Wirtschaft unter Druck – Merz: Wer attraktives Sachsen-Anhalt will, "muss die CDU wählen"

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland bleibt angespannt: Die Zahl der Großinsolvenzen liegt weiter auf hohem Niveau. Bundeskanzler Friedrich Merz greift die wirtschaftlichen Sorgen auch im Landtagswahlkampf in Sachsen-Anhalt auf und warnt eindringlich vor einem Erstarken der AfD.

"Wer wie die AfD aus dem Binnenmarkt raus will, aus Schengen rauswill, aus der Europäischen Union raus will, der stellt solche Projekte […] von Grund auf infrage", erklärte Merz bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem amtierenden Ministerpräsidenten Sven Schulze in Leuna. Den Wählern ließ der Kanzler dabei kaum Interpretationsspielraum. Wer möchte, dass Sachsen-Anhalt "ein interessanter, auch europäisch interessanter Standort bleibt", müsse CDU wählen.

Zusätzlichen Druck auf die Bundesregierung und insbesondere Bundesfinanzminister Lars Klingbeil bringt der Bundesrechnungshof, der die Haushaltsplanung für 2027 und die wachsende Schuldenlast scharf kritisiert.

[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 4. September 2026]

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