Trümmerteile entstand ein Brand. Laut dem russischen Katastrophenschutz wird das Feuer innerhalb weniger Stunden gelöscht sein.

"In Astrachan besteht keine Gefahr der Luftverschmutzung", so der Gouverneur weiter. Es gebe keine Todesopfer oder Verletzten unter den Mitarbeitern des Betriebs.

Korruption, Lügen, Machtspiele: Ex-Selenskij-Sprecherin packt aus

Die ehemalige Selenskij-Sprecherin Julia Mendel hat im Gespräch mit Tucker Carlson schwere Vorwürfe gegen den ukrainischen Präsidenten erhoben. Laut Mendel soll Selenskij im Jahr 2022 intern bereit gewesen sein, den Donbass im Rahmen von Friedensverhandlungen aufzugeben, öffentlich jedoch das Gegenteil vertreten haben. Zudem warf sie ihm politische Widersprüche, Manipulation und Korruption vor.

Über die Aussagen und ihre möglichen Folgen sprach unser Korrespondent Georg Sadownitschij im Studio. Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Russische Luftverteidigung wehrt massiven Drohnenangriff ab

In der Zeitspanne von 20 Uhr Moskauer Zeit am Dienstag bis 7 Uhr am Mittwoch hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 286 ukrainische unbemannte Fluggeräte über 17 Gebieten und über den Gewässern des Asowschen sowie des Schwarzen Meeres zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen Starrflüglerdrohnen ein.

Russischer Truppenverband Ost setzt Drohnenleitstellen im Raum Saporoschje außer Gefecht

Panzersoldaten des russischen Truppenverbands Ost zerstörten getarnte Drohnenleitstellen der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Saporoschje. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.

Wie es heißt, wurden die gegnerischen Anlagen von russischen Drohnenpiloten im Zuge der Luftaufklärung aufgespürt. Die Koordinaten der identifizierten Ziele seien anschließend an die Panzerbesatzungen übermittelt worden.

Die Panzersoldaten hätten den Gegner von einer verdeckten Feuerstellung aus angegriffen und dabei hochexplosive Splittergranaten eingesetzt. Es seien außer Drohnenleitstellen auch Funksysteme und weitere Ausrüstung der ukrainischen Armee durch präzise Treffer unschädlich gemacht worden.

12.05.2026 22:02 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Trump stimmt Putin zu: Ende des Ukraine-Kriegs ist nahe

Nachdem Russlands Präsident Wladimir Putin bei einer Pressekonferenz am 9. Mai erklärt hatte, dass die militärische Sonderoperation in der Ukraine offenbar ihrem Ende zugehe, stimmte sein US-amerikanischer Kollege Donald Trump dieser Sicht zu. Vor seinem Abflug nach China erklärte der Republikaner vor Journalisten:

"Ich glaube, dass das Ende des Krieges in der Ukraine schon sehr nahe ist."

Er werde sein Bestes tun, damit dies geschehe, erklärte Trump und verwies darauf, dass er inzwischen acht bewaffnete Konflikte beendet habe. Zugleich verneinte er, dass es eine Abmachung mit Russland gebe, wonach die Ukraine den gesamten Donbass als Teil einer Einigung an das Nachbarland abtreten müsse. Auf die Frage, ob er noch im laufenden Jahr Russland besuchen werde, schloss der US-Präsident diese Möglichkeit nicht aus.

Kritik im US-Senat: Hegseth legt weiterhin keinen Zeitplan für Ukraine-Hilfen vor

Vor einem Senatsausschuss hat US-Kriegsminister Pete Hegseth am Dienstag angekündigt, dass Verteidigungshilfen für die Ukraine im Wert von 400 Millionen US-Dollar (fast 340 Millionen Euro) wie geplant fließen sollen. Einen konkreten Zeitplan legte der Republikaner allerdings nicht vor. Das Pentagon wolle mit dem für Europa zuständigen Regionalkommando (EUCOM) zusammenarbeiten, um die Mittel "entsprechend und ordnungsgemäß auszugeben", sagte Hegseth lediglich.

Senator Chris Coons kritisierte, dass das Pentagon bislang keinen einzigen Groschen aus diesem Paket für Waffen für die Ukraine ausgegeben habe. Auf die Nachfrage des Demokraten nach einem konkreten Ausgabenplan wich Hegseth aus. Coons machte auf die folgende Tatsache aufmerksam:

"Es ist Mai, und dies ist seit Januar geltendes Recht. Sie oder Ihre Abgeordneten wurden von Mitgliedern dieses Ausschusses wiederholt und parteiübergreifend dazu aufgefordert."

US-Präsident Donald Trump hatte für die Haushaltsjahre 2026 und 2027 jeweils Ukraine-Hilfen in Höhe von 400 Millionen Dollar unterschrieben.

Pistorius attestiert Russland "Phase der Schwäche"

Verteidigungsminister Boris Pistorius sieht Anzeichen für eine Kehrtwende im schwierigen Abwehrkampf der Ukraine gegen russische Angriffe. Zugleich macht er deutlich, dass er aus den Erfahrungen des osteuropäischen Landes beim Kampfeinsatz unbemannter Waffensysteme weitere Schlüsse für die Bundeswehr ziehen will. Der SPD-Politiker wird von der Deutschen Presse-Agentur mit den Worten zitiert:

"Ich glaube, dass die Ukrainer tatsächlich ein Momentum haben. Russland hat eine Phase der Schwäche, sowohl wirtschaftlich als auch innenpolitisch, als auch auf dem Gefechtsfeld."

Die Ukrainer machten riesige Fortschritte. Die Schläge gegen russische Militärinfrastruktur im Hinterland würden empfindlicher und hinterließen Wirkung, so Pistorius.

"Heute reden viele von einer entscheidenden Phase des Krieges, möglicherweise zugunsten der Ukraine."

Eine für die Ukraine sehr pessimistische Prognose über den weiteren Kriegsverlauf werde heute nicht mehr geteilt, so der Verteidigungsminister. Das erkläre vielleicht auch, warum der russische Präsident Wladimir Putin über ein baldiges Ende des Krieges spreche, obwohl er selbst ihn sofort beenden könne.

Ukraine arbeitet bei Drohnenabwehr mit Palantir zusammen

Die Ukraine setzt beim Wettrüsten in der Nutzung Künstlicher Intelligenz auf dem Schlachtfeld auf Kooperation mit dem US-Konzern Palantir. Die Zusammenarbeit mit dem Datenanalyse-Spezialisten solle ausgebaut werden, schreibt Präsident Wladimir Selenskij auf der Plattform X nach einem Treffen mit Palantir-Chef Alex Karp.

"Palantir ist ein renommiertes globales Unternehmen mit großem Potenzial."

Es gebe sicherlich Bereiche, in denen man sich gegenseitig nützlich sein und die Verteidigung der Ukraine, der USA und der Partner stärken könne.

Der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow teilt nach seinem Treffen mit Karp auf der Plattform Telegram mit, dass Technologie, Datenanalyse und Berechnungen der Kriegsführung inzwischen direkte Auswirkungen auf das Geschehen auf dem Schlachtfeld hätten. In Zusammenarbeit mit Palantir habe die Ukraine ein System zur detaillierten Analyse von Luftangriffen entwickelt. Zudem seien KI-Lösungen für die Verarbeitung großer Mengen an Geheimdienstdaten implementiert und die Technologien in die Planung ukrainischer Angriffe tief im feindlichen Hinterland integriert worden, so Fjodorow.

Russische Luftabwehr zerstört weitere 14 ukrainische Drohnen

Das russische Verteidigungsministerium meldet weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 16 bis 19 Uhr MESZ 14 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Belgorod und Brjansk unschädlich gemacht worden. Weitere Details teilt das Ministerium nicht mit.

Drei Zivilisten im russischen Grenzgebiet Brjansk durch Drohnenattacken aus Ukraine verletzt

Das ukrainische Militär hat am Dienstagabend erneut im russischen Grenzgebiet Brjansk zugeschlagen. Gouverneur Alexander Bogomas berichtet auf der Plattform Telegram über einen weiteren "heimtückischen Angriff der ukrainischen Nazis". Demnach sei die Siedlung Kister im Bezirk Pogar von FPV-Drohnen attackiert worden. Der Gegner habe dabei gezielt ein fahrendes ziviles Auto angegriffen. Ein Zivilist habe Verletzungen erlitten und sei in einem Krankenhaus ärztlich versorgt worden. Das Fahrzeug ist beschädigt worden.

Darüber hinaus meldet Bogomas einen Drohnenangriff auf den Bahnhof der Stadt Unetscha. Demnach habe der Gegner für die gezielte Attacke ein unbemanntes Luftfahrzeug des Typs Darts eingesetzt. Zwei Eisenbahnmitarbeiter seien verletzt worden.

Zudem berichtet der Politiker über den Abschuss von fünf ukrainischen Drohnen über dem Grenzgebiet im Zeitraum von 8 bis 16 Uhr MESZ. Dadurch seien weder Opfer noch Schäden entstanden, so Bogomas.

Kiew bietet NATO-Ländern Lieferung weitreichender Waffen an

Angesichts der Weigerung der US-Regierung, Tomahawk-Marschflugkörper zur Abschreckung gegen Russland in Deutschland zu stationieren, hat Kiew Berlin die Lieferung weitreichender Drohnen und Raketen angeboten. Wenn NATO-Länder wie Deutschland in Zukunft danach fragten, könnte die Ukraine ihre "Erfahrungen und effektive Waffen anbieten: weitreichende Drohnen und Raketen", zitiert die Zeitung Welt die ukrainische Botschafterin bei der NATO-Mission in Brüssel, Aljona Getmantschuk. Ihr Land sei in der Lage, "ab einem bestimmten Zeitpunkt" Fähigkeitslücken der NATO für "Präzisionsschläge in der Tiefe zu schließen". Dazu gehörten auch "jene Fähigkeiten für Präzisionsschläge, die man sich von den Amerikanern erwartet hatte". Die Ukraine habe diesbezüglich "eine Menge anzubieten", so Getmantschuk.

Gespräche zu EU-Bedingungen: Moskau wird dem niemals zustimmen

Die von Russlands Präsident Wladimir Putin vorgeschlagene Einbindung von Altkanzler Gerhard Schröder in Ukraine-Friedensverhandlungen stößt in der EU und in der Ukraine auf klare Ablehnung. Der Jurist Gunnar Beck erklärt, die EU verstehe die tatsächliche Haltung Russlands im Ukraine-Konflikt nicht.

Mehr dazu in diesem Videobeitrag auf unserer Website.

Russische Luftabwehr zerstört weitere 40 ukrainische Drohnen

Das russische Verteidigungsministerium meldet weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 8 bis 16 Uhr MESZ 40 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Samara, Kursk und Orenburg sowie über der Teilrepublik Krim unschädlich gemacht worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Ukrainische Drohnen greifen Tankstellen und Infrastrukturobjekte in AKW-Stadt Energodar an

Der Bürgermeister der Stadt Energodar im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje teilt auf der Plattform MAX mit, dass die Aus- und die Einfahrt in die Ortschaft durch die Checkpoints momentan gesperrt seien. Als Grund nennt Maxim Puchow eine ukrainische Drohnenattacke auf Energodar, das in der Nähe des Kernkraftwerks Saporoschje liegt.

Wie der Politiker schreibt, habe der Gegner zwei Tankstellen am Stadtrand attackiert. Ein Auto und eine Zapfsäule seien dadurch in Brand geraten. Es seien weitere Drohnenangriffe möglich. Die Einwohner sollten in geschützten Räumen bleiben.

Die Sprecherin des AKW Saporoschje, Jewgenija Jaschina, teilt ihrerseits mit, dass eine weitere ukrainische Drohne auf einem Kinderspielplatz explodiert sei. Das Ausmaß der Schäden werde man aber erst später berechnen, da der Drohnenalarm noch nicht aufgehoben worden sei. Infolge der ukrainischen Drohnenattacke seien Infrastrukturobjekte und Wohnhäuser beschädigt worden. Zwei Einwohner hätten Verletzungen erlitten.

Deutschland finanziert Militärausbildung in der Ukraine

Deutschland beteiligt sich mit mehr als zehn Millionen Euro an einer EU-Initiative zum Aufbau militärischer Ausbildungszentren in der Ukraine. Wie die Deutsche Presse-Agentur unter Verweis auf Verteidigungsminister Boris Pistorius berichtet, finanziere die Bundesrepublik mit dem Beitrag die Infrastruktur für eine komplette Ausbildungseinrichtung. Diese Ausbildungseinrichtungen in der Ukraine sollen nach den Worten des SPD-Politikers dafür sorgen, dass die Einsatzfähigkeit der ukrainischen Armee hoch bleibe – auch nach einem möglichen Friedensschluss mit Russland. Pistorius zufolge sei dies eine von mehreren Maßnahmen zur künftigen Abschreckung. Bislang seien fast 27.000 ukrainische Soldaten in Deutschland ausgebildet worden.

Mehrere Tote und Verletzte durch ukrainische Angriffe auf Gebiet Cherson

Gouverneur Wladimir Saldo berichtet auf der Plattform Telegram über andauernde Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Infolge der Aggression seien zwei Menschen getötet und weitere acht verletzt worden. Bei einer Drohnenattacke auf die Ortschaft Gornostajewka sei demnach eine 51 Jahre alte Einwohnerin ums Leben gekommen. Eine weitere ukrainische Drohne habe Mitarbeiter eines Kommunalunternehmens in der Stadt Aljoschki angegriffen, die gerade mit Reinigungsarbeiten beschäftigt gewesen seien. Eine Frau sei auf der Intensivstation ihren Verletzungen erlegen, fünf weitere hätten teils schwere Verletzungen erlitten. In der Stadt Kachowka sei ein Mann des Jahrgangs 1975 zu Schaden gekommen und werde jetzt in einem Krankenhaus ärztlich versorgt. In der Ortschaft Kochany sei ein ziviles Fahrzeug auf eine Mine aufgefahren. Die Insassen – ein Mann und eine Frau – hätten Explosionstraumata und Splitterverletzungen erlitten.

Saldo berichtet außerdem über Sachschäden durch gegnerische Artillerie- und Drohnenangriffe auf eine Schule in Kostogrysowo, Wohnhäuser in Radensk und Nischni Rogatschik, ein Verwaltungsgebäude in Kairy, Geschäfte in Ljubimowka, Nowaja Kachowka und Nowaja Sburjewka sowie ein Auto in Schelesny Port.

Selenskij: Russland muss Schritte zu dauerhafter Waffenruhe tun

Wladimir Selenskij hat Russland für das Wiederaufflammen der Kämpfe nach dem Auslaufen einer dreitägigen Waffenruhe verantwortlich gemacht. Der ukrainische Staatschef schrieb auf der Plattform X, dass das Nachbarland über Nacht mehr als 200 Kampfdrohnen Richtung Ukraine gestartet habe. In diesem Zusammenhang kündigte der Politiker an, dies mit Gleichem zu vergelten.

"Russland muss diesen Krieg beenden, und es ist Russland, das Schritte zu einem dauerhaften Waffenstillstand tun muss."

Das Verteidigungsministerium in Moskau bestätigte offiziell, dass die militärische Spezialoperation seit Tagesanbruch fortgesetzt werde. Auch Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, die "humanitäre Feuerpause" sei vorbei. Die Spezialoperation gehe weiter.

Von Samstag bis Montag hatte eine dreitägige Waffenruhe gegolten, die von den USA vermittelt worden war.

Russland testet erfolgreich Sarmat-Interkontinentalrakete

Russland hat eine moderne Interkontinentalrakete vom Typ Sarmat getestet. Wie der Befehlshaber der Strategischen Raketentruppen, Sergei Karakajew, an diesem Dienstag dem russischen Präsidenten Wladimir Putin mitteilte, sei der Probestart um 11:15 Uhr Moskauer Zeit erfolgreich verlaufen. Dabei lobte er die Eigenschaften der modernen Rakete, die ihre Vorgängermodelle in Reichweite, Nutzlast und Startbereitschaft übertreffe. Außerdem könne die Sarmat die bereits existierenden Raketenabwehrsysteme "garantiert" umgehen.

Putin gratulierte den Strategischen Raketentruppen und deren Befehlshabern zum bestandenen Teststart und wünschte ihnen weitere Erfolge. Ferner beglückwünschte der Kremlchef das Verteidigungsministerium und alle Ingenieure, alle wissenschaftlichen Mitarbeiter und alle Leiter der russischen Rüstungsbranche zu diesem Ereignis.

"Ich danke Ihnen für Ihre Arbeit an der Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Russlands."

Bei der Sarmat handelt es sich um eine mit Flüssigbrennstoff betriebene ballistische Interkontinentalrakete, die mehr als 200 Tonnen wiegt. Sie kann eine Nutzlast von zehn Tonnen an Bord nehmen, dabei eine Hyperschallgeschwindigkeit von mehr als Mach 17 erreichen und ihre Flugbahn ändern, um nicht abgefangen zu werden. Die Reichweite der Rakete wird auf 18.000 Kilometer beziffert.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Nach dem Ende der Waffenruhe setzten die russischen Streitkräfte die militärische Sonderoperation fort.

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Dienstag heißt es, dass die Ukraine etwa 875 Soldaten verloren hat. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 145 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär 17 Autos.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes West verlor das ukrainische Militär mehr als 100 Kämpfer. Zusätzlich zerstörte der Verband 21 Autos und ein Feldartilleriegeschütz.

Im Abschnitt des Truppenverbandes Süd musste das ukrainische Militär etwa 75 Kämpfer einbüßen. Zudem wurden 13 Autos und zwei Artilleriegeschütze getroffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 290 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte einen Mannschaftstransportwagen vom Typ Stryker aus US-Produktion, fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos sowie ein Artilleriegeschütz.

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 230 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich ein gepanzertes Kampffahrzeug, acht Autos und ein Artilleriegeschütz. 

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr auf etwa 35 Soldaten. Außerdem setzte der Verband ein gepanzertes Kampffahrzeug und neun Autos außer Gefecht.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Militärflugplätze, Munitions- und Brennstofflager angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 56 Bezirken wurden ebenfalls getroffen.

Russische Luftabwehrkräfte haben 108 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 144.996 unbemannte Luftfahrzeuge, 661 Flugabwehrraketensysteme, 29.268 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.718 Mehrfachraketenwerfer, 34.875 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 61.401 militärische Spezialfahrzeuge eliminiert.

Russische Ombudsfrau: Schon mehr als 3.700 russische Soldaten aus ukrainischer Haft zurückgekehrt

Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa empfangen. Am Dienstag berichtete die Ombudsfrau dem Kremlchef unter anderem über die Tätigkeit ihres Büros im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise. Moskalkowa zufolge seien seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 sage und schreibe 3.724 russische Armeeangehörige aus ukrainischer Haft zurückgebracht worden. Zudem habe man das Schicksal von weiteren 9.083 festgestellt. Ferner habe das russische Menschenrechtsbüro fast 4.500 Teilnehmern der Sonderoperation und deren Familien geholfen, ihre Probleme zu lösen.

Deutschland und Ukraine erweitern Partnerschaft im militärischen Bereich

Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius ist unangekündigt in die ukrainische Hauptstadt gereist, um Fragen der Ausweitung der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Ukraine im Bereich der Rüstungsproduktion zu erörtern.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Außenministerium: EU will angeblich Frieden, tut jedoch alles für Verlängerung des Ukraine-Konflikts 

Die Rhetorik der EU ziele angeblich auf die Wiederherstellung des Friedens ab, Brüssel tue jedoch alles für die Verlängerung des Konflikts in der Ukraine. Dies erklärte der stellvertretende Außenminister Alexander Gruschko gegenüber Journalisten am Dienstag.

"Wir sehen die konkreten Handlungen der Europäischen Union. Ja, ihre Rhetorik zielt angeblich auf die Wiederherstellung des Friedens ab, sie rufen zu einem Waffenstillstand und zum Frieden auf. Aber in Wirklichkeit tun sie alles Mögliche, um den Konflikt so lange wie möglich hinauszuzögern."

Verteidigungsministerium: Kiew verletzte Waffenruhe – 30.383 Verstöße registriert

Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Dienstag über zahlreiche Verstöße gegen die Waffenruhe durch die ukrainischen Truppen. Nach Angaben der russischen Militärbehörde seien im Laufe der Waffenpause insgesamt 30.383 Verstöße registriert worden.

Gemäß dem Befehl des Oberbefehlshabers der russischen Streitkräfte hätten sich alle russischen Truppenverbände in der Zone der militärischen Sonderoperation während der Feierlichkeiten zum 81. Jahrestag des Sieges vom 8. Mai 00:00 Uhr bis zum 11. Mai 24:00 Uhr strikt an den Waffenstillstand gehalten und seien an den bisher eingenommenen Stellungen stehen geblieben.

Trotz der Waffenruhe hätten die ukrainischen Streitkräfte weiterhin Angriffe unter dem Einsatz von Drohnen und Artillerie gegen russische Stellungen durchgeführt, merkte die Behörde an.

In den vergangenen 24 Stunden bis 24:00 Uhr am 11. Mai hätten die ukrainischen Streitkräfte fünf Angriffsversuche unternommen und die Stellungen russischer Truppen 859 Mal mit Raketenwerfern, Artilleriegeschützen und Mörsern beschossen. Zudem habe der Gegner 5.825 Drohnenangriffe durchgeführt.

Das Verteidigungsministerium teilte weiterhin mit, dass die russische Armee auf Verstöße spiegelbildlich reagiert habe. Es gab Vergeltungsschläge gegen ukrainische Mehrfachraketenwerfer-, Artillerie- und Mörserstellungen. Ukrainische Kommandoposten und Drohnenstartplätze seien dabei getroffen worden.

Kreml nennt Bedingung für Beendigung der Sonderoperation in der Ukraine

Die militärische Sonderoperation in der Ukraine könnte "jederzeit" gestoppt werden. Dafür müsse das Kiewer Regime eine verantwortungsvolle Entscheidung treffen. Dies betonte der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow auf einer Pressekonferenz.

"Sie kann jederzeit beendet werden, sobald das Kiewer Regime – und Selenskij – Verantwortung übernimmt und die notwendige Entscheidung trifft."

Kiew sei sich bewusst, um welche Entscheidung es sich handele, fügte Peskow hinzu.

Gebiet Belgorod meldet Opfer nach ukrainischen Angriffen binnen 24 Stunden

Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 20 Orte in fünf Bezirken angegriffen. 

Infolge der Attacken kamen zwei Zivilisten ums Leben, acht weitere erlitten Verletzungen. 

Zu Schaden kamen zwei Mehrfamilienhäuser, elf Privathäuser, zwei Geschäfte, ein Infrastrukturobjekt, eine Kirche, Landwirtschaftstechnik sowie 24 Fahrzeuge.

Experte: Russische Armee erweitert Kontrollzone am Frontabschnitt Slawjansk-Kramatorsk

Der Frontabschnitt Slawjansk-Kramatorsk war in der vergangenen Woche vom 2. bis 8. Mai (vor der von Russland verkündeten Waffenruhe) der erfolgreichste für die russischen Streitkräfte. Dies berichtete der Militärexperte Andrei Marotschko im sozialen Netzwerk Vkontakte 

"Das beste Ergebnis bei der Befreiung besetzter Gebiete vom 2. bis 8. Mai erzielten die Militärangehörigen des Truppenverbandes Süd. Sie erweiterten die Kontrollzone, eroberten mehrere Höhenzüge in Richtung Slawjansk-Kramatorsk und verbesserten ihre taktische Position im Raum Konstantinowka."

Gebiet Kursk: Fast 80 ukrainische Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 122 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 11. Mai bis 9:00 Uhr am 12. Mai wurden insgesamt 76 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Siebenmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

Chinstein meldete keine Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Sachschäden.

Binnen einer Woche 25 Zivilisten getötet, 209 verletzt durch Kiews Angriffe 

In der vergangenen Woche wurden mehr als 230 Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer von Attacken der ukrainischen Armee. Dies meldet Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber TASS.

"In der vergangenen Woche erlitten 234 Zivilisten bei dem Beschuss der Nazis Verletzungen: 209 Menschen wurden verwundet, darunter 14 Minderjährige, 25 Menschen kamen ums Leben, darunter ein Minderjähriger. Die größte Anzahl verletzter Zivilisten wurde in der vergangenen Woche in den Gebieten Belgorod, Cherson, Saporoschje, Brjansk und in der Republik Tschuwaschien verzeichnet."

Miroschnik betonte, dass etwa 87 Prozent der Gesamtzahl der Opfer – 204 Personen – Opfer von Angriffen ukrainischer Drohnen waren.

Insgesamt haben die ukrainischen Streitkräfte in den vergangenen sieben Tagen fast 3.600 Geschosse auf Russlands Territorium abgefeuert, so Miroschnik.

Kreml kommentiert Steinmeiers Kandidatur als Vermittler für Verhandlungen mit Russland

Der Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte gegenüber RIA Nowosti, dass jeder an den Verhandlungen zwischen Russland und Europa teilnehmen könne. So kommentierte Peskow eine Kandidatur von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier als möglichen Vermittler in diesem Prozess. 

"Mann kann aus dem Kaffeesatz lesen und alle bekannten Namen aufzählen. Es könnte jeder sein, Hauptsache, es besteht der politische Wille, den Dialog wieder aufzunehmen."

Der Spiegel berichtete am vergangenen Sonntag, dass Deutschland Steinmeiers Kandidatur erwäge.

Am Samstag bezeichnete Wladimir Putin den ehemaligen deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder als bevorzugten Kandidaten für die Rolle eines Vermittlers. So antwortete der russische Präsident auf eine Frage von Journalisten über einen möglichen europäischen Vertreter in den Verhandlungen mit Russland. Putin betonte jedoch, die Europäer müssten einen Vermittler wählen, dem sie vertrauten und der keine scharfen Äußerungen gegen Moskau gemacht habe.

Medien: Kiew bittet Europa um Vermittlung einer "Flughafen-Waffenruhe" mit Moskau 

Die Ukraine wolle von Europa Unterstützung bei der Wiederbelebung der ins Stocken geratenen Friedensverhandlungen mit Russland. Das Ziel sei es, eine gegenseitige Einstellung der Angriffe auf die Flughäfen zu erzielen. Dies erklärte der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga in einem Interview für Politico.

"Wir brauchen wahrscheinlich eine neue Rolle Europas in unseren Friedensbemühungen. Vielleicht könnten wir versuchen, einen sogenannten Flughafen-Waffenstillstand zu erreichen."

Der Vorschlag konzentriert sich auf eine begrenzte Vereinbarung zwischen Moskau und Kiew, keine Flughäfen anzugreifen.

Der ukrainische Diplomat fügte hinzu, dass Wladimir Selenskij die Idee bereits mit einigen europäischen Staats- und Regierungschefs erörtert habe.

Laut Sibiga fordere Kiew Europa jedoch nicht auf, Washington beim Verhandlungsprozess zu ersetzen. Es handelt sich um einen zusätzlichen diplomatischen Kanal.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehrere ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Dienstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 27 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden zwischen 00:00 Uhr und 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 12. Mai über den Gebieten Belgorod, Woronesch und Rostow zerstört.

11.05.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Videoaufnahmen zeigen Augenblick, in dem Antikorruptionsermittler Jermak festhielten

Ukrainische Medien berichten, dass Sicherheitskräfte einen Mercedes mit Jermak direkt auf einer Straße im Zentrum von Kiew angehalten und durchsucht hätten. Nach Angaben der Ermittlungsbehörden ist der ehemalige Leiter des ukrainischen Präsidialamtes in dem Fall zusammen mit einer Reihe ukrainischer Beamter und Geschäftsleute involviert, deren Gespräche zuvor im Rahmen von Korruptionsermittlungen abgehört worden waren.

Ukrainische Sicherheitskräfte räumen gewaltsam orthodoxes Kloster nahe Kiew

Begleitet von "Schande"-Rufen stürmten ukrainische Sicherheitskräfte am Montag ein Kloster der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche in Perejaslaw im Gebiet Kiew. In den sozialen Netzwerken wurden Videoaufnahmen der tumultartigen Szenen dieses Vorgangs veröffentlicht.

Der Gebäudekomplex wurde laut lokalen Medienberichten in ein Museum umgewandelt. Der Abt des Klosters und Gläubige, die versuchten, die Übernahme zu verhindern, wurden von der Polizei festgehalten und beiseite gezogen.

Diese Villa wollte Selenskijs graue Eminenz für sich errichten lassen

Die vorstehenden Bilder zeigen, wie die Villa von Selenskijs mächtigem Ex-Büroleiter Andrei Jermak vermutlich aussehen sollte. Sie war Teil des Projekts "Dynastie" im Ort Kosin bei Kiew. Jermak wird nun offiziell beschuldigt, dass das gesamte Bauprojekt der Geldwäsche diente und mit Korruptionsgeldern finanziert wurde. 

Die nachstehende Aufnahme zeigt den aktuellen Zustand des gesamten Bauprojekts. Wem die anderen Häuser des "Dynastie"-Projekts gehören sollten, haben die ukrainischen Ermittler bislang nicht offengelegt.

Ukraine-Krieg: Russland meldet 23.000 Verstöße gegen Feuerpause

Das russische Verteidigungsministerium wirft der Ukraine vor, den zum Tag des Sieges vereinbarten Waffenstillstand mehr als 23.000 Mal verletzt zu haben. Die von den USA unterstützte Feuerpause war am 9. Mai in Kraft getreten und soll bis Dienstag gelten.

Nach russischen Angaben sind seit Beginn der Waffenruhe auch zivile Einrichtungen in russischen Regionen beschossen worden. Dabei hat es Opfer unter der Zivilbevölkerung gegeben.

Russlands Präsident Wladimir Putin erklärte, Russland halte den dreitägigen Waffenstillstand weiterhin ein. Zugleich kritisierte er die Reaktion Kiews scharf.

Selenskijs Ex-Büroleiter Jermak offiziell der Geldwäsche beschuldigt

Kurz nachdem ukrainische Medien über Ermittlungsmaßnahmen gegen den ehemaligen Leiter des Büros von Wladimir Selenskij, Andrei Jermak, berichtet hatten, der viele Jahre als graue Eminenz der ukrainischen Politik galt, bestätigten das Nationale Antikorruptionsbüro der Ukraine (NABU) und die Spezialisierte Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (SAP) die laufenden Ermittlungen. Jermak sei offiziell der Beschuldigtenstatus im Ermittlungsverfahren wegen Geldwäsche zugewiesen worden, so die offizielle Mitteilung der SAP. 

Das Antikorruptionsbüro hat zudem Aufnahmen von Gesprächen veröffentlicht, die den Verdacht erhärten. Gegenstand ist die Errichtung von hochwertigen Immobilien nahe Kiew, die offenbar zur Legalisierung von Korruptionserträgen benutzt wurden. Es gehe um einen Gesamtbetrag von einer halben Milliarde ukrainischer Griwna (rund zehn Millionen Euro).

Mehr Informationen folgen in Kürze.

Ukrainische Medien: Antikorruptionsermittler ermitteln gegen Selenskijs Ex-Büroleiter

Das Nationale Antikorruptionsbüro der Ukraine (NABU) und die Spezialisierte Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (SAP) führen aktuell Ermittlungsmaßnahmen gegen den ehemaligen Leiter des Büros von Wladimir Selenskij, Andrei Jermak, durch, wie der ukrainische Fernsehsender TSN berichtet.

"NABU und SAP führen derzeit Ermittlungsmaßnahmen gegen Jermak durch", heißt es in einer Meldung, die auf dem Telegram-Kanal von TSN veröffentlicht wurde.

Der Abgeordnete des ukrainischen Parlaments Jaroslaw Schelesnjak merkte dazu skeptisch an, dass es keine Bestätigung dafür gebe, dass gegen Jermak Anklage erhoben werde.

"Möglicherweise handelt es sich lediglich um eine Durchsuchung. Bislang sprechen mehrere Quellen genau davon", schrieb Schelesnjak auf seinem Telegram-Kanal.

Selenskij hatte am 28. November 2025 mitgeteilt, dass der Leiter seines Büros, Andrei Jermak, ein Rücktrittsgesuch eingereicht habe; noch am selben Tag unterzeichnete er den Erlass über dessen Entlassung. Jermaks Rücktritt ging eine Hausdurchsuchung in seiner Wohnung voraus, die vor dem Hintergrund eines Korruptionsskandals im ukrainischen Energiesektor stattfand, dessen Hauptbeschuldigter der Geschäftsmann und Selenskij-Vertraute Timur Minditsch ist. Jermak steht im Verdacht, ebenfalls in den Fall involviert zu sein.

Bericht des Verteidigungsministeriums: Ukraine hielt sich nicht an Waffenruhe

Trotz des verkündeten Waffenstillstands setzten die ukrainischen Truppen ihre Angriffe mit Drohnen fort und beschossen russische Stellungen mit Artillerie; dabei wurden zwölf Angriffsversuche, 767 Beschussvorfälle und 6.905 Drohnenangriffe verzeichnet, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Bericht des russischen Verteidigungsministeriums.

Zudem führte Kiew innerhalb der letzten 24 Stunden mit 18 Drohnen Angriffe auf zivile Objekte in der Region Belgorod durch. Zwei Anwohner wurden verletzt, drei Fahrzeuge, ein Ladengebäude, ein Mehrfamilienhaus und zwei Privathäuser wurden beschädigt.

Während der gesamten Dauer des am 8. Mai in Kraft getretenen Waffenstillstands in der Sonderoperationszone wurden 23.802 Verstöße gegen den Waffenstillstand durch die ukrainische Seite registriert.

Gleichzeitig hielten sich alle Verbände der russischen Streitkräfte weiterhin strikt an den Waffenstillstand und blieben auf ihren zuvor eingenommenen Linien und Stellungen. Die Luftwaffe, Kampfdrohnen und Raketentruppen der Verbände der Streitkräfte der Russischen Föderation führten keine Angriffe durch.

Russische Soldaten reagierten auf die Aktionen der ukrainischen Streitkräfte und eröffneten Gegenfeuer auf Stellungen von Mehrfachraketenwerfern, Artillerie und Mörsern; sie trafen Kommandoposten und Startplätze von Drohnen.

Infolge des Gegenfeuers verloren die ukrainischen Truppen, die den Waffenstillstand gebrochen haben, mehr als 920 Soldaten, 15 gepanzerte Kampffahrzeuge und zehn Artilleriegeschütze. Russische Luftabwehrsysteme schossen 85 flugzeugartige Drohnen ab, so das russische Verteidigungsministerium.

Norwegen und die Ukraine wollen Langstreckenartilleriegeschosse gemeinsam produzieren

Norwegen und die Ukraine haben eine Vereinbarung zur gemeinsamen Produktion von 155‑mm-Langstreckenartilleriegeschossen getroffen. Wie der ukrainische de-facto-Machthaber Wladimir Selenskij in seiner Abendansprache am Sonntag erklärt, gebe es nun ein neues und "sehr starkes" Abkommen. Seine Bedeutung erläutert Selenskij so:

"Unsere Soldaten an der Front, praktisch in allen Kampfbrigaden, sprechen über Langstreckenartilleriemunition. Die Killzonen vergrößern sich, der Einsatz von Drohnen aller Art hat Priorität. Aber die Soldaten selbst sagen: Artillerie wird benötigt. Und insbesondere Langstreckenartilleriemunition."

Militärberater in Kiew: UFOs können neue russische Waffen sein

Kiew vermutet, dass es sich bei UFOs um eine geheime russische Waffe handeln könnte. Dies schreibt Sergei Beskrestnow, ein Berater des ukrainischen Verteidigungsministers, in sozialen Medien.

Ihm zufolge sei die UFO-Forschung in der Ukraine seit dem Ausbruch des militärischen Konflikts besonders aktiv geworden und habe sich eher zu einer militärischen Aufgabe entwickelt. Beskrestnow betont:

"Daher befassen sich nicht nur die USA mit solchen Fragen, da sich hinter dem Konzept der UFOs eine neue Waffe unseres Gegners verbergen könnte."

In den ukrainischen Streitkräften gebe es ein separates Dokument zu diesem Thema, das mit dem Befehlshaber abgestimmt sei, versichert Beskrestnow.

Kaja Kallas schließt nicht aus, dass sie zur EU-Unterhändlerin mit Russland wird

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas schloss nicht aus, dass sie in künftigen Gesprächen mit Russland als Verhandlungsführerin der Europäischen Union auftreten könnte. Sie beantwortete damit am Montag eine Frage von Journalisten danach, ob sie sich vorstellen könne, statt Gerhard Schröder mit dem Kreml zu verhandeln.

Kallas verwies auf ihre Verhandlungskompetenz, die sie während der Tätigkeit in einer Anwaltskanzlei erworben habe.

"Ich muss zugeben, ich glaube, ich werde die Fallen erkennen können, die Russland stellt", zitiert sie RIA Nowosti.

Die EU-Außenbeauftragte merkte an, dass man im privaten Sektor, wenn man ein guter Jurist oder Verhandlungsführer ist, nicht selbst darüber sprechen muss – das tun andere –, aber in der Politik, so sagte sie, sei dies notwendig.

Zuvor hatte Wladimir Putin Gerhard Schröder als bevorzugten Verhandlungsführer genannt. Doch die deutsche Regierungskoalition hat sich laut Medienberichten gegen die Kandidatur des Altbundeskanzlers ausgesprochen.

WP: Mehrere europäische Länder weigern sich, der Ukraine Patriot-Raketen zu liefern

Eine Reihe europäischer Länder hat sich geweigert, der Ukraine ihre Patriot-Raketen zur Verfügung zu stellen, da sie eine Schwächung ihrer eigenen Verteidigung befürchten. Dies berichtet die Washington Post unter Berufung auf Quellen.

Nach Angaben der Zeitung sind die PAC-3-Raketen für das Patriot-Luftabwehrsystem in der Ukraine fast vollständig aufgebraucht.

"Anfang dieses Jahres drängte die Regierung Trump eine Reihe europäischer Länder dazu, ihre eigenen Bestände an Patriot-Raketen an die Ukraine zu liefern, doch einige lehnten dies ab, da sie befürchteten, dass dies ihre eigene Verteidigung beeinträchtigen würde", heißt es in dem Bericht.

Ein namentlich nicht genannter Vertreter des Pentagons erklärte gegenüber der Zeitung, dass die Liste der Waffen, die im Rahmen der PURL-Initiative – die schnelle Waffenlieferungen durch Beiträge der NATO-Staaten vorsieht – zum Kauf zur Verfügung stehen, mit der Ukraine, dem Europäischen Kommando der US-Streitkräfte und hochrangigen Führungskräften des Verteidigungsministeriums abgestimmt ist, die potenzielle Risiken für die Einsatzbereitschaft der US-Streitkräfte bewerten.

Dabei entspricht die über PURL bereitgestellte Ausrüstung laut Quellen der Zeitung nicht den hohen Anforderungen, die Kiew gestellt hatte.

Brüssel verhängt neue Russland-Sanktionen wegen "Verschleppung ukrainischer Kinder"

Die Europäische Union hat Sanktionen gegen 16 Personen und sieben Organisationen in Russland verhängt. Der EU-Rat begründete die Einschränkungen mit "systematischen und unrechtmäßigen Deportationen ukrainischer Kinder".

Die Strafmaßnahmen umfassten Einreiseverbote sowie das Einfrieren von Vermögenswerten. Sanktioniert wurde demnach unter anderem die Leiterin eines Ferienlagers für Kinder in Russland, in dem ukrainische Minderjährige untergebracht sein sollen, Organisationen der militärisch-patriotischen Erziehung sowie für diesen Bereich zuständige Beamte in russischen Regionen.

Russland bestreitet die "Verschleppung" oder "Deportation" von Kindern. Tatsächlich sind elternlose Minderjährige aus Kampfgebieten, die nach russischer Verfassung russisches Staatsgebiet sind, evakuiert worden. In Fällen, in denen sich Erziehungsberechtigte in der Ukraine finden, erfolgt regelmäßig die Übergabe an diese.

Mehr als 120 Einwohner des Gebietes Kursk mithilfe des IKRK nach Russland zurückgekehrt

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz hat 125 Einwohnern des Gebietes Kursk bei der Rückkehr aus der Ukraine geholfen. Dies erklärt Rania Machlab, die Leiterin der IKRK-Delegation in Moskau, gegenüber RIA Nowosti.

Ihr zufolge bestand die Rolle der Organisation darin, als neutraler Vermittler zu agieren, den Parteien bei der Koordinierung zu helfen und reibungslose Operationen sicherzustellen. IKRK-Teams in der Ukraine, in Weißrussland und Russland begleiteten die Zivilisten auf der gesamten Reise von Sumy bis ins Gebiet Kursk. Machlab betont:

"Es war eine komplexe Operation, an der viele verschiedene Behörden beteiligt waren, aber letztendlich verlief alles erfolgreich. Wir haben diese Personen den örtlichen Behörden und dem Russischen Roten Kreuz übergeben."

Außenminister Sibiga: Kiews Drohnen in Lettland abgestürzt

Der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga gibt zu, dass in Lettland ukrainische Drohnen abgestürzt sind. Nach einem Gespräch mit der lettischen Amtskollegin Baiba Braže schreibt Sibiga in einem Beitrag auf X (Twitter), die Ukraine sei zur Kooperation mit den baltischen Staaten und Finnland bereit, um ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu vermeiden und zur Sicherheit der Partner im Luftraum beizutragen.

Dem Minister zufolge wurde im Laufe der Ermittlungen festgestellt, dass die Vorfälle im Ergebnis einer "gezielten Wirkung der russischen Elektronischen Kampfführung" erfolgt sind, bei denen die ukrainischen Drohnen von ihren Zielen in Russland abgelenkt wurden.

Bundesregierung: Deutsche Befindlichkeiten beim Thema Vermittler hintanstellen

Das Angebot des russischen Präsidenten Wladimir Putin, den ehemaligen deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder als Vermittler in den Ukraine-Verhandlungen einzusetzen, stößt in Berlin weiterhin auf Ablehnung.

Regierungssprecher Stefan Kornelius sagte am Montag auf einer Pressekonferenz, man müsse wirklich über seriöse Vorschläge reden, die von allen Parteien angenommen würden. Weiter betonte Kornelius:

"Ich rate hier, deutsche Befindlichkeiten hintanzustellen, vielleicht auch den Spaltungsversuch zu erkennen, der in diesen Vorschlägen liegt."

Uschakow: Für weitere Verhandlungen müssen Kiews Truppen Donbass verlassen

Kiew ist durchaus bewusst, dass die ukrainischen Streitkräfte aus dem Donbass abgezogen werden müssen, erklärt Juri Uschakow, der Berater des russischen Präsidenten, in einem Interview.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Kiew berichtet über Gespräche mit den USA zu Verhandlungen auf Führungsebene

Die ukrainische Delegation hat mit US-amerikanischen Unterhändlern mögliche Formate für Treffen und Verhandlungen auf Führungsebene zur Lösung des Ukraine-Konflikts erörtert, berichtet Präsident Wladimir Selenskij.

Nach seinen Angaben traf sich Rustem Umerov, Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, bereits Ende vergangener Woche mit den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner.

Die USA seien weiterhin am diplomatischen Prozess beteiligt und wirkten insbesondere beim Gefangenenaustausch als Vermittler mit. Die Kontakte würden auf dem erforderlichen Niveau fortgesetzt. Zudem seien die Listen der Kriegsgefangenen übergeben worden, und die ukrainische Seite erwarte von den USA, dass sie proaktiv die Umsetzung dieser Vereinbarung sicherstellen.

Russisches Verteidigungsministerium meldet mehr als 23.000 Verletzungen der Waffenruhe durch die Ukraine

Laut dem russischen Verteidigungsministerium hat die russische Armee den von Präsident Wladimir Putin verkündeten Waffenstillstand seit Mitternacht des 8. Mai strikt eingehalten und ist auf den zuvor eingenommenen Positionen geblieben.

Ukrainische Truppen sollen trotz der Waffenruhe weitere Angriffe auf russische Stellungen mit dem Einsatz von Drohnen, Artilleriegeschützen, Mörsern und Mehrfachraketenwerfern unternommen haben.

In den zurückliegenden 24 Stunden habe es nach Angaben des Ministeriums zwölf Vorstoßversuche und 767 Artillerieangriffe gegeben. Außerdem seien 6.905 Attacken mit unbemannten Flugzeugen verzeichnet worden.

Die Militärbehörde wirft ukrainischen Truppen insgesamt 23.802 Verstöße während des Waffenstillstands vor. Zudem habe der Gegner zivile Objekte im Gebiet Belgorod mit 18 Drohnen attackiert, wobei zwei Zivilisten verletzt worden seien.

Als Reaktion auf die Verletzungen habe die russische Armee gegnerische Mehrfachraketenwerfer, Artilleriegeschütze, Mörser und Drohnenstützpunkte unter Beschuss genommen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Die ukrainischen Streitkräfte haben im Laufe des Tages 920 Soldaten während der Kampfhandlungen in der militärischen Sonderoperation verloren, hieß es im täglichen Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russische Truppen setzten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:

  • 15 gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • 74 Kraftfahrzeuge,
  • zehn Artilleriegeschütze.

Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener unterließen Angriffe auf Ziele in der Ukraine im Einklang mit dem aktuellen Waffenstillstand. Die Flugabwehr schoss 85 unbemannte Flugzeuge ab.

Medien: Brüssel nimmt im 21. Sanktionspaket russischen Patriarchen ins Visier

Das 21. Sanktionspaket wird wahrscheinlich Ende Juni oder Anfang Juli präsentiert, berichtet Politico mit Verweis auf namentlich nicht genannte EU-Beamte und Diplomaten. Neue Einschränkungen können demnach russische Banken, Finanzbehörden und Rüstungsunternehmen betreffen.

Außerdem möchte Brüssel Fortschritte bei den Maßnahmen erzielen, die bislang wegen der Opposition des ungarischen Ex-Ministerpräsidenten Viktor Orbán ins Stocken geraten waren. Hierbei nennt Politico potenzielle Sanktionen gegen hochrangige Vertreter der Russisch-Orthodoxen Kirche, im Einzelnen gegen den Patriarchen Kirill I.

Die EU-Kommission könnte dazu erneut ein Verbot von Schiffsverkehrsdiensten für Schiffe vorschlagen, die mit Russland in Verbindung stehen. Zuvor sprachen sich Malta und Griechenland gegen die Maßnahme aus.

Finnlands Präsident Stubb: Es ist Zeit für direkte Gespräche mit Russland

Finnlands Präsident Alexander Stubb fordert die Europäer zu eigenständigen Verhandlungen mit der Russischen Föderation auf.

Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

EU will heute Sanktionen wegen "Entführung ukrainischer Kinder" billigen

Die EU-Außenminister wollen auf der Sitzung am Montag neue Sanktionen gegen Russland verabschieden, erklärt Außenbeauftragte Kaja Kallas. Es handele sich um Sanktionen im Zusammenhang mit der vermeintlichen Entführung ukrainischer Kinder. Mehrere Personen sollten auf die "Schwarze Liste der EU" gesetzt werden, was das Einreiseverbot und Einfrieren des Vermögens auf Bankkonten vorsieht.

Gebiet Kursk meldet Drohnen- und Artillerieangriffe der Ukraine

In den zurückliegenden 24 Stunden hat die russische Flugabwehr 20 unbemannte Flugzeuge der Ukraine über dem Gebiet Kursk zerstört, teilt Gouverneur Alexander Chinstein mit. Der Gegner führte zudem 51 Artillerieangriffe auf Städte und Dörfer des Gebiets durch. Laut Aussage von Chinstein waren keine Todesopfer zu beklagen, jedoch erlitt ein Mann Verletzungen.

Neue Regierung in Ungarn schließt Waffen oder Soldaten für Kiew aus

Die neue Regierung von Ungarn hat keine Absicht, Waffen oder Soldaten in die Ukraine zu entsenden, erklärt die designierte Außenministerin Anita Orbán während der Anhörung im Parlament zu ihrer Kandidatur.

Darüber hinaus weigere sich Budapest, an dem Ukraine-Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro beteiligt zu sein. Gleichzeitig schließt Orbán eine gemeinsame Kreditaufnahme für andere Zwecke nicht aus.

Somit vertritt das neue Kabinett dieselbe Position in diesen Fragen wie die Vorgängerregierung unter Viktor Orbán.

Kallas lehnt Schröders Rolle als Vermittler ab 

EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat den ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder als Vermittler in den Verhandlungen mit Russland ausgeschlossen. Im Vorfeld eines Treffens der EU-Außenminister erklärte Kallas gegenüber Journalisten, Schröder gelte als bekannter Lobbyist für russische Unternehmen und werde daher auf beiden Seiten des Verhandlungstisches sitzen. Grundsätzlich wäre es nicht sehr weise, Russland die Ernennung eines Vermittlers im Namen Europas zu überlassen.

Die Europäer sollten zunächst untereinander diskutieren, worüber sie mit Russland sprechen würden, so die EU‑Außenbeauftragte. Dies werde beim Treffen der Außenminister Ende Mai in Schweden besprochen.

EU kann erste Tranche des Ukraine-Kredits nächste Woche auszahlen

Die erste Tranche im Rahmen des Ukraine-Kredits in Höhe von 90 Milliarden Euro kann bereits nächste Woche überwiesen werden. Dies erklärt Marta Kos, Kommissarin für Erweiterung, vor einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel.

Außerdem könnte die EU im Sommer direkte Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine aufnehmen, betont Kos. Es wäre möglich, bis Ende Juni die Verhandlungen über den ersten Cluster einzuleiten und im Juli die verbliebenen fünf Cluster zu eröffnen.

Frontex-Vizechef warnt vor Waffenschmuggel aus der Ukraine

Lars Gerdes, der Vizechef der Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache (Frontex), warnt vor Waffenschmuggel aus der Ukraine. Im Interview für die Welt betont er, dass das Risiko insbesondere nach einem Waffenstillstand oder Frieden besonders hoch wäre, denn es gäbe größere Mengen Waffen, Munition und Sprengstoff im Land und auch viele Menschen, die Geld bräuchten. Europa könnte dann auf ein Sicherheitsproblem stoßen, insbesondere wenn Kriegswaffen in kriminelle Netzwerke oder an Terroristen gelangten.

In Bezug auf den Ukraine-Konflikt wäre ein Szenario wie nach den Jugoslawienkriegen möglich, aber mit Waffen der neuesten Generation, erklärt Gerdes. Deshalb sei Frontex derzeit mit starken Kräften an der Westgrenze der Ukraine präsent und beobachte die Lage sehr intensiv.

Medien: Starlink-Systeme für die Ukraine teilweise von Großbritannien finanziert

Großbritannien hat seit dem Jahr 2022 mehr als 18 Millionen Euro für Starlink-Systeme ausgegeben, heißt es in einem Bericht der Zeitung The Telegraph. Demnach stellte das britische Verteidigungsministerium das Geld für die Beschaffung von Terminals und Dienstleistungen des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX bereit.

Teil der Ausrüstung sei der Ukraine übergeben worden, führt The Telegraph aus. Kiew habe mehr als 50.000 Starlink-Terminals erhalten. Diese würden für die Aufrechterhaltung von Internetverbindungen, die Koordination von Einheiten und die Steuerung von Drohnen eingesetzt. Außer Großbritannien sollen auch SpaceX und andere westliche Länder wie Polen die Lieferungen finanziert haben.

Großbritannien selbst habe die Starlink-Technologie nicht für militärische Operationen verwendet, sondern vor allem für die Kommunikation zwischen Soldaten und ihren Familien in Gebieten ohne zuverlässigen Internetzugang.

Pistorius zu Besuch in Kiew – Rüstungsprojekte im Fokus

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius ist am Montagmorgen in Kiew eingetroffen. Der Überraschungsbesuch wurde aus Sicherheitsgründen nicht im Voraus angekündigt. Ziel der Reise sind Gespräche über einen Ausbau der Rüstungskooperation mit der Ukraine. Pistorius betont:

"Im Fokus steht die gemeinsame Entwicklung modernster unbemannter Systeme in allen Reichweiten, gerade auch im Bereich Deep Strike. So stärken wir die Sicherheit unserer Länder."

Gouverneur des Gebietes Belgorod meldet mehrere Verletzte nach ukrainischen Angriffen

Sechs Zivilisten im Gebiet Belgorod sind wegen ukrainischer Drohnenangriffe verletzt worden, teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow am späten Sonntagabend mit.

Ihm zufolge schlug eine Drohne in ein privates Wohnhaus ein, wobei eine Frau Verletzungen erlitt. Außerdem wurde ein Mann bei einem Angriff auf einen wirtschaftlichen Betrieb getroffen.

Unter den Verletzten sind auch vier Männer, darunter ein 17-Jähriger und ein Soldat der "Orlan"-Einheit.

DVR: Mehrere Zivilisten, darunter Kinder, an einem Tag verletzt

Im Laufe des vergangenen Tages haben drei Einwohner der Donezker Volksrepublik (DVR) Verletzungen durch ukrainische Angriffe erlitten. Nach Angaben der regionalen Behörden sind unter den Betroffenen zwei Kinder der Jahrgänge 2010 und 2014.

Russischer Botschafter: "NATO führt gegen uns einen Krieg"

Die NATO führt einen Krieg gegen Russland, vielleicht nicht mit eigenen Soldaten, aber mit den Soldaten aus der Ukraine, erklärt der russische Botschafter in Berlin, Sergei Netschajew, im Rahmen der Diskussionsplattform "Frieden durch Dialog".

Russland strebe dagegen keinen Krieg mit dem Militärbündnis und Deutschland an. Sollte sich Russland aber mit Kriegsversuchen konfrontiert sehen, dann könnte das Land nichts für die Zukunft Deutschlands garantieren.

Wenn es um eine Ausweitung der nuklearen Bedrohung gehe, befinde sich Europa in einer neuen strategischen Situation. Dann müsse Moskau an seine Nukleardoktrin erinnern, betont Netschajew.

10.05.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Lettischer Verteidigungsminister tritt wegen ukrainischer Drohnen zurück

Der lettische Verteidigungsminister Andris Sprūds gibt sein Amt auf. In einer offiziellen Mitteilung weist Sprūds auf ernsthafte Drohnenvorfälle hin, die das Land in den letzten Tagen und Wochen erlebt hat. Ausländische Drohnen dürfen die Sicherheit der Bevölkerung nicht gefährden.

Laut Medienberichten war am vergangenen Donnerstag eine Drohne auf einem Öldepot in der Stadt Rēzekne abgestürzt. Die Polizei stellte klar, dass insgesamt zwei Drohnen in den lettischen Luftraum eindrangen. Sprūds erklärte damals, es könnte sich um ukrainische Drohnen handeln.

Sprūds glaubt, dass der Vorfall nicht nur für Kritik an dem Minister und seiner Partei ausgenutzt wird. Man stelle auch die Verteidigungsbereitschaft des Landes in Frage, was der Minister für inakzeptabel halte. Hierbei betont Sprūds:

"Ich werde nicht zulassen, dass die politische Kampagne gegen mich oder gegen die Progressiven sich in eine Kampagne gegen die lettische Armee verwandelt."

Kurz davor erklärte Ministerpräsidentin Evika Siliņa in einem Beitrag auf X (Twitter), dass sie den Rücktritt des Verteidigungsministers fordere. Sprūds habe das Vertrauen der Regierungschefin und der Öffentlichkeit verloren. Nach dem jüngsten Drohnenvorfall sei klar, dass die politische Führung des Verteidigungssektors ihr Versprechen eines sicheren Luftraums nicht eingehalten habe. Zum Verteidigungsminister werde Offizier Raivis Melnis ernannt, so die Ministerpräsidentin.

Sprūds wiederum betont, dass er die Entscheidung über den Rücktritt selbstständig getroffen habe. Als die Ministerpräsidentin davon erfahren habe, wollte sie dem Minister aus politischen Gründen mit ihrem X-Beitrag zuvorkommen.

Irland plant Rückkehrmechanismus für ukrainische Flüchtlinge

Behörden in Irland arbeiten an Mechanismen zur Rückkehr ukrainischer Flüchtlinge in ihre Heimat. Wie Justizminister Jim O'Callaghan im Interview für den Sender RTE betont, möchten viele Ukrainer selbstverständlich in dem EU-Staat bleiben, aber denjenigen, die zurück in die Heimat möchten, muss eine "Vielfalt von Mechanismen" zur Verfügung stehen.

Zuvor hatte die Zeitung Sunday Times berichtet, dass Irland Geldzahlungen an Ukrainer erwägt, die zur Rückkehr in die Ukraine bereit wären.

O'Callaghan weigert sich, den Bericht zu kommentieren, um keine Pläne der Regierung vorzeitig zu verraten. Die ukrainische Regierung habe großes Interesse daran, dass die Menschen in die Ukraine zurückkehrten, betont der Ire.

Spiegel: Berlin erwägt Vermittlerduo Schröder-Steinmeier

Die Regierungskoalition in Deutschland erwägt, ob Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine Rolle in den Ukraine-Verhandlungen spielen könnte. Wie der Spiegel mit Verweis auf Quellen in Koalitionskreisen berichtet, traut man Altkanzler Gerhard Schröder allein solch eine bedeutsame Aufgabe nicht zu. Ein Vermittlerduo von Schröder und Steinmeier könnte jedoch eine interessante Option sein.

Dieses Szenario mag wenig wahrscheinlich klingen, aber allein die Tatsache, dass in der Koalition eine solche Diskussion geführt wird, weise darauf hin, wie hoch der Druck sei, den Ukraine-Konflikt so schnell wie möglich zu beenden, heißt es im Spiegel-Bericht.

Steinmeiers Zeit als Bundespräsident endet in wenigen Monaten. Am 30. Januar 2027 soll die Bundesversammlung seinen Nachfolger oder seine Nachfolgerin wählen.

Mehr zum Thema – Ukraine-Gespräche: Putin schlägt Schröder als Vermittler vor – Berlin spricht von "Scheinangebot"

Gouverneur des Gebietes Kursk meldet einen Verletzten nach ukrainischem Drohnenangriff

Ukrainische Truppen haben erneut das Gebiet Kursk angegriffen. Laut Gouverneur Alexander Chinstein schlug eine FPV-Drohne in ein privates Haus ein. Ein 52-jähriger Mann wurde verletzt. Der Mann erhält erste medizinische Hilfe, ferner wird er ins Krankenhaus nach Kursk eingeliefert.

Moskau: Kiews Truppen werden Donbass verlassen müssen

Kiew ist durchaus bewusst, dass die ukrainischen Streitkräfte den Donbass verlassen müssen, glaubt Juri Uschakow, der Berater des russischen Präsidenten.

Man kann noch mehrere Verhandlungsrunden durchführen, nichts wird sich aber ändern, bis die Ukraine den Truppenabzug beschließt, erklärte Uschakow und betonte:

"Sie wissen in der Ukraine, dass sie es tun müssen und früher oder später sowieso tun werden."

Außerdem bestritt Uschakow, dass die USA Interesse an der Ukraine-Frage verlieren. Die jüngsten Telefonkontakte zwischen Washington und Moskau bezeugen das Gegenteil. Auch die Initiative von US-Präsident Donald Trump über einen Waffenstillstand ist nennenswert. In Kürze würden die US‑Gesandten Steven Witkoff und Jared Kushner Moskau besuchen, um den russisch-amerikanischen Dialog zur Ukraine-Krise fortzusetzen.

Moskau fordert Jerewan zur Klarstellung wegen Selenskij-Besuchs auf

Russland wartet auf eine Klarstellung Armeniens bezüglich des Besuchs des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow.

Dass Armenien "eine Plattform für absolut antirussische Aussagen" bereitstellt, ist "abnorm" und "stimmt nicht mit dem Geist der Beziehungen zwischen Moskau und Jerewan zusammen". Warum Premierminister Nikol Paschinjan diese Aussagen nicht "auszubalancieren" versuchte, ist Russland unklar.

Einen Armenien-EU-Gipfel durchzuführen, ist ein souveränes Recht Armeniens, fügt Peskow hinzu. Es ist für Moskau am wichtigsten, dass Jerewan keine antirussische Haltung einnimmt.

Peskow zeigt sich sicher über russischen Sieg im Ukraine-Konflikt

Die militärische Sonderoperation wird unbedingt mit dem Erfolg der russischen Streitkräfte beendet, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow im Gespräch mit Journalisten. TASS zitiert den Beamten mit den Worten:

"Es ist unser Krieg. Und wir werden ihn gewinnen."

Proteste in Berlin: Merz-Figur klammert sich an Atombomben-Attrappe

Am Samstag haben in Berlin zahlreiche Menschen gegen die Politik von Bundeskanzler Friedrich Merz protestiert. Die Demonstranten warfen der Regierung vor, die Militärausgaben auf Kosten des Sozialstaats zu priorisieren. Beim Protestzug sorgte ein Wagen mit einer Atombomben-Attrappe für Aufsehen, an die sich eine Merz-Figur klammerte – eine scharfe Kritik an der massiven Erhöhung der Rüstungsausgaben. Der Wagen wurde von Polizeifahrzeugen eskortiert, während die Teilnehmer lautstark forderten, die Gelder lieber in den Erhalt des deutschen Sozialstaats zu investieren.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Schröders Vertrauter kritisiert Reaktion der Bundesregierung auf Putins Vorschlag

Ein enger Vertrauter des Altkanzlers Gerhard Schröder wirft der Bundesregierung vor, eine mögliche Vermittlerrolle des SPD-Politikers im Ukraine-Krieg durch ihre Reaktion unmöglich gemacht zu haben. Der frühere russische Honorarkonsul und niedersächsische SPD-Landesgeschäftsführer Heino Wiese sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND):

"Nachdem sich die Bundesregierung so dümmlich geäußert hat, wäre es ohnehin keine reale Option."

Aus Regierungskreisen hatte es zuvor geheißen, der Wunsch des russischen Präsidenten Wladimir Putin nach einer Vermittlerrolle Schröders reihe sich ein in eine Serie von "Scheinangeboten" und sei "Teil der bekannten hybriden Strategie Russlands".

SPD-Außenpolitiker wollen Putins Vorschlag zu Schröder prüfen lassen

SPD-Außenpolitiker fordern eine ernsthafte Prüfung des Vorschlags des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Altkanzler Gerhard Schröder als Vermittler im Ukrainekrieg zu nutzen. Der Spiegel zitiert den außenpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Adis Ahmetovic, mit den Worten:

"Jedes Angebot muss ernsthaft geprüft werden, wie verlässlich es ist. Wir können nämlich nicht akzeptieren, dass allein die USA und Russland über die Zukunft der Ukraine und der europäischen Sicherheit entscheiden. Unser Ziel muss es sein, mit am Verhandlungstisch zu sitzen. Wenn eine Bedingung dafür ist, den ehemaligen deutschen Bundeskanzler zu beteiligen, sollte das in enger Abstimmung mit unseren europäischen Partnern abgewägt und im Vorfeld nicht sofort kategorisch ausgeschlossen werden."

Ein erster Test der Glaubwürdigkeit wäre eine verlängerte Waffenruhe, die für beide Seiten gelte, so Ahmetovic. Ähnlich äußert sich gegenüber dem Spiegel auch der SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner:

"Ich begrüße jede Initiative, die den Krieg beenden könnte."

Bislang sei Europa nicht an den Verhandlungen beteiligt und könne keine Vorschläge machen.

"Wenn das über jemand wie Schröder gelingen würde, wäre es fahrlässig, das auszuschlagen."

Eurostat: Zahl ukrainischer Flüchtlinge in EU nimmt leicht ab

Laut der EU-Statistikbehörde Eurostat ist die Zahl der ukrainischen Flüchtlinge in der Europäischen Union zuletzt leicht gesunken. Am 31. März 2026 besaßen demnach insgesamt 4,33 Millionen Ukrainer vorübergehenden Schutzstatus in der EU. Im Vergleich zu Ende Februar 2026 sank die Gesamtzahl um 68.980 – ein Rückgang um 1,6 Prozent.

Die EU-Länder, die die meisten ukrainischen Flüchtlinge aufgenommen haben, sind Deutschland (1.274.955 Personen oder 29,4 Prozent aller Ukrainer in der EU), Polen (961.405 oder 22,2 Prozent) und Tschechien (379.820 oder 8,8 Prozent).

Ein Verletzter durch ukrainische Attacken auf Gebiet Saporoschje

Gouverneur Jewgeni Balizki meldet andauernde ukrainische Attacken auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje, obwohl Moskau und Kiew bis zum 11. Mai eine Waffenruhe vereinbart haben. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, habe ein Mann des Jahrgangs 1982 auf der Autostraße Skelki–Wassiljewka Verletzungen erlitten, als der Gegner dort mit einem unbemannten Luftfahrzeug zugeschlagen habe. Darüber hinaus sei in der Siedlung Skelki ein Wohnhaus zu Schaden gekommen. Infolge einer Drohnenattacke in der Nähe der Ortschaft Dolgoje seien ein Auto und zwei Lkw beschädigt worden.

Bundesregierung weist Putins Schröder-Vorschlag als "Scheinangebot" zurück

Die Äußerungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu einem möglichen baldigen Ende des Krieges zwischen Russland und der Ukraine und einer möglichen Vermittlung durch Altkanzler Gerhard Schröder stoßen in der Bundesregierung auf deutliche Skepsis. Aus Regierungskreisen in Berlin heißt es, man habe die Äußerungen zur Kenntnis genommen. Sie reihten sich in eine Serie von Scheinangeboten ein und seien Teil der bekannten hybriden Strategie Russlands.

"Deutschland und Europa lassen sich dadurch aber nicht spalten."

Russland habe seine Bedingungen nicht geändert. Deswegen sei die Verhandlungsoption nicht glaubwürdig.

"Ein erster Test der Glaubwürdigkeit wäre es, wenn Russland die Waffenruhe verlängert."

Beide Seiten haben sich unter Vermittlung von US-Präsident Donald Trump auf eine Waffenruhe bis zum 11. Mai geeinigt.

Putin nennt Ex-Bundeskanzler Schröder als bevorzugten Gesprächspartner für Europa

Russlands Präsident Wladimir Putin hat bei einer Pressekonferenz zum Tag des Sieges in Moskau die ausländischen Gäste der Feierlichkeiten gewürdigt und sich zu möglichen Friedensgesprächen geäußert. Putin erklärte, viele internationale Teilnehmer hätten trotz Sicherheitsrisiken "persönlichen Mut" bewiesen.

Mit Blick auf Verhandlungen betonte Putin, der Friedensprozess betreffe vor allem Russland und die Ukraine. Als bevorzugten europäischen Gesprächspartner nannte er den früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder. Russland habe sich Gesprächen "niemals verschlossen", sagte Putin.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Ukrainische Angriffe auf Gebiet Cherson: Zwei Verletzte

Gouverneur Wladimir Saldo meldet auf Telegram andauernde ukrainische Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Wie der Politiker mitteilt, seien am 9. und 10. Mai in der Region trotz des von Russland verkündeten Waffenstillstands zwei Zivilisten verletzt worden. In der Siedlung Gornostajewka habe ein Mann des Jahrgangs 1964 ein Explosionstrauma und zahlreiche Splitterverletzungen erlitten. Ein 41 Jahre alter Einwohner der Siedlung Kairy sei ebenfalls mit einem Explosionstrauma und schweren Splitterverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden.        

Saldo berichtet zudem über beschädigte Wohnhäuser in Bogdanowka, Dmitrowka, Kliny und Radensk. In Kliny und Kostogrysowo seien zudem Verwaltungsgebäude zu Schaden gekommen. Ebenfalls in Kostogrysowo sei eine Schule beschädigt worden. In Starolukjanowka sei ein Lager beschädigt worden. In Bogdanowka sei zudem eine Stromleitung in Mitleidenschaft gezogen worden.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium meldet am Sonntag in seinem täglichen Frontbericht lediglich Gegenangriffe seiner Truppenverbände als Reaktion auf ukrainische Verstöße gegen die Waffenruhe, die seit dem 8. Mai in Kraft ist. Wie in einer entsprechenden Mitteilung steht, habe der Truppenverband Nord Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Andrejewka und Malaja Kortschakowka im Gebiet Sumy sowie Woltschanskije Chutora, Weterinarnoje und Pokaljanoje im Gebiet Charkow getroffen. Dabei seien bis zu 80 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe zudem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, fünf Autos, einen Mehrfachraketenwerfer, zwei Flugabwehr-Raketenkomplexe und eine Anlage der elektronischen Kampfführung verloren.

Der Truppenverband West habe ukrainische Stellungen nahe der Ortschaft Majaki in der DVR getroffen. Der Gegner habe bis zu 60 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe außerdem einen Kampfpanzer, 21 Autos, ein Geschütz und sieben Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

Der Truppenverband Süd habe Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Piskunowka, Rai-Alexandrowka, Tichonowka und Konstantinowka in der DVR getroffen. Dabei seien mehr als 60 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und 13 Autos verloren.

Der Truppenverband Mitte habe acht ukrainische Offensiven nahe den Ortschaften Torezkoje, Torskoje, Kutscherow Jar, Kutusowka, Nowy Donbass, Belizkoje, Rodinskoje und Nowoalexandrowka in der DVR getroffen. Die russische Behörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 290 Kämpfer. Dabei seien zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, elf Wagen und zwei Geschütze außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Ost habe ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Rosowka und Wosdwischewka im Gebiet Saporoschje getroffen. Das Ministerium in Moskau schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 230 Soldaten. Dabei seien drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und zehn Autos außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Nowoandrejewka, Malyje Schtscherbaki und Saporoschez im Gebiet Saporoschje getroffen. Bis zu 15 ukrainische Armeeangehörige seien getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem zehn Autos zerstört.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 144.803 Drohnen, 661 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.245 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.718 Mehrfachraketenwerfer sowie 34.849 Geschütze und Mörser verloren.

Russland meldet 16.071 Verstöße gegen Waffenruhe durch Ukraine

Russlands Verteidigungsministerium teilt am Sonntag mit, dass das russische Militär ab Mitternacht des 8. Mai an allen Frontabschnitten der militärischen Sonderoperation in der Ukraine den von Präsident Wladimir Putin verkündeten Waffenstillstand strikt befolge und auf den zuvor eingenommenen Positionen bleibe. Gleichzeitig wirft die Behörde in Moskau den ukrainischen Streitkräften zahlreiche Verletzungen der Waffenruhe vor. Der Gegner habe demnach Artillerie und Drohnen gegen russische Stellungen eingesetzt und Drohnenangriffe gegen zivile Infrastrukturobjekte in der Teilrepublik Krim, in den Gebieten Belgorod, Kursk, Kaluga und Rostow sowie in der Region Krasnodar geflogen.

"In den zurückliegenden 24 Stunden nahmen die Streitkräfte der Ukraine 676-mal mit Artilleriegeschützen, Mehrfachraketenwerfern, Mörsern und Kampfpanzern Stellungen unserer Streitkräfte unter Beschuss. Es gab darüber hinaus 6.331 Drohnenangriffe. Ukrainische Truppen unternahmen zudem acht Offensiven auf Stellungen russischer Einheiten. Insgesamt wurden in der Zone der militärischen Sonderoperation 16.071 Verstöße gegen die Waffenruhe registriert."

Unter diesen Umständen habe das russische Militär auf die Verstöße gegen die Waffenruhe reagiert und gegnerische Mehrfachraketenwerfer, Artilleriegeschütze und Mörser angegriffen. Auch Drohnenstützpunkte seien getroffen worden. Die russische Luftabwehr habe in den zurückliegenden 24 Stunden 57 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen, heißt es.

Estland stellt Forderung an die Ukraine wegen Einflügen von Drohnen

Estland erwartet von der Ukraine eine strengere Kontrolle ihrer Drohnen, die zunehmend in den estnischen Luftraum eindringen. Dies erklärte Verteidigungsminister Hanno Pevkur, dessen Worte von ERR zitiert werden:

"Für die ukrainische Seite ist der einfachste Weg, ihre Drohnen von unserem Hoheitsgebiet fernzuhalten, eine effektivere Kontrolle über ihre Aktivitäten."

Wie in dem Artikel erwähnt wird, erwäge die Ukraine aufgrund solcher Vorfälle die Entsendung von "Sicherheitsexperten" in die baltischen Staaten. So habe Kiew bereits Kontakt zur estnischen Botschaft aufgenommen, heißt es in dem Text. Dabei betonte Verteidigungsminister Pevkur, dass alles, was geschehe, "einer Klärung und Erklärung bedarf".

Drei Bundesländer wollen von Finnland Bevölkerungsschutz lernen

Regierungsvertreter aus Niedersachsen, Thüringen und Bremen wollen sich in Finnland über den Bevölkerungsschutz informieren. Als Grund werden angebliche Bedrohungen aus Russland genannt. An diesem Sonntag treten Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens, ihr thüringischer Amtskollege Georg Maier und Bremens Innensenatorin Eva Högl dazu eine viertägige Reise an.

Die Deutsche Presse-Agentur zitiert die SPD-Politikerin Behrens mit den Worten:

"Die Finnen verfügen schon aufgrund ihrer unmittelbaren Nachbarschaft zu Russland über vielfältige Erfahrungen im Umgang mit Bedrohungen, denen wir uns auch in Deutschland und in Niedersachsen immer stärker ausgesetzt sehen."

Sie sei sich sicher, dass sie und ihre Parteikollegen Maier und Högl von dieser Reise wertvolle Impulse für ihr sicherheitspolitisches Handeln mitnehmen würden, so Behrens.

Zu diesem Zweck wollen die Landespolitiker sich mit Vertretern der finnischen Sicherheitsbehörden austauschen, etwa über den Schutz der kritischen Infrastruktur, Cybersicherheit und Drohnenabwehr. Außerdem werden sie eine Zivilschutzanlage besichtigen.

Erst vor wenigen Tagen hat sich auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Finnland über den dortigen Zivilschutz informiert. Gemeinsam mit Präsident Alexander Stubb besuchte er die Zivilschutzanlage Merihaka in Helsinki – ein riesiger Bunker, der bis zu 6.000 Menschen Schutz bietet.

Acht Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 14 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden trotz der von Russland verkündeten Waffenruhe 14 Ortschaften in fünf Bezirken angegriffen habe.

In der Statistik berichtet der Politiker über Opfer unter der Zivilbevölkerung. In der Siedlung Rasumnoje seien sechs Menschen, darunter ein Kind und drei Mitarbeiter des Rettungsdienstes, verletzt worden, als eine ukrainische Drohne ein Geschäft attackiert habe. Eine weitere Frau habe Verletzungen erlitten, als eine ukrainische Drohne eine Haltestelle an der Autostraße Belgorod – Komsomolski angegriffen habe. In der Stadt Schebekino sei ein Angehöriger der Drohnenabwehr-Einheit Orlan zu Schaden gekommen.

Gladkow meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden zwei Mehrfamilienhäuser, zehn Einfamilienhäuser, drei Geschäfte, ein Verwaltungsgebäude, eine Bushaltestelle und 36 Autos zerstört oder beschädigt worden.

Feuerwehr kämpft weiter gegen Brand in Tschernobyl-Sperrzone

Hunderte Feuerwehrleute haben am Samstag weiter gegen einen Waldbrand in der radioaktiv belasteten Sperrzone um das ehemalige Atomkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine angekämpft. Das nach ukrainischen Angaben durch zwei russische Drohnen am Donnerstag ausgelöste Feuer erfasste inzwischen mehr als 1.200 Hektar. Insgesamt waren 374 Personen an den Löscharbeiten beteiligt.

Der ukrainische Zivilschutz teilte auf der Plattform X mit, die Lage sei vollständig unter Kontrolle.

Die Agentur Ukrinform berichtete unterdessen, dass von dem Brand keine radioaktive Gefahr ausgehe.

Medienbericht: Rund 80.000 fahnenflüchtige Ukrainer seit Anfang 2026

Die russische Zeitung Komsomolskaja Prawda stellt einen akuten Personalmangel in den ukrainischen Streitkräften fest und kommt zum Schluss, dass bis zu 80.000 ukrainische Soldaten seit Anfang dieses Jahres eigenmächtig die Truppe verlassen haben könnten. In seinen Hochrechnungen stützt sich das Blatt auf die ukrainischen Sicherheitsbehörden, Parlamentarier und örtliche Medien. Demnach könnte die Gesamtzahl der fahnenflüchtigen Ukrainer seit dem Ausbruch des Krieges mehr als 250.000 betragen.

Bis Oktober 2025 hatte die Staatsanwaltschaft der Ukraine jeden Monat Statistiken zu fahnenflüchtigen Armeeangehörigen veröffentlicht. Später hörte die Behörde aber mit dieser Praxis auf, indem sie als Grund für diese Entscheidung auf Fragen der nationalen Sicherheit verwies. Den Daten zufolge verließen 17.000 bis 18.000 Soldaten monatlich den Wehrdienst. Im Oktober 2025 brach dieser Kennwert die 20.000-Marke.  

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Kiew betrug die Gesamtzahl der Fahnenflüchtigen Stand Mitte Januar 2026 ungefähr 200.000. Dabei kehrten nur 3.000 bis 4.000 Mann monatlich zum Wehrdienst zurück. Rechnet man die neuen Fälle hinzu, müsste die Gesamtzahl der fahnenflüchtigen Ukrainer jetzt zwischen 250.000 und 270.000 liegen.

Einigen Parlamentariern und Militärs zufolge soll die Desertionsquote seitdem auf dem gleichen Niveau geblieben oder aber inzwischen gestiegen sein.

Merz: "Es steht außer Frage, dass Russland eine unmittelbare Bedrohung für uns darstellt"

Am Samstag war Friedrich Merz als CDU-Parteichef beim Parteitag der schwedischen Konservativen von Ministerpräsident Ulf Kristersson zu Gast. In seiner Ansprache warnte er vor einer "unmittelbaren Bedrohung" durch Russland. Zugleich positionierte er Deutschland als "Anker der Stabilität" und betonte das Ziel, die Bundeswehr zur "stärksten konventionellen Armee Europas" zu machen.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 9. Mai 18 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Aljoschki — 4,
  • Welikaja Lepeticha — 4,
  • Dnjeprjany — 3,
  • Zarskoje — 2,
  • Nowaja Kachowka — 5.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Welikaja Lepeticha, Nowaja Kachowka, Kachowka, Proletarka und Dnjeprjany seien insgesamt 22 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

EU-Ratspräsident Costa: EU wird mit Russland reden müssen

EU-Ratspräsident António Costa hat am Europatag die grundsätzliche Offenheit der EU für Gespräche mit Russland bekräftigt. In Brüssel sagte er, man sei bereit, sich an Friedensverhandlungen zu beteiligen, um einen gerechten und dauerhaften Frieden in der Ukraine zu erreichen. Im richtigen Moment werde man natürlich Gespräche mit Russland führen müssen, um gemeinsame Sicherheitsfragen zu besprechen.

Zugleich machte Costa deutlich, dass es keine Alleingänge der EU geben soll. Man wolle die Friedensinitiative von US-Präsident Donald Trump nicht stören, betonte er.

Kurz vor dem Auftritt in Brüssel hatte Costa am Samstagvormittag mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij telefoniert. In sozialen Netzwerken schrieb Costa zu dem Austausch:

"Die Zukunft der Ukraine liegt in der Europäischen Union. Wir freuen uns darauf, die nächsten Schritte in ihrem Beitrittsprozess so bald wie möglich zu gehen."

Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen trotz der von Russland verkündeten dreitägigen Waffenruhe ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 9. Mai bis 8 Uhr MESZ am 10. Mai 98 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 102-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus 18 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über Schäden in den Siedlungen Durowo, Krupez und Rschweka. Dort seien insgesamt zwei Wohnhäuser und ein Getreidespeicher beschädigt worden.

Fico will keinen "Eisernen Vorhang zwischen EU und Russland"

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat seine Teilnahme am Weltkriegsgedenken in Moskau verteidigt und zur neuerlichen Zusammenarbeit Europas mit Russland aufgerufen. In einem Facebook-Video auf dem Rückflug aus Moskau nach Bratislava sagte der Politiker:

"Ich lehne einen neuen Eisernen Vorhang zwischen der EU und Russland ab."

Er und seine Regierung hätten "Interesse an normalen, freundschaftlichen und gegenseitig vorteilhaften Beziehungen" zur Großmacht Russland ebenso wie zu allen anderen Ländern, die daran interessiert seien.

Die Absicht der EU, sich vollkommen von russischen Energielieferungen loszulösen, betrachte er als rein "ideologisch" und zudem "schädlich für die europäische Konkurrenzfähigkeit". Es sei ein Fehler, "aus Hass gegen Russland eine Energie-Abhängigkeit durch eine andere zu ersetzen, diesmal eine amerikanische, die noch dazu weitaus teurer ist".

DVR meldet sieben ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden sieben Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik sieben Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 9. Mai bis 0 Uhr am 10. Mai (Ortszeit) kam eine zivile Person ums Leben. Drei weitere friedliche Einwohner erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden ein Wohnhaus und mehrere Autos beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 13 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurde eine zivile Person verletzt. Zu Schaden kamen elf Wohnhäuser, vier zivile Infrastrukturobjekte, ein Linienbus und mehrere Autos.

9.05.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Putin: Konflikt nähert sich einem Ende

Nach Ansicht des russischen Präsidenten Wladimir Putin sieht es so aus, als ob sich der Ukraine-Konflikt einem Ende nähert.

Während einer Pressekonferenz in Moskau betonte der Präsident, dass die USA aufrichtig einen Frieden anstreben. Der Konflikt sei jedoch in erster Linie eine Angelegenheit Russlands und der Ukraine.

Putin: Russische Armee muss sich auf Niederlage des Gegners konzentrieren

Die russischen Streitkräfte müssen sich darauf konzentrieren, den Gegner vollständig zu zerschlagen. Dies erklärte Präsident Wladimir Putin auf einer Pressekonferenz. Aus diesem Grund sowie aus Sicherheitsbedenken wurde laut dem Staatsoberhaupt keine Militärtechnik bei der heutigen Siegesparade auf dem Roten Platz vorgeführt.

Diese Entscheidung wurde noch vor den Bedrohungen des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij getroffen. Das russische Verteidigungsministerium warnte vor einer Antwort auf Provokationen am Tag des Sieges, indem es einen Angriff auf das Zentrum von Kiew in Aussicht stellte.

Moskau hat aber kein Interesse daran, die Beziehungen zu anderen Ländern zu verschlechtern. Deshalb wurde eine mögliche Reaktion der russischen Armee mit China, Indien, den USA und anderen Staaten erörtert.

Bislang meldete das Verteidigungsministerium keine Provokationen der Ukraine am 9. Mai.

Menschen legen am 9. Mai in Kiew Blumen nieder

Am 9. Mai haben Menschen am Ehrenmal im Park des Ewigen Ruhms in Kiew Blumen niedergelegt. Laut ukrainischen Medien waren sowjetische Lieder zu hören. Eine Frau sei von der Polizei festgenommen worden.

Lawrow: Kiew ist nicht verhandlungsfähig – keine Überraschung

Die Ukraine war nie verhandlungsfähig, meint der russische Außenminister Sergei Lawrow im Gespräch mit Journalisten. Diese Situation bestehe seit dem Staatsstreich im Jahr 2014 und werde durch die Minsker Abkommen und die Vereinbarungen in Istanbul im April 2022 bewiesen. Lawrow betont:

"Ich bin keineswegs davon überrascht, dass das Kiewer Regime nicht verhandlungsfähig ist."

Gebiet Belgorod: Erneut Verletzte wegen ukrainischer Angriffe

Ukrainische Truppen haben das Gebiet Belgorod erneut mit Drohnen angegriffen. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow wurde nahe Belgorod eine Frau bei der Attacke auf eine Haltestelle verletzt. Außerdem suchte ein Mann ein Krankenhaus auf, nachdem er früher am Samstag bei einem Drohnenangriff auf den Ort Rasumnoje Verletzungen erlitten hatte. Ein Angehöriger der "Orlan"-Einheit erhielt medizinische Hilfe, nachdem Schebekino am frühen Morgen attackiert worden war.

Tschetschenien wehrt ukrainischen Drohnenangriff ab

Die Teilrepublik Tschetschenien in Russland hat einen ukrainischen Drohnenangriff auf Objekte der zivilen Infrastruktur abgewehrt. Nach Angaben der regionalen Behörden wurden insgesamt fünf unbemannte Flugzeuge neutralisiert.

Drohnenangriff auf Gebiet Belgorod: Ein Mädchen, mehrere Rettungssanitäter verletzt

Bei einem weiteren Angriff der Ukraine auf das Gebiet Belgorod sind fünf Zivilisten verletzt worden, teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit. Ihm zufolge schlug eine ukrainische Drohne in ein Gewerbeobjekt ein. Unter den Verletzten sind ein zwölfjähriges Mädchen, zwei Rettungssanitäter und der Fahrer des Krankenwagens.

Selenskij: Ukraine feiert am 9. Mai den Europatag

Die Ukraine feiert am 9. Mai den Europatag, erklärt Präsident Wladimir Selenskij in den sozialen Medien. Diesen Feiertag begehe das Land nicht nur formal oder mit Parolen, sondern in dem vollen Bewusstsein, dass es bereits ein untrennbarer Teil der europäischen Familie sei, schreibt Selenskij.

Der Europatag erinnert an die Schuman-Erklärung vom 9. Mai 1950. Frankreichs Außenminister Robert Schuman schlug damals vor, die Kohle- und Stahlproduktion zusammenzulegen, um neue Kriege zu verhindern.

Kurz nach dem Ausbruch des Ukraine-Krieges im Februar 2022 hatte die Ukraine einen offiziellen EU-Mitgliedschaftsantrag gestellt. Im Juni 2022 folgte der Kandidatenstatus, die Beitrittsverhandlungen starteten im Juni 2024.

Russischer Präsidentenberater: Kontakte zwischen Moskau und Washington wegen Kiews Drohungen aktiviert

Russland und die USA haben ihre Kontakte unter anderem vor dem Hintergrund der jüngsten Drohungen der Ukraine aktiviert, erklärt Juri Uschakow, der Berater des russischen Präsidenten, im Gespräch mit Journalisten.

Bezüglich der Drohung des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, Moskau am 9. Mai, dem Tage des Sieges, anzugreifen, betont Uschakow, dass Moskau ziemlich deutlich die Folgen umriss.

Das Verteidigungsministerium hatte zuvor einen Raketenschlag auf das Zentrum von Kiew angekündigt, falls Kiew die feierlichen Veranstaltungen zu torpedieren versuche.

Als Folge habe es keine Angriffe auf den Roten Platz und keinen Vergeltungsschlag auf Kiew gegeben, sagt Uschakow.

Während der aktiven Kontakte mit Washington sei ein Waffenstillstand zwischen Moskau und Kiew erreicht worden. Eine Verlängerung stehe nicht auf der Tagesordnung, die Waffenruhe werde wie vereinbart vom 9. bis zum 11. Mai dauern.

Moskau, Washington und Kiew führten derzeit keine trilateralen Verhandlungen über die Ukraine-Krise, erklärt Uschakow. Sie würden wahrscheinlich wieder aufgenommen, der Zeitpunkt bleibe bislang jedoch ungewiss.

Peskow: Frieden mit Kiew ist ein langer und komplizierter Weg

Der Weg zu einem Friedensabkommen ist lang und voll komplizierter Einzelheiten, glaubt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Es sei ihm zufolge verständlich, dass die US-Seite sich mit dem Prozess beeilen möchte, aber das Ukraine-Thema sei zu komplex.

Peskow kommentiert damit die Aussage des US-Außenministers Marco Rubio über die Bereitschaft Washingtons, eine Vermittlerrolle zu übernehmen, allerdings nur dann, wenn es Fortschritte bei den Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew gebe.

"Ich würde den Krieg gern beendet sehen" – Trump kündigt dreitägige Waffenruhe in der Ukraine an

US-Präsident Donald Trump hat eine dreitägige Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine angekündigt.

Laut Trump haben sowohl der russische Präsident Wladimir Putin als auch der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij dem Vorhaben zugestimmt. Zusätzlich wurde vereinbart, jeweils 1.000 Kriegsgefangene auszutauschen.

In einer ersten Stellungnahme zeigte sich Trump optimistisch, dass die Waffenruhe länger als drei Tage dauern könnte. "Ich würde den Krieg gerne beendet sehen", so Trump.

Der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, erklärte offiziell, dass Russland der Initiative Trumps auf direkte Anweisung Putins zugestimmt habe.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Merz kritisiert Ficos Moskau-Reise

Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Reise des slowakischen Regierungschefs Robert Fico zu den Feiern zum Tag des Sieges in Moskau kritisiert. Der CDU-Politiker sagte bei einer Pressekonferenz mit dem schwedischen Ministerpräsidenten Ulf Kristersson in Stockholm:

"Robert Fico weiß, dass wir da nicht einer Meinung sind. Ich bedaure das zutiefst, und wir werden mit ihm über diesen Tag in Moskau sprechen."

Fico war als einziger Gast aus der Europäischen Union zum Tag des Sieges der Sowjetunion über Hitler-Deutschland angereist. An der Parade in Moskau nahm Fico allerdings nicht teil. Er legte aber einen Kranz am Grabmal des unbekannten Soldaten an der Kremlmauer nieder.

EU-Abgeordnete fordern Unabhängigkeit von NATO

Ein neues parteiübergreifendes Bündnis von EU-Abgeordneten hat zum Europatag am Samstag den schnellen Aufbau einer europäischen Verteidigungsunion angemahnt. In einer Erklärung, die unter anderem die deutschen Parlamentarier Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Michael Gahler (CDU) und Tobias Cremer (SPD) unterzeichneten, heißt es:

"Sich beim Schutz Europas allein auf die Vereinigten Staaten zu verlassen, ist ein gefährliches Glücksspiel."

Es brauche Strukturen, die im Ernstfall auch ein Handeln ohne die US-dominierte NATO ermöglichten. Dazu gehörten entsprechende Kommandostrukturen und eine schnelle Eingreiftruppe.

Die Politiker kritisierten den bisherigen Kurs der Regierungen der EU-Staaten. Obwohl diese immer wieder den politischen Willen zu einer Stärkung der militärischen Fähigkeiten betonten, fehle es an echter Entschlossenheit, heißt es in dem Text. So blockierten etwa kurzfristige nationale Interessen weiterhin echten Fortschritt bei der Beschaffung von Verteidigungsausrüstung. Eine gemeinsame Beschaffung könne jährlich bis zu 100 Milliarden Euro einsparen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium meldet am Samstag in seinem täglichen Frontbericht nur Gegenangriffe seiner Truppenverbände als Reaktion auf ukrainische Verstöße gegen die Waffenruhe, die seit dem 8. Mai in Kraft ist. Wie in einer entsprechenden Mitteilung steht, habe der Truppenverband Nord Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Komarowka, Andrejewka und Malaja Kortschakowka im Gebiet Sumy sowie Stariza, Isbizkoje und Wiltscha im Gebiet Charkow getroffen. Dabei seien mehr als 100 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe elf Autos, zwei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung verloren.

Der Truppenverband West habe eine ukrainische Offensive nahe der Ortschaft Korowi Jar in der DVR abgewehrt. Der Gegner habe bis zu 60 Soldaten verloren. 13 Autos und zwei Geschütze seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Süd habe zwei Angriffe des Gegners im Raum der Ortschaften Rai-Alexandrowka und Konstantinowka in der DVR zurückgeschlagen. Die russische Behörde beziffert die ukrainischen Personalverluste auf mehr als 160 Kämpfer. Der Gegner habe drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Autos, zwei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung verloren.

Der Truppenverband Mitte habe acht ukrainische Offensiven in der Nähe der Ortschaften Torskoje, Kutscherow Jar, Nowy Donbass, Schewtschenko, Lenina, Sergejewka und Nowoalexandrowka in der DVR und Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk zurückgeschlagen. Der Gegner habe bis zu 320 Kämpfer verloren. Das russische Militär habe zudem einen Panzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos, zwei Geschütze und zwei Analgen der elektronischen Kampfführung zerstört.

Der Truppenverband Ost habe nahe der Ortschaft Welikomichailowka im Gebiet Dnjepropetrowsk einen ukrainischen Angriff abgewehrt. Das Ministerium schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 250 Soldaten. Ein Panzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sechs Autos und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe als Gegenreaktion ukrainische Stellungen in der Nähe der Ortschaften Nowoandrejewka, Saporoschez und Malyje Schtscherbaki im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 35 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe darüber hinaus neun Autos und ein Geschütz verloren.

Nach russischen Angaben hat die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 144.746 Drohnen, 659 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.236 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.717 Mehrfachraketenwerfer sowie 34.844 Geschütze und Mörser verloren.

Russland meldet 8.970 Verstöße gegen Waffenruhe durch Ukraine

Das russische Verteidigungsministerium teilt mit, dass das russische Militär ab Mitternacht des 8. Mai an allen Frontabschnitten der militärischen Sonderoperation in der Ukraine den von Präsident Wladimir Putin verkündeten Waffenstillstand strikt befolge und auf den zuvor eingenommenen Positionen bleibe. Gleichzeitigt wirft die Behörde in Moskau den ukrainischen Streitkräften zahlreiche Verstöße gegen die Waffenruhe vor. Der Gegner habe demnach Artillerie und Drohnen gegen russische Stellungen eingesetzt und Drohnenangriffe gegen zivile Infrastrukturobjekte in den Teilrepubliken Krim, Adygeja und Tschetschenien, den Regionen Perm, Stawropol und Krasnodar sowie den Gebieten Tula, Kaluga, Smolensk, Orjol, Moskau, Woronesch, Rostow, Rjasan, Lipezk, Brjansk, Belgorod und Kursk geflogen.

"Seit Beginn der Waffenruhe nahmen die Streitkräfte der Ukraine 1.173-mal mit Artilleriegeschützen, Mehrfachraketenwerfern, Mörsern und Panzern Stellungen unserer Streitkräfte unter Beschuss. Außerdem gab es 7.151 Drohnenangriffe. Ukrainische Truppen unternahmen zwölf Offensiven auf Stellungen russischer Einheiten. Insgesamt wurden in der Zone der militärischen Sonderoperation 8.970 Verstöße gegen die Waffenruhe registriert."

Unter diesen Umständen habe das russische Militär auf die Verstöße gegen die Waffenruhe reagiert und gegnerische Mehrfachraketenwerfer, Artilleriegeschütze und Mörser angegriffen. Auch Drohnenstützpunkte seien getroffen worden. Die russische Luftabwehr habe in den vergangenen 24 Stunden acht Lenkbomben, eine HIMARS-Rakete und 467 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen. Im selben Zeitraum habe die russische Schwarzmeer-Flotte zwei ukrainische Wasserdrohnen zerstört, heißt es.

"Zeichenbegrenzung" – Bundesregierung nennt zum 8. Mai Befreier Russland nicht beim Namen

Anlässlich des 8. Mai hat Bundeskanzler Friedrich Merz auf X den "Tag der Befreiung" vom NS-Regime gewürdig – dabei auffällig – ohne die Sowjetunion zu erwähnen. Der deutsche Journalist Tilo Jung fragte daraufhin in der Bundespressekonferenz kritisch nach, ob diese Auslassung Absicht sei, um Russland zu verschweigen. Der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer wich der Frage aus und verwies lediglich auf die "Zeichenbegrenzung auf X".

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Sieben Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 23 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär am Freitag und am Samstagvormittag insgesamt 23 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen habe.

In der Statistik berichtet der Politiker über Opfer unter der Zivilbevölkerung. Bei einer Drohnenattacke seien zwei Einwohner der Siedlung Nowaja Nelidowka zu Schaden gekommen. In der Siedlung Kasatschja Lissiza habe eine ukrainische FPV-Drohne einen Traktorfahrer verletzt. Bei einer Drohnenattacke auf die Siedlung Gora-Podol seien drei Frauen verletzt worden. Am frühen Samstagmorgen habe ein Kämpfer der Drohnenabwehr-Einheit Orlan Verletzungen erlitten. Er werde jetzt auf der Intensivstation behandelt. Außerdem habe ein elf Jahre altes Mädchen am Freitag eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem es bereits am 7. Mai bei einer Drohnenattacke auf die Ortschaft Tawrowo ein Barotrauma erlitten habe.

Gladkow meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden sieben Wohnungen in zwei Mehrfamilienhäusern, 15 Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, zwei Geschäfte, ein Bauernhof, ein Infrastrukturobjekt, eine Stromleitung, ein Traktor, zwei Lkw, ein Linienbus, ein Kleintransporter und 17 Autos zerstört oder beschädigt worden.

Russische Truppen werfen Flugblätter über Nikopol im Gebiet Dnjepropetrowsk ab

Pünktlich zum Tag des Sieges über Nazi-Deutschland, der in Russland am 9. Mai begangen wird, haben russische Truppen über den ukrainischen Gebieten Odessa, Nikolajew, Tschernigow und über den von der Ukraine kontrollierten Teilen der Gebiete Cherson, Sumy und Dnjepropetrowsk Flugblätter abgeworfen. Wie die Nachrichtenagentur TASS berichtet, habe das russische Militär zu diesem Zweck Drohnen eingesetzt. Das Ziel sei es gewesen, die Ukrainer an die Heldentaten der Rotarmisten im Großen Vaterländischen Krieg zu erinnern. Der Text enthalte neben Daten zu einer sicheren Kontaktaufnahme mit den russischen Streitkräften unter anderem die folgende Zeile:

"Unsere Großväter befreiten Schulter an Schulter die Ukraine von den deutschen Eroberern."

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 8. Mai 25 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Golaja Pristan – 3,
  • • Dnjeprjany – 4,
  • • Korsunka – 5,
  • • Kochany – 3,
  • • Ljubimowka – 4,
  • • Nowaja Kachowka – 6.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kasatschji Lageri, Krynki, Rasdolnoje und Nowaja Kachowka seien insgesamt 18 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Gouverneur meldet zahlreiche ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte haben ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk auch am 8. Mai fortgesetzt. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet am Samstag in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 8. Mai bis 8 Uhr MESZ am 9. Mai 119 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 138-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus 18 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über Schäden in den Siedlungen Selekzionny, Peny und Kalinowka. Dort seien vier Gebäude, ein Lkw und ein Traktorwagen beschädigt worden.

Peskow zu möglichem Besuch von US-Unterhändlern: "Russland ist immer bereit"

Kremlsprecher Dmitri Peskow hat am Samstag, während Russland den Tag des Sieges über Nazi-Deutschland begeht, die jüngsten Entwicklungen im Ukraine-Krieg kommentiert. Nachdem der US-Präsident ein baldiges Treffen zwischen Vertretern aus den USA und Russland nicht ausgeschlossen hatte, bestätigte der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, dass Moskau jederzeit bereit sei, eine US-Delegation zu empfangen.

"Bislang gibt es aber diesbezüglich nichts Konkretes."

Ein Gespräch zwischen Putin und Trump sei bislang nicht geplant. Es gebe auch keine Vereinbarung über eine mögliche Verlängerung der jetzigen dreitägigen Waffenruhe, erklärte Peskow, nachdem sich Trump für einen dauerhaften Waffenstillstand ausgesprochen hatte.

Der Kremlsprecher verneinte zudem vor Journalisten Versuche der Ukraine, die Feierlichkeiten in Russland anlässlich des 81. Siegestages zu stören.

Mehr als 1.000 Teilnehmer der Sonderoperation bei Siegesparade in Moskau

Bei der diesjährigen Militärparade anlässlich des 81. Jahrestags des Sieges über Nazi-Deutschland haben nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS mehr als 1.000 Teilnehmer der militärischen Sonderoperation Russlands in der Ukraine mitgemacht. Am Samstag marschierten sie im Beisein des Kremlchefs Wladimir Putin über den Roten Platz. Der russische Präsident lobte den Mut der heutigen Kämpfer:

"Die große Heldentat der Siegergeneration inspiriert auch die Kämpfer, die heute Aufgaben im Rahmen der militärischen Sonderoperation erfüllen. Sie widerstehen der aggressiven Kraft, die von der gesamten NATO bewaffnet und unterstützt wird. Trotzdem kommen unsere Helden vorwärts."

Außerdem erklärte Putin, dass der Sieg sowohl auf dem Kampffeld als auch im Hinterland geschmiedet werde.

"Wir haben ein gemeinsames Ziel. Jeder leistet seinen persönlichen Beitrag zum Sieg."

In diesem Zusammenhang hob der Präsident die Rolle aller Bürger Russlands hervor. In seiner Rede erwähnte er auch Werksarbeiter, Farmer, Militärreporter, Ärzte, Lehrer, Geistliche, Medienschaffende, Unternehmer, Freiwillige und Mäzene.

Kreml kritisiert Selenskijs "dummen Witz" zur Militärparade

Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij hat mit seinem Dekret zu seiner "Genehmigung" der russischen Militärparade auf dem Roten Platz in Moskau eine heftige Kritik in Russland ausgelöst. Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte dem russischen Fernsehen vor Beginn der Parade zum Tage des Sieges der Sowjetunion über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg:

"Wir brauchen von niemandem eine Erlaubnis. Wehe dem, der versucht, sich über den Tag des Sieges lustig zu machen und solche dummen Witze zu reißen."

Peskow bezeichnete es als "großes Unglück" für Selenskij, dass er sich derartig verhalte. Russland brauche keine Erlaubnis von irgendjemandem, "um stolz auf unseren Tag des Sieges zu sein".

Selenskij hatte am Freitag einen Erlass "Über die Durchführung einer Parade in Moskau" mit den Koordinaten des Roten Platzes veröffentlicht, die von ukrainischen Angriffen ausgenommen werden sollen. Das Dekret ging einher mit einer von US-Präsident Donald Trump vermittelten Waffenruhe, die bis zum 11. Mai gelten soll.

Nach massiven ukrainischen Drohnenangriffen in den vergangenen Tagen und Wochen hatte die russische Führung entschieden, die Parade in diesem Jahr ohne Militärtechnik zu veranstalten.

Ukrainische FPV-Drohnen greifen Siedlung im russischen Grenzgebiet Brjansk an

Gouverneur Alexander Bogomas wirft den ukrainischen Streitkräften ein weiteres Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung des russischen Grenzgebiets Brjansk vor. Auf der Plattform Telegram teilt der Politiker mit, dass der Gegner die Siedlung Borschtschowo im Bezirk Pogar mit FPV-Drohnen angegriffen habe. Ein Zivilist habe dabei Verletzungen erlitten und sei ins Krankenhaus eingeliefert worden. Zudem sei ein Auto beschädigt worden. Bogomas bezeichnet die Attacke als terroristisch. Den genauen Zeitpunkt des Drohnenangriffs gibt der Gouverneur nicht bekannt.

Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump im Ukraine-Krieg eine dreitägige Waffenruhe vom 9. bis zum 11. Mai angekündigt. Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij bestätigte die Vereinbarung und dankte Trump für den diplomatischen Einsatz. Auch der Kreml stimmte Trumps Vorschlag zu.

Russische Luftabwehr zerstört vor Mitternacht 44 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium hat kurz nach Mitternacht (Ortszeit) auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte gemeldet, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 bis 23 Uhr MESZ am Freitag 44 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Brjansk, Belgorod, Kursk, Kaluga, Orjol, Tula, Lipezk und Rjasan, dem Großraum Moskau und über dem Asowschen Meer abgefangen worden. Weitere Einzelheiten teilte das Ministerium nicht mit.

DVR meldet 13 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 13 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 18 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 8. Mai bis 0 Uhr am 9. Mai (Ortszeit) erlitt eine zivile Person Verletzungen. Durch den Beschuss wurden elf Wohnhäuser, vier zivile Infrastrukturobjekte, ein Linienbus und mehrere Autos beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk drei Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden zwei zivile Personen verletzt. Zu Schaden kamen zwei zivile Infrastrukturobjekte.

Trump spricht sich für Verlängerung der Waffenruhe aus

US-Präsident Donald Trump hat mitgeteilt, dass er sich eine Verlängerung der Waffenruhe im Krieg zwischen Russland und der Ukraine über drei Tage hinaus wünsche. Bei einer Presserunde sagte der Republikaner:

"Ich möchte eine deutliche Verlängerung sehen."

Er habe inzwischen neun Kriegen ein Ende gesetzt, und es scheine so, als könne seine Regierung auch dem Ukraine-Krieg ein Ende setzen. Er wolle dies sehr, sagte Trump.

Außerdem zeigte sich der US-Präsident bereit, seine Unterhändler nach Moskau zu schicken. Er würde dies gerne tun, wenn er sich sicher wäre, dass dies hilfreich sein könnte.

Kurz zuvor hatte Trump im Ukraine-Krieg eine dreitägige Waffenruhe vom 9. bis zum 11. Mai angekündigt. Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij bestätigte die Vereinbarung und dankte Trump für den diplomatischen Einsatz. Auch der Kreml stimmte Trumps Vorschlag zu.

8.05.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Erneuter Drohnenangriff auf russisches Gebiet Belgorod gemeldet

Das ukrainische Militär griff eine weitere Ortschaft mit zwei unbemannten Fluggeräten an, wie der Gouverneur des Grenzgebiets Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, bekannt gibt.

Laut dem Beamten erlitt eine Frau durch die Detonation einer Drohne ein Barotrauma. Ein Rettungsteam habe ihr die notwendige Hilfe geleistet. Sie werde ambulant medizinisch versorgt.

Wie es heißt, entstanden bei den Drohnenattacken Schäden an zwei Eigenheimen und einem zivilen Fahrzeug.

Fico: Ukraine-Konflikt nähert sich dem Ende

"Ich bin überzeugt, dass wir uns bereits dem Ende des russisch-ukrainischen Konflikts nähern", sagte der slowakische Regierungschef Robert Fico nach seiner Ankunft in Moskau am Freitag gegenüber Reportern.

Das wichtigste Wort, das er dem russischen Präsidenten Wladimir Putin sagen wolle, sei der "Dialog", fügte Fico hinzu.

Und weiter:

"Wir müssen uns treffen und miteinander reden. Ich bin ein absoluter Befürworter jeder Art von Waffenstillstand. Ich glaube, es ist hundertmal besser, am Verhandlungstisch zu sitzen und zu verhandeln."

Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Zeitspanne von 14 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 71 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den zwölf Gebieten Kursk und den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Freitag Starrflüglerdrohnen ein.

Präsidentenberater: Moskau nimmt Trumps Vorschlag für dreitägige Waffenruhe an

Russland hat den Vorschlag von US-Präsident Donald Trump für eine Waffenpause vom 9. bis 11. Mai angenommen. Dies gab der russische Präsidentenberater Juri Uschakow bekannt.

Uschakow bestätigte auch, Moskau und Kiew würden in diesem Zeitraum auch einen Gefangenenaustausch im Verhältnis 1.000 für 1.000 durchführen.

Die Initiative zur Verlängerung der Waffenruhe und zum Austausch von Kriegsgefangenen zwischen Russland und der Ukraine stehe im Zusammenhang mit dem jüngsten Gespräch zwischen Wladimir Putin und Donald Trump, sagte der Präsidentenberater.

Trump: Moskau und Kiew stellen für drei Tage das Feuer ein

US-Präsident Donald Trump behauptet, dass die Präsidenten Russlands und der Ukraine, Wladimir Putin und Wladimir Selenskij, seine Initiative bezüglich einer dreitägigen Waffenruhe vom 9. bis 11. Mai unterstützt hätten.

"Dieser Waffenstillstand beinhaltet die Aussetzung aller Kampfhandlungen sowie den Austausch von jeweils 1.000 Kriegsgefangenen", heißt es in dem Post, das im sozialen Netzwerk Truth Social veröffentlicht wurde.

Die Verhandlungen zur Beendigung des Konflikts in der Ukraine würden fortgesetzt, so Trump weiter. "Und wir kommen jeden Tag einer Lösung näher."

Laut dem russischen Verteidigungsministerium werde die Waffenruhe bis zum 10. Mai gelten.

Weitere Verstöße gegen Waffenruhe: Verletzte im Gebiet Belgorod durch Angriffe aus der Ukraine

Die ukrainischen Einheiten haben am Freitagnachmittag (Ortszeit) mindestens 15 Ortschaften im Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Wie der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekannt gibt, wurden dabei zwei Zivilisten verletzt. Ein Rettungsteam brachte einen Verletzten mit offenen Frakturen am Bein in ernstem Zustand in das regionale Klinikum.

Ferner meldet der Beamte erhebliche Sachschäden. Es seien bei den Drohnenattacken dreizehn zivile Fahrzeuge, sechs Eigenheime, ein Wohngebäude, eine Infrastrukturanlage und eine soziale Einrichtung beschädigt worden.

Lawrow: Westliche Eliten wollen Hitlers Verbrechen gegen Russland wiederholen

In europäischen Ländern wird dazu aufgerufen, die Politik aus der Zeit Adolf Hitlers zu wiederholen und einen neuen Angriff auf Russland durchzuführen, erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow.

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Ex-Premier der Ukraine: Selenskij lehnt Friedensabkommen ab, weil ihm Profit abhandenkommt

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij ist nicht bereit, ein Friedensabkommen zu unterzeichnen. Sollte er ein solches Dokument unterschreiben, verliert er die durch den Konflikt in der Ukraine generierten Gewinne. Der frühere ukrainische Ministerpräsident Nikolai Asarow schreibt das in seinem auf Telegram veröffentlichten Post.

Hierbei führt Asarow aus:

"Das Unternehmen FirePoint, das enge Verbindungen zu Selenskij hat und Drohnen entwickelt und herstellt, wird keine Gelder mehr erhalten, sollte ein Waffenstillstand vereinbart werden. Die Summen sind beträchtlich – 7,5 Milliarden US-Dollar."

Laut dem ehemaligen Regierungschef ist dies genau der Grund dafür, dass bisher kein Erfolg bei Friedensverhandlungen erzielt werden konnte.

"Die Bande um Selenskij" habe keinerlei Absicht, irgendeine Art von Waffenruhe zu vereinbaren, fügt Asarow hinzu. Diese Menschen verdienten Geld, es sei ihnen egal, wie viele Ukrainer an der Front sterben.

Europa will Verhandlungsinitiative im Ukraine-Konflikt ergreifen

Bundesaußenminister Johann Wadephul kündigt eine Verhandlungsinitiative der europäischen Staaten im Konflikt in der Ukraine an.

"Wir sind bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen und sind darüber mit den USA und der Ukraine im Gespräch", sagte Wadephul der Welt am Sonntag laut Vorabbericht.

"Im E3-Format mit Frankreich und Großbritannien unternehmen wir einen neuen Anlauf, wieder in die Verhandlungen hineinzukommen – mit einer größeren Rolle Europas in den nächsten Wochen und Monaten."

Ukraine verstößt erneut gegen Waffenruhe: Todesopfer im Gebiet Cherson

"Kiewer Terroristen haben gegen den vom Präsidenten verkündeten Waffenstillstand verstoßen und erneut Zivilisten im Raum Cherson angegriffen", teilt Gouverneur Wladimir Saldo mit.

Am Freitagmorgen (Ortszeit) sei infolge eines Angriffs auf die Ortschaft Kairy ein Mann des Jahrgangs 1985 getötet worden. Seine 15-jährige Tochter sei schwerverletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden.

"Leider konnte das Mädchen nicht gerettet werden. Sie starb auf der Intensivstation an massivem Blutverlust."

Dies sei nicht das erste Mal, dass Kiew die Friedensinitiativen zynisch ignoriere, schreibt der Beamte auf Telegram. Die Anführer des Kiewer Regimes beteuerten dem Westen ihren Friedenswillen, während ihre Truppen gleichzeitig weiterhin Zivilisten, Kinder und ältere Menschen töteten und verstümmelten.

"Dieses Verbrechen wird nicht ungesühnt bleiben."

Ukrainischer Oberst beklagt akuten Mangel an Abfangraketen für die Luftverteidigung

Oberst Juri Ignat, der Sprecher der ukrainischen Luftstreitkräfte, erklärte, es komme derzeit zu Lieferengpässen bei Abfangraketen für die Flugabwehr wegen des Iran-Krieges. Wie das Nachrichtenportal Strana.ua berichtet, sprach Ignat in dem Zusammenhang von einem akuten Raketenmangel.

Die Vertreter der ukrainischen Luftstreitkräfte würden laut Ignat das Thema ständig sowohl auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein als auch in anderen Verhandlungsgruppen zur Sprache bringen. Man müsse sogar um nur wenige – fünf bis zehn – Raketen für die Systeme PAC-3, NASAMS, IRIS-T nachdrücklich bitten, da der Verbrauch auch angesichts des Iran-Krieges groß sei.

"Die Abschussanlagen bestimmter Einheiten und Batterien sind heute – gelinde gesagt – nur halb voll", betonte Ignat weiter.

Das Portal weist hierbei darauf hin, dass beim jüngsten Großangriff der russischen Streitkräfte auf militärische Ziele in der Ukraine nur eine der elf ballistischen Raketen abgeschossen werden konnte.

Selenskij kündigt US-Gesandtenbesuch in der Ukraine an

In einem auf der Plattform X veröffentlichten Post kündigt der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij einen Besuch von Sondergesandten des US-Präsidenten in Kiew an.

Selenskij gibt an, Gespräche zwischen beiden Ländern seien substanziell. Das habe ihm sein Unterhändler Rustem Umerow nach dem jüngsten Treffen in den USA mitgeteilt.

Die beiden Länder koordinierten laut dem ukrainsichen Präsidenten derzeit die Terminpläne für die Reise. "Wir hoffen, dass wir dieses Mal umsetzen können, was geplant wurde, und die Diplomatie wiederbeleben", schreibt Selenskij.

Lawrow: "Jegliche von Kiew ausgehenden Bedrohungen müssen beseitigt werden"

Jegliche Bedrohungen für die Sicherheit Russlands, die vom ukrainischen Territorium ausgehen, müssten beseitigt werden. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow am Freitag bei einer Blumenniederlegung an den Gedenktafeln im Gebäude des Außenministeriums.

"Nicht umsonst wird die Entnazifizierung der Ukraine als eines der Ziele der militärischen Sonderoperation genannt. Die Ukraine ist nach dem vom Westen organisierten Staatsstreich im Jahr 2014 unter ein nazistisches Regime geraten. Zu den weiteren Zielen – der Präsident hat wiederholt auf diese Ziele hingewiesen – gehört, dass wir jegliche Bedrohungen unserer Sicherheit vom ukrainischen Territorium aus beseitigen müssen." 

Rubio: USA wollen keine Zeit mit der Ukraine verschwenden

"Wir wollen keine Zeit und Energie in einen Prozess investieren, der nicht vorankommt", erklärte US-Außenminister Marco Rubio am Freitag im Hinblick auf die Ukraine-Gespräche.

Wenn die USA jedoch erkennen würden, dass beide Seiten durch ihre Beteiligung als Vermittler einem Friedensabkommen näherkämen, würden sie dies unterstützen, so Rubio gegenüber Journalisten.

"Das empfehlen wir nicht" – Selenskij warnt vor Teilnahme am Tag des Sieges in Moskau

Der Anführer des Kiewer Regimes, Wladimir Selenskij, hat ausländische Vertreter vor der Teilnahme an der Siegesparade am 9. Mai in Moskau gewarnt. In einem Video auf seinem offiziellen Telegram-Kanal sagte Selenskij, er "empfehle" nicht, an den Feierlichkeiten in Moskau teilzunehmen.

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Peskow: Keine Ausladung ausländischer Journalisten von Militärparade

Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, wies einen Bericht des Magazins Spiegel zurück, wonach der Kreml angeblich ausländischen Journalisten die Akkreditierung für ihre Arbeit in Moskau am 9. Mai entzogen habe.

"Die Zahl der Journalisten, die bei der Parade anwesend sein werden, ist begrenzt, aber niemandem wurde die Akkreditierung entzogen", betonte Peskow bei einem Pressebriefing am Freitag.

Laut dem Sprecher werde es weniger Korrespondenten aus Russland und anderen Ländern geben als im letzten Jahr, was auf das Format der Veranstaltung zurückzuführen sei. Hierbei sagte Peskow, aufgrund der terroristischen Bedrohung durch die Ukraine werde dieses Jahr keine militärische Ausrüstung auf dem Roten Platz aufgeführt.

Ukrainische Truppen greifen mehrere Orte im Gebiet Saporoschje an

Binnen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte die Städte Energodar und Melitopol sowie drei Bezirke des Gebiets Saporoschje attackiert. Dies meldete Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, auf Telegram.

"In den vergangenen 24 Stunden hat der Gegner erneut zivile Ortschaften des Gebiets Saporoschje angegriffen. Leider gab es Verletzte. Attackiert wurden Energodar, Melitopol sowie die Stadtbezirke Wassiljewka, Tokmak und Kamenka-Dnjeprowskaja."

Balizki zufolge erlitten zwei Männer, Jahrgänge 1963 und 1986, Verletzungen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem Bericht vom heutigen Freitag gibt Russlands Verteidigungsministerium die Geländegewinne der russischen Streitkräfte und die Verluste des ukrainischen Militärs im Zeitraum zwischen 2. und 8. Mai bekannt.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr dem Gegner entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Die Einheiten des Truppenverbands Nord brachten die Ortschaft Miropolje im Raum Sumy unter eigene Kontrolle. Der Truppenverband Süd befreite Kriwaja Luka in der Volksrepublik Donezk (DVR). 

Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 8.400 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 593 Fahrzeuge
  • 94 Artilleriegeschütze
  • 114 gepanzerte Kampffahrzeuge
  • 68 Anlagen der elektronischen Kampfführung.

Als Reaktion auf die Terroranschläge auf zivile Ziele in Russland führten die russischen Streitkräfte sechs kombinierte Angriffe auf Ziele in der Ukraine durch. Dabei kamen auch präzisionsgelenkte Boden- und Luftwaffen mit großer Reichweite sowie Kampfdrohnen zum Einsatz.

Infolgedessen wurden Betriebe des militärisch-industriellen Komplexes, Brennstoff- und Energieanlagen sowie Hafeninfrastruktur, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt werden, zerstört. Darüber hinaus wurden Militärflugplätze, Munitionslager, Start- und Lagerhallen für Kampfdrohnen und temporäre Truppenstandorte getroffen.

Entlang der Frontlinie zerstörte die russische Luftverteidigung 44 Lenkbomben, sechs Flamingo-Marschflugkörper, sechs Langstrecken-Marschflugkörper vom Typ Neptun, 18 Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 4.385 Starrflüglerdrohnen.

Luftabwehr schießt im Laufe von sieben Stunden 145 ukrainische Drohnen ab

Zwischen 7:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 145 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

Die ukrainischen Drohnen wurden über den Gebieten Kaluga, Tula, Belgorod, Brjansk, Kursk, Rjasan, Rostow, Smolensk, den Regionen Moskau, Perm, Krasnodar, Stawropol, den Republiken Krim, Tschetschenien, Adygeja sowie den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres abgeschossen.

Ukrainisches Militär setzt Terroranschläge gegen Zivilisten im Raum Cherson fort

Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden erneute Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Armee in den vergangenen 24 Stunden mindestens 27 Orte mit Artillerie und Drohnen angegriffen.

Der Gegner setzte demnach 142 unbemannte Luftfahrzeuge gegen zivile Ziele ein und feuerte 35 Geschosse ab.

In der Ortschaft Welikaja Lepeticha wurde durch die Drohnenattacke eine Frau des Jahrgangs 1953 getötet.

Gebiet Belgorod meldet Verletzte binnen 24 Stunden

Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 23 Orte in acht Bezirken angegriffen. Infolge der Attacken erlitten neun Zivilisten, darunter ein Kind, Verletzungen. 

Zu Schaden kamen zwei Mehrfamilienhäuser, 13 Privathäuser, drei Betriebe, ein Geschäft, zwei soziale Einrichtungen sowie 27 Fahrzeuge.

In ersten Stunden der Waffenpause greift ukrainisches Militär Industriegelände in der LVR an

Gleich zu Beginn des Waffenstillstands nahmen die ukrainischen Streitkräfte fünf Ortschaften in der Volksrepublik Lugansk (LVR) ins Visier.

"Das Industriegebiet in Rowenki wurde schwer getroffen. Angrenzende Wohngebäude wurden beschädigt. Glücklicherweise gab es keine Verletzten", berichtet der Republikchef Leonid Passetschnik im russischen Kurznachrichtendienst Max.  

Laut dem Beamten sind Rettungskräfte und weitere zuständige Dienste vor Ort im Einsatz.

Gebiet Kursk: Fast 150 ukrainische Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 79 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 7. Mai bis 9:00 Uhr am 8. Mai wurden insgesamt 147 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. 19 Mal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

Chinstein meldete keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Zu Schaden kamen drei Privathäuser, zwei Stromleitungen und eine Gasverteilerstation.

Moskau: Kiew verletzt weiterhin Waffenruhe – 1.630 Verstöße registriert 

Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete weiterhin über zahlreiche Verstöße gegen die von Russland ausgerufene Waffenruhe durch die ukrainischen Truppen. Nach Angaben der Militärbehörde seien bisher insgesamt 1.630 Verstöße gegen die Waffenruhe registriert worden.

Gemäß dem Befehl des Oberbefehlshabers der russischen Streitkräfte hätten alle russischen Truppenverbände in der Zone der militärischen Sonderoperation aus humanitären Gründen anlässlich der Feierlichkeiten zum 81. Jahrestag des Sieges – ab 00:00 Uhr am 8. Mai – die Kampfhandlungen vollständig eingestellt und seien an den bisher eingenommenen Stellungen stehen geblieben.

Trotz der Waffenruhe hätten die ukrainischen Streitkräfte weiterhin Angriffe unter dem Einsatz von Drohnen und Artillerie gegen russische Stellungen sowie gegen zivile Ziele in den Grenzgebieten Belgorod und Kursk durchgeführt, merkte die Behörde an.

Das Verteidigungsministerium teilte weiterhin mit, dass die russische Armee auf Verstöße gegen die Waffenruhe spiegelbildlich reagiert habe. Es gab Vergeltungsschläge gegen Mehrfachraketenwerfer, Artillerie- und Mörserstellungen. Ukrainische Drohnenleitstellen und Drohnenstartplätze seien dabei getroffen worden.

Mehr als 80 Flüge an Flughäfen in Südrussland verspätet und gestrichen

Nach Angaben des Verbandes der Reiseveranstalter Russlands (ATOR) waren an Flughäfen in Südrussland mehr als 80 Flüge verspätet oder wurden gestrichen. Mindestens 14.000 Passagiere warten aufgrund von Flugausfällen auf ihren Abflug.

Der Betrieb von 13 Flughäfen in Südrussland wurde aufgrund ukrainischer Drohnenangriffe auf das Verwaltungsgebäude der südrussischen Flugsicherungsbehörde in Rostow am Don eingestellt, wie das Verkehrsministerium zuvor mitgeteilt hatte.

Gebiet Lipezk: Kind durch herabfallende Drohnenteile verletzt

Nach Angaben von Igor Artamonow, dem Gouverneur des Gebiets Lipezk, wurde in der Nacht eine ukrainische Drohne über der Stadt Jelez abgeschossen. Ein neunjähriger Junge wurde verletzt, als eine Drohne in der Nähe eines Privathauses in Jelets abstürzte. Das Kind wurde medizinisch versorgt, es besteht keine Lebensgefahr.

"Leider wurde ein Privathaus durch die herabfallenden Trümmer beschädigt. Die Druckwelle zersplitterte ein Fenster, wodurch der Junge durch Glassplitter verletzt wurde."

Puschilin: Gleichgültigkeit des Westens gegenüber Kiews Angriffen auf Zivilisten zeugt von Politik der Doppelstandards 

Die ausbleibende Reaktion des Westens auf die Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf Zivilisten und zivile Objekte zeuge von einer Politik der Doppelstandards. Dies erklärte der DVR-Chef Denis Puschilin in einem Interview für TASS.

"Ja, niemand schenkt Beachtung, schon seit langem nicht mehr. Das überrascht uns nicht. Seit 2014 sind wir damit konfrontiert. Das ist das derzeitige ukrainische Regime und das sind die derzeitigen Doppelstandards, die leider mittlerweile zur Norm für die westliche Gemeinschaft geworden sind."

Mehrere Gebäude beschädigt bei ukrainischen Angriffen auf Gebiet Rostow

Ukrainische Drohnen und Raketen wurden in Taganrog und im Bezirk Asow des Gebiets Rostow zerstört, berichtete Juri Sljusar, der Gouverneur der Region. 

"Vergangene Nacht wurden bei der Abwehr eines Luftangriffs auf das Gebiet Rostow Drohnen und Raketen in der Stadt Taganrog und im Bezirk Asow zerstört. Es gab keine Opfer."

Sljusar zufolge entstanden Schäden durch herabfallende Drohnenteile in den Städten Taganrog, Bataisk, Rostow am Don und im Bezirk Mjasnikow. Dabei wurden eine Garage, mehrere Privatwohnhäuser, mehrere Lager und ein Verwaltungsgebäude beschädigt.

Betrieb von 13 Flughäfen im Süden Russlands wegen Drohnenangriffen eingestellt

Der Betrieb von 13 Flughäfen in Südrussland wurde eingestellt, nachdem ukrainische Drohnen das Verwaltungsgebäude der südrussischen Flugsicherungsbehörde in Rostow am Don getroffen hatten, wie das russische Verkehrsministerium mitteilte.

"Der Betrieb der Flughäfen Astrachan, Wladikawkas, Wolgograd, Gelendschik, Grosny, Krasnodar, Machatschkala, Magas, Mineralnyje Wody, Naltschik, Sotschi, Stawropol und Elista wurde vorübergehend eingestellt."

Moskau: Ukraine verletzte die von Russland erklärte Waffenruhe 1.365 Mal

Russlands Verteidigungsministerium berichtete am Freitagmorgen über zahlreiche Verstöße gegen die von Russland ausgerufene Waffenruhe durch die ukrainischen Truppen. 

Gemäß dem Befehl des Oberbefehlshabers der Streitkräfte der Russischen Föderation hätten alle russischen Truppenverbände in der Zone der militärischen Sonderoperation aus humanitären Gründen anlässlich der Feierlichkeiten zum 81. Jahrestag des Sieges – ab 00:00 Uhr am 8. Mai – die Kampfhandlungen vollständig eingestellt und seien an den bisher eingenommenen Stellungen stehen geblieben.

Insgesamt seien in der Zone der militärischen Sonderoperation 1.365 Verstöße gegen die Waffenruhe registriert worden.

Trotz der Erklärung eines Waffenstillstands hätten die ukrainischen Streitkräfte weiterhin Angriffe mit Drohnen und Artillerie gegen russische Stellungen sowie gegen zivile Objekte in den Grenzgebieten Belgorod und Kursk durchgeführt, so die Behörde in Moskau.

Zudem habe die ukrainische Armee 153 Angriffe auf die Stellungen russischer Truppen mit Artillerie, Mehrfachraketenwerfern, Mörsern und Panzern durchgeführt. Außerdem seien 887 Angriffe mit Drohnen unterschiedlicher Typen durchgeführt worden.

Ferner hätten die russischen Luftverteidigungskräfte außerhalb der Zone der militärischen Sonderoperation ab 00:00 Uhr am 8. Mai insgesamt 396 Ziele abgeschossen, darunter 390 Starrflüglerdrohnen und sechs Neptun-Raketen.

Die vorsätzlichen Handlungen der ukrainischen Seite gegen Russland bestätigten den terroristischen Charakter des Kiewer Regimes, so die Behörde in Moskau.

Das Verteidigungsministerium teilte weiterhin mit, dass die russische Armee auf Verstöße gegen die Waffenruhe spiegelbildlich reagiert habe. Es gab Vergeltungsschläge gegen Mehrfachraketenwerfer, Artillerie- und Mörserstellungen. Ukrainische Drohnenleitstellen und Drohnenstartplätze seien dabei getroffen worden.

Ukrainische Drohnen greifen Produktionsstätten in Region Perm an

In der Region Perm kam es zu einem Angriff gegnerischer Drohnen auf Industrieobjekte. Wie der Gouverneur der Region, Dmitri Machonin, mitteilte, wurde eine Evakuierung durchgeführt.

"Gegnerische Drohnen haben Produktionsstätten in der Region Perm angegriffen. Alle Einsatzkräfte sind vor Ort. Die Mitarbeiter wurden evakuiert. Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Opfer."

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 250 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 264 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden zwischen 00:00 Uhr und 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 8. Mai über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tula, Uljanowsk, Jaroslawl, der Region Krasnodar, der Republik Krim, der Republik Tatarstan, der Region Moskau und den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

7.05.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Drohnenpiloten greifen Ziele entlang der Front an (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Ost, Süd und Dnjepr in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie gegnerisches Kampfgerät sowie Personal in Stützpunkten und Waldgebieten außer Gefecht.

Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Zeitspanne von 16 bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 101 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kursk, Orjol, Rjasan, Smolensk, Tula, Moskau sowie über der Region Krasnodar und dem Schwarzen Meer zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Donnerstag Starrflüglerdrohnen ein.

RIA Nowosti: Ukrainische Streitkräfte erleiden Verluste durch Hantavirus

Das Hantavirus breitet sich massenhaft in den Gebieten Charkow und Sumy aus. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich vor allem ukrainische Soldaten, die dort kämpfen, mit dem Erreger anstecken. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.  

Wie es heißt, werden die nicht kriegsbedingten Verluste der ukrainischen Einheiten in den beiden besagten Gebieten mit dem Hantavirus in Verbindung gebracht.

Die ukrainischen Kommandeure würden die medizinische Behandlung erkrankter Soldaten verweigern, da sie vermuteten, diese wollten sich krankmelden, um sich den Kampfhandlungen zu entziehen.

"Das sind keine unabhängigen Länder" – Jeffrey Sachs rechnet mit der NATO ab

Im Interview mit der englischsprachigen indischen Tageszeitung "Hindustan Times" rechnet der Ökonom Jeffrey Sachs scharf mit der NATO ab und betont, dass die Mitgliedsländer des Nordatlantikpaktes keine unabhängigen Staaten seien.

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RIA Nowosti: Polen plant keine Evakuierung seiner Diplomaten aus Kiew

Ein Vertreter des polnischen Außenministeriums teilte der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit, es werde seine Mitarbeiter aus der ukrainischen Hauptstadt nicht evakuieren.

"Wir haben keine Pläne, Änderungen an den Öffnungszeiten oder dem Aufgabenbereich unserer Vertretung in Kiew vorzunehmen", sagte die Quelle aus der polnischen Behörde. Es werde auch keine ungeplante Rotation des Stammpersonals geben.

Medienbericht: "Supererreger" aus ukrainischen Krankenhäusern stellen Bedrohung für Europa dar

In der Ukraine sind angesichts der Kampfhandlungen ideale Bedingungen für die Entwicklung schwerwiegender antibiotikaresistenter Infektionen geschaffen worden. Diese sogenannten "Supererreger", die gegen viele, wenn nicht sogar alle gängigen Antibiotika resistent sind, können tödlich sein und sich weit verbreiten.

Am besorgniserregendsten soll Klebsiella pneumoniae sein, ein Bakterium, das Schätzungen zufolge für über 100.000 Todesfälle pro Jahr verantwortlich sein soll. Darüber berichtet die britische Zeitung The i Paper.

Laut Richard Sullivan, dem Co-Direktor des Zentrums für Konflikt- und Gesundheitsforschung am King's College London, könnten sich die gefährlichen Infektionen bald in Europa ausbreiten, da die Verwundeten aus der Ukraine in Krankenhäuser in verschiedenen europäischen Ländern transportiert würden. So seien mittlerweile in Deutschland, Dänemark und den Niederlanden schwer behandelbare Infektionen gemeldet worden.

Mehrfachraketenwerfer zerstört Anlage ukrainischer Truppen im Raum Saporoschje (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Ost im Einsatz. Wie es heißt, machten sie eine Drohnenleitstelle der ukrainischen Truppen im Gebiet Saporoschje mithilfe eines Grad-Mehrfachraketenwerfers unschädlich.  

Medien: Westliche humanitäre Hilfe für ukrainische Armee wird auf Markt in Odessa verkauft

Mehr als 50 Tonnen Kleidung, Schuhe und andere Artikel, die von europäischen Ländern an die ukrainischen Streitkräfte als humanitäre Hilfe geschickt wurden, sind bereits auf dem bekannten Groß- und Einzelhandelsmarkt "Siebter Kilometer" in der Hafenstadt Odessa verkauft worden. Darüber berichtet die polnische Nachrichtenseite Niezależny Dziennik Polityczny (NDP).

Wie es heißt, handelt es sich um keinen Einzelfall. Es sei ein typischer Umgang der Ukraine mit humanitärer Hilfe. Seit 2022 seien von Polen gelieferte Generatoren, Lebensmittel, Schutzwesten und andere humanitäre Hilfsgüter ständig auf ukrainischen Märkten und in Geschäften zu finden, heißt es im Bericht.

"Was die Polen aus reiner Herzensgüte verschenkten oder was die Behörden in Warschau auf Kosten der polnischen Steuerzahler an Kiew übergaben, wurde zum Handelsgegenstand."

Moskau verkündet Waffenpause anlässlich der Feierlichkeiten am 9. Mai

Gemäß der Entscheidung des Präsidenten der Russischen Föderation und Oberbefehlshabers der Streitkräfte, Wladimir Putin, erklärt Russland von Mitternacht am 8. Mai bis zum 10. Mai einen Waffenstillstand. Dies ist einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums zu entnehmen.

Während des festgelegten Zeitraums würden sämtliche Truppenverbände die Feindseligkeiten vollständig einstellen, so die Behörde. Zugleich würden kombinierte Angriffe auf militärische Ziele tief in der Ukraine eingestellt.

"Wir fordern die ukrainische Seite auf, diesem Beispiel zu folgen."

Sollte Kiew gegen die Waffenruhe in der Zone der militärischen Spezialoperation verstoßen oder Angriffe auf russische Gebiete und Einrichtungen in russischen Regionen durchführen, würden die Streitkräfte Russlands angemessen reagieren.

"Wir erinnern außerdem daran, dass die Streitkräfte der Russischen Föderation einen massiven Raketenangriff auf das Zentrum von Kiew starten werden, sollte das Kiewer Regime versuchen, die Feierlichkeiten zum 81. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg in Moskau zu stören."

Ferner appelliert Moskau erneut an die Zivilbevölkerung von Kiew und die Mitarbeiter ausländischer diplomatischer Vertretungen: Es sei notwendig, die Stadt unverzüglich zu verlassen.

Russischer Oberst: Moskau übertrifft Kiew bei Zahl eingesetzter Drohnen

Die russische Armee übertrifft die ukrainischen Streitkräfte in der Gesamtzahl der eingesetzten Drohnen. Dies erklärte Oberst Rustam Saifullin, stellvertretender Kommandeur der Höheren Militäringenieurschule in Tjumen und Held Russlands, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.

"Ich würde sogar sagen, dass wir derzeit bei der Anzahl der Drohnen überlegen sind – unabhängig davon, wie stark die ukrainischen Streitkräfte versorgt werden und wie viele Drohnen sie besitzen."

Nach seinen Angaben verfügen inzwischen alle russischen Einheiten über reguläre Drohnenabteilungen. Diese würden je nach Aufgabe zur Zerstörung von Technik, zur Verminung von Gelände sowie zur Versorgung mit Munition und Lebensmitteln eingesetzt.

Zudem erklärte Saifullin, Russland verfüge über Systeme zur Bekämpfung feindlicher Drohnen und über elektronische Kampfführungssysteme. Besonders in den Pioniertruppen kämen Drohnen inzwischen bei einem breiten Spektrum an Aufgaben zum Einsatz.

Dodik: Zukunft der Welt hängt von Russlands Souveränität ab

Milorad Dodik sieht Russland als Schlüssel zur künftigen Weltordnung. Moskaus Kurs entscheide über Stabilität und Souveränität weltweit. Zugleich wirft er dem Westen Lügen vor – und bezeichnet die Ukraine als Instrument europäischer Machtpolitik.

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EU hält Botschaft in Kiew trotz Warnung aus Moskau offen

Die Europäische Union wird ihre Botschaft in der ukrainischen Hauptstadt laut eigenen Angaben trotz einer russischen Aufforderung zur Evakuierung nicht räumen.

"Wir werden weder unsere Haltung noch unsere Präsenz ändern", teilte ein Sprecher der EU-Kommission mit.

Russischer Präsidentenberater: Weitere trilaterale Ukraine-Gespräche sinnlos

Bei einer Pressekonferenz am Donnerstag ging der russische Präsidentenberater Juri Uschakow auf eine Frage ein, wie es um die Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen Moskau, Washington und Kiew stehe.

Alle Parteien, darunter auch die ukrainischen Unterhändler, verstünden, dass Kiew jetzt nur noch einen ernsthaften Schritt unternehmen müsse, erklärte Uschakow. Hierbei betonte er, die Ukraine müsse ihre Truppen aus dem Donbass abziehen.

Und weiter:

"Danach werden erstens die Kampfhandlungen eingestellt und zweitens wird der Weg für weitere ernsthafte Gespräche über die Aussichten auf eine langfristige Beilegung frei."

Da dies jeder verstehe, sei der Versuch, einander jetzt noch zu überzeugen, größtenteils Zeitverschwendung, meinte Unschakow.

Ex-Armeechef Saluschny: Ende des Konflikts in der Ukraine wird immer weniger offensichtlich

Waleri Saluschny, der ehemalige Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, erklärt, die Ukraine habe die Initiative an der Front an Russland abgetreten.

Laut dem General erleiden die ukrainischen Truppen in den Kämpfen mit der russischen Armee schwere Verluste. Es werde immer unwahrscheinlicher, dass der Konflikt in der Ukraine enden werde.

Saluschny betont auch, dass die Mobilmachung im Land sowie die Art und Weise, wie diese durchgeführt werde, immer mehr zum Mittelpunkt des Konflikts zwischen der Bevölkerung und der Regierung in Kiew würden.

Perm: Operationen im Krankenhaus trotz Drohnenangriff der Ukraine fortgesetzt

Bei einem Drohnenangriff auf die Stadt Perm ist nach Angaben des Gouverneurs Dmitri Machonin ein Gebäude der Neurochirurgie beschädigt worden. Dennoch seien die laufenden Operationen nicht unterbrochen worden. In einem auf seinem Max-Kanal veröffentlichten Video sagte er:

"Das nahegelegene Gebäude der Neurochirurgie wurde beschädigt. Ich möchte den Ärzten für ihre Arbeit danken. Während des Vorfalls wurden zwei Operationen durchgeführt. Beide verliefen erfolgreich. Inzwischen läuft der Betrieb wieder normal."

Zuvor hatte der Gouverneur mitgeteilt, dass das Verwaltungszentrum des Gebiets am Donnerstag Ziel eines Drohnenangriffs geworden sei.

Drohnenkrieg der EU lässt Russland keine Wahl: Kiewer Regime muss dringend abgeschafft werden

Europas Rüstungsindustrie hinkt Russland bei klassischer Munition weiter hinterher. Doch für Kiew zählen offenbar vor allem spektakuläre Bilder für den Westen statt Front­erfolge. Dafür eignen sich Langstrecken-Kamikazedrohnen besser – und ihre Produktion kann Europa rasch ausbauen. Das hat Folgen für Russland.

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Starsche Eddy.

Erneute Verletzte im Grenzgebiet Belgorod durch Angriffe aus der Ukraine

Die ukrainischen Einheiten haben am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) zwei Ortschaften im Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mitteilt, erlitten bei Attacken auf zivile Fahrzeuge drei Zivilisten Verletzungen unterschiedlicher Schwere und mussten medizinisch versorgt werden. Die Autos wurden beschädigt.

Sacharowa: Angriff auf TASS-Fotograf zeigt Heuchelei Kiews

Die Attacke auf den TASS-Fotografen Alexander Polegenko ist laut Maria Sacharowa, der Sprecherin des russischen Außenministeriums, ein weiteres Beispiel für die "Heuchelei und Niedertracht der Junta in Kiew", für die es längst nichts Heiliges mehr gibt. 

Sacharowa erinnerte daran, dass Polegenko am 6. Mai bei Aufnahmen zu den Folgen ukrainischer Angriffe auf zivile Ziele in Wassiljewka im Gebiet Saporoschje gezielt von einer Drohne getroffen worden sei. Die Drohne beschädigte das Fahrzeug, der Journalist überlebte nur durch ein Wunder.

Die Tat sei besonders zynisch vor dem Hintergrund einer von Wladimir Selenskij ausgerufenen "Waffenruhe", so Sacharowa. Journalisten gelten nach internationalem humanitärem Recht als Zivilpersonen.

Sie forderte zudem eine Bewertung des Vorfalls durch internationale Organisationen wie die OSZE, die UNESCO und das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte. Deren Reaktion – oder das Ausbleiben einer Reaktion – werde ein Indikator für ihren Umgang mit der Sicherheit von Journalisten sein.

"Jedes neue Verbrechen der ukrobanderistischen Seite, das im Kontext des Schweigens oder allgemeiner Floskeln dieser Organisationen geschieht, wird zu einem weiteren Schandfleck auf ihrer Reputation."

Moskau: Mehrere Drohnen auf dem Weg zur Hauptstadt abgeschossen

Nach Angaben von Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin hat die russische Luftabwehr acht Drohnen zerstört, die auf die Hauptstadt zuflogen. Einsatzkräfte seien an den Stellen im Einsatz, an denen Trümmer niedergegangen seien, so Sobjanin weiter.

Medwedew: Berlin will Zugriff auf Echtzeitdaten vom Schlachtfeld erhalten

Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, wirft Deutschland vor, über Vereinbarungen mit der Ukraine seine Präsenz an der Frontlinie faktisch ausbauen zu wollen. Dies schrieb Medwedew in einem auf RT veröffentlichten Beitrag.

Demnach gehe es unter anderem um ein Abkommen zum Austausch von Aufklärungsdaten vom Schlachtfeld. Die ukrainischen Streitkräfte sollen der Bundeswehr Erfahrungen im Umgang mit der Software "Delta" vermitteln, die eine Echtzeit-Übersicht über Kampfhandlungen ermöglicht.

"Mithilfe eines solchen Kindergartentricks plant man de facto, die Zahl und Qualität aktiver und ehemaliger Bundeswehrangehöriger sowie Vertreter anderer deutscher Sicherheitsstrukturen an der Kontaktlinie zu erhöhen. Das bedeutet, dass die erneut getäuschten Deutschen wie in alten Zeiten wieder in den Tod geschickt werden."

Bericht: Ukrainische Kommandeure verstecken sich hinter ihren Soldaten

Ein ehemaliger Soldat der ukrainischen Streitkräfte, der inzwischen im Bataillon Maksim Kriwonos auf russischer Seite kämpft und das Rufzeichen "Borsy" trägt, hat gegenüber der Nachrichtenagentur TASS schwere Vorwürfe gegen ukrainische Kommandeure erhoben.

"Als wir begonnen haben, mit russischen Militärangehörigen zusammenzuarbeiten, hat es uns überrascht, dass die Kommandeure ihre Soldaten hier unterstützen, gemeinsam mit ihnen in den Einsatz gehen und bei jedem Angriff sowie jeder Aufgabe stets bei den Kämpfern sind. In der Ukraine hingegen verstecken sich die Kommandeure hinter den Rücken ihrer Soldaten."

Zudem behauptete er, dass ukrainische Einheiten regelmäßig eigene Soldaten unter Beschuss nehmen würden. Immer wieder würden ukrainische Soldaten, die sich ergeben oder zur russischen Seite übergehen wollten, von den eigenen Leuten beschossen.

FSB meldet Festnahme wegen mutmaßlichen Landesverrats in Jaroslawl

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat im Gebiet Jaroslawl einen Mann wegen mutmaßlichen Landesverrats festgenommen. Dies teilte das Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit des FSB mit.

"Der Föderale Sicherheitsdienst der Russischen Föderation hat im Gebiet Jaroslawl die rechtswidrige Tätigkeit eines russischen Staatsbürgers des Jahrgangs 1987 unterbunden, der des Hochverrats in Form von Spionage verdächtigt wird."

Nach Angaben des Geheimdienstes soll der Einwohner von Jaroslawl eigenständig Kontakt zu einem Vertreter ukrainischer Spezialdienste aufgenommen haben. Auf dessen Anweisung habe er Informationen über russische Militärangehörige gesammelt und weitergegeben, die an der militärischen Sonderoperation beteiligt seien.

Gegen den Mann wurde ein Verfahren nach Artikel 275 des russischen Strafgesetzbuches eingeleitet. Ihm droht lebenslange Haft. Ein Gericht in Jaroslawl ordnete Untersuchungshaft an.

Moskau äußert Sicherheitswarnung an ausländische Botschaften und Organisationen in Kiew

Russlands Außenministerium warnt akkreditierte Diplomaten und Organisationen vor möglichen Angriffen auf Kiew rund um den "Tag des Sieges über den Faschismus". Hintergrund seien angekündigte russische Vergeltungsschläge, falls die Ukraine ihre Drohungen zu Drohnenangriffen auf Russland am 8. und 9. Mai wahrmacht.

Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

Moskau wirft Kiew versuchten Terroranschlag gegen Sankt Petersburg

Russlands Verteidigungsministerium teilt mit, das ukrainische Militär habe gegen 3:20 Uhr Moskauer Zeit am Donnerstag versucht, einen Terroranschlag auf zivile Infrastruktureinrichtungen in Sankt Petersburg durchzuführen.

Die Kernpunkte der Mitteilung lauten:

  • Am Himmel über Lettland wurden sechs Drohnen gesichtet.
  • Fünf ukrainische Drohnen verschwanden in der Nähe der ostlettischen Stadt Rēzekne.
  • Ein weiteres unbemanntes Fluggerät wurde über dem russischen Gebiet, 78 km von Pskow entfernt, abgeschossen.
  • Zugleich wurden zwei französische Rafale-Kampfjets und zwei US-amerikanische F-16 über Lettland gesichtet.
  • Die Untersuchung der Trümmerteile deutet darauf hin, dass die Drohnen ukrainischer Herkunft waren.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.210 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • zwei Artillerieaufklärungsradare
  • sechs Anlagen der elektronischen Kampfführung
  • sieben gepanzerte Kampffahrzeuge
  • elf Artilleriegeschütze
  • 84 Fahrzeuge.

Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 153 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung drei Lenkbomben, vier Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 570 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

Drohnenpiloten zerstören Ziele tief im ukrainischen Hinterland (Video)

Fachleute des russischen Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme greifen Anlagen tief hinter den feindlichen Linien an. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Wie es heißt, setzen die Drohnenpiloten Personal, Kampfgerät, unbemannte Fluggeräte verschiedener Arten, Deckungen sowie Kommunikationsgeräte der ukrainischen Armee außer Gefecht.

Ukrainische Soldatinnen klagen über verspätete Rotation

Ukrainische Soldatinnen an vordersten Frontpositionen sollen sich über starke Verzögerungen bei der Rotation beschwert haben. Dies sagte der stellvertretende Kompaniechef der Funkaufklärung der 71. motorisierten Schützendivision mit dem Rufzeichen "Topas" gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:

"Es gab Soldatinnen der ukrainischen Streitkräfte, die direkt an vordersten Positionen eingesetzt waren, als Gruppenkommandantinnen dienten und auch Kommandofunktionen ausübten. Sie waren unzufrieden damit, dass die Rotation auf ihren Stellungen nicht ordnungsgemäß durchgeführt wurde."

Nach seinen Angaben habe das ukrainische Kommando den Einheiten eine Aufenthaltsdauer von fünf Tagen zugesagt. Tatsächlich seien sie jedoch zwei Wochen oder länger im Einsatz geblieben. 

Energodar: Zwei Tote nach ukrainischen Angriffen innerhalb von zwei Wochen

In Energodar sind nach Angaben von Rosatom-Chef Alexei Lichatschow innerhalb der vergangenen zwei Wochen zwei Menschen infolge ukrainischer Angriffe getötet worden, darunter ein Mitarbeiter des Kernkraftwerks Saporoschje. Lichatschow äußerte sich zur Lage an der Anlage und in der Stadt Energodar:

"Seit drei Tagen ist eine sehr hohe Aktivität der ukrainischen Streitkräfte in Energodar zu verzeichnen, einer der wichtigsten Städte von Rosatom. Es geht um Angriffe auf die städtische Infrastruktur, darunter eine Gasverteilerstation und Wohnbebauung. In der Stadt gibt es in zwei Wochen zwei Tote, darunter ein Mitarbeiter des Kernkraftwerks, sowie eine verletzte Frau."

Sacharowa: "Kiews angeblicher Waffenstillstand ist blutige PR"

Die Ankündigung von Wladimir Selenskij, einen sogenannten Waffenstillstand vom 5. auf den 6. Mai zu verhängen, ist laut der russischen Außenamtssprecherin Maria Sacharowa durch die militärische Lage der ukrainischen Streitkräfte motiviert. Mit diesem Schritt wolle Kiew die russische Initiative kontern.

"Es besteht kein Zweifel daran, dass dieser Schritt nicht nur durch den Versuch diktiert ist, medial das Thema des von Russland angekündigten Waffenstillstands zum Tag des Sieges vom 8. auf den 9. Mai zu überdecken, sondern auch durch die äußerst schwierige Lage der ukrainischen Streitkräfte an der Front."

Kiew benötige demnach eine "Atempause zur Umgruppierung und Vorbereitung weiterer Kampfhandlungen und Terrorakte". Zudem erklärte sie, Selenskij habe keinen echten Befehl zum Waffenstillstand erteilt.

"Soweit uns bekannt ist, hat er überhaupt keinen Befehl zur Einstellung der Kampfhandlungen gegeben. Das ist alles blutige PR."

Sie verwies zudem darauf, dass ukrainische Drohnen in der Nacht nach entsprechenden Ankündigungen die Stadt Dschankoi auf der Krim angegriffen hätten, wobei fünf Zivilisten getötet worden seien. Dies zeige erneut, dass Kiew selbst erklärte Feuerpausen nicht einhalte, so die russische Darstellung.

Lugansk: Frau bei ukrainischem Drohnenangriff getötet

Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Wohnhaus im Artemowski-Bezirk von Lugansk ist nach Angaben des Republikchefs Leonid Passetschnik eine Frau getötet worden. Die Ärzte kämpften um ihr Leben, konnten sie jedoch nicht retten. Laut Passetschnik habe die Luftabwehr einen Großteil der Drohnen abgefangen. Einige hätten jedoch dennoch Treffer erzielt.

Gebiet Perm: Ukrainische Drohne trifft Industrieanlage – keine Verletzten

Im Gebiet Perm ist nach Angaben von Gouverneur Dmitri Machonin eine Drohne der Ukraine auf ein Industrieunternehmen eingeschlagen. Alle Einsatzkräfte seien vor Ort im Einsatz. Es gibt keine Toten oder Verletzten. Weitere Drohnen seien abgeschossen worden. An den Absturzstellen der Trümmer arbeiten die Einsatzkräfte. In der Region gilt weiterhin der Zustand der Drohnengefahr. Der operative Krisenstab ist im Einsatz.

Verluste bei ukrainischen Soldaten führen zu Drohungen gegen Kommandeure

Nach hohen Verlusten im Raum Krasny Liman sollen ukrainische Soldaten ihre eigenen Kommandeure bedroht haben. Dies berichten russische Sicherheitsstrukturen der Nachrichtenagentur TASS.

"Im Raum Krasny Liman erleidet der Gegner schwere Verluste. Die ukrainischen Soldaten drohen ihren Kommandeuren in Panik mit Vergeltung und Tötung, weil ihnen der Rückzug untersagt wird und sie faktisch dem Tod überlassen werden."

Gleichzeitig soll das ukrainische Kommando wiederum Soldaten mit Konsequenzen bis hin zur Vernichtung drohen, sollten diese ihre Stellungen eigenmächtig verlassen.

Selenskijs falsches Spiel mit seiner Waffenruhe

Was soll das, eine Waffenruhe zu erklären, die man selbst ohnehin nicht einhält, nur um eine andere, zwei Tage später, zu verhindern? Für ein paar weitere westliche Schlagzeilen, wie wenig Russland doch zum Frieden bereit sei?

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Dagmar Henn.

Gebiet Charkow meldet Verletzte nach ukrainischen Angriffen

Im Dorf Tawolschanka bei Kupjansk im Gebiet Charkow sind zwei Menschen bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Dies teilt der Leiter der militärisch-zivilen Verwaltung des Gebiets Charkow, Witali Gantschew, mit. Demnach wurde eine 1962 geborene Frau leicht am Bauch durch Splitter verletzt. Ein Mann des Jahrgangs 1959 erlitt eine Kopfverletzung sowie eine Gehirnerschütterung. 

Gebiet Belgorod: Frau bei ukrainischem Drohnenangriff auf Dienstfahrzeug getötet

Im Dorf Wosnessenowka im Gebiet Belgorod ist nach Angaben des Gouverneurs Wjatscheslaw Gladkow eine Frau bei einem gezielten Drohnenangriff auf ein Dienstfahrzeug getötet worden. Zwei weitere Männer wurden verletzt.

Einer der Männer erlitt schwere Verletzungen. Laut Gladkow wurden bei dem Mann im Krankenhaus ein offenes Schädel-Hirn-Trauma sowie weitere schwere Verletzungen diagnostiziert. Die Ärzte tun derzeit alles in ihrer Macht Stehende, um ihn zu retten.

Der zweite Mann wurde mit einer durch eine Mine verursachten Explosionsverletzung und Splitterwunden in ein Krankenhaus nach Belgorod gebracht. Das Fahrzeug brannte vollständig aus.

Gebiet Sumy: FPV-Drohnen zerstören US-Humvee der ukrainischen Streitkräfte

Ein in den USA produzierter gepanzerter HMMWV der ukrainischen Streitkräfte ist nach Angaben russischer Militärquellen im Gebiet Sumy durch FPV-Drohnen des Truppenverbandes zerstört worden. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf den Leiter der Drohnenbesatzung mit dem Rufzeichen "Gera". 

Der Zielaufklärung zufolge wurde das Fahrzeug während der Luftaufklärung im rückwärtigen Gebiet entdeckt und anschließend angegriffen.

"Die Technik ist insgesamt ziemlich anfällig. Probleme mit ihrer Zerstörung gibt es keine."

Nach Angaben des Militärs versuche die ukrainische Seite, Humvees zu tarnen und verdeckt einzusetzen. Man wisse jedoch, dass diese Fahrzeuge bei Drohnenkontakt kaum Überlebenschancen hätten. Sobald ein solches Ziel entdeckt werde, könne es nicht mehr entkommen und werde zerstört.

Bloomberg: Selenskij äußert Sorge vor russischer Offensive im Sommer

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat sich laut Bloomberg gegenüber westlichen Staats- und Regierungschefs besorgt über eine mögliche russische Offensive im Sommer geäußert. Gleichzeitig verschärfe sich demnach der Mangel an Waffen bei den ukrainischen Streitkräften. In dem Bericht heißt es:

"Nach Angaben mit den Gesprächen vertrauter Quellen teilte Selenskij seinen Verbündeten mit, dass er eine weitere russische Offensive in diesem Sommer erwartet."

Die wachsende Sorge Kiews sei laut Autor vor allem auf die eingeschränkten Möglichkeiten Europas zurückzuführen, die frühere militärische Unterstützung der USA vollständig zu ersetzen. Besonders kritisch sei die Lage bei Luftabwehrsystemen.

"Die Bestände an Flugabwehrraketen stehen unter noch größerem Druck, da die USA die Finanzierung der militärischen Unterstützung Kiews faktisch eingestellt haben. Europäische Raketensysteme werden auf absehbare Zeit nicht als tragfähige Alternative betrachtet. Nach Angaben von Quellen reicht ihre Zahl nicht aus, und allein können sie den Schutz des ukrainischen Himmels nicht gewährleisten."

Zuvor hatte das Magazin Foreign Policy unter Verweis auf einen nicht genannten Diplomaten berichtet, US-Vertreter gingen davon aus, dass die Ukraine ohne internationale Hilfe nur sehr kurze Zeit überleben könne. Auch europäische Diplomaten äußerten demnach Zweifel an künftigen Unterstützungsprogrammen. Zudem sende die Administration von Donald Trump "kaum ermutigende Signale" an Kiew.

Ukrainischer Angriff auf Wohnviertel in Brjansk: Dutzende Verletzte, darunter ein Kind

Bei dem Angriff der Ukraine auf die Wohnhäuser in Brjansk sind nach Angaben des Gouverneurs des Gebiets, Alexander Bogomas, 13 Menschen verletzt worden, darunter ein Kind. Den Verletzten wurde demnach die notwendige medizinische Hilfe geleistet. Laut Bogomas wurden zudem zwei Mehrfamilienhäuser, mehr als 20 Wohnungen und 40 Fahrzeuge beschädigt.

Verteidigungsministerium: 347 ukrainische Drohnen in der Nacht abgefangen

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben die russischen Luftabwehrkräfte in der Nacht über mehreren Regionen Russlands sowie über dem Asowschen, Kaspischen und Schwarzen Meer 347 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört.

"In der vergangenen Nacht von 21:00 Uhr Moskauer Zeit am 6. Mai bis 07:00 Uhr am 7. Mai haben die diensthabenden Luftabwehrmittel 347 Starrflüglerdrohnen der Ukraine über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Nowgorod, Orjol, Pensa, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tambow, Twer, Tula, Moskau, der Region Krasnodar, der Republik Adygeja, der Republik Kalmückien, der Republik Krim sowie über den Gewässern des Asowschen, Kaspischen und Schwarzen Meeres zerstört."

Nach Drohnenangriff auf Rschew Hunderte Menschen evakuiert

Nach einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Stadt Rschew im Gebiet Twer sind 350 Menschen, darunter 60 Kinder, evakuiert worden. Dies teilte Gouverneur Witali Koroljow auf der Plattform Max mit.

"Die Bewohner der Häuser – 350 Menschen, darunter 60 Kinder – wurden zügig evakuiert und in einem örtlichen Hotel untergebracht."

Spezialdienste hätten die Gebäude bereits auf Sicherheit überprüft. Anschließend sei entschieden worden, die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren zu lassen. Zuvor hatte der Gouverneur berichtet, dass bei dem Angriff die Dachkonstruktion eines fünfstöckigen Wohnhauses beschädigt und in drei Wohnhäusern Fenster zerstört worden seien.

Saporoschje: Ukrainische Fraueneinheit trainiert auf Truppenübungsplatz

Wie Sicherheitskreise gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichten, absolviert eine ausschließlich aus Frauen bestehende Einheit auf einem Truppenübungsplatz im von Kiew kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje eine Ausbildung. Ein Gesprächspartner erklärte der Agentur:

"Unsere Aufklärung hat die Anwesenheit von Soldatinnen festgestellt, die auf einem der Truppenübungsplätze im Gebiet Saporoschje ausgebildet werden."

Nach vorläufigen Angaben sollen alle Frauen in einer separaten Einheit dienen.

Bloomberg: Umerow reist diese Woche zu Treffen mit Witkoff nach Miami

Der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umerow wird laut Bloomberg noch in dieser Woche nach Miami reisen, um sich mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff zu treffen. Die Agentur beruft sich dabei auf informierte Quellen.

"Der führende ukrainische Unterhändler Rustem Umerow wird voraussichtlich bereits diese Woche nach Miami reisen, um sich mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff zu treffen."

Details zu den Themen des Treffens wurden demnach nicht genannt. Auch ein Vertreter des Weißen Hauses wollte sich dazu nicht äußern.

6.05.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Behörden melden Serie ukrainischer Angriffe auf Energodar

Das ukrainische Militär hat rund 20 Drohnenangriffe auf die Stadt Energodar geflogen, wo sich das AKW Saporoschje befindet. Dies gibt Gouverneur Jewgeni Balizki bekannt.

"Die zivile Infrastruktur und Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt", teilt der Beamte mit. "Glücklicherweise gab es keine Verletzten unter den Einwohnern."

Laut dem Gouverneur seien die zuständigen Dienste vor Ort im Einsatz. Das Ausmaß des Sachschadens werde ermittelt. Es bestehe die Gefahr weiterer Drohnenattacken, warnt Balizki.

Kiews Kämpfer prahlen mit Angriffen auf zivile Ziele in Russland

Ukrainische Nationalisten, die als Teil des 419. separaten Drohnenbataillons "Warta" im Gebiet Sumy kämpfen, rühmen sich damit, mit Billigung ihres Kommandos Angriffe auf Zivilisten und Infrastruktur im Grenzgebiet Kursk durchzuführen. 

Die ukrainischen Kämpfer geben an, ihr Ziel sei die "Demoralisierung der Russen". Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.  

Moskau reagiert auf Kiewer Drohungen zum 9. Mai mit Note an Diplomaten

Das Außenministerium in Moskau ruft Länder und internationale Organisationen in einer Note dazu auf, Mitarbeiter ihrer diplomatischen Missionen und sonstige Staatsbürger aus Kiew zu evakuieren. Dies geht aus einer Stellungnahme der Behörde vom Mittwochabend (Moskauer Zeit) hervor.

Dies sei darauf zurückzuführen, dass ein Vergeltungsschlag der russischen Streitkräfte gegen Kiew, einschließlich der Entscheidungszentren, unvermeidlich sein würde, falls die Ukraine tatsächlich einen Terroranschlag gegen Moskau am Tag des Sieges verüben würde.

Wenn die EU-Länder glaubten, sie könnten die öffentlichen diesbezüglichen Drohungen des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij ignorieren, dann irrten sie sich gewaltig, heißt es in der Stellungnahme.

"Wir lassen uns nicht von Aggressionen leiten, sondern wir handeln aus einer Position der unausweichlichen Reaktion auf Aggression heraus."

Russische Drohnenpiloten setzen gegnerische Kräfte an allen Frontabschnitten außer Gefecht (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten entlang der Frontlinie im Einsatz. Wie es heißt, neutralisierten sie temporäre Truppenstandorte, Fahrzeuge, bodengestützte Robotersysteme, unbemannte Fluggeräte, Funkantennen, Lagerhallen und Stützpunkte der ukrainischen Armee samt Personal.  

Ukrainisches Militär nutzt Tankstellen im Gebiet Charkow zur Versorgung seiner Einheiten

Kiew wandelt systematisch zivile Einrichtungen im nicht befreiten Teil der Gebiets Charkow in legitime militärische Ziele um. So werden Tankstellen zur Lagerung von Treibstoff, zur Versorgung von Kampfeinheiten sowie zur Verlegung von Reserven genutzt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die von Russland eingesetzte lokale militärisch-zivile Verwaltung.

Wie es heißt, bauen die ukrainischen Streitkräfte im Raum Charkow unter dem Deckmantel ziviler Infrastruktur ein militärisches Logistikzentrum auf.

"Wir betonen, dass zivile Infrastruktur – seien es Tankstellen, Staudämme oder Züge – sobald sie für militärische Zwecke genutzt wird, automatisch zu einem legitimen Ziel für die Streitkräfte der Russischen Föderation wird", erklärt der Verwaltungschef Jewgeni Lisnjak.

Und weiter:

"Die ukrainische Militärführung und das verbrecherische Kiewer Regime tragen die alleinige Verantwortung für die tragischen Folgen der Militarisierung von Städten und des Verkehrswesens."

Russlands Botschaft verurteilt Verbot von Siegessymbolen in Berlin: Ukraine-Krieg nur Vorwand

Die russische Botschaft in Deutschland fordert die Berliner Behörden nachdrücklich dazu auf, das Verbot von Fahnen und anderen Symbolen mit Bezug zu Russland am 8. und 9. Mai an den sowjetischen Ehrenmalen im Tiergarten, im Treptower Park und in der Schönholzer Heide aufzuheben und damit "die historische Gerechtigkeit wiederherzustellen". In einem entsprechenden Kommentar heißt es:

"Die von Berlin unter dem Vorwand des andauernden Konflikts in der Ukraine verhängten Verbote zeichnen sich durch ihre Absurdität und ihren Zynismus aus. Tatsächlich zielen sie ausschließlich darauf ab, den Nachkommen sowjetischer Befreiungssoldaten sowie den engagierten Bürgern und Besuchern der deutschen Hauptstadt das Recht zu nehmen, den Jahrestag der Zerschlagung des Nazismus würdig zu begehen und der im Großen Vaterländischen Krieg Gefallenen zu gedenken."

Mit dem Konflikt in der Ukraine seien die Ereignisse jener heroischen Jahre nur dadurch verbunden, dass Russland einen kompromisslosen Kampf gegen den Neonazismus führe, während die Führung in Kiew heute versuche, den eigenen Bürgern das Recht zu nehmen, ihre Muttersprache zu sprechen und ihren Glauben zu bewahren. Keine Einschränkungen könnten die Tatsache aus der Welt schaffen, dass das multinationale sowjetische Volk den entscheidenden Beitrag zur Zerschlagung Hitlerdeutschlands und seiner europäischen Helfershelfer geleistet habe, heißt es.

"In diesen denkwürdigen Tagen muss jeder die Möglichkeit haben, frei der gefallenen Rotarmisten und der Opfer des Nazismus im Einklang mit über die Jahre gewachsenen Traditionen zu gedenken und ihnen Anerkennung zu zollen."

Ukrainischer Kriegsgefangener: "Nach 35 Minuten an der Front war alles vorbei"

Der ukrainische Soldat Alexander Mussijtschuk berichtet, er habe nur rund 35 Minuten an der Front verbracht, bevor er in Gefangenschaft geraten sei. Weitere Gefangene schildern chaotische Gefechte sowie Versorgungsprobleme in ihren Einheiten.

Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Dutzende Wohngebäude in Tscheboksary durch ukrainischen Drohnenangriff beschädigt

In Tscheboksary in der russischen Teilrepublik Tschuwaschien wurden nach einem Drohnenangriff aus der Ukraine am Dienstag 40 Wohngebäude, mehrere Schulen, Kindergärten und ein elektrotechnisches Berufskolleg beschädigt. Dies gab Republikchef Oleg Nikolajew bekannt.

Nach neuesten Angaben kamen bei den Attacken in Tscheboksary und der umliegenden Gegend zwei Zivilisten ums Leben, 35 weitere Menschen wurden verletzt.

Nikolajew erklärte, er habe alle zuständigen Dienste beauftragt, die beschädigten Gebäude und sozialen Einrichtungen schnellstmöglich wiederherzustellen.

Litauen will aus Deutschland abziehende US-Truppen in Europa halten

Das baltische EU- und NATO-Land Litauen hofft nach den Worten von Präsident Gitanas Nausėda, dass aus Deutschland abgezogene US-Truppen in Europa bleiben. Der litauische Staatschef verweist darauf, dass sein Land derzeit mehr als 1.000 US-Soldaten beherbergt. Litauen sei daher bereit, künftig weitere US-Truppen aufzunehmen, so Nausėda.

US-Präsident Donald Trump hatte kürzlich angekündigt, 5.000 Soldaten aus Deutschland abzuziehen. Später erklärte er, dass es deutlich mehr sein würden.

Selenskij: Ungarn gibt beschlagnahmte Gelder an Kiew zurück

Ungarn hat nach Angaben des ukrainischen Machthabers Wladimir Selenskij zuvor beschlagnahmte Gelder und Wertgegenstände der ukrainischen Staatsbank "Oschadbank" an Kiew zurückgegeben. Er schrieb dazu auf Telegram:

"Ein wichtiger Schritt in den Beziehungen zu Ungarn: Heute wurden die Mittel und Werte der 'Oschadbank' zurückgegeben. Sie befinden sich nun vollständig auf ukrainischem Territorium."

Zuvor hatte Ungarns Premier Viktor Orbán erklärt, die Anfang März sichergestellten Werte vorerst nicht freizugeben, bis deren Herkunft geklärt sei. Er vermutete, die transportierten Mittel könnten zur Finanzierung der ungarischen Opposition im Vorfeld der Parlamentswahl am 12. April verwendet werden.

Umfrage: Korruption für Ukrainer größeres Problem als Krieg mit Russland 

Mehr als die Hälfte der Ukrainer sieht Korruption als größere Bedrohung für das Land als den Konflikt mit Russland. Dies geht aus einer Umfrage des Kiewer Internationalen Instituts für Soziologie (KMIS) hervor. Demnach nannten 54 Prozent Korruption als Hauptproblem, 39 Prozent den Krieg. Weitere sieben Prozent machten keine Angabe. Die Erhebung wurde Ende April 2026 unter 1.005 Befragten durchgeführt.

Zugleich zeigt sich ein klarer Zusammenhang mit dem Vertrauen in Präsident Wladimir Selenskij: Je geringer das Vertrauen, desto häufiger wird Korruption als zentrale Bedrohung genannt.

Saldo: Lage in Cherson ist schwierig

Die Zivilbevölkerung in dem von Kiew kontrollierten Cherson ist einem zunehmenden Druck seitens des ukrainischen Militärs ausgesetzt. Dies teilt der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, der Agentur RIA Nowosti mit.

Die Menschen sprächen von Razzien der Rekrutierungsbeamten, der Stationierung der ukrainischen Einheiten in der Nähe ziviler Infrastrukturanlagen sowie von Angst und Erschöpfung, berichtet Saldo. Die Lage in der Stadt bleibe weiterhin schwierig, betont der Beamte.

Saldo gab auch an, die Informationen würden teilweise über vertrauliche Kanäle übermittelt, weshalb er keine Details preisgeben könne. "Die Sicherheit der Menschen am rechten Dnjepr-Ufer ist für uns sehr wichtig", so der Gouverneur.

Ex-Sprecherin Selenskijs: Mobilisierung wird zur "persönlichen Geldquelle"

Ukrainische Beamte nutzen die Zwangsmobilisierung zur persönlichen Bereicherung. Dies erklärte die ehemalige Pressesprecherin von Wladimir Selenskij, Julia Mendel, nach der Festnahme des Leiters eines Wehrbezirks im Gebiet Schitomir wegen mutmaßlicher systematischer Erpressung. Im Netzwerk X schrieb sie:

"Während Soldaten an der Front sind, nutzen einige Beamte die Mobilisierung als persönlichen Geldautomaten – sie erpressen Geld von Unternehmen und untergraben das Vertrauen der Gesellschaft in einem kritischen Moment für das Land."

Mendel bezeichnete die Arbeit der Einberufungsbehörden als "verrottetes System" und erklärte, die weit verbreitete Korruption im Bereich der Zwangsmobilisierung koste das Land "nach vorsichtigen Schätzungen jährlich Milliarden Dollar".

"Wir haben Schweinefutter gegessen" – Ukrainischer Kriegsgefangener erzählt

Das russische Verteidigungsministerium hat ein Interview mit einem Soldaten der ukrainischen Armee veröffentlicht, der sich ergeben hatte. Wie er berichtete, wurde er auf dem Heimweg mit seinem Fahrrad aufgegriffen und zwangsrekrutiert. Dort brauchte die medizinische Prüfungskommission nur 20 Minuten, um ihn für wehrtauglich zu erklären.

Wie der Soldat weiter schilderte, dauerte die Ausbildung lediglich 52 Tage – danach wurde er als vollständig ausgebildeter und kampfbereiter Fallschirmjäger eingestuft. Im Verlaufe der Kampfhandlungen selbst kam es in seiner Einheit zu Versorgungsengpässen – die Soldaten der ukrainischen Armee mussten Tierfutter zum Verzehr kochen.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Erneute Verletzte im Grenzgebiet Belgorod durch Angriffe aus der Ukraine

Die ukrainischen Einheiten haben am Mittwochnachmittag (Ortszeit) zwei Ortschaften im Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mitteilt, erlitten bei Attacken auf zivile Fahrzeuge drei Zivilisten Verletzungen und mussten medizinisch versorgt werden.

Ein weiterer Einwohner der Stadt Schebekino, der bereits am Dienstag bei einem Drohnenangriff verletzt worden war, habe laut dem Gouverneur selbständig einen Arzt aufgesucht. Der Mann sei behandelt worden und setze die Therapie ambulant fort.

Experte: Drohnenangriff auf einen TASS-Fotojournalisten im Gebiet Saporoschje ist gezielte Attacke

Der Militärexperte Andrei Marotschko bezeichnete den jüngsten Drohnenangriff auf einen TASS-Fotojournalisten in der Region Saporoschje als eine gezielte Attacke der ukrainischen Streitkräfte. Gegenüber TASS sagte Marotschko:

"Die Angriffe auf den TASS-Fotojournalisten waren kein Versehen ukrainischer Kämpfer. Es handelt sich um einen vorsätzlichen, gezielten Angriff."

Journalisten seien an der Kontaktlinie "das Hauptziel der ukrainischen Streitkräfte", weil Journalisten diejenigen sind, die die Realität aufzeigen, betonte Marotschko.

Hinsichtlich der von Kiew erklärten Waffenruhe sagte der Experte, dass seinen Quellen zufolge die ukrainischen Kämpfer keinen Befehl erhalten hätten, die Waffenruhe einzuhalten. 

Das Auto des TASS-Fotojournalisten Alexander Polegenko wurde am Mittwoch im Zentrum der Ortschaft Wassiljewka im Gebiet Saporoschje von einer ukrainischen Drohne getroffen. Polegenko wurde nicht verletzt.

DVR: Ukrainische Armee verübt Provokationen entlang der gesamten Frontlinie

Die ukrainischen Streitkräfte verüben Provokationen entlang der gesamten Frontlinie, erklärt Igor Kimakowski, Berater des DVR-Chefs.

"Ich befinde mich derzeit im Gebiet des Truppenverbandes West, der […] auch an den Frontabschnitten Kupjansk und Krasny Liman sowie in der Region Charkow operiert – eine relativ breite Frontlinie. Entlang der gesamten Frontlinie kommt es zu ernsten Provokationen seitens des Gegners, insbesondere an den Orten, an denen nationalistische Brigaden stationiert sind. Darunter auch die 3. Brigade, die in Russland verbotene terroristische Organisation 'Asow'."  

Als Reaktion auf den von Russland für den Zeitraum vom 8. bis 9. Mai erklärten Waffenstillstand kündigte Kiew eine Waffenruhe an, die am 6. Mai um 00:00 Uhr Moskauer Zeit in Kraft treten sollte.

Ombudsfrau: Russland verhandelt mit Ukraine über Rückführung politisch Verfolgter

Laut der russischen Menschenrechtsbeauftragten Tatjana Moskalkowa führen Moskau und Kiew derzeit Gespräche über einen weiteren Gefangenenaustausch. Dabei sei auch die Rückkehr von Zivilisten das Thema, die sich derzeit in Kriegsgefangenenlagern in der Ukraine befinden. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Hierbei wird die Ombudsfrau wie folgt zitiert:

"Wir verhandeln darüber, dass im Rahmen des Kriegsgefangenen-Austauschs auch die Zivilisten zurückkehren, die in der Ukraine aufgrund ihrer prorussischen Ansichten Repressionen ausgesetzt worden waren."  

Kiew führt den zweiten Tag in Folge massive Drohnenangriffe auf Energodar durch

Die Behörden von Energodar melden andauernde ukrainische Angriffe. Auch am Dienstag attackierte das ukrainische Militär zivile Ziele in der Stadt massiv mit Drohnen. In Energodar liegt das Atomkraftwerk Saporoschje.

Der Bürgermeister Maxim Puchow berichtet über mehrere Angriffe, unter anderem auf das Verwaltungsgebäude. Einige der unbemannten Luftfahrzeuge wurden ihm zufolge von der Flugabwehr zum Absturz gebracht.

"Um die Sicherheit zu gewährleisten, wurde das Verwaltungspersonal ins Homeoffice versetzt", gibt der Beamte bekannt. Alle zuständigen Dienste und Versorgungssysteme seien in höchste Alarmbereitschaft versetzt worden.

Artillerie nimmt Stellungen ukrainischer Armee entlang der Front auseinander (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten der Truppenverbände Ost, Süd und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie getarnte gegnerische Deckungen, Maschinengewehrstellungen, einen temporären Standort und eine Drohnenleitstelle samt Personal außer Gefecht. Das russische Militär setzte dabei Selbstfahrlafetten vom Typ Akazija und Giazint-Haubitzen ein.

Ukrainische Einheiten terrorisieren weiterhin Ortschaften im Raum Cherson

Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden erneute Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Armee in den vergangenen 24 Stunden mindestens 26 Orte mit Artillerie und Drohnen angegriffen.  

In der Stadt Aljoschki wurden durch den Artilleriebeschuss eine Frau des Jahrgangs 1969 und ein Mann des Jahrgangs 1949 getötet.

Drohnenangriffe beschädigten die Infrastruktureinrichtungen in Nowaja Majatschka, Nowokamenka, Petrowpawlowka und Suworow.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.125 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • ein Flugabwehrsystem
  • ein Panzer
  • ein Artillerieaufklärungsradar
  • zwei Mehrfachraketenwerfer
  • acht Anlagen der elektronischen Kampfführung
  • zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge
  • 14 Artilleriegeschütze
  • 80 Fahrzeuge.

Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 156 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung zwölf Lenkbomben, eine Rakete aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 605 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

Duma-Abgeordneter: Ukrainischer Angriff auf die Krim beweist mangelnde Dialogbereitschaft

Der nächtliche Angriff ukrainischer Streitkräfte auf die Stadt Dschankoi in der Republik Krim, bei dem fünf Zivilisten getötet wurden, beweise Kiews mangelnde Bereitschaft zu einem friedlichen Dialog. Dies erklärte Michail Scheremet, ein Duma-Abgeordneter aus der Republik Krim, gegenüber TASS.

"Dieses weitere blutige Verbrechen des Kiewer Regimes gegen friedliebende Krimbewohner und die zivile Infrastruktur kurz vor dem Waffenstillstand beweist […] den terroristischen Charakter und die mangelnde Bereitschaft ukrainischer Neonazis, mit uns einen friedlichen Dialog zur Lösung des vom Westen provozierten Konflikts zu führen."

Präsident Gustavo Petro: Tausende kolumbianische Söldner in der Ukraine "sterben umsonst"

Kiew rekrutiert massiv Söldner aus Kolumbien, um den Personalmangel an der Front auszugleichen. In ukrainischen Medien ist von 7.000 Kämpfern aus dem lateinamerikanischen Land die Rede, die sich bislang an den Kämpfen beteiligt haben. Kolumbiens Präsident Gustavo Petro bezeichnete sie nun als "Kanonenfutter".

Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

Gebiet Belgorod meldet Tote und Verletzte binnen 24 Stunden

Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 24 Orte in sieben Bezirken angegriffen. Infolge der Drohnenangriffe kamen zwei Zivilisten ums Leben, sechs weitere benötigten medizinische Hilfe. 

Zu Schaden kamen drei Mehrfamilienhäuser, neun Privathäuser, vier Geschäfte, zwei soziale Einrichtungen, zwei Infrastrukturobjekte, ein Verwaltungsgebäude, ein Lager sowie 69 Fahrzeuge.

FSB nimmt mehrere Agenten ukrainischer Geheimdienste fest

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat fünf Personen festgenommen, die mit dem ukrainischen Geheimdienst zusammengearbeitet haben sollen. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde am Mittwoch mit.

Vier Russen und ein Ausländer seien in den Städten Ischewsk, Barnaul, Blagoweschtschensk und Astrachan festgenommen worden. Alle fünf Agenten sollen die Daten über russische Objekte für ukrainische Sabotageakte gesammelt haben. Im Auftrag der ukrainischen Seite sollen die Festgenommenen Informationen über Anlagen des militärisch-industriellen Komplexes und Transportinfrastruktur sowie über russische Militärangehörige, die an der Sonderoperation teilnehmen, gesammelt haben. Die Behörde fügte hinzu, dass ihre Aktivitäten über den Messenger-Dienst Telegram koordiniert worden seien.

Ferner haben die FSB-Mitarbeiter zwei russische Staatsbürger identifiziert und festgenommen, die ukrainische Angriffe auf Treibstoff- und Energieanlagen mit Drohnen und Raketensystemen sowie den Terroranschlag auf die Krimbrücke in sozialen Medien und der Messenger-App Telegram gerechtfertigt haben sollen. Darüber hinaus hätten diese Personen zu Sabotageakten und Terroranschlägen auf russische Objekte der Transportinfrastruktur aufgerufen, so die Behörde.

Zahl der Opfer bei Drohnenangriff auf Tscheboksary auf 37 gestiegen

Wie das Gesundheitsministerium der russischen Republik Tschuwaschien am Morgen mitteilte, ist die Zahl der Opfer bei dem ukrainischen Drohnenangriff vom 5. Mai auf die Stadt Tscheboksary auf 37 gestiegen: 35 Menschen erlitten Verletzungen und zwei kamen ums Leben. Auf Telegram schrieb die Behörde:

"Elf Personen befinden sich weiterhin in medizinischen Einrichtungen der Republik, drei von ihnen in ernstem Zustand."

Weitere Verletzte werden ambulant behandelt, so die Behörde.

Gebiet Kursk: Fast 80 ukrainische Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 54 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 5. Mai bis 9:00 Uhr am 6. Mai wurden insgesamt 79 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Dreimal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

Chinstein meldet Opfer unter der Zivilbevölkerung. Infolge der Angriffe auf die Stadt Lgow erlitten zwei Männer Verletzungen. Sie wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.

Zu Schaden kamen zwei Fahrzeuge, eine Tankstelle und zwei Privathäuser. 

Leichen von Zivilisten, getötet von ukrainischen Kämpfern, in Konstantinowka gefunden

Russische Militärangehörige finden in Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk regelmäßig Leichen von Zivilisten, die von ukrainischen Streitkräften ermordet wurden, wie der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS mitteilte.

Sowohl in der Umgebung von Konstantinowka als auch in der Stadt selbst finde Russlands Militär Leichen von zivilen Einwohnern, die "eindeutig Folter und anderen Misshandlungen durch ukrainische Kämpfer ausgesetzt waren", so Marotschko. 

"Es gibt charakteristische Anzeichen eines gewaltsamen Todes. Und ich möchte gleich betonen: Das sind keine Einzelfälle."

Sacharowa: Moskau bereit für produktive Verhandlungen über die Ukraine

Russland sei bereit für Verhandlungen über die Ukraine, die zu Ergebnissen führen würden, erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, in einem Interview mit RIA Nowosti.

"Natürlich sind wir, wie die russische Führung stets betont hat, offen für einen Verhandlungsprozess und für Kontakte, die zu einem konkreten Ergebnis führen werden."

Sacharowa merkte an, dass die für den Dialog mit Kiew zuständigen US-Unterhändler sich derzeit mit dem Konflikt im Nahen Osten beschäftigten. 

Die Diplomatin betonte, dass die russische Seite den Verhandlungsprozess, Kontakte und Treffen, "die auf das von uns angestrebte Ergebnis abzielen", nicht aufgegeben habe.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht Dutzende ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 53 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden zwischen 21:00 Uhr am 5. Mai und 07:00 Uhr am 6. Mai über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, der Region Moskau, der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.

Gruppen ukrainischer Saboteure in Konstantinowka eliminiert

Kämpfer des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB haben zwei Gruppen ukrainischer Saboteure in der Stadt Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) vernichtet. Dies berichtete TASS unter Berufung auf die russische Behörde.

Wie es heißt, haben die FSB-Kämpfer ukrainische Baba-Jaga-Drohnen, mit denen ukrainische Drohnenpiloten Sabotagegruppen mit Nachschub und Munition versorgt haben, aufgespürt. Nachdem sie die Flugrouten der ukrainischen Drohnen verfolgt hatten, wurden zwei Sabotagegruppen der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt. 

Darüber hinaus wurden eine Drohnenleitstelle und ein Munitionslager der ukrainischen Armee getroffen.

Mehrere Tote bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die Krim

Nach Angaben von Sergei Aksjonow, dem Gouverneur der Republik Krim, wurden fünf Zivilisten infolge einer ukrainischen Attacke auf die Stadt Dschankoi getötet. Auf Telegram schrieb Aksjonow:

"Leider gab es Opfer unter der Zivilbevölkerung bei einem gegnerischen Drohnenangriff auf Dschankoi – fünf Menschen kamen ums Leben. Ich spreche ihren Familien und Freunden mein tiefstes Beileid aus. Die Behörden werden jede notwendige Hilfe und Unterstützung leisten. Die zuständigen Einsatzkräfte sind vor Ort."

5.05.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Tscheboksary: Bei ukrainischen Luftangriffen 32 Menschen verletzt, zwei getötet

Wie Oleg Nikolajew, der Bürgermeister von Tscheboksary in Russland, mitteilte, kamen bei dem heutigen Angriff ukrainischer Drohnen zwei Menschen ums Leben, 32 weitere Einwohner wurden verletzt. Laut Nikolajew haben die meisten Verletzten bereits medizinische Hilfe erhalten und sind nach Hause zurückgekehrt. Es wurde betont, dass denjenigen, die noch im Krankenhaus bleiben, jede notwendige Hilfe zuteil wird. Der Bürgermeister schrieb:

"Zu unserer tiefen Trauer sind zwei Zivilisten ums Leben gekommen. […] Weitere 32 Menschen wurden verletzt, darunter ein Kind. Unsere besten Mediziner – Ärzte und Pflegepersonal – arbeiten unter Hochdruck."

FSB nimmt Mann fest, der mit dem Militärgeheimdienst der Ukraine kollaborierte

Ein Einwohner des Gebiets Kursk wurde wegen Kooperation mit dem Militärgeheimdienst der Ukraine festgenommen, wie das Zentrum für öffentliche Beziehungen des FSB mitteilte.

Nach Angaben des Inlandsdienstes kontaktierte ein Mitarbeiter der Hauptabteilung für Aufklärung des ukrainischen Verteidigungsministeriums den Russen über Telegram und "überredete ihn, gegen Bezahlung zu kooperieren" und Aufträge auf russischem Territorium auszuführen.

Der junge Mann habe mindestens vier seiner Bekannten in diese Aktivitäten einbezogen. Sie hätten Informationen und Fotomaterial über militärische und zivile Objekte in der Region Kursk gesammelt. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unsere Website

Angriff auf Moskau: Im Laufe des Tages bereits 18 ukrainische Drohnen abgeschossen

Seit der Nacht befindet sich Moskau unter Beschuss durch ukrainische Drohnen. Wie der Bürgermeister der Stadt, Sergei Sobjanin, mitteilte, wurde bis zum Abend bereits die 18. Drohne beim Anflug auf die Stadt abgeschossen, berichtet die Agentur Interfax. Am Ort des Absturzes seien Experten im Einsatz, präzisierte der Bürgermeister. Über Verletzte und Schäden wird nichts berichtet.

Militärexperte: Selenskij kündigt Waffenruhe ab dem 6. Mai an, um Moskau zu beleidigen

Wladimir Selenskij habe eine vorübergehende Waffenruhe ab dem 6. Mai angekündigt, um Russland zu beleidigen, erklärte der Militärexperte Wassili Dandykin gegenüber dem Portal NEWS.ru. Er bezweifelte außerdem, dass Selenskij sein Versprechen einhalten werde, und erinnerte daran, dass die ukrainischen Streitkräfte den Osterfrieden wiederholt gebrochen hätten. Zudem, so der Militärexperte, sei in den Handlungen des ukrainischen Präsidenten keinerlei Taktik oder Strategie erkennbar. Dandykin merkte an:

"Moskau hat vom 8. bis 9. Mai eine Waffenruhe verkündet, da der Tag des Sieges für uns ein äußerst wichtiger Feiertag ist. Selenskij teilte unmittelbar danach mit, dass die Ukraine Russland ab dem 6. Mai nicht angreifen werde. Erstens ist es nicht sicher, dass er seine eigenen Versprechen einhalten wird. Wir alle erinnern uns, wie oft die ukrainischen Streitkräfte den Osterfrieden gebrochen haben. Zweitens ist in diesen Handlungen keinerlei Taktik oder Strategie zu erkennen. Es fehlt jegliche Logik. In militärischen Angelegenheiten hat Selenskij große, große Probleme. Er tut einfach alles, um Russland zu provozieren und zu verärgern. Wir werden sehen, was dabei herauskommt und wie sich Kiew letztendlich verhalten wird."

Fico warnt: "Hunderttausende bewaffneter Söldner werden ins organisierte Verbrechen strömen"

Der slowakische Regierungschef Robert Fico hat sich nach einem Treffen mit Selenskij am Montag im armenischen Jerewan erneut zum Ukraine-Krieg geäußert. Dabei warnte er vor einem "Worst-Case-Szenario", in dem "Zehntausende, Hunderttausende bewaffneter Söldner" sich dem "organisierten Verbrechen zuwenden" werden, wenn es keine Zukunftsperspektive für die Ukraine nach Ende des Krieges gibt.

"Wir erinnern uns, wie das organisierte Verbrechen aus dem Osten aussieht", so Fico, der zugleich betonte, dass die Slowakei sich in direkter Nachbarschaft zur Ukraine befindet und maßgeblich von negativen Entwicklungen betroffen wäre.

"Wir sind mit Herrn Selenskij gerade nicht auf gutem Fuß, aber wir sind Nachbarn, und ich trage Verantwortung. Und meine Verantwortung ist es, gute Beziehungen zu pflegen. Sehr gute Beziehungen zu allen Nachbarn."

Ein Video dazu finden Sie hier auf unsere Website

Gebiet Belgorod: Frau bei Angriff durch FPV-Drohne getötet

Wie der Gouverneur der russischen Region Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, mitteilte, kam eine Einwohnerin der Ortschaft Mirnoje infolge eines Angriffs durch eine FPV-Drohne der ukrainischen Streitkräfte ums Leben. Die Frau starb durch einen gezielten Drohnenangriff in der Nähe ihres Privathauses in Schebekino, präzisierte der Gouverneur – sie erlag noch vor Ort ihren Verletzungen, "bevor der Rettungsdienst eintraf". Gladkow schrieb in seinen sozialen Netzwerken:

"Ein weiterer gezielter Angriff der ukrainischen Streitkräfte hat einer Zivilistin das Leben gekostet."

Stubb: Europa wird sich mit dem russischen Präsidenten auseinandersetzen müssen

Die Verhandlungen Europas mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin hängen von der Haltung der USA gegenüber der Ukraine ab. Diese Ansicht äußerte der finnische Präsident Alexander Stubb in einem Interview mit der Zeitung Helsingin Sanomat. Stubb betonte:

"Offensichtlich hängt diese Frage davon ab, ob die derzeitige Politik der Vereinigten Staaten gegenüber Russland oder der Ukraine den Interessen Europas entspricht oder nicht. Sollte die Antwort lauten, dass dies nicht unbedingt der Fall ist, dann ist wahrscheinlich der Zeitpunkt nahe, an dem einer der europäischen Staats- und Regierungschefs in abgestimmter Weise mit Präsident Putin sprechen sollte."

Nach Angaben des finnischen Staatschefs wird diese Perspektive in Europa seit zwei Jahren diskutiert. Stubb betonte, dass jegliche Kontakte mit der russischen Führung koordiniert erfolgen müssten.

Brüssel ruft Unternehmen zur Beteiligung an neuer EU-Ukraine-Drohnenallianz auf

Die EU hat einen Aufruf an Unternehmen gestartet, sich an der Gründung einer Drohnenallianz mit der Ukraine zu beteiligen. Das neue Format soll "als industriegeführtes Ökosystem" zu den europäischen Bemühungen beitragen, "eine umfassende Drohnen- und Anti-Drohnen-Fähigkeit aufzubauen", so die EU-Kommission. Demnach soll die Initiative Hersteller, Start-ups und Endnutzer aus dem EU-Binnenmarkt und der Ukraine zusammenbringen, um in Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten zur "Bereitstellung konkreter Fähigkeiten" beizutragen.

Mit der EU-Ukraine-Drohnenallianz will die Kommission nach eigenen Angaben den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Mitgliedstaaten und der Industrie erleichtern, die Zusammenarbeit mit der Ukraine intensivieren und somit die Entwicklung fortgeschrittener Drohnen- und Anti-Drohnen-Technologien unterstützen. Interessenten können sich bis zum 25. Mai online anmelden. Im Anschluss sollen die Gründungsmitglieder der Drohnenallianz ausgewählt werden.

Sicherheitszone: Russische Streitkräfte erzielen Erfolge an der Front

In der vergangenen Woche haben die russischen Truppen den Gegner aus elf Ortschaften in der Zone der Sonderoperation vertrieben. Deutliche Gebietsgewinne wurden an mehreren Frontabschnitten verzeichnet. Außerdem führten die Streitkräfte als Reaktion auf ukrainische Terroranschläge gegen russische zivile Objekte massive Gruppenangriffe auf ukrainische Ziele durch.

Mehr dazu in dieser Analyse von Alexei Latyschew auf unserer Website. 

L’Antidiplomatico: Die europäischen Politiker brauchen den Ukraine-Konflikt dringend

Die Staats- und Regierungschefs der EU-Länder sehen im Ukraine-Konflikt ihre einzige Überlebenschance – und gleichzeitig eine Möglichkeit, sich zu bereichern, schreibt die Zeitschrift L’Antidiplomatico. Die Autoren der Zeitschrift betonen, dass die Politiker zu diesem Zweck militaristische Stimmungen in der europäischen Gesellschaft schüren, wobei sie den Menschen mit der Behauptung Angst einjagen, Russland werde in den nächsten Jahren angeblich "eines der europäischen Länder oder möglicherweise mehrere" angreifen. In dem Artikel heißt es:

"Verschiedene europäische Länder treten als Verbündete, Beschützer und Sponsoren des nationalsozialistischen Regimes in Kiew auf und sehen in der Fortsetzung der Konfrontation mit Russland den einzigen Weg für ihr eigenes Überleben und ihre Bereicherung."

Bericht: Ukrainische Streitkräfte setzen nun rein weibliche Drohnenbesatzungen ein

Wie der stellvertretende Kompaniechef der Truppengruppe Zentrum mit dem Rufzeichen Kasjan gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtete, nimmt die Zahl der Frauen, die in den Reihen der ukrainischen Armee kämpfen, an der Front bei Dobropol deutlich zu; es gibt nun sogar rein weibliche Drohnenbesatzungen. Der Militärangehörige bemerkte:

"Die Präsenz von Frauen in den Reihen der ukrainischen Armee ist mittlerweile zur Normalität geworden. Es gibt sogar rein weibliche UAV-Besatzungen."

Dnjepropetrowsk: Hohe Dynamik in der Luftverteidigung

Eine gute Aufklärung soll für den Gegner unbemerkt bleiben. Drohnen in der Luft ermöglichen eine solche Aufklärung. Was russische Drohnenpiloten tun, um den Luftraum zu kontrollieren, erfahren wir von unserem Militärkorrespondenten Iwan Poljanskij. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Rzeczpospolita: Nach Ende des Konflikts strömen illegale Waffen aus der Ukraine nach Polen

Sobald der militärische Konflikt beendet ist, wird Polen mit Waffen aus der Ukraine überschwemmt werden – und die polnische Polizei bereitet sich bereits auf diesen Schmuggelstrom vor. Darüber berichtet die polnische Zeitung Rzeczpospolita. Tausende illegale Waffeneinheiten pro Jahr statt der derzeitigen paar Hundert – in diesem Ausmaß rechnet man in Polen nach Beendigung des Konflikts mit dem Schmuggel aus der Ukraine, schreibt die Zeitung weiter. Diese Waffen werden in die Hände krimineller Banden gelangen. In dem Artikel der Zeitung heißt es:

"Polen, als Frontstaat und östliche Bastion der NATO und der EU, muss zu einer Art Filter werden, der den illegalen Waffenexport aus der Ukraine eindämmt. Nach Schätzungen der Sicherheitsbehörden wird das Ausmaß des Schmuggels nach Beendigung des Konflikts in der Ukraine um mehrere Dutzend Prozent zunehmen. Zumal der illegale Waffenhandel in diesem Land – sowohl mit Waffen, die aus den Frontverbänden der Armee gestohlen wurden, als auch mit solchen, die bei gewöhnlichen Zivilisten gelagert werden – bereits jetzt in voller Blüte steht. Nach Prognosen der Polizei wird die Beendigung der Kampfhandlungen in der Ukraine zu einem starken Anstieg der Lieferungen illegaler Schusswaffen führen, was unmittelbar zu einer Zunahme der Aktivitäten organisierter krimineller Gruppen und terroristischer Bedrohungen in Polen und anderen EU-Ländern führen wird."

"Nicht willkommen: Protest gegen Selenskijs Teilnahme an EPG-Gipfel in Jerewan

Am 4. Mai hat in Armenien der achte Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft stattgefunden. In Jerewan versammelten sich führende Politiker und Vertreter aus 27 Ländern, die EU-Spitzen sowie Vertreter anderer Länder der Region. Auch der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij reiste zum Gipfel an. Die Einwohner von Jerewan waren darüber jedoch sehr unzufrieden.

Bei einer Kundgebung versammelten sich Anhänger eines unabhängigen Arzach, deren Gegner Demonstranten mit Flaggen der USA, der Ukraine und der EU waren. Es kam sogar zu einer kurzen Auseinandersetzung.

Wie Anastas Israelian, Mitglied des Rates zum Schutz der Bürgerrechte von Arzach, der bei der Kundgebung anwesend war, erklärte, stünden die Armenier dem ukrainischen Volk positiv gegenüber, und ihre Abneigung richte sich ausschließlich gegen den Präsidenten des Landes.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Mindestens 15 ukrainische Drohnen greifen Verwaltung der AKW-Stadt Energodar an

Die Behörden der Stadt Energodar, die in der Nähe des AKW Saporoschje liegt, melden einen massiven Angriff aus der Ukraine. Bürgermeister Maxim Puchow schreibt auf der Plattform MAX, dass das ukrainische Militär das Gebäude der Stadtverwaltung mit mindestens 15 Glasfaserdrohnen attackiert habe. Der Großteil der unbemannten Luftfahrzeuge sei im Anflug unschädlich gemacht worden.

Puchow gibt bekannt, dass es weder Todesopfer noch Verletzte gebe. Das Personal der Stadtverwaltung sei rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden. Dennoch seien einige Autos zu Schaden gekommen.

Die Sprecherin des AKW Saporoschje, Jewgenija Jaschina, verurteilt die ukrainische Attacke, da sie die Sicherheit der AKW-Mitarbeiter und ihrer Familien gefährde. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert die Sprecherin mit den Worten:

"Die massive Attacke der ukrainischen Streitkräfte auf die Verwaltung von Energodar, die unmittelbar vor dem von Wladimir Selenskij angekündigten sogenannten Waffenstillstand stattgefunden hat, ist nichts anderes als eine Provokation. Es ist offensichtlich, dass Kiew kein echtes Interesse am Frieden hat: Seine Handlungen zielen lediglich auf eine Destabilisierung der Lage ab und sind ein Versuch, Angst und Panik unter den Einwohnern der AKW-Stadt zu säen."

Zwei Verletzte durch ukrainische Attacken auf Gebiet Saporoschje

Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet über andauernde ukrainische Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, habe der Gegner fünf Bezirke unter Beschuss genommen. Dabei seien zivile Infrastrukturobjekte und Wohnhäuser beschädigt worden. In den vergangenen 24 Stunden habe es insgesamt zwölf gezielte Attacken gegeben.  

Balizki meldet zudem zwei Verletzte. In der Stadt Wassiljewka seien ein Einwohner des Jahrgangs 1969 und eine 24 Jahre alte Frau verletzt worden, als das ukrainische Militär ihr Wohnhaus angegriffen habe. Die Verletzten seien ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilt der Gouverneur mit.

Präsident Petro schlägt Alarm: 7.000 Kolumbianer kämpfen und sterben "sinnlos" in Ukraine

Kolumbiens Präsident Gustavo Petro warnt seine Landsleute davor, als Söldner in den Ukraine-Krieg zu ziehen. In seiner Reaktion auf einen Eintrag des Präsidenten der Kiewer Wirtschaftsschule, Timofei Milowanow, zeigt sich der linke Politiker alarmiert:

"7.000 militärisch ausgebildete Männer aus Kolumbien kämpfen in einem fremden Krieg und sterben sinnlos in der Ukraine. Wir wollen keinen Todexport. Das Söldnertum ist gesetzlich verboten."

Laut verschiedenen Recherchen liegt die Zahl der am Ukraine-Krieg beteiligten Kolumbianer zwischen 2.000 und 7.000 Mann, was Kolumbien zu einem Land macht, aus dem die meisten Söldner stammen. Diese Statistiken sind aber kaum verifizierbar, da es keine öffentlichen Daten gibt. Im November 2024 hat das Außenministerium in Bogotá 300 getötete und 438 verschollene Kämpfer aus dem südamerikanischen Land gemeldet.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Dienstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Jasnaja Poljana, Tscherwony Pachar, Stepnoje und Kondratowka im Gebiet Sumy sowie Iwanowka, Tschaikowka, Isbizkoje und Lipzy im Gebiet Charkow getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 200 Kämpfer verloren. Zudem 13 Autos und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe günstigere Stellungen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Welikaja Schapkowka, Schijkowka, Druscheljubowka, Nowy Mir und Tscherneschtschina im Gebiet Charkow sowie Tatjanowka, Swjatogorsk, Prischib und Sidorowo in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 190 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 21 Autos, drei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung verloren.

Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und dabei ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Artjoma, Kriwaja Luka, Konstantinowka, Rai-Alexandrowka, Alexejewo-Druschkowka und Nikolajewka in der DVR getroffen. Die russische Behörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 165 Armeeangehörige. Dabei seien vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 17 Autos, zwei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört worden.

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Kutscherow Jar, Wessjoloje, Nowotroizkoje, Swjatogorowka, Belizkoje, Dobropolje und Nowonikolajewka in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 315 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe darüber hinaus sechs gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und acht Autos eliminiert.

Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Lesnoje, Welikomichailowka und Dobropassowo im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Rosowka, Barwinowka, Dolinka, Werchnjaja Tersa, Schewtschenkowskoje und Wosdwischewka im Gebiet Saporoschje getroffen. Das russische Ministerium schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 290 Soldaten. Vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und zwölf Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Kamyschewacha, Jurkowka und Kirowo im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien mehr als 50 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe darüber hinaus 17 Autos und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung verloren.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 142.247 Drohnen, 658 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.177 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.714 Mehrfachraketenwerfer sowie 34.777 Geschütze und Mörser verloren.

Russland bestätigt Vergeltungsschlag gegen Energieanlagen in Ukraine

Das russische Verteidigungsministerium berichtet auf der Plattform MAX über einen neuen Vergeltungsschlag gegen Rüstungswerke und Energieanlagen in der Ukraine, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze. Beim kombinierten Angriff seien boden- und luftgestützte Präzisionswaffen und unbemannte Luftfahrzeuge zum Einsatz gekommen, betont die Behörde in Moskau. Alle anvisierten Ziele seien getroffen worden. Die jüngste Attacke wird dabei mit terroristischen Angriffen der Ukraine gegen zivile Infrastrukturobjekte in Russland gerechtfertigt.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf gegnerische Munitionslager und 148 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. In den zurückliegenden 24 Stunden habe die russische Luftabwehr dagegen neun Lenkbomben, zwei HIMARS-Raketen, sechs Flamingo-Marschflugkörper und 601 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

Russische Luftabwehr zerstört innerhalb von zwei Stunden 43 ukrainische Drohnen

Das Verteidigungsministerium berichtet auf der Plattform Telegram über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 6 bis 8 Uhr MESZ 43 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die Drohnen seien über den Gebieten Brjansk, Kursk, Kaluga, Smolensk, Tula, Wolgograd, Woronesch, der Teilrepublik Adygeja und dem Großraum Moskau abgefangen worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Selenskij nach Angriffen auf ukrainische Energieanlagen: "Russland könnte jederzeit das Feuer einstellen"

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat nach nächtlichen russischen Angriffen mehrere Tote und zahlreiche Verletzte gemeldet. Ihm zufolge habe das russische Militär vor allem Anlagen der Energieversorgung angegriffen. Das Gebiet Poltawa sei dabei besonders schwer getroffen worden. Der Politiker sprach von vier Toten und Dutzenden Verletzten.

In diesem Zusammenhang warf Selenskij der Führung in Moskau Zynismus vor. Es sei widersprüchlich, eine Waffenruhe zu fordern und gleichzeitig weiter Raketen und Drohnen auf die Ukraine abzufeuern. Der Staatschef betonte dabei:

"Russland könnte jederzeit das Feuer einstellen, und das würde den Krieg und unsere Gegenmaßnahmen beenden."

Auch aus anderen Teilen des Landes wurden Tote und Schäden gemeldet. Im Gebiet Charkow wurde nach ukrainischen Angaben ein Mensch getötet und vier weitere verletzt. Im Gebiet Dnjepropetrowsk wurden drei Menschen verletzt. In der Stadt Pawlograd wurden Stromleitungen beschädigt, sodass Tausende Familien ohne Strom waren.

Ein Toter und zwölf Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 36 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 36 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen habe.

In der Statistik beklagt der Politiker den Tod eines zivilen Einwohners der Siedlung Batrazkaja Datscha infolge eines Drohnenangriffs. In der Siedlung Borissowka habe ein Mann Verletzungen erlitten, als eine FPV-Drohne ein Gebäude des dortigen Klosters angegriffen habe. Bei einer Raketenattacke auf die Siedlung Kasatschja Lissiza sei eine Frau verletzt worden. Bei einer ähnlichen Attacke auf die Siedlung Krasnaja Jaruga seien zwei Frauen und ein Kind zu Schaden gekommen. Eine ukrainische Drohne habe zudem einem Radfahrer in der Stadt Graiworon Verletzungen zugefügt. Zwei Männer seien verletzt worden, als eine ukrainische Drohne einen Betrieb in der Stadt Schebekino angegriffen habe. Ein weiterer Mann sei bei einer ähnlichen Attacke auf einen Betrieb in der Siedlung Beljanka zu Schaden gekommen. Auf der Autostraße Schebekino – Belgorod habe ein Lkw-Fahrer Verletzungen erlitten. Bei der Detonation einer Drohne habe ein Mitglied der örtlichen Drohnenabwehreinheit Orlan Verletzungen erlitten. In der Siedlung Krasnaja Poljana sei ein Angehöriger des russischen Katastrophenschutzes verletzt worden.

Gladkow meldet zudem zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden ein Mehrfamilienhaus, 41 Einfamilienhäuser, vier soziale Einrichtungen, ein Klostergebäude, zwei Geschäfte, vier Betriebe, fünf Infrastrukturobjekte, eine Stromleitung, ein Traktor, zwei Lkw, 24 Autos und ein Motorrad zerstört oder beschädigt worden.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 35 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 4. Mai 17 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Tschulakowka – drei,
  • Gornostajewka – vier,
  • Korsunka – zwei,
  • Kachowka – fünf,
  • Nowaja Kachowka – drei.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Ljubimowka, Kasatschji Lageri und Kachowka seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

IAEA bestätigt Schäden an Strahlungsüberwachungslabor von AKW Saporoschje

Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) hat nach einer Beschwerde aus Russland Schäden an wichtigen Messgeräten am AKW Saporoschje bestätigt. Wie die UN-Behörde auf der Plattform X schreibt, habe ein Expertenteam das von einer Drohne angegriffene Strahlungsüberwachungslabor besichtigt und Schäden an einigen Wettermessgeräten festgestellt. Diese seien nicht mehr betriebsfähig.

IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi ruft laut der Mitteilung erneut zu ​größter militärischer Zurückhaltung in der Nähe aller Nuklearanlagen auf.

Am Sonntag hat die Leitung des von Russland kontrollierten Kernkraftwerks dem ukrainischen Militär eine Drohnenattacke auf die größte Atomanlage in Europa vorgeworfen, die seit knapp vier Jahren aus Sicherheitsgründen stillsteht.

Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 4. Mai bis 8 Uhr MESZ am 5. Mai 95 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 14-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus drei Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über Schäden in drei Siedlungen. Dort seien ein Klub, ein Schuppen, eine Wohnung und ein Auto beschädigt worden.

DVR meldet fünf ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden fünf Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik fünf Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 4. Mai bis 0 Uhr am 5. Mai (Ortszeit) wurden drei zivile Personen, darunter ein Kind, verletzt. Durch den Beschuss wurden ein Wohnhaus, ein ziviles Infrastrukturobjekt und ein Kommunalfahrzeug beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 14 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Zwei zivile Personen kamen dabei ums Leben, vier weitere erlitten Verletzungen. Zu Schaden kamen sieben Wohnhäuser, vier zivile Infrastrukturobjekte, ein Kommunalfahrzeug und mehrere Autos.

Peskow: Militarisierung Europas führt zu "harter Konfrontation mit Russland"

Die von Russophobie getriebene Militarisierung Europas werde laut Dmitri Peskow zu einer Phase "harter Konfrontation" zwischen Russland und Europa führen. Der Pressesprecher des russischen Präsidenten weist darauf hin, dass die Europäer durch die Erhöhung der Militärausgaben versuchten, den Wegfall der US-amerikanischen Waffenlieferungen auszugleichen.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

Mindestens drei Verletzte durch ukrainische Drohnenangriffe auf Tschuwaschien am Oberlauf der Wolga

In der Nacht zum Dienstag haben die ukrainischen Streitkräfte unter anderem die russische Teilrepublik Tschuwaschien angegriffen, die am Oberlauf der Wolga liegt. Nach Angaben des Republikoberhaupts Oleg Nikolajew habe der Angriff vor allem der Hauptstadt Tscheboksary und ihrer Umgebung gegolten. Wie der Politiker auf der Plattform MAX mitteilt, hätten infolge der ukrainischen Attacke drei Einwohner Verletzungen erlitten. Eines der Opfer sei ins Krankenhaus eingeliefert worden, während man die anderen am Ort des Geschehens medizinisch versorgt habe. Alle Verletzten seien außer Lebensgefahr.

Da es am Morgen wiederholte Drohnenangriffe auf Tscheboksary gegeben habe, sei es ratsam, bis auf Weiteres in sicheren Räumen zu bleiben, warnt Nikolajew weiter. Beim Fund von Wrackteilen sollte man diese auf keinen Fall berühren. Stattdessen sollte man den Rettungsdienst anrufen.

Ukrainische Kamikaze-Drohnen greifen Grenzgebiet Brjansk an: Zwei Verletzte

Gouverneur Alexander Bogomas wirft den ukrainischen Streitkräften ein weiteres "niederträchtiges" Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung des russischen Gebiets Brjansk vor. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, habe der Gegner die Siedlung Demjanki im Bezirk Starodub mit Kamikaze-Drohnen angegriffen. Der Gouverneur bezeichnet die Attacke als terroristisch. Infolge des Angriffs seien eine Frau und ein Mann mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Darüber hinaus meldet Bogomas, dass in der zurückliegenden Nacht über dem Gebiet Brjansk insgesamt 98 unbemannte Luftfahrzeuge zerstört worden seien. Im Einsatz seien Einheiten der Luftabwehr, des örtlichen Verteidigungsbataillons BARS – Brjansk und der russischen Nationalgarde (Rosgwardija) gewesen.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 289 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium meldet am Dienstagmorgen weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Montag bis 6 Uhr MESZ am Dienstag 289 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen seien über den Gebieten Brjansk, Belgorod, Woronesch, Kursk, Kaluga, Smolensk, Orjol, Twer, Tula, Rjasan, Pskow, Nowgorod, Leningrad, Rostow und Wolgograd, dem Großraum Moskau, den Teilrepubliken Krim und Tatarstan, der Region Krasnodar und über dem Asowschen Meer abgefangen worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

4.05.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

"Die Sowjetunion hat uns vom Faschismus befreit" – Unsterbliches Regiment in Frankfurt

Am Sonntag ist in Frankfurt eine Prozession des "Unsterblichen Regiments" durch die Innenstadt gezogen. Zahlreiche Teilnehmer erinnerten mit Porträtfotos ihrer Angehörigen an die sowjetischen Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg gegen den Faschismus gekämpft haben.

Mit der jährlichen Veranstaltung wird das Andenken an die Millionen Opfer des Großen Vaterländischen Krieges geehrt. Gleichzeitig soll die Erinnerung an ihren Einsatz gegen die nationalsozialistische Diktatur wachgehalten werden. Ein 1948 geborener Teilnehmer aus Westdeutschland kritisierte dabei die aktuelle Stimmung gegen Russland und erklärte:

"Ich möchte meinen Beitrag leisten, denn ich habe verstanden, dass die Sowjetunion uns vom Faschismus befreit hat."

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Ukrainische Nationalisten sollen "Mein Kampf" neu aufgelegt haben

Die in Russland verbotene autobiografische Schrift "Mein Kampf" von Adolf Hitler soll von ukrainischen Nationalisten neu herausgegeben worden sein. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf russische Sicherheitsstrukturen. Ein Gesprächspartner der Agentur sagte dazu:

"Ukrainische Nationalisten prahlen auf Facebook offen damit, dass sie die in praktisch allen Ländern verbotene Schrift Hitlers neu aufgelegt haben."

Zuvor hatte der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärt, die deutschen Nationalsozialisten und die heutigen ukrainischen Nationalisten verbinde ihre Haltung gegenüber jenen, die sie unterwerfen wollten. Die einen verbrannten Juden, die anderen Russen. Er präzisierte, dass Ukrainer "am 2. Mai 2014 in Odessa russische Menschen verbrannten, nur weil sie Russen waren".

Medwedew spottet über Treffen von Selenskij und Paschinjan in Jerewan

Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, hat sich zu dem Gespräch zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij und dem armenischen Premierminister Nikol Paschinjan in Jerewan geäußert. Auslöser war für Medwedew die Tatsache, dass die Politiker trotz guter Russischkenntnisse auf Englisch miteinander gesprochen haben, das sie seiner Einschätzung nach nur eingeschränkt beherrschen.

In einem Telegram-Beitrag schrieb er, beide hätten sich "in schlechtem Englisch" miteinander unterhalten, und äußerte sich abwertend über den Gesprächsverlauf. Zudem stellte er die Vermutung auf, Teile des Austauschs könnten lediglich für die Kamera erfolgt sein, während später auf Russisch weitergesprochen worden sei.

"Fehlten nur noch Donald Trump und JD Vance, um den 'Nichtskönnern' eine Prüfung in Englisch abzunehmen."

Das Treffen fand am 4. Mai in Armenien statt. Laut Angaben beider Seiten wurden dabei Fragen der regionalen Sicherheitslage, diplomatische Bemühungen um eine Konfliktlösung sowie wirtschaftliche Kooperationen besprochen.

Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Brjansk verletzt

Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Brjansk ist ein Zivilist verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Bogomas auf der Plattform Max mit:

"Die ukrainischen Streitkräfte haben den Ort Werbowka im Bezirk Starodub mit einer Kamikaze-Drohne angegriffen. Infolge dieser terroristischen Handlung des Kiewer Regimes wurde leider ein Zivilist verletzt. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht und erhielt die notwendige medizinische Hilfe."

Die Einsatz- und Rettungskräfte seien vor Ort im Einsatz, fügte er hinzu.

Verteidigungsministerium: 114 Drohnen in fünf Stunden abgeschossen 

Die russische Luftabwehr hat innerhalb von fünf Stunden 114 Drohnen der ukrainischen Streitkräfte abgefangen und zerstört. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium auf Telegram mit:

"Im Zeitraum von 15:00 bis 20:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 114 ukrainische Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Kaluga, Rjasan, Smolensk, Tula, Orjol, Twer, Rostow, und Wolgograd sowie über dem Moskauer Raum abgefangen und zerstört."

Zuvor hatte der Berater des ukrainischen Verteidigungsministers Sergei Beskrestnow erklärt, Angriffe auf Moskau mit Drohnen seien mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden. "Moskau ist sehr gut geschützt", sagte er. Kiew benötige "modernere, innovative Technologien", um Fehlschläge zu vermeiden.

Am 4. Mai hatte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij eine mögliche Drohnenattacke auf Moskau während der Siegesparade am 9. Mai nicht ausgeschlossen.

Kimakowski: "Ukraine ist faktisch eine NATO-Privatarmee"

Die ukrainischen Streitkräfte fungieren de facto als eine "private Militärfirma der NATO". Diese Einschätzung äußerte der Berater des Chefs der Volksrepublik Donezk, Igor Kimakowski, im Sender Solowjow Live:

"Die bewaffneten Formationen der Ukraine sind faktisch eine private Militärfirma der NATO. Das zeigt sich daran, wie viele westliche Waffentrophäen wir finden – darunter Bradley-Schützenpanzer, britische und amerikanische gepanzerte Fahrzeuge sowie Handwaffen."

Der Westen habe ihm zufolge viel dazu beigetragen, die ukrainischen Streitkräfte zu einer "eigenen privaten Militärstruktur" zu machen, indem er zahlreiche Waffensysteme aus verschiedenen Ländern geliefert habe.

Zugleich betonte Kimakowski, dass die russischen Streitkräfte erfolgreich gegen die ukrainischen Einheiten vorgehen, unter anderem mit Taktiken kleiner Gruppen und unter Nutzung der Wetterbedingungen.

Selenskij kündigt Waffenruhe ab 6. Mai an

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat eine Waffenruhe ab dem 6. Mai angekündigt. Er schrieb auf Telegram:

"Bis heute gab es keinerlei offizielle Ansprache an die Ukraine zu den Bedingungen einer Einstellung der Kampfhandlungen, über die in russischen sozialen Netzwerken berichtet wird. Wir sind der Ansicht, dass das menschliche Leben unvergleichlich wertvoller ist als das 'Feiern' irgendeines Jahrestages. In diesem Zusammenhang kündigen wir einen Waffenstillstand ab 00:00 Uhr in der Nacht vom 5. auf den 6. Mai an."

In der verbleibenden Zeit sei es realistisch, eine Waffenruhe herzustellen. Ab diesem Zeitpunkt werde Kiew spiegelbildlich handeln, so Selenskij.

Bericht: Ausländische Söldner bei Kupjansk getötet

Eine Gruppe ausländischer Kämpfer der ukrainischen Nationalgarde-Einheit "Hartija" soll nach Angaben russischer Sicherheitsstrukturen im Frontabschnitt bei Kupjansk getötet worden sein. Dies berichtete RIA Nowosti unter Verweis auf entsprechende Quellen. Demnach haben Freiwillige die Identität von sechs getöteten Kämpfern festgestellt: drei aus Kolumbien und drei aus Brasilien.

Zudem wird die Wirksamkeit eines russischen Angriffs auf einen temporären Standort ausländischer Kämpfer in Nikolajew bestätigt. Als Quelle wurde dabei eine Angehörige eines getöteten Kämpfers aus Georgien zitiert, die über dessen Tod gemeinsam mit weiteren Soldaten bei dem Angriff berichtet habe.

Finnland und Estland fordern Kiew zur Kontrolle von Drohnen im Grenzraum auf

Finnland und Estland haben von der Ukraine verlangt, das Eindringen von Drohnen und Drohnentrümmern in ihr Staatsgebiet zu verhindern. Finnlands Verteidigungsminister Antti Häkkänen erklärte dazu:

"Die Nutzung unseres Luftraums für solche Zwecke ist vollständig verboten. Absolut verboten. Wir haben der ukrainischen Regierung sehr klar gesagt, dass selbst diese verirrten Drohnen inakzeptabel sind."

Er forderte Kiew auf, solche Vorfälle künftig auszuschließen. Auch Estlands Premier Kristen Michal äußerte sich ähnlich:

"Unsere Forderung oder Botschaft ist sehr einfach: Trümmer aus Kampfhandlungen dürfen nicht in unseren Luftraum eindringen."

Zuvor hatte das finnische Verteidigungsministerium den Fund einer Drohne nahe der Grenze zu Russland gemeldet. Später sprach die Grenzschutzbehörde von zwei Drohnen. Finnlands Premier Petteri Orpo soll den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij direkt auf die Vorfälle angesprochen haben.

Bloomberg: NATO- und EU-Staaten sehen Probleme bei Abwehr tieffliegender Drohnen

Laut Einschätzung von Bloomberg haben die an Russland und die Ukraine grenzenden Mitgliedstaaten der EU und der NATO Schwierigkeiten bei der Erkennung und Bekämpfung niedrig fliegender Drohnen.

Estlands Premier Kristen Michal räumte demnach "technologische Schwierigkeiten" ein, mit denen die betroffenen Staaten beim Monitoring und der Abwehr solcher Fluggeräte konfrontiert sind. Gleichzeitig erklärte Michal, dass Estland ein neues Radarsystem anschaffen werde und bereits über Luftverteidigungssysteme zur Drohnenabwehr verfüge.

Großbritannien erwägt Beteiligung an EU-Kredit für die Ukraine

Zum Zweck der weiteren Unterstützung für die Ukraine will Großbritannien seine Beteiligung am milliardenschweren EU-Kredit diskutieren. Außerdem muss London in Kürze neue Sanktionen gegen Russland ankündigen.

Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

Fico fordert EU zu Dialog mit Russland auf

Der Premierminister der Slowakei, Robert Fico, hat die Europäische Union zu direkten Gesprächen mit Russland aufgefordert. Zugleich kritisierte er nach eigenen Angaben informelle Nachfragen anderer Regierungschefs zu seinen Moskau-Reisen. Dies sagte Fico vor Journalisten am Rande des Treffens der Europäischen Politischen Gemeinschaft:

"Ich erinnere mich an Treffen in der Vergangenheit, als wir in Moskau waren. Dann gab es Bemerkungen, dass das falsch sei. Und dann geht man auf die Toilette, und dort kommen Premierminister zu einem und fragen: 'Was hat er gesagt? Wie war es?'"

Fico betonte erneut:

"Es ist notwendig, den Dialog zu führen."

Fico traf den russischen Präsidenten Wladimir Putin bereits im Dezember 2024 und im Mai 2025 in Moskau sowie im September 2025 in Peking. Zudem rechnet er mit einem weiteren Treffen am 9. Mai in Moskau zum Tag des Sieges.

Moskau kündigt Waffenruhe zum 9. Mai an – und warnt Kiew vor Vergeltungsschlag

Auf Anordnung des russischen Oberbefehlshabers Wladimir Putin wird anlässlich des Jahrestags des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg für den 8. und 9. Mai 2026 eine Waffenruhe ausgerufen.

"Wir gehen davon aus, dass die ukrainische Seite diesem Beispiel folgen wird."

Zugleich verwies Moskau auf eine Erklärung des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij am Rande des Gipfels der Europäischen Politischen Gemeinschaft in Jerewan, die Drohungen eines Angriffs auf Moskau am 9. Mai enthalte.

"Die Streitkräfte der Russischen Föderation werden alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit der Feierlichkeiten zu gewährleisten."

"Sollte das Kiewer Regime versuchen, seine verbrecherischen Pläne umzusetzen und die Feierlichkeiten zum 81. Jahrestag des Sieges zu stören, werden die Streitkräfte der Russischen Föderation einen Vergeltungsschlag mit massiven Raketenangriffen auf das Zentrum Kiews durchführen."

Russland habe sich "trotz vorhandener Möglichkeiten" bislang aus humanitären Gründen von solchen Maßnahmen zurückgehalten.

"Wir warnen die Zivilbevölkerung Kiews und die Mitarbeiter ausländischer diplomatischer Vertretungen, damit sie die Stadt rechtzeitig verlassen können."

Puschilin: Vorstoß Richtung Schlüsselkanal im Donbass

Die russische Armee rückt in Richtung des strategisch wichtigen Sewerski-Donez-Donbass-Kanals vor. Dies erklärte der Chef der Volksrepublik Donezk, Denis Puschilin, im Interview mit der Zeitung Westi:

"Auf dem Krasnolimansker Abschnitt setzen unsere Einheiten ihre Bewegung in Richtung des Kanals Sewerski Donez–Donbass fort. Gefechte verzeichnen wir derzeit im Raum Stary Karawan sowie bei dem zuvor befreiten Brussowka."

Er fügte hinzu, dass die Straßenkämpfe in Krasny Liman andauerten. Russische Truppen hätten demnach ihre Positionen im Nordosten und Südosten der Stadt verbessert.

Selenskij: Kanada stellt weitere 200 Millionen Dollar Militärhilfe bereit

Die Regierung von Kanada stellt der Ukraine im Rahmen des PURL-Programms weitere 200 Millionen US-Dollar für militärische Unterstützung zur Verfügung. Dies teilte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij auf Telegram mit:

"Die zusätzlichen 200 Millionen Dollar, die heute Premierminister Mark Carney angekündigt hat, sind ein wichtiger Beitrag."

Insgesamt habe Kanada im Rahmen dieser Initiative bereits mehr als 830 Millionen US-Dollar an Kiew bereitgestellt, fügte er hinzu.

Kiews Armee terrorisiert Gebiet Belgorod weiter

Bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Belgorod ist ein Zivilist getötet worden, sieben weitere Menschen wurden verletzt. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf der Plattform Max mit. Er schreibt:

"Drei Gemeinden waren terroristischen Angriffen durch die ukrainischen Streitkräfte ausgesetzt. Ein Zivilist ist ums Leben gekommen. Sieben weitere Menschen, darunter ein zehnjähriges Kind und ein Kämpfer der Einheit 'Orlan', erlitten verschiedene Verletzungen."

Konstantinowka: Weiterer Leopard-Panzer schmückt Trophäensammlung der russischen Armee

Die russische Armee setzt ihren Vormarsch an der Front in der Volksrepublik Donezk fort. Um die Ortschaft Konstantinowka wird derzeit heftig gekämpft. Genau dort entdeckte ein Drohnenpilot während eines Einsatzes getarnte gegnerische Fahrzeuge.

Bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass es sich um einen Leopard-Panzer aus deutscher Produktion handelte. Der Großteil seiner Artgenossen hat das Schlachtfeld bereits verlassen. Diesem Exemplar ereilte dasselbe Schicksal.

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Medien: Kiew versucht, Offiziere aus Konstantinowka abzuziehen

Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte versucht, Offiziere aus Konstantinowka abzuziehen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf russische Sicherheitsstrukturen:

"Der Gegner erkennt die Unvermeidlichkeit des Zusammenbruchs seiner Verteidigung in Konstantinowka und versucht, den Offiziersbestand abzuziehen."

Mehrere solcher Versuche seien laut den Angaben erfolglos geblieben.

Bericht: Ukrainische Einheit verlangt Geld für Frontabzug

Das Kommando des separaten Sturmregiments "Skala" der ukrainischen Streitkräfte soll Kämpfern im Dorf Lesnoje im Gebiet Saporoschje angeboten haben, gegen Bezahlung die Front zu verlassen. Dies meldet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf russische Sicherheitsstrukturen:

"Den in Lesnoje bei Guljaipole sterbenden Kämpfern von 'Skala' haben die Kommandeure angeboten, sich die Freiheit und den Abzug von der Front zu erkaufen."

Den Angaben zufolge kann die sogenannte "Demobilisierung" bis zu mehrere Zehntausend Dollar kosten. "Wer noch lebt und plant, ins Hinterland zu gelangen, sucht nach Geld", erklärten die Sicherheitsstrukturen.

Selenskij fordert Beteiligung Europas am Verhandlungstisch

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat eine Beteiligung Europas an möglichen Verhandlungen zur Ukraine gefordert. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Ukrinform:

"Wir müssen ein funktionierendes diplomatisches Format finden. Und Europa muss bei allen Verhandlungen mit am Tisch sitzen."

Zugleich müssten die europäischen Staaten eine gemeinsame Position für den Dialog mit Moskau erarbeiten. Im März hatte Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärt, Russland halte eine Beteiligung europäischer Länder am Verhandlungsprozess zur Ukraine nicht für zweckmäßig.

Fico stellt Kiew-Reise infrage: "Keine billigen Gesten"

Nach Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij in Jerewan hat der slowakische Premierminister Robert Fico Zweifel gegenüber einer Reise nach Kiew geäußert. Das berichtet die Zeitung Denník N:

"Mir schien, dass Präsident Selenskij recht flexibel ist. Deshalb werden wir versuchen, ein Treffen in Bratislava zu organisieren. Ich habe keinen Grund für billige Gesten."

Am 2. Mai hatte der slowakische Regierungschef nach eigenen Angaben in einem Telefonat mit Selenskij vereinbart, gegenseitige Besuche in den Hauptstädten beider Länder durchzuführen.

Fico: "Keine Militärkredite und keine Gratis-Waffen für Ukraine"

Die Slowakei wird keine Militärkredite für die Ukraine unterstützen und auch keine Waffen kostenlos liefern. Dies erklärte Ministerpräsident Robert Fico am Montag vor Journalisten am Rande eines Treffens der Europäische Politische Gemeinschaft:

"Die Slowakei wird keine Militärkredite für die Ukraine unterstützen und der Ukraine keine Waffen kostenlos zur Verfügung stellen. Wenn jemand etwas kaufen will, soll er es bei uns kaufen."

Bericht: Qualifizierte Mediziner in Sturmtrupps, Mangel in Sanitätsdienst

In den ukrainischen Streitkräften sollen mobilisierte Bürger ohne ausreichende Qualifikation im Sanitätsdienst landen, während ausgebildete Mediziner bereits bei der Auswahl in den Territorialen Rekrutierungszentren in Sturm­einheiten geschickt werden. Zugleich würden in den Sanitätsdienst "nicht die Gesündesten und die am wenigsten Gebildeten" gelangen. Dies meldet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf russische Sicherheitsstrukturen:

"Deshalb ist der Ärztemangel in den Kampfverbänden akut, und die Kommandeure haben keine konkreten Lösungswege. Dieses Problem wird gegenüber der übergeordneten Führung verschwiegen."

13 Ortschaften im April befreit

Die russischen Streitkräfte haben im vergangenen Monat 13 Ortschaften in den Gebieten Charkow, Sumy und Saporoschje sowie in der Volksrepublik Donezk befreit. Dies berichtete der Militärexperte Andrei Marotschko im sozialen Netzwerk Vkontakte unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums. 

"Im zweiten Frühlingsmonat befreiten die russischen Streitkräfte insgesamt 13 Siedlungen, darunter: Miropolskoje im Gebiet Sumy, Werchnjaja Pisarewka, Woltschanskije Chutora, Sybino, Weterinarnoje, Pokaljanoje im Gebiet Charkow, Dibrowa, Grischino, Iljitschowka, Iljinowka, Nowodmitrowka, Nowoalexandrowka in der DVR und Boikowo im Gebiet Saporoschje."

Marotschko betonte, dass die Einheiten des Truppenverbandes Nord die größte Anzahl der Siedlungen – fünf – befreit haben.

Wohnhaus im Südwesten Moskaus von ukrainischer Drohne getroffen

Jede Nacht attackiert die ukrainische Armee mit Dutzenden oder gar Hunderten Drohnen zivile Ziele in Russland, so auch in der Nacht auf den 4. Mai. 

In 14 Gebieten wurde die Luftabwehr aktiv und schoss insgesamt 156 Drohnen ab, aber einige kamen durch und richteten Schäden an. Unter anderem wurde ein Wohnhaus im Südwesten Moskaus getroffen und eine Wohnung im 36. Stock schwer beschädigt, wie der Bürgermeister der Hauptstadt, Sergei Sobjanin, mitteilte. Im Umfeld des Hauses parkende Autos wurden von Trümmern beschädigt, verletzt wurde niemand.

Sobjanin fügte hinzu, dass die Luftabwehr zwei weitere Drohnen abgeschossen habe, die auf Moskau zuflogen. Am Ort des Absturzes seien Spezialisten im Einsatz, präzisierte der Bürgermeister.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Gebiet Kursk: Über 120 ukrainische Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 91 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 3. Mai bis 7:00 Uhr am 4. Mai wurden insgesamt 129 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Zwölfmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

Chinstein meldete keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.240 Soldaten verloren hat.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 260 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär 19 Autos, sechs Feldartilleriegeschütze, einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ RAK-SA-12 aus kroatischer Produktion sowie eine Station für elektronische Kampfführung.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes West verlor das ukrainische Militär etwa 180 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband einen Mannschaftstransportwagen vom Typ M113 aus US-Produktion, fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 25 Autos, vier Artilleriegeschütze, einen Grad-Mehrfachraketenwerfer sowie drei Stationen für elektronische Kampfführung.

Im Abschnitt des Truppenverbandes Süd musste das ukrainische Militär etwa 90 Kämpfer einbüßen. Ein Schützenpanzer vom Typ Marder aus deutscher Produktion, ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ Puma aus italienischer Produktion, ein Mannschaftstransportwagen vom Typ M113 aus US-Produktion, ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ Kasak, 13 Autos, drei Feldartilleriegeschütze, vier Stationen für elektronische Kampfführung sowie zwei Radaranlagen vom Typ RADA aus israelischer Produktion wurden getroffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär etwa 360 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos, drei Artilleriegeschütze und zwei Stationen für elektronische Kampfführung. 

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 315 Soldaten hinnehmen. Darüber hinaus setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich fünf Autos und drei Feldartilleriegeschütze außer Gefecht. 

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr auf mehr als 35 Soldaten. Außerdem zerstörte der Verband 24 Autos, ein Artilleriegeschütz und drei Stationen für elektronische Kampfführung.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Transportinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, Munitionslager, Drohnenlager und Drohnenleistellen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 142 Bezirken wurden ebenfalls getroffen.

Russische Luftabwehrkräfte haben acht gelenkte Bomben, sieben HIMARS-Raketen und 507 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 141.646 unbemannte Luftfahrzeuge, 658 Flugabwehrraketensysteme, 29.161 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.714 Mehrfachraketenwerfer, 34.749 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie  60.777 militärische Spezialfahrzeuge eliminiert.

Weitere ukrainische Drohnen nahe Moskau abgeschossen

Der Bürgermeister von Moskau, Sergei Sobjanin, erklärte, dass weitere ukrainische Drohnen im Anflug auf die russische Hauptstadt abgefangen wurden. Auf Telegram teilte Sobjanin mit:

"Die Luftverteidigungskräfte des Verteidigungsministeriums haben drei Drohnen im Anflug auf Moskau zerstört. Einsatzkräfte sind vor Ort."

Am Montag meldete er sieben Drohnen, die in Richtung Moskau flogen.

Mehrere Mitarbeiter des Agrarkonzerns Miratorg im Gebiet Brjansk verletzt

Nach Angaben des Gouverneurs des Gebiets Brjansk, Alexander Bogomas, erlitten mehrere Mitarbeiter des Agrarkonzerns Miratorg Verletzungen nach einer ukrainischen Attacke. Der Angriff auf die Ortschaft Brownitschi erfolgte unter dem Einsatz des Grad-Mehrfachraketenwerfers, schrieb Bogomas auf Telegram. 

"Infolge der terroristischen Handlungen der ukrainischen Streitkräfte wurden leider sieben Mitarbeiter des Betriebs verletzt."

Bogomas zufolge erfolgte der zweite Angriff unter dem Einsatz von Drohnen während der Evakuierung der Verletzten.

Gebiet Belgorod meldet Tote und Verletzte binnen 24 Stunden

Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 19 Orte in sieben Bezirken angegriffen.

Infolge der Attacken kamen zwei Zivilisten ums Leben, zwölf weitere suchten medizinische Hilfe. 

Zu Schaden kamen zwei Mehrfamilienhäuser, 19 Privathäuser, fünf Geschäfte, eine soziale Einrichtung, ein Betrieb, ein Infrastrukturobjekt sowie 30 Fahrzeuge.

Tausende Haushalte im Gebiet Saporoschje ohne Strom

Infolge der ukrainischen Drohnenangriffe auf das Gebiet Saporoschje ist es zum Stromausfall im Bezirk Kamenka-Dnjeprowskaja gekommen. Dies berichtet TASS unter Berufung auf die örtlichen Behörden. Insgesamt 7.141 Haushalte in sieben Ortschaften sind ohne Stromversorgung. Die Wiederherstellungsarbeiten werden durch die Drohnenaktivität behindert.

Selenskij: Ukrainische Drohnen könnten bei Parade am 9. Mai in Moskau auftauchen

Laut Wladimir Selenskij könnten die ukrainischen Drohnen bei der Parade am 9. Mai auf dem Roten Platz in Moskau auftauchen. Dies erklärte der Politiker bei der Eröffnung des VIII. Gipfeltreffens der Europäischen Politischen Gemeinschaft in Jerewan, wie die ukrainische Agentur RBC berichtet

"Russland hat für den 9. Mai eine Parade angekündigt, bei dieser Parade wird es jedoch keine Militärtechnik geben. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, wäre es das erste Mal seit vielen Jahren, dass sie es sich nicht leisten können, Waffen bei der Parade zu zeigen. Und möglicherweise fliegen auch ukrainische Drohnen über diese Parade." 

Selenskij fügte hinzu, dass der Druck auf Russland durch Sanktionen fortgesetzt werden müsse.

DVR: Nachschubwege der ukrainischen Truppen in Richtung Dobropolje abgeschnitten

Nach Angaben von Denis Puschilin, dem Chef der Volksrepublik Donezk, hat die russische Armee die Nachschubwege der ukrainischen Streitkräfte in Richtung der Stadt Dobropolje abgeschnitten. Dies teilte Puschilin gegenüber dem Fernsehsender Westi mit

"Nach der Befreiung von Nowoalexandrowka beobachten wir das Vorrücken unserer Einheiten. Die Nachschubwege sind hier bereits abgeschnitten. Die Logistik des Gegners in Richtung Dobropolje ist unter Kontrolle, sodass wir auch hier eine Verbesserung der Stellungen feststellen."

Am 30. April meldete das russische Verteidigungsministerium, dass Einheiten des Truppenverbandes Mitte die Ortschaft Nowoalexandrowka in der Volksrepublik Donezk befreit haben.

Drohnenpiloten der Asow-Brigade ins Gebiet Sumy verlegt

Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte hat aufgrund der kritischen Lage die Drohnenpiloten der Asow-Brigade in die Region Sumy verlegt. Dies teilten russische Sicherheitsdienste gegenüber TASS mit.

"Die Lage in der Nähe von Sumy ist kritisch. Zehn Drohnenbesatzungen des Asow-Bataillons wurden eilig an diesen Frontabschnitt verlegt, um die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte zu verstärken."

Wie es heißt, seien die ukrainischen Drohnenpiloten an Grenzstellungen nahe der Kontaktlinie in der Region Sumy verlegt worden, die unter der Feuerkontrolle der russischen Streitkräfte stehen.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht über 100 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 117 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden zwischen 20:00 Uhr Moskauer Zeit am 3. Mai und 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 4. Mai über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Woronesch, Wolgograd, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan, Saratow, Smolensk, Uljanowsk und der Region Moskau zerstört. 

Helsinki an Kiew: Verletzung des finnischen Luftraums durch Drohnen inakzeptabel

Der finnische Ministerpräsident Petteri Orpo hat bei einem Treffen mit Wladimir Selenskij das Auftauchen der Drohnen im finnischen Luftraum besprochen und betont, dass die Verletzung von Finnlands Luftraum nicht hinnehmbar sei. Dies meldete der Rundfunksender Yle.

"Ich habe betont, dass Finnland die Ukraine unterstützt und deren Selbstverteidigung versteht. Dennoch ist es inakzeptabel, dass der finnische Luftraum verletzt wird und Drohnen in unseren Luftraum eindringen."

Orpo wies darauf hin, dass die Regierung in Helsinki die Situation unter Kontrolle halte und der finnische Luftraum gut vor Drohnen geschützt sei.

Am Sonntag meldeten die finnischen Behörden, dass zwei unbekannte Drohnen am frühen Morgen möglicherweise den Luftraum des Landes verletzt haben sollen.

Moskauer Bürgermeister: Drohne trifft Gebäude nahe der Mosfilmowskaja-Straße

Eine Drohne beschädigt ein Gebäude in Moskau nahe der Mosfilmowskaja-Straße, wie Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin auf Telegram mitteilte.

"Nach vorläufigen Angaben hat eine Drohne ein Gebäude nahe der Mosfilmowskaja-Straße getroffen. Es gab keine Verletzten. Die Einsatzkräfte sind vor Ort."

3.05.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Fico: Slowakei beteiligt sich in Zukunft nicht mehr an Ukraine-Krediten

Die Slowakei wird an zukünftigen Krediten für die Ukraine nicht mehr beteiligt sein. Dies erklärte der slowakische Ministerpräsident Robert Fico. In einer Videobotschaft auf Facebook betonte der Regierungschef, dass die Slowakei und die Ukraine Nachbarn sind. Die beiden Länder müssen einen Dialog führen und nach Lösungen suchen, die den bilateralen Beziehungen keinen Schaden zufügen. Fico erinnert daran, dass Bratislava bereits den jüngsten EU-Kredit für Kiew in Höhe von 90 Milliarden Euro nicht unterstützte.

Die Gaslieferungen durch die Ukraine nach Mitteleuropa unter Benutzung der slowakischen Transportinfrastruktur lägen im nationalen Interesse des Landes, führte Fico weiter aus. Dieses Thema werde bei allen Treffen mit der ukrainischen Führung erörtert.

Erneut gegnerische Drohnen über Russland abgefangen

Die russische Flugabwehr hat 33 unbemannte Flugzeuge des Gegners über den Regionen des Landes zerstört, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Demnach wurden die Drohnen zwischen 16 und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Nowgorod, Smolensk und Moskau abgefangen.

AKW Saporoschje: IAEA-Chef Grossi warnt vor nuklearem Risiko

Jeder Angriff auf Objekte in der Nähe von Atomanlagen kann die nukleare Sicherheit gefährden, erklärt der Pressedienst der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) mit Verweis auf Generaldirektor Rafael Grossi.

In der Erklärung wird zudem erwähnt, dass die Organisation über einen heutigen Drohnenangriff auf das Strahlungsüberwachungslabor des Atomkraftwerks Saporoschje informiert wurde. Berichte über Verletzte habe es keine gegeben. Ob das Labor, das außerhalb des AKW-Geländes liegt, beschädigt worden sei, ist nicht bekannt. Die IAEA-Gruppe am Atommeiler habe Zugang zu dem Labor beantragt.

Die russischen Behörden hatten zuvor am Sonntag über eine ukrainische Drohnenattacke auf das Labor berichtet. Solche Handlungen stellen eine Gefahr für die Atomsicherheit dar.

Gebiet Brjansk unter ukrainischen Drohnenangriffen – ein Jugendlicher verletzt

Ukrainische Truppen haben das Gebiet Brjansk mit Kamikaze-Drohnen angegriffen, wie Gouverneur Alexander Bogomas berichtet. Dabei schlug im Ort Woronok ein unbemanntes Flugzeug in ein Wohnhaus ein, wodurch ein 17-jähriger Junge verletzt wurde. Der Jugendliche wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

Gebiet Belgorod: Familie bei ukrainischem Drohnenangriff betroffen – Mann und Sohn tot

Eine ukrainische Drohne hat ein Auto im Ort Netschajewka im Gebiet Belgorod getroffen. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow fuhr mit dem Fahrzeug eine dreiköpfige Familie. Der Mann und der 21-jährige Sohn erlitten schwere Verletzungen und kamen vor Ort ums Leben. Die Frau wurde im Krankenhaus behandelt.

Syrski: Kiews Fronteinheiten leiden unter Mangel an Sanitätern

Ukrainische Einheiten an der Frontlinie leiden unter Mangel an Sanitätspersonal, teilt Oberbefehlshaber Alexander Syrski mit. Hauptsächlich fehle es ihm zufolge an Sanitätern, die unmittelbar an der vordersten Linie die Erstversorgung der Verwundeten unter schwierigen Evakuierungsbedingungen leisten.

Gleichzeitig räumt Syrski eine positive Dynamik ein. Im April seien 328 Soldaten in medizinischen Fachrichtungen ausgebildet worden. Die Ausstattung mit Sanitätspersonal sei im Vergleich zum März um sieben Prozent gestiegen.

Weitere ukrainische Drohnen über Russland zerstört

Einheiten der russischen Flugabwehr haben 75 Drohnen der Ukraine zerstört, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Demnach wurden die unbemannten Flugzeuge über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Smolensk, Tula und Moskau vom Himmel geholt. Alle Flugziele wurden zwischen 12 und 16 Uhr Moskauer Zeit neutralisiert.

Peskow: Ziele im Ukraine-Konflikt lieber durch Friedensabkommen erreichen

Russland bevorzuge ein Friedensabkommen, um seine Ziele im Ukraine-Konflikt zu erreichen, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Sollte Kiew dazu keine Neigung demonstrieren, würde sich Moskau auf dem Schlachtfeld durchsetzen müssen. Im Gespräch mit Journalisten betont Peskow:

"Wenn das Kiewer Regime dazu nicht geneigt ist, werden wir es durch die Durchführung und den Abschluss der militärischen Sonderoperation überzeugen."

Peskow kommentiert somit die Aussage von US-Präsident Donald Trump, dass ein Ukraine-Deal bevorstehe.

Gouverneur des Gebietes Belgorod meldet mehrere Verletzte nach ukrainischen Angriffen

Ukrainische Truppen haben das Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow wurden bei den Attacken auf die Kreise Schebekino und Belgorod sowie auf die Stadt Graiworon sechs Zivilisten verletzt.

Außerdem suchten drei Frauen medizinische Hilfe im Krankenhaus in Belgorod, nachdem sie am Samstag bei den ukrainischen Angriffen verwundet worden waren.

Russische Luftabwehr zerstört weitere 52 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 7 bis 11 Uhr MESZ 52 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Smolensk und Tula sowie dem Großraum Moskau zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Russische Atomenergie-Behörde: Kiew setzt Sicherheit des AKW Saporoschje aufs Spiel

Die Föderale Agentur für Atomenergie Russlands (Rosatom) hat den ukrainischen Streitkräften erneut vorgeworfen, die Sicherheit des AKW Saporoschje aufs Spiel zu setzen. Wie die Behörde auf Telegram mitteilte, habe das ukrainische Militär am Sonntag das Strahlungsüberwachungslabor des Kernkraftwerks mit einer Drohne angegriffen. Rosatom präzisierte dabei, dass die Einrichtung rund um die Uhr die Strahlenwerte um das AKW Saporoschje und die Wetterverhältnisse vor Ort messe sowie andere Daten sammle, um Handlungsszenarien bei möglichen Störfällen zu erstellen.

Obwohl die Behörde weder Opfer noch kritische Schäden an der Ausrüstung des Labors meldete, zeigte sie sich über die ukrainische Drohnenattacke sehr besorgt:

"Solche Handlungen stellen nicht nur für die Atomsicherheit eine Gefahr dar. Sondern sie bedrohen auch das Strahlungsüberwachungssystem, was negative Auswirkungen auf die rechtzeitige Risikobewertung und Reaktion haben kann."

Nach eigenen Angaben informierte Rosatom die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) über den Vorfall.

Gebiet Saporoschje: Teenager stirbt bei Drohnenattacke aus Ukraine

Gouverneur Jewgeni Balizki wirft den ukrainischen Streitkräften ein weiteres Verbrechen gegen die Bevölkerung des von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson vor. Der Politiker teilt auf der Plattform Telegram mit, dass in der Stadt Kamenka-Dnjeprowskaja ein 15-Jähriger ums Leben gekommen sei. Der Teenager habe sich zum Zeitpunkt der Attacke in der Nähe seines Hauses befunden. Er sei seinen Verletzungen an Ort und Stelle erlegen.

Balizki bezeichnet die Attacke als gezielt. Der Gouverneur drückt den Angehörigen des Getöteten sein tiefes Beileid aus. Die örtliche Regierung werde die Familie des Opfers unterstützen.

Gouverneur Saldo: Ukrainische Sabotagegruppen scheitern bei Anlandungsversuchen im Gebiet Cherson

Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS hat Gouverneur Wladimir Saldo über die Sicherheitslage im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson berichtet. Die Situation auf den Inseln im Delta des Flusses Dnjepr bezeichnete er als angespannt. Das russische Militär kontrolliere aber die Situation vor Ort.

"Der gesamte Lauf des Dnjeprs steht unter der sicheren Kontrolle unserer Militärangehörigen. Es gibt keine massenhaften ukrainischen Anlandungsversuche, und einzelne Anlandungsversuche von Sabotagegruppen werden unterbunden."

Ukrainische Drohnen lösen Brand auf Betriebsgelände im Gebiet Woronesch aus

Auch die Verwaltung des russischen Gebiets Woronesch meldet eine ukrainische Drohnenattacke. Wie Gouverneur Alexander Gussew auf der Plattform MAX mitteilt, seien in der zurückliegenden Nacht im Süden der Region 14 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen worden. Wegen herabfallender Drohnenteile sei in einem Betrieb ein Brand ausgebrochen, schreibt der Politiker. Außerdem seien Schäden an einem Einfamilienhaus entstanden. In 18 Wohnungen eines Mehrfamilienhauses seien darüber hinaus die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Zudem sei ein Auto in Mitleidenschaft gezogen worden. Es seien weder Todesopfer noch Verletzte verzeichnet worden.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Ambarnoje und Rjasnoje im Gebiet Charkow sowie Welikaja Rybiza, Pustogorod, Nowaja Sloboda, Chmelewka und Dibrowa im Gebiet Sumy getroffen. Der Gegner habe mehr als 175 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe zudem 16 Autos und zwei Geschütze zerstört.

Auch der Truppenverband West habe günstigere Stellungen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Pristen und Petrowka im Gebiet Charkow sowie Swjatogorsk und Krasny Liman in der DVR getroffen habe. Dabei seien bis zu 210 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Zudem habe der Gegner einen Schützenpanzer, einen Transportpanzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 19 Autos und drei Geschütze verloren.

Der Truppenverband Süd habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Nikolajewka, Kondratowka, Alexejewo-Druschkowka, Rai-Alexandrowka, Konstantinowka und Piskunowka getroffen. Die russische Militärbehörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 160 Soldaten. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und 17 Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.

Auch der Truppenverband Mitte habe günstigere Stellungen bezogen, wobei er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Prijut, Wodjanoje, Belizkoje, Dobropolje, Schewtschenko, Wassilewka und Kutscherow Jar in der DVR sowie Nowopawlowka und Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 320 Armeeangehörige verloren. Dabei seien sieben gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos und drei Geschütze außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Dolinka, Rownoje, Lesnoje, Tschariwnoje, Omelnik und Wosdwischewka im Gebiet Saporoschje sowie Gawrilowka, Pokrowskoje und Welikomichailowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Das Ministerium in Moskau beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 330 Soldaten. Das russische Militär habe zwei Transportpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und acht Autos zerstört.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Nowokairy und Nowoalexandrowka im Gebiet Cherson sowie Dimitrowo im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 40 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe außerdem einen Transportpanzer, 14 Autos, zwei Geschütze und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung verloren.

Ferner meldet das Ministerium erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Verkehrsinfrastrukturen, Munitionslager, Drohnenbasen und 147 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. In den letzten 24 Stunden habe die russische Luftabwehr dagegen vier Lenkbomben, eine HIMARS-Rakete und 740 unbemannte Luftfahrzeuge zerstört.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 141.139 Drohnen, 658 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.146 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.712 Mehrfachraketenwerfer sowie 34.729 Geschütze und Mörser verloren.

Finnland meldet mögliche Luftraumverletzung durch unbekannte Drohne

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Helsinki hat eine unbekannte Drohne nahe der Grenze zu Russland möglicherweise den finnischen Luftraum verletzt. Die finnische Luftwaffe habe die Drohne am Sonntagmorgen entdeckt, sie befinde sich nicht mehr im finnischen Luftraum, hieß es in einer entsprechenden Mitteilung. Das Modell und die Herkunft der Drohne hätten nicht ermittelt werden können. Der Vorfall werde untersucht.

Das russische Verteidigungsministerium hatte zuvor am Sonntag erklärt, dass in der Nacht 334 ukrainische Drohnen über rund 15 Regionen abgefangen worden seien – einige davon nahe Sankt Petersburg. Alexander Drosdenko, Gouverneur des Gebiets Leningrad, gab auf Telegram bekannt, dass ukrainische Drohnen einen Brand im Ostseehafen Primorsk ausgelöst hätten. Trotz des Angriffes auf den wichtigen Ölverladehafen sei es zu keiner Ölverschmutzung gekommen. Der Brand sei mittlerweile gelöscht. Über der gesamten Region habe die Luftverteidigung in der Nacht mehr ‌als ⁠60 Drohnen abgefangen.

Im März hatte sich die Ukraine bei der Regierung in Helsinki entschuldigt, nachdem zwei ukrainische Drohnen im Süden Finnlands abgestürzt waren.

Selenskij sanktioniert seinen ersten Kanzleichef

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat Sanktionen gegen seinen früheren Bürochef Andrei Bogdan verhängt. Wie aus dem am Samstag veröffentlichten Dekret hervorgeht, werden Bogdan staatliche Auszeichnungen aberkannt, sein Vermögen wird eingefroren und es werden Handelsgeschäfte untersagt. Die Maßnahmen gelten vorerst für zehn Jahre. Eine Begründung wird nicht genannt.

Der Jurist selbst, der das Präsidentenbüro von Mai 2019 bis Februar 2020 geleitet hat, vermutet auf Facebook, dass Selenskij gekränkt ist, weil in Medien über eine mögliche Verstrickung des Staatschefs und seiner Frau Jelena in korrupte Geschäfte berichtet wurde. Demnach unterstellt Selenskij einen Zusammenhang zwischen den Veröffentlichungen und Bogdans Tätigkeit als Anwalt.

Zwei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 24 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 24 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen habe.

In der Statistik berichtet der Politiker über zwei Opfer unter der Zivilbevölkerung. Ein Mann sei schwer verletzt worden, als eine ukrainische FPV-Drohne in der Siedlung Iwanowskaja Lissiza einen Traktor angegriffen habe. In der Siedlung Siborowka habe eine Frau Verletzungen erlitten.   

Gladkow meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden insgesamt 19 Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, ein Geschäft, fünf Infrastrukturobjekte, ein Verwaltungsgebäude, ein Betriebsgebäude, eine Scheune, eine Stromleitung, zwei Traktoren, ein Kleintransporter und 13 Autos zerstört oder beschädigt worden.

Zwei Erwachsene und Kind durch herabfallende Drohnenteile im Gebiet Smolensk verletzt

Die ukrainischen Streitkräfte haben eine massive Drohnenattacke auf das russische Gebiet Smolensk an der Grenze zu Weißrussland durchgeführt. Gouverneur Wassili Anochin gibt auf der Plattform MAX bekannt, dass die Luftabwehr zuletzt über der Region 21 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgefangen habe. Der Politiker meldet Opfer und Sachschäden: Herabfallende Wrackteile einer zerstörten Drohne hätten ein Mehrfamilienhaus getroffen, wobei zwei Erwachsene – eine Frau und ein Mann – und ein Kind verletzt worden seien. Der Mann werde momentan in einem Krankenhaus ärztlich behandelt.

Anochin ruft seine Landsleute zur Wachsamkeit auf. Beim Fund von Wrackteilen sollte man sich diesen nicht nähern, sondern den Rettungsdienst anrufen.

Fico will nach Kiew reisen

Robert Fico hat einen Besuch in der Ukraine angekündigt. Nach einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij teilte der slowakische Regierungschef mit:

"Wir werden das Format gemeinsamer Regierungssitzungen fortsetzen und zudem gegenseitige Besuche in unseren Hauptstädten vornehmen."

Er habe bestätigt, dass die Slowakei den EU-Beitritt der Ukraine unterstütze, denn Bratislava wolle, dass das Nachbarland ein stabiler und demokratischer Staat sei, fügte Fico hinzu. Er äußerte den Wunsch nach "freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Slowakei und der Ukraine". Bisher hatte Fico es vermieden, nach Kiew zu reisen.

Selenskij bestätigte das Gespräch mit Fico. Sie hätten unter anderem über einen möglichen EU-Beitritt der Ukraine gesprochen. Auf der Plattform X schrieb der Politiker:

"Wir brauchen enge Beziehungen zwischen unseren Ländern, und daran sind wir beide interessiert."

Es sei wichtig gewesen, zu hören, dass die Slowakei den EU-Beitritt der Ukraine unterstütze und bereit sei, ihre Erfahrungen im Beitrittsprozess zu teilen.

Ein EU-Beitritt der Ukraine vor einem Ende des Krieges gilt als ausgeschlossen – unter anderem auch wegen der militärischen Beistandsklauseln in den EU-Verträgen. Die Regierung in Kiew strebt einen raschen Beitritt nach dem Krieg an. Zahlreiche Mitgliedsländer sehen dies jedoch kritisch und beharren auf einem geordneten Beitrittsprozess.

Vier Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 2. Mai bis 8 Uhr MESZ am 3. Mai 130 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 88-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus sieben Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung. Dennoch seien in den vergangenen 24 Stunden in der Region vier Menschen verletzt worden. Drei Menschen hätten in der Nähe der Siedlung Prilepy Verletzungen erlitten. In der Siedlung Oktjabrskoje sei ein 52 Jahre alter Einwohner zu Schaden gekommen.

Dem Gouverneur zufolge seien zudem durch die Attacken zwei Einfamilienhäuser, ein Traktor, vier Autos und ein Autoanhänger beschädigt worden.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 2. Mai 25 Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Aljoschki — 7,
  • Kachowka — 6,
  • Dnjeprjany — 4,
  • Nowaja Kachowka — 8.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Welikaja Lepeticha, Kasatschji Lageri, Nowaja Majatschka und Sagi seien insgesamt 18 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Russische Armee befreit Miropolje im Gebiet Sumy

Einheiten des Truppenverbands "Nord" haben am Samstag die Ortschaft Miropolje im Gebiet Sumy unter ihre Kontrolle gebracht. Die ukrainischen Truppen wurden nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums aus dem Ort verdrängt und anrückende Verstärkung durch Artillerie gestoppt. Der Gegner erlitt massive Verluste.

Die russischen Truppen rücken an mehreren Frontabschnitten vor. Ziel ist es, eine Sicherheitszone in den Gebieten Sumy und Charkow auszubauen.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

DVR meldet fünf ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden fünf Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik fünf Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 2. Mai bis 0 Uhr am 3. Mai (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Durch den Beschuss kamen ein Wohnhaus, ein Linienbus und mehrere Autos zu Schaden.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk acht Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Fünf zivile Personen erlitten dabei Verletzungen. Beschädigt wurden drei Wohnhäuser und zwei zivile Infrastrukturobjekte.

Mann stirbt bei Drohnenattacke auf Gebiet Moskau

Die ukrainischen Streitkräfte haben über den Samstag hinweg versucht, Objekte in der russischen Hauptstadt Moskau und ihrer Umgebung mit Drohnen zu treffen. Die russische Luftabwehr schlug aber die Attacken ab. Wie Andrei Worobjow, Gouverneur des Gebiets Moskau, am späten Abend auf Telegram schrieb, seien bis 21 Uhr MESZ in der Region sechs unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen worden. Eine weitere Drohne habe man mit elektronischen Mitteln unschädlich gemacht.

Worobjow berichtete dabei über ein Todesopfer. Im Dorf Tschernewo im Bezirk Wolokolamsk sei ein 77 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Der Gouverneur sprach den Angehörigen des Getöteten sein Beileid aus und sagte der Familie alle notwendige Unterstützung zu. Auf Telegram teilte der Politiker Fotos mit einem beschädigten Zaun und Drohnenteilen.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 334 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform MAX weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 334 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nischni Nowgorod, Nowgorod, Orjol, Pskow, Rjasan, Smolensk, Twer und Tula, dem Großraum Moskau und der Teilrepublik Krim zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

2.05.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Massiver Drohnenangriff auf russische Gebiete abgewehrt

Einheiten der russischen Flugabwehr haben 146 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wologda, Kaluga, Kursk, Lipezk, Nowgorod, Orjol, Smolensk, Tula, Tscheljabinsk und Moskau vom Himmel geholt. Alle Flugziele wurden zwischen 14 und 20 Uhr zum Absturz gebracht.

Außerdem wehrte das Gebiet Saporoschje im Laufe des Tages einen ukrainischen Drohnenangriff ab. Laut Gouverneur Jewgeni Balizki wurden 17 Ziele angefangen.

Rekrutierer in der Ukraine planen Razzien in Fitnessstudios

Ukrainische Rekrutierungszentren werden mit Razzien in Fitnessstudios kommen, um zu überprüfen, wie die Athleten eine Freistellung von Mobilisierung erhalten haben. Dies erklärt Juri Gudimenko, der Vorsitzende des Antikorruptionsbüros beim ukrainischen Verteidigungsministerium, in einem Kommentar für Journalisten. Die Nachrichtenagentur Unian zitiert den Beamten mit den Worten:

"Ich habe es satt, wie Fitnessstudios von Muskelprotzen bersten, die offensichtlich freigestellt wurden, aber offensichtlich gerade nicht arbeiten, während ich Videos über einen weiteren Skandal sehe, weil die Rekrutierungszentren ihre Befugnisse überschritten haben."

Nach Ansicht Gudimenkos muss die Mobilmachung "klar und transparent" sein, die Behörden arbeiten bereits daran, "die Ordnung wiederherzustellen".

Massaker von Odessa – Ein Verbrechen, das alles änderte

Feuer, zerbrochenes Glas, Tote und Verwundete: Wer den Maidan-Putsch akzeptieren nicht wollte, musste mit Blut bezahlen. Vor zwölf Jahren bejubelten ukrainische Nationalisten in Odessa den Tod von 48 Menschen. Die Schuldigen wurden immer noch nicht bestraft.

Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

Russische Grenzgebiete melden Verletzte nach Drohnenangriffen

Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf die Grenzgebiete Russlands sind zwei Menschen verletzt worden.

Im Kreis Graiworon des Gebietes Belgorod traf eine FPV-Drohne einen Traktor auf dem Feld, der Fahrer erlitt Verletzungen. Der Mann wurde ins Krankenhaus eingeliefert

Im Kreis Rylsk des Gebietes Kursk explodierte eine ukrainische Drohne auf der Fahrbahn, die Druckwelle traf auf einen vorbeifahrenden Traktor. Der 52-Jährige wurde verletzt. Er erhielt erste medizinische Hilfe vor Ort.

Weitere gegnerische Drohnen über Russland zerstört

Einheiten der russischen Flugabwehr haben vier gegnerische Drohnen über dem Gebiet Tula zerstört. Laut Gouverneur Dmitri Miljajew gibt es keine Verletzten oder Schäden. Bereits vor Kurzem meldete der Gouverneur den Abschuss von zwölf unbemannten Flugzeugen.

Außerdem fing die Flugabwehr eine Drohne über dem Gebiet Tscheljabinsk ab, wie Gouverneur Alexei Texler mitteilte.

Stromnetz im Gebiet Saporoschje stark beschädigt

Das Stromversorgungssystem im Gebiet Saporoschje bleibt nach ukrainischen Angriffen stark beschädigt. Dies berichtet Gouverneur Jewgeni Balizki. In einigen Kreisen wurde die Versorgung wiederhergestellt, die Reparaturarbeiten wurden fortgesetzt. Balizki betont:

"Die Stromausfälle werden andauern. Grund dafür ist das Ausmaß der Schäden. Die zuständigen Dienste arbeiten gleichzeitig an allen wichtigen Stellen."

Südrussland: Brand am Hafenterminal in Tuapse gelöscht

Mitarbeiter der Rettungsdienste haben den Brand am Hafenterminal der Stadt Tuapse in der Region Krasnodar vollständig gelöscht, teilt der regionale Krisenstab mit. Bei den Löscharbeiten kamen rund 130 Menschen und mehr als 40 Spezialfahrzeuge zum Einsatz.

Der Brand war am Freitag nach einem Drohnenangriff ausgebrochen. Laut dem Krisenstab gab es keine Opfer. Die Feuerwehrleute konnten den Brand am Samstagmorgen eindämmen.

Donezk-Tagebuch "Frühstück unter Bomben": 1. Mai – Trotz Beschuss Zukunft aufbauen

Die Autorin Wassilissa Sacharowa erinnert sich in ihrem Artikel für RT DE an die Maifeierlichkeiten in ihrer Kindheit, um dann die heutige Zeit im Donbass zu beschreiben. Diese ist geprägt von ständigen Angriffen der Ukraine auf die Zivilbevölkerung. Doch die Menschen in der Region geben die Hoffnung nicht auf und machen weiter.

Selenskij: Mehr als 400 Drohnen greifen Ukraine an

Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat am Freitag massive Angriffe aus Russland mit über 400 Drohnen gemeldet. Viele sollen abgeschossen worden sein, dennoch gab es offenbar Treffer in verschiedenen Gebieten der Ukraine.

Auf seinem offiziellen Telegram-Kanal veröffentlichte Selenskij am Samstag Aufnahmen der Angriffe. Dort erklärte der Politiker, dass Russland allein in dieser Woche "rund 1.600 Angriffsdrohnen, fast 1.100 gelenkte Luftbomben und drei Raketen auf die Ukraine abgefeuert" habe. Russland versuche, "unsere Luftabwehr mit massiven Angriffen zu überlasten, weshalb die tägliche Lieferung von Raketen sehr wichtig ist", so Selenskij.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Russische Luftabwehr zerstört weitere 123 ukrainische Drohnen

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über andauernde Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 7 bis 13 Uhr MESZ 123 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wologda, Kaluga, Kursk, Nowgorod, Orjol, Smolensk, Twer und Tula, im Großraum Moskau, der Region Krasnodar und der Teilrepublik Baschkortostan zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Medienbericht: Lieferung von US-Raketensystemen an Verbündete könnte sich massiv verzögern

US-Waffenlieferungen an die europäischen Verbündeten könnten sich durch den Iran-Krieg massiv verzögern. Wie die Financial Times unter Berufung auf mehrere namentlich nicht genannte Quellen berichtet, habe die US-Regierung unter anderem Großbritannien, Polen, Litauen und Estland darüber informiert, dass zugesagte Rüstungsgüter deutlich später geliefert werden könnten.

In diesem Zusammenhang stellt das Blatt fest, dass dies auch für die Ukraine eine schlechte Nachricht ist, da es sich dabei insbesondere um Raketensysteme handelt. Die Verzögerungen sollen bei der Lieferung von Munition für HIMARS, NASAMS und andere Raketensysteme auftreten.

Ukrainische Drohne tötet Mann im russischen Grenzgebiet Brjansk

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff ist ein Einwohner des russischen Gebiets Brjansk ums Leben gekommen. Wie Gouverneur Alexander Bogomas auf Telegram schreibt, habe sich die Tragödie in der Ortschaft Belaja Berjoska ereignet, als der Gegner dort mit einer Kamikaze-Drohne zugeschlagen habe. Der Politiker drückte den Angehörigen des Getöteten sein tiefstes Beileid aus und bezeichnete die Attacke auf die Zivilbevölkerung als barbarisch.

Am Morgen hat Bogomas mitgeteilt, dass die Luftabwehr und die örtlichen Verteidigungseinheiten in der Nacht zum Samstag über dem Gebiet Brjansk 77 ukrainische Drohnen abgefangen hätten. Dadurch seien weder Opfer noch Schäden entstanden.

König Charles III. in Washington, Pentagon gibt 400 Millionen für Kiew frei – Zufall?

Kaum hatte der britische König Charles III. am 28. April 2026 Washington besucht und in seiner Rede vor dem US-Kongress zu "unerschütterlicher Entschlossenheit" bei der Unterstützung der Ukraine aufgerufen, gab das Pentagon ein weiteres Militärhilfepaket für Kiew frei. Kriegsminister Pete Hegseth bestätigte am 29. April die Freigabe von 400 Millionen Dollar aus dem Ukraine Security Assistance Initiative (USAI).

Rainer Rupp ist sich sicher: Hinter den Kulissen des Washingtoner politischen Theaters ändert sich die Linie des US-Militärapparats keinen Millimeter. Mehr dazu in diesem Meinungsartikel auf unserer Website. 

Medienbericht: Witkoff und Kushner vertagen Ukraine-Besuch

Laut einem Bericht der ukrainischen Zeitung The Kyiv Independent sollen der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner ihren geplanten Besuch in der Ukraine vorerst vertagt haben. Unter Berufung auf einen ukrainischen Regierungsbeamten heißt es, dass die US-Seite derzeit keine Fortschritte bei den Verhandlungen sehe. Darüber hinaus finde Witkoff Zugreisen in die ukrainische Hauptstadt schwer, während der Luftraum über der Ukraine für zivile Flüge gesperrt bleibe.

Das Nachrichtenportal Politico berichtet zudem, dass der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij derzeit die Türkei als Hauptvermittler für Gespräche zwischen der Ukraine und Russland betrachte. Der Politiker erarbeite momentan eine neue Strategie, da sich die US-Regierung hauptsächlich auf die Lösung des Iran-Krieges konzentriere.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Miropolje im Gebiet Sumy befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord die Ortschaft Miropolje im Gebiet Sumy unter seine Kontrolle genommen und zudem ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Druschba, Welikaja Berjoska und Kondratowka in demselben Gebiet sowie Kolodesnoje und Ljutowka im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 250 Armeeangehörige verloren. Dabei seien 16 Autos, ein Geschütz und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe günstigere Stellungen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Gorochowatka, Druscheljubowka und Nowossergejewka im Gebiet Charkow sowie Majaki und Krasny Liman in der DVR getroffen habe. Dabei seien bis zu 200 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe einen Schützenpanzer, einen Transportpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 15 Autos, drei Geschütze und fünf Anlagen der elektronischen Kampfführung verloren.

Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Konstantinowka, Roskoschnoje, Nikolajewka, Artjoma, Kriwaja Luka und Rai-Alexandrowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 120 Soldaten. Außerdem seien vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Autos, ein Geschütz und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört worden.

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen, wobei er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Kamenka, Nowogrigorowka, Nowonikolajewka, Marjewka, Dobropolje, Matjaschewo und Kutscherow Jar in der DVR sowie Wessjoloje und Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 275 Armeeangehörige verloren. Dabei seien vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos, ein Geschütz und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Wassinowka, Barwinowka, Ljubizkoje, Lesnoje, Omelnik und Wosdwischewka im Gebiet Saporoschje sowie Prossjanaja, Dobropassowo und Pokrowskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Behörde schätzt die ukrainischen Personalverluste auf mehr als 310 Soldaten. Der Gegner habe vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, drei Autos und ein Geschütz verloren.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Stschastliwoje, Jurkowka und Saporoschez im Gebiet Saporoschje getroffen. Mehr als 40 gegnerische Kämpfer sind dabei getötet oder verletzt worden. Darüber hinaus habe das russische Militär ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, elf Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf ein Rüstungsunternehmen, Militärflugplätze, militärisch relevante Häfen und Drohnenstützpunkte sowie 152 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe dagegen in den letzten 24 Stunden fünf Lenkbomben, zwei HIMARS-Raketen und 505 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 140.399 Drohnen, 658 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.127 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.712 Mehrfachraketenwerfer sowie 34.710 Geschütze und Mörser verloren.

Finnlands Präsident will Trump-Beziehung für die Ukraine einsetzen

Finnlands Präsident Alexander Stubb will seine Beziehung zu US-Präsident Donald Trump für Frieden in der Ukraine einsetzen. Im estnischen Fernsehen hat der Politiker aber gleichzeitig davor gewarnt, seinen Einfluss auf den Republikaner überzubewerten. Die ihm nachgesagte besondere Beziehung zu Trump beruhe auf "etwas journalistischer Übertreibung". Stubb sagte:

"Ich bin sehr realistisch. Präsident Trump ist ein eigenständiger Mann. Wenn ich bei ihm auch nur eine von zehn Ideen zum Ukraine-Krieg anbringen kann, ist das gut. Aber ich möchte meine Rolle unter keinen Umständen überbewerten."

Manchmal habe er dem US-Präsidenten und seinem ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenskij die Position des jeweils anderen vermitteln können, und dann deren beiden Positionen an die europäischen Partner. Aber zu behaupten, er würde Trump etwas ins Ohr flüstern können und er würde es tun, wäre Übertreibung, betonte Stubb.

Der finnische Staatschef hatte mit Trump im März 2025 Golf auf dessen Anwesen Mar-a-Lago im US-Bundesstaat Florida gespielt. Seitdem sollen die beiden einen besonders engen Draht zueinander haben.

Ukrainische Drohne greift Auto im Gebiet Kursk an: drei Verletzte

Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet über weitere Opfer im russischen Gebiet Kursk. Auf der Plattform MAX schreibt der Politiker, dass eine ukrainische Drohne im Grenzgebiet ein Auto angegriffen habe. Das zivile Fahrzeug sei aus dem Gebiet Belgorod ins Gebiet Brjansk unterwegs gewesen. Die Insassen seien verletzt worden: Ein Mann habe eine Splitterverletzung am linken Bein erlitten. Eine Frau und ein Mann hätten ein Barotrauma des Ohres erlitten. Das Auto sei völlig zerstört worden.

Gouverneur Saldo: Ukraine steigert "Drohnenterror" gegen Zivilbevölkerung im Gebiet Cherson

Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS hat Gouverneur Wladimir Saldo den ukrainischen Streitkräften vorgeworfen, den "Drohnenterror" gegen die Einwohner des von Russland kontrollierten Teils des Gebiets Cherson immer mehr zu steigern. Der Politiker präzisierte, dass der Gegner Aufklärungs- und FPV-Drohnen einsetze und Granaten auf zivile Fahrzeuge, Wohnhäuser, soziale Einrichtungen und sogar Krankenwagen abwerfe.

"Unsere Militärs, Einheiten der elektronischen Kampfführung, Sicherheitsdienste und Rettungskräfte trotzen jeden Tag dieser Bedrohung."

Auf der Plattform MAX berichtete Saldo über eine schwierige humanitäre Situation in der Region. In der Nacht zum Samstag schrieb er, dass alle Kreise des Gebiets Cherson völlig oder teilweise ohne Stromversorgung geblieben seien. Die örtliche Regierung tue ihr Bestes, um den Blackout möglichst schnell zu beheben.

Ein Verletzter bei ukrainischen Angriffen auf 17 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 17 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen habe.

In der Statistik berichtet der Politiker über ein ziviles Opfer. Bei ihm handele es sich um einen Einwohner der Siedlung Nowaja Tawolschanka, der Verletzungen erlitten habe, als eine ukrainische FPV-Drohne sein Auto attackiert habe.

Gladkow meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden im Gebiet Belgorod fünf Wohnungen in drei Mehrfamilienhäusern, 14 Einfamilienhäuser, zwei soziale Einrichtungen, ein Betrieb, eine Stromleitung, zwei Garagen, vier Lkw, ein Traktor, vier Kleintransporter und fünf Autos zerstört oder beschädigt worden.

Ukraine hält Russlands Angebot einer Feuerpause am 9. Mai für "Manipulation"

Der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga hat ein russisches Angebot für eine kurze Feuerpause am 9. Mai als "eine weitere Manipulation" bezeichnet. Es sei "ein Versuch Moskaus, die Vereinigten Staaten für sich zu gewinnen", behauptete der Diplomat. Die Ukraine habe kein Angebot erhalten.

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte zuvor in einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump einen kurzzeitigen Waffenstillstand angeboten. Die befristete Feuerpause solle während der Feierlichkeiten zum Sieg über Nazi-Deutschland am 9. Mai gelten, hieß es.

Gouverneur meldet zahlreiche ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 1. Mai bis 8 Uhr MESZ am 2. Mai 79 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 42-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem vier Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. In der Siedlung Nischni Mordok sei ein Einfamilienhaus beschädigt worden. In der Nähe der Stadt Rylsk sei ein Sendeturm zu Schaden gekommen. In mehreren Ortschaften des Bezirks Rylsk und drei weiteren benachbarten Bezirken sei der Hörfunk ausgefallen. Zudem seien im Dorf Suchaja zwei Einfamilienhäuser und zwei Autos beschädigt worden, teilt der Gouverneur mit.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 45 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 1. Mai 23 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Aljoschki – 5,
  • Knjase-Grigorowka – 3,
  • Kachowka – 4,
  • Nowaja Kachowka – 7,
  • Tschulakowka – 4.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Proletarka, Nowaja Majatschka, Korsunka, Aljoschki und Kachowka seien insgesamt 22 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Selenskij verspricht stärkere Flugabwehr für Odessa und Dnjepropetrowsk

Nach harten russischen Luftangriffen hat der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij für die Großstädte Odessa und Dnjepropetrowsk eine Stärkung der Flugabwehr in Aussicht gestellt. In einer Videoansprache sagte der Politiker:

"Für Dnjepropetrowsk gibt es zusätzliche Radare, elektronische Störsysteme, zusätzliche Mannschaften."

Auch für Odessa gebe es Lösungen, und die Abschussquote steige bereits, doch müsse sie noch höher sein. Das russische Militär versuche mit häufigen und intensiven Angriffen, die ukrainische Flugabwehr zu überwinden, stellte Selenskij fest.

Die südostukrainische Industriestadt Dnjepropetrowsk war vergangene Woche besonders massiv mit Raketen und Drohnen angegriffen worden. Das Gebiet Odessa erlebte erst in der zurückliegenden Nacht wieder einen Angriff auf seine Hafeninfrastruktur.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 215 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Freitag bis 7 Uhr MESZ am Samstag 215 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners unschädlich gemacht. Die Drohnen seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Nowgorod, Orjol, Pskow, Rostow, Smolensk, Twer und Tula, dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer abgefangen worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Der Bürgermeister von Moskau, Sergei Sobjanin, hat auf der Plattform Telegram mitgeteilt, dass am Samstagmorgen sechs ukrainische Drohnen im Anflug auf die russische Hauptstadt zerstört worden seien.

DVR meldet acht ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden acht Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 14 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 1. Mai bis 0 Uhr am 2. Mai (Ortszeit) erlitten fünf zivile Personen Verletzungen. Durch den Beschuss wurden drei Wohnhäuser und zwei zivile Infrastrukturobjekte beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk sieben Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden zwei zivile Personen verletzt. Zu Schaden kam ein Auto.

1.05.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

"Auf Basis des Gesetzes" – ARD-Korrespondentin legitimiert Zwangsrekrutierungen in der Ukraine

In der ZDF-Talkshow "Markus Lanz" vom Donnerstag kam die gewaltsame Rekrutierung ukrainischer Männer zur Sprache. Lanz bezeichnete die Aufnahmen von Männern, die auf offener Straße in Vans gezerrt werden, als "schwer erträglich". ARD-Korrespondentin Susanne Petersohn versuchte hingegen, die gewaltsamen Szenen als rechtmäßige "Mobilisierung" zu relativieren.

Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

TASS: Kiewer Polizisten ziehen wegen Drohungen aufs Land

Mitarbeiter der Kiewer Polizei verlassen massenhaft den Dienst und ziehen in andere Regionen der Ukraine wegen Drohungen durch Einheimische, deren Verwandte gewaltsam mobilisiert wurden. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert dazu eine Quelle bei russischen Sicherheitsstrukturen:

"Polizisten suchen nach Anstellungen in anderen Regionen im Westen der Ukraine und versuchen, aus Gesundheitsgründen zu kündigen und sich sogar in frontnahe Städte versetzen zu lassen."

Der Gesprächspartner der Agentur erklärt, dass diese Reaktionen unter anderem auf den Amoklauf in der ukrainischen Hauptstadt zurückzuführen ist, bei dem ein Mann am 18. April Feuer auf Passanten eröffnete. Tiefere Gründe liegen laut der Quelle allerdings darin, dass Polizisten Drohungen von Menschen erhalten, deren Verwandte oder Freunde sie gewaltsam mobilisiert hatten. Kiew verwandele sich inzwischen in den größten Zufluchtsort für Deserteure aus dem ukrainischen Militär, die sich in einer Großstadt leichter verstecken können. Im Hinblick darauf verstehen die Polizisten, dass sie im Fall des Ausbruchs von Protesten zum ersten Ziel werden.

Zwangsrekrutierung: Selenskijs Häscher packen Vater im Kindergarten

Im Westen der Ukraine, in der Stadt Lwow, haben Beamte des Territorialen Zentrums für Rekrutierung einen Mann direkt auf dem Gelände eines Kindergartens vor den Augen der entsetzten Kinder zwangsrekrutiert.

Das gesamte Video finden Sie hier auf unserer Webseite.

Gebiet Belgorod: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff verwundet

Ein Bewohner des Gebiets Belgorod hat Verwundungen erlitten, nachdem das ukrainische Militär sein Auto angegriffen hatte. Wjatscheslaw Gladkow, der Gouverneur des Gebiets, berichtet dazu:

"Im Dorf Nowaja Tawolschanka im Bezirk Schebekino hat eine FPV-Drohne einen Pkw angegriffen, ein Mann erlitt Verwundungen."

Gladkow fügt hinzu, dass weitere Drohnenangriffe in den Bezirken Schebekino, Krasnaja Jaruga, Graiworon, Belgorod und Waluiki verzeichnet wurden. Dabei kamen keine weitere Personen zu Schaden, allerdings wurden mehrere Gebäude und Fahrzeuge beschädigt.

Medien: Kiew will mehr Rekruten – Änderung von Mobilmachung erwogen

Die Behörden in der Ukraine könnten die Quote der Freistellung von der Mobilmachung reduzieren, berichtet das Nachrichtenportal Strana.ua mit Verweis auf Quellen in der Regierung. Dadurch bekäme die Armee zusätzlich 350.000 bis 400.000 Rekruten.

Aktuell dürfen 50 Prozent der Mitarbeiter "kritischer Betriebe" von der Mobilmachung freigestellt werden. Diese Quote könnte auf 30 Prozent verringert werden. Außerdem seien Mitarbeiter von Rüstungs- und Energiebetrieben von der Rekrutierung vollständig befreit, diese Regelung sollte unverändert bleiben. Die Gesamtzahl der Freigestellten belaufe sich auf rund 1,3 Millionen Menschen.

Eine endgültige Entscheidung gebe es noch nicht, betont Strana.ua. Vor allem spreche sich der Wirtschaftsflügel der ukrainischen Regierung dagegen aus, während das Präsidentenbüro soziale Spannungen befürchte.

Kaja Kallas: "EU sollte Russland nicht anbetteln"

In einer Pressekonferenz im estnischen Kuressaare hat sich die Hohe Vertreterin der EU, Kaja Kallas, am Donnerstag neben den Außenministern der nordischen und baltischen Staaten erneut auf maximale Konfrontation gegenüber Moskau eingeschossen.

Die EU solle sich nicht demütigen und Russland um Gespräche bitten, sondern Moskau konsequent in die Defensive drängen – statt als Bittsteller aufzutreten.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Medien: Serbische und bosnische Unternehmen liefern Militärgüter an Ukraine

Serbische Unternehmen setzen trotz eines entsprechenden von Belgrad verhängten Verbots Lieferungen militärischer Güter an Kiew fort. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert dazu eine informierte Quelle:

"Lieferungen von militärischer Produktion aus Serbien und Bosnien und Herzegowina an die Ukraine gehen über Drittstaaten weiter."

Der Gesprächspartner der Agentur betonte, dass bisher kein serbisches Unternehmen wegen illegaler Lieferungen bestraft worden sei, weswegen das Verbot wie eine Formalität ohne drohende Folgen wirke. Zur Umgehung des Verbots erfolge die abschließende Fertigung in Drittländern, erklärte die Quelle und führte dazu aus:

"Insbesondere handelt es sich um die Absichten des serbischen Unternehmens Zenitprom d.o.o., dem ukrainischen Militär 50.000 Raketengeschosse im Kaliber 122 Millimeter für Grad-Mehrfachraketenwerfer zu liefern. An diesem Schema ist die slowenische Firma IZOP-K d.o.o. beteiligt, die Zenitprom d.o.o. mit Munitionskomponenten versorgt, darunter 5.000 Zünder aus der Produktion des bosnischen Unternehmens Binas d.d. Gemeinsam mit serbischen Bauteilen sollen sie nach Polen zur Endfertigung geschickt werden."

Weitere ukrainische Drohnen über Russland zerstört

Einheiten der russischen Flugabwehr haben 100 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Smolensk, Tula, Moskau sowie über dem Gebiet Krasnodar, der Teilrepublik Krim und dem Asowschen Meer vom Himmel geholt. Alle Flugziele wurden zwischen 8 und 17 Uhr Moskauer Zeit neutralisiert.

Gebiet Saporoschje: Energodar seit fast einem Tag ohne Strom

Die Stadt Energodar im Gebiet Saporoschje ist bereits seit fast 24 Stunden ohne Stromversorgung, teilt Bürgermeister Maxim Puchow mit. Ihm zufolge werden medizinische Einrichtungen und Systeme der Wasserversorgung mit Strom versorgt. Es bestehe kein Mangel an Vorräten und Lieferungen von Treibstoff für Dieselgeneratoren.

Ein Krisenstab koordiniert den Betrieb aller städtischen Dienste, Reparaturarbeiten dauern rund um die Uhr an, fügt Puchow hinzu.

Neue Enthüllungen belasten Selenskij schwer – seine Rolle beim Nord-Stream-Anschlag

Wladimir Selenskij steht unter starkem Verdacht: Er war nicht nur über den Nord-Stream-Anschlag informiert, er soll ihn anfangs aktiv unterstützt haben. Der spätere Stopp-Befehl wirkt wie eine Alibi-Handlung – besonders da er schlicht ignoriert wurde. Zweifel an seiner Aufrichtigkeit sind berechtigt.

Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

Cherson und Saporoschje: Drei Jugendliche bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff an der Grenze der Gebiete Cherson und Saporoschje sind drei Minderjährige verletzt worden. Laut den regionalen Behörden schlug das unbemannte Flugzeug in den Hof eines Wohnhauses ein.

Zwei Jungen im Alter von zehn und elf Jahren wurden ins Krankenhaus in Simferopol eingeliefert. Ein 15-jähriger Verletzter befindet sich noch in kritischem Zustand. Er soll nach Simferopol gebracht werden, sobald sich sein Zustand stabilisiert hat.

FT: Selenskij mit "bittere Wahrheiten" hinsichtlich eines EU-Beitritts konfrontiert

Auf dem EU-Gipfel in Zypern hat man Wladimir Selenskij aufgefordert, seine Erwartungen hinsichtlich der Integration der Ukraine zu dämpfen, berichtet die Financial Times (FT). Eine Quelle der Zeitung betont:

"Er musste einige bittere Wahrheiten hören. Es wird nicht so einfach sein, wie er denkt."

Die Integration der Ukraine in die EU werde mindestens zehn Jahre dauern und könne nicht durch politische Maßnahmen beschleunigt werden, lautet der FT-Bericht. Die Forderung der Ukrainer nach einer Ausnahmeregelung kühle die Beziehungen ab und verursache Verwirrung. Eine Quelle der FT hebt hervor:

"Die EU-Mitgliedschaft ist kein Geschenk. Möglicherweise herrscht diesbezüglich in Kiew ein Missverständnis."

Estnischer Präsident: Mit Putin gibt es nichts zu besprechen

Derzeit gibt es keine Notwendigkeit, mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu verhandeln, meint das estnische Staatsoberhaupt Alar Karis. Der Sender ERR zitiert den Politiker:

"Es gibt im Moment wirklich nichts, was man mit Putin besprechen könnte."

Die Wiederaufnahme der Beziehungen sei erst nach Veränderungen in Russland möglich, betont Karis.

Russisches Verteidigungsministerium meldet Angriffe auf militärische Ziele in der Ukraine

Vom 25. April bis zum 1. Mai haben die russischen Streitkräfte einen Massenangriff und fünf Gruppenangriffe auf Ziele in der Ukraine durchgeführt, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

Getroffen wurden Betriebe der ukrainischen Rüstungsindustrie sowie Objekte der Energie-, Transport- und Hafeninfrastruktur, die von gegnerischen Truppen genutzt wurden, außerdem Montagehallen, Lager- und Abschussvorrichtungen für Kampfdrohnen und unbemannte Boote sowie Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner.

Die Angriffe wurden als Reaktion auf ukrainische Terrorangriffe gegen zivile Objekte in Russland dargestellt. Russische Truppen setzten dabei unter anderem land-, luft- und seegestützte Hochpräzisionswaffen größerer Reichweite sowie Kampfdrohnen ein.

Wöchentlicher Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Die ukrainischen Streitkräfte haben in den vergangenen sieben Tagen 8.010 Soldaten bei den Kampfhandlungen verloren, heißt es in dem wöchentlichen Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russische Truppen zerstörten demnach folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

  • einen Panzer,
  • 74 gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter zwei M113-Mannschaftstransportwagen,
  • 435 Kraftfahrzeuge,
  • 52 Artilleriegeschütze, darunter zwei Panzerhaubitzen vom Typ M109 Paladin,
  • 42 Anlagen der elektronischen Kampfführung sowie Artillerieaufklärungsradare.

Russische Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener setzten ein Kampffahrzeug des Mehrfachraketenwerfers vom Typ RAK-SA-12, zwei Kampffahrzeuge des Grad-Mehrfachraketenwerfers und zwei Buk-M1-Flugabwehrraketensysteme außer Gefecht. Einheiten der Flugabwehr schossen 53 Flugbomben, vier HIMARS-Raketen und 2.628 Drohnen ab. Einheiten der Schwarzmeerflotte zerstörten 14 unbemannte Boote der Ukraine.

Pokaljanoje im Gebiet Charkow befreit

Die russischen Streitkräfte haben Pokaljanoje im Gebiet Charkow eingenommen. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurde der Ort am Vortag durch den Einsatz des Truppenverbands Nord befreit.

Innerhalb der vergangenen Woche brachte die russische Armee außerdem folgende neun Orte unter ihre Kontrolle: Botschkowo und Semljanki im Gebiet Charkow; Kortschakowka, Nowodmitrowka und Taratutino im Gebiet Sumy sowie Iljitschowka, Iljinowka, Nowodmitrowka und Nowoalexandrowka in der Donezker Volksrepublik.

Flugabwehr zerstört mehrere ukrainische Drohnen über DVR

Die Donezker Volksrepublik (DVR) hat weitere ukrainische Drohnenangriffe abgewehrt. Laut dem regionalen Krisenstab wurden im Laufe des vergangenen Tages insgesamt 21 unbemannte Fluggeräte des Gegners abgeschossen.

Gebiet Saporoschje meldet Stromausfälle nach ukrainischen Angriffen

In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte die Energieinfrastruktur des Gebiets Saporoschje attackiert. Laut Gouverneur Jewgeni Balizki wurden mehrere Anlagen beschädigt, die Stromversorgung in Städten und Dörfern der Region fiel teilweise aus. Reparaturarbeiten sind im Gange.

Untergrund: Produktionsanlage für unbemannte Boote in Nikolajew getroffen

Russische Truppen sollen einen Betrieb für die Produktion unbemannter Boote in Nikolajew getroffen haben. Dies berichtet Sergei Lebedew, Koordinator des prorussischen Untergrunds im Gebiet Nikolajew, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.

Nach seinen Angaben würden auf der Werft "unter den wachsamen Augen des britischen Militärs" Boote montiert, mit denen die Ukraine russische Schiffe, darunter auch zivile, angreife.

Kiews Truppen greifen erneut Gebiet Kursk an

Die ukrainischen Streitkräfte haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 85 Artillerieangriffe auf Städte und Dörfer im Gebiet Kursk durchgeführt, teilt Gouverneur Alexander Chinstein mit. Die Flugabwehr schoss 84 gegnerische Drohnen ab.

Im Dorf Nowoiwanowka im Kreis Rylsk wurde ein 72-jähriger Mann verletzt, fügt Chinstein hinzu.

Drohnenangriff auf Gebiet Belgorod – Zwei Jugendliche tot

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Belgorod sind zwei Jugendliche ums Leben gekommen. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow berichtet, traf das unbemannte Fluggerät ein Motorrad, auf dem zwei männliche Jugendliche unterwegs waren. Der 15-Jährige und der 18-Jährige erlagen noch vor Ort ihren Verletzungen.

Region Krasnodar: Brand im Hafen von Tuapse nach Drohnenangriff

Ein Hafenterminal in Tuapse ist nach einem Drohnenangriff in Brand geraten, teilt der Krisenstab der Region Krasnodar mit. Laut der Erklärung gibt es keine Verletzten, die Rettungskräfte sind vor Ort im Einsatz. An den Löscharbeiten sind 128 Einsatzkräfte und 41 Spezialfahrzeuge beteiligt.

Russische Flugabwehr zerstört in der Nacht mehr als 140 Drohnen

Einheiten der russischen Flugabwehr haben 141 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Kursk, Brjansk, Rostow, Kaluga, Smolensk, Moskau, über der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt. Alle Flugziele wurden zwischen 20 Uhr am 30. April und 7 Uhr am 1. Mai neutralisiert.

30.04.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Kallas: Rückkehr zu normalen Beziehungen mit Moskau unmöglich ‒ auch nach Beendigung des Konflikts

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas erklärte, dass es selbst nach Beendigung des Konflikts in der Ukraine keine Rückkehr zu den gewohnten Beziehungen zwischen der EU und Russland geben könne. Auf einer Pressekonferenz mit den Außenministern der baltischen und nordeuropäischen Staaten sagte sie:

"Lassen Sie mich abschließend sagen: Wir sind uns hier alle einig, dass es keine Rückkehr zu normalen Beziehungen mit Russland geben kann, selbst wenn Moskau diesen Krieg in der Ukraine beendet. Nächsten Monat werden die Außenminister in Zypern die Diskussion über unseren Umgang mit Russland und darüber fortsetzen, wie wir unsere Interessen am besten schützen können."

Ukrainische Drohne trifft Ölraffinerie in Perm – 1.500 Kilometer hinter der Frontlinie

Am Mittwochmorgen wurde eine Ölraffinerie im russischen Perm von einer ukrainischen Drohne getroffen. Die Mitarbeiter wurden evakuiert. Es gab keine Verletzten, wie der Gouverneur des Gebiets Perm mitteilte. In der Region gilt weiterhin Alarmzustand wegen "Drohnengefahr".

Die Anlage ist eine der größten Ölraffinerien Russlands und wird von der "Lukoil-Permnefteorgsintez" betrieben.

Ökologische Folgen sind bereits sichtbar: Einwohner berichten, dass sich der Himmel über Perm verdunkelt hat und schwarzer Regen gefallen ist.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

Russische Delegationsleiterin in Wien: Westen verstärkt die Ursachen der Ukraine-Krise

Die Leiterin der russischen Delegation bei den Abrüstungsverhandlungen in Wien, Julia Schdanowa, erklärte auf der jüngsten Sitzung des OSZE-Forums für Sicherheitskooperation, dass die westlichen Länder, anstatt zur Beseitigung der Ursachen des Ukraine-Konflikts beizutragen, diese verschärfen, indem sie die Militarisierung der umliegenden Gebiete vorantreiben. Sie betonte:

"Jedem unvoreingenommenen Menschen ist bereits klar, dass nicht so sehr die Ukraine, sondern vielmehr ihre westlichen Hintermänner über die Beendigung der Kampfhandlungen entscheiden werden. Wie wir jedoch hier bei der OSZE sehen und hören, entspricht dies nicht den geopolitischen Interessen der meisten europäischen Staaten: Anstatt die Ursachen des Konflikts zu beseitigen, tragen sie zu deren Verschärfung bei, indem sie die Militarisierung der an Russland angrenzenden Gebiete fortsetzen."

Vizepremier: "Lage in Tuapse ist schwierig, Schaden muss von Experten bewertet werden"

Der Schaden durch den Brand in der Ölraffinerie in Tuapse und der Zeitrahmen für die Wiederaufnahme des Exports von Erdölprodukten würden von Experten bewertet, teilte der russische Vizepremier Alexander Nowak am Rande des Kaukasischen Investitionsforums mit. Er bezeichnete die Lage rund um die Ölraffinerie, die von ukrainischen Streitkräften angegriffen wurde, als schwierig. Auf die Frage nach der Wiederaufnahme des Ölexports aus Tuapse antwortete Nowak:

"Die Lage dort ist so schwierig, dass nach Abschluss der Löscharbeiten Experten die Situation, den Schaden und die Möglichkeiten für die Wiederherstellung bewerten müssen."

Selenskij zum Waffenstillstand: Die Ukraine will keinen "taktischen Trick"

Wladimir Selenskij lehnte den vom russischen Präsidenten Wladimir Putin vorgeschlagenen Waffenstillstand ab, der seiner Meinung nach eine "taktische Täuschung" sein könnte. Dies erklärte er in einem Interview mit der Agentur Bloomberg. Selenskij habe bislang keine Vorschläge aus Washington und Moskau erhalten. Er betonte zudem, dass Kiew einen langfristigen Waffenstillstand wolle, keinen vorübergehenden. Das ukrainische Staatsoberhaupt sagte:

"Sie wollen, dass die Parade für ein paar Stunden ruhig verläuft, und dann die Angriffe wieder aufnehmen. Wir wollen nicht, dass ein Waffenstillstand zu einer taktischen Täuschung seitens der Russischen Föderation wird."

Jekaterinburg: Schüler wegen Verkaufs von Stadtpanoramen an Kiew für einen Angriff festgenommen

In Jekaterinburg wurden mehrere Jugendliche festgenommen, die den ukrainischen Geheimdiensten Panoramaaufnahmen der Stadt übermittelt hatten. Diese Materialien könnten laut einer Quelle bei dem Angriff am 25. April verwendet worden sein.
Den vorliegenden Informationen zufolge dauerten die Vorbereitungen mindestens drei Monate. Zur Datenerhebung wurden Schüler eingesetzt, die auf die Dächer von Hochhäusern kletterten und Ansichten der Stadt aufnahmen. Im Februar und März wurden sie dann beim Eindringen in Objekte entdeckt, schreibt der Telegram-Kanal Mash.
Einige von ihnen wurden von Mitarbeitern der Rosgwardija festgenommen. Auf den Handys wurden Panoramafotos und Videoaufnahmen gefunden, die gegen Bezahlung weitergeleitet worden waren. Es wird behauptet, dass auf der Grundlage des erhaltenen Materials ein Computermodell der Stadt erstellt wurde. Dieses wurde zur Nachbearbeitung der Bilder einer Drohnenkamera verwendet, damit diese sich auch ohne Internetverbindung zum Ziel bewegen konnte.

Sacharowa: "Selenskij provoziert einen nuklearen Konflikt"

Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij provoziere einen nuklearen Konflikt, indem er die NATO-Mitgliedschaft und Atomwaffen als Sicherheitsgarantie für die Ukraine fordere, behauptet die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa. Die Diplomatin warnt in diesem Zusammenhang:

"Dabei riskiert Westeuropa, das erste Opfer eben dieser nuklearen Erpressung zu werden."

Wenn die Europäer Selenskij nicht aufhalten würden, würden sie "die Folgen dieses ganzen Wahnsinns" nicht vermeiden können.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Politologe: Wegen der russischen Geheimdienste bekommt die Ukraine keine Atomwaffen

Die russischen Geheimdienste beabsichtigen, jeglichen Versuchen der Ukraine, mit Unterstützung europäischer Staaten Atomwaffen zu erwerben, entschlossen entgegenzuwirken. Dies erklärte der Vorsitzende des Kollegiums des Zentrums für Eurasienstudien und -entwicklung, Juri Samonkin, im Gespräch mit dem Portal News.ru. Seiner Einschätzung nach sei Moskau bereit, militärische Gewalt einzusetzen, um eine solche Bedrohung bereits in den frühesten Phasen zu neutralisieren. Der Experte betonte:

"Kurzfristig würde die Errichtung von Nuklearanlagen direkt vor der Nase Russlands einer Niederlage der Ukraine gleichkommen, da diese sofort zerstört würden, egal wo sie sich befinden. Die gesamte ukrainische Infrastruktur steht unter Beobachtung. Unser Geheimdienst arbeitet vorausschauend. Mit diesem Trumpf signalisieren wir der westlichen Gemeinschaft, dass sie die Situation nicht eskalieren lassen soll. Auf jeden Fall wird die Russische Föderation keinerlei terroristische Anschläge oder die Herstellung von Atomwaffen für die ukrainische Armee zulassen."

Magyar stimmt dem EU-Beitritt der Ukraine erst nach Klärung der Rechte ungarischer Minderheiten zu

Wie die Agentur Bloomberg unter Berufung auf ihre Quellen berichtet, hat Péter Magyar, Vorsitzender der bei den Wahlen in Ungarn als Sieger hervorgegangenen Tisza-Partei, der EU eine Bedingung gestellt, die erfüllt werden muss, damit Budapest den EU-Beitritt der Ukraine billigt. Den Quellen zufolge wurde diese Frage am Mittwoch bei seinem Treffen mit dem Präsidenten des Europäischen Rates, António Costa, in Brüssel erörtert. Dabei, so Bloomberg, wiederholen Magyars Bedingungen im Wesentlichen die Liste von elf Forderungen, die der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán im Jahr 2024 an Kiew gestellt hatte. Eine der wichtigsten ist dabei die Regelung der Rechte der ungarischen Minderheit in der Ukraine. Bloomberg schreibt:

"Madyar möchte, dass der nationalen Minderheit seines Landes in der Ukraine zusätzliche Rechte gewährt werden, bevor er den offiziellen Verhandlungen Kiews über den Beitritt zur Europäischen Union zustimmt."

Medwedew: Weitere 127.000 russische Bürger verpflichten sich seit Jahresanfang als Vertragssoldaten

Der stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrates der Russischen Föderation, Dmitri Medwedew, hat am Donnerstag aktuelle Rekrutierungsstatistiken enthüllt. Ihm zufolge hätten sich weitere 127.000 russische Bürger seit Jahresbeginn als Vertragssoldaten verpflichtet. Im Gesamtjahr 2025 seien es 450.000 Männer und Frauen gewesen. In seiner Rede vor Teilnehmern des Bildungsforums "Snanije" (auf Deutsch "Wissen") fügte Medwedew hinzu:

"Weitere 10.000 Personen haben einen Vertrag über den Dienst in Freiwilligen-Einheiten geschlossen. Im Grunde handelt es sich um denselben Vertragsdienst, der aber nicht so eng mit dem Verteidigungsministerium verbunden ist, obwohl diese Jungs im Großen und Ganzen die gleichen Aufgaben erfüllen."

Diese Rekrutierungszahlen erklärte der frühere russische Präsident mit der Vaterlandsliebe seiner Landsleute. Er besichtige oft Trainingszentren und befrage Vertragssoldaten nach den Gründen für ihre Entscheidung. Dabei bekomme er oft ein und dieselbe Antwort zu hören: "Wer sonst, wenn nicht ich?" Davor habe er tiefen Respekt, erklärt Medwedew.

Forbes: Das ukrainische Militär kommt mit der russischen Drohne Molnija-2 nicht zurecht

Eine kostengünstige russische Drohne mit einfacher Konstruktion und flexibler Taktik hat sich unerwartet als ernsthaftes Problem für das ukrainische Drohnenabwehrsystem erwiesen, schreibt Forbes. Ihre Wirksamkeit verändert die Spielregeln und zeigt, in welche Richtung sich der Technologiekrieg tatsächlich entwickelt. Das Magazin berichtet:

"Die Ukraine muss ihre Mittel zur elektronischen Kriegsführung und zum kinetischen Schutz noch weiterentwickeln, um Systemen wie der Molnija-2 entgegenwirken zu können. […] Die Drohne Molnija-2 spiegelt einen grundlegend anderen Ansatz wider. Anstatt auf Technologie zu setzen, wird eine kostengünstige Konstruktion in Kombination mit einfachen und flexiblen Taktiken genutzt, wodurch die ukrainische Verteidigung umgangen wird. Dadurch eignet er sich gut für einen Zermürbungskrieg, in dem Kosten, Umfang und Anpassungsgeschwindigkeit nicht weniger wichtig sind als die Leistungsfähigkeit."

Bericht: Kiew hielt Kortschakowka mit Instruktoren und Sperrtruppen

Der Nachrichtenagentur TASS wurde aus russischen Sicherheitskreisen mitgeteilt, dass das Kommando der 71. Luftlandebrigade der ukrainischen Streitkräfte im Versuch, die Ortschaft Kortschakowka im Gebiet Sumy zu halten, Instruktoren und Soldaten der Sperrtruppen in Kampfgruppen versetzt habe. Eine Quelle der Agentur berichtete:

"Das Brigadekommando versuchte, die Ortschaft zu halten, indem es Ausbilder und Kriegsverbrecher aus den Sperrtruppen, die in den letzten Tagen von unseren Soldaten vernichtet worden waren, in Kampfgruppen versetzte."

Trump: "Die Ukraine ist militärisch besiegt"

Bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus hat US-Präsident Donald Trump am Mittwoch nach einem Telefonat mit Wladimir Putin angedeutet, die Ukraine sei militärisch bereits "besiegt". Zur Begründung verwies er unter anderem auf den Totalverlust "ihrer Marine". Da es im selben Gespräch auch um den Krieg der USA und Israels gegen Iran ging, dürfte er beide Konflikte miteinander verwechselt oder sich versprochen haben.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Estlands Regierung beschließt neue Regeln zur Drohnenabwehr

Estland will seiner Armee, der Polizei und Unternehmen mit kritischer Infrastruktur erweiterte Rechte zur Abwehr von Drohnen einräumen. Die Regierung des an Russland grenzenden EU-Landes hat einen entsprechenden Gesetzesentwurf beschlossen, der noch vom Parlament verabschiedet werden muss. Damit sollen Gesetzeslücken geschlossen und den Behörden ausreichende Befugnisse zur Früherkennung und wirksamen Neutralisierung von Drohnenbedrohungen erteilt werden.

Das Gesetz sieht die Schaffung eines mehrstufigen Drohnenabwehrsystems und einer sogenannten Drohnenpolizei vor. Die Polizei- und Grenzschutzbehörde soll demnach die Aufgabe und die Mittel erhalten, um gefährliche unbemannte Flugobjekte in ganz Estland neutralisieren zu können. Sollte sie die Bedrohung nicht selbst oder nicht schnell genug abwehren können, soll die Armee eingreifen dürfen. Diese ist in Friedenszeiten bislang nur dazu ermächtigt, auf Bedrohungen durch Militärdrohnen und Drohnen zu reagieren, die von außerhalb Estlands gestartet wurden.

Die Ukraine hat in den vergangenen Wochen wiederholt russische Ölexporthäfen am Finnischen Meerbusen und andere Ziele im Nordwesten Russlands nahe der Grenze zu Estland attackiert. Bei den Angriffen gerieten mehrmals fehlgeleitete ukrainische Drohnen auch auf estnisches Gebiet, mehrere davon stürzten ab. Dabei wurde ein Kraftwerk getroffen. Verletzte oder größere direkte Schäden gab es nicht.

Ein Toter und zwei Verletzte durch ukrainische Attacken auf Gebiet Cherson

Gouverneur Wladimir Saldo meldet weitere Opfer durch die andauernden Attacken der ukrainischen Streitkräfte auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Wie der Politiker auf der Plattform Telegram schreibt, sei ein Mann des Jahrgangs 1982 ums Leben gekommen, als eine ukrainische Drohne eine Farm in der Nähe der Siedlungen Staraja Majatschka und Briljowka attackiert habe. Ein weiterer Mann des Jahrgangs 1980 habe Verletzungen erlitten, als das ukrainische Militär die Ortschaft Golaja Pristan unter Beschuss genommen habe. In Nowaja Sburjewka sei eine 81 Jahre alte Frau zu Schaden gekommen.

Außerdem berichtet der Gouverneur über beschädigte Wohnhäuser in Nowaja Majatschka und Tawrijskoje. In Golaja Pristan sei ein Auto beschädigt worden. Der Gegner habe in den letzten 24 Stunden insgesamt knapp ein Dutzend Ortschaften im Gebiet Cherson unter Beschuss genommen. Zudem habe es Drohgenangriffe auf fast zwei Dutzend Ortschaften gegeben.

Am zweiten Tag in Folge: Ukrainische Drohnen greifen Perm im Uralvorland an

Gouverneur Dmitri Manochin hat den Einschlag einer ukrainischen Drohne auf einem Industriegelände in der Region Perm im äußersten Osten Europas bestätigt. Auf der Plattform MAX schrieb der Politiker, dass keine chemische Bedrohung für die Bevölkerung bestehe. Es gebe weder Todesopfer noch Verletzte. Das Personal des getroffenen Betriebs befinde sich in Schutzräumen.

Ein Korrespondent der Nachrichtenagentur Interfax berichtete über heulende Sirenen in der Gebietshauptstadt Perm. Der örtliche Flughafen wurde aus Sicherheitsgründen für sämtliche Starts und Landungen gesperrt.

In russischen Telegram-Kanälen waren Fotos und Videos zu sehen, die eine große Rauchwolke zeigten. Gouverneur Manochin warnte jedoch seine Landsleute davor, solche Aufnahmen zu teilen, da sie dem Gegner behilflich sein könnten.

Bereits am Mittwoch hatte sich eine ähnliche Attacke ereignet. Die Ukraine meldete damals einen Angriff auf eine Ölpumpstation in der Nähe von Perm. Die Stadt liegt im Uralvorland, rund 1.500 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.

Mehrere Opfer bei ukrainischen Angriffen auf 29 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 29 Ortschaften in zehn Bezirken angegriffen habe.

In der Statistik beklagt der Politiker den Tod von drei Frauen in der Siedlung Wosnessenowka. Sie seien ums Leben gekommen, als eine ukrainische Drohne einen Passagierbus attackiert habe. Acht weitere Zivilisten seien verletzt worden. Bei gegnerischen Attacken auf andere Ortschaften gebe es weitere neun Verletzte.

Gladkow meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden insgesamt drei Mehrfamilienhäuser, 17 Einfamilienhäuser, zwei soziale Einrichtungen, drei Betriebe, zwei Geschäfte, ein Schuppen, ein Lagerhaus, zwei Garagen, eine Stromleitung, ein Passagierbus, zwei Traktoren, fünf Lkw, zwei Kleintransporter und 23 Autos zerstört oder beschädigt worden.

Russlands Außenministerium schließt Einsatz von Atomwaffen gegen Ukraine aus

Das russische Außenministerium schließt einen Einsatz von Atomwaffen bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine aus. Russlands Sonderbotschafter Andrei Beloussow hat bei einer UN-Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag in New York erklärt, dass Moskau kein Interesse daran habe, dass Atomwaffen jemals zum Einsatz kämen. Dabei betonte der Diplomat:

"Wir halten es für notwendig, unbegründete Spekulationen in Abrede zu stellen, wonach Russland angeblich die Möglichkeit erörtere, Atomwaffen in der Ukraine einzusetzen, oder mit einem Atomwaffeneinsatz drohe. Es liegt auf der Hand, dass dies absichtlich getan wird, um die antirussische Hysterie anzufachen."    

Moskau tue zudem sein Bestes, um jegliche militärische Konfrontation mit anderen Atommächten zu verhindern. Russland sei an einer Eskalation nicht interessiert, sagte Beloussow.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Weitere zwei Ortschaften befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Donnerstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord die Ortschaft Kortschakowka im Gebiet Sumy unter seine Kontrolle gebracht und zudem ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Miropolje, Kondratowka, Tscherwonoje, Nowaja Setsch und Chrapowschtschina im selben Gebiet sowie Ternowaja, Kolodesnoje, Pokaljanoje und Stariza im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe mehr als 240 Armeeangehörige verloren. Dabei seien zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos und ein Artillerieaufklärungsradar außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Netschwolodowka, Kowaljowka, Monatschinowka, Kutkowka und Schijkowka im Gebiet Charkow sowie Tatjanowka, Stary Karawan, Krasny Liman und Prischib in der DVR getroffen habe. Dabei seien bis zu 190 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus einen Transportpanzer, 16 Autos, drei Geschütze, einen Raketenwerfer und ein Artillerieaufklärungsradar zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe günstigere Stellungen bezogen, indem er ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Druschkowka, Podolskoje, Konstantinowka, Kriwaja Luka, Artjoma, Kramatorsk und Rai-Alexandrowka in der DVR getroffen habe. Die Militärbehörde in Moskau beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 100 Soldaten. Dabei seien ein Transportpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Autos, vier Geschütze und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört worden.

Der Truppenverband Mitte habe die Ortschaft Nowoalexandrowka in der DVR unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Matjaschewo, Prijut, Wassilewka, Grusskoje, Kutscherow Jar, Schewtschenko und Dobropolje in der DVR sowie Natalowka, Nowopawlowka, Nowopodgornoje und Marjewka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner habe einen Verlust von mehr als 295 Armeeangehörigen hinnehmen müssen. Zudem seien ein Schützenpanzer, ein Transportpanzer, sechs gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Autos und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt worden.

Auch der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Dolinka, Kopani, Rosowka, Werchnjaja Tersa, Barwinowka, Ljubizkoje und Wosdwischewka im Gebiet Saporoschje sowie Welikomichailowka und Dobropassowo im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 275 Soldaten. Der Gegner habe außerdem vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos und eine Panzerhaubitze verloren.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Dimitrowo, Kamyschewacha, Orechow und Saporoschez im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 25 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem zwölf Autos, ein Flugabwehrraketensystem, drei Radaranlagen und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung eliminiert.

Ferner meldet die Militärbehörde in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Energieanlagen, Drohnenbasen und 141 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden sieben Lenkbomben, zwei HIMARS-Raketen und 571 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen. Darüber hinaus habe die russische Schwarzmeerflotte vier ukrainische Wasserdrohnen zerstört.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 139.321 Drohnen, 658 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.090 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.712 Mehrfachraketenwerfer sowie 34.675 Geschütze und Mörser verloren.

Kochlöffel statt AK-Gewehr: Soldaten geben Kochkurse für Kinder

Russische Soldaten sind nicht nur an der Front im Einsatz, sondern engagieren sich auch im zivilen Leben. Die Einheit "Küche Z" aus dem Freiwilligenkorps bringt Kindern in einem Internat in Lugansk das Kochen bei. Mit regelmäßigen Kochkursen wecken die Soldaten die Begeisterung der jungen Menschen für kulinarisches Handwerk.

Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij berichtet von vor Ort. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Ukrainische Drohne tötet Einwohner der AKW-Stadt Energodar

Die Verwaltung der Stadt Energodar im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje meldet einen tödlichen Angriff aus der Ukraine. Bürgermeister Maxim Puchow hat der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mitgeteilt, dass eine ukrainische Drohne am Donnerstagmorgen in der Nähe eines Geschäfts eingeschlagen sei. Dabei sei ein Zivilist ums Leben gekommen.

Energodar liegt am linken Dnjepr-Ufer. Dort leben unter anderem die Mitarbeiter des AKW Saporoschje. Das größte Kernkraftwerk Europas wird seit dem Frühling 2022 von Russland betrieben. Momentan produziert es aus Sicherheitsgründen keinen Strom.

USA steuern Millionen zu Tschernobyl-Reparatur bei

Die USA wollen nach Angaben der Führung in Kiew 100 Millionen Dollar zur Reparatur der Sicherheitshülle über dem Unglücksreaktor des vor rund 40 Jahren havarierten AKW Tschernobyl beitragen. Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij spricht auf der Plattform X von einem wichtigen Schritt der Unterstützung seitens der USA und dankt dem Land.

Der Politiker behauptet, mehr als 500 Millionen Euro seien nötig für die Reparatur, nachdem im vergangenen Jahr eine russische Drohne den Stahlbogen über dem Unglücksreaktor beschädigt habe. Die Ukraine arbeite mit ihren Partnern daran, das zu erreichen. Jeder Beitrag bringe dieses Ziel näher.

Am 26. April 1986 war in der damaligen Sowjetrepublik Ukraine ein Test im AKW Tschernobyl außer Kontrolle geraten. Es trat der größte anzunehmende Unfall ein. Radioaktive Wolken breiteten sich abgeschwächt bis nach Nord- und Westeuropa aus. Die Katastrophe jährte sich am vergangenen Sonntag zum 40. Mal.

Ukraine bittet USA um Details des russischen Vorschlags für Waffenruhe

Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij hat nach eigenen Angaben sein Team damit beauftragt, sich bei der US-Regierung nach Details des russischen Vorschlags für eine kurzfristige Waffenruhe zum 9. Mai zu erkundigen. Auf der Plattform X schreibt der Politiker:

"Die Ukraine strebt Frieden an und leistet die notwendige diplomatische Arbeit, um ein echtes Ende dieses Krieges zu erreichen."

Die Regierung in Kiew werde klären, worum es konkret gehe: um einige Stunden Sicherheit für die Parade in Moskau oder um etwas mehr, so Selenskij. Die Vorschläge der Ukraine sind ein langfristiger Waffenstillstand, eine zuverlässige Sicherheit für die Menschen und ein dauerhafter Frieden.

"Die Ukraine ist bereit, in jedem würdevollen und effektiven Format darauf  hinzuarbeiten."

Am Mittwochabend hatten Russlands Präsident Wladimir Putin und sein US-Amtskollege Donald Trump miteinander telefoniert. Das 90-minütige Gespräch fand auf Initiative der russischen Seite statt. Dabei ging es auch um eine Waffenruhe zum Tag des Sieges am 9. Mai. Die Präsidenten erörterten zudem die Lage im Iran-Krieg.

Ein Toter bei andauernden ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 29. April bis 8 Uhr MESZ am 30. April 55 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 64-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem neun Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet ein Todesopfer unter der Zivilbevölkerung. In der Nähe der Siedlung Bobrowo sei ein Einwohner ums Leben gekommen. Ein weiterer Mann habe in der Siedlung Pestschanoje Verletzungen erlitten. Dem Gouverneur zufolge gibt es auch Schäden. In der Siedlung Morkuschino ist die Fassade eines Wohnhauses beschädigt worden. In der Stadt Lgow sei das Dach eines leer stehenden Lokschuppens zu Schaden gekommen.

Putin lobt Mut von Kämpfern aus Tschetschenien: Mehr als 70.000 Mann nehmen an Sonderoperation teil

Bei einer Beratung mit Russlands Präsident Wladimir Putin hat das Oberhaupt der Teilrepublik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, über den Beitrag seiner Region zur militärischen Sonderoperation in der Ukraine berichtet. Kadyrow hob hervor, dass Tschetschenien an den Kampfhandlungen aktiv beteiligt sei. Insgesamt habe man mehr als 70.000 Kämpfer ausgebildet und an die Kontaktlinie abkommandiert. Mehr als 12.000 Kämpfer seien inzwischen mit Staatsorden ausgezeichnet worden.

Darüber hinaus erwähnte Kadyrow das humanitäre Engagement der Republik. Die nach seinem Vater benannte Achmat-chadschi-Kadyrow-Stiftung habe seit dem Beginn der Sonderoperation Ende Februar 2022 insgesamt 2.830 Militärfahrzeuge und andere Kriegsgeräte gespendet. Außerdem seien für die Bevölkerung der Gebiete Cherson und Saporoschje sowie der Volksrepubliken Donezk und Lugansk fast 30.000 Tonnen humanitäre Hilfe geschickt worden.

Putin lobte den Mut der tschetschenischen Kämpfer, darunter der mehr als 20.000 Freiwilligen. Sie kämpften sowohl für Russland als auch für Tschetschenien, sagte der Staatschef.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 60 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 29. April 40 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Aljoschki – zehn,
  • Knjase-Grigorowka – sieben,
  • Gornostajewka – fünf,
  • Golaja Pristan – fünf,
  • Welikaja Lepeticha – acht,
  • Nowaja Kachowka – fünf.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Donnerstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Welikaja Lepeticha, Nowaja Kachowka, Aljoschki, Kachowka und Dnjeprjany seien insgesamt 25 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

DVR meldet elf ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden elf Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik elf Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 29. April bis 0 Uhr am 30. April (Ortszeit) wurde eine zivile Person verletzt. Durch den Beschuss kamen 21 Wohnhäuser, drei zivile Infrastrukturobjekte und vier Autos zu Schaden.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk sieben Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei kam eine zivile Person ums Leben. Vier weitere Einwohner erlitten Verletzungen. Beschädigt wurden ein Wohnhaus, zwei zivile Infrastrukturobjekte, ein Kommunalfahrzeug und ein Auto.

Pentagon gibt Ukraine-Hilfsgelder frei

Das Pentagon hat nach Angaben von US-Kriegsminister Pete Hegseth die Auszahlung von Hilfsgeldern für die Ukraine in Höhe von 400 Millionen US-Dollar freigegeben. Nachdem sich die Freigabe zuvor über Monate verzögert hatte, sagte Pentagon-Haushaltschef Jay Hurst den Abgeordneten, die Mittel könnten nun ausgegeben werden. Wann die Hilfe tatsächlich in der Ukraine ankomme, hänge jedoch davon ab, "was sie mit dem Geld kaufen". Man werde den Empfehlungen des Kommandeurs des Europäischen Kommandos der Vereinigten Staaten (USEUCOM) folgen, um die Mittel bestmöglich einzusetzen, sagte Hurst weiter.

Nur einen Tag zuvor hatte der republikanische Senator Mitch McConnell das US-Kriegsministerium in einem Gastbeitrag in der Washington Post dafür kritisiert, die Mittel zurückzuhalten. Der Politiker bemängelte dabei:

"Die Ukraine-Hilfen, die wir vor Monaten beschlossen haben, verstauben jetzt im Pentagon."

Nächtliche ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Wolgograd: Haus beschädigt, Bewohner verletzt

In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte unter anderem das südrussische Gebiet Wolgograd mit unbemannten Luftfahrzeugen attackiert. Wie die örtliche Regierung auf der Plattform Telegram mitteilt, habe der gegnerische Drohnenangriff zivilen Infrastrukturobjekten in zwei Bezirken gegolten. Im Bezirk Alexejewskaja sei ein Einfamilienhaus beschädigt worden. Ein Bewohner habe eine Splitterverletzung erlitten und sei ins Krankenhaus eingeliefert worden. Weitere Einzelheiten werden bislang nicht mitgeteilt. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine anderen Opfer und Schäden.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 189 ukrainische Drohnen

Das russische Verteidigungsministerium meldet am Donnerstagmorgen weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die Luftabwehr in der vergangenen Nacht 189 gegnerische Drohnen abgeschossen. Sie seien über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kursk, Lipezk, Nischni Nowgorod, Rostow, Rjasan, Samara, Saratow, Tula und Uljanowsk abgefangen worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

29.04.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Saporoschje: Eine Verletzte bei ukrainischem Drohnenangriff

Die ukrainischen Streitkräfte haben mithilfe einer Drohne einen Angriff auf das Dorf Wasiljewka in der Region Saporoschje durchgeführt. Wie die Pressestelle des regionalen Gesundheitsministeriums mitteilte, wurde bei dem Angriff eine Anwohnerin verletzt. In der Mitteilung der Behörde heißt es:

"Eine Person wurde in Wasiljewka bei einem Drohnenangriff verwundet. Die Anwohnerin wurde direkt im Hof ihres Hauses verletzt."

Belgorod: Ukrainische Streitkräfte greifen Passagierbus an – drei Tote

Die ukrainischen Streitkräfte haben einen Passagierbus im Dorf Wosnesenowka im Bezirk Schebekino in der russischen Region Belgorod gezielt mit einer Drohne angegriffen. Bei dem Angriff kamen drei Menschen ums Leben, acht weitere wurden verletzt. Dies teilte der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, auf seinem Telegram-Kanal mit. Er schrieb:

"Der Feind hat gezielt einen Passagierbus im Dorf Wosnesenowka im Bezirk Schebekino angegriffen. Drei Frauen starben an Ort und Stelle an ihren Verletzungen."

Kreml: Trump ist von einer baldigen Einigung in Ukraine-Konflikt überzeugt

Die Nachrichtenagentur TASS berichtet unter Berufung auf den Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, dass soeben ein Telefongespräch zwischen Wladimir Putin und Donald Trump stattgefunden habe, in dessen Verlauf von russischer Seite ein Waffenstillstand für die Zeit der Feierlichkeiten zum Tag des Sieges vorgeschlagen wurde. Dabei habe US-Präsident Donald Trump dem russischen Staatschef mitgeteilt, dass eine Einigung zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine nahe sei, so Uschakow weiter. Er erklärte:

"Donald Trump glaubt, dass eine Einigung, die den Konflikt in der Ukraine beenden würde, bereits in greifbarer Nähe ist … Der US-Präsident betonte, wie wichtig eine rasche Einstellung der Kampfhandlungen sei, und bekräftigte seine Bereitschaft, dies von seiner Seite aus in jeder Hinsicht zu unterstützen. Seine Vertrauten werden die Kontakte sowohl mit Moskau als auch mit Kiew fortsetzen."

Sacharowa: Türkei und Bulgarien tragen zum Schaden des Schwarzen Meeres bei

Wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärte, tragen die Türkei und Bulgarien durch ihre Beteiligung an der NATO-Unterstützung für die Ukraine zum ökologischen Schaden des Schwarzen Meeres durch die Handlungen Kiews bei. Sie betonte, dass dem Schwarzen Meer gerade ein "ökologischer Schlag" zugefügt werde. Sacharowa merkte während der wöchentlichen Pressekonferenz an:

"Sowohl die Türkei als auch Bulgarien sind Mitglieder der NATO. Offensichtlich tragen sie gemeinsam die Verantwortung für die Entscheidung, die von allen Ländern dieses Bündnisses getroffen wird, um Selenskij mit Waffen zu versorgen. Das heißt, durch ihre politischen Unterstützungsmaßnahmen, ihre Finanzierung, direkte Waffenlieferungen und jede Art von Informationshilfe tragen sie dazu bei, dass dem Meer, das ihre Länder umspült, im Grunde genommen ein Schlag versetzt wird."

Kiew greift Ölraffinerie in Tuapse an – "Weil sie unseren Vormarsch nicht aufhalten können"

Die Ölraffinerie in Tuapse wurde von ukrainischen Drohnen angegriffen. Infolge des Angriffs kam es zu einem Brand; aus dem beschädigten Tank liefen Ölprodukte aus und gelangten in die Küstengewässer. Nach Angaben des Gouverneurs der Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, ist das Feuer derzeit unter Kontrolle.

An den Stellen, an denen Kraftstoff ausgelaufen ist, sind Teams des Katastrophenschutzes und Freiwillige im Einsatz, um die Folgen zu beseitigen.

Der russische Präsident Wladimir Putin widmete diesem Vorfall während einer Sitzung zu Sicherheitsfragen besondere Aufmerksamkeit. Er erklärte, dass die Ukraine, da sie auf dem Schlachtfeld keine Erfolge erzielen könne, mit Unterstützung des Westens dazu übergegangen sei, Terroranschläge gegen Zivilisten zu verüben. Solche Angriffe bergen die Gefahr weitreichender ökologischer Folgen, warnte Putin.

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Nach Vorfällen mit ukrainischen Drohnen stellt Helsinki Millionen für Drohnenabwehr bereit

Nachdem in Finnland ukrainische Drohnen abgestürzt waren, stellt das Land der Grenzschutzbehörde 44 Millionen Euro für Maßnahmen zur Abwehr von Drohnen zur Verfügung, wie das Innenministerium mitteilte. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Die Mittel sollen für die Anschaffung von Systemen zur Erkennung, Identifizierung und Abwehr von Drohnen sowie zur Verbesserung der behördenübergreifenden Zusammenarbeit verwendet werden.

Zuvor hatten Medien berichtet, dass es seit Ende März in Finnland zu vier Vorfällen mit abgestürzten ukrainischen Drohnen gekommen sei. Dabei hätten mindestens drei von ihnen nicht explodierte Munition transportiert.

US-Menschenrechtsaktivist: Straßen Odessas unter der Kontrolle von Neonazis

Die Straßen von Odessa stehen unter der offenen Kontrolle neonazistischer Organisationen. Dies teilte der US-amerikanische Menschenrechtsaktivist und Koordinator der Solidaritätskampagne mit Odessa, Phil Wilayto, der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Laut Wilayto sammeln amerikanische Aktivisten Zeugenaussagen von Einwohnern Odessas, um einen Bericht über die tatsächliche Lage in der Stadt zu erstellen. Wilayto ist überzeugt, dass die Verbreitung dieser Materialien den US-Amerikanern helfen wird, die offizielle Darstellung der Ereignisse in der Ukraine kritisch zu betrachten. Er betonte:

"Die Situation wird nicht nur von einer repressiven Regierung aufrechterhalten, sondern auch von offen nationalsozialistischen Organisationen, die die Straßen kontrollieren."

General: Zerlegte ukrainische Drohnen gelangen heimlich nach Russland fürAngriffe im Landesinneren

Die ukrainischen Streitkräfte greifen auf die Taktik der heimlichen Einfuhr von Drohnen in zerlegtem Zustand nach Russland zurück, um Angriffe auf Industrieanlagen durchzuführen. Dies erklärte Generalmajor Sergei Lipowoj in einem Interview mit dem Portal News.ru. Dem Experten zufolge werden auf diese Weise Sabotageakte durchgeführt, ähnlich den jüngsten Angriffen auf Objekte in der Nähe von Perm. Nach der Lieferung der Teile vor Ort kümmern sich Agenten, die im Landesinneren operieren, um den Zusammenbau und die Programmierung der Fluggeräte. Der General betonte:

"Wenn die technischen Möglichkeiten der Drohnen, die die NATO und die Europäische Union nach Kiew liefern, Angriffe aus den von Kiew kontrollierten Regionen ermöglichen, starten sie diese von dort aus. Ist dies nicht der Fall, werden die UAVs in zerlegtem Zustand unter verschiedenen Vorwänden nach Russland gebracht. Diese auf betrügerische Weise nach Russland eingeführten Drohnen gelangen in die Hände von Schläferzellen, die sie eigenhändig zusammenbauen und programmieren."

Merz nennt schnellen EU-Beitritt der Ukraine unrealistisch

Die Europäische Union zeigt sich zunehmend zurückhaltend beim möglichen Beitritt der Ukraine. Bundeskanzler Friedrich Merz betonte, dass ein EU-Beitritt erst nach einem Ende des Konflikts möglich sei. Solange die Ukraine Kriegspartei sei, komme eine Aufnahme nicht infrage.

Zudem müsse Kiew umfangreiche Voraussetzungen erfüllen, insbesondere in den Bereichen Rechtsstaatlichkeit und Korruptionsbekämpfung. Merz bezeichnete einen Beitritt bereits in den kommenden Jahren als unrealistisch.

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TASS: Kiew versuchte, Nowodmitrowka mit ehemaligen Häftlingen zu verteidigen

Nach Angaben russischer Sicherheitskräfte, auf die sich die Nachrichtenagentur TASS beruft, versuchte das Kommando der ukrainischen Armee am Tag vor dem Verlust von Nowodmitrowka im Gebiet Sumy, den Ort mit Einheiten aus ehemaligen Strafgefangenen zu verteidigen. Ein Gesprächspartner der Agentur berichtete darüber:

"Sturmtruppen der 34. separaten Garde-Motorschützenbrigade der Truppengruppe Nord haben im Verlauf heftiger Kämpfe die Nationalisten der 157. separaten Mechanisierten Brigade und der 119. Brigade der Territorialverteidigung aus dem Dorf Nowodmitrowka im Bezirk Krasnopolskij vertrieben. Noch gestern versuchte der Feind, sich mithilfe von Einheiten, die aus ehemaligen Häftlingen gebildet wurden, an den Rändern des Dorfes zu halten."

Ukrainischer Flüchtling aus Polen abgeschoben und mobilisiert

Ein ukrainischer Flüchtling ist nach Angaben prorussischer Quellen aus Polen abgeschoben und anschließend in der Ukraine mobilisiert worden. Dies berichtet der Koordinator eines prorussischen Untergrundnetzwerks, Sergei Lebedew, unter Bezugnahme auf Angehörige des Betroffenen:

"Das ist einer der ersten Fälle der Abschiebung ukrainischer Flüchtlinge aus Europa in die Ukraine."

Demnach hatte der junge Mann eine Aufenthaltserlaubnis in der Schweiz und reiste nach Polen, um Verwandte zu besuchen. In einem Park habe er Alkohol konsumiert, woraufhin Polizeibeamte ihn festnahmen. Anstatt ein Verwaltungsprotokoll aufzunehmen, schoben sie ihn direkt in die Ukraine ab. An der Grenze sei er von Mitarbeitern des Militärkommissariats eingezogen worden.

Im Gebiet Schytomyr wurde er festgehalten. Er wurde in einer mit Planen abgedeckten Grube zusammen mit Obdachlosen, Drogenabhängigen und Tuberkulosekranken festgehalten. Später konnte er eigenen Angaben zufolge Wachpersonal mit 2.000 US-Dollar bestechen und fliehen.

Menschenrechtsrat: Westen fürchtet russischen Alternativvorschlag für neue Weltordnung

Walerij Fadejew, Vorsitzender des Rates beim Präsidenten der Russischen Föderation für die Entwicklung der Zivilgesellschaft und Menschenrechte, äußerte sich zu den Ursachen der derzeitigen scharfen Konfrontation zwischen Russland und dem Westen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Fadejew vermutet, dass der Westen befürchtet, Russland könnte ein alternatives Projekt für eine gerechte und sichere Welt vorschlagen, das von anderen Ländern unterstützt wird. Er merkte an:

"Sie befürchten, dass wir, unser Land, eine Alternative vorschlagen werden – wie es bereits beim sowjetischen Projekt der Fall war –, eine Alternative zum westlichen Projekt. Und dass man dieser Alternative folgen wird. Sie befürchten, dass wir einen anderen Weg vorschlagen werden, einen gerechteren, sichereren für alle."

Bericht: Russische Aufklärer monatelang im Hinterland bei Krasnoarmeisk tätig

Russische Aufklärer haben nach eigenen Angaben mehrere Monate im Hinterland der ukrainischen Streitkräfte in Krasnoarmeisk operiert. Dies berichtet der Kommandeur einer Aufklärungsgruppe des 71. Separaten Spezialbataillons des Truppenverbandes Mitte, Sergei Maslennikow, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:

"Meine konkrete Aufgabe war es, nach Krasnoarmeisk einzudringen und zwei Beobachtungsposten einzurichten. Wir sind erfolgreich hineingegangen, haben die Posten eingerichtet und Aufklärungsdaten gesammelt. Einige waren drei, andere vier Monate dort. Ich persönlich war drei Monate dort. Wir trugen zivile Kleidung."

Ihm zufolge befanden sich die russischen Aufklärungsposten rund um die gesamte Stadt. Unterstützung bei der Informationsbeschaffung hätten auch Einwohner geleistet.

US-Senator: Pentagon hält 400 Millionen Dollar Ukraine-Hilfe zurück

Das US-Verteidigungsministerium verweigert offenbar die Weiterleitung von 400 Millionen Dollar an die Ukraine, die zuvor vom Kongress bewilligt worden waren. Dies schrieb der republikanische Senator Mitch McConnell in einem Beitrag für die Zeitung Washington Post:

"Die Hilfe für die Ukraine, die wir vor einigen Monaten genehmigt haben, verstaubt derzeit im Pentagon."

Die Mittel seien im Rahmen des US-Haushalts für das laufende Haushaltsjahr bereitgestellt worden. Laut dem Senator ignoriere das Verteidigungsministerium entsprechende Anfragen von Abgeordneten zum Verbleib der Gelder. McConnell warf dabei dem stellvertretenden Verteidigungsminister für politische Angelegenheiten, Elbridge Colby, faktisch Sabotage vor. Dieser habe bereits mehrfach die Umsetzung entsprechender Beschlüsse behindert.

Zudem sieht der von der US-Regierung vorgelegte Haushaltsentwurf für 2027, der der Nachrichtenagentur RIA Nowosti vorliegt, keine weiteren Hilfen für Kiew vor. Weder Waffenlieferungen noch zusätzliche Finanztransfers sind darin vorgesehen. US-Präsident Donald Trump hatte wiederholt erklärt, die USA hätten bereits rund 350 Milliarden Dollar für die Unterstützung der Ukraine ausgegeben, ohne dafür Gegenleistungen erhalten zu haben.

"Wie nach 9/11" – König Charles fordert USA zum Schulterschluss für die Ukraine auf

In einer Rede vor dem US-Kongress am Dienstag hat König Charles III. den Krieg in der Ukraine mit den Weltkriegen und dem Kampf nach 9/11 gleichgesetzt. Charles erinnerte das US-Bündnis dabei explizit an die Geschichte des gemeinsamen militärischen Schulterschlusses und forderte für "die Verteidigung der Ukraine und ihr mutiges Volk" dieselbe "unerschütterliche Entschlossenheit" ein.

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EU plant ersten Kredit-Teil für Ukraine – Milliarden für Drohnen und Haushalt

Der erste Teil eines EU-Kredits für die Ukraine in Höhe von 6 Milliarden Euro soll noch in diesem Quartal ausgezahlt werden. Dies erklärte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im Europäischen Parlament:

"Wir werden den ersten Teil der 45 Milliarden Euro für 2026 bereits in diesem Quartal bereitstellen: ein Drittel für Haushaltszwecke und zwei Drittel für die Verteidigung der Ukraine. Das erste Verteidigungspaket wird Drohnen aus der Ukraine für die Ukraine im Umfang von etwa sechs Milliarden Euro umfassen."

Die Ukraine finanziert ihren Staatshaushalt seit Jahren mit einem hohen Defizit und ist dabei auf westliche Unterstützung angewiesen. Der Haushalt für 2026 wurde mit einem Defizit von rund 1,9 Billionen Griwna (etwa 45 Milliarden US-Dollar) verabschiedet.

Experte: Zur Verteidigung von Konstantinowka nutzt die ukrainische Armee unterirdische Gänge

Wie der Militärexperte Witali Kiseljow gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mitteilte, nutzen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte unterirdische Gänge im Zentrum der Ortschaft Konstantinowka in der Donezker Volksrepublik, um die Stadt zu verteidigen. Dabei wurde die Stadt zu einem "durchgehenden Festungsgebiet" umgestaltet. Der Experte erklärte:

"Die Kampftruppen der ukrainischen Streitkräfte haben das Stadtzentrum ausgehoben und befestigt, wie es in TschassoJar der Fall war, mit unterirdischen Gängen von Hochhaus zu Hochhaus. Außerdem nutzt der Gegner große Knotenpunkte für den Widerstand in den Industriegebieten der Stadt. Seit einigen Tagen greift unsere Nachtfluggruppe die Kämpfer in Konstantinowka an und zerstört unter Luftunterstützung die Festungsgebiete."

RT DE-Exklusiv: Zwischen Front und Kochtopf – neue Verpflegung für Soldaten

Die Verpflegung von Soldaten bleibt auch im Frontgebiet zentral: Die Einheit "Küche Z" versorgt Kämpfer mit frisch zubereiteten und haltbaren Mahlzeiten, angepasst an extreme Einsatzbedingungen. Wie Militärkorrespondent Iwan Poljanskij berichtet, arbeitet die Truppe teils aus geschützten unterirdischen Küchen und setzt zunehmend auf flexible Retortengerichte, die leicht transportiert und sogar am Körper erwärmt werden können.

Ziel ist es, die Versorgung zu sichern und den Soldaten auch fern der Heimat möglichst hochwertige Verpflegung zu bieten.

[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 28. April 2026]

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Kiews Armee setzt Drohnenterror gegen Grenzgebiet Belgorod fort – sechs Verletzte 

Seit den Morgenstunden sind im Gebiet Belgorod sechs Menschen bei Angriffen aus der Ukraine verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit.

In der Siedlung Rakitnoje wurde ein kommerzielles Objekt von einer Drohne getroffen. Dabei wurden vier Männer verletzt, einer von ihnen schwer. Er erlitt multiple penetrierende Verletzungen des Brustkorbs. Der Schwerverletzte wird in ein regionales Krankenhaus gebracht. Zwei weitere Verletzte wurden mit Minen- und Explosionsverletzungen sowie Splitterwunden in ein Krankenhaus gebracht. 

In Potschajewo im Bezirk Graiworon wurde ein Auto durch eine Drohne getroffen. Dabei erlitt eine Frau Explosions- und Splitterverletzungen am Bein. Sie wurde zunächst versorgt und lehnte eine stationäre Behandlung ab. Das Fahrzeug wurde bei einem weiteren FPV-Drohnenangriff zerstört. Im Dorf Jasnyje Sori im Bezirk Belgorod wurde zudem der Fahrer eines Traktors verletzt. Er erlitt nach Angaben der Ärzte eine Drucktrauma-Verletzung sowie Splitterverletzungen am Kopf und wurde in ein regionales Krankenhaus gebracht.

Gebiet Saporoschje meldet Tote und Verletzte nach ukrainischen Angriffen

Im Gebiet Saporoschje ist infolge von Angriffen der ukrainischen Streitkräfte ein Mann getötet worden. Dies teilte Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram mit:

"In den vergangenen 24 Stunden wurden zehn gezielte Angriffe des Gegners auf zivile Ortschaften im Gebiet Saporoschje registriert. Leider gibt es Verletzte und einen Toten."

Laut Balizki griff eine Drohne ein Auto auf einer Straße nahe dem Dorf Bassan an. Ein Mann des Jahrgangs 1964 erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Im Tschernigowski Gemeindebezirk wurde zudem bei Angriffen auf Privathäuser ein Mädchen des Jahrgangs 2012 verletzt. Es erlitt eine schwere Rückenverletzung. Das Kind wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

In der Stadt Dnjeprorudnoje traf eine Drohne ein Krankenhaus, wobei die Fassade beschädigt und Fenster zu Bruch gingen. Ein weiteres unbemanntes Fluggerät schlug in ein Wohnhaus ein und verursachte einen Brand. Verletzte gab es dort nicht.

Gebiet Cherson: Fünf Zivilisten nach ukrainischen Drohnenangriffen verletzt

Im Gebiet Cherson sind innerhalb eines Tages fünf Zivilisten infolge von Angriffen der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Das teilte Gouverneur Wladimir Saldo mit.

Nach seinen Angaben wurden in der Siedlung Golaja Pristan bei einem Drohnenangriff auf einen Pkw zwei Frauen der Jahrgänge 1982 und 1990 sowie ein Mann des Jahrgangs 1973 verletzt. Sie wurden ins Krankenhaus eingeliefert. In Gornostajewka wurde bei einem weiteren Drohnenangriff eine Frau des Jahrgangs 1957 verletzt und ebenfalls hospitalisiert.

Eine 70-jährige Rentnerin erlitt Verletzungen, als in Knjase-Grigorjewka ein Sprengsatz von einer Drohne abgeworfen wurde. Sie wurde vor Ort medizinisch versorgt.

Kiewer Regime sinkt noch tiefer – und rekrutiert russische Kinder für Terrorkrieg gegen Russland

Die jüngsten Fälle von versuchten Terroranschlägen, die in Russland von russischen Jugendlichen im Auftrag des Kiewer Regimes vorbereitet wurden, besagen zweierlei.

Erstens: An der Front schlägt sich Russland nach wie vor wacker, was Kiew und seine Puppenspieler im Westen zu noch umfassenderem Umsatteln auf Terror bewegt.

Zweitens: Russlands Gesellschaft, Staat und Familien haben in Sachen Vermittlung von Informationshygiene und Medienkompetenz an Kinder und Jugendliche reichlich zu tun.

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Semjon Pegow.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.120 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 60 Fahrzeuge,
  • ein Treibstofflager,
  • zwölf Materiallager,
  • vier EloKa-Anlagen,
  • sechs Munitionslager,
  • fünf Artilleriegeschütze,
  • zwei Gegenbatteriestationen,
  • ein Flugabwehrraketensystem,
  • sechs gepanzerte Kampffahrzeuge.

Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 139 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz. Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung zehn Lenkbomben und 303 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

Im nordwestlichen Teil des Schwarzen Meeres hat die Schwarzmeerflotte sechs unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte zerstört.

Russische Armee meldet Befreiung zweier Orte namens Nowodmitrowka

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben russische Streitkräfte zwei gleichnamige Ortschaften eingenommen: Nowodmitrowka im Gebiet Sumy sowie Nowodmitrowka in der Volksrepublik Donezk (DVR).

Das Militärressort präzisiert, dass Nowodmitrowka im Gebiet Sumy von Einheiten des Truppenverbands "Nord" eingenommen wurde, während Nowodmitrowka in der DVR infolge der Handlungen der Kämpfer des Truppenverbands "Süd" unter die Kontrolle der russischen Streitkräfte überging.

Gebiet Kursk meldet Tote und Verletzte nach Angriffen ukrainischer Armee

Im Bezirk Rylsk des Gebiets Kursk ist ein Zivilist infolge eines Drohnenangriffs der ukrainischen Streitkräfte getötet worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinschtein auf Telegram mit:

"Heute Morgen griff eine feindliche Drohne ein fahrendes Auto auf einer Straße nahe dem Dorf Bobrowo an. Leider ist der Fahrer vor Ort gestorben. Juri Nikolajewitsch war 59 Jahre alt. Mein aufrichtiges Beileid gilt den Angehörigen und Freunden."

Bei weiteren Angriffen wurden zudem zwei Männer verletzt. Im Dorf Makejewo erlitt ein 40-Jähriger eine Splitterverletzung an Schulter und Rücken. In der Siedlung Stepanowka wurde ein 48-jähriger Einwohner mit einer Kopfverletzung ins Krankenhaus gebracht. 

Ukrainische Roboterplattformen im Gebiet Charkow zerstört

Einheiten der unbemannten Systeme der 6. Gardearmee des Truppenverbandes "Nord" haben innerhalb einer Woche zehn bodengebundene ukrainische Roboterplattformen im Gebiet Charkow zerstört. Dies sagte ein Zugkommandeur der Angriffsdrohnen mit dem Rufnamen "Chwost" gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Demnach nutzt die ukrainische Armee solche Plattformen zur Versorgung entlegener Stellungen mit Munition und Lebensmitteln. Sie werden von Aufklärungs- und Angriffsdrohnen geortet und beim Versuch der Verlegung im offenen Gelände zerstört.

Der Zugkommandeur erklärte zudem, die Systeme seien leichte Ziele, da sie sich langsam bewegten und nicht ausweichen könnten. In der Regel reiche ein einzelner Treffer einer Drohne aus. Die Zerstörung dieser Plattformen stört die Logistik der ukrainischen Einheiten und verringert ihre Kampffähigkeit in der Region.