Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew für sofortigen Waffenstillstand – Moskau lehnt Pause ab

23.09.2026 21:11 Uhr
21:11 Uhr
Ukraine-Erklärung: USA und Großteil der UN-Staaten nicht dabei
Nur 51 der 193 UN-Mitgliedstaaten haben eine Erklärung zur Ukraine unterstützt, die Russland Vorwürfe ohne Belege macht. Dies geht aus einer Äußerung des französischen Außenministers Jean-Noël Barrot vor der Sitzung des UN-Sicherheitsrats hervor:
"Ich möchte lediglich hervorheben, dass sich mit dem Beitritt von 51 Ländern die Zahl der Staaten, die diese Erklärung unterzeichnet haben, um elf gegenüber dem vergangenen Jahr erhöht hat."
Die USA haben sich der Erklärung laut einem Korrespondenten von RIA Nowosti nicht angeschlossen.
21:01 Uhr
Medien: Treffen von Selenskij und Trump bringt keinen Durchbruch
Das Treffen zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij und US-Präsident Donald Trump am Rande der UN-Generalversammlung habe die Erwartungen Kiews nicht erfüllt. Dies berichtet das ukrainische Portal Strana.ua.
"Vor Selenskijs Reise nach New York zum Treffen mit Trump hatten die ukrainischen Behörden große Erwartungen daran geäußert … Ausgehend von den offiziell verkündeten Ergebnissen des Treffens wurden dort jedoch keine konkreten Entscheidungen getroffen und … kein Durchbruch erzielt."
Dem Portal zufolge habe Trump in keiner der von Selenskij angesprochenen Fragen eine positive Antwort gegeben. So habe er keine endgültige Entscheidung über die Übertragung von Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Raketen getroffen, Selenskij wegen der Nutzung von Starlink für Angriffe auf russisches Gebiet an Elon Musk verwiesen und sich zur möglichen Verhängung "höllischer Sanktionen" gegen Moskau zurückhaltend geäußert.
Das Treffen fand am Dienstag in New York statt. Der geschlossene Teil dauerte rund 40 Minuten. Zuvor hatte Trump bei einem kurzen Gespräch mit Journalisten die Initiative vollständig übernommen und Selenskij keine Gelegenheit gegeben, Fragen zu beantworten. Dieser konnte lediglich der US-Seite danken und erklären, den Konflikt noch vor dem Winter beenden zu wollen.
20:53 Uhr
Bloomberg berichtet über angespanntes Treffen zwischen von der Leyen und Selenskij

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am 22. September 2026 in New YorkUrheberrechtlich geschützt Ursula von der Leyen und Wladimir Selenskij hatten eine angespannte Diskussion in New York über die Ukraine-Finanzierung, berichtet Bloomberg. Brüssel fordert Reformen, während Kiew angesichts des Defizits im Verteidigungshaushalt die Hilfe beschleunigen will.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.20:44 Uhr
Gebiet Sumy: Russische Aufklärer zerstören versteckte Drohnen des Gegners
Der Telegram-Kanal des russischen Verteidigungsministeriums hat ein Video veröffentlicht, das zeigen soll, wie ukrainische Soldaten ihre Drohnen in den Ruinen von Gebäuden und entlang von Straßen versteckt haben. Damit hätten sie einen Hinterhalt auf russische Infanterie und Technik im Gebiet Sumy vorbereitet.
Aufklärer des Truppenverbandes Nord hätten die Positionen jedoch rechtzeitig entdeckt. Anschließend hätten Drohnenoperatoren die Stellungen mit präzisen Abwürfen von VOG-Granaten zerstört.
20:32 Uhr
LVR: Mehrere Verletzte nach ukrainischen Angriffen
Bei Angriffen der Ukraine auf 15 Gemeinden der Lugansker Volksrepublik (LVR) sind innerhalb von 24 Stunden vier Zivilisten verletzt worden. Dies teilte das LVR-Oberhaupt Leonid Passetschnik mit.
In Rubeschnoje wurde eine ältere Frau verletzt, als die ukrainischen Streitkräfte in der Nähe eines Kulturhauses angriffen. Im Nowopskowski-Bezirk traf eine Drohne ein Auto, wobei eine Frau und ein Mann verletzt wurden. Im Bezirk Troizkoje wurde am späten Abend ein Kindergarten angegriffen. Ein Wachmann erlitt Verletzungen. Zum Glück befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Kinder im Gebäude.
Laut Passetschnik wurden zudem Fahrzeuge, Wohnhäuser sowie zivile und kommunale Infrastruktur beschädigt.
20:20 Uhr
Lawrow an Rubio: Russland hält an Zielen der Sonderoperation fest
Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat bei seinem Treffen mit US-Außenminister Marco Rubio das uneingeschränkte Festhalten Russlands an der Erreichung der Ziele der militärischen Sonderoperation bekräftigt. Dies teilte das russische Außenministerium mit.
20:02 Uhr
Kreml vor Rubio-Lawrow-Treffen in New York: Keine Grundlage für Ukraine-Friedensgespräche

Der russische Präsident Wladimir Putin und Außenminister Sergej Lawrow nehmen am Donnerstag, 3. September 2026, im russischen Wladiwostok an Gesprächen mit dem indonesischen Präsidenten Prabowo Subianto am Rande des Östlichen Wirtschaftsforums teil.Urheberrechtlich geschützt Vor dem geplanten Treffen von US-Außenminister Marco Rubio und Russlands Außenminister Sergei Lawrow in New York dämpft der Kreml die Hoffnungen auf neue Ukraine-Friedensgespräche. Moskau sieht weiterhin keine Voraussetzungen für Verhandlungen, signalisiert aber grundsätzlich Gesprächsbereitschaft.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.19:49 Uhr
Sibiga verlässt Saal nach Lawrows Rede
Der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga war während der Rede des russischen Außenministers Sergei Lawrow bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Ukraine im Saal anwesend. Dies berichtet ein Korrespondent von RIA Nowosti.
Nach Lawrows Rede verließ der russische Minister den Saal. Sibiga folgte ihm und kehrte wenige Minuten später zurück.
Lawrow erinnerte daran, dass Russland wiederholt seine Bereitschaft zu Verhandlungen über einen nachhaltigen und gerechten Frieden in der Ukraine bekräftigt habe. Zugleich erklärte er, Moskau werde aufgrund der "bitteren Erfahrungen" während der Verhandlungen keine Pause bei der militärischen Sonderoperation einlegen.
19:19 Uhr
Rubio: USA offen für Dialog mit Russland
Die USA bleiben nach Angaben von US-Außenminister Marco Rubio offen für Gespräche mit Russland über Konflikte, Krisen und andere Streitfragen. Nach seinem Gespräch mit dem russischen Außenminister Sergei Lawrow sagte Rubio:
"Die Vereinigten Staaten bleiben immer offen für Gespräche mit praktisch jedem auf der Welt – auch mit Russland – über Konflikte, Krisen oder etwaige Meinungsverschiedenheiten, die wir haben könnten."
Zudem stellte Rubio ein Treffen von US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin beim G20-Gipfel im Dezember in Miami in Aussicht. Er sagte:
"Wir haben Präsident Putin zum G20-Gipfel eingeladen. Möglichkeit [für ein Treffen von Putin und Trump] wird sich im Dezember ergeben, wenn er [Putin] kommt."
Sollte sich darüber hinaus eine Gelegenheit für ein weiteres Treffen mit einem konkreten Ziel ergeben, "wäre das gut", fügte Rubio hinzu.
18:50 Uhr
Sibiga: Kiew für sofortigen Waffenstillstand – Lawrow lehnt Pause ab
In einer gemeinsamen Erklärung von 51 UN-Mitgliedstaaten heißt es, die Ukraine habe einem "vollständigen, sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand" zugestimmt. Eine entsprechende Erklärung gab auch der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga ab. Seine Äußerungen wurden von ukrainischen Medien zitiert.
Lawrow erklärte hingegen bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Ukraine, Russland werde die militärische Sonderoperation nicht für Verhandlungen in irgendeinem Format aussetzen:
"Aus bitterer Erfahrung belehrt, werden wir für die Dauer von Verhandlungen in irgendeinem Format keine Pause bei der militärischen Sonderoperation einlegen. Obwohl Europa genau das will, und zwar mit demselben schlichten Ziel, eine Atempause zu bekommen und die erschöpften Waffenarsenale des Kiewer Regimes wieder aufzufüllen, das aus Verzweiflung längst zu offen terroristischen Methoden übergegangen ist."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

