Deutscher Luftwaffenchef droht mit Angriffen auf russische Großstädte

Noch mehr Drohungen hochrangiger deutscher Militärs in Richtung Russland: Nun drohte der Chef der deutschen Luftwaffe in einem Interview mit der britischen Zeitung "The Telegraph" mit "vernichtenden Angriffen" auf Kaliningrad, Sankt Petersburg, Murmansk und die Schwarzmeerflotte.

Der Chef der deutschen Luftwaffe, Generalleutnant Holger Neumann, hat Russland in einem Interview für die britische Zeitung The Telegraph mit vernichtenden Angriffen unter anderem auf Kaliningrad, Sankt Petersburg sowie Ziele auf der Kola-Halbinsel, darunter Murmansk, gedroht. Als weiteres Ziel nannte er das Schwarze Meer und die dort stationierte Schwarzmeerflotte. 

Deutschland sei bereit, "noch heute Nacht" zu kämpfen, sagte Neumann. Sollte es zu einem Konflikt kommen, werde die Bundeswehr "jeden Zentimeter" des NATO-Bündnisgebiets verteidigen. 

The Telegraph zitiert ihn mit folgenden Aussagen:

"Heute Nacht zu kämpfen bedeutet: Wenn mich jetzt jemand anruft und sagt, die Lage sei folgende, müssen wir sofort bereit sein – und wir sind bereit. Wir werden mit allen Kräften, die Deutschland, die Luftwaffe, aber auch die NATO haben, unser Land, unsere Werte, unsere Bevölkerung und unser Bündnis verteidigen."

Die Halbinsel Kola mit ihrer Hauptstadt Murmansk ist Standort der russischen Atom-U-Boote, eines integralen Bestandteils der russischen strategischen Triade. Nach der geltenden Nukleardoktrin würde ein Angriff auf diese Ziele mit hoher Wahrscheinlichkeit einen sofortigen Gegenschlag mit Atomwaffen auslösen.

Neumann sicherte Großbritannien im Bündnisfall Unterstützung durch die deutsche Luftverteidigung zu.

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